Clarithromycin Sandoz 250

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Clarithromycin Sandoz 250 Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • clarithromycinum 250 mg, arom.: vanillinum, color.: E 104, excipiens pro compresso obducto.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Clarithromycin Sandoz 250 Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Infektionskrankheiten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 57129
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-02-2005
  • Letzte Änderung:
  • 16-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Clarithromycin Sandoz® 250/500, Filmtabletten

Was ist Clarithromycin Sandoz® und wann wird es angewendet?

Clarithromycin Sandoz ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der sogenannten Makrolide und dient

zur Bekämpfung von folgenden durch empfindliche Erreger verursachten Infektionen:

-Infektionen der Atemwege wie z.B. akute und chronische Bronchitis, Lungenentzündung

(Pneumonie), Bronchopneumonie.

-Infektionen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich wie z.B. Rachenentzündung (Pharyngitis),

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis).

-Bei leichten, oberflächlichen Infektionen der Haut wie z.B. Eiterflechte (Impetigo), Wundrose

(Erysipel), Entzündungen des Haarbalges und der Talgdrüsen (Follikulitis, Furunkulose), Eiterbeulen

(Abszesse), Wundinfektionen.

-Bei Infektionen durch gewisse nicht-tuberkulöse Mycobakterien oder zu deren Vorbeugung.

-Zur Ausrottung von Helicobacter pylori bei der Behandlung von Geschwüren des

Zwölffingerdarms.

Clarithromycin Sandoz darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin und zur Behandlung

Ihrer gegenwärtigen Erkrankung verschrieben.

Das Antibiotikum in Clarithromycin Sandoz ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche

Infektionskrankheiten verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht

richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von

sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an.

Wann darf Clarithromycin Sandoz® nicht eingenommen werden?

Clarithromycin Sandoz darf bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit auf sogenannte

Makrolid-Antibiotika, wie z.B. Clarithromycin oder Erythromycin oder einen der Inhaltsstoffe von

Clarithromycin Sandoz, nicht eingenommen werden.

Clarithromycin Sandoz darf nicht gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln eingenommen werden

-Mittel zur Förderung der Magen-Darm-Tätigkeit (mit dem Wirkstoff Cisaprid);

-Neuroleptika (mit dem Wirkstoff Pimozid);

-Mittel zur Beruhigung und zum Einschlafen (Benzodiazepine, z.B. mit dem Wirkstoff Midazolam);

-Mittel gegen Migräne bzw. gegen tiefen Blutdruck (mit den Wirkstoffen der Gruppe der

Mutterkornalkaloide wie z.B. Ergotamin oder Dihydroergotamin);

-Mittel gegen Allergie (mit den Wirkstoffen Astemizol oder Terfenadin);

-Mittel zur Senkung von erhöhten Blutfetten (mit den Wirkstoffen Lovastatin oder Simvastatin);

-Mittel zur Behandlung von Gicht (mit dem Wirkstoff Colchizin);

-Thrombozytenaggregationshemmern (mit dem Wirkstoff Ticagrelor);

-Mittel zur Behandlung von Psychosen (mit dem Wirkstoff Quetiapin);

-Mittel zur Behandulng von Herzerkrankungen (mit dem Wirkstoff Ranolazin).

Clarithromycin Sandoz darf nicht eingenommen werden, falls

-bei Ihnen in der Vergangenheit Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre kardiale Tachykardie,

einschliesslich Torsades de pointes) aufgetreten sind oder eine spezielle Veränderung im

Elektrokardiogramm, eine sogenannte QT-Verlängerung, festgestellt wurde,

-Sie einen Kaliummangel haben, oder

-unter einem schweren Leberversagen in Kombination mit einer eingeschränkten Nierenfunktion

leiden.

Wann ist bei der Einnahme von Clarithromycin Sandoz® Vorsicht geboten?

Informieren Sie den behandelnden Arzt oder die behandelnde Ärztin, falls Sie

-ein Herz-, Leber- oder Nierenleiden haben,

-an einer Elektrolytstörung wie z.B. Magnesiummangel leiden, oder

-bei jemandem in Ihrer Familie in der Vergangenheit Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre kardiale

Tachykardie, einschliesslich Torsades de pointes) aufgetreten sind oder eine spezielle Veränderung

im Elektrokardiogramm, eine sogenannte QT-Verlängerung, festgestellt wurde.

