Cosopt

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Cosopt collyre
  • Darreichungsform:
  • collyre
  • Zusammensetzung:
  • dorzolamidum 20 mg zu dorzolamidi hydrochloridum, timololum 5 mg zu timololi maleas, conserv.: benzalkonii chloridum, excipiens ad-Lösung für 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Cosopt collyre
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • glaucome

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 54624
  • Berechtigungsdatum:
  • 26-06-1998
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Transferiert von MSD Merck Sharp & Dohme AG

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel anwenden. Dieses

Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen

weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das

Arzneimittel schaden. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später

nochmals lesen.

COSOPTâ/COSOPT-Sâ Monodosis

Was ist Cosopt und wann wird es angewendet?

Cosopt ist eine Kombination bestehend aus einem sogenannten Carboanhydrasehemmer

(Dorzolamid) und einem sogenannten Betablocker (Timolol) mit Wirkung am Auge. Beide

Substanzen senken den Augeninnendruck auf unterschiedliche, sich ergänzende Weise.

Cosopt wird vom Arzt oder von der Ärztin verschrieben, um den erhöhten Augeninnendruck bei der

Behandlung beispielsweise eines grünen Stars (Glaukom) zu senken.

Konservierungsmittel-freies Cosopt-S (Monodosis) ist für Patienten oder Patientinnen, die auf

Konservierungsmittel empfindlich reagieren oder bei denen der Gebrauch einer

Konservierungsmittel-freien Formulierung anderweitig angezeigt ist.

In den folgenden Abschnitten steht Cosopt stellvertretend für Cosopt und Cosopt-S Monodosis.

Was sollte dazu beachtet werden?

Ein erhöhter Augeninnendruck kann den Sehnerv schädigen, was eine Verschlechterung der Sehkraft

und eine mögliche Erblindung zur Folge haben kann. Im Allgemeinen gibt es wenig Symptome, die

Ihnen anzeigen, dass Sie einen erhöhten Druck in Ihren Augen haben. Um dies festzustellen, ist eine

Untersuchung bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin notwendig. Falls Sie einen erhöhten

Augeninnendruck haben, so sind regelmässige Untersuchungen und Druckmessungen an Ihren

Augen notwendig.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Augenbeschwerden von

Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verordnet. Wenden Sie es nicht von sich aus für die Behandlung anderer

Erkrankungen oder anderer Personen an.

Hinweis für Kontaktlinsenträger

Cosopt enthält als Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid. Dieser Konservierungsstoff kann

durch weiche Kontaktlinsen absorbiert werden. Cosopt soll daher nicht während des Tragens von

weichen Kontaktlinsen angewendet werden. Weiche Kontaktlinsen sollen vor der Verwendung der

Tropfen herausgenommen und erst nach 15 Minuten wieder eingesetzt werden. Die

Konservierungsmittel-freie Cosopt-S Monodosis enthält kein Benzalkoniumchlorid.

Wann darf Cosopt nicht angewendet werden?

Wenden Sie Cosopt nicht an, falls Sie:

-überempfindlich (allergisch) auf irgendeinen der Inhaltsstoffe oder auf Sulfonamide allgemein

reagieren,

-gegenwärtig oder in der Vergangenheit bestimmte schwerwiegende Atemprobleme haben oder

hatten, wie Bronchialasthma,

-an einer chronisch obstruktiven Lungenkrankheit leiden,

-an bestimmten Herz- und Kreislauferkrankungen leiden (wie langsame oder unregelmässige

Herzschläge).

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Cosopt anwenden sollen, so nehmen Sie mit Ihrem Arzt oder

Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin Kontakt auf.

Wann ist bei der Anwendung von Cosopt Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin über alle Ihre aktuellen oder früheren medizinischen

Probleme:

-Herzprobleme (wie koronare Herzerkrankung; Herzversagen oder tiefer Blutdruck)

-Herzfrequenzstörungen (wie langsame oder unregelmässige Herzschläge)

-Probleme im Zusammenhang mit einer schlechten Blutzirkulation (wie Raynaud's Syndrom)

-Lungen- oder Atemprobleme (wie Asthma oder chronisch obstruktive Lungenkrankheit)

-Diabetes oder andere Blutzuckerprobleme

-Schilddrüsenerkrankung

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin vor einer Operation, dass Sie Cosopt verwenden, da es

die Wirkung einiger Arzneimittel während der Narkose verändern kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin auch, wenn Sie Allergien gegenüber Arzneimitteln

haben.

