Citalopram +pharma

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Citalopram +pharma 20 mg Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 1 Stück (Blister), Laufzeit: 48 Monate,10 Stück (Blister), Laufzeit: 48 Monate,14 Stück (Blister), Laufzeit: 48 Monate,20 Stück
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Citalopram +pharma 20 mg Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Citalopram
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-26447
  • Berechtigungsdatum:
  • 26-05-2006
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Citalopram +pharma 20 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Citalopram

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Citalopram +pharma und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Citalopram +pharma beachten?

Wie ist Citalopram +pharma einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Citalopram +pharma aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. WAS IST CITALOPRAM +PHARMA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Citalopram +pharma ist ein Medikament zur Behandlung von Depressionen, ein sogenanntes

Antidepressivum.

Citalopram +pharma wirkt auf das zentrale Nervensystem und gehört zur Gruppe der selektiven

Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.

Citalopram +pharma wird angewendet zur Behandlung von

depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) und

Panikstörungen.

Kennzeichen einer Major Depression sind z.B. ein düsterer Gemütszustand, Lustlosigkeit,

Ruhelosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle – Gedanken und Gefühle, wertlos zu sein und an allem

Schuld zu haben –, Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme, veränderter Appetit, Schlafstörungen und

das Unvermögen, die täglichen Aufgaben zu bewältigen.

Depressionen können auch mit Selbstmordgedanken einhergehen.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON CITALOPRAM +PHARMA

BEACHTEN?

Citalopram +pharma darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Citalopram oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zur Gruppe der sogenannten Monoaminooxidase-

Hemmer (MAO-Hemmer) gehören, einschließlich Selegilin (zur Behandlung der Parkinson´schen

Erkrankung), Moclobemid (zur Behandlung von Depressionen) und Linezolid (ein Antibiotikum).

Auch wenn Sie die Einnahme von MAO-Hemmern beendet haben, müssen Sie 2 Wochen warten,

um mit der Citalopram-Behandlung beginnen zu können (siehe Abschnitt 2, „Einnahme von

Citalopram +pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln“). Nach Beendigung einer

Behandlung mit Citalopram +pharma müssen Sie 1 Woche warten, bis Sie einen MAO-Hemmer

einnehmen dürfen. Bitte fragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt.

wenn Sie gleichzeitig Pimozid, ein Arzneimittel zur Behandlung von schweren psychischen

Störungen, einnehmen.

wenn Sie an einem angeborenen Herzrhythmusfehler leiden oder eine Episode eines abnormalen

Herzrhythmus gehabt haben (sichtbar am EKG, einer Untersuchung, um die Herzfunktion zu

überprüfen).

wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder Arzneimittel, die den

Herzrhythmus beeinflussen (siehe Abschnitt 2, „Einnahme von Citalopram +pharma zusammen

mit anderen Arzneimitteln“).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Citalopram +pharma einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere gesundheitliche Probleme oder Erkrankungen haben, da

Ihr Arzt die Behandlung dann möglicherweise anpassen wird.

Im Besonderen informieren Sie bitte Ihren Arzt,

wenn Sie manische/hypomanische Phasen hatten. Einige Patienten mit manisch-depressiver

Erkrankung können in eine manische Phase geraten. Diese ist gekennzeichnet durch

ungewöhnliche und sich rasch ändernde Ideen, übertriebene Fröhlichkeit und exzessive

körperliche Aktivität. In solchen Fällen suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

wenn Sie Symptome einer subjektiv unangenehmen oder quälenden Ruhelosigkeit, einer

psychomotorischen Unruhe oder eines Bewegungsdrangs (oft begleitet von der Unfähigkeit, ruhig

zu sitzen oder zu stehen) entwickeln (sogenannte Akathisie). Diese Symptome können vor allem

während der ersten Wochen der Behandlung auftreten. Benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt,

wenn Sie solche Symptome bemerken.

wenn Sie an Panikattacken leiden. Es kann zu Beginn der Behandlung zu einer Zunahme der

Angstsymptome kommen (siehe „Besondere Information zu Ihrer Erkrankung“).

wenn Sie unter einer Lebererkrankung oder Nierenerkrankung leiden. Ihr Arzt wird die Dosis

möglicherweise anpassen.

