Contramal

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Contramal Tropfen zum Einnehmen Lösung 100 mg-ml
  • Dosierung:
  • 100 mg-ml
  • Darreichungsform:
  • Tropfen zum Einnehmen Lösung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Contramal Tropfen zum Einnehmen Lösung 100 mg-ml
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE190836
  • Letzte Änderung:
  • 07-04-2018

Packungsbeilage

CONTRAMAL

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

CONTRAMAL 100 mg/ml Tropfen zum Einnehmen, Lösung

Tramadolhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Contramal und wofür wird es angewendet

Was sollten Sie vor der Einnahme von Contramal beachten

Wie ist Contramal einzunehmen

Welche Nebenwirkungen sind möglich

Wie ist Contramal aufzubewahren

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was ist Contramal und wofür wird es angewendet?

Bei diesem Arzneimittel handelt es sich um ein Schmerzmittel, das über einen opioiden und einen

nichtopioiden Wirkungsmechanismus auf das zentrale Nervensystem einwirkt. Empfohlen für Erwachsene,

Heranwachsende sowie für Jugendliche ab 12 Jahren und Kinder ab 1 Jahr.

Dieses Arzneimittel wird zur Behandlung mittlerer bis starker Schmerzen angewendet, die den Einsatz eines

zentral wirkenden Schmerzmittels rechtfertigen. Die schmerzstillende Wirkung setzt schnell ein und hält

mehrere Stunden an.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Contramal beachten

Contramal darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Tramadol oder einen der in Abschnitt 6, genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei einer akuten Vergiftung durch Alkohol, Schlafmittel, Schmerzmittel oder andere Arzneimittel mit

Wirkungen auf Stimmungslage und Gefühlsleben (Psychopharmaka);

wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel, die gegen Depressionen wirken (MAO-Hemmstoffe)

einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage vor der Behandlung mit Contramal eingenommen haben

(siehe „Einnahme von Contramal mit anderen Arzneimitteln“)

wenn Sie an Epilepsie leiden, und diese durch Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden

kann

als Ersatzmittel beim Drogenentzug

Warnhinweise und vorsichtsmaβnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Contramal einnehmen:

wenn Sie eine Abhängigkeit von anderen Schmerzmitteln (Opioiden) für möglich halten

wenn Sie an einer Bewusstseinsstörung leiden (wenn Sie sich einer Ohnmacht nahe fühlen)

wenn Sie sich im Schockzustand befinden (kalter Schweiß kann ein Anzeichen dafür sein)

wenn Sie an Zuständen mit erhöhtem Hirndruck (eventuell nach Kopfverletzungen oder

Erkrankungen des Gehirns) leiden

GRÜNENTHAL N.V.

Noti161U

CONTRAMAL

wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben

wenn Sie zu Epilepsie oder zu Krampfanfällen neigen, das Risiko für Krampfanfällen kann erhöhen

wenn Sie ein Leber- oder Nierenleiden haben

Bei Patienten die Tramadol in der empfohlenen Dosis eingenommen haben, sind es epileptische Anfälle

beschrieben worden. Das Risiko zu epileptische Anfälle kann sich erhöhen, wenn die empfohlene maximale

Tagesdosis von 400 mg Tramadol überschritten wird.

Bitte beachten Sie, dass Contramal zu einer seelischen und körperlichen Abhängigkeit führen kann. Bei

längerem Gebrauch kann die Wirkung von Contramal nachlassen, so dass höhere Doses eingenommen

werden müssen (Toleranz-Entwicklung). Bei Patienten, die zu Missbrauch von Arzneimitteln neigen oder

von Arzneimitteln abhängig sind, ist daher eine Behandlung mit Contramal für kurze Dauer und unter

strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt auch mit, wenn eines dieser Probleme während der Einnahme von Contramal

auftritt oder wenn diese Angaben früher einmal bei Ihnen zutrafen.

Einnahme von Contramal mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Contramal sollte nicht zusammen mit MAO-Hemmstoffen (bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von

Depressionen) eingenommen werden.

Die schmerzlindernde Wirkung von Contramal kann vermindert und die Wirkungsdauer verkürzt werden,

wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten:

Carbamazepin (gegen epileptische Krampfanfälle)

Ondansetron (gegen Übelkeit)

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob und gegebenenfalls in welcher Dosierung Sie Contramal einnehmen dürfen.