Falls Sie irgendeine Augenreizung oder irgendwelche neuen Augenprobleme, wie zum Beispiel

Augenrötung oder Augenlidschwellung, entwickeln oder Lichtblitze und schwarze Schatten

auftreten, so nehmen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt auf.

Wenn Sie vermuten, dass Cosopt eine allergische Reaktion (zum Beispiel Hautrötung oder Rötung

und Juckreiz am Auge) verursacht haben könnte, so stoppen Sie die Anwendung sofort und nehmen

Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt auf.

Berichten Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie eine Augeninfektion entwickeln, eine

Augenverletzung erleiden, einen chirurgischen Eingriff am Auge durchführen lassen müssen oder

eine Reaktion einschliesslich neue oder verschlimmernde Symptome entwickeln.

Berichten Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie zur Zeit oder zu einem früheren Zeitpunkt

unter Nieren- oder Leberproblemen leiden oder gelitten haben.

Berichten Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über alle Arzneimittel, einschliesslich anderen

Augentropfen, die Sie zur Zeit anwenden oder anzuwenden gedenken, auch über solche, die Sie ohne

Verschreibung erhalten haben. Dies ist vor allem wichtig, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, um den

Blutdruck zu senken, um eine Herzkrankheit, Diabetes oder eine Depression zu behandeln.

Erwähnen Sie auch, falls Sie hohe Dosen von Aspirin einnehmen oder Sulfonamid-haltige

Arzneimittel.

Anwendung bei Kindern

Es gibt nur beschränkte Erfahrung über die Anwendung von Cosopt bei Kindern.

Gewisse unerwünschte Wirkungen in Verbindung mit Cosopt können Ihre Fähigkeit zum Lenken

eines Fahrzeuges und/oder zum Bedienen von Maschinen beeinflussen (vgl. "Welche

Nebenwirkungen kann Cosopt haben?").

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

am Auge anwenden.

Darf Cosopt während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, falls Sie schwanger sind oder schwanger werden

möchten. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob Sie Cosopt anwenden sollen.

Wenden Sie Cosopt während der Stillzeit nicht an. Falls Sie stillen möchten, so nehmen Sie mit

Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt auf.

Wie verwenden Sie Cosopt?

Die geeignete Dosierung und Dauer der Behandlung wird von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin

festgelegt.

Die übliche Dosierung beträgt je ein Tropfen in das (die) betroffene(n) Auge(n) am Morgen und am

Abend.

Wenn Sie Cosopt gleichzeitig mit anderen Augentropfen anwenden, so sollten die Tropfen in einem

Abstand von mindestens 10 Minuten eingetropft werden.

Ändern Sie die Dosierung des Arzneimittels nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer

Ärztin. Falls Sie die Behandlung abbrechen müssen, so nehmen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder Ihrer

Ärztin Kontakt auf.

Achten Sie darauf, dass die Spitze der Tropfflasche nicht mit dem Auge oder mit der

Augenumgebung in Berührung kommt. Sie könnte dabei mit Bakterien verunreinigt (kontaminiert)

werden, welche eine Augeninfektion verursachen können, die zu einer schwerwiegenden

Augenschädigung und sogar zum Verlust der Sehkraft führen kann. Um eine mögliche

Verunreinigung (Kontamination) der Tropfflasche zu vermeiden, darf die Tropferspitze nicht in

Berührung mit irgendeiner Oberfläche kommen.

Anwendungshinweise

Cosopt Augentropfen

1.Vergewissern Sie sich vor Anwendung der Augentropfen, dass die seitlichen perforierten

Sicherheitsstreifen unversehrt sind. Bei ungeöffneter Tropfflasche ist ein Spalt zwischen Flasche und

Verschlusskappe sichtbar.

2.Reissen Sie die seitlichen Sicherheitsstreifen weg, um das Siegel aufzubrechen.

3.Schrauben Sie die Verschlusskappe gemäss der Pfeilrichtung auf der Verschlusskappe auf. Die

Tropfflasche wird dadurch geöffnet und ist nun zur Anwendung bereit. Wenn Sie die

Verschlusskappe ohne Drehen einfach von der Tropfflasche wegnehmen, dann wird die Tropfflasche

nicht richtig funktionieren.