wenn Sie an Zuckerkrankheit leiden. Die Behandlung mit Citalopram +pharma kann den

Blutzuckerspiegel beeinflussen. Möglicherweise muss die Insulindosis und/oder die Dosis der

Tabletten zur Senkung des Blutzuckerspiegels angepasst werden.

wenn Sie an Epilepsie leiden. Die Behandlung mit Citalopram +pharma ist zu beenden, wenn

Krämpfe zum ersten Mal auftreten oder die Häufigkeit der Krampfanfälle zunimmt (siehe

Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

wenn bei Ihnen eine verstärkte Neigung zu Blutungen oder Blutergüssen besteht.

wenn Sie eine Elektrokrampftherapie erhalten.

wenn Sie an einer schweren psychischen Erkrankung mit depressiven Episoden leiden.

wenn Sie zu bestimmten Erkrankungen neigen (Verlängerung des sogenannten QT-Intervalls

sichtbar im EKG), oder der Verdacht auf ein angeborenes „Long-QT-Syndrom“ besteht, oder

wenn Ihr Kalium- und Magnesiumgehalt im Blut gering ist.

wenn Sie an Herzproblemen leiden oder gelitten haben oder wenn Sie kürzlich einen Herzinfarkt

hatten.

wenn Sie einen niedrigen Herzschlag haben und/oder wenn Sie wissen, dass Sie unter Salzmangel

infolge eines verlängerten schweren Durchfalls oder Erbrechen (krank sein) oder nach Einnahme

von Diuretika (entwässernde Tabletten) leiden.

wenn Sie einen unregelmäßigen Herzschlag haben, unter Ohnmachtsanfällen leiden, kollabieren

oder beim Aufstehen unter Schwindel leiden, was eine abnormale Funktion des Herzschlages

anzeigt.

wenn Sie eine spezielle Art des Grünen Stars (Engwinkelglaukom) haben oder einen Grünen Star

(Glaukom) hatten.

Bitte beachten Sie:

Serotonin-Syndrom

Citalopram +pharma darf nicht gleichzeitig mit serotonerg wirkenden Arzneimitteln (das sind

Arzneimittel, die Serotonin, einen bestimmten Botenstoff des Nervensystems, beeinflussen) wie

Sumatriptan oder andere Triptane, Tramadol, Oxitriptan und Tryptophan eingenommen werden (siehe

Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich“).

Absetzsymptomatik

Nach längerer Verabreichung kann es beim plötzlichen Absetzen von Citalopram +pharma zu

Absetzsymptomen kommen. Um das Auftreten von Absetzsymptomen zu vermeiden, wird Ihr Arzt die

Dosis schrittweise über ein bis zwei Wochen herabsetzen.

Natriummangel

Übelkeitsgefühl und Unwohlsein mit Muskelschwäche oder Verwirrtheit können Anzeichen für einen

seltenen Zustand der Hyponatriämie (außergewöhnlich niedriger Natriumspiegel im Blut) sein, der

sich unter Einnahme dieses Typs von Antidepressiva (SSRI) bei vorwiegend älteren, weiblichen

Patienten entwickeln kann.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken), und Verschlechterung der Depression

oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich

das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie

mit einer Antidepressiva-Therapie beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit

wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal

dauert dies jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

wenn Sie schon einmal daran gedacht haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu

verletzen.

wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erhöhtes

Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als

25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie

unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Es könnte für Sie hilfreich sein, einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie

depressiv sind oder eine Angststörung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese

Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie

glaubt, dass sich Ihre Depression oder Angststörung verschlechtert hat, oder ob sie über

Veränderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Kinder und Jugendliche

Citalopram +pharma soll normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser

Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale

Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut)

aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram +pharma verschreiben,

wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr

Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram +pharma verschrieben hat und Sie darüber sprechen

möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei

einem Patienten unter 18 Jahren, der Citalopram +pharma einnimmt, eine der oben genannten

Beschwerden auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen

sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Citalopram +pharma in Bezug auf Wachstum, Reifung sowie

kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen

worden.

Besondere Information zu Ihrer Erkrankung

Wie auch bei anderen Arzneimitteln, die zur Behandlung von Depression oder damit

zusammenhängenden Erkrankungen angewendet werden, wird nicht sofort eine Besserung erreicht.

