Cataflam Dispersible

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Cataflam Dispersible Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 46,5 mg
  • Dosierung:
  • 46,5 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Cataflam Dispersible Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 46,5 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Nicht-steroïdaal anti-inflammatory Droge (NSAID)

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE172514
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Cataflam 50 mg, überzogene Tabletten

Diclofenac-Kalium

Cataflam Dispersible 46,5 mg, Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum

Einnehmen

Diclofenac

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Cataflam und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Cataflam beachten?

Wie ist Cataflam einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Cataflam aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST CATAFLAM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Cataflam gehört zu der Arzneimittelgruppe, die man nichtsteroidale Entzündungshemmer

(NSAID) nennt.

Cataflam wird eingesetzt zur symptomatischen Kurzzeitbehandlung von einigen Tagen bei:

Schmerzhaften Entzündungen und Schwellungen nach Verwundungen, zum Beispiel

infolge Verstauchungen.

Entzündungs-

Schmerzzuständen

nach

operativen

oder

zahnheilkundlichen

Eingriffen.

Entzündungen

oder

Schmerzen

gynäkologischen

Ursprungs,

Beispiel

Menstruationsbeschwerden.

Migräneanfällen

oder

ohne

vorherigen

Migräne-Anzeichen

(zum

Beispiel

Sehstörungen).

Schmerzhaften Symptomen der Wirbelsäule.

Entzündungen um die Gelenke herum.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON CATAFLAM BEACHTEN?

Cataflam darf nicht eingenommen werden,

Wenn Sie allergisch gegen Diclofenac oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn bei Ihnen nach der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung von

Entzündungen oder Schmerzen (z. B. Acetylsalicylsäure/Aspirin, Diclofenac oder

Ibuprofen) allergische Reaktionen aufgetreten sind. Diese Reaktionen können die

folgenden sein: Asthma, übermäßige Absonderung von Nasensekret, Hautausschlag oder

Gesichtsschwellungen. Wenn Sie den Verdacht haben, allergisch zu sein, wenden Sie sich

an Ihren Arzt.

Von Kindern unter 14 Jahren.

Wenn bei Ihnen eine Herzkrankheit und/oder Hirngefäßkrankheit festgestellt wurde, zum

Beispiel wenn Sie einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen kleinen Schlaganfall

(transitorische ischämische Attacke, TIA) hatten oder wenn bei Ihnen Verstopfungen der

Adern zum Herzen oder Gehirn vorliegen oder Sie sich einer Operation zur Beseitigung

oder Umgehung dieser Verstopfungen unterziehen mussten.

Wenn Sie Probleme mit Ihrem Blutkreislauf haben oder hatten (periphere arterielle

Verschlusskrankheit).

Wenn Sie ein Magen- oder Darmgeschwür, Blutung (Symptome können Blut im Stuhl

oder ein schwarzer Stuhl sein) oder Perforation haben.

Wenn Sie eine Vorgeschichte haben von Magen-Darm-Probleme wie Magengeschwür

oder Blutung im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht steroidalen

Entzündungshemmern (NSAID).

Wenn Sie eine schwere Leber- oder Nierenerkrankung haben.

Wenn Sie eine schwere Herzschwäche haben.

Während der letzten drei Schwangerschaftsmonate.

Warnhinweise und Vorsichtsmaβnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Cataflam einnehmen.

Bevor Sie Diclofenac erhalten, informieren Sie Ihren Arzt,

wenn Sie rauchen

wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes)

wenn Sie ein beklemmendes, schmerzhaftes Gefühl auf der Brust (Angina pectoris),

Blutgerinnsel, hohen Blutdruck, erhöhte Cholesterin- oder Triglyzeridwerte haben.

Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die niedrigste wirksame Dosis über den

kürzesten notwendigen Zeitraum angewendet wird.

Sollten bei Ihnen während der Behandlung Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder

Artikulationsprobleme auftreten, wenden Sie sich unmittelbar an Ihren Arzt.