4.Tropfen Sie Cosopt in den unteren Bindehautsack des Auges. Dazu beugen Sie den Kopf leicht

nach hinten, blicken nach oben und ziehen Sie das Unterlid etwas vom Auge ab.

5.Halten Sie die gekippte Tropfflasche über das Auge und nehmen Sie die Flasche so zwischen

Daumen und Zeigefinger, dass einer der beiden Finger auf dem Druckpunkt zu liegen kommt.

Drücken Sie leicht, bis sich ein Tropfen löst und träufeln Sie diesen in den unteren Bindehautsack.

Berühren Sie Ihr Auge oder Augenlid nicht mit der Spitze der Tropfflasche. Augentropfen, die nicht

sachgemäss gehandhabt werden, können mit Bakterien kontaminiert werden, die Augeninfektionen

verursachen können. Falls kontaminierte Augentropfen verwendet werden, kann dies unter

Umständen zu einer schweren Augenschädigung und nachfolgendem Verlust der Sehkraft führen.

Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihre Augentropfen kontaminiert sind, oder falls Sie eine

Augeninfektion entwickeln, so sollten Sie bezüglich der weiteren Verwendung dieser Tropfflasche

umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin kontaktieren.

6.Drücken Sie nach der Anwendung von Cosopt mit einem Finger für 2 Minuten auf den Bereich

Ihres Nasen-Augen-Winkels. Dies hilft, Cosopt in Ihrem Auge zu behalten.

7.Falls sich nach dem ersten Öffnen der Flasche die Tropfen nur schwer bilden, setzen Sie die

Verschlusskappe wieder auf und schrauben Sie diese zu (jedoch nicht zu stark). Anschliessend kann

die Flasche geöffnet werden, indem Sie die Verschlusskappe in die Gegenrichtung, wie es der Pfeil

anzeigt, drehen.

8.Falls vom Augenarzt oder von der Augenärztin angeordnet, geben Sie bitte entsprechend einen

Tropfen in das andere Auge.

9.Schrauben Sie die Verschlusskappe nach Anwendung wieder auf die Flasche, bis kein Spalt mehr

sichtbar ist. Damit die Flasche korrekt verschlossen ist, muss der Pfeil auf der linken Seite der

Verschlusskappe auf den Pfeil auf der linken Seite der Flaschenetikette ausgerichtet sein. Zu starkes

Zuschrauben kann zu Beschädigungen an der Tropfflasche oder der Verschlusskappe führen.

10.Die Tropfflasche ist so konstruiert, dass genau ein Tropfen entsteht. Sie sollten deshalb das Loch

an der Spitze der Tropfflasche nicht vergrössern.

11.Nachdem Sie alle Dosierungen verwendet haben, wird etwas Cosopt in der Flasche

zurückbleiben. Dies soll Sie jedoch nicht beunruhigen, da eine entsprechende Zusatzmenge an

Cosopt in die Flasche abgefüllt wurde und Ihnen die vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene,

korrekte Menge Cosopt zur Verfügung steht. Versuchen Sie nicht, das überschüssige Cosopt aus der

Flasche zu nehmen.

Konservierungsmittel-freies Cosopt-S (Monodosis)

Die Lösung einer einzelnen Monodosis mit Konservierungsmittel-freiem Cosopt sollte sofort nach

dem Öffnen verwendet werden (für ein oder beide Augen). Da die Sterilität einer einmal geöffneten

Monodosis nicht garantiert werden kann, sollte der verbleibende Inhalt einer Monodosis nach

Gebrauch sofort weggeworfen werden.

1.Öffnen Sie den mit einer Schutzfolie versehenen Beutel, der 15 individuelle Monodosen enthält. Es

sind insgesamt 3 Streifen mit je 5 Monodosen im Beutel.

2.Brechen Sie eine Pipette vom Streifen und öffnen Sie die Pipette durch Abdrehen des oberen

Teiles.

3.Beugen Sie den Kopf leicht nach hinten, blicken Sie nach oben und ziehen Sie das Unterlid etwas

vom Auge ab.

4.Geben Sie einen Tropfen Cosopt-S Monodosis in den unteren Bindehautsack des Auges (oder

beider Augen – gemäss den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin). Jede Pipette hat genügend

Lösung für beide Augen.

5.Drücken Sie nach der Anwendung von konservierungsmittel-freiem Cosopt-S mit einem Finger für

2 Minuten auf den Bereich Ihres Nasen-Augen-Winkels. Dies hilft, das konservierungsmittel-freie

Cosopt-S in Ihrem Auge zu behalten.

