Coversyl

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Coversyl Filmtablette 5 mg
  • Dosierung:
  • 5 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Coversyl Filmtablette 5 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • ACE-Hemmer, plain

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE286124
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Coversyl 5 mg Filmtabletten

Perindopril-Arginin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn Sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Coversyl und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Coversyl beachten?

Wie ist Coversyl einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Coversyl aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Coversyl und wofür wird es angewendet?

Coversyl ist ein Angiotensin-Converting-Enzym (ACE) Hemmer. Diese ACE-Hemmer wirken,

indem sie die Blutgefäße erweitern und es so Ihrem Herzen erleichtern, Blut hindurch zu pumpen.

Coversyl wird angewendet:

zur Behandlung des Bluthochdrucks (Hypertonie),

zur Behandlung der Herzleistungsschwäche (ein Zustand, bei dem das Herz nicht in der Lage

ist, eine für den Körper ausreichende Menge Blut zu pumpen),

zur Reduzierung des Risikos von kardialen (Herz-) Ereignissen, wie z.B. Herzinfarkt, bei

Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit (ein Zustand, bei dem die Blutversorgung des

Herzens reduziert oder blockiert ist), die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben und/oder bei

denen durch eine Operation die Herzkranzgefäße erweitert und somit die Blutversorgung des

Herzens verbessert wurde.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Coversyl beachten?

Coversyl darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Perindopril, oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels oder gegen einen anderen ACE-hemmer sind,

wenn Sie bereits früher Symptome wie Keuchen, Anschwellen von Gesicht, Zunge oder Hals,

intensives Jucken oder schwerwiegende Hautausschläge in Verbindung mit einer früheren

ACE-Hemmer Behandlung hatten, oder wenn diese Symptome bei Ihnen oder einem

Familienmitglied unter irgendwelchen anderen Umständen aufgetreten sind (ein Zustand, der

als Angioödem bezeichnet wird),

wenn bei Ihnen eine Schwangerschaft von über drei Monaten vorliegt (zudem wird empfohlen,

Coversyl

frühen

Schwangerschaftsstadium

nicht

einzunehmen

siehe

Abschnitt

„Schwangerschaft“),

Packungsbeilage

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischem Fachpersonal, bevor Sie

Coversyl einnehmen, wenn Sie :

eine Aortenstenose (Verengung des Hauptblutgefäßes, das vom Herzen wegführt) oder eine

hypertrophe

Kardiomyopathie

(Herzmuskelerkrankung)

oder

eine

renale Arterienstenose

(Verengung der Arterie, welche die Nieren mit Blut versorgt) haben,

unter anderen Herzerkrankungen leiden,

Leberprobleme haben,

Probleme mit Ihren Nieren haben oder eine Dialyse erhalten,

unter einer Kollagen-Krankheit (Erkrankung des Bindegewebes), wie systemischem Lupus

erythematodes oder Sklerodermie leiden,

Diabetes haben,

eine salzarme Diät einhalten oder Salzersatzstoffe einnehmen, die Kalium enthalten,

Ihnen eine Narkose und/oder eine größere Operation geplant ist,

sich einer LDL-Apherese (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut) unterziehen,

eine Desensibilisierungstherapie erhalten, um die allergischen Reaktionen bei Bienen- und

Wespenstichen zu verringern,

vor kurzem unter Durchfall oder Erbrechen gelitten

haben oder dehydriert sind

Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten haben,

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B.

Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von

Diabetes mellitus haben.

Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B.

Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt "Coversyl darf nicht eingenommen werden".

ein Patient mit schwarzer Hautfarbe sind, kann Ihr Risiko für das Auftreten eines Angioödems

erhöht sein. Die Blutdrucksenkung durch dieses Arzneimittel kann bei Patienten mit schwarzer

Hautfarbe weniger stark sein, als bei Patienten anderer Hautfarbe.

-

eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da das Risiko eines Angioödems erhöht ist:

Racecadotril (zur Behandlung von Durchfallerkrankungen)

Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der sogenannten

mTOR-Inhibitoren gehören (werden verwendet, um die Abstoßung von transplantierten

Organen zu verhindern)

Angioödem

Ein Angioödem (ein schwere allergische Reaktion mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder

Hals, mit Schluck- oder Atembeschwerden) wurde bei Patienten beobachtet, die mit einem ACE-

Hemmer, wozu auch Coversyl zählt, behandelt wurden. Dies kann jederzeit während der Behandlung

auftreten. Wenn Sie derartige Symptome entwickeln, sollten Sie die Einnahme von Coversyl beenden

und unverzüglich einen Arzt aufsuchen (siehe Abschnitt 4).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie annehmen, schwanger zu sein (oder es werden könnte). Coversyl

wird im frühen Schwangerschaftsstadium nicht empfohlen. Nach dem 3. Schwangerschaftsmonat darf

es nicht mehr eingenommen werden, da dieser schwerwiegende Schaden beim ungeborenen Kind

verursachen könnte (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Perindopril bei Kindern und Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren wird

nicht empfohlen.

