Citalopram

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Citalopram 1A Pharma 20 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 14 Stück, Laufzeit: 36 Monate,30 Stück, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Citalopram 1A Pharma 20 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Citalopram
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-24735
  • Berechtigungsdatum:
  • 12-11-2002
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Citalopram 1A Pharma 20 mg – Filmtabletten

Wirkstoff: Citalopram

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Citalopram 1A Pharma und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Citalopram 1A Pharma beachten?

Wie ist Citalopram 1A Pharma einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Citalopram 1A Pharma aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Citalopram 1A Pharma und wofür wird es angewendet?

Citalopram 1A Pharma gehört zu einer Gruppe von Antidepressiva, die selektive Serotonin-

Wiederaufnahmehemmer

(SSRIs)

genannt

werden.

Diese

Arzneimittel

wirken

Serotonin-System

Gehirn,

indem

Serotoninspiegel

erhöhen.

Störungen

Serotonin-System gelten als ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Depression und

damit verbundenen Erkrankungen.

Citalopram 1A Pharma wird angewendet zur Behandlung von:

depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major-Depression) sowie zur Vermeidung von

Rückfällen

Panikstörungen mit oder ohne Platzangst (Agoraphobie)

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Citalopram 1A Pharma beachten?

Citalopram 1A Pharma darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Citalopram oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie gleichzeitig mit MAO-Hemmern (Mittel gegen Depressionen) behandelt werden.

Der MAO-Hemmer Selegilin (zur Behandlung der Parkinson’schen Erkrankung) kann in

Kombination mit Citalopram eingenommen werden, wenn die Dosis nicht mehr als 10 mg

pro Tag beträgt.

wenn

kurzem

MAO-Hemmer,

einschließlich

Selegilin,

Moclobemid

(zur

Behandlung

Depression)

Linezolid

(ein

Antibiotikum)

eingenommen

haben.

Abhängig

eingenommenen

MAO-Hemmers

müssen

nach

Beendingung der Einnahme eines MAO-Hemmers bis zu 14 Tage warten, bevor Sie mit

der Einnahme von Citalopram 1A Pharma beginnen dürfen. Wenn Sie die Einnahme von

Citalopram 1A Pharma beenden und einen MAO-Hemmer einnehmen möchten, müssen

Sie mindestens 7 Tage lang warten.

wenn

gleichzeitig

Pimozid

(ein

Arzneimittel

Behandlung

schweren

psychischen Störungen) einnehmen

wenn Sie eine angeborene Herzrhythmusstörung haben oder schon einmal an einer

Herzrhythmusstörung

gelitten

haben

(ersichtlich

EKG,

einer

Untersuchung

Herzfunktion)

wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder solche, die einen

Einfluss auf den Herzrhythmus haben können

Siehe auch „Einnahme von Citalopram 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln“,

weiter unten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte

sprechen

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker,

bevor

Citalopram

Pharma

einnehmen.

Wie bei allen anderen Arzneimitteln gegen Depressionen tritt die stimmungsaufhellende

Wirkung nicht sofort ein. Zu Beginn der Behandlung von Panik- und Angstzuständen können

einige Patienten mit verstärkter Angst reagieren. Erwarten Sie deshalb erst nach einer

gewissen

Zeit

eine

spürbare

Besserung.

Auch

wenn

diese

Besserung

oder

sogar

Beschwerdefreiheit eintritt, darf die Behandlung mit Citalopram 1A Pharma ohne ärztliche

Anweisung nicht geändert oder abgebrochen werden, um eine erneute Verschlechterung oder

das Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Citalopram 1A Pharma einnehmen:

wenn

manische/hypomanische

Phasen

hatten.

