Citalopram-ratiopharm

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Citalopram-ratiopharm 40 mg Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 1 Stück (Al-Blister), Laufzeit: 36 Monate,10 Stück (Al-Blister), Laufzeit: 36 Monate,14 Stück (Al-Blister), Laufzeit: 36 Monate,
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Citalopram-ratiopharm 40 mg Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Citalopram
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-26033
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-09-2005
  • Letzte Änderung:
  • 30-11-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Citalopram-ratiopharm 40 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Citalopram

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Citalopram-ratiopharm und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Citalopram-ratiopharm beachten?

Wie ist Citalopram-ratiopharm einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Citalopram-ratiopharm aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Citalopram-ratiopharm und wofür wird es angewendet?

Citalopram gehört zu einer Gruppe von Antidepressiva, die selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer

(SSRIs) genannt werden. Im Gehirn jedes Menschen befindet sich eine Substanz mit dem Namen

Serotonin. Es wird angenommen, dass niedrige Serotoninwerte eine Ursache für die Entstehung von

Depressionen sein können. Der Wirkungsmechanismus von Citalopram ist noch nicht vollständig geklärt,

aber es wirkt wahrscheinlich durch den Anstieg der Serotoninmenge im Gehirn.

Citalopram-ratiopharm wird angewendet zur Behandlung von:

Depression (Episoden einer Major Depression)

Panikstörungen mit oder ohne Platzangst (Agoraphobie)

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Citalopram-ratiopharm beachten?

Citalopram-ratiopharm darf NICHT eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Citalopram oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie sogenannte Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer, z.B. Moclobemid; werden neben

anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen angewendet) einnehmen bzw. unlängst

eingenommen haben. Sie müssen möglicherweise bis zu 14 Tage warten, nachdem Sie die Einnahme

eines MAO-Hemmers beendet haben. Der MAO-Hemmer Selegilin (zur Behandlung von Parkinson)

darf eingenommen werden, jedoch nicht in Dosierungen höher als 10 mg täglich. Bei Wechsel von

Citalopram-ratiopharm auf einen MAO-Hemmer müssen Sie mindestens 7 Tage abwarten, bevor Sie

mit der Einnahme des MAO-Hemmers beginnen.

wenn Sie eine angeborene Herzrhythmusstörung haben oder schon einmal an einer

Herzrhythmusstörung gelitten haben (ersichtlich im EKG; einer Untersuchung zur Herzfunktion).

!

wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder solche, die einen Einfluss auf

den Herzrhythmus haben können. Siehe auch Abschnitt „Einnahme von Citalopram-ratiopharm

zusammen mit anderen Arzneimitteln).

wenn Sie Linezolid (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen) anwenden, ausgenommen Sie

werden von Ihrem Arzt engmaschig überwacht und Ihr Blutdruck wird kontrolliert.

Bevor Sie mit der Einnahme von Citalopram-ratiopharm beginnen, verständigen Sie bitte Ihren Arzt, wenn

einer der oben genannten Zustände auf Sie zutrifft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Citalopram-ratiopharm einnehmen:

wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden (siehe „Einnahme von Citalopram-

ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln“)

wenn Sie derzeit oder früher Herzprobleme oder erst kürzlich einen Herzanfall hatten

wenn Sie einen niedrigen Ruhepuls haben und/oder vermuten, dass Sie einen Salzmangel haben,

entweder augrund eines länger anhaltenden und schweren Durchfalls oder Erbrechens oder weil Sie

Diuretika (Wassertabletten) einnehmen

wenn Sie einen schnellen oder unregelmäßigen Puls haben, an Ohnmacht, Kollaps oder Schwindel

beim Aufstehen leiden, was auf eine abnormale Herzfrequenz hindeuten kann

wenn Sie gegen Panikstörungen behandelt werden und sich Ihre Angstbeschwerden nach

Therapiebeginn gesteigert haben

wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes haben)

wenn Sie an Epilepsie leiden oder in der Vorgeschichte Anfälle hatten, oder wenn Sie während der

Behandlung mit Citalopram-ratiopharm beginnen, an Krämpfen zu leiden

wenn Sie sich einer Elektroschock-Therapie (ECT) unterziehen

wenn Sie an manischen/hypomanischen Schüben leiden (Übertriebene(s) Verhalten und

Gedanken)

wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsstörungen hatten, oder leicht zu bluten beginnen, oder,

wenn Sie Arzneimittel anwenden, die möglicherweise die Tendenz zu bluten erhöhen können