Wenn Sie Asthma oder Heuschnupfen haben (jahreszeitlichbedingte allergische Rhinitis.

wenn Sie Magenprobleme wie Magengeschwüre, Blutungen oder schwarzen Stuhl haben

bzw. gehabt haben oder wenn Sie nach der Einnahme von Entzündungshemmern in der

Vergangenheit Magenprobleme oder Sodbrennen gehabt haben.

wenn Sie eine Entzündung des Dickdarms (Colitis ulcerosa) oder des Darmtrakts

(Morbus Crohn) haben.

wenn Sie Herzprobleme oder Bluthochdruck haben bzw. gehabt haben.

wenn Sie eine Leber- oder Nierenkrankheit haben.

im Fall einer möglichen Dehydratation (z. B. durch Krankheit, Durchfall, vor oder nach

einer schweren Operation).

wenn Sie geschwollene Füße haben.

wenn Sie Blutgerinnungsprobleme oder eine andere Blutkrankheit haben, einschließlich

einer seltenen Lebererkrankung, hepatische Porphyrie genannt.

wenn

noch

weitere

Arzneimittel

einnehmen,

insbesondere

weitere

Entzündungshemmer,

einschließlich

Acetylsalicylsäure/Aspirin,

Kortikosteroide,

Blutverdünner oder SSRI. Lesen Sie bitte auch den Abschnitt „Einnahme von Cataflam

zusammen mit anderen Arzneimitteln“.

Wenden Sie sich vor der Einnahme von Cataflam an Ihren Arzt.

Cataflam ist angezeigt zur Behandlung von kurzer Dauer. Sollte Cataflam ausnahmsweise für

eine Langzeitbehandlung verordnet werden, dann sind regelmäßig Blutanalysen auszuführen.

Cataflam kann die Symptome einer Infektion mindern (z. B. Kopfschmerzen, Fieber), sodass

die Infektion schwieriger festgestellt und weniger zielführend behandelt werden kann. Wenn

Sie sich nicht gut fühlen und sich an einen Arzt wenden, teilen Sie ihm mit, dass Sie Cataflam

einnehmen.

Cataflam kann, ebenso wie andere Entzündungshemmer, sehr selten schwere allergische

Hautreaktionen (z. B. Ausschläge) auslösen. Sollten Sie solche Reaktionen beobachten,

wenden Sie sich unmittelbar an Ihren Arzt.

Gastrointestinale Blutungen oder Ulzerationen bzw. Perforationen können während der

Behandlung jederzeit – auch ohne Warnsymptome– auftreten, auch wenn sie in der

Vergangenheit nicht aufgetreten sind. Sie haben bei älteren Patienten im Allgemeinen

schwerwiegendere Konsequenzen. In den seltenen Fällen, in denen während der Behandlung

mit Cataflam gastrointestinale Blutungen oder Ulzerationen auftreten, ist das Präparat

abzusetzen.

Wenn Cataflam vor oder nach einem schweren operativen Eingriff eingesetzt wird, wird Ihre

Nierenfunktion überwacht.

Arzneimittel wie Cataflam können mit einem leicht erhöhten Herz- („Herzinfarkt“) oder

Schlaganfallrisiko in Verbindung gebracht werden. Nehmen Sie nicht mehr als die

verschriebene Dosis ein und wenden Sie das Arzneimittel nicht länger an als verschrieben.

Das Risiko erhöht sich je höher die eingenommene Dosis ist und je länger die Einnahme des

Arzneimittels dauert.

Cataflam bei älteren Patienten

Ältere Patienten sind möglicherweise sensibler hinsichtlich der Auswirkungen von Cataflam

als andere erwachsene Patienten. Daher müssen sie die Anweisungen des Arztes besonders

genau befolgen und das Minimum an Tabletten einnehmen, das ihre Symptome lindern kann.

Bei älteren Patienten ist es von besonderer Wichtigkeit, dass sie Nebenwirkungen unmittelbar

ihrem Arzt mitteilen.

Einnahme von Cataflam zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen

haben

oder

beabsichtigen

andere

Arzneimittel

einzunehmen.

Die Wirkung nachstehender Arzneimittel kann durch Cataflam beeinflusst werden:

Lithium oder selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) (gebraucht bei

Depressionen), Digoxin (gebraucht bei Herzinsuffizienz), Methotrexat (Arzneimittel

gegen Krebs), Ciclosporin und Tacrolimus (vor allem bei Transplantationen gebrauchte

Immunsuppressiva), Colestyramin und Colestipol (zur Cholesterinsenkung).

Antidiabetika (Arzneimittel gegen Diabetes), außer Insulin.

Diuretika (harntreibende Arzneimittel).

Antikoagulanzien (Blutgerinnungshemmer).

ACE-Hemmer oder Betablocker (Arzneimittelgruppe zur Behandlung von Bluthochdruck

und Herzversagen).

Andere nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Aspirin oder Ibuprofen.

Kortikosteroide (Arzneimittel zur Linderung von Entzündungen in bestimmten

Körperteilen).

Chinolone (zur Infektionsbekämpfung).

