Coperindo

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Coperindo Filmtablette 10 mg;2.5 mg
  • Dosierung:
  • 10 mg;2.5 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Coperindo Filmtablette 10 mg;2.5 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • perindopril und Diuretika

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE502791
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

COPERINDO 10 mg/2,5 mg FILMTABLETTEN

Perindopril Tosilat / Indapamid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

WAS IN DIESER PACKUNGSBEILAGE STEHT

Was ist Coperindo und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Coperindo beachten?

Wie ist Coperindo einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Coperindo aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Coperindo und wofür wird es angewendet?

Coperindo ist eine Kombination von zwei Wirkstoffen, Perindopril und Indapamid. Es ist ein Antihypertensivum

und wird zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) angewendet. Coperindo ist angezeigt bei Patienten,

die bereits Perindopril 10 mg und Indapamid 2,5 mg in getrennten Tabletten erhalten. Diesen Patienten kann

stattdessen eine Tablette Coperindo verschrieben werden, die beide Wirkstoffe enthalt.

Perindopril gehört zur Arzneimittelgruppe der sog. ACE-Hemmer. Diese wirken, indem sie die Blutgefäße

erweitern, wodurch das Herz das Blut dann einfacher durch sie pumpen kann. Indapamid ist ein Diuretikum.

Diuretika erhöhen die Urinmenge, die von den Nieren produziert wird. Indapamid unterscheidet sich jedoch

von den anderen Diuretika, da es die Urinproduktion nur leicht erhöht. Jedes dieser Wirkstoffe reduziert den

Blutdruck und gemeinsam ermöglichen sie die Kontrolle Ihres Blutdrucks.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Coperindo beachten?

Coperindo darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Perindopril, Indapamid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie allergisch gegen ACE-Hemmer oder andere Sulfonamide sind.

Wenn Sie bereits früher während der Behandlung mit einem ACE-Hemmer unter Symptomen wie

pfeifender Atmung, Schwellung von Gesicht oder Zunge, intensiver Juckreiz oder schwere

Hautausschläge gelitten haben bzw. diese Symptome unter anderen Umständen bereits bei Ihnen

oder einem Familienmitglied aufgetreten sind (ein Zustand, der Angioödem genannt wird).

Wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Wenn Sie unter einer schweren Lebererkrankung oder einer sog. hepatischen Enzephalopathie

(degenerative Erkrankung des Gehirns) leiden.

Wenn Sie unter einer schweren Nierenerkrankung leiden oder dialysiert werden.

Wenn Sie einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut haben.

Wenn vermutet wird, dass Sie eine unbehandelte dekompensierte Herzinsuffizienz haben (schwere

Wasserretention, Atemschwierigkeiten).

Wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind (es ist ebenfalls besser, die Einnahme von Coperindo

während der frühen Schwangerschaft zu vermeiden – siehe „Schwangerschaft und Stillzeit).

Wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Coperindo einnehmen.

Wenn Sie unter einer Aortenstenose (Verengung der Hauptschlagader, die dem Herzen entspringt)

oder einer hypertrophischen Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung) oder einer Stenose der

Nierenarterie (Verengung der Arterie, die die Niere mit Blut versorgt) leiden.

Wenn Sie Herzinsuffizienz oder ein anderes Herzproblem haben.

Wenn Sie Nierenprobleme haben.

Wenn Sie Leberprobleme haben.

Wenn Sie unter einer Kollagenerkrankung (einer Hauterkrankung) wie systemischer Lupus

erythematodes oder Sklerodermie leiden.

Wenn Sie unter Arteriosklerose (Verhärtung der Arterien) leiden.

wenn Sie an Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüse) leiden.

Wenn Sie unter Gicht leiden.

Wenn Sie unter Diabetes leiden.

Wenn Sie eine salzarme Ernährung einhalten oder Salzersatzmittel einnehmen, die Kalium enthalten.

Wenn Sie lithium- oder kaliumsparende Arzneimittel (z. B. Spironolacton, Triamteren) oder

Kaliumsupplemente einnehmen, da eine gleichzeitige Anwendung mit Coperindo vermieden werden

soll (siehe "Einnahme von Coperindo zusammen mit anderen Arzneimitteln").

Wenn Sie älter sind.

Wenn Sie Lichtempfindlichkeitsreaktionen gehabt haben.