(siehe Abschnitt „Einnahme von Citalopram-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln“)

wenn Sie an anderen psychiatrischen Zuständen (Psychosen) leiden

wenn Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden

wenn Sie älter als 65 Jahre sind

wenn Sie Probleme mit den Augen haben, wie eine bestimmte Form des Glaukoms (erhöhter

Augeninnendruck)

GEDANKEN, SICH DAS LEBEN ZU NEHMEN (SUIZIDGEDANKEN) UND

VERSCHLECHTERUNG DER DEPRESSION ODER ANGSTSTÖRUNG

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das

Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer

Antidepressiva-Therapie

beginnen,

diese

Arzneimittel

erst

nach

einer

gewissen

Zeit

wirken.

Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies

jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

wenn Sie schon einmal daran gedacht haben sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.

wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erhöhtes

Risiko für suizidales Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als 25

Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn

irgendeinem

Zeitpunkt

Selbstverletzung

oder

Suizid

denken,

kontaktieren

Sie

unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Es könnte für Sie hilfreich sein einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv

sind oder eine Angststörung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson diese Gebrauchsinformation zu

lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mittzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression

oder Angststörung verschlechtert hat, oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

ANWENDUNG BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN UNTER 18 JAHREN

Citalopram-ratiopharm sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse

von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch (Versuch, sich das Leben zu

nehmen), suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und

Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram-ratiopharm

verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist.

Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram-ratiopharm verschrieben hat und Sie darüber

sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn

bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Citalopram-ratiopharm einnimmt, sich eine der oben aufgeführten

Beschwerden entwickelt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen

sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Citalopram-ratiopharm in Bezug auf Wachstum, Reifung und

kognitive (geistige) Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht

nachgewiesen worden.

GEFÜHL DER RUHELOSIGKEIT/PSYCHOMOTORISCHE UNRUHE

Achten Sie besonders darauf, ob Sie Krankheitszeichen entwickeln wie innere Unruhe und

psychomotorische Unruhe wie Unvermögen zu sitzen oder stillzustehen, was üblicherweise als quälend

empfunden wird (Akathisie). Diese Krankheitszeichen treten am ehesten innerhalb der ersten

Behandlungswochen auf (siehe Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich“).

SEROTONIN-SYNDROM

Verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen während der Behandlung mit Citalopram-

ratiopharm eines der Krankheitsanzeichen, die unter Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“

aufgelistet sind, auftritt, da Sie dann ein so genanntes Serotonin-Syndrom haben könnten.

VERMINDERTE NATRIUMWERTE IM BLUT

Citalopram-ratiopharm kann in seltenen Fällen, vorwiegend bei älteren weiblichen Patienten, zu

verminderten Natriumwerten im Blut und einer außer der Norm liegenden Ausscheidung eines Hormons im

Gehirn, das den Wasserhaushalt des Körpers steuert (Syndrom der inadäquaten Sekretion des

antidiuretischen Hormons ADH, das sogenannte SIADH), führen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie

sich während der Behandlung mit Citalopram-ratiopharm krank und unwohl fühlen, Sie eine

Muskelschwäche haben oder verwirrt sind.

ABSETZERSCHEINUNGEN BEI BEENDIGUNG DER BEHANDLUNG

Siehe: „Wenn Sie die Einnahme von Citalopram-ratiopharm abbrechen“.

Einnahme von Citalopram-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Nehmen Sie Citalopram-ratiopharm nicht ein, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können, einnehmen, wie z.

B. Klasse IA oder Klasse III Antiarrhythmika, Antipsychotika (z.B. Phenothiazin-Derivate, Pimozid,

Haloperidol), trizyklische Antidepressiva, bestimmte Antibiotika (z.B. Sparfloxacin, Moxifloxacin,

Erythromycin IV, Pentamidin, Antimalaria-Mittel – im Speziellen Halofantrin), bestimme Antihistaminika

(Astemizol, Mizolastin). Wenn Sie diesbezüglich Fragen haben, sprechen Sie unbedingt mit lhrem Arzt

darüber.

Wenn Sie eines der in der unten angeführten Liste aufgelisteten Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem

eingenommen haben, und Sie haben dies nicht bereits mit Ihrem Arzt besprochen, suchen Sie bitte nochmals

Ihren Arzt auf, und fragen Sie ihn was zu tun ist.

