Copegus 200 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Copegus 200 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • ribavirinum 200 mg, excipiens pro compresso obducto.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Copegus 200 mg Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Chronische Hepatitis C, Kombinationstherapie mit Interferon

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 56001
  • Berechtigungsdatum:
  • 26-06-2002
  • Letzte Änderung:
  • 12-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Copegus®

Roche Pharma (Schweiz) AG

Was ist Copegus und wann wird es angewendet?

Copegus Filmtabletten enthalten als Wirkstoff Ribavirin; er hat eine hemmende Wirkung auf die

Vermehrung vieler Virustypen.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin werden Copegus Filmtabletten in Kombination mit

Peginterferon alfa oder Interferon alfa eingesetzt zur Behandlung von erwachsenen Patienten (über

18 Jahre), die chronische Hepatitis C haben.

Copegus ist nur in Kombination mit Peginterferon alfa oder Interferon alfa oder mit einem anderen

gegen Hepatitis C wirkenden Medikament wirksam; deshalb darf Copegus nie alleine angewendet

werden.

Das Arzneimittel wurde für Sie persönlich verschrieben; es darf nicht zur Anwendung an andere

Personen weitergegeben werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Vor Beginn einer Behandlung mit Copegus ist zuerst die Funktion Ihrer Nieren zu überprüfen,

insbesondere wenn Sie älter als 65 Jahre sind oder wenn Sie bereits ein Nierenproblem haben.

Copegus ist nicht für die Behandlung von Patienten unter 18 Jahren empfohlen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie an irgendeiner schweren Krankheit leiden oder

früher eine hatten. Möglicherweise ist eine Behandlung mit Copegus für Sie nicht geeignet.

Informieren Sie ihn oder sie auch, wenn Sie einmal einen Herzinfarkt oder eine andere

Herzerkrankung hatten, eine schwere Lebererkrankung (ausser chronische Hepatitis C) oder

Probleme mit der Schilddrüse, ferner wenn Sie einmal gegen Depression oder irgend eine andere

psychische Störung, Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit behandelt wurden, wenn Sie einmal

Selbstmordgedanken hatten oder versuchten, sich das Leben zu nehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie gleichzeitig an einer HIV-Infektion leiden.

Vergewissern Sie sich, auch die Packungsbeilage zu Peginterferon alfa oder Interferon alfa gelesen

zu haben, bevor Sie die Behandlung mit Copegus und Peginterferon alfa bzw. Interferon alfa

beginnen.

Hinsichtlich der Kombinationsbehandlung mit anderen gegen Hepatitis C wirkenden Medikamenten

sind ebenfalls die jeweiligen Packungsbeilagen entsprechender Präparate, Kapitel «Was sollte dazu

beachtet werden?» zu beachten.

Wann darf Copegus nicht angewendet werden?

Copegus darf nicht angewendet werden, falls Sie

·überempfindlich sind gegen den Wirkstoff Ribavirin oder gegen einen der Hilfsstoffe;

·schwanger sind oder es werden möchten (siehe «Darf Copegus während der Schwangerschaft oder

in der Stillzeit eingenommen werden?»);

·stillen;

·ein Herzproblem hatten in den vergangenen 6 Monaten oder früher irgend eine schwere

Herzerkrankung;

·eine Störung im Blutbild inkl. Blutarmut (tiefe Zahl roter Blutzellen), Thalassemie

(Mittelmeeranämie), Sichelzellanämie haben;

·an einer anderen schweren Lebererkrankung leiden ausser an chronischer Hepatitis C.

Copegus ist ferner nicht geeignet bei Patientinnen und Patienten, die gewisse andere schwere

Krankheiten haben oder früher einmal hatten; berichten Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über jede

gegenwärtige oder frühere schwere Krankheit.

Lesen Sie auch die Patienteninformation zu Peginterferon alfa- bzw. Interferon alfa sorgfältig durch.

Hinsichtlich der Kombinationsbehandlung mit anderen gegen Hepatitis C wirkenden Medikamenten

sind ebenfalls die jeweiligen Packungsbeilagen entsprechender Präparate, Kapitel «Wann darf das

Präparat nicht angewendet werden?» zu beachten.

Wann ist bei der Einnahme von Copegus Vorsicht geboten?

Copegus kann sehr schädliche Auswirkungen auf das ungeborene Kind hervorrufen. Es ist deshalb

sehr wichtig, dass sowohl männliche wie weibliche Patienten besondere Vorsichtsmassnahmen

einhalten bei ihren sexuellen Aktivitäten, falls die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht:

·Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Copegus nicht einnehmen.