Packungsbeilage

Einnahme von Coversyl zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Die Behandlung mit Coversyl kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden. Ihr Arzt muss unter

Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Dazu gehören:

-

andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks, einschließlich Angiotensin-II-Rezeptor-

Antagonisten, Aliskiren (siehe auch Abschnitt "Coversyl darf nicht eingenommen werden" und

"Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen") oder Diuretika (Arzneimittel, welche die von den

Nieren produzierte Harnmenge erhöhen),

kaliumsparende Arzneimittel (z.B. Triamteren, Amilorid), Kaliumpräparate oder

kaliumhaltige Kochsalzersatzprodukte,

kaliumsparende Arzneimittel in der Behandlung der Herzinsuffizienz verwendet :

Eplerenon und Spironolacton in Dosen zwischen 12.5 mg und 50 mg pro Tag,

Lithium zur Behandlung der Manie oder Depression,

nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (z.B. Ibuprofen) zur Schmerzbehandlung

oder hochdosierte Salicylate (z.B. Aspirin),

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (wie z.B. Insulin oder Metformin),

Baclofen (zur Behandlung von Muskelverspannungen, welche bei Erkrankungen wie Multipler

Sklerose vorkommen),

Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depression, Angst,

Schizophrenie usw. (z.B. trizyklische Antidepressiva, Arzneimittel zur Behandlung von

Psychosen),

-

Immunsuppressiva (Arzneimittel, welche die Abwehrreaktionen des Körpers Abschwächen)

zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder nach Organtransplantationen (z.B.

Ciclosporin, Tacrolimus),

-

Trimethoprim (zur Behandlung von Infektionen),

-

Estramustin (zur Behandlung von Krebserkrankungen),

-

Arzneimittel, die sehr häufig eingesetzt werden, um Durchfallerkrankungen zu behandeln

(Racecadotril) oder um eine Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern (Sirolimus,

Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der sogenannten mTOR-

Inhibitoren gehören). Siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

-

Allopurinol (zur Behandlung der Gicht),

-

Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen),

Vasodilatatoren, einschließlich Nitrate (

Arzneimittel, die eine Erweiterung der Blutgefäße

bewirken

-

Heparin (Arzneimittel zur Blutverdünnung),

-

Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock oder Asthma (z.B. Ephedrin,

Noradrenalin oder Adrenalin),

-

injizierbares Gold (zur Behandlung von rheumatoider Arthritis).

Einnahme von Coversyl zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es wird empfohlen, Coversyl vor einer Mahlzeit einzunehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie annehmen, schwanger zu sein (oder es werden könnten).

Ihr Arzt wird Ihnen in der Regel empfehlen, die Einnahme von Coversyl einzustellen, bevor Sie

schwanger werden bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind. Er wird Ihnen empfehlen, ein

anderes Medikament anstelle von Coversyl einzunehmen. Coversyl wird im frühen

Schwangerschaftsstadium nicht empfohlen. Nach dem 3. Schwangerschaftsmonat darf es nicht mehr

eingenommen werden, da dies schwerwiegende Schäden beim ungeborenen Kind verursachen könnte.

Packungsbeilage

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Coversyl ist für

stillende Mütter nicht empfohlen. Ihr Arzt kann Ihnen ein anderes Medikament verschreiben, wenn Sie

stillen wollen, insbesondere wenn es sich bei Ihrem Kind um ein Neugeborenes oder Frühgeborenes

handelt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Coversyl beeinflusst gewöhnlich nicht die Aufmerksamkeit. Bei bestimmten Patienten kann es jedoch,

durch die Senkung des Blutdruckes, zu Schwindel oder Schwäche kommen. Wenn dies auf Sie zutrifft,

kann Ihre Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigt sein.

Coversyl enthält Lactose

Wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten

haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

3.

Wie ist Coversyl einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Schlucken Sie Ihre Tablette mit einem Glas Wasser.

Nehmen Sie die Tablette immer zur selben Tageszeit,

vorzugsweise am Morgen vor der Mahlzeit, ein. Ihr Arzt wird entscheiden, welches die richtige Dosis für

Sie ist.