Monoaminooxidase-Hemmer und Linezolid (siehe „Citalopram-ratiopharm

darf nicht eingenommen

werden“)

Selegelin (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit)

Buspiron (Arzneimittel zur Behandlung von Angststörungen)

Arzneimittel, die Triptane genannt werden, wie Sumatriptan (zur Behandlung von Migräne)

Tramadol (Arzneimittel zur Behandlung von starken Schmerzen)

Blutgerinnungshemmende Arzneimittel, Dipyridamol und Ticlopidin (blutverdünnende

Arzneimittel)

Acetylsalicylsäure, nicht-steroidale antiinflammatorische Arzneimittel (NSAIDs) wie Ibuprofen

(schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel)

Neuroleptika (Phenothiazine [z.B. Thioridazin], Thioxanthene, Butyrophenone [z.B. Haloperidol]),

atypische Neuroleptika, z.B. Risperidon (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer

Erkrankungen)

trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depression)

Johanniskraut (Hypericum perforatum) -haltige pflanzliche Arzneimittel

Cimetidin, Omeprazol, Esomeprazol, Lansoprazol (Arzneimittel, welche die Magensäuresekretion

vermindern)

Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von Manie) und Tryptophan (Serotonin-Vorstufe)

Imipramin, Desipramin, Clomipramin, Nortryptilin (Arzneimittel zur Behandlung von Depression)

Fluvoxamin (Arzneimittel zur Behandlung von Depression und Zwangsstörung)

Mefloquin (Arzneimittel zur Behandlung von Malaria)

Bupropion (Arzneimittel zur Behandlung von Depression und zur Unterstützung bei

Raucherentwöhnung)

Flecainid, Propafenon (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)

Metoprolol (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche)

Arzneimittel, die zu niedrigen Blutwerten von Kalium und Magnesium führen können. Fragen Sie

bitte Ihren Arzt oder Apotheker, ob das/die Arzneimittel, das/die Sie gemeinsam mit Citalopram-

ratiopharm

einnehmen/anwenden zu dieser Gruppe gehört/gehören.

Einnahme von Citalopram-ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

Es wird empfohlen während der Behandlung mit Citalopram-ratiopharm keinen Alkohol zu konsumieren.

Citalopram-ratiopharm kann unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Sie dürfen Citalopram-ratiopharm nicht einnehmen wenn Sie schwanger sind oder planen schwanger zu

werden, es sei denn Ihr Arzt hält es für unbedingt erforderlich.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt wissen, dass Sie Citalopram-ratiopharm

einnehmen. Während der Schwangerschaft, besonders während der letzten drei Monate der

Schwangerschaft, kann die Einnahme von Citalopram-ratiopharm das Risiko einer schwerwiegenden

Komplikation, der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen, bei Säuglingen erhöhen.

Diese Komplikation führt zu einer beschleunigten Atmung und das Kind kann bläulich aussehen. Diese

Beschwerden beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Wenn Sie bei

Ihrem Säugling derartiges beobachten, kontaktieren Sie sofort Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt.

Falls Sie Citalopram-ratiopharm während den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft und bis zum

Geburtszeitpunkt eingenommen haben, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, da Ihr Kind bei der Geburt folgende

Beschwerden zeigen könnte:

Krampfanfälle, wechselnde Körpertemperatur, Schwierigkeiten beim Trinken, Erbrechen, niedriger

Blutzucker, steife oder schlaffe Muskeln, heftige Reflexe, Zittern, starke Nervosität oder nervöses Zittern,

Reizbarkeit, Teilnahmslosigkeit, ständiges Schreien, Schläfrigkeit oder Schlafstörungen.

Benachrichtigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt, falls Ihr Kind nach der Geburt eines dieser

Krankheitsanzeichen aufweist.

Wenn Sie stillen, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Sie sollten Ihr Baby während der Einnahme von Citalopram-ratiopharm nicht stillen, da Citalopram in

geringen Mengen in die Muttermilch übergeht.

In Tierstudien hat sich gezeigt, dass Citalopram die Qualität der Spermien beeinträchtigt. Das könnte

theoretisch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Bis jetzt wurden aber keine Auswirkungen auf die

Fruchtbarkeit von Menschen beobachtet.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und die Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Citalopram-ratiopharm hat einen geringen bis mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit

zum Bedienen von Maschinen. Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie wissen,

wie Sie durch Citalopram-ratiopharm beeinflusst werden. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder

Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

3.

Wie ist Citalopram-ratiopharm einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Citalopram-ratiopharm 40 mg ist nicht für alle im Folgenden beschriebenen Dosierungen geeignet. Für

diese Dosierungen gibt es andere Citalopram-hältige Arzneimittel.

