Concor

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Concor 10 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,50 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Concor 10 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Bisoprolol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-18586
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-02-1989
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Concor 10 mg - Filmtabletten

Wirkstoff: Bisoprolol Fumarat

Lesen

Sie

die

gesamte

Packungsbeilage

sorgfältig

durch,

bevor

Sie

mit

der

Einnahme

dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Concor und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Concor beachten?

Wie ist Concor einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Concor aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Concor und wofür wird es angewendet?

Bisoprolol, der Wirkstoff von Concor, gehört zur Arzneimittelklasse der Betablocker, hat eine blockierende

Wirkung vorwiegend auf bestimmte Rezeptoren des Herzens und wirkt stressabschirmend auf das Herz.

Dadurch wird der Herzschlag verlangsamt, die Herzarbeit verbessert und der Blutdruck gesenkt.

Concor wird angewendet

Behandlung

einer

stabilen

Herzleistungsschwäche

(stabile

chronische

Herzinsuffizienz)

eingeschränkter

Funktion

linken

Herzkammer,

zusätzlich

anderen

Arzneimitteln

Behandlung der Herzleistungsschwäche (ACE-Hemmer, Diuretika und Herzglykoside)

zur Behandlung von Bluthochdruck

Behandlung

belastungsabhängigen

Brustschmerzen

infolge

Durchblutungsstörungen

Herzkranzgefäße (stabile chronische Angina pectoris)

Concor wird angewendet bei Erwachsenen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Concor beachten?

Concor darf nicht eingenommen werden,

wenn

allergisch

gegen

Bisoprolol

oder

einen

Abschnitt

genannten

sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie an schwerem Asthma leiden.

wenn

schweren

Durchblutungsstörungen

Gliedmaßen

leiden

(periphere

arterielle

Verschlusskrankheit, Raynaud-Syndrom), durch die Ihre Finger und Zehen kribbeln oder sich blass

oder bläulich verfärben können.

wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben, der einen

hohen Blutdruck verursacht (Phäochromozytom).

wenn Sie eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes haben (metabolische Azidose).

Concor darf nicht eingenommen werden, wenn Sie an einer der folgenden Herzerkrankungen leiden:

wenn

akuter

Herzleistungsschwäche

(Herzinsuffizienz)

leiden

oder

während

einer

Verschlechterung der Herzleistungsschwäche, die eine intravenöse Behandlung mit Arzneimitteln

zur Steigerung der Herzmuskelkraft erfordert.

Herzkreislauf-Schock

(akute

schwere

Herzerkrankung,

niedrigem

Blutdruck

Kreislaufversagen führt).

bestimmten

Herzrhythmusstörungen

(AV-Block

oder

III.

Grades,

sinuatrialer

Block,

Sinusknotensyndrom [Sick-Sinus-Syndrom]).

wenn

einen

niedrigen

Blutdruck

haben,

Beschwerden

verursacht

(symptomatische

Hypotonie)

wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag haben, der Beschwerden verursacht (symptomatische

Bradykardie)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Concor einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Concor ist erforderlich,

Wenn Sie wegen Bluthochdruck oder stabiler chronischer Angina pectoris behandelt werden und

zusätzlich eine Herzleistungsschwäche als Begleiterkrankung haben.

einer

Verengung/Verkrampfung

Atemwege

(Bronchospasmen)

Asthma

oder

Atemwegserkrankungen mit Einengung der Atemwege. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln

zur Behandlung von Asthma kann beeinflusst werden und es kann nötig sein, die Dosierung

anzupassen.

Wenn Sie an einer schweren Form von Asthma leiden, dürfen Sie Concor nicht einnehmen.

Bitte informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie an einer chronischen Lungenerkrankung oder

leichtem Asthma leiden und Sie nach der Einnahme von Concor neu aufgetretene Schwierigkeiten

beim Atmen, Husten, oder Keuchen nach körperlicher Anstrengung haben.

Wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus) und Ihre Blutzuckerwerte stark schwanken.

Die Anzeichen einer Unterzuckerung können verschleiert werden.

Bei strengem Fasten.