Voriconazol (Mittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen).

Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen).

Einnahme von Cataflam zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es ist ratsam, Cataflam vor der Mahlzeit oder auf leerem Magen einzunehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft darf Cataflam nicht eingenommen werden, es sei denn, dies ist

unbedingt notwendig.

auch

andere

Entzündungshemmer

darf

Cataflam

nicht

letzten

drei

Schwangerschaftsmonaten eingenommen werden, da es dem ungeborenen Kind schaden und

Probleme bei der Geburt verursachen kann.

Stillzeit

Während der Stillzeit darf Cataflam nicht eingenommen werden, da es Ihrem Kind schaden

kann.

Fortpflanzungsfähigkeit

Sowie andere nicht steroidale entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAIDs), kann

Cataflam die weibliche Fruchtbarkeit nachteilig beeinflussen und wird darum nicht empfohlen

bei Frauen die schwanger werden wollen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nicht zutreffend.

Cataflam 50 mg überzogene Tabletten enthälten Sucrose. Bitte nehmen Sie Cataflam erst

nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer

Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

WIE IST CATAFLAM EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die angegebene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Cataflam darf nicht an Kinder unter 14 Jahren verabreicht werden.

Jugendliche ab 14 Jahren nehmen üblicherweise 75 bis 100 mg pro Tag über 2 bis 3 Tage

hinweg ein.

Die tägliche Höchstdosis von 150 mg darf nicht überschritten werden.

Erwachsene

Wenn Sie ein Risikopatient für Herz- und Gefäßerkrankungen sind und länger als 4 Wochen

behandelt werden, darf die tägliche Höchstdosis 100 mg nicht überschreiten.

Entzündungen und diverse Schmerzen

Nehmen Sie 2- bis 3-mal täglich 1 überzogene Tablette bzw. dispergierbare Tablette ein.

Nehmen Sie niemals mehr als 3 Tabletten pro Tag ein.

Schmerzhafte Menstruation

Zu Behandlungsbeginn nehmen Sie sobald Sie die ersten Symptome wahrnehmen in einem

Mal 1 oder 2 überzogene Tabletten bzw. dispergierbare Tabletten ein.

In den folgenden Tagen nehmen Sie nach Bedarf auf den ganzen Tag verteilt 1 bis 3 Tabletten

ein.

Falls nötig, kann diese Dosis im Laufe der nächsten Menstruationszyklen auf ein Maximum

von 4 x 1 Tablette pro Tag erhöht werden.

Migräne

Nehmen Sie sofort bei Auftreten der ersten Symptome eines drohenden Migräneanfalls 1

überzogene Tablette bzw. dispergierbare Tablette ein. Falls innerhalb von 2 Stunden nach der

Einnahme keine ausreichende Schmerzlinderung eintreten sollte, nehmen Sie noch 1 Tablette.

Falls nötig, können Sie im Zeitabstand von 4 – 6 Stunden noch weitere Dosen von jeweils 1

Tablette einnehmen. Die Gesamtdosis von 4 Tabletten pro Tag darf jedoch nicht überschritten

werden.

Verabreichungsart und Verabreichungsweg

Cataflam 50 mg: Die Tabletten sind unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einzunehmen,

vorzugsweise vor den Mahlzeiten. Nicht durchbrechen oder zerkauen.

Cataflam Dispersible 46,5 mg: Lösen Sie die Tablette unter ständigem Rühren in einem Glas

Wasser auf. Trinken Sie das Glas vollständig leer. Da möglicherweise Rückstände im Glas

zurückbleiben, empfiehlt es sich, das Glas mit etwas Wasser zu spülen und anschließend auch

diese Lösung zu trinken. Die dispergierbaren Tabletten sind vorzugsweise vor den Mahlzeiten

einzunehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Cataflam eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine gröβere Menge von Cataflam haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren

Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Folgende Symptome können auftreten: Kopfschmerzen, Erregungszustände, Muskelkrämpfe,

Reizbarkeit, Koordinationsstörungen im Bewegungsablauf, Schwindelgefühl, Konvulsionen,

insbesondere bei jüngeren Kindern; Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutbrechen,

Durchfall,

Magen-

Darmgeschwüre,

Leberfunktionsstörungen,

Verringerung

Harnproduktion

Wenn Sie die Einnahme von Cataflam vergessen haben

Nehmen Sie die vergessene Tablette ein sobald Sie daran denken. Falls es jedoch beinah Zeit

ist, die nächste Dosis einzunehmen, das heiβt wenn bereits mehr als die Hälfte der Zeit

zwischen den normalen Einnahmezeiten verstrichen ist, dann nehmen Sie die vergessene

Dosis nicht ein, sondern setzen Sie Ihr normales Einnahmeschema fort.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie die Einnahme von Cataflam abbrechen

Nicht zutreffend.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.