Einige andere Arzneimittel können mit Clarithromycin Sandoz Wechselwirkungen haben.

Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls Sie Arzneimittel aus den folgenden

Gruppen einnehmen:

-gegen Asthma (Wirkstoffe: Aminophyllin, Theophyllin);

-Insulin/Antidiabetika (Wirkstoffe: Glibenclamid, Glibornurid, Gliclazid, Glimepirid, Nateglinide,

Pioglitazone, Repaglinide, Rosiglitazone);

-gegen Epilepsie und Nervenschmerzen (Wirkstoffe: Carbamazepin, Phenytoin, Valproinsäure);

-gegen Funktionsstörungen der Herzkranzgefässe (Wirkstoff: Digoxin);

-gegen Herzrhythmusstörungen (Wirkstoffe: Chinidin, Disopyramid);

-gegen Bluthochdruck, bei Herzerkrankungen (Wirkstoff: Verapamil, Amlodipin, Diltiazem);

-gegen Infektionen mit Mycobakterien (Wirkstoffe: Rifabutin, Rifampicin);

-gegen die Vermehrung von Viren (Wirkstoffe: Ritonavir, Efavirenz, Nevirapin, Saquinavir,

Atazanavir);

-gegen Pilzerkrankungen (Wirkstoffe: Itraconazol, Fluconazol);

-gegen Migräne bzw. tiefen Blutdruck (mit den Wirkstoffen der Gruppe der Mutterkornalkaloide wie

z.B. Ergotamin, Dihydroergotamin);

-zur Beruhigung und zum Einschlafen (Wirkstoffe auf Benzodiazepinbasis: Alprazolam, Midazolam,

Triazolam, Hexobarbital);

-gegen Hautentzündungen (Wirkstoff: Methylprednisolon);

-gegen Potenzstörungen (Wirkstoffe: Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil);

-gegen Krebs (Wirkstoff: Vinblastin);

-gegen gynäkologische Leiden und Parkinson’sche Krankheit (Wirkstoff: Bromocriptin);

-gegen hyperaktive Blase (Wirkstoff: Tolterodin);

-gegen Durchblutungsstörungen in den Beinen (Wirkstoff: Cilostazol);

-zur Blutverdünnung;

-zur Senkung von erhöhten Blutfetten (Statine) (siehe auch «Wann darf Clarithromycin Sandoz nicht

angewendet werden?» und «Welche Nebenwirkungen kann Clarithromycin Sandoz haben?»);

-zur Hemmung des Immunsystems (Wirkstoffe: Ciclosporin, Tacrolimus);

-die das Gehör schädigen können (speziell Aminoglykosid-Antibiotika).

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird die Dosierung der Arzneimittel überprüfen.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn während oder nach der Behandlung mit

Clarithromycin Sandoz schwere und anhaltende Durchfälle auftreten.

Auf Grund der möglichen Nebenwirkungen kann dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die

Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin wenn Sie

-an anderen Krankheiten leiden,

-Allergien haben oder

-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (Externa).

Darf Clarithromycin Sandoz® während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen

werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten oder falls Sie stillen, sollte Clarithromycin

Sandoz nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres darüber informierten Arztes oder Apothekers bzw.

Ihrer Ärztin oder Apothekerin eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Clarithromycin Sandoz®?

Clarithromycin Sandoz muss gemäss den Anweisungen Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin eingenommen

werden.

Die übliche Tagesdosis für Erwachsene und Jugendliche älter als 12 Jahre beträgt 2× 1 Filmtablette

zu 250 mg (= 500 mg) welche jeweils am Morgen und am Abend eingenommen werden sollte. Diese

Dosierung kann gegebenenfalls von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin erhöht werden.

Für Infektionen durch nicht-tuberkulöse Mycobakterien ist die empfohlene Dosierung zur

Behandlung und zur Vorbeugung 2× 1 Filmtablette zu 500 mg pro Tag (= 1000 mg).

Für die Ausrottung von Helicobacter pylori beträgt die empfohlene Dosierung 2× 1 Filmtablette zu

500 mg (= 1000 mg) Clarithromycin Sandoz pro Tag, zusammen mit Amoxicillin 2× 1000 mg pro

Tag und Omeprazol 1–2× 20 mg pro Tag während 7–10 Tagen.

