Coperindo

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Coperindo Filmtablette 2,5 mg;0,625 mg
  • Dosierung:
  • 2,5 mg;0,625 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Coperindo Filmtablette 2,5 mg;0,625 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • perindopril und Diuretika

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE468320
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

COPERINDO 2,5 mg/0,625 mg FILMTABLETTEN

Perindopril-Tosilat/Indapamid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

WAS IN DIESER PACKUNGSBEILAGE STEHT

1.

Was ist Coperindo und wofür wird es angewendet?

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Coperindo beachten?

3.

Wie ist Coperindo einzunehmen?

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5.

Wie ist Coperindo aufzubewahren?

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Coperindo und wofür wird es angewendet?

Was ist Coperindo?

Coperindo enthält zwei Wirkstoffe, Perindopril und Indapamid und ist ein blutdrucksenkendes

Arzneimittel, das zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) verwendet wird.

Wofür wird Coperindo angewendet?

Perindopril gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die ACE-Hemmer genannt werden. ACE-Hemmer

wirken, indem sie die Blutgefäße erweitern. Dadurch wird es für das Herz leichter, Blut durch die

Gefäße zu pumpen. Indapamid ist ein Diuretikum. Diuretika erhöhen die in den Nieren gebildete

Urinmenge. Allerdings unterscheidet sich Indapamid von anderen Diuretika, da es nur eine leichte

Zunahme der Urinbildung bewirkt. Beide Wirkstoffe senken den Blutdruck und bewirken gemeinsam

eine Regulation Ihres Blutdrucks.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Coperindo beachten?

Coperindo darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Perindopril oder irgendeinen anderen ACE-Hemmer, gegen Indapamid

oder andere Sulfonamide oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses

Arzneimittels sind.

wenn es bei Ihnen während einer früheren Behandlung mit einem ACEHemmer zu Symptomen wie

pfeifendem Atemgeräusch, Anschwellen von Gesicht oder Zunge, starkem Juckreiz oder schweren

Hautausschlägen gekommen ist, oder wenn diese Symptome bei Ihnen oder einem

Familienmitglied unter anderen Bedingungen aufgetreten sind (eine Störung, die angioneurotisches

Syndrom genannt wird).

wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben oder an einer Störung leiden, die hepatische

Enzephalopathie genannt wird (degenerative Erkrankung des Gehirns).

wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben oder eine Dialyse-Therapie erhalten.

wenn die Kalium-Konzentration in Ihrem Blut erniedrigt oder erhöht ist.

wenn der Verdacht besteht, dass Sie an einer unbehandelten dekompensierten

Herzleistungsschwäche leiden (ausgeprägte Wassereinlagerungen, Atemprobleme).

wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind (es wird empfohlen, Coperindo auch in der

frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt "Schwangerschaft, Stillzeit

und Fortpflanzungsfähigkeit").

wenn Sie stillen.

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Coperindo einnehmen:

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, ist das Risiko auf Angioödem (schnelle

Schwellung unter der Haut wie z.B. am Hals) erhöht:

- Racecadotril (angewendet zur Behandlung von Durchfall)

- Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Hemmer

gehören (angewendet zur Vermeidung der Abstoßung von transplantierten Organen);

wenn Sie an einer Aortenstenose (Verengung des großen, vom Herzen wegführenden

Blutgefäßes), hypertrophen Kardiomyopathie (Erkrankung des Herzmuskels) oder

Nierenarterienstenose (Verengung der Arterie, die die Nieren mit Blut versorgt) leiden.

wenn Sie andere Probleme mit dem Herzen oder den Nieren haben.

wenn Sie Probleme mit der Leber haben.

wenn Sie an einer Kollagen-Erkrankung (Hauterkrankung) wie dem Lupus erythematodes oder der

Sklerodermie leiden.

wenn Sie an einer Arteriosklerose (Verhärtung der Arterien) leiden.

wenn Sie an Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüse) leiden.

wenn Sie an Gicht leiden.

wenn Sie einen Diabetes mellitus haben.

wenn Sie eine salzarme Ernährung einhalten oder Salzersatzmittel einnehmen, die Kalium

enthalten.

wenn Sie Lithium oder kaliumsparende Diuretika (z. B. Spironolacton, Triamteren) einnehmen, da

eine gleichzeitige Anwendung mit Coperindo vermieden werden sollte (siehe "Einnahme von

Coperindo zusammen mit anderen Arzneimitteln").

