Cupromaag

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Cupromaag
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Cupromaag
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Bakterizid Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-1250-1
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Cupromaag

Produktekategorie

Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Bakterizid

Fungizid

Syngenta Agro AG

W-1250-1

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Kupfer (als

Oxychlorid)

50 %

WP Wasserdispergierbares Pulver

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

B Brombeere

Rutenkrankheiten der Brombeere

Konzentration: 0.2 - 0.5 %

Aufwandmenge: 2 - 5 kg/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte.

1, 2

B Erdbeere

Blattfleckenkrankheiten der Erdbeere

Teilwirkung:

Eckige Blattfleckenkrankheit der

Erdbeere

Konzentration: 0.1 - 0.3 %

Aufwandmenge: 1 - 3 kg/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte.

1, 3

B Himbeere

Rutenkrankheiten der Himbeere

Konzentration: 0.2 - 0.5 %

Aufwandmenge: 2 - 5 kg/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte.

1, 4

B Ribes Arten

Blattfallkrankheit der Ribes-Arten

Konzentration: 0.1 - 0.3 %

Aufwandmenge: 1 - 3 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Unmittelbar nach

der Blüte und nach der Ernte.

1, 5

Apfel

Birne / Nashi

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.1 - 0.2 %

Aufwandmenge: 1.6 - 3.2 kg/ha

Anwendung: Beim Austrieb.

1, 6

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Apfel

Birne / Nashi

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.05 - 0.1 %

Aufwandmenge: 0.8 - 1.6 kg/ha

Anwendung: Vor der Blüte.

1, 6, 7

O Kirsche

Bakterienbrand der Kirsche

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

Aufwandmenge: 3.2 - 4.8 kg/ha

Anwendung: Beim Blattfall.

1, 6, 8

O Olive

Bakteriosen

Pfauenaugenkrankheit

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

Aufwandmenge: 3.2 - 4.8 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab Befallsbeginn.

1, 6

O Steinobst

Kräuselkrankheit des Pfirsichs

Schrotschuss

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

Aufwandmenge: 3.2 - 4.8 kg/ha

Anwendung: Beim Austrieb.

1, 6

Zwetschge /

Pflaume

Narren- oder Taschenkrankheit der

Zwetschge

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

Aufwandmenge: 3.2 - 4.8 kg/ha

Anwendung: Beim Austrieb.

1, 6

W Reben

Falscher Mehltau der Rebe

Teilwirkung:

Echter Mehltau der Rebe

Graufäule (Botrytis cinerea)

Nebenwirkung:

Rotbrenner

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1.6 kg/ha

Anwendung: Nach der Blüte, bis

spätestens Mitte August.

9, 10, 11,

W Reben

Falscher Mehltau der Rebe

Konzentration: 0.3 %

Aufwandmenge: 4.8 kg/ha

Anwendung:

Abschlussbehandlung spätestens

Ende August, nur bei starkem

Befallsdruck.

10, 12

W Reben

Teilwirkung:

Falscher Mehltau der Rebe

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1.6 kg/ha

Anwendung: Bis spätestens Ende

August.

10, 12

Aubergine

Tomaten

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Kraut- und Fruchtfäule

Septoria-Blattfleckenkrankheit der

Tomate/Aubergine

Konzentration: 0.5 - 0.7 %

Wartefrist: 3 Tage

1, 13

Aubergine

Tomaten

Teilwirkung:

Bakterielle Fleckenkrankheit

Bakterielle Tomatenwelke

Konzentration: 0.5 - 0.7 %

Wartefrist: 3 Tage

G Blumenkohl

Broccoli

Chinakohl

Kopfkohle

Rosenkohl

Adernschwärze

Alternaria-Kohlschwärze

Bakterienweichfäule

Falscher Mehltau der

Kreuzblütengewächse

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab Befallsbeginn.

1, 15

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Pseudomonas

Umfallkrankheit des Kohls

Blumenkohl

Broccoli

Chinakohl

Kopfkohle

Rosenkohl

Adernschwärze

Alternaria-Kohlschwärze

Bakterienweichfäule

Falscher Mehltau der

Kreuzblütengewächse

Pseudomonas

Umfallkrankheit des Kohls

Aufwandmenge: 0.2 - 0.4 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab Befallsbeginn.

1, 14, 16

G Bohnen

Teilwirkung:

Bohnenbrand

Fettfleckenkrankheit

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 17

G Gurken

Teilwirkung:

Eckige Blattfleckenkrankheit

Falscher Mehltau der

Kürbisgewächse

Konzentration: 0.2 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 17

G Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Aufwandmenge: 5 - 7 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 13

Knollensellerie

Stangensellerie

Septoria-Blattfleckenkrankheit des

Selleries

Aufwandmenge: 5 - 7 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 13

G Kohlarten

Teilwirkung:

Adernschwärze

Aufwandmenge: 2 kg/ha

1, 18

G Rande

Cercospora- und Ramularia-

Blattfleckenkrankheiten

Aufwandmenge: 5 - 7 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 13

G Schwarzwurzel

Weisser Rost der Schwarzwurzel

Aufwandmenge: 5 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 19

Kartoffeln

Kraut- und Knollenfäule

Aufwandmenge: 7 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 20, 21,

Bäume und

Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Blattfleckenpilze

Falsche Mehltaupilze der

Zierpflanzen

Konzentration: 0.1 - 0.3 %

Begonia

Pelargonien

Bakteriosen

Konzentration: 0.1 %

Anwendung: Prophylaxe.

Z Blautanne

Knospensterben der Blautanne

Konzentration: 1 %

Z Kirschlorbeer

Schrotschuss

Konzentration: 0.1 - 0.3 %

Z Rhododendron

Knospensterben an Rhododendron

Konzentration: 0.1 - 0.3 %

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Z Rosen

Rindenbrandkrankheit der Rosen

Konzentration: 0.1 %

Z Rosen

Rindenbrandkrankheit der Rosen

Konzentration: 0.6 %

Anwendung: Herbst- und

Winterspritzung.

Auflagen und Bemerkungen:

Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.

Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa

50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis

etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren

bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine

Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit

sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

Als Zusatz zu Netzschwefel.

Nur bei starkem Befall und bei anfälligen Sorten.

Auch für die Luftapplikation.

10.Maximal 6 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr; innert 5 aufeinanderfolgender Jahre maximal 20

kg Kupfer-Metall je Hektar (Kupferbilanzierung).

11.In Tankmischung mit Folpet- oder Tolylfluanid-haltigen Präparaten.

12.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und

eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen

von 4500 m³ pro ha.

13.In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der aufgeführten Aufwandmenge.

14.In Tankmischung mit einem breit wirkenden Fungizid (z.B. Slick).

15.Maximal 4 Behandlungen pro Kultur.

16.5-7 Behandlungen pro Kultur.

17.Vorsicht wegen Phytotoxizität!

18.Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.

19.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.

20.Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.

21.Spritzabstände 7-10 Tage zu anderen Kontaktfungiziden.

22.Maximal 1 Behandlung pro Kultur.

Gefahrenkennzeichnungen:

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

R 20/22 Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken.

R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen

haben.

S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.

S 20/21 Bei der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen.

S 29/56 Nicht in die Kanalisation gelangen lassen; dieses Produkt und seinen Behälter der

Problemabfallentsorgung zuführen.

S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

Symbol

Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Gesundheitsschädlich

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.