Wenn

gegen

eine

bestehende

Allergie

(z.B.

Heuschnupfen)

behandelt

werden

(Hyposensibilisierungstherapie).

Concor

kann

sowohl

Empfindlichkeit

gegenüber

allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer Reaktionen erhöhen.

Wenn Sie eine verzögerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).

Wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße leiden (Prinzmetal-

Angina).

Wenn

leichtere

Durchblutungsstörungen

Gliedmaßen

haben.

Beschwerden

können

insbesondere bei Behandlungsbeginn verstärkt auftreten.

Bei schweren Durchblutungsstörungen dürfen Sie Concor nicht einnehmen.

Wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Bisoprolol einnehmen.

Wenn Sie an Schuppenflechte (Psoriasis) leiden oder schon einmal Schuppenflechte hatten.

Wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben (Phäochromozytom).

Der Tumor muss vorher behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).

Wenn Sie eine Überfunktion der Schilddrüse haben (Thyreotoxikose).

Concor kann die Beschwerden verschleiern.

Wenn Sie an Herzleistungsschwäche leiden und zusätzlich:

an einer bestimmten Form der Zuckerkrankheit leiden (insulinabhängiger Diabetes mellitus

[Typ I])

schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen haben

eine bestimmte Erkrankung des Herzmuskels haben (restriktive Kardiomyopathie)

eine angeborene (kongenitale) Herzerkrankung haben

eine

Erkrankung

Herzklappen

haben,

bereits

Herz-/Kreislauffunktion

beeinträchtigt (hämodynamisch signifikante organische Herzklappenerkrankungen)

wenn Sie einen Herzinfarkt innerhalb der letzten 3 Monate hatten.

Kinder und Jugendliche

Eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.

Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Einnahme von Concor zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Folgende Arzneimittel dürfen Sie nicht ohne ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes gleichzeitig mit Concor

einnehmen:

Bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Bluthochdruck,

Angina

pectoris

oder

Herzrhythmusstörungen (Kalziumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp)

Bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Bluthochdruck,

z.B.

Clonidin,

Methyldopa,

Moxonodin, Rilmenidin.

Beenden Sie jedoch die Einnahme dieser Arzneimittel nicht ohne vorherige Rücksprache mit

Ihrem Arzt.

Bei Herzleistungsschwäche: bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen

(Antiarrhythmika der Klasse I wie zum Beispiel Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin;

Flecainid, Propafenon)

Folgende Arzneimittel dürfen Sie nur mit Vorsicht und nach Rücksprache mit Ihrem Arzt gleichzeitig mit

Concor einnehmen:

Bei Bluthochdruck oder Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (Angina pectoris): bestimmte

Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika der Klasse I wie zum

Beispiel Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin; Flecainid, Propafenon)

Bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Bluthochdruck,

Angina

pectoris

oder

Herzrhythmusstörungen

(Kalziumantagonisten

Dihydropyridin-Typ,

z.B.

Felodipin,

Amlodipin)

Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika der Klasse

III, z.B. Amiodaron)

Andere Betablocker zur örtlichen Anwendung (topische Betablocker), z.B. in Augentropfen zur

Behandlung von grünem Star (Glaukom)

Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von z.B. grünem Star (Parasympathomimetika)

Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel

zum Einnehmen): Concor kann die Anzeichen einer Unterzuckerung verschleiern.

Narkosemittel.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Bisoprolol einnehmen.

Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder Herzleistungsschwäche

(Digitalisglykoside)

Bestimmte

entzündungshemmende

schmerzstillende

Arzneimittel

(Nichtsteroidale

Antiphlogistika, NSAIDs)

Bestimmte Arzneimittel z.B. zur Behandlung von akuter Herzschwäche oder von Asthma (Beta-

Sympathomimetika, z.B. Dobutamin)

Blutdrucksteigernde

Arzneimittel

(Sympathomimetika,

z.B.