Die empfohlene Dosis beträgt :

Bluthochdruck: Die übliche Anfangs- und Erhaltungsdosis beträgt 5 mg einmal täglich. Nach

einem Monat kann die Dosis, falls erforderlich, auf 10 mg einmal täglich erhöht werden. Die

maximal empfohlene Dosis zur Behandlung von Bluthochdruck ist 10 mg pro Tag.

Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, beträgt die übliche Anfangsdosis 2,5 mg einmal täglich. Nach

einem Monat kann die Dosis auf 5 mg einmal täglich und dann, falls erforderlich, auf 10 mg einmal

täglich erhöht werden.

Herzleistungsschwäche: Die übliche Anfangsdosis beträgt 2,5 mg einmal täglich. Nach zwei

Wochen kann die Dosis auf

5 mg einmal täglich erhöht werden. Dies ist die höchste empfohlene Dosis zur Behandlung der

Herzleistungsschwäche.

Stabile koronare Herzkrankheit: Die übliche Anfangsdosis beträgt 5 mg einmal täglich. Nach

zwei Wochen kann die Dosis auf 10 mg einmal täglich erhöht werden. Dies ist für dieses

Anwendungsgebiet die höchste empfohlene Dosis.

Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, beträgt die übliche Anfangsdosis 2,5 mg einmal täglich. Nach

einer Woche kann die Dosis auf 5 mg einmal täglich und dann, nach einer weiteren Woche, auf

10 mg einmal täglich erhöht werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Coversyl eingenommen haben, als Sie sollten

Die wahrscheinlichste Wirkung einer Überdosierung ist ein niedriger Blutdruck, der bei Ihnen

Symptome wie Schwindel oder Schwäche hervorrufen kann. In diesem Fall kann es helfen, sich

hinzulegen und die Beine hochzulagern.

Wenn Sie größere Mengen von Coversyl eingenommen haben, nehmen Sie sofort Kontakt auf mit Ihrem

Artz, Ihrem Apotheker oder dem Anti-Gift Zentrum (070/245.245).

Packungsbeilage

Wenn Sie die Einnahme von Coversyl vergessen haben

Es ist wichtig, das Arzneimittel täglich einzunehmen, da eine regelmäßige Behandlung effektiver ist.

Wenn Sie eine Dosis Coversyl vergessen haben, dann nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit

ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Coversyl abbrechen

Da die Behandlung mit Coversyl normalerweise ein Leben lang erfolgt, sollten Sie sich an Ihren Arzt

wenden, bevor Sie die Therapie mit dem Arzneimittel abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt,

Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine

der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, welche schwerwiegend sein können:

Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Halses,

Schwierigkeiten bei der Atmung (Angioödem) (Siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen) (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),

Starker Schwindel oder Ohnmachte aufgrund eines niedrigen Blutdrucks (häufig - kann bis zu 1

von 10 Behandelten betreffen),

Ungewöhnlich schnelles oder unregelmäßiges Herzklopfen, Schmerzen in der Brust (Angina

pectoris) oder Herzinfarkt (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen),

Schwäche in den Armen oder Beinen oder Schwierigkeiten beim Sprechen, was ein Anzeichen

für einen möglichen Schlaganfall sein kann (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten

betreffen),

Plötzliches Keuchen, Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Schwierigkeiten beim Atmen

(Bronchospasmus) (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, was zu starken Bauch- und Rückenschmerzen, verbunden

mit sehr starkem Unwohlsein, führen kann (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten

betreffen),

Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), was ein Anzeichen für eine Hepatitis sein

könnte (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen),

Hautausschlag, der oftmals mit roten, juckenden Flecken im Gesicht, an den Armen oder Beinen

beginnt (Erythema multiforme) (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Kopfschmerzen, Schwindel, Drehschwindel, Ameisenlaufen, Sehstörungen, Tinnitus

(Ohrgeräusche), Husten, Kurzatmigkeit (Dyspnoe), Magen-Darm Beschwerden (Übelkeit,

Erbrechen, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen, Verdauungsschwäche oder

Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung), allergische Reaktionen (wie Hautauschläge,

Juckreiz), Muskelkrämpfe, Schwächegefühl.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Stimmungsschwankungen,

Schlafstörungen,

Mundtrockenheit,

intensives

Jucken

oder

schwerwiegende Hautausschläge,

Blasenbildung auf der Haut,

Nierenprobleme, Impotenz,

Schwitzen, erhöhte Anzahl eosinophiler Blutzellen (eine Untergruppe von weißen Blutzellen),

