Coldophthal - Augentropfen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Coldophthal - Augentropfen
  • Einheiten im Paket:
  • 10 ml
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Coldophthal - Augentropfen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Sympathomimetics used as
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 16003
  • Berechtigungsdatum:
  • 21-02-1977
  • Letzte Änderung:
  • 07-03-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

COLDOPHTHAL - Augentropfen

Wirkstoff: Naphazolinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses 

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es 

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.   Dies gilt 

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist COLDOPHTHAL und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von COLDOPHTHAL beachten?

Wie ist COLDOPHTHAL anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist COLDOPHTHAL aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist COLDOPHTHAL und wofür wird es angewendet?

COLDOPHTHAL-Augentropfen  werden  zur  symptomatischen  Behandlung  von  nicht  infektiös 

bedingten  Reizzuständen  der  Bindehaut  verwendet,  verursacht  durch  Licht,  Rauch,  Chemikalien, 

Staub, Zug usw. 

COLDOPHTHAL-Augentropfen enthalten eine gefäßverengende Substanz, die eine Abschwellung 

der Bindehaut bewirkt und die Entstehung von Absonderungen des Auges hemmt. Die Wirkung von 

COLDOPHTHAL-Augentropfen setzt nach wenigen Minuten ein und hält etwa 4 Stunden an. 

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von COLDOPHTHAL beachten?

COLDOPHTHAL-Augentropfen dürfen nicht angewendet werden,

 wenn Sie allergisch gegen Naphazolin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen 

Bestandteile des Arzneimittels sind;

 wenn Sie an Grünem Star leiden;

 nach Operationen an der Hirnanhangsdrüse oder nach chirurgischen Eingriffen, die durch die Nase 

oder den Mund vorgenommen werden;

 bei trockener Augenentzündung;

 bei Schäden der Hornhaut des Auges, akuter Entzündung der Regenbogenhaut und anderen 

schweren Augenerkrankungen;

 wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) einnehmen oder 

innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben;

 bei Kindern unter 2 Jahren (siehe auch Abschnitt 3).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen 

 Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie COLDOPHTHAL-Augentropfen 

anwenden.

 Wenn eine Schwangerschaft eintritt oder erwünscht ist oder Sie einen Säugling stillen, 

informieren Sie Ihren Arzt umgehend davon.

 Wenn es zu Schmerzen am Auge, Sehstörungen, andauernder Rötung oder einer Irritation des 

Auges kommt, oder wenn sich Ihre Beschwerden für mehr als 24 Stunden weiter verschlechtern 

oder nicht bessern, brechen Sie die Behandlung ab und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

 Die Dosierung darf nicht überschritten werden.

 Patienten  mit  Bluthochdruck,  Herzerkrankungen,  erhöhtem  Blutzuckerspiegel,  Durchblutungs-

störungen  in  den  Gliedmaßen,  Gefäßverschlusserkrankungen,  Ausweitungen  von  Gefäßwänden 

(Aneurysma),  Arterienverkalkung,  Schilddrüsenüberfunktion,  Tumor  des  Nebennierenmarkes 

(Phäochromozytom) oder Vergrößerung der Prostata sollten wegen der Gefahr einer allgemeinen 

Gefäßverengung COLDOPHTHAL-Augentropfen nur vorsichtig und niedrig dosiert verwenden.

 Allgemein ist bei Patienten, die eine verstärkte Reaktion (z.B. Schlaflosigkeit, Schwindel) auf 

gefäßverengende Substanzen zeigen, erhöhte Vorsicht geboten.

 Bei Anwendung über einen zu langen Zeitraum besteht die Gefahr einer Erhöhung des 

Augeninnendruckes, einer Pupillenerweiterung sowie einer Durchblutungssteigerung in den 

Blutgefäßen des Auges.

 COLDOPHTHAL-Augentropfen sollen nicht bei anderen Personen verwendet werden, auch wenn 

ähnliche Beschwerden vorliegen.