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B.

Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von

Diabetes mellitus haben.

Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium)

in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt "Coperindo darf nicht eingenommen werden".

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).

Die Einnahme von Coperindo in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und

Coperindo darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die

Einnahme von Coperindo in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes

führen kann (siehe Abschnitt "Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit").

Darüber hinaus müssen Sie in den folgenden Situationen Ihrem Arzt oder einem Mitglied des

medizinischen Personals mitteilen, dass Sie Coperindo einnehmen:

wenn Sie eine Narkose erhalten sollen und/oder wenn bei Ihnen ein operativer Eingriff

vorgenommen werden soll.

wenn Sie vor Kurzem Durchfall oder Erbrechen hatten oder wenn Sie ausgetrocknet (dehydriert)

sind.

wenn bei Ihnen eine Dialyse (Blutreinigung) oder LDL-Apherese (dabei wird mithilfe einer

Maschine Cholesterin aus Ihrem Blut entfernt) vorgenommen werden soll.

wenn bei Ihnen eine Desensibilisierungsbehandlung durchgeführt werden soll, um die

Auswirkungen einer Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche zu verringern.

wenn bei Ihnen eine medizinische Untersuchung erfolgen soll, bei der ein iodhaltiges Kontrastmittel

(eine Substanz, die Organe wie Nieren oder den Magen auf Röntgenaufnahmen sichtbar macht)

gespritzt werden muss.

Leistungssportler müssen beachten, dass Coperindo ein Wirkstoff (Indapamid) enthält, der in Doping-

Untersuchungen ein positives Ergebnis hervorruft.

Coperindo sollte Kindern nicht verabreicht werden.

Einnahme von Coperindo zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Vermeiden Sie die Einnahme von Coperindo, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen).

kaliumsparende Diuretika (z. B. Spironolacton, Triamteren), Kaliumsalze.

Die Wirkung von Coperindo kann von anderen Arzneimitteln beeinflusst werden. Ihr Arzt kann Ihre

Dosis ändern und/oder andere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Diese umfassen:

andere Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen

treffen: wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe

auch Abschnitte "Coperindo darf nicht eingenommen werden" und "Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen").

Arzneimittel, die sehr häufig zur Behandlung von Durchfall (Racecadotril) oder zur Vermeidung der

Abstoßung von transplantierten Organen (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere

Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Hemmer gehören) angewendet werden. Siehe Abschnitt

“Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”.

Procainamid (ein Arzneimittel zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags).

Allopurinol (ein Arzneimittel zur Behandlung der Gicht).

Terfenadin oder Astemizol (Arzneimittel zur Behandlung von Heuschnupfen oder Allergien).

Kortikosteroide (Arzneimittel zur Behandlung unterschiedlicher Erkrankungen wie schweres

Asthma oder eine rheumatoide Arthritis).

Immunsuppressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder um nach

Organtransplantationen die Abstoßung zu verhindern, z. B. Ciclosporin).

Arzneimittel zur Behandlung von Krebs.

Erythromycin als Injektion (ein Antibiotikum).

Halofantrin (ein Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Malaria-Formen).

Pentamidin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Lungenentzündungen).

injizierbares Gold (ein Arzneimittel zur Behandlung der rheumatoiden Polyarthritis).

Vincamin (ein Arzneimittel zur Behandlung von symptomatischen kognitiven Störungen wie einem

Gedächtnisverlust bei älteren Menschen).

Bepridil (ein Arzneimittel zur Behandlung der Angina pectoris).

Sultoprid (ein Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen).

Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin, Hydrochinidin,

Disopyramid, Amiodaron, Sotalol).

Digoxin oder andere Herzglykoside (zur Behandlung von Herzerkrankungen).

Baclofen (ein Arzneimittel zur Behandlung von Muskelsteifigkeit bei Erkrankungen wie der

Multiplen Sklerose).

Arzneimittel zur Behandlung des Diabetes mellitus (z. B. Insulin oder Metformin).