Das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sich

wenn Sie gleichzeitig Beruhigungsmittel, Schlafmittel und bestimmte Schmerzmittel wie Morphin

und Codein (auch als Hustenmittel) sowie Alkohol mit Contramal anwenden.. Sie könnten sich

benommen oder einer Ohnmacht nahe fühlen. Falls dies passiert, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die krampfauslösend wirken können, wie

bestimmte Antidepressiva. Das Risiko für epileptiforme Krampfanfälle könnte ansteigen, wenn Sie

gleichzeitig Contramal einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob Contramal für Sie geeignet ist

wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen. Die Wirkungen von diesen

Arzneimitteln und Contramal Tropfen können sich gegenseitig beeinflussen, und bei Ihnen können

Symptome auftreten wie unwillkürliches, rhythmisches Muskelzucken, einschließlich Augenzucken

(Zucken der Muskeln, die die Augenbewegung steuern), Unruhe, übermäßiges Schwitzen,

unwillkürliches Zittern, gesteigerte Reflexe, erhöhte Muskelanspannung, Körpertemperatur über 38

°C.

wenn Sie Kumarin-Antikoagulantien (Arzneimittel, die eine normale Blutgerinnung verhindern), z. B.

Warfarin, gleichzeitig mit Contramal anwenden. Die blutgerinnungshemmende Wirkung dieser

Arzneimittel kann beeinflusst werden und es kann zu Blutungen kommen

Einnahme von Contramal zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Trinken Sie während der Behandlung mit Contramal keinen Alkohol, da seine Wirkung verstärkt werden

kann. Nahrungsmittel beeinflussen die Wirkung von Contramal nicht.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähighkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

GRÜNENTHAL N.V.

Noti161U

CONTRAMAL

Schwangerschaft

Über die Unbedenklichkeit von Tramadol in der Schwangerschaft liegen nur wenige Informationen vor.

Tramadol überwindet die Plazentabarriere. Daher sollten Sie Contramal nicht anwenden, wenn Sie

schwanger sind.

Die wiederholte Anwendung von Contramal in der Schwangerschaft kann zur Entzugserscheinungen beim

Neugeborenen führen.

Stillzeit

Die Einnahme von Tramadol während der Stillzeit wird im Allgemeinen nicht empfohlen. Tramadol wird in

sehr geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Bei einmaliger Gabe von Tramadol ist eine

Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich. Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Gebärfähigkeit

Aufgrund von Erfahrungen am Menschen wird unterstellt, dass Tramadol die weibliche oder männliche

Fruchtbarkeit nicht beeinflusst.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Contramal kann unter anderem zu Schwindel, Benommenheit und verschwommenem Sehen führen und

damit Ihr Reaktionsvermögen beeinflussen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Reaktionsvermögen

beeinträchtigt ist, fahren Sie nicht Auto oder ein anderes Fahrzeug, bedienen Sie keine elektrischen

Werkzeuge oder Maschinen.

Contramal Tropfen zum Einnehmen enthält Saccharose und Macrogolglycerolhydroxystearat

Contramal 100 mg/ml Tropfen zum Einnehmen enthält Saccharose. Bitte nehmen Sie Contramal daher erst

nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit

gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Contramal Tropfen zum Einnehmen können schädlich für die Zähne sein (Karies), wenn für chronischen

Gebrauch bestimmt (z.B. für 2 Wochen oder mehr).

Contramal Tropfen zum Einnehmen enthält Macrogolglycerolhydroxystearat, ein Rizinusöl Derivat, die eine

Magenverstimmung und Durchfall hervorrufen kann.

Wie ist Contramal einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihren Arzt ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Dosierung sollte der Stärke Ihrer Schmerzen und Ihrer individuellen Empfindlichkeit angepasst werden.

Grundsätzlich sollte die kleinste schmerzlindernd wirksame Dosis gewählt werden.

Nehmen Sie nicht mehr als 160 Tropfen täglich ein (z.B 8 mal 20 Tropfen, entsprechend 400 mg

Tramadolhydrochlorid), es sei denn, Ihr Arzt hat dies verordnet.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren

20 bis 40 Tropfen (entsprechend 50 – 100 mg tramadol hydrochloride).