 Die Behandlungsdauer von 7 Tagen bei Jugendlichen und Erwachsenen und 5 Tagen bei Kindern 

von 6 bis 12 Jahren darf nicht überschritten werden. Danach sollte eine Pause von mindestens 10 

Tagen bis zur neuerlichen Verwendung eingehalten werden. Bei einer zu rasch wiederholten 

Anwendung, Überdosierung sowie einer Einnahme durch den Mund kann es zu schwerwiegenden 

Nebenwirkungen des Zentralnervensystems sowie des Herzens und des Kreislaufes kommen.

 Bei häufiger oder längerer Anwendung kann die Wirkung ins Gegenteil umschlagen und eine 

erneute Schwellung der Schleimhaut auftreten. 

 Eine Einnahme durch den Mund ist zu vermeiden.

 Ein Kontakt des Tropfansatzes mit dem Auge ist aus hygienischen Gründen zu vermeiden.

Kinder und Jugendliche: 

für Kinder unter 6 Jahren sind keine Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit verfügbar. Daher ist die 

Anwendung bei Kindern von 2 bis 6 Jahren nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Bewertung durch den 

Arzt in niedriger Dosierung angezeigt. Bei Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren besteht ein 

erhöhtes Risiko für eine Dämpfung des Zentralnervensystems und Herz-Kreislauf-Reaktionen.

Kinder unter 2 Jahre: siehe „COLDOPHTHAL-Augentropfen dürfen nicht angewendet werden“.

Anwendung von COLDOPHTHAL zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere 

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

 Wegen der Gefahr einer Blutdruckkrise dürfen COLDOPHTHAL-Augentropfen nicht gleichzeitig 

mit MAO-Hemmern bzw. sollen nicht mit anderen Arzneimitteln, die gegen Depression 

verwendet werden (tri- und tetrazyklische Antidepressiva) angewendet werden (siehe 

„COLDOPHTHAL-Augentropfen dürfen nicht angewendet werden“).

 Betäubungsmittel (Anästhetika), Arzneimittel zum Weitstellen der Pupille (Atropinsulfat), 

Medikamente zur Behandlung von Herz-/Kreislauferkrankungen (Propanolol) oder Insulin 

(Medikament gegen Zuckerkrankheit) können gemeinsam mit COLDOPHTHAL-Augentropfen 

die Wirkung auf Herz und Kreislauf verstärken.

 Eine Wirkungsverstärkung tritt auf bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten gegen Morbus 

Parkinson (Trihexyphenidyl) sowie von kreislaufstützenden Medikamenten (Adrenalin und 

Noradrenalin).

 Eine Wirkungsverminderung tritt auf bei gleichzeitiger Einnahme von einigen Medikamenten 

gegen Gicht oder Rheuma/Schmerzen, Antiepileptika (Phenytoin), Substanzen, welche die 

Gerinnung des Blutes verringern (Antikoagulanzien), Schlafmitteln (Barbiturate), Mitteln gegen 

Pilzinfektionen (Griseofulvin), Corticosteroiden, Antibiotika (p-Aminosalicylsäure) oder 

Narkosemitteln (halogenierte Kohlenwasserstoffe).

 Auch bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln gegen Bluthochdruck (Alpha- und Beta-

Rezeptorenblocker) oder bei Präparaten gegen erhöhten Augendruck kann es zum Auftreten von 

Wechselwirkungen kommen.

 Eine eventuell auftretende dämpfende Wirkung auf das zentrale Nervensystem kann durch 

Alkohol, Schlafmittel, Tranquilizer (Medikamente, die angstlösend und entspannend wirken), 

betäubende Schmerzmittel und Neuroleptika (Mittel zur Behandlung von psychischen 

Erkrankungen) verstärkt werden. 

 Die gleichzeitige Anwendung von Theophyllin (Medikament zur Behandlung von Asthma) und 

seinen Abkömmlingen in hohen Dosen verstärkt die unter Punkt 4 angegebenen Nebenwirkungen. 