Wenn Sie eine schwerwiegende allergische Reaktion mit Schwellung des Gesichts, der Lippen, des

Mundes, der Zunge oder des Rachens haben, was Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen

verursachen könnte (Angioödem). Dies kann zu jederzeit während der Behandlung eintreten. Wenn

Sie derartige Symptome entwickeln, beenden Sie die Einnahme von Coperindo und suchen Sie

unverzüglich einen Arzt auf.

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B.

Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von

Diabetes mellitus haben.

Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B.

Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Coperindo darf nicht eingenommen werden.“

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, ist das Risiko auf Angioödem (schnelle

Schwellung unter der Haut wie z.B. am Hals) erhöht:

Racecadotril (angewendet zur Behandlung von Durchfall)

Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der sogenannten

mTOR-Hemmer gehören (angewendet zur Vermeidung der Abstoßung von transplantierten

Organen).

Wenn Sie von schwarzer ethnischer Herkunft sind, da Sie möglicherweise ein höheres Risiko für

Angioödem haben und dieses Arzneimittel möglicherweise eine geringere blutdrucksenkende Wirkung

hat als in Patienten von nicht-schwarzer ethnischer Herkunft.

Wenn Sie Hämodialysepatient sind und mit High-Flux-Membranen dialysiert werden.

Angioödem

Über Angioödem (eine schwerwiegende allergische Reaktion mit Schwellung des Gesichts, der Lippen, der

Zunge oder des Rachens, was Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen verursacht) ist bei Patienten

berichtet worden, die mit ACE-Hemmern einschlieβlich Coperindo behandelt werden. Dies kann zu jederzeit

während der Behandlung eintreten. Wenn Sie derartige Symptome entwickeln, beenden Sie die Einnahme von

Coperindo und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Siehe auch Abschnitt 4.

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden

könnten). Coperindo wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen

werden, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da es bei Ihrem Kind schwere Schädigungen

verursachen kann, wenn Sie es in dieser Entwicklungsphase einnehmen (siehe „Schwangerschaft und

Stillzeit“).

Wenn Sie Coperindo einnehmen, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal

informieren,

wenn Sie sich einer Anästhesie und/oder einen chirurgischen Eingriff unterziehen müssen.

Wenn Sie vor Kurzem unter Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydriert sind.

Wenn Sie sich einer Dialyse oder LDL-Aphärese (dabei entfernt eine Maschine das Cholesterin aus

Ihrem Blut) unterziehen sollen.

Wenn bei Ihnen eine Desensibilisierungsbehandlung durchgeführt werden soll, um die Wirkungen

einer Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche zu verringern.

Wenn bei Ihnen eine medizinische Untersuchung durchgeführt werden soll, in deren Verlauf ein

jodhaltiges Kontrastmittel (Stoff, der Organe wie Nieren oder Magen durch Röntgenstrahlen sichtbar

macht) injiziert wird.

Wenn Sie während der Einnahme von Coperindo Veränderungen Ihres Sehvermögens oder

Schmerzen in einem oder beiden Augen haben. Dies kann bedeuten dass Sie ein Glaukom (erhöhte

Augendruck) entwickeln. Sie sollten die Behandlung mit Coperindo abbrechen und einen Arzt

aufsuchen.

Sportler müssen wissen, dass Coperindo einen Wirkstoff (Indapamid) enthält, der bei Dopingtests ein positives

Ergebnis verursachen kann.

Kinder und Jugendliche

Coperindo darf Kindern und Jugendlichen nicht verabreicht werden.

Einnahme von Coperindo zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich

um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Sie sollten die Kombination von Coperindo mit den folgenden Arzneimitteln vermeiden:

Lithium (zur Behandlung von Manie oder Depression),

Aliskiren (zur Behandlung von Bluthochdruck) wenn Sie kein Diabetes oder Nierenprobleme haben.

Kaliumsparende Diuretika (z. B. Triamteren, Amilorid), kaliumhaltiger Salzersatz.

Estramustin (angewendet in der Krebstherapie).

Andere Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck: Angiotensin-Converting-Enzyme-Hemmer

und Angiotensin-Rezeptor-Blocker.

Die Behandlung mit Coperindo kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden. Ihr Arzt muss unter

Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Informieren Sie Ihren

Arzt auf jeden Fall, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da besondere Vorsicht notwendig

sein kann:

Andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks, einschließlich Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker

oder Aliskiren (siehe auch Abschnitte "Coperindo darf nicht eingenommen werden" und "Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“) oder Diuretika (erhöhen die Harnmenge, die von den Nieren produziert wird)

Kaliumsparende Arzneimittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz: Eplerenon und Spironolacton in Dosen

zwischen 12,5 mg und 50 mg täglich.