·Copegus darf nicht von stillenden Müttern eingenommen werden; das Stillen ist abzubrechen.

·Frauen in gebärfähigem Alter müssen einen negativen Schwangerschaftstest vor der Behandlung,

jeden Monat während der Behandlung und bis zu 6 Monate nach dem Behandlungsende haben. Dies

sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen.

·Männer unter Behandlung mit Copegus müssen beim Geschlechtsverkehr mit einer schwangeren

Frau immer Kondome benutzen. Dies wird die Möglichkeit verringern, dass Ribavirin im Körper der

Frau zurückbleibt. Wenn Ihr weiblicher Partner derzeit nicht schwanger, aber im gebärfähigen Alter

ist, muss sie jeden Monat während der Behandlung und bis zu 6 Monate nach Behandlungsende

einen Schwangerschaftstest machen lassen. Dies sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin

besprechen. Wenn Sie ein männlicher Patient sind, müssen Sie und Ihre Partnerin während der

Behandlung und bis zu 6 Monate nach Behandlungsende jeweils eine wirksame Methode der

Schwangerschaftsverhütung anwenden. Dies sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen.

Weiterhin ist bei der Einnahme von Copegus Vorsicht geboten,

·wenn Sie ein Herzproblem haben. In diesem Fall müssen Sie sorgfältig überwacht werden. Eine

Aufzeichnung der Herzsignale (Elektrokardiogramm) vor und während der Behandlung wird

empfohlen.

·wenn Sie ein Herzproblem bekommen. Es kann durch eine durch Copegus hervorgerufene Anämie

verursacht werden. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

·wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden. Die Behandlung mit Copegus muss eventuell gestoppt

oder die Dosis reduziert werden.

·wenn Sie Symptome einer allergischen Reaktion verspüren, wie beispielsweise Schwierigkeiten

beim Atmen, Keuchen, plötzliches Anschwellen der Haut und der Schleimhäute, Jucken oder

Hautausschläge, muss die Behandlung mit Copegus sofort abgebrochen werden, und Sie müssen

sofort einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.

·wenn Sie an Depressionen oder anderen seelischen Krankheiten leiden. Falls Sie während der

Behandlung Depressionen entwickeln, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

·wenn Sie weniger als 18 Jahre alt sind. Die Wirksamkeit und Sicherheit von Peginterferon alfa-2a

und Interferon alfa-2a wurden für Patienten unter 18 Jahren noch nicht genügend abgeklärt.

·wenn bei Ihnen eine frühere Hepatitis C Behandlung aufgrund einer Anämie oder einer tiefen

Plättchenzahl abgebrochen wurde.

Standard-Bluttests werden durchgeführt, um das Blutbild, Schilddrüse, Nieren- und Leberfunktion zu

überprüfen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Veränderungen Ihrer Sehkraft bemerken.

Andere Medikamente

·Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie andere Medikamente einnehmen oder

kürzlich eingenommen haben.

·Falls Sie auch gegen HIV Infektion mit Zidovudin oder Stavudin behandelt werden, ist es nicht

auszuschliessen, dass Copegus die Wirkung dieser Arzneimittel beeinflusst. Das Blutbild wird

jedoch regelmässig überprüft, um sicher zu sein, dass sich die HIV-Infektion nicht verschlechtert.

Falls sie sich verschlimmert, wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheiden, ob die Behandlung mit

Copegus geändert werden muss.

·Wenn Sie Copegus zusammen mit Didanosin (einem Arzneimittel gegen HIV Infektion) einnehmen,

wird die Wirkung von Didanosin verstärkt und bestimmte unerwünschte Wirkungen von Didanosin

können häufiger auftreten.

·Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin falls Sie Anti-HIV-Medikamente einnehmen.

·Die Laktatazidose und eine sich verschlechternde Leberfunktion sind Nebenwirkungen, die durch

eine hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) zur Behandlung der HIV-Infektion verursacht

werden können. Wenn Sie mit einer HAART behandelt werden, könnte bei Ihnen die zusätzliche

Gabe von Copegus + Interferon das Risiko für eine Laktatazidose oder eine Leberinsuffizienz

erhöhen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie auf Anzeichen und Symptome dieser Krankheiten hin

untersuchen. Bitte lesen Sie auch die Patienteninformation zu Peginterferon alfa-2a.

Kinder und Jugendliche

·Wenn bei Ihrem Kind eine psychische Störung besteht oder früher einmal bestanden hat, sprechen

Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin. Er bzw. sie wird ihr Kind auf Anzeichen oder Symptome einer

Depression überwachen.

