Concor plus

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Concor plus 5 mg/12,5 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,50 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Concor plus 5 mg/12,5 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Bisoprolol und Thiazide
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20079
  • Berechtigungsdatum:
  • 15-07-1993
  • Letzte Änderung:
  • 12-06-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Concor plus 5 mg/12,5 mg - Filmtabletten

Wirkstoffe: Bisoprololfumarat, Hydrochlorothiazid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was sind Concor plus - Filmtabletten und wofür werden sie angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Concor plus - Filmtabletten beachten?

Wie sind Concor plus - Filmtabletten einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie sind Concor plus - Filmtabletten aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Concor plus und wofür wird es angewendet?

Concor plus ist ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck. Es enthält zwei Wirkstoffe, die einander

in ihrer blutdrucksenkenden Eigenschaft ergänzen:

Bisoprolol, ist ein herzspezifischer Betarezeptorenblocker, wirkt blutdrucksenkend und vermindert die

Herzarbeit und damit den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels.

Hydrochlorothiazid entwässert den Körper durch vermehrte Harnausscheidung und unterstützt somit

die Wirkung von Bisoprolol.

2.

Was sollten sie vor der Einnahme von Concor plus beachten?

Concor plus darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Bisoprolol, Hydrochlorothiazid, andere Thiazide und Sulfonamide oder

einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei akuter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) oder Verschlechterung einer bestehenden

Herzinsuffizienz, die eine intravenöse Behandlung mit die Herzkraft stärkenden Substanzen

erfordert

bei durch Störungen der Herzfunktion ausgelöstem Schock (”kardiogener Schock”)

bei bestimmten Herzüberleitungsstörungen (AV-Block II. und III. Grades)

bei bestimmten Störungen der Herztätigkeit (”Sick-Sinus-Syndrom” und ”sinuatrialem Block”)

bei stark verlangsamtem Puls

bei extrem niedrigem Blutdruck (systolisch weniger als 90 mm Hg)

bei schwerem Asthma

bei fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen oder Gefäßverengung im Bereich

der Zehen und Finger (”Raynaud-Syndrom”)

bei unbehandelten Tumoren des Nebennierenmarks (”Phäochromozytom”)

bei therapieresistentem Kaliummangel oder schwerem Natriummangel oder erhöhtem

Kalziumspiegel im Blut

bei schweren Nierenfunktionsstörungen mit vermindertem oder fehlendem Harnabsatz

(Serumkreatinin über 1,8 mg/100 ml und/oder Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min)

bei bestimmten Nierenerkrankungen (Glomerulonephritis)

bei Leberversagen einschließlich Bewusstseinstrübung

bei stoffwechselbedingter Übersäuerung des Blutes (”metabolischer Azidose”)

bei Gicht

wenn Sie stillen (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Concor plus einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich bei:

Herzmuskelschwäche als Begleiterkrankung

Diabetikern mit stark schwankenden Blutzuckerwerten; Symptome des stark erniedrigten

Blutzuckers können verschleiert werden

strengem Fasten

geringgradigen Störungen der Herzerregungsleitungssysteme (”AV-Block I. Grades”)

Durchblutungsstörungen des Herzens infolge von krampfartigen Verengungen der Herzkranzgefäße

(”Prinzmetal-Angina”)

schwerer Verkalkung der Herzkranz- oder Gehirngefäße

peripherer Gefäßverschlusskrankheit (Verstärkung der Beschwerden insbesondere bei

Behandlungsbeginn möglich)

Verminderung der zirkulierenden Blutmenge („Hypovolämie“)

Leberfunktionsstörungen

Wie auch andere Beta-Rezeptorenblocker kann Concor plus sowohl die Empfindlichkeit gegenüber

Allergenen (Substanzen, die eine Überempfindlichkeitsreaktion auslösen) als auch die Schwere von

Überempfindlichkeitsreaktionen steigern. Dies muss auch bei einer Desensibilisierungsbehandlung

beachtet werden. Eine Behandlung mit Epinephrin (Stresshormon) zeigt hierbei nicht immer die

gewünschte Wirkung.

Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte

sollte die Anwendung von Concor plus nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Die Behandlung mit Bisoprolol kann die Anzeichen einer Überfunktion der Schilddrüse verschleiern.

Bei einem seltenen Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) darf Concor plus nur

zusammen mit einem anderen Arzneimittel (

-Blocker) angewendet werden.

Vor einer Narkose muss der Anästhesist über Ihre Behandlung mit Concor plus informiert werden, da

es zu möglichen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kommen kann. Falls es notwendig ist,

die Concor plus Therapie vor einer Operation abzusetzen, sollte dies schrittweise erfolgen und ca. 48

Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein. Dies muss aber vom behandelnden Arzt entschieden

werden.

Bei Patienten mit Bronchialasthma oder anderen Atemwegserkrankungen mit Einengung der

Atemwege ist wegen der Möglichkeit der Auslösung oder Verstärkung einer Atemnot besondere

Vorsicht geboten. Gelegentlich kann eine Zunahme des Atemwegswiderstandes bei Patienten mit

Asthma auftreten und daher eine Dosiserhöhung Ihres Asthmaarzneimittels erforderlich machen.

Wenn Sie an einer schweren Form von Asthma leiden, dürfen Sie Concor plus nicht einnehmen.

Bitte informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie an einer chronischen Lungenerkrankung oder

leichtem Asthma leiden und Sie nach der Einnahme von Concor plus neu aufgetretene

Schwierigkeiten beim Atmen, Husten, oder Keuchen nach körperlicher Anstrengung haben.

Falls lichtempfindliche Reaktionen (oft gemeinsam mit Thiazid-Diuretika) auftreten, wird empfohlen

die dem Sonnenlicht oder künstlichem UV-Licht ausgesetzten Bereiche zu schützen. In schweren

Fällen solcher Reaktionen wird es angezeigt sein, die Behandlung abzusetzen.

Der Wirkstoff Hydrochlorothiazid kann eine seltene Reaktion hervorrufen, die zu einer

verminderten

Sehschärfe und Augenschmerzen führt. Diese können Anzeichen für einen

erhöhten Augeninnendruck

sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Beginn der

Einnahme von Concor plus auftreten.

Ohne Behandlung können diese Anzeichen zu

dauerhaftem Sehverlust führen. Der erste Schritt in der

Behandlung ist das Absetzen von Hydrochlorothiazid, sobald es möglich ist.

Langzeitbehandlungen mit Hydrochlorothiazid können zu Flüssigkeits- und Elektrolytstörungen

speziell zu Kalium-, Natrium-, Magnesium-, Chlor sowie zu Kalziummangel führen. Kaliummangel

begünstigt die Entwicklung starker Herzrhythmusstörungen gelegentlich auch Torsade-de-pointes-

Tachykardie, welche lebensbedrohend sein kann.

Eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes (metabolische Alkalose) kann sich durch den

gestörten Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt verschlimmern.

Bei Langzeitbehandlung kann der Arzt regelmäßige Untersuchungen und Laborkontrollen anordnen,

die genau eingehalten werden müssen, insbesondere wenn Sie an Gicht (erhöhter Harnsäure im Blut)

oder Zuckerkrankheit leiden.

Bei Patienten mit erhöhter Harnsäurekonzentration im Blut wird das Risiko, einen Gichtschub zu

erleiden, erhöht.

Fälle von Gallenblasenentzündung sind bei Patienten mit Gallensteinleiden berichtet worden.

Für eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist Sorge zu tragen.

Bei Auftreten von Komplikationen seitens des Herzens, bei zu starkem Blutdruckabfall

(Benommenheit, Schwindel), Atemnot oder bei versehentlicher Überdosierung legen Sie sich nieder.

Es ist umgehend ärztlicher Rat einzuholen.

Dopingwarnhinweis:

Die Anwendung des Arzneimittels Concor plus kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen

führen.

Einnahme von Concor plus zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen /

anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen andere

Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln wird nicht empfohlen:

Arzneimittel gegen bestimmte psychische Erkrankungen (Lithium) - die schädigende Wirkung

von Lithium auf das Herz und das Nervensystem kann erhöht sein.