Anästhetika.

jodhältige Kontrastmittel.

Moxifloxacin, Sparfloxacin (Antibiotika: Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen).

Methadon (zur Behandlung einer Abhängigkeit).

Procainamid (zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags).

Allopurinol (zur Behandlung der Gicht).

Mizolastin, Terfenadin oder Astemizol (Antihistaminika bei Heuschnupfen oder Allergien).

Kortikosteroide zur Behandlung von verschiedenen Zuständen einschließlich schwerem Asthma und

Rheumatoide Arthritis.

Immunsuppressiva zur Behandlung von autoimmunen Störungen oder nach einer Transplantation zur

Vermeidung von Abstoßungsreaktionen (z. B. Ciclosporin, Tacrolimus).

Erythromycin als Injektion (Antibiotikum).

Halofantrin (zur Behandlung von bestimmten Malaria-Typen).

Pentamidin (zur Behandlung einer Lungenentzündung).

Injizierbares Gold (zur Behandlung rheumatoider Polyarthritis).

Vincamin (zur Behandlung symptomatischer kognitiver Störungen bei älteren Patienten, einschließlich

Gedächtnisverlust).

Bepridil (zur Behandlung von Angina pectoris).

Sultoprid (zur Behandlung von Psychose).

Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron,

Sotalol).

Cisaprid, Diphemanil (zur Behandlung von Magen- und Darmbeschwerden).

Digoxin oder andere Herzglykoside (zur Behandlung von Herzproblemen).

Baclofen (zur Behandlung von Muskelverspannungen, die bei Erkrankungen wie Multiple Sklerose

auftreten können).

Arzneimittel zur Diabetesbehandlung wie Insulin oder Metformin oder Gliptine.

Kalzium, einschließlich Kalziumergänzungen.

Stimulierende Abführmittel (z. B. Senna).

Nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (z. B. Ibuprofen) oder hoch dosierte Salicylate (z. B.

Aspirin).

Amphotericin B als Injektion (zur Behandlung von schweren Pilzerkrankungen).

Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depression, Angst, Schizophrenie usw.

(z.B. trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika).

Tetracosactid (zur Behandlung von Morbus Crohn).

Trimethoprim und Co-Trimoxazol auch als Trimethoprim / Sulfamethoxazol bekannt (zur Behandlung von

Infektionen).

Vasodilatoren, einschließlich Nitrate (Produkte, die die Blutgefäße erweitern).

Heparin (Arzneimittel zur Blutverdünnung).

Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock oder Asthma (z. B. Ephedrin, Noradrenalin

oder Adrenalin).

Arzneimittel, die sehr häufig zur Behandlung von Durchfall (Racecadotril) oder zur Vermeidung der

Abstoßung von transplantierten Organen (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel,

die zur Klasse der sogenannten mTOR-Hemmer gehören) angewendet werden. Siehe Abschnitt

“Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Ihr Arzt wird Ihnen normalerweise empfehlen, Coperindo abzusetzen, bevor Sie schwanger werden oder

sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und wird Ihnen empfehlen, statt Coperindo ein anderes

Arzneimittel einzunehmen. Coperindo wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nach dem

3. Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, denn es kann bei Ihrem Kind schwere Schädigungen

verursachen, wenn Sie es nach dem 3. Schwangerschaftsmonat einnehmen.

Stillzeit

Coperindo DARF NICHT von stillenden Müttern eingenommen werden, Ihr Arzt kann Ihnen ein anderes

Medikament verschreiben, wenn Sie stillen wollen, insbesondere wenn es sich bei Ihrem Kind um ein

Neugeborenes oder Frühgeborenes handelt.

Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Coperindo hat normalerweise keinen Einfluss auf die Aufmerksamkeit, aber bei manchen Patienten können

aufgrund einer Senkung des Blutdrucks verschiedene Reaktionen wie Schwindel oder Schwäche auftreten.

Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, kann Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen,

beeinträchtigt sein.

Coperindo enthält Laktose

Bitte nehmen Sie Coperindo erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an

einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie ist Coperindo einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie

bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosierung beträgt eine Tablette einmal täglich. Nehmen Sie Ihre Tablette vorzugsweise

morgens und vor einer Mahlzeit ein. Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser.