·Während der Behandlung mit Copegus kann bei Ihrem Kind eine Wachstums- und

Entwicklungsverzögerung auftreten (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Copegus haben?»).

Hinsichtlich der Kombinationsbehandlung mit anderen gegen Hepatitis C wirkenden Medikamenten

sind ebenfalls die jeweiligen Packungsbeilagen entsprechender Präparate, Kapitel «Wann ist bei der

Einnahme von dem Präparat Vorsicht geboten?» zu beachten.

Einfluss auf das Lenken von Motorfahrzeugen und das Bedienen von Maschinen

Copegus hat in der Regel keinen Einfluss auf die Fähigkeit des Bedienens von Maschinen und

Lenkens von Fahrzeugen. Peginterferon alfa bzw. Interferon alfa können jedoch einen Einfluss

ausüben. Fahren Sie nicht und benutzen Sie keine Maschinen, wenn Sie von der Behandlung müde

werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden (Externa!).

Darf Copegus während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Copegus ist sehr schädlich für das ungeborene Kind. Deshalb müssen weibliche wie männliche

Patienten spezielle Vorsichtsmassnahmen bei ihren sexuellen Aktivitäten vorkehren, wenn eine

Schwangerschaft eintreffen könnte. Falls Sie

·eine schwangere Frau sind, dürfen Sie Copegus nicht einnehmen.

·Männliche Patienten und ihre weiblichen Partner müssen jeweils wirksame Verhütungsmassnahmen

während der Behandlung und bis zu 6 Monate nach der Behandlung anwenden.

·Weibliche Patienten und ihre männlichen Partner müssen jeweils wirksame Verhütungsmassnahmen

während der Behandlung und bis zu 6 Monate nach der Behandlung anwenden (siehe «Wann ist bei

der Behandlung mit Copegus Vorsicht geboten?»).

Copegus darf von stillenden Müttern nicht angewendet werden. Das Stillen ist vor Beginn einer

Behandlung mit Copegus zu beenden.

Wie verwenden Sie Copegus?

Die korrekte Dosierung von Copegus legt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin aufgrund Ihres Körpergewichtes

fest; er oder sie wird die Dosis und die Behandlungsdauer gemäss Ihrem Virustyp und Ihrem

Ansprechen auf die Therapie festlegen und anpassen. Regelmässig werden Bluttests durchgeführt,

die dem Arzt oder der Ärztin ermöglichen, die Therapie zu überwachen.

Copegus darf nur in Kombination mit Peginterferon alfa oder Interferon alfa oder mit einem anderen

gegen Hepatitis C wirkenden Medikament angewendet werden.

Falls Sie schwere Leberstörungen haben oder entwickeln, ist die Therapie abzubrechen.

Die Behandlung ist nicht empfohlen bei Patientinnen und Patienten unter 18 Jahren.

Falls Sie die Einnahme einer Filmtablette vergessen haben, schlucken Sie die Dosis sobald wie

möglich am gleichen Tag. Falls der ganze Tag bereits verstrichen ist, informieren Sie Ihren Arzt oder

Ihre Ärztin. Die nächste Dosis darf nicht verdoppelt werden, wenn Sie die vorherige Dosis vergessen

haben.

Art und Dauer der Anwendung

Copegus

Die Dosierung wird auf Grund Ihres Körpergewichtes festgelegt und beträgt üblicherweise 800, 1000

oder 1200 mg/Tag:

·Patienten mit 800 mg/Tag: 1× 400 mg Filmtabletten am Morgen und 1× 400 mg Filmtabletten am

Abend oder 2× 200 mg Filmtabletten am Morgen und 2× 200 mg Filmtabletten am Abend.

·Patienten mit 1000 mg/Tag: 2× 200 mg Filmtabletten am Morgen und 3× 200 mg Filmtabletten am

Abend.

·Patienten mit 1200 mg/Tag: 3× 200 mg Filmtabletten am Morgen und 3× 200 mg Filmtabletten am

Abend.

Die Filmtabletten sind unzerkaut mit etwas Wasser während der Mahlzeit einzunehmen.

Es muss vorsichtig mit den Filmtabletten umgegangen werden und sie dürfen nicht zerbrochen oder

zerstampft werden. Wenn Sie versehentlich beschädigte Filmtabletten berühren, waschen Sie die

Hautstelle, die mit dem Inhalt der Filmtablette in Berührung gekommen ist, gründlich mit Seife und

Wasser. Wenn Pulver aus den Filmtabletten in Ihre Augen gelangt ist, spülen Sie die Augen

gründlich mit Wasser aus.