Einige

Patienten

manisch-

depressiver Erkrankung können in eine manische Phase geraten. In solchen Fällen

suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

wenn Sie Anzeichen einer subjektiv unangenehmen oder quälenden Ruhelosigkeit und

eines Bewegungsdrangs (oft begleitet von der Unfähigkeit, ruhig zu sitzen oder zu stehen)

entwickeln: Diese Beschwerden können vor allem während der ersten Wochen der

Behandlung auftreten. Benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt, wenn Sie solche

Symptome bemerken.

wenn

eine

genannte

Psychose

depressiven

Phasen

haben,

psychotischen Beschwerden zunehmen können.

wenn Sie unter einer Lebererkrankung oder Nierenerkrankung leiden. Ihr Arzt wird die

Dosis möglicherweise anpassen.

wenn

Zuckerkrankheit

leiden.

Behandlung

SSRIs

kann

Blutzuckerspiegel beeinflussen. Eine Dosisanpassung von Insulin und/oder der oralen

Antidiabetika kann erforderlich sein.

wenn Sie an Epilepsie leiden. Die Behandlung mit Citalopram soll beendet werden, wenn

Krämpfe zum ersten Mal auftreten oder die Häufigkeit der Krampfanfälle zunimmt.

wenn bei Ihnen eine verstärkte Neigung zu Blutungen oder Blutergüssen besteht oder Sie

gleichzeitig Wirkstoffe einnehmen, die die Blutplättchenfunktion beeinflussen oder bei

Einnahme anderer Wirkstoffe, die das Blutungsrisiko erhöhen

wenn Sie eine Elektrokrampftherapie erhalten

wenn Sie ein Engwinkelglaukom haben oder ein Glaukom hatten

wenn Sie zu Abweichungen des Herzrhythmus (Verlängerung des QT-Intervalls) neigen

oder

Verdacht

angeborenes

Long-QT-Syndrom

besteht

oder

einen

niedrigen

Gehalt

Kalium

oder

Magnesium

Ihrem

Blut

haben

(Hypokaliämie/Hypomagnesiämie)

wenn Sie derzeit oder früher Herzprobleme oder erst kürzlich einen Herzanfall hatten

wenn

einen

niedrigen

Ruhepuls

haben

und/oder

vermuten,

dass

einen

Salzmangel haben, entweder aufgrund eines länger anhaltenden und schweren Durchfalls

oder aufgrund von Erbrechen oder weil Sie Diuretika (wassertreibende Tabletten) nehmen

wenn Sie einen schnellen oder unregelmäßigen Puls haben, an Ohnmacht, Kollaps oder

Schwindel beim Aufstehen leiden, was auf eine abnormale Herzfrequenz hindeuten kann

Serotonin-Syndrom:

Eine

Kombination

verschiedener

Symptome

gesteigerte

Erregbarkeit, Zittern, ruckartige Muskelzuckungen und erhöhte Körpertemperatur kann auf

die Entwicklung eines Serotonin-Syndroms hinweisen. In diesem Fall soll unverzüglich ein

Arzt verständigt werden. Citalopram darf daher nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln wie

Sumatriptan

oder

anderen

Triptanen,

Tramadol,

Oxitriptan

oder

Tryptophan

eingenommen werden.

Absetzsymptomatik: Nach längerer Verabreichung kann es beim plötzlichen Absetzen von

Citalopram 1A Pharma bei manchen Patienten zu Absetzbeschwerden kommen. Um das

Auftreten

dieser

vermeiden,

wird

Arzt

Behandlung

mittels

langsam

absteigender Dosierung über ein bis zwei Wochen abgesetzt. Diese Beschwerden sind

kein Hinweis auf Abhängigkeit.

Natriummangel: Übelkeitsgefühl und Unwohlsein mit Muskelschwäche oder Verwirrtheit

können

Anzeichen

für

einen

seltenen

Zustand

Hyponatriämie

(außergewöhnlich

niedriger

Natriumspiegel

Blut)

sein,

sich

unter

Einnahme

dieses

Typs

Antidepressiva (SSRI) bei vorwiegend älteren weiblichen Patienten entwickeln kann.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der

Depression oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu

Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann

verstärkt

auftreten,

wenn

einer

Antidepressiva-Therapie

beginnen,

diese

Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der

Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln

wenn Sie schon einmal daran gedacht haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst

zu verletzen

wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein

erhöhtes

Risiko

suizidalem

Verhalten

Patienten

psychiatrischen

Erkrankungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva

erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren

Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Es könnte für Sie hilfreich sein, einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen,

dass Sie depressiv sind oder eine Angststörung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson,

diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen

mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angststörung verschlechtert hat,

oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren:

Citalopram 1A Pharma sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet

werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser

Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale

Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut)

aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram 1A Pharma

verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des

Patienten

ist.