Nach Beginn der Behandlung mit Citalopram +pharma kann es mehrere Wochen dauern, bevor Sie

eine Besserung bemerken. Bei der Behandlung einer Panikstörung wird die maximale Wirksamkeit

nach ca. 3 Monaten erreicht. Zu Beginn der Therapie kann es bei einigen Patienten zu einer

Verstärkung der Angst kommen, die aber im Laufe der fortgesetzten Behandlung abklingt. Daher ist es

sehr wichtig, dass Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Arztes halten und nicht die Behandlung

abbrechen oder die Dosis verändern, ohne Ihren Arzt zu fragen.

Manchmal sind Sie sich der genannten Symptome vielleicht nicht bewusst, daher kann es hilfreich

sein, einen Freund oder Verwandten zu bitten, auf diese möglichen Anzeichen einer

Verhaltensänderung bei Ihnen zu achten.

Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt oder begeben Sie sich in das nächste Krankenhaus, wenn Sie

beunruhigende Gedanken oder Erlebnisse haben oder wenn ein oder mehrere der oben genannten

Symptome während der Behandlung auftreten.

Bitte fragen Sie Ihren Arzt auch dann, wenn dies irgendwann in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen

hat.

Einnahme von Citalopram +pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Manche Arzneimittel könnten die Wirkung eines anderen beeinflussen, und das kann in bestimmten

Fällen zu schweren Nebenwirkungen führen.

Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel bzw. Arzneimittel mit

folgenden Wirkstoffen einnehmen:

Citalopram +pharma darf nicht eingenommen werden, wenn Sie den MAO-Hemmer Selegilin in

einer Dosis von mehr als 10 mg pro Tag einnehmen.

Citalopram +pharma darf nicht zusammen mit Pimozid (einem Arzneimittel gegen psychische

Erkrankungen) angewendet werden.

Citalopram +pharma darf nicht gemeinsam mit dem Antibiotikum Linezolid angewendet werden.

Antidepressiva aus der Gruppe der Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer).

Citalopram +pharma darf frühestens 14 Tage nach Beendigung einer Therapie mit einem

sogenannten „irreversiblen MAO-Hemmer“ angewendet werden. Nach Absetzen eines

sogenannten „reversiblen MAO-Hemmers“ (z.B. Moclobemid) muss der in der entsprechenden

Packungsbeilage des reversiblen MAO-Hemmers vorgeschriebene Zeitraum eingehalten

werden, bevor Sie mit der Einnahme von Citalopram +pharma beginnen. Nach Beendigung einer

Therapie mit Citalopram +pharma dürfen Sie frühestens nach 7 Tagen einen MAO-Hemmer

einnehmen.

Lithium (zur Vorbeugung und für die Behandlung von manisch-depressiven Störungen) und

Tryptophan.

Imipramin und Desipramin (beides Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen).

Sumatriptan und ähnliche Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung von Migräne) bzw.

Tramadol (ein starkes Schmerzmittel). Diese erhöhen das Risiko von Nebenwirkungen.

Cimetidin und ähnliche Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren, wenn diese in hoher

Dosis eingenommen werden. Der Blutspiegel von Citalopram und damit auch die

Nebenwirkungen von Citalopram +pharma können sich erhöhen.

Arzneimittel, die die Funktion der Blutplättchen beeinflussen, z.B. Acetylsalicylsäure und nicht-

steroidale Antirheumatika (Arzneimittel zur Schmerzlinderung) oder Dipyridamol und Ticlopidin

(Arzneimittel zur Blutverdünnung) sowie einige Arzneimittel zur Behandlung von psychischen

Erkrankungen oder Depressionen erhöhen das Blutungsrisiko.

Johanniskraut (Hypericum perforatum) – eine Heilpflanze, die bei Depressionen verwendet wird.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Citalopram +pharma können verstärkt Nebenwirkungen

auftreten.

Mefloquin (ein Malaria-Mittel), Bupropion (zur Behandlung von Depressionen) und Tramadol

(ein starkes Schmerzmittel) aufgrund des möglichen Risikos, die Krampfschwelle zu senken.