Clarithromycin Sandoz ist unzerkaut einzunehmen. Es kann unabhängig von Mahlzeiten, d.h.

entweder auf leeren Magen oder zum Essen eingenommen werden.

Dauer der Behandlung: Die Behandlungsdauer beträgt üblicherweise 7–14 Tage. Je nach Art Ihrer

Krankheit kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Clarithromycin Sandoz evtl. auch für längere Zeit

verschreiben. Dies ist besonders der Fall bei Infektionen durch nicht-tuberkulöse Mycobakterien.

Clarithromycin Sandoz Filmtabletten sind für die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren nicht

geeignet. Zur Behandlung von Kindern steht eine spezielle Kinderformulierung (Kindersuspension)

zur Verfügung.

Eine begonnene Antibiotika-Therapie sollte so lange wie vom Arzt oder der Ärztin verordnet

durchgeführt werden. Die Krankheitssymptome verschwinden oft, bevor die Infektion vollständig

ausgeheilt ist. Eine ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der Behandlung

kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung oder die Behandlungsdauer. Wenn Sie

glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder

Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Clarithromycin Sandoz® haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Clarithromycin Sandoz auftreten:

Häufig: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Geschmacksveränderungen, Übelkeit,

Erbrechen, weiche Stühle und Durchfall, Druckgefühl im Oberbauch (in seltenen Fällen

krampfartig), Verdauungsstörung, Juckreiz, Hautausschlag, erhöhter Schweiss, Kraftlosigkeit.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn während oder nach der Behandlung mit

Clarithromycin Sandoz schwere und anhaltende Durchfälle auftreten.

Bei Auftreten von Durchfall dürfen keine Arzneimittel, welche die Darmperistaltik (Darmbewegung)

hemmen, eingenommen werden.

Selten sind schwere allergische Reaktionen beobachtet worden. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt

oder Ihre Ärztin, falls allergische Symptome wie Hautausschläge, Gesichtsödem oder Atemnot

auftreten.

Gelegentlich: Geruchsstörungen sowie reversible Zungen- und Zahnverfärbungen (vor allem unter

Kombinationsbehandlung mit Omeprazol, meist dunkelbraun bis schwarz), Entzündung der Zunge

oder Mundschleimhaut, Aufstossen, Pilzinfektionen der Haut/Schleimhäute.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls Sie in Ihrem Mund weissliche Beläge entdecken

oder wenn die Mundschleimhaut oder die Zunge entzündet ist.

Ebenfalls gelegentlich können auftreten: Appetitlosigkeit, verminderter Appetit, Verstopfung,

Mundtrockenheit, Blähungen, Angstzustände, Schwindel, Zittern, Schläfrigkeit, Hörstörungen mit

vorübergehendem teilweisem Hörverlust, Ohrenklingen, Herzklopfen, Unwohlsein, Brustschmerzen,

Müdigkeit, Schüttelfrost.

Wie ähnliche Präparate wurde auch Clarithromycin Sandoz in seltenen Fällen mit Störungen der

Leber-, Bauchspeicheldrüsen- oder Nierenfunktion in Verbindung gebracht. Konsultieren Sie den

Arzt oder die Ärztin, wenn Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit oder eine Gelbverfärbung

der Haut auftreten.

Selten sind Krampfanfälle aufgetreten.

Selten wurde ein Abfallen des Blutzuckers unter gleichzeitiger Behandlung mit gewissen oralen

Antidiabetika oder Insulin beobachtet.

Ebenfalls wurden selten Herzrhythmus-Störungen und Kammerflimmern beobachtet.

Es gibt Berichte über Patienten, bei denen eine Verschlimmerung der Myasthenia gravis unter der

Behandlung mit Clarithromycin aufgetreten ist.

Es gibt Meldungen über Patienten mit Muskelschmerzen oder Muskelerkrankungen. Ebenfalls

können schlechte Träume, Verwirrtheit, Halluzinationen, Depressionen, Verhaltensänderungen,

Akne, Kribbeln, Geschmacks- und Geruchsverlust auftreten.