Anwendung bei Erwachsenen

Behandlung von Depressionen

Die übliche Dosis beträgt 20 mg täglich. Diese Dosis kann von Ihrem Arzt bis zur Höchstdosis von 40 mg pro

Tag gesteigert werden.

Behandlung von Panikstörung

Die Anfangsdosis beträgt 10 mg pro Tag für die erste Woche, bevor die Dosis auf 20-30 mg pro Tag erhöht

wird. Diese Dosis kann von Ihrem Arzt bis zur Höchstdosis von 40 mg pro Tag gesteigert werden.

Anwendung bei älteren Patienten (älter als 65 Jahre)

Behandlung von Depressionen

Die Anfangsdosis ist auf die Hälfte der empfohlenen Dosis zu reduzieren, z.B. 10-20 mg pro Tag. Ältere

Patienten sollten nicht üblicherweise nicht mehr als 20 mg täglich erhalten.

Behandlung von Panikstörung

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt während der ersten Woche 10 mg täglich. Ältere Patienten sollten nicht

üblicherweise nicht mehr als 20 mg täglich erhalten.

Anwendung bei Patienten mit speziellen Risiken

Patienten mit Leberbeschwerden dürfen nicht mehr als 20 mg pro Tag einnehmen.

Zeit und Art der Einnahme

Citalopram-ratiopharm sollte einmal täglich, entweder morgens oder abends, oral eingenommen werden. Die

Filmtablette(n) kann/können unabhängig von einer Mahlzeit, jedoch mit Flüssigkeit eingenommen werden.

Dauer der Behandlung

Depression

Die Wirkung von Citalopram-ratiopharm setzt nicht sofort ein. Es dauert mindestens zwei Wochen bevor Sie

eine Verbesserung bemerken. Wenn Sie beschwerdefrei sind, muss Citalopram-ratiopharm weitere 4-6 Monate

eingenommen werden.

Panikstörung

Es dauert 2-4 Wochen bevor Sie eine Verbesserung bemerken. Es braucht bis zu 3 Monate bis Citalopram

seine vollständige Wirkung entwickelt hat.

Beendigung der Behandlung

Siehe: „Wenn Sie die Einnahme von Citalopram-ratiopharm abbrechen“.

Wenn Sie eine größere Menge von Citalopram-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie glauben, dass Sie oder eine andere Person zu viele Filmtabletten eingenommen haben, kontaktieren

Sie unverzüglich Ihren Arzt oder die nächste Notfallabteilung eines Krankenhauses.

Die folgenden Krankheitsanzeichen können auftreten: Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle,

Veränderungen des Herzrhythmus, Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Benommenheit, Bewusstlosigkeit,

Herzrasen, Herzstillstand, Zittern, erhöhter oder erniedrigter Blutdruck, Unruhe, Schwindel,

Teilnahmslosigkeit, erweiterte Pupillen, bläuliche Verfärbung der Haut, beschleunigte Atmung.

Ein Serotonin-Syndrom kann ebenfalls auftreten (siehe „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram-ratiopharm vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram-ratiopharm abbrechen

Beenden Sie die Einnahme mit Citalopram-ratiopharm nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Citalopram-ratiopharm sollte langsam abgesetzt werden; es wird empfohlen, die Dosis schrittweise über einen

Zeitraum von mindestens 1-2 Wochen zu vermindern. Es ist wichtig, dass Sie die Anweisungen Ihres Arztes

befolgen. Die Beendigung der Behandlung mit Citalopram-ratiopharm kann – insbesonders wenn dies

plötzlich erfolgt – zum Auftreten von Absetzerscheinungen, wie Schwindel, Empfindungsstörungen

(einschließlich Missempfindungen und Stromschlag-Empfindungen), Schlafstörungen (einschließlich

Schlaflosigkeit und intensiver Träume). Unruhe oder Angst, Übelkeit und/oder Erbrechen, Zittern,

Verwirrtheit, Schwitzen, Kopfschmerz, Durchfall, Herzrasen, emotionale Labilität, Reizbarkeit und

Sehstörungen führen. Wenn bei Ihnen nach Beendigung der Einnahme von Citalopram-ratiopharm solche

Absetzerscheinungen auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bedeutsame Nebenwirkungen:

Wenn Sie eines der folgenden Symptome feststellen, dürfen Sie Citalopram-ratiopharm nicht weiter

einnehmen. Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf:

Schneller, unregelmäßiger Herzschlag, Ohnmacht. Dies können Symptome für eine lebensbedrohliche

Herzrhythmusstörung sein, die Torsade de Pointes genannt wird.