Neuroleptika, z.B. Phenothiazin, Thioxanthen, Butyrophenon (Arzneimittel zur Behandlung von

Schizophrenie und Psychosen), aufgrund des möglichen Risikos, die Krampfschwelle zu senken,

sowie Antidepressiva.

Flecainid, Propafenon und Metoprolol (zur Behandlung von hohem Blutdruck und/oder

Herzerkrankungen) sowie Desipramin, Clomipramin und Nortryptilin (Antidepressiva), außerdem

Risperidon, Thioridazin und Haloperidol (Antipsychotika). Die Dosierung von Citalopram

+pharma muss möglicherweise angepasst werden.

Arzneimittel, die das QT-Intervall im EKG verlängern, oder Arzneimittel, die den Kalium- bzw.

Magnesiumgehalt im Blut senken.

Nehmen Sie Citalopram +pharma nicht ein, wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen

oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen, einnehmen, z.B. Klasse IA und III

Antiarrhythmika, Antipsychotika (z.B. Fentiazin-Derivate, Pimozid, Haloperidol), trizyklische

Antidepressiva, bestimmte antimikrobielle Substanzen (z.B. Sparfloxacin, Moxifloxacin,

Erythromycin IV, Pentamidin, Antimalaria-Behandlung vor allem Halofantrin), bestimmte

Antihistamine (Astemizol, Mizolastin). Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an

Ihren Arzt.

Einnahme von Citalopram +pharma zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Citalopram +pharma kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden (siehe

Abschnitt 3).

Es konnten keine Wechselwirkungen zwischen Citalopram und Alkohol nachgewiesen werden. Vom

gleichzeitigen Alkoholkonsum während einer Therapie mit Citalopram +pharma wird dennoch

abgeraten.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Wenn Sie Citalopram +pharma während der letzten 3 Monate Ihrer Schwangerschaft einnehmen, dann

sollten Sie wissen, dass Ihr Neugeborenes folgende Anzeichen zeigen könnte: Probleme bei der

Atmung, bläuliche Haut, Krampfanfälle, Schwankungen der Körpertemperatur, Schwierigkeiten bei

der Nahrungsaufnahme, Erbrechen, niedriger Blutzuckerspiegel, steife oder schwache Muskeln,

impulsive Reflexe, Zittern, Nervosität, Reizbarkeit, Lethargie, anhaltendes Weinen, Schläfrigkeit und

Schlafschwierigkeiten. Wenn Ihr Neugeborenes eines dieser Anzeichen zeigt, kontaktieren Sie bitte

sofort Ihren Arzt.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt wissen, dass Sie Citalopram +pharma

einnehmen. Während der Schwangerschaft, besonders während der letzten 3 Monate der

Schwangerschaft, kann die Einnahme von Citalopram +pharma das Risiko einer schwerwiegenden

Komplikation – der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen – bei Neugeborenen

erhöhen. Diese Komplikation führt zu einer beschleunigten Atmung, und das Kind kann bläulich

aussehen. Diese Beschwerden beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der

Geburt. Wenn dies bei Ihrem Kind geschieht, sollen Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt

kontaktieren.

Der Wirkstoff Citalopram geht in die Muttermilch über. Sie dürfen Citalopram +pharma deshalb nicht

während der Stillzeit einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt hält die Behandlung nach sorgfältiger

Abwägung des Nutzens gegen mögliche Risiken für unbedingt erforderlich.

In tierexperimentellen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass Citalopram die Qualität der Spermien

beeinträchtigt. Das könnte theoretisch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Bis jetzt wurden

aber keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit beim Menschen beobachtet.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung:

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Wie alle Arzneimittel, die auf die Psyche wirken, kann Citalopram +pharma die Urteils- und die

Reaktionsfähigkeit auf Notfallsituationen einschränken. Es ist daher nicht ratsam, ein Fahrzeug zu

lenken oder Maschinen zu bedienen, ehe Sie wissen, wie Sie auf Citalopram +pharma reagieren.

3. WIE IST CITALOPRAM +PHARMA EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Für Dosierungen, die mit dieser Stärke des Arzneimittels nicht verabreicht werden können, stehen

noch andere Stärken zur Verfügung.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene:

Depression (Episoden einer Major Depression)

Die übliche Dosis beträgt 20 mg pro Tag. Ihr Arzt kann diese Dosis auf maximal 40 mg pro Tag

erhöhen.