6.Die Pipette soll nach Gebrauch sofort weggeworfen werden, auch wenn noch weitere Lösung in

der Pipette vorhanden ist, um eine Kontamination der verbleibenden Lösung zu verhindern.

7.Bewahren Sie die übrig gebliebenen Monodosen in der Schutzhülle aus Aluminiumfolie auf. Die

restlichen Monodosen müssen innerhalb von 15 Tagen verwendet werden.

Es ist wichtig, Cosopt so anzuwenden, wie es Ihr Arzt oder Ihre Ärztin verschrieben hat.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, so holen Sie diese so schnell wie möglich nach. Falls es

jedoch beinahe Zeit ist, die nächste Dosis vorzunehmen, so lassen Sie die vergessene Dosis ausfallen

und fahren mit Ihrem regelmässigen Dosierungsschema fort.

Falls Sie zu viele Tropfen in Ihr Auge einträufeln oder etwas vom Inhalt der Tropfflasche

verschlucken, so können Sie neben anderen Wirkungen auch Benommenheit, Atemschwierigkeiten

oder eine verlangsamte Herzfrequenz verspüren. Nehmen Sie in diesen Fällen sofort mit Ihrem Arzt

oder Ihrer Ärztin Kontakt auf.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Cosopt haben?

Die in Augentropfen enthaltenen Wirkstoffe können in den Blutkreislauf gelangen. Deshalb können

unerwünschte Wirkungen nicht nur am Auge, sondern auch an anderen Stellen des Körpers auftreten.

Jedes Arzneimittel kann unvorhergesehene oder unerwünschte Wirkungen, sogenannte

Nebenwirkungen, verursachen. Sie benötigen möglicherweise medizinische Hilfe, falls solche

auftreten.

Folgende Nebenwirkungen wurden unter COSOPT oder unter einem seiner Wirkstoffe während

klinischer Studien oder nach Markteinführung berichtet:

Die Häufigkeit der in der untenstehenden Liste aufgeführten möglichen Nebenwirkungen richtet sich

nach folgender Definition:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Anwender betreffen), häufig (kann 1 bis 10 von 100 Anwendern

betreffen), gelegentlich (kann 1 bis 10 von 1'000 Anwendern betreffen), selten (kann 1 bis 10 von

10.000 Anwendern betreffen), nicht bekannt (Häufigkeit kann aufgrund der verfügbaren Daten nicht

abgeschätzt werden)

Sehr häufig: Brennen und Stechen der Augen, Geschmackstörung

Häufig: Rötung der Augen und Augenumgebung, Tränen oder Jucken der Augen, Hornhauterosion

(Schädigung der obersten Schicht des Augapfels), Schwellung und/oder Reizung der Augen und der

Augenumgebung, das Gefühl etwas im Auge zu haben, verminderte Empfindlichkeit der Hornhaut

(Unvermögen zu spüren, wenn etwas ins Auge kommt, keinen Schmerz spüren), Augenschmerzen,

trockene Augen, verschwommenes Sehen, Fremdkörpergefühl, Gesichtsfelddefekt,

Augenabsonderung, Hornhautverfärbung, Kopfschmerzen, Nasennebenhöhlenentzündung

(Spannungs- oder Völlegefühl in der Nase), Übelkeit, Schwäche/Müdigkeit und mattes Gefühl.

Gelegentlich: Schwindel, Depression, Entzündung der Regenbogenhaut, Sehstörungen

einschliesslich vorübergehende Beeinträchtigung des Scharfsehens (in einigen Fällen aufgrund des

Absetzens einer pupillenverengenden Behandlung), verlangsamter Herzschlag, Ohnmacht, Atemnot

(Dyspnoe), Verdauungsstörungen und Nierensteine.