 Guanethidin und Reserpin (Mittel gegen Bluthochdruck) können zu einer Erhöhung des 

Blutdrucks führen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, 

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker 

um Rat.

COLDOPHTHAL–Augentropfen sollen während der Schwangerschaft nicht verwendet werden.  

Die Anwendung in der Stillzeit soll unterbleiben, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff in die 

Muttermilch übergeht. 

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung:  dieses  Arzneimittel  kann  die  Reaktionsfähigkeit  und  Verkehrstüchtigkeit 

beeinträchtigen,  da  es  -  wie  bei  allen  Augentropfen  -  zu  verschwommenem  Sehen 

kommen kann.

Durch die Beeinträchtigung der Sehschärfe kann die Verkehrstüchtigkeit kurzfristig beeinträchtigt 

sein. 

COLDOPHTHAL-Augentropfen enthalten Benzalkoniumchlorid. 

Benzalkoniumchlorid kann Reizungen am Auge hervorrufen. 

Vermeiden Sie den Kontakt mit weichen Kontaktlinsen. Kontaktlinsen müssen Sie vor der 

Anwendung entfernen und dürfen diese frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder einsetzen. 

Es ist bekannt, dass Benzalkoniumchlorid zur Verfärbung weicher Kontaktlinsen führt.

3. Wie ist COLDOPHTHAL anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. 

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. 

Dosierung

Die empfohlene Dosis beträgt 

Erwachsene, Jugendliche und Kinder über 6 Jahre: 3x täglich 1 - 2 Tropfen.

Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren 

Kinder von 2 – 6 Jahren: Es liegen keine Studien zu Kindern unter 6 Jahren vor, daher kann keine 

Dosierungsempfehlung gegeben werden. Die Anwendung soll nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-

Abwägung und auf ausdrückliche Anweisung durch den Arzt erfolgen.

Bei Kindern unter 2 Jahren dürfen COLDOPHTHAL-Augentropfen nicht verwendet werden.

Art und Dauer der Anwendung

Zur Anwendung am Auge.

COLDOPHTHAL-Augentropfen werden in den Bindehautsack eingetropft.

Waschen Sie sich vor der Anwendung sorgfältig die Hände.

Legen Sie den Kopf zurück, schauen Sie nach oben und tropfen Sie 1 - 2 Tropfen in das Auge. Um 

mögliche Nebenwirkungen durch Einfließen der Augentropfen in den Nasen-/Rachenbereich zu 

verhindern, sollte nach dem Eintropfen der innere Augenwinkel 1 bis 2 Minuten mit dem Daumen 

gedrückt werden. 

Aus hygienischen Gründen und um Verunreinigungen zu vermeiden, berühren Sie mit dem Tropfer 

keine Oberflächen, auch nicht das Auge oder Augenlid.

Hinweis für Kontaktlinsenträger: siehe „COLDOPHTHAL-Augentropfen enthalten 

Benzalkoniumchlorid.“

Zwischen den einzelnen Verabreichungen soll ein Abstand von mindestens 4 Stunden liegen. Die 

Behandlung mit COLDOPHTHAL-Augentropfen soll bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 

Jahren nicht länger als 7 Tage fortgesetzt werden, bei Kindern von 6 – 12 Jahren nicht länger als 5 

Tage. Vor einer neuerlichen Behandlung ist eine Pause von mindestens 10 Tagen einzuhalten.

COLDOPHTHAL-Augentropfen dürfen nicht zur fortlaufenden Behandlung verwendet werden.

Bei längerer, ununterbrochener Anwendung kann es zu Gewöhnungserscheinungen kommen.

Wenn Sie eine größere Menge von COLDOPHTHAL angewendet haben, als Sie sollten

kann es zu Trockenheit der Schleimhaut, gefolgt von erneuter Schleimhautschwellung sowie zum 

Absterben der Schleimhautzellen kommen. Bei Überdosierung, wie auch versehentlichem 

Verschlucken der Lösung sind eine Dämpfung des Zentralnervensystems, Müdigkeit und Schwindel 

möglich.