Panikstörung

Die Anfangsdosis ist 10 mg für die erste Woche, dann wird auf 20 mg erhöht. Ihr Arzt kann diese

Dosis auf maximal 40 mg pro Tag erhöhen.

Ältere Patienten (über 65 Jahre):

Die Anfangsdosis ist auf die Hälfte der empfohlenen Dosis zu reduzieren, z.B. 10-20 mg pro Tag. In

der Regel dürfen ältere Patienten nicht mehr als 20 mg pro Tag einnehmen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion haben, können Sie die

empfohlenen Dosierungen für Erwachsene einnehmen. Sollten Sie eine stark eingeschränkte

Nierenfunktion haben, ist Vorsicht geboten.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Einschränkung der Leberfunktion haben, ist die empfohlene

Anfangsdosis für die ersten zwei Behandlungswochen 10 mg pro Tag. Ihr Arzt kann diese Dosis auf

maximal 20 mg pro Tag erhöhen.

Sollten Sie eine stark eingeschränkte Leberfunktion haben, ist Vorsicht geboten.

Patienten mit einer bestimmten Stoffwechselstörung (CYP2C19-Mangel):

Die Anfangsdosis in den ersten zwei Behandlungswochen ist 10 mg pro Tag. Ihr Arzt kann diese

Dosis auf maximal 20 mg pro Tag erhöhen.

Ihr Arzt kann die Aktivität des Leberenzyms CYP2C19 durch Labortests bestimmen.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollen Citalopram +pharma normalerweise nicht einnehmen,

da Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels in dieser Altersgruppe nicht nachgewiesen sind

(siehe Abschnitt 2, „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Wie und wann sollten Sie Citalopram +pharma einnehmen

Bitte nehmen Sie die Filmtabletten einmal täglich, entweder morgens oder abends, mit ausreichend

Flüssigkeit ein. Citalopram +pharma kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen

werden.

Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

!

Dauer der Behandlung

Wie auch bei anderen Arzneimitteln gegen Depression und Panikstörung kann es einige Wochen

dauern, bis Sie eine Besserung spüren.

Setzen Sie die Einnahme von Citalopram +pharma fort, auch wenn es einige Zeit dauert, bis Sie eine

Besserung spüren.

Ändern Sie niemals die Dosis Ihres Arzneimittels, ohne vorher mit Ihrem Arzt darüber gesprochen zu

haben.

Die Dauer der Behandlung ist individuell unterschiedlich und beträgt normalerweise mindestens 6

Monate. Nehmen Sie die Filmtabletten so lange ein, wie es Ihr Arzt Ihnen empfiehlt. Beenden Sie die

Einnahme auch nicht, wenn Sie beginnen, sich besser zu fühlen, sondern erst, wenn Ihr Arzt es Ihnen

sagt. Die zugrunde liegende Krankheit kann eine lange Zeit weiter bestehen, und wenn Sie die

Behandlung zu früh beenden, können die Symptome erneut auftreten.

Patienten mit wiederkehrenden Depressionen profitieren von einer andauernden Behandlung,

manchmal über mehrere Jahre, um das Auftreten von neuerlichen depressiven Episoden zu vermeiden.

Wenn Sie eine größere Menge von Citalopram +pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie feststellen, dass Sie oder jemand anderer zu viele Citalopram +pharma Filmtabletten

eingenommen haben, suchen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder das nächste Krankenhaus (Notaufnahme)

auf. Tun Sie dies auch dann, wenn Sie keine Beschwerden oder Vergiftungserscheinungen haben.

Nehmen Sie Ihre Citalopram +pharma-Packung zu Ihrem Arzt oder ins Krankenhaus mit.