Calciumantagonisten (Medikamente für Herz-Kreislauferkrankungen) vom Verapamil-Typ

und zu einem geringeren Teil vom Diltiazem Typ.

zentral wirksame Medikamente gegen hohen Blutdruck (Antihypertensiva) wie Clonidin und

andere (z.B. Methyldopa, Moxonidin oder Rilmenidin).

Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln darf nur mit besonderer Vorsicht

erfolgen:

Calciumantagonisten (Medikamente für Herz-Kreislauferkrankungen) z.B. Felodipin und

Amlodipin.

Andere blutdrucksenkende Arzneimittel - die blutdrucksenkende Wirkung von Concor plus

kann verstärkt werden (z.B. durch trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, Phenothiazine,

insbesondere ACE-Hemmer (z.B. Captopril, Enalapril) und Angiotensin-II-Antagonisten (bei

diesen kann es auch zu Nierenfunktionsstörungen kommen).

Medikamente zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit oder von

Herzrhythmusstörungen - wie Klasse-I-Antiarrhythmika, z.B. Chinidin, Disopyramid, Lidocain,

Phenytoin, Flecainid, Propafenon, Klasse-IA-Antiarrhythmika, z.B. Chinidin, Hydrochinidin,

Disopyramid, und Klasse-III-Antiarrhythmika z.B. Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid: es kann

zu Beeinträchtigung der Herzfunktion, Rhythmusstörungen und Absinken des Blutdrucks kommen.

Nicht zur Klasse der Antiarrhythmika gehörende Substanzen- (z.B. Astemizol, i.v.

Erythromycin, Halofantrin, Pentamidin, Sparfloxacin, Terfenadin, Vincamin).

Parasympathomimetika

(u.a.

Medikamente

gegen

Darm-

Blasenschwäche,

angeborene

Muskelschwäche und Alzheimer).

Lokale Betablocker, einschließlich Augentropfen zur Behandlung des grünen Stars.

Insulin oder andere blutzuckersenkende Arzneimittel - die Blutzuckersenkung kann verstärkt

und die Warnsymptome einer Blutunterzuckerung, besonders die Erhöhung der Pulsfrequenz

verschleiert oder abgemindert werden. Regelmäßige Blutzuckerkontrollen sind daher erforderlich.

Narkosemittel: Der Narkosearzt sollte vor einer Vollnarkose über die Behandlung mit Concor plus

informiert werden.

Herzglykoside: Medikamente zur Unterstützung der Herztätigkeit.

Bestimmte entzündungshemmende und fiebersenkende Arzneimittel (Salicylate,

nichtsteroidale Antiphlogistika) - die blutdrucksenkende Wirkung von Concor plus kann

vermindert werden.

ß-Sympathomimethika

(blutgefäßverengende,

abschwellende

Medikamente)

z.B.

Isoprenalin,

Dobutamin.

Arzneimittel mit Wirkung auf das Nervensystem (Sympathomimetika mit

- und ß-mimetischer

Wirkung, z.B. Adrenalin, Noradrenalin) - die

-mimetische Wirkung wird verstärkt [Ansteigen des

Blutdrucks, Verstärkung einer Claudicatio intermittens (Schmerzen im Bein nach längerer

Gehstrecke)].

Kaliumzehrende Arzneimittel (z.B. Corticosteroide, ACTH, Carbenoxolon, Amphotericin B,

Furosemide oder Laxativa): die gleichzeitige Anwendung mit Concor plus kann zu einem

Kaliummangel führen.

Methyldopa

Die Wirkung von harnsäureausscheidenden Medikamenten, die bei Gicht verabreicht werden,

kann durch Concor plus vermindert werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Allopurinol und

Thiazid-Diuretika sind schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, besonders bei Patienten mit

Nierenfunktionsstörungen, beschrieben worden.

Cholestyramin, Colestipol (gegen überhöhte Cholesterinspiegel) - die blutdrucksenkende

Wirkung kann vermindert werden.

Arzneimittel die die Blutgerinnung hemmen (Antikoagulantien) - die gleichzeitige Anwendung

mit Concor plus kann die Wirkung abschwächen.

Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln ist zu beachten:

Mefloquin (ein Arzneimittel gegen Malaria)

Monoaminooxidase-Hemmer (Medikamente gegen Depressionen)

Nebennierenrindenhormone (Cortison) - der blutdrucksenkende Effekt kann vermindert werden.

Arzneimittel gegen Migräneanfälle (Ergotamin) - die Wirkung kann verstärkt werden.

Arzneimittel, die zu erhöhter Lichtempfindlichkeit führen - die Empfindlichkeit kann noch

verstärkt werden.

Arzneimittel (z.B. Rifampicin), die zur Ausschüttung körpereigener arzneimittel-abbauender

Stoffe führen - die Körperverweildauer des Wirkstoffes Bisoprolol kann geringfügig verkürzt

werden (eine Dosiserhöhung ist im Allgemeinen nicht erforderlich).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sollte Concor plus nicht angewendet werden.

Stillzeit

In der Stillperiode darf Concor plus nicht eingenommen werden, da die Wirkstoffe in die Muttermilch

übergehen und die Milchproduktion hemmen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

ACHTUNG: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen auf die Blutdrucksenkung kann die

Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt

werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im

Zusammenwirken mit Alkohol. Gezielte Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass eine direkte

Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens durch Bisoprolol nicht zu befürchten ist.

3.

Wie sind Concor plus - Filmtabletten einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung:

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird täglich 1 Filmtablette nüchtern oder mit dem Frühstück,

unzerkaut mit Flüssigkeit eingenommen. Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf 1 x

täglich 2 Filmtabletten am Morgen erhöht werden.

Die Behandlung ist allgemein eine Langzeittherapie.

Die Behandlung mit Concor plus soll langsam ausschleichend beendet werden (mit Dosishalbierung

über 7-10 Tage). Die Behandlung mit Concor plus darf ohne Anweisung des Arztes nicht geändert

oder abgebrochen werden. Die Behandlungsdauer bestimmt der Arzt.

Nieren- und Leberfunktionsstörungen

Bei leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen ist die Elimination der HCTZ-Komponente

vermindert.

Patienten

schwereren

Nieren-

(Kreatinin-Clearance

<30ml/min

Serumkreatinin >1,8 mg/100ml) und Leberfunktionsstörungen darf Concor plus nicht angewendet

werden.

Ältere Patienten

Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Es gibt keine Erfahrungen mit Concor plus bei Kindern und Jugendlichen. Aus diesem Grunde kann

eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Concor plus eingenommen haben, als Sie sollten

Benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Überdosierung

über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Die häufigsten Zeichen einer Überdosierung sind verlangsamte Herztätigkeit, starker Blutdruckabfall

(Benommenheit, Schwindel), akute Herzmuskelschwäche (Ödeme, Atemnot) sowie Zeichen einer

Unterzuckerung.

Das klinische Bild einer akuten oder chronischen Hydrochlorothiazid-Überdosierung ist charakterisiert

durch

umfangreichen

Flüssigkeits-

Elektrolytverlust.

häufigsten

Anzeichen

einer

Überdosierung sind Schwindel, Brechreiz und Schläfrigkeit.

Bei Überdosierung muss die Behandlung mit Concor plus abgebrochen werden.

Es ist umgehend ärztlicher Rat einzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Concor plus vergessen haben

Falls Sie die Einnahme von Concor plus einmal vergessen haben, dürfen Sie dies nicht nachholen,

indem Sie die Dosis bei der nächsten Einnahme verdoppeln. Nehmen Sie stattdessen einfach die

folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Concor plus abbrechen

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und hören Sie nicht plötzlich mit der

Einnahme von Concor plus auf, da dies zu einer vorübergehenden Verschlechterung des

Patientenzustandes, besonders bei Patienten mit ischämischer Herzkrankheit, führen kann. Wenn Sie

glauben, das Medikament wirke zu stark oder zu schwach, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Um schwerwiegende Folgen zu vermeiden, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn eine

Nebenwirkung Sie erheblich beeinträchtigt, plötzlich auftritt oder sich rasch verschlimmert.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Erhöhter Blutzucker, erhöhte Blutharnsäure (kann bei entsprechend veranlagten Patienten zu