Die Wirkung hält je nach Schmerzen 4 bis 8 Stunden an.

Eine einfache Dosis Contramal kann alle 6 bis 8 Stunden eingenommen werden.

Anwendun bei Kinder

Die übliche Dosis für Kinder von 1 Jahre ist 4 bis 8 Tropfen pro 10 kg (1-2 mg Tramadolhydrochlorid pro

Kilogramm) Körpergewicht. (Für detaillierte Angaben zur gewichtsabhängigen Dosierung siehe die Richtlinien

am Schluss dieser Packungsbeilage.)

Grundsätzlich sollte die kleinste schmerzlindernd wirksame Dosis gewählt werden.

Die gesamte Tagesdosis darf 8 mg Tramadolhydrochlorid pro kg Körpergewicht nicht überschreiten und

außerdem nicht über einer Gesamtmenge von 400 mg Tramadolhydrochlorid liegen.

GRÜNENTHAL N.V.

Noti161U

CONTRAMAL

Kinder nehmen Contramal Tropfen vorzugsweise mit der Tropfvorrichtung ein, da hier eine exaktere

körpergewichtsbezogene Dosierung erzielt werden kann.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten (über 75 Jahre) kann es zu einer Verzögerung der Ausscheidung von Tramadol

kommen. Falls dies bei Ihnen zutrifft, könnte Ihr Arzt Ihnen eine Verlängerung der Abstände zwischen den

Einnahmen empfehlen.

Leber- oder Nierenfunktionsschwäche (Insuffizienz)/Dialyse-Patienten

Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsschwäche ist die Ausscheidung von Tramadol verzögert.

Wenn bei Ihnen eine solche Funktionsschwäche vorliegt, könnte Ihr Arzt Ihnen eine Verlängerung der

Abstände zwischen den Einnahmen empfehlen.

Wie und wann sollten Sie Contramal anwenden?

Nehmen Sie Contramal Tropfen, auch unabhängig von den Mahlzeiten, mit etwas Flüssigkeit oder Zucker

ein. Weitere Informationen zu der Anwendung finden Sie am Ende dieser Packungsbeilage.

Contramal Trofpen sind zu den Mahlzeiten oder getrennt davon einzunehmen.

Behandlungsdauer

Sie sollten Contramal auf keinen Fall länger als unbedingt notwendig anwenden. Wenn eine länger

dauernde Schmerzbehandlung erforderlich erscheint, wird in kurzen Abständen eine regelmäßige

Überprüfung durch Ihren Arzt erfolgen (gegebenenfalls durch Einlegen von Anwendungspausen), ob Sie

Contramal weiter einnehmen sollen, und gegebenenfalls, in welcher Dosis.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von

Contramal zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Contramal eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine Dosis zuviel von Contramal angewendet haben, hat dies im Regelfall keine

negativen Auswirkungen. Die nächste Dosis Contramal sollten Sie wie verschrieben anwenden.

Nach Einnahme erheblich zu hoher Dosen kann es zu engen Pupillen, Erbrechen, Blutdruckabfall,

beschleunigtem Herzschlag, Kreislaufkollaps, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma (tiefe

Bewusstlosigkeit), epileptiformen Krampfanfällen und Atmungsstörungen bis hin zum Atemstillstand

kommen. Rufen Sie bei Auftreten dieser Krankheitszeichen unverzüglich einen Arzt zu Hilfe!

Wenn Sie zu viel Contramal eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder

ein Vergiftungszentrum (070/245 245).

Wenn Sie die Einnahme von Contramal vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Contramal vergessen haben, können Ihre Schmerzen erneut auftreten.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis nachzuholen, sondern führen Sie die

Einnahme wie vorher fort.