Anzeichen einer Überdosierung können beschleunigte oder verlangsamte Herztätigkeit,

Krampfanfälle, Veränderungen des Herzrhythmus, Herzstillstand, Benommenheit, Koma,

Blutdruckabfall, Blutdruckanstieg,

Erbrechen, Übelkeit, Zittern, Serotonin-Syndrom (siehe Abschnitt

4), Aufregung, Schwindel, Bewegungsstörungen, erweiterte Pupillen, Schwitzen, blaue Verfärbung

der Haut und schnelle Atmung sein. Eine Überdosierung kann lebensbedrohend sein.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram +pharma vergessen haben

Nehmen Sie bei der nächsten Einnahme nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einnahme

auszugleichen. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben und Sie bemerken es vor dem Zubettgehen,

nehmen Sie sie gleich ein. Setzen Sie am nächsten Tag die Einnahme wie gewohnt fort. Sollten Sie

erst während der Nacht oder am nächsten Tag bemerken, dass Sie die Einnahme vergessen haben,

lassen Sie die vergessene Dosis aus und setzen Sie die Einnahme von Citalopram +pharma wie

gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram +pharma abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Citalopram +pharma nicht, bevor Ihnen Ihr Arzt dies empfiehlt. Wenn

Sie die Einnahme beenden, ist es generell üblich, die Dosis von Citalopram +pharma schrittweise über

mehrere Wochen zu verringern, um das Risiko von Absetzsymptomen zu verringern.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram +pharma abbrechen, vor allem wenn dies abrupt geschieht,

können Absetzerscheinungen auftreten.

Absetzsymptome können sein:

Schwindel, Gefühle ähnlich wie Nadelstiche, Schlafstörungen (besonders lebhafte Träume, Albträume

und Schlaflosigkeit), Angstzustände, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Erregungszustände,

Muskelzittern, Verwirrtheitszustände, Aufgewühltheit oder Reizbarkeit, Durchfall, Beeinträchtigung

des Sehvermögens und Herzklopfen. Wenn Sie eine längere Behandlung abgeschlossen haben, ist es

daher ratsam, die Dosis von Citalopram +pharma schrittweise über mehrere Wochen herabzusetzen,

anstatt die Einnahme abrupt zu beenden.

Das Risiko für das Auftreten von Absetzsymptomen ist höher, wenn Citalopram +pharma über einen

längeren Zeitraum oder in hohen Dosen eingenommen wurde, oder wenn die Dosis zu schnell

reduziert wird. Absetzsymptome treten normalerweise innerhalb der ersten Tage nach Absetzen der

Behandlung auf. Bei den meisten Patienten sind die Symptome leicht und klingen innerhalb von zwei

Wochen von selbst ab. Bei einigen Patienten können sie jedoch auch mit stärkerer Intensität und über

einen längeren Zeitraum (2 bis 3 Monate oder länger) auftreten. Wenn Sie schwerwiegende

Absetzsymptome nach Beendigung der Einnahme von Citalopram +pharma bemerken, informieren

Sie bitte Ihren Arzt. Er wird Sie vielleicht bitten, die Tabletten erneut einzunehmen, um die Dosis

dann langsamer zu verringern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Einige Patienten haben die folgenden schweren Nebenwirkungen berichtet.

Wenn eines der folgenden Symptome bei Ihnen auftritt, beenden Sie die Einnahme von Citalopram

+pharma und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf:

Serotonin-Syndrom:

Hohes Fieber, Erregung, Verwirrtheit, Zittern und abrupte Muskelkontraktionen; diese

Symptome können Anzeichen eines „Serotonin-Syndroms“ sein, das bei gleichzeitiger

Behandlung mit Arzneimitteln auftritt, die ebenfalls Serotonin, einen bestimmten Botenstoff

des Nervensystems, beeinflussen (siehe auch Abschnitt 2, „Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“).

Allergie:

Wenn Schwellungen der Haut, Zunge, Lippen oder des Gesichts und Atemprobleme oder

Schluckbeschwerden auftreten (allergische Reaktionen).

Blutungen:

Wenn Sie ungewöhnliche Blutungen inklusive Magen-Darm-Blutungen feststellen.

Natriummangel:

Übelkeitsgefühl und Unwohlsein mit Muskelschwäche oder Verwirrtheit; diese Symptome

können Anzeichen für einen seltenen Zustand der Hyponatriämie (außergewöhnlich niedriger

Natriumspiegel im Blut) sein, der sich unter Einnahme dieses Typs von Antidepressiva (SSRI)

selten bei vorwiegend älteren, weiblichen Patienten entwickeln kann.