Noradrenalin,

Adrenalin,

Behandlung von schweren allergischen Reaktionen und Herzstillstand)

Andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder Arzneimittel mit blutdrucksenkender Wirkung (z.B.

bestimmte

Arzneimittel

gegen

Depressionen,

Schlaf-

Beruhigungsmittel

trizyklische

Antidepressiva, Barbiturate, Phenothiazine)

Mefloquin, zur Vorbeugung oder Behandlung von Malaria

bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer), außer

MAO-B-Hemmer)

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

dürfen

Concor

während

Schwangerschaft

unbedingt

notwendigen

Fällen

Anweisung Ihres Arztes einnehmen.

Stillzeit

Die Anwendung in der Stillzeit wird nicht empfohlen.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Es gibt keine Hinweise, dass Concor Auswirkungen auf die Zeugungs-/Gebärfähigkeit hat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

ACHTUNG:

dieses

Arzneimittel

kann

Reaktionsfähigkeit

Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Besonders zu Beginn der Behandlung, bei Dosisänderungen oder durch gleichzeitigen Alkoholgenuss

können z.B. Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich bemerken, die Ihre

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen, sollten Sie kein

Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen benutzen.

3.

Wie ist Concor einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Behandlung von Bluthochdruck/Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (stabile chronische

Angina pectoris)

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 5 mg einmal täglich.

Die übliche Dosis beträgt 10 mg einmal täglich, die empfohlene Höchstdosis 20 mg pro Tag.

Behandlung von stabiler Herzleistungsschwäche (stabile chronische Herzinsuffizienz)

Behandlung

Bisoprolol

beginnt

einer

niedrigen

Anfangsdosis,

schrittweise

nach

Verträglichkeit erhöht wird.

Ihr Arzt wird bestimmen, wie die Dosis zu erhöhen ist; in der Regel geschieht dies folgendermaßen:

1,25 mg Bisoprolol einmal täglich für eine Woche

2,5 mg Bisoprolol einmal täglich für eine Woche

3,75 mg Bisoprolol einmal täglich für eine Woche

5 mg Bisoprolol einmal täglich für vier Wochen

7,5 mg Bisoprolol einmal täglich für vier Wochen

10 mg Bisoprolol einmal täglich als Erhaltungsdosis.

Die empfohlene Höchstdosis beträgt 10 mg Bisoprolol einmal täglich.

Falls Sie diese Dosis nicht gut vertragen, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise auf eine für Sie geeignete

Erhaltungsdosis verringern.

Bitte halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes.

Sie sollten während der Behandlung regelmäßig ärztlich überwacht werden.

Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen

Patienten

Bluthochdruck

oder

Durchblutungsstörungen

Herzkranzgefäße

schwerer

Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 20 ml/min) oder schwerer Leberfunktionsstörung sollte

eine Tagesdosis von 10 mg nicht überschritten werden.

Patienten

Herzleistungsschwäche

Leber-

oder

Nierenfunktionsstörungen

sollte

Dosissteigerung mit besonderer Vorsicht erfolgen.

Ältere Patienten (> 65 Jahre)

Eine

Dosisanpassung

nicht

erforderlich.

älteren

Patienten

Bluthochdruck

oder

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße wird empfohlen, die Behandlung mit der niedrigst möglichen

Dosis einzuleiten.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie Concor morgens mit ausreichend Flüssigkeit ein

Concor kann nüchtern oder zu einer Mahlzeit eingenommen werden.

Die Tabletten dürfen nicht zerdrückt oder zerkaut werden.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Concor eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder ein Krankenhaus. Der Arzt kann entsprechend der Schwere

der Überdosierung bzw. der Art der Beschwerden über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Nehmen Sie diese Gebrauchsinformation und/oder die Verpackung von Concor mit, damit der Arzt weiß,

welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben.

Die häufigsten Anzeichen einer Überdosierung sind ein langsamer Herzschlag, starker Blutdruckabfall,

Atemnot

aufgrund

Verengung/Verkrampfung

Atemwege,

akute

Herzleistungsschwäche

Unterzuckerung.

Wenn Sie die Einnahme von Concor vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Concor abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Concor nicht plötzlich ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Die Behandlung mit Concor darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt geändert oder beendet werden.

Eine plötzliche Unterbrechung der Behandlung kann zu einer Verschlechterung Ihrer Herzerkrankung

führen.

Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie die Einnahme unterbrechen oder beenden möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Um schwerwiegende Folgen zu vermeiden, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn eine

Nebenwirkung Sie erheblich beeinträchtigt, plötzlich auftritt oder sich rasch verschlimmert.

Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen betreffen die Herztätigkeit:

verlangsamter Herzschlag (kann mehr als 1 von 10 Behandelten mit Herzleistungsschwäche und

weniger

Behandelten

Bluthochdruck

oder

Durchblutungsstörungen

Herzkranzgefäße betreffen)

Verschlechterung einer bestehenden Herzleistungsschwäche (kann weniger als 1 von 10 Behandelten

Herzleistungsschwäche

weniger

Behandelten

Bluthochdruck

oder

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße betreffen)

Erregungsleitungsstörungen am Herzen (AV-Überleitungsstörungen; kann weniger als 1 von 100

Behandelten betreffen)

Wenn Sie sich schwindelig oder schwach fühlen oder Atembeschwerden haben, verständigen Sie sobald wie

möglich einen Arzt.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Häufig (kann weniger als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schwindel*, Kopfschmerzen*

Kältegefühl und Taubheit in Händen oder Füßen; niedriger Blutdruck, vor allem bei Patienten mit

Herzleistungsschwäche

Magen-Darmbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung

Schwäche (bei Patienten mit Herzleistungsschwäche), Müdigkeit*

Behandlung

Bluthochdruck

oder

Durchblutungsstörungen

Herzkranzgefäße:

Diese

Beschwerden treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf. Sie sind üblicherweise leichterer Art und

verschwinden in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen.

Gelegentlich (kann weniger als 1 von 100 Behandelten betreffen)

Schlafstörungen, Depressionen

Blutdruckabfall beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie)

Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus) bei Patienten mit Bronchialasthma oder

Atemwegserkrankungen mit Einengung der Atemwege in der Vergangenheit

Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

Schwäche (bei Patienten mit Bluthochdruck oder Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße)

Selten (kann weniger als 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Alpträume, Halluzinationen

Ohnmachtsanfall

verminderter Tränenfluss

Hörstörungen

allergischer Schnupfen

Leberentzündung

Überempfindlichkeitsreaktion der Haut (Juckreiz, Hitzegefühl, Hautausschlag)

Potenzstörungen

Erhöhung

bestimmter

Blutfettwerte

(Triglyzeride),

Erhöhung

bestimmter

Leberwerte

(GOT/AST,

GPT/ALT)

Sehr selten (kann weniger als 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Haarausfall, Auftreten oder Verschlechterung einer Schuppenflechte (Psoriasis); schuppenflechtenartiger

Hautausschlag

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Concor aufzubewahren?

Nicht über 30 ºC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Behältnis

angegebenen

Verfalldatum

nicht

mehr

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt

bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Concor enthält:

Der Wirkstoff ist: Bisoprolol Fumarat. 1 Filmtablette enthält 10 mg Bisoprolol Fumarat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern:

Siliziumdioxid,

Magnesiumstearat,

Crospovidon,

Zellulose,

Maisstärke,

Calciumhydrogenphosphat wasserfrei.

Tablettenüberzug:

Methylhydroxypropylzellulose,

Titandioxid

(E171),

Polyethylenglykol

400,

Dimeticon, Eisenoxidgelb (E172), Eisenoxidrot (E172).

Wie Concor aussieht und Inhalt der Packung:

Concor 10 mg Filmtabletten sind hellorange, herzförmig mit Bruchrille. Die Filmtablette kann in gleiche

Dosen geteilt werden.

Jede Packung enthält 20 oder 50 Stück.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

MERCK Gesellschaft mbH, Zimbagasse 5, 1147 Wien

Hersteller:

Merck KGaA & Co.

Werk Spittal

Hösslgasse 20

9800 Spittal/Drau

Österreich

Merck KGaA

Frankfurter Straße 250

64293 Darmstadt

Deutschland

Famar Lyon

29, Avenue Charles de Gaulle

F-69230 Saint Genis Laval

Frankreich

Z. Nr.: 1-18586

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2018.

17-10-2018

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