Kinder und Jugendliche

Eine vermehrte Gabe von COLDOPHTHAL-Augentropfen und/oder ein versehentliches 

Verschlucken kann vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern zu lebensbedrohlichen Zuständen 

führen! Folgende Begleiterscheinungen wurden beobachtet: Dämpfung des zentralen Nervensystems, 

Müdigkeit, Schwindel, Absinken der Körpertemperatur, Bewusstlosigkeit, Schwitzen, 

Pulsbeschleunigung, Pulsverlangsamung. Nach vorübergehendem Bluthochdruck kann es bei hoher 

Überdosierung zu erniedrigten Blutdruckwerten bis zum lebensgefährlichen Versagen des Kreislaufs 

kommen. Bei Verschlucken der Lösung sind v.a. in dieser Altersgruppe auch zusätzlich  

Kopfschmerzen, Erbrechen, Apathie, Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt möglich

Bei Verdacht auf Überdosierung mit COLDOPHTHAL - Augentropfen verständigen Sie sofort einen 

Arzt. Er weiß, ob und welche Maßnahmen in Ihrem Fall erforderlich sind.

Hinweis für den Arzt:

Informationen zur Therapie der Überdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Anwendung von COLDOPHTHAL vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt 

oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem 

auftreten müssen.

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich (betrifft 1-10 Behandelte von 1.000): Angst, Schlaflosigkeit, Unruhe

Herzerkrankungen

Selten  (betrifft  1-10  Behandelte  von  10.000):  Pulsbeschleunigung,  Blutdruckanstieg,  Herzrhythmus-

störungen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Selten: Übelkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):  Ca. 6 Stunden 

nach dem Eintropfen kann eine kurzdauernde verstärkte Durchblutung der Bindehaut auftreten.

Durch das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid sind Augenirritationen möglich.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern 

Bei Kindern kann es gelegentlich, vor allem bei hoher Dosierung und zu häufiger Anwendung, zu 

einer Dämpfung des zentralen Nervensystems mit Schwäche, Schlafstörungen und Muskelzittern 

kommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.   Dies gilt auch 

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website:  http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die 

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist COLDOPHTHAL aufzubewahren?

Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu 

schützen.

Fläschchen nach Gebrauch immer gut verschließen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/Etikett nach “Verwendbar bis/ Verw. 

bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten 

Tag des angegebenen Monats.

Nach dem ersten Öffnen des Fläschchens COLDOPHTHAL-Augentropfen nicht länger als 4 Wochen 

verwenden.

Etwaige Restmengen dürfen nicht zur Behandlung späterer Erkrankungen aufbewahrt bzw. verwendet 

werden. 

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie 

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der 

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was COLDOPHTHAL-Augentropfen enthalten

Der Wirkstoff ist: Naphazolinhydrochlorid

1 ml enthält: 0,2 mg Naphazolinhydrochlorid

1 ml entspricht 22 Tropfen.

Die sonstigen Bestandteile sind: Borsäure, Benzalkoniumchlorid, gereinigtes Wasser

Wie COLDOPHTHAL-Augentropfen aussehen und Inhalt der Packung

Augentropfen, klare, farblose Lösung.

Fläschchen mit 10 ml mit Tropfpipette.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber

SIGMAPHARM Arzneimittel GmbH

Leystraße 129

1200 Wien

Hersteller

MoNo chem-pharm Produkte GmbH

Leystraße 129

1200 Wien

Z.Nr.: 16.003

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2014. 

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie von Überdosierungen: symptomatisch. 

Innerhalb einer Stunde nach Einnahme kann die Gabe von Aktivkohle sinnvoll sein.

Zur Blutdrucksenkung eignen sich nicht selektive Alpha-Blocker (z.B. Doxazosin, Terazosin). 

Vasopressoren sind kontraindiziert. Atropin sollte nur bei klinisch signifikanter Bradykardie mit 

Hypotonie verabreicht werden. 

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