Wenn

Arzt

einem

Patienten

unter

Jahren

Citalopram

Pharma

verschrieben hat und Sie darüber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren

Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der

Citalopram 1A Pharma einnimmt, eines der oben aufgeführten Beschwerden auftritt oder sich

verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von

Citalopram

Pharma

Bezug

Wachstum,

Reifung

sowie

Erkenntnis-

Informationsverarbeitung

(kognitive

Entwicklung)

Verhaltensentwicklung

dieser

Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Einnahme von Citalopram 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sagen

Ihrem

Arzt,

wenn

eines

oder

mehrere

folgenden

Arzneimittel

bzw.

Arzneimittel mit folgenden Wirkstoffen einnehmen:

dürfen

Citalopram

Pharma

nicht

einnehmen,

wenn

MAO-Hemmer

Selegilin (zur Behandlung der Parkinson’schen Erkrankung) in einer Dosis von mehr als

10 mg pro Tag einnehmen.

Citalopram darf nicht zusammen mit Pimozid (einem Arzneimittel gegen psychische

Erkrankungen) eingenommen werden.

Die gleichzeitige Gabe von Citalopram und MAO-Hemmern (einschließlich Selegilin,

Linezolid

Moclobemid)

kann

schweren

Nebenwirkungen,

einschließlich

Serotonin-Syndrom,

führen

(siehe

Abschnitte

„Citalopram

Pharma

darf

nicht

eingenommen werden“ sowie „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Lithium (zur Vorbeugung und für die Behandlung von manisch-depressiven Störungen)

und Tryptophan

Imipramin und Desipramin (beides Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)

Sumatriptan und ähnliche Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung von Migräne) bzw.

Tramadol (Schmerzmittel). Diese erhöhen das Risiko von Nebenwirkungen.

Cimetidin und ähnliche Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren, wenn diese

in hoher Dosis eingenommen werden. Der Blutspiegel von Citalopram und damit auch die

Nebenwirkungen von Citalopram können sich erhöhen.

Arzneimittel, die die Funktion der Blutplättchen beeinflussen, z. B. Acetylsalicylsäure und

nicht-steroidale Antirheumatika (Arzneimittel zur Schmerzlinderung) oder Dipyridamol und

Ticlopidin (Arzneimittel zur Blutverdünnung) sowie einige Arzneimittel zur Behandlung von

psychischen Erkrankungen oder Depressionen erhöhen das Blutungsrisiko.

Johanniskraut

(Hypericum

perforatum)

eine

Heilpflanze,

Depressionen

verwendet

wird.

gleichzeitiger

Einnahme

Citalopram

können

verstärkt

Nebenwirkungen auftreten.

Neuroleptika,

Phenothiazin,

Butyrophenon

(Arzneimittel

Behandlung

Schizophrenie und Psychosen) aufgrund des möglichen Risikos, die Krampfschwelle zu

senken, sowie Antidepressiva

Arzneimittel, die das QT-Intervall im EKG verlängern, oder Arzneimittel, die den Kalium-

bzw. Magnesiumgehalt im Blut senken

Nehmen Sie Citalopram 1A Pharma nicht ein, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen

oder

solche

Arzneimittel

einnehmen,

Herzrhythmus

beeinflussen können, wie z. B. Klasse IA oder Klasse III Antiarrhythmika, Antipsychotika (z. B.

Phenothiazin-Produkte,

Pimozid,

Haloperidol),

trizyklische

Antidepressiva,

bestimmte

Antibiotika (z. B. Sparfloxacin, Moxifloxacin, Erythromycin IV, Pentamidin, Antimalaria-Mittel –

Speziellen

Halofantrin),

bestimmte

Antihistaminika

(Astemizol,

Mizolastin).