Schnelle unregelmäßige Herzschläge, Ohnmachtsanfälle, die Zeichen eines

lebensbedrohlichen Symptomes, bekannt als „Torsade de pointes“, sein können.

Die folgenden Nebenwirkungen klingen normalerweise nach einigen Behandlungstagen wieder ab.

Bitte beachten Sie, dass einige der unten angeführten Symptome auch Teil Ihrer Krankheit sein können

und daher nachlassen, wenn Sie sich besser fühlen.

Wenn Nebenwirkungen für Sie belastend sind oder mehr als einige Tage andauern, sprechen Sie mit

Ihrem Arzt.

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10

Behandelten betreffen):

Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit

Zittern

Kopfschmerzen

Benommenheit

Nervosität

Unruhe

Herzklopfen

trockener Mund

Mundtrockenheit erhöht das Risiko für Karies. Daher sollten Sie Ihre Zähne

öfter als sonst putzen.

Übelkeit

Verstopfung

vermehrtes Schwitzen

Kraftlosigkeit

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

verminderter Appetit, Gewichtsverlust

Rastlosigkeit, Ängstlichkeit, Verwirrtheitszustand, ungewöhnliche Träume,

Konzentrationsstörungen

Abnahme des Lustgefühls, Orgasmusstörungen bei Frauen

Kribbeln der Haut

Schwindel

Geschmacksstörungen

Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens

erweitere Pupillen, Sehstörungen

Klingen im Ohr (Tinnitus)

Herzrasen

Blutdruckabfall und damit verbundener Schwindel beim Wechsel vom Sitzen oder Liegen in die

aufrechte Körperposition (orthostatische Hypotonie)

Gähnen

Schnupfen

Durchfall, Erbrechen, Blähungen, Verdauungsstörungen

Bauchschmerzen

vermehrter Speichelfluss

Juckreiz

Schmerzen in den Muskeln und/oder Gelenken

Harnverhalt

Impotenz, Ejakulationsstörungen, ausbleibende Ejakulation

Erschöpfungszustand

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

vermehrter Appetit, Gewichtszunahme

Aggression, Persönlichkeitsstörungen, Halluzinationen, gesteigerter Antrieb (Manie)

Ohnmacht

Störungen im Bewegungsablauf, Krampfanfall

verlangsamte Herztätigkeit

Husten

abnormaler Leberfunktionstest

Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit, Haarausfall, spontane kleinfleckige

Hautblutungen (Purpura)

verlängerte Menstruationsblutung

geschwollene Arme und Beine

Unwohlsein

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

erhöhter Spiegel eines bestimmten Hormons (antidiuretisches Hormon, ADH) in der Niere

erniedrigter Natriumgehalt im Blut

„Serotonin-Syndrom“ (gekennzeichnet durch Symptome wie Fieber, Zittern, Muskelzuckungen

und Angst), Ruhelosigkeit und Unfähigkeit, still zu sitzen und zu stehen (Akathisie)

Blutungen, Magen-Darmblutungen (einschließlich rektale Blutungen)

kleinflächige, fleckenförmige Hautblutungen

Fieber

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Grand mal-Krampfanfall

Störung eines Bewegungsablaufs (Dyskinesie)

Leberentzündung (Hepatitis)

Schwellung von Haut, Schleimhaut und des angrenzenden Gewebes (Angioödem)

Austritt von Muttermilch oder muttermilchartigem Sekret aus der Brust bei Frauen, die nicht

stillen

Häufigkeit der Nebenwirkungen nicht bekannt (auf Grundlage vorhandener Daten nicht

abschätzbar):

Gedanken, sich selbst zu verletzen oder Gedanken, sich das Leben zu nehmen; siehe auch

Abschnitt 2, „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“

Panikattacken, Ruhelosigkeit, nächtliches Zähneknirschen

Verminderung der Anzahl der Blutplättchen, wodurch die Gefahr von Blutungen und

Blutergüssen erhöht ist

Überempfindlichkeitsreaktionen (Ausschlag)

schwerwiegende allergische Reaktionen, welche zu Atembeschwerden oder Schwindel führen

können (Anaphylaxie)

niedrige Kaliumwerte im Blut, die zu Muskelschwäche, Zucken oder Herzrhythmusstörungen

führen können

Hypokaliämie)

Bewegungsstörungen

Verlängerung des QT-Intervalls (sichtbar im EKG), unregelmäßiger Herzschlag, der in den

Herzkammern entsteht, einschließlich Torsade de pointes

Nasenbluten

verstärkte, zyklusunabhängige Blutungen aus der Gebärmutter

schmerzvolle Erektionen

Ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche wurde bei Patienten ab 50 Jahren beobachtet, die

Medikamente aus diesen Gruppen (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder trizyklische

Antidepressiva) einnahmen.

