Cerebryl

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Cerebryl 1200 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 60 Stück, Laufzeit: 60 Monate,20 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Cerebryl 1200 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Other psychostimulants an
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20450
  • Berechtigungsdatum:
  • 02-05-1994
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

PACKUNGSBEILAGE

Cerebryl 1200 mg

Gebrauchsinformation

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Cerebryl

®

1200 mg-Tabletten

Wirkstoff: Piracetam

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Cerebryl und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Cerebryl beachten?

Wie ist Cerebryl einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Cerebryl aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Cerebryl und wofür wird es angewendet?

Cerebryl

enthält

Wirkstoff

Piracetam,

gestörte

Funktionen

Großhirnrinde

bessert

(Steigerung des Proteinstoffwechsels und der Energieversorgung im Gehirn) und somit die Leistungs-,

Gedächtnis-, Lern-, Auffassungs-, Denk- und Konzentrationsfähigkeit verbessert.

Cerebryl wird angewendet

zur symptomatischen Behandlung von chronischen Leistungsstörungen des Gehirns im Rahmen

eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei dementiellen Syndromen (Abnahme bzw. Verlust

erworbener

geistiger

Fähigkeiten)

Leitsymptomatik:

Gedächtnisstörungen,

Konzentrationsstörungen,

Denkstörungen,

vorzeitige

Ermüdbarkeit-

Antriebs-

Motivationsmangel und Affektstörungen. Das individuelle Ansprechen auf die Medikation kann

nicht vorausgesagt werden.

zur unterstützenden Behandlung von Muskelzucken kortikalen Ursprungs (kortikales Myoclonus-

Syndrom)

Hinweis:

Bevor

Behandlung

Cerebryl

begonnen

wird,

sollte

Arzt

geklärt

werden,

Krankheitserscheinungen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.

Das individuelle Ansprechen auf die Medikation kann nicht vorausgesagt werden.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Cerebryl beachten?

Cerebryl darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Piracetam, andere Pyrolidon-Abkömmlinge oder einen der in

Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei Vorliegen einer Hirnblutungen (z.B. bei Schlaganfall).

Cerebryl 1200 mg

Gebrauchsinformation

wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist (Niereninsuffizienz im Endstadium).

wenn Sie an der Erbkrankheit Chorea Huntington leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Cerebryl einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Cerebryl ist erforderlich

Wenn Sie unter psychomotorischer Unruhe leiden, befragen Sie hierzu Ihren Arzt. Dies gilt auch,

wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.

Vorsicht ist auch geboten:

bei zugrundeliegender Störung der Blutgerinnung

bei größeren chirurgischen Eingriffen

bei starken Blutungen

bei Nierenfunktionseinschränkung

Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion darf Cerebryl nicht angewendet

werden (siehe „Cerebryl darf nicht eingenommen werden“).

Bei besonders vorbelasteten Patienten (infolge der Übererregbarkeit der Nerven) kann die Einnahme

von Cerebryl in Ausnahmefällen zu einer Erniedrigung der Krampfschwelle und damit erhöhter

Krampfbereitschaft führen.

Falls Sie Arzneimittel gegen Krampfanfälle (sogenannte Antikonvulsiva) einnehmen, und unter der

Behandlung mit Cerebryl eine Besserung Ihrer Beschwerden eintritt, unterbrechen Sie die Einnahme

des Antikonvulsivums nicht eigenständig, sondern sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt.

Bei Patienten mit Muskelzucken soll eine plötzliche Unterbrechung der Behandlung mit Cerebryl

vermieden werden, da dies ein plötzliches Wiederausbrechen der Beschwerden oder Entzugsanfälle

auslösen kann.

Die Anwendung dieses Arzneimittels bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Halten Sie daher

bitte die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen und Untersuchungen unbedingt ein.

Dopinghinweis:

Die Anwendung des Arzneimittels Cerebryl kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen

führen.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt sofort alle Beschwerden mit, von denen Sie glauben, dass sie von diesem

Arzneimittel verursacht werden.

Wenn Sie zu diesem Arzneimittel und seiner Anwendung noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an

Ihren Arzt oder Apotheker.

Kinder und Jugendliche

Es liegen keine Daten für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen vor.