Atemnot.

Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen. Dies kann Schwierigkeiten beim Schlucken

und Atembeschwerden verursachen.

Starker Juckreiz der Haut (mit Blasenbildung).

In seltenen Fällen wurde bei Patienten, die mit Arzneimittel gegen depressive Erkrankungen vom Typ der

Serotonin-Wiederaufnahmehemmer behandelt wurden, ein Serotonin-Syndrom berichtet.

Verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen während der Behandlung mit Citalopram-

ratiopharm eines der folgenden Krankheitsanzeichen auftritt: hohes Fieber, Zittern (Tremor), plötzliche

Muskelzuckungen und Unruhe, weil diese Symptome auf die Entwicklung dieser Erkrankung hindeuten

können. Die Behandlung mit Citalopram-ratiopharm ist sofort abzusetzen.

Wenn Sie eines der folgenden Symptome feststellen, suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, da die Dosis von

Citalopram-ratiopharm reduziert oder die Behandlung beendet werden muss:

Krampfanfälle oder häufigeres Auftreten von Anfällen bei einer bereits bestehenden Erkrankung.

Verhaltensänderungen, wie überaktives Verhalten oder überaktive Gedanken.

Müdigkeit, Verwirrtheit und Unwohlsein mit Muskelschwäche. Diese Symptome können Anzeichen

eines niedrigen Natrium-Blutspiegels sein.

Wenn Sie während der Einnahme von Citalopram-ratiopharm oder kurze Zeit nach Beendigung der

Behandlung Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen,

kontaktieren Sie Ihren Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf.

Nebenwirkungen, die bei Citalopram-ratiopharm beobachtet wurden, sind in der Regel mild und

vorübergehend. Sie treten vor allem zu Beginn der Behandlung auf und lassen mit Besserung der

depressiven Beschwerden gewöhnlich nach.

SEHR HÄUFIG (BETRIFFT MEHR ALS 1 VON 10 BEHANDELTEN)

Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen

Übelkeit, Mundtrockenheit, vermehrtes Schwitzen

Schwäche oder Kraftlosigkeit (Asthenie)

Störungen der Scharfeinstellung des Auges

HÄUFIG (BETRIFFT BIS ZU 1 VON 10 BEHANDELTEN)

Verminderter Appetit oder Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme

Unruhe, Nervosität, Verwirrtheit

Angst, verändertes Träumen, Gedächtnisverlust, Teilnahmslosigkeit

Migräne

Zittern, Gefühl von Kribbeln oder Taubheit der Haut (Parästhesie), Schwindel

Konzentrationsstörungen

Geschmacksstörungen

Ohrgeräusche (Tinnitus)

Herzrasen (Palpitation), hoher oder niedriger Blutdruck

Gähnen, Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung

Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Magenbeschwerden (z. B. Bauchschmerzen,

Verdauungsstörungen, Blähungen), gesteigerter Speichelfluss

Juckreiz

Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen

Vermehrte Harnausscheidung

Vermindertes sexuelles Verlangen

Orgasmusstörungen bei der Frau, schmerzhafte Regelblutung

Ejakulations- und Erektionsstörungen, Impotenz

Müdigkeit

GELEGENTLICH (BETRIFFT BIS ZU 1 VON 100 BEHANDELTEN)

Appetitzunahme, Gewichtszunahme

Aggression, Sehen und Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen), überaktives

Verhalten oder überaktive Gedanken (Manie), Störungen des Ich-Erlebens (Depersonalisation),

Euphorie

Plötzlicher Bewusstseinsverlust (kann von wenigen Sekunden bis zu einigen Minuten dauern

[Synkope])

Erweiterte Pupillen

Beschleunigter oder verlangsamter Herzschlag

Nesselsucht, Haarausfall, Hautausschlag, Hautblutungen (Purpura), Lichtempfindlichkeit

Blasenentleerungsstörungen

Verlängerte und abnormal starke Menstruationsblutungen

Schwellungen der Arme und Beine (Ödeme)

SELTEN (BETRIFFT BIS ZU 1 VON 1.000 BEHANDELTEN)

Verminderter Natriumspiegel im Blut, überwiegend bei älteren, weiblichen Patienten

Gesteigertes sexuelles Verlangen

Krampfanfälle, unwillkürliche Bewegungen

Blutungen

Leberentzündung (Hepatitis)