Absetzreaktionen bei Beendigung einer Behandlung

Das Absetzen von Citalopram führt, insbesondere wenn es abrupt geschieht, häufiger zu

Absetzreaktionen. Schwindelgefühl, Empfindungsstörungen (einschließlich Parästhesien),

Schlafstörungen (einschließlich Schlaflosigkeit und intensiver Träume), Erregtheit oder Angst,

Übelkeit und/oder Erbrechen, Schwindel, Verwirrtheit, Schwitzen, Kopfschmerz, Durchfall,

Herzklopfen, emotionale Instabilität, Reizbarkeit und Sehstörungen sind die am häufigsten berichteten

Reaktionen. Diese Symptome sind kein Hinweis auf Abhängigkeit. Die Absetzerscheinungen sind

gewöhnlich mild und hören mit der Zeit auf.

Um das Auftreten von Absetzsymptomen zu vermeiden, wird vom Arzt die Behandlung mittels

langsam absinkender Dosierung über ein bis zwei Wochen abgesetzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555-36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST CITALOPRAM +PHARMA AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Blisterstreifen angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Citalopram +pharma enthält

Der Wirkstoff ist Citalopram.

Jede Filmtablette enthält Citalopramhydrobromid entsprechend 20 mg Citalopram.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mannitol, mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Hypromellose,

Macrogol 6000, Titandioxid (E171).

Wie Citalopram +pharma aussieht und Inhalt der Packung

Citalopram +pharma 20 mg Filmtabletten sind runde, weiße Filmtabletten mit Bruchrille auf beiden

Seiten und seitlich und einem Durchmesser von 8 mm.

Citalopram +pharma 20 mg Filmtabletten sind in Packungen mit 1, 10, 14, 20, 28, 30, 40, 49, 50, 56,

60, 70, 80, 90, 98, 100 und 250 Filmtabletten in Kunststoff-Aluminium-Blisterstreifen und in

Behältnissen mit Deckel mit 10, 14, 15, 20, 28, 30, 49, 50, 56, 60, 98, 100, 250, 500, 750 und 1000

Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

+pharma arzneimittel gmbh

A-8054 Graz

E-Mail: pluspharma@pluspharma.at

Hersteller:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz

Z.Nr.: 1-26447

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2016.

3-1-2012

Danish Pharmacovigilance Update, 15 December 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 15 December 2011

Among the topics covered in this issue of Danish Pharmacovigilance Update are: Atomoxetine (Strattera®) and the risk of increased blood pressure and heart rate, increased suspicion of risk of congenital malformations with the antiepileptic topiramate (Topimax® and others), and new recommendations for the antidepressant escitalopram.

Danish Medicines Agency

1-12-2011

Danish Pharmacovigilance Update, 17 November 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 17 November 2011

In this issue of Danish Pharmacovigilance Update, you can read about domperidone (Motilium® etc.) and potential risk of cardiac disorders, about the European Medicines Agency's recommendation on a lower dose of the antidepressant citalopram as well as about more interesting aspects of pharmacovigilance.

Danish Medicines Agency

7-10-2011

Changed reimbursement for medicines for depression and anxiety as of 5 March 2012

Changed reimbursement for medicines for depression and anxiety as of 5 March 2012

With effect from 5 March 2012, the reimbursement is changed for certain medicinal products for treatment of depression and anxiety (antidepressants and anxiolytics). Based on the Reimbursement Committee's recommendation, the Danish Medicines Agency has decided that in future the general rule is that treatment with inexpensive medicines (e.g. sertraline and citalopram) must be attempted before reimbursement can be granted for more expensive medicines (e.g. escitalopram, duloxetine, pregabalin and agomelat...

Danish Medicines Agency