Wenn Sie eine größere Menge von Coperindo eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Coperindo angewendet oder eingenommen haben, setzen Sie sich umgehend mit Ihrem

Arzt, Ihrem Apotheker oder dem Antigiftzentrum (070/245.245) in Verbindung, oder suchen Sie die nächste

Notaufnahme auf. Die wahrscheinlichste Wirkung bei einer Überdosis ist niedriger Blutdruck. Im Falle eines

niedrigen Blutdrucks (im Zusammenhang mit Übelkeit, Erbrechen, Krämpfen, Schwindel, Schläfrigkeit,

Verwirrtheit, Veränderungen in der von den Nieren produzierten Urinmenge), kann es hilfreich sein, sich mit

den Beinen angehoben hinzulegen.

Wenn Sie die Einnahme von Coperindo vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Ihr Arzneimittel jeden Tag einnehmen, da eine regelmäßige Behandlung wirksamer ist.

Wenn Sie jedoch eine Dosis von Coperindo vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zum geplanten

Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Coperindo absetzen

Da die Behandlung von Bluthochdruck normalerweise lebenslang ist, müssen Sie mit Ihrem Arzt sprechen,

bevor Sie dieses Arzneimittel absetzen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, nehmen Sie das Arzneimittel nicht länger

ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, weil sie schwer sein können:

starker Schwindel oder Ohnmacht aufgrund von niedrigem Blutdruck (häufig - kann bis zu 1 von 10

Personen betreffen)

Bronchospasmen (Engegefühl im Brustraum, Keuchen [evtl. pfeifender Atem] und Kurzatmigkeit),

(gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen),

Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder Rachen, Atembeschwerden,

(Angioödem) (Siehe Abschnitt 2 “Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”), (gelegentlich - kann bis

zu 1 von 100 Personen betreffen),

Schwere Hautreaktionen wie Erythema multiforme (ein Hautausschlag, der oft mit roten juckenden

Flecken im Gesicht, an Armen oder Beinen beginnt), oder intensiven Hautausschlag, Nesselsucht,

Hautrötung am ganzen Körper, starker Juckreiz, Blasenbildung, Abschälen und Schwellung der Haut,

Entzündung der Schleimhäute (Stevens-Johnson-Syndrom) oder andere allergische Reaktionen (sehr

selten - können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen),

Herz-Kreislauf-Störungen (unregelmäßiger Herzschlag, Angina pectoris (Schmerzen in Brust, Kiefer

und Rücken nach körperlicher Anstrengung), Herzanfall) (sehr selten - können bis zu 1 von 10.000

Personen betreffen),

Schwächegefühl in Armen und Beinen, oder Probleme beim Sprechen, was ein Anzeichen eines

möglichen Schlaganfalls sein könnte (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen),

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die zu schweren Bauch- und Rückenschmerzen mit starkem

Unwohlsein führen kann (sehr selten - können bis zu 1 von 10 000 Personen betreffen),

Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht) was ein Anzeichen auf Hepatits sein könnte (sehr

selten - kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen),

Lebensbedrohlicher, unregelmäßiger Herzschlag (nicht bekannt),

Erkrankung des Gehirns durch Lebererkrankung (hepatischen Encephalopathie) (nicht bekannt).

Folgenden Nebenwirkungen können auftreten (Reihenfolge nach abnehmender Häufigkeit):

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen): Hautreaktionen bei Patienten, prädisponiert für

allergische und asthmatische Reaktionen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Drehschwindel, Kribbeln,

Sehstörungen, Tinnitus (Geräusche im Ohr), Husten, Kurzatmigkeit (Dyspnoe), Magen-Darm-

Störungen (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Geschmacksveränderungen, Dyspepsie oder

Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung), allergische Reaktionen (wie Hautausschlag, Juckreiz),

Muskelkrämpfe, Müdigkeit.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen): Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen,

Nesselsucht, Purpura (rote Punkte auf der Haut), Blasenbildung, Nierenprobleme, Impotenz,

Schwitzen, Eosinophilie (übermässige Vermehrung bestimmter weisser Blutkörperchen),

Veränderungen von Laborparametern: erhöhte Kaliumwerte im Blut, die nach Absetzen reversibel

sind, niedrige Natriumwerte, Somnolenz, Öhnmacht, Palpitationen (bewusstes Wahrnehmen des

Herzschlags), Tachykardie (schneller Herzschlag), Hypoglykämie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel)

bei Patienten mit Diabetes, Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße), Mundtrockenheit, Fälle von

Lichtempfindlichkeitsreaktionen (erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegen Sonnenlicht), Arthralgie

(Gelenkschmerzen), Myalgie (Muskelschmerzen), Brustschmerzen, Unwohlsein, periphere Ödeme,

Fieber, erhöhte Blutharnstoff, erhöhtes Kreatin im Blut, Sturz.