Wenn

diesbezüglich Fragen haben, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt darüber.

Einnahme von Citalopram 1A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und

Alkohol

Wirkung

Citalopram

wird

durch

Nahrungsaufnahme

nicht

beeinflusst.

gleichzeitigen Alkoholkonsum während der Behandlung wird abgeraten.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Über die Anwendung von Citalopram während der Schwangerschaft entscheidet Ihr Arzt nach

strenger Nutzen-Risiko-Abwägung.

Wenn

während

letzten

Monate

Ihrer

Schwangerschaft

Geburt

Arzneimittel

dieser

Arzneimittelgruppe

(Antidepressiva)

eingenommen

haben,

soll

Neugeborenes bezüglich möglicher Absetzbeschwerden und Verhaltensstörungen klinisch

überwacht werden.

Wenn bei Ihrem neugeborenen Baby Atemstörungen, Veränderungen der Körpertemperatur,

Störungen bei der Nahrungsaufnahme, Erbrechen, erniedrigte Blutzuckerwerte, steife oder

schlaffe

Muskulatur,

verstärkte

Reflexe,

Muskelzittern,

nervöses

Zittern,

Reizbarkeit,

Lethargie,

anhaltendes

Weinen,

vermehrte

oder

verminderte

Schläfrigkeit

auftreten,

kontaktieren Sie bitte einen Arzt.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt wissen, dass Sie Citalopram 1A

Pharma einnehmen. Während der Schwangerschaft, besonders während der letzten drei

Monate der Schwangerschaft, kann die Einnahme von Citalopram 1A Pharma das Risiko einer

schwerwiegenden

Komplikation,

anhaltenden

Lungenhochdrucks

(persistierenden

pulmonalen Hypertonie) des Neugeborenen, bei Säuglingen erhöhen. Diese Komplikation

führt

einer

beschleunigten

Atmung

Kind

kann

bläulich

aussehen.

Diese

Beschwerden beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt.

Wenn Sie bei Ihrem Kind derartiges beobachten, sollen Sie sofort eine Hebamme oder einen

Arzt kontaktieren.

Citalopram wird über die Muttermilch ausgeschieden. Während der Stillzeit ist Citalopram

daher nicht einzunehmen, oder es ist abzustillen.

In Tierstudien hat sich gezeigt, dass Citalopram die Qualität der Spermien beeinträchtigt. Das

könnte theoretisch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Bis jetzt wurden aber keine

Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Menschen beobachtet.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung:

Dieses

Arzneimittel

kann

Reaktionsfähigkeit

Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Citalopram 1A Pharma enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Citalopram 1A Pharma erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn

Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist

nahezu „natriumfrei“.

3.

Wie ist Citalopram 1A Pharma einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene

Depression:

Die übliche Dosis beträgt 20 mg Citalopram 1A Pharma (= 1 Filmtablette) pro Tag. Ihr Arzt

kann diese Dosis auf maximal 40 mg (= 2 Filmtabletten) pro Tag erhöhen.

Panikstörung:

Die Anfangsdosis beträgt 10 mg Citalopram 1A Pharma (= ½ Filmtablette) pro Tag für die

erste Woche, dann wird auf 20 mg (= 1 Filmtablette) pro Tag erhöht. Ihr Arzt kann diese Dosis

auf maximal 40 mg (= 2 Filmtabletten) pro Tag erhöhen.

Ältere Patienten (älter als 65 Jahre)

Die Anfangsdosis ist auf die Hälfte der empfohlenen Dosis zu reduzieren, z. B. 10 mg – 20 mg

pro Tag. In der Regel dürfen ältere Patienten nicht mehr als 20 mg pro Tag einnehmen.

Patienten mit Leber- und/oder Nierenerkrankungen

Bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Lebererkrankung beträgt die Anfangsdosis 10

täglich.

eine

besonders

vorsichtige

Dosiseinstellung

nötig.

Patienten

Leberbeschwerden dürfen nicht mehr als 20 mg pro Tag einnehmen.

Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung ist keine Anpassung der

Dosis erforderlich. Für Patienten mit schweren Nierenerkrankungen liegen keine Erfahrungen

vor, hier ist daher besondere Vorsicht nötig.

Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre)

Citalopram 1A Pharma soll bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden. Für

weitere Informationen lesen Sie bitte Abschnitt 2.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Citalopram

Pharma

einmal

täglich

morgens

oder

abends

unzerkaut

etwas

Flüssigkeit einzunehmen. Die Tabletten können während oder unabhängig von einer Mahlzeit

eingenommen werden.

Dauer der Anwendung

Über die Dauer der Anwendung entscheidet Ihr Arzt.

Eine Besserung der Beschwerden der Depression ist erst nach Ablauf von mindestens 2

Wochen nach Beginn der Behandlung zu erwarten.

Nach Abklingen der Beschwerden der Depression ist die Therapie mindestens 4 - 6 Monate

lang fortzusetzen.

Wenn Sie eine größere Menge von Citalopram 1A Pharma eingenommen haben als Sie

sollten

Überdosierung

können

Müdigkeit,

Benommenheit,

Unruhe,

Blutdruckabfall,

Blutdruckanstieg, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Zittern, Serotonin-Syndrom (siehe Abschnitt

Schwitzen,

Blutdruckabfall,

schnelle

oder

langsame

Herzschläge/Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand, Zittern, Bewegungsstörungen, erweiterte

Pupillen,

blaue

Verfärbung

Haut

schnelle

Atmung,

Krampfanfälle,

Koma

verstärkten Ausmaß auftreten. In diesen Fällen ist sofortige ärztliche Hilfe angezeigt, da eine

Überdosierung lebensbedrohend sein kann.

Hinweise

für

Arzt

Behandlung

einer

Überdosierung

finden

sich

Ende

Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram 1A Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben. Wenn Sie die Einnahme einer Dosis von Citalopram 1A Pharma vergessen haben,

nehmen Sie diese sobald wie möglich ein. Wenn es jedoch fast Zeit für die nächste Dosis ist,

lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie Citalopram 1A Pharma wie vom Arzt

verordnet weiter ein. Fragen Sie im Zweifelsfall immer Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram 1A Pharma abbrechen

Sprechen Sie bitte erst mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung mit Citalopram 1A Pharma

unterbrechen oder ganz beenden, auch wenn Sie sich besser fühlen.

Ein plötzliches Absetzen des Arzneimittels kann vorübergehende Absetzbeschwerden wie

Schwindel, Gefühle ähnlich wie Nadelstiche, Schlafstörungen (besonders lebhafte Träume,

Alpträume und Schlaflosigkeit), Übelkeit, Erbrechen, vermehrtes Schwitzen, Ruhelosigkeit und

Erregungszustände,

Muskelzittern,

Verwirrtheitszustände,

Aufwühlung

oder

Reizbarkeit,

Durchfall,

Beeinträchtigung

Sehvermögens,

flatternde

oder

pochende

Herzschläge,

Kopfschmerzen

Angstzustände

verursachen.

Wenn

eine

längere

Behandlung

abgeschlossen haben, sollten Sie die Dosis von Citalopram gemäß den Anweisungen des

Arztes schrittweise über mehrere Wochen herabsetzen, anstatt die Einnahme abrupt zu

beenden.

Das Risiko dafür ist höher, wenn Citalopram 1A Pharma über einen längeren Zeitraum oder in

hohen Dosen eingenommen wurde oder wenn die Dosis zu schnell reduziert wird. Sie treten

normalerweise innerhalb der ersten Tage nach Absetzen der Behandlung auf. Bei den meisten

Patienten sind die Beschwerden leicht und klingen innerhalb von zwei Wochen von selbst ab.

Bei einigen Patienten können sie jedoch auch mit stärkerer Intensität oder über einen längeren

Zeitraum

auftreten

Monate

oder

länger).