Gichtanfällen führen), Störungen der Flüssigkeits- und Elektrolytbalance (v.a. Kaliummangel,

Natriummangel, Magnesiummangel, Chlormangel, erhöhte Kalziumwerte)

Kopfschmerz*, Schwindel*

Kältegefühl und Taubheit in den Gliedmaßen

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung

Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

Müdigkeit*

Erhöhung der Triglyzeride (Blutfette) und Cholesterinwerte, Ausscheidung von Glucose

(Zucker) im Harn

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Appetitlosigkeit

Depressionen, Schlafstörungen

Verlangsamung der Herztätigkeit, Störungen der Herztätigkeit, Verschlechterung einer

bestehenden Herzmuskelschwäche

Benommenheit, Schwindel durch verstärkten Blutdruckabfall (auch beim Übergang vom

Liegen zum Stehen), Entzündung eines Blut- oder Lymphgefäßes

Atemnot bei Patienten mit Bronchialasthma oder Erkrankungen mit Verengung der Atemwege

in der Vorgeschichte

Bauchbeschwerden, Bauchspeicheldrüsenentzündung

Schwächegefühl

Erhöhte Amylasewerte, reversibler Anstieg des Serumkreatininspiegels sowie des Harnstoffs

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

Verringerung der weißen Blutkörperchen bzw. der Blutplättchen, erkennbar an: Halsschmerzen,

Fieber, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Blässe, erhöhter Blutungsneigung)

Alpträume, Halluzinationen

Verminderter Tränenfluss (beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten), Sehstörungen

Hörstörungen

Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, Ohnmacht

Allergischer Schnupfen

Leberentzündung, Gelbsucht, Entzündung der Gallenblase (insbesondere bei vorhandenen

Gallensteinen)

Überempfindlichkeitsreaktionen (Jucken, vorübergehende Rötung, Hautausschlag)

akute Entzündung der Niere

Potenzstörungen (Impotenz)

Erhöhung der Leberwerte (GOT, GPT)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

Starke Verminderung bestimmter weißer Blutzellen (Agranulozytose), erhöht die Anfälligkeit

auf Infektionen, Fieber

Stoffwechselbedingter Anstieg des Blut pH-Wertes über 7,4 (metabolische Alkalose)

Augenbindehautentzündung

Haarausfall, Lupus erythematodes, Betarezeptorenblocker können eine Schuppenflechte

auslösen, verschlechtern oder zu Schuppenflechten ähnlichen Hautausschlägen führen.

Brustschmerzen

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

interstitielle Lungenerkrankungen

verminderte Sehschärfe und Augenschmerzen (Anzeichen für einen

erhöhten Augeninnendruck)

*Diese Erscheinungen treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf. Sie sind leichterer Art und

verschwinden in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Behandlungsbeginn.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Concor plus aufzubewaren?

Nicht über 30 ºC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Concor plus enthält

Die Wirkstoffe sind: Bisoprololfumarat und Hydrochlorothiazid

1 Filmtablette enthält 5 mg Bisoprololfumarat

und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

sonstigen

Bestandteile

sind

Siliziumdioxid,

Magnesiumstearat,

Zellulose,

Maisstärke,

Kalziumhydrogenphosphat,

Eisenoxidrot

172),

Eisenoxidschwarz

172),

Dimeticon,

Macrogol, Titandioxid (E 171), Methylhydroxypropylzellulose.

Wie Concor plus aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten sind hellrosa, herzförmig mit Bruchrille. Die Filmtabletten können in gleiche Dosen

geteilt werden.

Blisterpackungen zu 20 und 50 Stück.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

MERCK GmbH, Wien

Hersteller:

Merck KGaA & Co, Spittal/Drau

Z. Nr.: 1-20079

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2015.