Falls Sie an einer Nierenerkrankung leiden, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die für Sie geeignete

Dosierung festlegen.

Peginterferon alfa bzw. Interferon alfa

Copegus wird in Kombination mit Peginterferon alfa bzw. Interferon alfa angewendet. Für eine

umfassende Information ist auch die Patienteninformation zu Peginterferon alfa bzw. zu Interferon

alfa zu lesen. Die Dosierung von Peginterferon alfa bzw. Interferon alfa wird von Ihrem Arzt bzw.

Ihrer Ärztin festgelegt.

Peginterferone bzw. Interferone können unübliche Müdigkeit verursachen; deshalb sollte die

Injektion vor dem Schlafengehen vorgenommen werden.

Die Dauer der Kombinationsbehandlung (von 4 bis 18 Monate) hängt vom Virustyp, mit dem Sie

infiziert sind, von der Virusmenge im Blut und davon, ob Sie vorgängig behandelt worden sind, ab.

·Hepatitis C Viren Genotyp 2/3: 4 bis 12 Monate.

·Hepatitis C Viren Genotyp 1/4: 6 bis 18 Monate.

Bitte besprechen Sie das mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und folgen Sie der empfohlenen

Behandlungsdauer.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Hinsichtlich der Kombinationsbehandlung mit anderen gegen Hepatitis C wirkenden Medikamenten

sind ebenfalls die jeweiligen Packungsbeilagen entsprechender Präparate, Kapitel «Wie verwenden

Sie das Präparat?» zu beachten.

Welche Nebenwirkungen kann Copegus haben?

Betreffend Nebenwirkungen ist auch die Packungsbeilage zu Peginterferon alfa oder zu Interferon

alfa oder zu einem anderen gegen Hepatitis C wirkenden Medikament zu konsultieren.

Die Behandlung mit Copegus in Kombination mit Peginterferon alfa oder Interferon alfa kann

Nebenwirkungen hervorrufen. Auch wenn nicht alle unerwünschten Wirkungen vorkommen müssen,

können diese unter Umständen eine ärztliche Behandlung erfordern.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Copegus auftreten:

Suchen Sie unverzüglich einen Arzt oder eine Ärztin auf, wenn Sie Zeichen einer allergischen

Reaktion während der Behandlung entwickeln, wie z.B. Schwierigkeiten beim Atmen, pfeifendes

Atmen oder Nesselsucht.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eine der folgenden unerwünschten

Wirkungen während der Behandlung mit Copegus in Kombination mit Peginterferon alfa oder

Interferon alfa auftritt: Brustschmerz oder anhaltender Husten, Veränderung des Herzschlages,

Verwirrtheit, Niedergeschlagenheit, Gefühl von Taubheit oder Kribbeln, Schlaf- und

Konzentrationsstörung; starke Magenschmerzen, schwarzer oder Teer-ähnlicher Stuhl, Blut im Stuhl

oder Urin; starkes Nasenbluten; Fieber oder Schüttelfrost nach wenigen Behandlungswochen,

Schmerzen im unteren Bereich des Rückens oder auf der Seite, Schmerzen resp. Schwierigkeiten

beim Wasserlösen, Probleme mit dem Augenlicht oder Gehör, Auftreten von Blitzen, Schatten,

schleierhaftes Sehen als Symptome einer Netzhautablösung.

Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, die bei der Behandlung mit Copegus und Peginterferon

alfa bzw. Interferon alfa auftreten, sind Kopfschmerzen, Muskelschmerz und grippeartige

Symptome, Fieber und Schüttelfrost, Gefühlslosigkeit, Schwindel, Gelenkschmerz, Übelkeit,

Erbrechen, Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Schmerzen im Bereich der Rippen auf der rechten

Seite, Durchfall, Blutmangel (tiefe Anzahl roter Blutkörperchen), Schlaflosigkeit,

Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Unruhe, Nervosität, Atemschwierigkeiten oder kurzes Atmen,

Haarausfall, Juckreiz oder Hautausschlag, in sehr seltenen Fällen bis hin zu starker Blasenbildung

und Hautablösung, Müdigkeit, Depressionen, Verdauungsstörungen, Husten, Psychose und

Halluzination.

Falls Sie bemerken, dass Sie ungewöhnlich bleich aussehen, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre

Ärztin, damit das Blut überprüft wird.