Husten

Fieber

Allgemeines Krankheitsgefühl (Malaise)

SEHR SELTEN (BETRIFFT BIS ZU 1 VON 10.000 BEHANDELTEN)

Unregelmäßiger Herzschlag

NICHT BEKANNT (HÄUFIGKEIT AUF GRUNDLAGE DER VERFÜGBAREN DATEN

NICHT ABSCHÄTZBAR)

Verminderte Anzahl an Blutplättchen, wodurch das Risiko für Blutungen oder blaue Flecken

zunehmen kann

Verminderte Kaliumkonzentration im Blut

Panikattacken

Zähneknirschen

Ungewöhnliche Muskelbewegungen oder Muskelsteifheit

Gefühl der Ruhelosigkeit oder Unvermögen stillzusitzen oder stillzustehen, unwillkürliche

Bewegungen der Muskeln (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)

Sehstörungen

Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG)

Blutdrucksenkung beim plötzlichen Wechsel vom Liegen zum Stehen (manchmal mit Schwindel

verbunden)

Nasenbluten

Blutungsstörungen (im Magen-Darm-Trakt und Enddarm, Haut- und Schleimhautblutungen)

Ungewöhnliche Leberfunktionstests

Plötzliche Schwellung der Haut oder Schleimhäute bedingt durch Wassereinlagerungen

Unregelmäßige Blutungen aus der Gebärmutter

Schmerzhafte Erektionen bei Männern

Milchige Absonderungen aus der Brustdrüse bei Frauen, die nicht stillen, und bei Männern.

Suizidgedanken/suizidales Verhalten (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Bei

Patienten wurden Fälle berichtet, bei denen Suizidgedanken oder suizidales Verhalten während der

Einnahme von Citalopram oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung aufgetreten sind.

Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen wurde bei Patienten, die mit dieser

Arzneimittelgruppe behandelt wurden, beobachtet.

Die Nebenwirkungen, die auftreten können, verschwinden in der Regel nach einigen Tagen wieder.

Sollten diese Nebenwirkungen jedoch länger anhalten, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.

ABSETZERSCHEINUNGEN NACH BEENDIGUNG DER BEHANDLUNG

Siehe „Wenn Sie die Einnahme von Citalopram-ratiopharm abbrechen“.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Citalopram-ratiopharm aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach „Verwendbar

bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt

bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Citalopram-ratiopharm enthält

Der Wirkstoff ist Citalopram.

Jede Filmtablette enthält 40 mg Citalopram (als Hydrobromid).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mannitol, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, wasserfrei;

Magnesiumstearat

Filmüberzug: Hypromellose, Macrogol 6000, Titandioxid (E 171)

Wie Citalopram-ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung

Runde, weiße Filmtabletten mit Bruchkerbe und einem Durchmesser von 10 mm.

Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.

PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen

1, 10, 14, 20, 28, 30, 49, 50, 56, 60, 98, 100 und 250 Tabletten; 100x1 unit-dose Blisterpackung

HDPE-Tablettenbehältnis mit LDPE-Verschlusskappe

10, 14, 15, 20, 28, 30, 49, 50, 56, 60, 98, 100, 250, 500, 750 oder 1000 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.:+43/1/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den

folgenden Bezeichnungen zugelassen

Dänemark:

Loxopram filmovertrukne tabletter 40 mg

Österreich:

Citalopram-ratiopharm 40 mg Filmtabletten

Z.Nr.: 1-26033

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2015.

1-12-2011

Danish Pharmacovigilance Update, 17 November 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 17 November 2011

In this issue of Danish Pharmacovigilance Update, you can read about domperidone (Motilium® etc.) and potential risk of cardiac disorders, about the European Medicines Agency's recommendation on a lower dose of the antidepressant citalopram as well as about more interesting aspects of pharmacovigilance.

Danish Medicines Agency

7-10-2011

Changed reimbursement for medicines for depression and anxiety as of 5 March 2012

Changed reimbursement for medicines for depression and anxiety as of 5 March 2012

With effect from 5 March 2012, the reimbursement is changed for certain medicinal products for treatment of depression and anxiety (antidepressants and anxiolytics). Based on the Reimbursement Committee's recommendation, the Danish Medicines Agency has decided that in future the general rule is that treatment with inexpensive medicines (e.g. sertraline and citalopram) must be attempted before reimbursement can be granted for more expensive medicines (e.g. escitalopram, duloxetine, pregabalin and agomelat...

Danish Medicines Agency