Einnahme von Cerebryl zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen

angewendet

haben

oder

beabsichtigen

andere

Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden. In diesen Fällen muss Ihr Arzt vielleicht die verschriebene

Menge ändern.

Cerebryl 1200 mg

Gebrauchsinformation

Bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Arzneimitteln, die auf das Zentralnervensystem anregend

wirken

sowie

Schilddrüsen-Präparaten

Unterfunktion

(Hypothyreoidsmus)

eine

gegenseitige Wirkungsverstärkung möglich.

Eine mögliche Wirkungsverstärkung von Cumarin-haltigen blutgerinnungshemmenden Mitteln kann

auftreten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Ausreichende Daten zur Verabreichung von Piracetam bei schwangeren Frauen liegen nicht vor.

Piracetam ist allerdings plazentagängig (kann also im Mutterkuchen nachgewiesen werden) und geht

auch in die Muttermilch über. Cerebryl sollte daher während der Schwangerschaft nicht verabreicht

werden, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

Cerebryl sollte daher auch während der Stillzeit nicht verabreicht werden oder wenn in der Stillzeit

eine Anwendung von Cerebryl erforderlich ist, sollte abgestillt werden.

Informieren Sie daher unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie glauben, dass Sie

schwanger sind, wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden oder wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen!

Diese Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßen Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit

verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von

Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt im verstärktem Maß bei Behandlungsbeginn und

Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Cerebryl enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Cerebryl daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Cerebryl einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Tabletten werden am besten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit unabhängig von den Mahlzeiten

eingenommen.

Wie viele Tabletten Sie pro Tag einnehmen sollen, wird von Ihrem Arzt festgelegt. Bitte halten Sie die

vorgeschriebene Menge unbedingt ein und ändern Sie sie nicht selbständig ab.

Die Dosierung richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes und dem Ansprechen des Patienten

auf die Behandlung. Über die Dauer der Behandlung muss der Arzt individuell entscheiden.

Bei

der

unterstützenden

Behandlung

bei

dementieller

Syndrome

(Abnahme

bzw.

Verlust

erworbener geistiger Fähigkeiten):

2-mal täglich wird 1 Tablette Cerebryl (entsprechend 2.4 g Piracetam). Auf besondere Anordnung des

Arztes kann die Dosis auf 2-mal täglich 2 Tabletten Cerebryl (entsprechend 4.8 g Piracetam) erhöht

werden.

Nach drei Monaten ist zu überprüfen, ob eine Weiterbehandlung noch angezeigt ist.

Cerebryl 1200 mg

Gebrauchsinformation

Zur unterstützenden Behandlung von Myoklonus-Syndromen kortikalen Ursprungs gelten für

Erwachsenen folgende Dosierungsrichtlinien:

Zu Beginn der Therapie werden 3-mal täglich 2 Tabletten (entsprechend 7,2 g Piracetam) verabreicht.

Anschließend kann Ihr Arzt - in Abhängigkeit von Ihrer Reaktion auf die Behandlung - in Abständen

von jeweils 3 Tagen die tägliche Dosis um weitere 4 Tabletten erhöhen. Die tägliche Höchstdosis

beträgt 20 Tabletten (entsprechend 24 g Piracetam), verteilt auf 2 – 3 Einzelgaben.

Nach 7 bis 14 Tagen erfolgt über einen längeren Zeitraum in ausschleichender Dosierung die

Weiterbehandlung

Piracetam,

keine

Muskelzuckungen

mehr

auftreten.

primäre

Behandlung mit anderen, den Myoklonus beeinflussenden Wirkstoffen soll zunächst in unveränderter

Dosierung

fortgeführt

werden.

Abhängig

klinischen

Erfolg

kann

diese

Medikation

dann

schrittweise reduziert werden.

Die Dauer der unterstützenden Behandlung von Myoklonus-Syndromen kortikalen Ursprungs richtet

sich nach dem klinischen Verlauf. Wenn keine Myokloni (Muskelzuckungen) mehr auftreten, kann die

Therapie mit Cerebryl ausschleichend beendet werden.

Dosierung bei älteren Patienten:

Ihr Arzt wird eine entsprechende Dosisanpassung vornehmen.

Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird vom Arzt eine niedrigere Dosierung festgelegt. Bei Patienten

mit stark eingeschränkter Nierenfunktion darf Cerebryl nicht angewendet werden (siehe „Cerebryl

darf nicht eingenommen werden“).

Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Da Piracetam nicht in der Leber verstoffwechselt wird, ist keine Dosisanpassung notwendig, wenn

eine Einschränkung der Leberfunktion vorliegt.

Hinweis:

Der optimale Effekt einer Therapie mit Cerebryl

lässt sich in der Regel nach 6 - 12 Wochen sichern.

Behandlungsdauer

Behandlung

chronischer

Erkrankungen

sollte

Wirksamkeitsbeurteilung

mindestens

acht

Wochen

betragen.

Patienten

eingeschränkter

Nierenfunktion kann der Arzt eine Dosisanpassung vornehmen.

Bei unzureichendem Erfolg kann der Arzt die Behandlung mit Cerebryl abbrechen.

Über die Anwendungsdauer entscheidet in jedem Fall der Arzt.

Zum Einnehmen stehen außerdem Cerebryl 800 mg-Tabletten in verschiedenen Packungsgrößen zur

Verfügung.

Wenn Sie eine größere Menge von Cerebryl eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat,

nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt oder dem nächsten Krankenhaus auf. Nehmen Sie die

restlichen Tabletten oder die Verpackung mit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff

informieren kann.

Für den Arzt:

Zu Symptomen und Behandlung bei Überdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser

Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von Cerebryl vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Führen

Sie die Einnahme wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

Wenn Sie die Einnahme von Cerebryl abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Cerebryl nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Cerebryl 1200 mg

Gebrauchsinformation

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die folgende Einteilung wurde für die Häufigkeitsbeschreibungen der Nebenwirkungen verwendet:

Sehr häufig:

mehr als 1 von 10 Behandelten

Häufig:

weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

Gelegentlich:

weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten

Selten:

weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten

Sehr selten:

weniger als 1 von 10 000 Behandelten

Nicht bekannt:

Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis können

folgende Nebenwirkungen auftreten:

Erkrankungen des Blutes

Nicht bekannt: Erkrankung der Blutgerinnung

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt: Hypersensitivität (Reizüberempfindlichkeit)

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig:

Gewichtszunahme

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig:

Nervosität

Gelegenheit:

Depression

Nicht bekannt: Angst, Verwirrtheitszustände, Halluzinationen

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Störungen der Koordination von Bewegungsabläufen (Ataxie)

Nicht bekannt:

Gleichgewichtsstörungen, gehäufte epileptische Anfälle, Kopfschmerzen,

Schlafstörungen

Erkrankungen des Ohres:

Nicht bekannt:

Schwindel

Erkrankungen des Magen-/Darmtrakts:

Nicht bekannt:

Bauchbeschwerden, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, vermehrter Speichelfluss,

Mundtrockenheit

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Nicht bekannt: Dermatitis (entzündliche Hautreaktion)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich:

Schwindel, Schwäche

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Cerebryl 1200 mg

Gebrauchsinformation

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden

Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf Cerebryl nicht nochmals

eingenommen werden.

5.

Wie ist Cerebryl aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „Verw. bis:“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Cerebryl enthält

Der Wirkstoff ist Piracetam.

1 Tablette enthält 1200 mg Piracetam

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Kartoffelstärke,

Magnesiumstearat, Crospovidon

Wie Cerebryl aussieht und Inhalt der Packung

Weiße Tabletten mit einseitiger Snap-Tab Kerbe in einem Tablettenbehältnis.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

20 Stück, 60 Stück in einem Tablettenbehältnis

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Kwizda Pharma GmbH, A-1160 Wien

Z. Nr.: 1-20450

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2014.

Cerebryl 1200 mg

Gebrauchsinformation

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Behandlung bei Überdosierung

Bei akuter, signifikanter Überdosierung besteht die Möglichkeit einer Leerung des Magens durch

Spülung oder durch Hervorrufen von Erbrechen. Es gibt kein spezifisches Antidot für Piracetam. Die

Behandlung erfolgt ausschließlich symptomatisch und kann auch Hämodialyse einschließen. Der

Extraktionskoeffizient für Piracetam ist 50 – 60%.