Weitere mögliche unerwünschte Wirkungen sind Reizung an der Injektionsstelle, Beklemmung,

Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedanken, Selbstmordversuch oder aggressives Verhalten

(manchmal gegen andere gerichtet, im extremen Fall sogar Mordgedanken), Halsweh, trockene Haut,

Geschmacksveränderung, Blutbildveränderung, Gicht, Veränderung der Laborwerte (Hämoglobin,

Plättchen, Leberwerte) und Schilddrüsenfunktion, Angstgefühle, Verstopfung, Zittern,

Gewichtsabnahme, erhöhter Blutzucker und schneller Herzschlag, verschwommenes Sehen,

trockenes Augen, Augenentzündung und Augenschmerzen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern kann sich während der Anwendung von Copegus und Peginterferon alfa-2a das

Wachstum verzögern. Nach Beendigung der Behandlung mit Copegus und Peginterferon alfa-2a

holen die Kinder im Wachstum auf, jedoch erreichen einige Kinder möglicherweise nicht die

Körpergrösse, die vor Beginn der Behandlung zu erwarten war. Wenn Sie sich während der

Behandlung mit Copegus und Peginterferon alfa-2a Sorgen wegen des Wachstums Ihres Kindes

machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Krankenpfleger bzw. Ihrer Ärztin,

Apothekerin oder Krankenpflegerin.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist von Kindern fernzuhalten. Nicht über 30 °C lagern, und in der

Originalverpackung aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nicht gebrauchte oder verfallene Arzneimittel sind dem Arzt bzw. der Ärztin oder dem Apotheker

bzw. der Apothekerin zur fachgerechten Entsorgung zu retournieren.

Was ist in Copegus enthalten?

Copegus 200 mg

1 Filmtablette enthält als Wirkstoff 200 mg Ribavirin, Stärke (aus gentechnisch verändertem Mais,

Kartoffeln, Sago, Reis, Weizen hergestellt) sowie weitere Hilfsstoffe zur Herstellung von

Filmtabletten.

Copegus 400 mg

1 Filmtablette enthält als Wirkstoff 400 mg Ribavirin, Stärke (aus gentechnisch verändertem Mais,

Kartoffeln, Sago, Reis, Weizen hergestellt) sowie weitere Hilfsstoffe zur Herstellung von

Filmtabletten.

Zulassungsnummer

56001 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Copegus? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Copegus 200 mg (leicht rosafarbene Filmtablette)

Packung mit 112 und 168 Filmtabletten.

Copegus 400 mg (rötlich braune Filmtablette)

Packung mit 56 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Roche Pharma (Schweiz) AG, 4153 Reinach.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

31-7-2018

ADM Animal Nutrition Recalls Mintrate® 36-15 Breed Right Cattle Tub - A specific lot of product may contain elevated levels of non-protein nitrogen, could harm cattle

ADM Animal Nutrition Recalls Mintrate® 36-15 Breed Right Cattle Tub - A specific lot of product may contain elevated levels of non-protein nitrogen, could harm cattle

ADM Animal Nutrition, a division of Archer Daniels Midland Company (NYSE: ADM), is recalling 200-pound tubs of Mintrate® 36-15 Breed Right Tub cattle feed, product number 54549AAA6H, because the product may contain elevated levels of non-protein nitrogen, which could be harmful to cattle. Excessive levels of non-protein nitrogen can be toxic to cattle and can cause muscle tremors (especially of face and ears), abdominal pain, bloat, frothy salivation, excessive urination, teeth grinding, incoordination, ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

6-3-2018

Rota-TS ad us. vet., Pulver

Rota-TS ad us. vet., Pulver

● Neue Packungsgrössen: Dose zu 200 g und 750 g

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

27-2-2018

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

● Die Neuzulassung erfolgte am 27.02.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

31-7-2018

XALKORI® 200/250 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-7-2018

Dolgit® 200/400

Rote - Liste

19-7-2018

Zebinix® 200/800 mg Tabletten

Rote - Liste

13-7-2018

Fenofibrat 200 Heumann

Rote - Liste

13-7-2018

Soledum® Kapseln forte 200 mg

Rote - Liste

12-7-2018

Ibuprofen AbZ 200 mg Filmtabletten

Rote - Liste

12-7-2018

Nexavar® 200 mg Filmtabletten

Rote - Liste

28-6-2018

Sulpirid-CT 200 mg Tabletten

Rote - Liste

14-6-2018

Votrient 200 mg/400 mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-6-2018

Kaletra® 200 mg/50 mg Filmtabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Viramune® 200 mg Tabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Tasigna® 50 mg / 200 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Diflucan® 100 mg/200 mg, Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Azi-TEVA® 200 mg/5 ml Pulver

Rote - Liste