Wenn Sie die Einnahme von Contramal abbrechen

Wenn Sie die Behandlung mit Contramal unterbrechen oder vorzeitig beenden, führt dies wahrscheinlich zu

einen erneuten Auftreten der Schmerzen. Möchten Sie die Behandlung wegen unangenehmer

Begleiterscheinungen abbrechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Im Allgemeinen wird ein Abbruch der Behandlung mit Contramal keine Nachwirkungen haben. In seltenen

Fällen können jedoch Patienten, die Contramal über einen langen Zeitraum eingenommen haben und die

das Arzneimittel plötzlich absetzen, sich unwohl fühlen. Sie könnten sich unruhig, ängstlich, nervös oder

zittrig fühlen. Sie könnten hyperaktiv sein, Schlafstörungen oder Magen-Darm-Beschwerden haben. Sehr

wenige Personen könnten Panikanfälle, Halluzinationen, Fehlempfindungen wie Kribbeln, Prickeln und

Taubheitsgefühl oder Ohrgeräusche (Tinnitus) bekommen. Weitere ungewöhnliche Symptome des zentralen

Nervensystems, wie zum Beispiel Verwirrung, Wahn, veränderte Wahrnehmung der eigenen Person

(Depersonalisation) und der Realität (Derealisation) sowie Verfolgungswahn (Paranoia), sind sehr selten

GRÜNENTHAL N.V.

Noti161U

CONTRAMAL

beobachtet worden. Wenn eine dieser Nebenwirkungen nach Abbruch der Behandlung mit Contramal bei

Ihnen auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Sie sollten unverzüglich einen Arzt konsultieren, wenn Sie Symptome einer allergischen Reaktion

wie Schwellung von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schwierigkeiten beim Schlucken

oder Hautausschlag mit gleichzeitigen Atembeschwerden haben.

Die häufigsten Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit Contramal auftreten, sind Übelkeit und

Schwindel, die häufiger als bei 1 von 10 Patienten auftreten.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):

Schwindel,

Übelkeit.

Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):

Kopfschmerz, Benommenheit,

Erschöpfung,

Erbrechen, Verstopfung (Obstipation), Mundtrockenheit,

Schwitzen (Hyperhidrosis).

Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):

Beeinflussung der Herz- und Kreislaufregulation (Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag

(Tachykardie), Schwächeanfälle (orthostatische Hypotonie) oder Kreislaufzusammenbruch

[Kreislaufkollaps]). Diese Nebenwirkungen können insbesondere bei aufrechter Körperhaltung und

körperlicher Belastung auftreten.

Brechreiz, Magenbeschwerden (z. B. Magendruck, Völlegefühl), Durchfall (Diarrhoe).

Hautreaktionen (z. B. Juckreiz, Ausschlag).

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):

Allergische Reaktionen (z. B. Atemnot (Dyspnoe), pfeifende Atemgeräusche (Giemen),

Wasseransammlung im Gewebe (angioneurotisches Ödem)) und Schockreaktionen (plötzliches

Kreislaufversagen) sind in sehr seltenen Fällen aufgetreten.

Verlangsamter Herzschlag (Bradykardie).

Blutdruckanstieg.

Fehlempfindungen auf der Haut (wie z. B. Kribbeln, Prickeln, Taubheitsgefühl), Zittern (Tremor),

epileptiforme Krampfanfälle, unwillkürliche Muskelzuckungen, Koordinationsstörungen,

vorübergehende Bewusstlosigkeit (Synkope), Sprachstörungen.

Epileptiforme Krampfanfälle traten überwiegend nach Anwendung hoher Tramadol-Dosierungen auf

oder nach gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die Krampfanfälle auslösen können.

Appetitveränderungen.

Halluzinationen, Verwirrtheitszustände, Schlafstörungen, Delirium, Ängstlichkeit und Albträume.

Psychische Beschwerden können nach Behandlung mit Contramal Tropfen auftreten, wobei ihre

Intensität und ihre Art individuell unterschiedlich sein können (je nach Persönlichkeit des Patienten

und Dauer der Anwendung). Hierbei kann es sich um Stimmungsveränderungen (meist gehobene,

gelegentlich auch gereizte Stimmung), Veränderungen der Aktivität (meist Dämpfung, gelegentlich

Steigerung) und Verminderung der Sinneswahrnehmung und des Erkennens, was zu Fehlern im

Entscheidungsverhalten führen kann (Verminderung der sensorischen und kognitiven

Leistungsfähigkeit), handeln.

Eine Arzneimittelabhängigkeit kann auftreten.

Verschwommene Sicht, Pupillenverengung (Miosis), extreme Pupillenerweiterung (Mydriasis).

Verlangsamte Atmung (Atemdepression), Atemnot (Dyspnoe).