Wenn

schwerwiegende

Absetzbeschwerden nach Beendigung der Citalopram-Einnahme bemerken, informieren Sie

bitte Ihren Arzt. Er wird Sie vielleicht bitten, die Tabletten erneut wieder einzunehmen, um die

Dosis dann langsamer zu verringern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Wenn eine der folgenden Situationen eintritt, brechen Sie die Einnahme von Citalopram 1A

Pharma ab und informieren Sie unverzüglich einen Arzt oder suchen Sie das nächste

Krankenhaus auf:

Es wurde über ein Serotonin-Syndrom berichtet. Mögliche Anzeichen sind Ruhelosigkeit,

Verwirrtheit, Schwitzen, Halluzinationen, verstärkte Reflexe, Muskelkrämpfe, Schüttelfrost,

schnelle Herzfrequenz und Zittern.

schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, die zu starkem Blutdruckabfall, Blässe, Angst,

schwachem

schnellem

Puls,

feuchtkalter

Haut,

Bewusstseinstrübung,

Zittern,

Atemschwierigkeiten und plötzlicher Schwellung von Haut und Schleimhäuten führen

können

schnelle

unregelmäßige

Herzschläge,

Ohnmachtsanfälle,

Zeichen

eines

lebensbedrohlichen Zustandes sein können, bekannt als Torsade de Pointes

Die Häufigkeiten werden definiert als:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.)

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Citalopram 1A Pharma auftreten:

Sehr häufig:

Schlafstörungen,

Müdigkeit

Schläfrigkeit,

Schlaflosigkeit,

Benommenheit,

Unruhe,

Kopfschmerzen, Herzklopfen, Übelkeit, Mundtrockenheit, vermehrtes Schwitzen, Kraftlosigkeit

Häufig:

verminderter Appetit, Gewichtsverlust, starke Erregtheit, Libidoabnahme (Verringerung des

Lustgefühls), Ängstlichkeit, Nervosität, Verwirrtheit, abnormale Träume, Orgasmusstörungen

Frauen,

Konzentrationsstörungen,

Teilnahmslosigkeit,

Zittern,

Fehlempfindungen,

Schwindel, Störungen der Aufmerksamkeit, Migräne, Gedächtnisverlust (Amnesie), Tinnitus

(Ohrensausen),

Gähnen,

Schnupfen,

Verstopfung,

Durchfall,

Erbrechen,

Blähungen,

Verdauungsstörung, Bauchschmerzen, vermehrter Speichelfluss, Juckreiz, Muskelschmerzen

(Myalgien),

Gelenksschmerzen

(Arthralgien),

Ejakulationsstörungen

Ausbleiben

Ejakulation bei Männern, Impotenz, Müdigkeit

Gelegentlich:

vermehrter

Appetit,

Gewichtszunahme,

Aggression,

Depersonalisierung,

Halluzinationen,

Manie, Libidosteigerung, Ohnmacht, Erweiterung der Pupillen, zu langsame Herzschläge, zu

schnelle Herzschläge, Husten, Nesselausschlag, Hautblutungen, Haarausfall, Hautausschlag,

Lichtempfindlichkeit, verlängerte Monatsblutungsdauer bei Frauen, Probleme beim Urinieren,

Schwellungen an Armen und Beinen, Unwohlsein

Selten:

Natriummangel

Blut,

epileptischer

Anfall,

Störungen

Bewegungsablaufs,

Geschmacksstörungen, Blutungen, Leberentzündung, Fieber

Nicht bekannt:

Mangel

Blutplättchen

Blut,

Überempfindlichkeitsreaktionen,

allergischer

Schock,

Syndrom einer inadäquaten ADH-Sekretion, Kaliummangel im Blut, Panikattacken, nächtliches

Zähneknirschen,

Ruhelosigkeit,

Suizidgedanken

suizidales

Verhalten,

Bewegungsstörungen, Serotonin-Syndrom (Symptome wie Fieber, Zittern, Muskelzuckungen

Angst),

Akathisie

(Ruhelosigkeit

Unfähigkeit,

still

sitzen

stehen),

extrapyramidale Störungen, Krampfanfall, Sehstörungen, QT-Intervall-Verlängerung im EKG,