Selten treten Muskelschmerzen oder Muskelschwäche bei gleichzeitiger Einnahme mit Mitteln zur

Senkung von erhöhten Blutfetten (Statinen) auf, welche Zeichen eines schwerwiegenden

Muskelabbaus (Rhabdomyolyse) sein können. In diesem Fall muss sofort der behandelnde Arzt bzw.

behandelnde Ärztin kontaktiert werden.

Es wurde auch über Blutungen bei Patienten berichtet, welche gleichzeitig mit oralen

Antikoagulantien behandelt wurden.

Sollten unerwünschte Wirkungen länger andauern oder ernsterer Art sein (z.B. Durchfälle), so

melden Sie dies Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Falls Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25°C) und ausser Reichweite von Kindern

lagern.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle

(Arztpraxis oder Apotheke) zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Clarithromycin Sandoz® enthalten?

Eine Filmtablette enthält 250 mg bzw. 500 mg Clarithromycin als Wirkstoff und Hilfsstoffe wie

Vanillin, den Farbstoff Chinolingelb (E 104) und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

57129 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Clarithromycin Sandoz®? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Clarithromycin Sandoz 250: 14, 20 und 70 Filmtabletten.

Clarithromycin Sandoz 500: 14, 20, 30 und 120 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

3-8-2018

Scientific guideline:  Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Scientific guideline: Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

10-7-2018

Preventieve HIV-remmers (PrEP) worden verstrekt voor een periode van vijf jaar

Preventieve HIV-remmers (PrEP) worden verstrekt voor een periode van vijf jaar

PrEP wordt binnen een onderzoekssetting voor een periode van vijf jaar verstrekt aan de hoogrisicogroep van mannen die seks hebben met mannen (MSM). Dat heeft minister Bruno Bruins (Medische Zorg) vandaag bekend gemaakt. Op basis van schattingen van het RIVM zullen ongeveer 6500 mannen hiervan gebruik gaan maken en kunnen hiermee  250 hiv-infecties per jaar worden voorkomen. Voor gebruikers gaat een eigen bijdrage gelden van maximaal 25%, dat komt overeen met ongeveer 12 euro per maand. Ook wordt hen gev...

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

4-5-2018

Badger Botanicals Recalls Red Suma, Green Suma, Green Hulu 2, And Red Hulu 2 Kratom Supplements Because Of Possible Salmonella Health Risk

Badger Botanicals Recalls Red Suma, Green Suma, Green Hulu 2, And Red Hulu 2 Kratom Supplements Because Of Possible Salmonella Health Risk

Badger Botanicals, LLC of Springville, Utah is recalling Green Suma, Red Suma, Green Hulu 2, and Red Hulu 2 kratom dietary supplements sold directly to consumers via the company website from January 1st, 2018 to April l 12th, 2018 in pouches of 250g, because it has the potential to be contaminated with Salmonella.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

15-2-2018

Veclavam 250 mg ad us. vet., teilbare Kautabletten

Veclavam 250 mg ad us. vet., teilbare Kautabletten

● Die Zulassung ist am 15.02.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

1-8-2018

Daxas 250 Mikrogramm Tabletten

Rote - Liste

31-7-2018

XALKORI® 200/250 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-7-2018

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5097 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4320

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5098 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4866

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5099 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4865

Europe -DG Health and Food Safety

27-7-2018

Betaferon® 250 Mikrogramm/ml

Rote - Liste

13-7-2018

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Active substance: etanercept) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4712 of Fri, 13 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Active substance: temozolomide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4480 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4485 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

4-7-2018

Zithromax® 250/500 mg Filmtabletten

Rote - Liste

2-7-2018

Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg

Rote - Liste

15-6-2018

Exviera® 250 mg Filmtabletten

Rote - Liste

12-6-2018

Xermelo® 250 mg Filmtabletten

Rote - Liste

6-6-2018

Stocrin (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Stocrin (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Stocrin (Active substance: efavirenz) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3689 of Wed, 06 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/250/T/113

Europe -DG Health and Food Safety

4-6-2018

Clarithromycin-ratiopharm® Granulat

Rote - Liste

1-6-2018

Methylprednisolut® 250 mg/-1000 mg

Rote - Liste

23-5-2018

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Active substance: infliximab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)3215 of Wed, 23 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4647

Europe -DG Health and Food Safety