Schläfrigkeit, Ohnmacht, Herzklopfen, Herzrasen,Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße),

Lichtempfindlichkeitsreaktionen (erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht),

Arthralgie

(Gelenkschmerzen),

Myalgie

(Muskelschmerzen),

Schmerzen

Brust,

Unwohlsein, peripheres Ödem, Fieber, Stürze, Änderung der Laborwerte: hoher Kaliumwert im

Packungsbeilage

Blut (bei Absetzen der Therapie reversibel), niedriger Natriumspiegel im Blut, Hypoglykämie

(sehr niedriger Blutzuckerspiegel) bei Diabetikern, hohe Konzentration von Harnstoff und

erhöhter Kreatininwert im Blut.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Verschlimmerung einer Psoriasis, Änderungen der Laborwerte: erhöhte Leberenzymwerte, erhöhte

Bilirubinwerte im Blut.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Verwirrtheit, eosinophile Pneumonie (eine seltene Art der Lungenentzündung), Rhinitis (verstopfte

oder laufende Nase), akutes Nierenversagen, veränderte Blutwerte wie geringe Anzahl von weißen

und roten Blutkörperchen, niedriger Hämoglobinwert, geringe Anzahl von Blutplättchen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Details unten). Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheidsprodukte

Abteilung Vigilanz

Internetseite : www.fagg-afmps.be

Email : patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et de Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxemburg

Internetseite : http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

5.

Wie ist Coversyl aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Zum Schutz vor Feuchtigkeit ist das Behältnis fest verschlossen zu halten.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Coversyl enthält

Der Wirkstoff ist Perindopril-arginin. Eine Filmtablette enthält 3.395 mg Perindopril

(entsprechend 5mg perindopril-arginin).

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Maltodextrin,

Hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumstärkeglycolat (Typ A), und im Tablettenüberzug:

Packungsbeilage

Glycerol, Hypromellose, Kupfer Chlorophyllin, Macrogol 6000, Magnesiumstearat,

Titandioxid.

Wie Coversyl aussieht und Inhalt der Packung

Coversyl 5 mg filmtabletten sind hellgrüne, längliche an beiden Rändern eingekerbte Filmtabletten

mit eingraviertem Firmelogo

auf einer Seite. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt

werden.

Die Tabletten sind in Packungen von 5, 10, 14, 20, 30, 50, 60 (60 oder 2 Containers von 30), 90 (90

oder 3 Containers von 30), 100 (100 oder 2 Containers von 50), 120 (120 oder 4 Containers von 30)

oder 500 Tabletten (500 oder 10 Containers von 50).

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrössen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

SERVIER BENELUX N.V./S.A.

Boulevard international 57

1070 Brüssel

BELGIEN

Hersteller

Les Laboratoires Servier

905 route de Saran

45520 Gidy - Frankreich

Servier (Ireland) Industries Ltd

Gorey Road

Arklow - Co. Wicklow – Irland

Anpharm Przedsiêbiorstwo Farmaceutyczne S.A.

03-236 Warszawa

ul. Annopol 6B – Polen

Zulassungsnummer : BE286124

Verschreibungspflichtig

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland

COVERSUM Arginin 5 mg

Österreich

COVERSUM-Arginin 5 mg-Filmtabletten

Belgien

COVERSYL 5 mg

Zypern

COVERSYL 5 mg

Dänemark

COVERSYL NOVUM 5 mg

Estland

Prestarium Arginine 5 mg

Finnland

COVERSYL NOVUM 5 mg

Frankreich

COVERSYL 5 mg pelliculé sécable

Griechenland

COVERSYL 5 mg

Packungsbeilage

Ungarn

ARMIX Arginin 5 mg

Island

COVERSYL NOVUM 5 mg

Irland

COVERSYL Arginine 5 mg film-coated tablets

Italien

COVERSYL 5 mg

Lettland

PRESTARIUM 5 mg

Litauen

PRESTARIUM 5 mg

Luxemburg

COVERSYL 5 mg

Malta

COVERSYL 5 mg

Norwegen

PERINDOPRILARGININ SERVIER 5 mg

Niederlande

COVERSYL arg 5 mg

Polen

PRESTARIUM 5 mg

Portugal

COVERSYL 5 mg

Tschechien

Prestarium Neo

Vereinigtes Königreich

COVERSYL Arginine 5 mg

Slowakei

PRESTARIUM A 5 mg

Slowenien

BIOPREXANIL 5 mg filmsko oblozene tablete

Schweden

COVERSYL NOVUM 5 mg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im: 12/2016