Blutdruckabfall bei Änderung der Körperhaltung (orthostatische Hypotonie), Nasenbluten,

Blutungen

Magen-/Darmtrakt

(einschließlich

rektale

Blutungen),

veränderter

Leberfunktionstest,

Schwellung

Haut,

Ekchymosen

(fleckenförmige

Hautblutungen),

schmerzhafte Erektion, vaginale Blutungen, Absonderung von Milch bei Männern,

Eine erniedrigte Natriumkonzentration im Blut und das Syndrom der inadäquaten ADH-

Sekretion (SIADH) wurden in seltenen Fällen vorwiegend bei älteren Patienten beobachtet

(siehe AbschnittWarnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche wurde bei Patienten beobachtet, die Arzneimittel aus

diesen

Gruppen

(Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

oder

trizyklische

Antidepressiva)

einnahmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Citalopram 1A Pharma aufzubewahren?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Außenkarton nach „Verwendbar bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Citalopram 1A Pharma enthält

Der Wirkstoff ist Citalopram.

1 Filmtablette enthält 20 mg Citalopram entsprechend 24,99 mg Citalopramhydrobromid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern:

Maisstärke,

Lactose-Monohydrat,

Copovidon,

Glycerol

85%,

mikrokristalline

Cellulose,

Magnesiumstearat,

Carboxymethylstärke-Natrium

Tablettenüberzug: Hypromellose, Macrogol 6000, Titandioxid E 171, Talk

Wie Citalopram 1A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, längliche, beidseits gewölbte Filmtablette mit Bruchkerbe auf einer Seite und Prägung

C20.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Packungsgrößen zu 14 und 30 Stück.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

1A Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Lek S.A., 95-010 Strykow und 02-672 Warschau, Polen

Z.Nr.: 1-24735

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2018.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Behandlung einer Überdosierung

Ein spezielles Antidot zu Citalopram ist nicht bekannt. Die Therapie muss symptomatisch und

supportiv sein.

Eventuell

können

eine

Magenspülung

sowie

Gabe

Aktivkohle

osmotisch

wirksamer Abführmittel (zum Beispiel Natriumsulfate) unter Aspirationsschutz in Erwägung

gezogen werden. Wenn das Bewusstsein gestört ist, sollte der Patient intubiert werden. EKG

und Vitalparameter sind zu überwachen.

Patienten

Überdosierung

kongestiver

Herzinsuffizienz/Bradyarrhythmien,

Patienten die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das QT-Intervall verlängern oder bei

Patienten

verändertem

Metabolismus,

z.B.

Leberfunktionsstörungen,

eine

EKG-

Überwachung angeraten.

3-1-2012

Danish Pharmacovigilance Update, 15 December 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 15 December 2011

Among the topics covered in this issue of Danish Pharmacovigilance Update are: Atomoxetine (Strattera®) and the risk of increased blood pressure and heart rate, increased suspicion of risk of congenital malformations with the antiepileptic topiramate (Topimax® and others), and new recommendations for the antidepressant escitalopram.

Danish Medicines Agency

1-12-2011

Danish Pharmacovigilance Update, 17 November 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 17 November 2011

In this issue of Danish Pharmacovigilance Update, you can read about domperidone (Motilium® etc.) and potential risk of cardiac disorders, about the European Medicines Agency's recommendation on a lower dose of the antidepressant citalopram as well as about more interesting aspects of pharmacovigilance.

Danish Medicines Agency

7-10-2011

Changed reimbursement for medicines for depression and anxiety as of 5 March 2012

Changed reimbursement for medicines for depression and anxiety as of 5 March 2012

With effect from 5 March 2012, the reimbursement is changed for certain medicinal products for treatment of depression and anxiety (antidepressants and anxiolytics). Based on the Reimbursement Committee's recommendation, the Danish Medicines Agency has decided that in future the general rule is that treatment with inexpensive medicines (e.g. sertraline and citalopram) must be attempted before reimbursement can be granted for more expensive medicines (e.g. escitalopram, duloxetine, pregabalin and agomelat...

Danish Medicines Agency