Calcium, einschließlich Nahrungsergänzungen mit Calcium.

stimulierende Abführmittel (z. B. Sennablätter).

nicht-steroidale Antirheumatika (z. B. Ibuprofen) oder hochdosierte Salicylate (z. B. Aspirin).

Amphotericin B als Injektion (ein Arzneimittel zur Behandlung schwerer Pilzinfektionen).

Arzneimittel zur Behandlung geistiger Erkrankungen wie Depressionen, Angst, Schizophrenie (z. B.

trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika).

Tetracosactid (ein Arzneimittel zur Behandlung von Morbus Crohn).

Heparin und Co-Trimoxazol auch als Trimethoprim/Sulfamethoxazol bekannt.

Einnahme von Coperindo zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nehmen Sie Coperindo vorzugsweise vor einer Mahlzeit ein.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).

Schwangerschaft

In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Coperindo vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie

wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen.

Die Anwendung von Coperindo in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Coperindo darf

nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in

diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen.

Coperindo darf von stillenden Müttern nicht eingenommen werden.

Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf.

Fortpflanzungsfähigkeit

Es sind keine Auswirkungen von Perindopril oder Indapamid auf die Fortpflanzungsfähigkeit beim

Menschen bekannt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Coperindo hat keinen Einfluss auf die Wachheit, aber bei einigen Patienten können in Verbindung mit

der Senkung des Blutdrucks Reaktionen wie Schwindel oder Schwäche auftreten. Wenn Sie hiervon

betroffen sind, kann Ihre Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs oder zum Bedienen einer Maschine

beeinträchtigt sein.

Coperindo enthält Lactose-Monohydrat

Bitte nehmen Sie Coperindo erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass

Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3.

Wie ist Coperindo einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis

beträgt eine Tablette Coperindo einmal täglich. Ihr Arzt kann sich für Erhöhung auf 2 Tabletten täglich,

wenn Ihren Blutdruck nicht gut unter Kontrolle ist, oder eine Änderung der Dosierung entscheiden, wenn

Sie unter einer Nierenfunktionsstörung leiden. Nehmen Sie Ihre Tablette mit einem Glas Wasser ein,

und zwar vorzugsweise morgens und vor einer Mahlzeit.

Wenn Sie eine größere Menge von Coperindo eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Coperindo eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt,

Ihren Apotheker, das Antigiftzentrum (070/245.245) oder setzen Sie sich unverzüglich mit dem

nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung. Die wahrscheinlichste Wirkung einer Überdosierung ist

ein niedriger Blutdruck. Bei starkem Blutdruckabfall (mit Symptomen wie Benommenheit und

Ohnmachtsanfällen) kann es hilfreich sein, wenn Sie sich hinlegen und die Beine erhöht lagern.

Wenn Sie die Einnahme von Coperindo vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Ihr Arzneimittel jeden Tag einnehmen, da eine regelmäßige Behandlung

wirksamer ist. Sollten Sie jedoch eine Einnahme von Coperindo vergessen haben, nehmen Sie die

nächste Tablette zur üblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die

vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Coperindo abbrechen

Eine Behandlung für Bluthochdruck wird in der Regel lebenslang eingenommen. Sprechen Sie mit Ihrem

Arzt, bevor Sie die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Beenden Sie die Einnahme der Tabletten und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der

folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:

Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen mit Atembeschwerden.

starke Benommenheit oder Ohnmacht.

ungewöhnlich schneller oder unregelmäßiger Herzschlag.

Außerdem können folgenden Nebenwirkungen auftreten (Reihenfolge nach abnehmender Häufigkeit):

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen): Kopfschmerzen, Schwindelgefühl,

Drehschwindel, Kribbeln, Sehstörungen, Tinnitus (Geräusche im Ohr), Benommenheit wegen des

niedrigen Blutdrucks, Husten, Kurzatmigkeit, Magen-Darm-Störungen (Übelkeit, Schmerzen im

Oberbauch, Appetitverlust, Erbrechen, Bauchschmerzen, Geschmacksveränderungen,

Mundtrockenheit, Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung), allergische Reaktionen (wie

Hautausschlag, juckende Haut), Muskelkrämpfe, Müdigkeit.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen): Stimmungsschwankungen,

Schlafstörungen, Bronchospasmen (Engegefühl im Brustraum, Keuchen [evtl. pfeifender Atem] und

Kurzatmigkeit), Angioödem (Symptome wie Keuchen, Schwellung von Gesicht oder Zunge),

Nesselsucht, Purpura (rote Punkte auf der Haut), Nierenprobleme, Impotenz, Schwitzen.