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CONTRAMAL

Über eine Verschlimmerung von Asthma ist berichtet worden. Werden die empfohlenen Dosen

überschritten oder gleichzeitig andere Arzneimittel angewendet, die dämpfend auf die

Gehirnfunktion wirken, kann eine Verlangsamung der Atmung auftreten.

Verminderte Muskelkraft (motorische Schwäche).

Erschwertes oder schmerzhaftes Wasserlassen, weniger Urin als normal (Miktionsstörungen und

Dysurie).

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000):

Leberenzymwerterhöhungen.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Abfall des Blutzuckerspiegels.

Wird Contramal über einen längeren Zeitraum eingenommen, kann sich Arzneimittelabhängigkeit einstellen,

wenn auch das Risiko gering ist.

Nach abruptem Absetzen des Arzneimittels, können Entzugsreaktionen auftreten (siehe „Wenn Sie die

Einnahme von Contramal abbrechen“).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:

Für Belgien: die Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte, Abteilung Vigilanz,

EUROSTATION II , Victor Hortaplein, 40/40, B-1060 BRUSSEL. Website: www.fagg-afmps.be, E-Mail:

patientinfo@fagg-afmps.be.

Für Luxembourg: website: http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Contramal aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung nach EXP angegebenen Verfalldatum nicht

mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nach dem ersten Anbruch darf die Lösung nicht länger als 12 Monate verwendet werden.

Behältnis fest verschlossen aufbewahren.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall.. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt

bei.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Contramal enthält

Der Wirkstoff ist Tramadolhydrochlorid.

1 ml Contramal Tropfen enthält 100 mg Tramadolhydrochlorid (ein Trofp enthält 2,5 mg

Tramadolhydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Glycerol , Kaliumsorbat, Macrogolglycerolhydroxystearat, Propylenglycol, Natriumcyclamat,

Natriumsaccharin, Saccharose (0,2 g/ml Lösung), Ackerminzöl, synthetisches Anisölaroma, gereinigtes

Wasser

Wie Contramal aussieht und Inhalt der Packung

Klare, leicht viskose, farblose bis leicht gelbliche Lösung.

Faltschachtel mit 1 und 3 Glasfläschchen à 10 ml mit Schraubverschluss und Tropfeinsatz

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

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Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber

S.A. Grünenthal N.V.

Lenneke Marelaan 8

B-1932 SINT-STEVENS-WOLUWE

Hersteller

Grünenthal GmbH

Zieglerstraβe 6

D-52078 Aachen

Zulassungsnummer

BE190836

Verkaufsabgrenzung: Verschreibungspflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 09/2016

Weitere Hinweise zur Anwendung von Contramal Tropfen zum Einnehmen, Lösung

Hinweis zur Füllhöhe

Aufgrund herstellungsbedingter Unterschiede der Wand- und Bodenstärken verschiedener Glasflaschen

kann der Flüssigkeitsspiegel original verschlossener Contramal Tropfen um wenige Millimeter schwanken.

Hinweis zur Anwendung

Anweisungen zum Öffnen der

Contramal-Flasche mit Tropfer

Das Fläschchen hat einen Schraubverschluss mit Kindersicherung.

Zum Öffnen Verschlusskappe kräftig nach unten drücken und anschließend nach links

aufschrauben.

Nach Gebrauch die Kappe wieder fest verschließen.

Zum Herausträufeln Flasche mit dem Tropfenzähler nach unten halten und leicht

auf den Flaschenboden klopfen, bis die Tropfen herauskommen.

Gehalt an Tramadolhydrochlorid in Abhängigkeit der TropfenAnzahl:

Anzahl der Tropfen

Gehalt an Tramadolhydrochlorid

1 Tropfen

2,5 mg

5 Tropfen

12,5 mg

10 Tropfen

25 mg

15 Tropfen

37,5 mg

20 Tropfen

50 mg

25 Tropfen

62,5 mg

30 Tropfen

75 mg

35 Tropfen

87,5 mg

40 Tropfen

100 mg

Hinweis zur Dosierung von Contramal Tropfen bei Kindern über einem Jahr:

Alter

Körpergewicht

Tropfenanzahl

1 Jahr

10 kg

4 bis 8

3 Jahre

15 kg

6 bis 12

6 Jahre

20 kg

8 bis 16

9 Jahre

30 kg

12 bis 24

11 Jahre

45 kg

18 bis 36

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