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen): Verschlimmerung von Psoriasis,

Veränderungen von Laborparametern: Anstieg der Leberenzyme, hohe Serumbilirubinwerte,

Erschöpfung.

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen): Verwirrtheit, eosinophile Pneumonie

(seltener Typ von Lungenentzündung), Rhinitis (verstopfte oder laufende Nase), schwere

Nierenerkrankung, Veränderung der Blutwerte, wie beispielsweise Senkung der Anzahl weißer und

roter Blutkörperchen, niedriger Hämoglobin, Senkung der Anzahl der Blutplättchen, erhöhte

Calciumspiegel im Plasma, abnormale Leberfunktion.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): abnorme EKG-

Muster, Veränderungen von Laborparametern: Niedriger Kaliumspiegel im Blut, erhöhte Blutharnstoff

und Blutzuckerwerte, Kurzsichtigkeit (Myopie), Verschwommenes Sehen, Sehstörungen. Wenn Sie an

einem systemischen Lupus erythematodes (eine Art Kollagen-Krankheit) leiden, kann sich dieser

verschlechtern.

Es können Blut-, Nieren-, Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen und Veränderungen von

Laborparametern (Blutuntersuchungen) auftreten. Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihr Blut untersuchen muss, um

Ihren Zustand zu überwachen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt über die Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte - Abteilung Vigilanz -

EUROSTATION II - Victor Hortaplein, 40/40 - B-1060 BRÜSSEL - Website: www.fagg-afmps.be - E-Mail:

patientinfo@fagg-afmps.be anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass

mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Coperindo aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton oder Etikett angegebenen Verfalldatum nach

„EXP“ nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Das Behältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Für dieses Arzneimittel

sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt

bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Coperindo enthält

Die Wirkstoffe sind Perindopril Tosilat und Indapamid. Eine Filmtablette enthält 10 mg Perindopril Tosilat

(entsprechend 6,816 mg Perindopril) und 2,5 mg Indapamid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Laktose-Monohydrat, Maisstärke, Natriumhydrogencarbonat,

Maisquellstärke, Povidon, Magnesiumstearat, Polyvinylalkohol - zum Teil hydrolysiert, Titandioxid E171,

Macrogol/PEG 3350 und Talkum.

Wie Coperindo aussieht und Inhalt der Packung

Coperindo 10 mg/2,5 mg Filmtabletten sind weiße, runde und bikonvexe Tabletten (Durchmesser ca. 10 mm)

und glatt auf beiden Seiten.

Coperindo ist erhältlich in Polypropylen-Behältern mit Polyethylen-Stopfen mit 30, 50, 60 (2x30), 90 (3x30)

oder 100(2x50) Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Teva Pharma Belgium AG, Laarstraat 16, B-2610 Wilrijk

Hersteller

Teva Pharmaceutical Works Private Limited Company, Pallagi út 13, 4042 Debrecen, Ungarn

Teva Uk Ltd, Brampton Road, Hampden Park, Eastbourne, East Sussex, BN22 9AG, Vereinigtes Königreich

Pharmachemie B.V., Swensweg 5, 2031 GA Haarlem, Niederlande

TEVA OPERATIONS POLAND Sp. z.o.o., ul. Mogilska 80, 31-546 Krakow, Polen

Merckle Gmbh, Graf-Arco-Strasse 3, 89079 Ulm, Deutschland

Zulassungsnummer

BE502791

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter

folgenden Bezeichnungen zugelassen:

BE Coperindo

CZ, IE Perindopril tosilate/Indapamid Teva

EE, LT, LV Perindopril/Indapamide Teva

FR Périndopril tosilate/ Indapamide TEVA

HR Co-Articel

IT Perindopril e Indapamide Teva Italia

MT Perindopril tosilate/Indapamide Teva

NL Perindopril Tosilaat/Indapamide Teva

PL Indix Combi

PT Perindopril + Indapamida Mepha

RO PERINDOPRIL TOSILAT/INDAPAMIDĂ TEVA

SI Perivol Combo

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 06/2017.