28-8-2018

Accord Healthcare Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Hydrochlorothiazide Tablets USP 12.5 Mg Due to Labeling Mix-up

Accord Healthcare Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Hydrochlorothiazide Tablets USP 12.5 Mg Due to Labeling Mix-up

A 100 count bottle of Hydrochlorothiazide Tablets USP 12.5 mg has been found to contain 100 Spironolactone Tablets USP 25 mg. Since the individual lot, PW05264, of the product is involved in a potential mix-up of labeling, Accord is recalling this individual lot from the market.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

17-7-2018

Teva Pharmaceuticals USA Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan Hydrochlorothiazide Tablets

Teva Pharmaceuticals USA Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan Hydrochlorothiazide Tablets

Teva Pharmaceuticals USA today confirmed a voluntary recall to the consumer / user level of 29 lots of single and 51 lots of combination valsartan medicines distributed under the Actavis label in the U.S. due to the detection of trace amounts of an unexpected impurity found in an active pharmaceutical ingredient (API) manufactured by Zhejiang Huahai Pharmaceutical. The impurity detected in the API is N- nitrosodimethylamine (NDMA), which is a substance that occurs naturally in certain foods, drinking wat...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

13-7-2018

Prinston Pharmaceutical Inc Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan HCTZ Tablets Due to Detection of a Trace Amount of Unexpected Impurity, N-Nitrosodimethylamine (NDMA) in The Products

Prinston Pharmaceutical Inc Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan HCTZ Tablets Due to Detection of a Trace Amount of Unexpected Impurity, N-Nitrosodimethylamine (NDMA) in The Products

Prinston Pharmaceutical Inc. dba Solco Healthcare LLC. is recalling all lots of Valsartan Tablets, 40 mg, 80mg, 160mg, and 320mg; and Valsartan-Hydrochlorothiazide Tablets, 80mg/12.5mg, 160mg/12.5mg, 160mg/25mg, 320mg/12.5mg, and 320mg/25mg to the retail level. This product recall is due to the detection of a trace amount of an unexpected impurity, N-nitrosodimethylamine (NDMA), made by the manufacturer – Zhejiang Huahai Pharmaceutical Co. Ltd. -- that is used in the manufacture of the subject product ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

8-3-2012

Review concluded regarding general reimbursement for Valsartan/Hydrochlorothiazide "Actavis"

Review concluded regarding general reimbursement for Valsartan/Hydrochlorothiazide "Actavis"

We have completed our review of an application for general reimbursement for Valsartan/Hydrochlorothiazide "Actavis". The product is neither eligible for general nor general conditional reimbursement.

Danish Medicines Agency

24-9-2018

Karvezide (Sanofi-Aventis groupe)

Karvezide (Sanofi-Aventis groupe)

Karvezide (Active substance: Irbesartan / hydrochlorothiazide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)6222 of Mon, 24 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety

21-9-2018

Bisoprolol comp. Heumann

Rote - Liste

29-8-2018

Rasilez HCT (Noden Pharma DAC)

Rasilez HCT (Noden Pharma DAC)

Rasilez HCT (Active substance: aliskiren hemifumarate / hydrochlorothiazide) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2018)5769 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/964/R/87

Europe -DG Health and Food Safety

4-7-2018

Ifirmacombi (Krka d. d., Novo mesto)

Ifirmacombi (Krka d. d., Novo mesto)

Ifirmacombi (Active substance: Irbesartan / hydrochlorothiazide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4340 of Wed, 04 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

27-6-2018

Copalia HCT (Novartis Europharm Limited)

Copalia HCT (Novartis Europharm Limited)

Copalia HCT (Active substance: amlodipine besylate / valsartan / hydrochlorothiazide) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)4082 of Wed, 27 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/1159/T/67

Europe -DG Health and Food Safety

27-6-2018

Dafiro HCT (Novartis Europharm Limited)

Dafiro HCT (Novartis Europharm Limited)

Dafiro HCT (Active substance: amlodipine besylate / valsartan / hydrochlorothiazide) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)4084 of Wed, 27 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/1160/T/68

Europe -DG Health and Food Safety

11-6-2018

Exforge HCT (Novartis Europharm Limited)

Exforge HCT (Novartis Europharm Limited)

Exforge HCT (Active substance: amlodipine besylate / valsartan / hydrochlorothiazide) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3752 of Mon, 11 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/1068/T/66

Europe -DG Health and Food Safety