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen): Verschlimmerung von Psoriasis.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen): Verwirrtheit, Herzkreislaufstörungen

(unregelmäßiger Herzschlag, Angina pectoris, Herzanfall), eosinophile Pneumonie (eine seltene

Art von Lungenentzündung), verstopfte oder laufende Nase, allergische Reaktion im Dünndarm

(intestinales Angioödem), schwere Hautmanifestationen wie ein Erythema multiforme. Wenn Sie an

einem systemischen Lupus erythematodes (einer Form der Kollagen-Krankheit) leiden, kann sich

diese Erkrankung verschlechtern. Es wurde auch über Fälle erhöhter Lichtempfindlichkeit berichtet

(Veränderung des Aussehens der Haut, nachdem sie der Sonne oder künstlichen UVA-Strahlen

ausgesetzt war).

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Ohnmacht,

lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (Torsade de pointes), abnorme EKG-Muster, erhöhte

Konzentrationen von Leberenzymen.

Es können Blut-, Nieren-, Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen und Änderungen der

Ergebnisse bei der Untersuchung auftreten. Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihr Blut untersuchen muss, um

Ihren Zustand zu überwachen.

Bei Personen mit bereits zuvor bestehender Lebererkrankung kann eine hepatische Enzephalopathie

(degenerative Erkrankung des Gehirns) auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen

auch direkt über die Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte - Abteilung Vigilanz -

EUROSTATION II - Victor Hortaplein, 40/40 - B-1060 BRÜSSEL - Website: www.fagg-afmps.be - E-

Mail: patientinfo@fagg-afmps.be anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu

beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt

werden.

5.

Wie ist Coperindo aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nach dem Öffnen innerhalb von 100 Tagen zu verwenden.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach "EXP"

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Das Tablettenbehältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Für dieses

Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Coperindo enthält

Die Wirkstoffe sind: Perindopril-Tosilat und Indapamid. Jede Tablette enthält 2,5 mg Perindopril-

Tosilat (entsprechend 1,704 mg Perindopril) und 0,625 mg Indapamid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Natriumhydrogencarbonat,

Maisquellstärke, Povidon, Magnesiumstearat, Polyvinylalkohol- partiell hydrolysiert, Titandioxid

(E171), Macrogol (3350) und Talkum.

Wie Coperindo aussieht und Inhalt der Packung

Coperindo 2,5 mg/0,625 mg Filmtabletten sind weiße kapselförmige, beidseitig gewölbte Filmtabletten

mit Bruchkerbe auf einer Seite, glatt auf der anderen Seite.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette , um das Schlucken zu erleichtern, und nicht zum

Teilen in gleiche Dosen.

Die Tabletten sind in Tablettenbehältnissen mit 14, 30, 60, 90, 90 (3x30) oder 100 Filmtabletten

erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Teva Pharma Belgium AG, Laarstraat 16, B-2610 Wilrijk

Hersteller

TEVA UK Ltd, Brampton Road, Hampden Park, Eastbourne, East Sussex, BN22 9AG, Vereinigtes

Königreich

Merckle GmbH, Graf-Arco-Str. 3, 89079, Ulm, Deutschland

Pharmachemie B.V., Swensweg 5, 2031 GA Haarlem, Niederlande

TEVA Gyógyszergyár Zrt. (TEVA Pharmaceutical Works Private, Limited Company), Pallagi út 13, H-

4042, Debrecen, Ungarn

Teva Operations Poland Sp. z.o.o, ul. Mogilska 80., 31-546, Krakow, Polen

Zulassungsnummer

BE468320

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

BE: Coperindo 2,5 mg/0,625 mg Filmtabletten

DE: Perindopril/Indapamid-ratiopharm T

NL: Perindopril Tosilaat/Indapamide ratiopharm

PT: Perindopril + Indapamida Mepha

UK: Perindopril Tosilate/ Indapamide

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 08/2017.