Selten: Systemischer Lupus erythematodes (Erkrankung des Immunsystems, die eine Entzündung

innerer Organe verursachen kann), Kribbeln oder taubes Gefühl der Hände oder Füsse,

Schlaflosigkeit, Alpträume, Gedächtnisverlust, Zunahme der Zeichen und Symptome einer

Myasthenia gravis (Muskelerkrankung), verminderter Geschlechtstrieb, Schlaganfall,

vorübergehende Kurzsichtigkeit, die nach Beendigung der Behandlung verschwinden kann;

Ablösung der Schicht unter der Netzhaut, welche Blutgefässe enthält, nach Filtrationseingriff

möglicherweise mit Sehstörungen, Herabhängen der Augenlider (wodurch die Augen halb

geschlossen bleiben), Doppeltsehen, Verkrustung der Augenlider, Hornhautschwellung (mit

Sehstörungen als Symptome), niedriger Augeninnendruck, Ohrengeräusche, niedriger Blutdruck,

Rhythmus- oder Geschwindigkeitsveränderungen des Herzschlags, Herzleistungsschwäche

(Herzerkrankung mit Kurzatmigkeit und Schwellungen an Füßen und Beinen aufgrund von

Flüssigkeitseinlagerungen), Ödeme (Flüssigkeitseinlagerungen), zerebrale Ischämie (verminderte

Durchblutung des Gehirns), Schmerzen im Brustkorb, Herzklopfen (ein schneller und/oder

unregelmässiger Herzschlag), Herzanfall, Raynaud-Phänomen, Schwellungen oder Kältegefühl an

Händen und Füßen und Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, Krämpfe in den Beinen

und/oder Schmerzen beim Gehen (Claudicatio), Kurzatmigkeit, beeinträchtigte Lungenfunktion,

Schnupfen, Nasenbluten, Verengung der Atemwege in der Lunge, Husten, Halsreizung, trockener

Mund, Durchfall, Kontaktdermatitis, Haarausfall, Hautausschlag mit weiss-silbrig gefärbtem

Erscheinungsbild (psoriasiformer Ausschlag), Peyronie-Krankheit (mögliche Verkrümmung des

Penis), allergische Reaktionen wie Hautauschlag, Nesselsucht, Hautjucken, in seltenen Fällen

mögliche Schwellungen von Lippen, Augen und Mund, pfeifende Atmung oder schwerwiegende

Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).

Nicht bekannt: Tiefe Blutzuckerwerte, Herzschwäche, eine bestimmte Art von

Herzrhythmusstörungen, Bauchschmerzen, Erbrechen, nicht durch körperliche Betätigung

verursachte Muskelschmerzen, sexuelle Störungen.

Es gibt auch noch andere unerwünschte Wirkungen, die selten auftreten; einige davon können

schwerwiegend sein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin nach

weiteren Informationen über unerwünschte Wirkungen. Diese verfügen über die ausführliche

Fachinformation.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bewahren Sie Cosopt und alle Arzneimittel an einem sicheren Ort ausserhalb der Reichweite von

Kindern auf.

Bewahren Sie Cosopt lichtgeschützt und bei Raumtemperatur (15-25 °C) auf. Halten Sie die

Tropfflasche dicht verschlossen. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP"

bezeichneten Verfalldatum verwendet werden. Der Inhalt darf nach Anbruch der Tropfflasche nicht

länger als 4 Wochen verwendet werden.

Bewahren Sie Cosopt-S Monodosis lichtgeschützt in der Schutzhülle aus Aluminiumfolie und bei

Raumtemperatur (15-25 °C) auf. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP"

bezeichneten Verfalldatum verwendet werden. Nach dem ersten Öffnen der Aluminiumhülle dürfen

die Monodosen nicht länger als 15 Tage verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Cosopt enthalten?

Cosopt (Dorzolamid und Timolol) sind sterile Augentropfen. Jeder ml der Lösung enthält 20 mg

Dorzolamid und 5 mg Timolol als aktive Inhaltsstoffe.

Im Weiteren enthält Cosopt folgende Hilfsstoffe: Natriumcitrat, Hydroxyethylzellulose,

Natriumhydroxid, Mannitol und Wasser. Benzalkoniumchlorid wird als Konservierungsstoff

beigefügt.

Cosopt-S Monodosis enthält die gleichen Hilfsstoffe wie Cosopt, enthält jedoch kein

Benzalkoniumchlorid als Konservierungsmittel.

Zulassungsnummer

54624, 57707 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Cosopt? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Cosopt ist in Tropfflaschen zu 1 x 5 ml und 3 x 5 ml erhältlich.

Cosopt-S Monodosis ist in Packungen zu 60 Monodosen (4 Schutzhüllen mit je 15 Pipetten) zu

0,2 ml erhältlich.

Zulassungsinhaberin

SANTEN SWITZERLAND SA

Genf

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

WPPI-CST-OS-092012/0507A-CHE-2013-007855