Beenden Sie die Anwendung von Cataflam und sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn

Sie Folgendes beobachten:

Leichte Krämpfe und Schmerzempfindlichkeit im Bauch, die kurz nach Beginn der

Behandlung mit Cataflam auftreten, gefolgt von rektalen Blutungen oder blutigem

Durchfall, in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Bauchschmerzen

(Häufigkeit nicht bekannt, Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar).

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen wird wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥

1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1000, < 1/100), selten (≥ 1/10000, < 1/1000), sehr selten

(1/10000) und nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Magenschmerzen, andere Magen-Darm-Störungen (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall,

Darmkrämpfe, Verdauungsstörungen, Blähsucht, Appetitlosigkeit).

Selten: Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magen-Darm-Blutungen (Blutbrechen,

Schwarzfärbung des Stuhls, blutiger Durchfall), Magengeschwür mit oder ohne Blutung oder

Durchbruch.

Sehr selten: Entzündung der Mundhöhle mit Aphten, Entzündung der Zunge, Läsionen der

Speiseröhre, Darmverengung, Abdominalerkrankungen wie z.B. mit Blutungen und

Geschwüren verbundene Dickdarmentzündung [einschließlich Dickdarmentzündung mit Blut

im Stuhl (hämorrhagische Colitis) und Wiederaufflammen einer rezidivierenden (schweren)

Entzündung des Dickdarms bei gleichzeitigem Auftreten von Fieber und dem Ausscheiden

von Schleim, manchmal in Verbindung mit Eiter und Blut (Colitis ulcerosa), oder

rezidivierende (schwere) Entzündung des Darmtrakts bei gleichzeitigem Auftreten von

Durchfall, Schmerzen im Unterbauch, schwankendem Fieber und Gewichtsverlust (Morbus

Crohn)]; Pankreasentzündung (unbekannter Kausalzusammenhang), Verstopfung.

Es wird geraten, auf das eventuelle Auftreten von oberflächlichen Läsionen des Magens oder

von Magengeschwüren zu achten; manchmal kommt es zu diesen Läsionen, ohne dass andere

Symptome wie nicht sichtbarer Blutverlust oder schwarzer Stuhl auftreten.

Psychiatrische Erkrankungen

Sehr selten: Orientierungslosigkeit, Depression, Schlaflosigkeit, Albträume, Reizbarkeit,

schwere psychische Störungen.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrung.

Selten: Schläfrigkeit.

Sehr selten: Sensibilitätsstörungen, einschließlich Kribbeln; Gedächtnisstörungen, Krämpfe,

Ängstlichkeit, Zittern, Gehirnhautentzündung, Gehirnblutung (zerebrovaskulärer Unfall),

Geschmacksstörungen.

Augenerkrankungen

Sehr selten: Sehstörungen (verminderte Sehschärfe, Doppeltsehen).

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Sehr selten: Gehörstörungen, Ohrensausen.

Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Hautausschlag.

Selten: Nesselsucht.

Sehr

selten:

Hautausschlag

Blasenbildung,

Ekzem,

Hautrötung,

schwere

Überempfindlichkeitsreaktion mit (hohem) Fieber, roten Flecken, Gelenkschmerzen und/oder

Augenentzündung (Stevens-Johnson-Syndrom), Lyell-Syndrom (Ablösung der Oberhaut),

Haarausfall, Lichtempfindlichkeit, punktförmige Blutungen, Juckreiz (Pruritus).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Sehr selten: Nierenfunktionsstörungen, Blut und Albumin im Urin, Nierenentzündung,

Gewebezerstörung im Bereich der Nierenpapillen.

Nierenerkrankungen entstehen in den meisten Fällen bei einer Langzeitanwendung. Das

Eintreten von Nierenkomplikationen ist besonders bei älteren Patienten zu beobachten.

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig: Erhöhung bestimmter Leberenzyme.

Selten: Leberentzündung, mit oder ohne Gelbsucht.

Sehr selten: akute Leberentzündung, Leberversagen.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Blutanomalien. Nur der Arzt kann diese Anomalien feststellen.

Erkrankungen des Immunsystems

Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Asthma und allgemeine allergische

Reaktionen einschließlich Blutdrucksenkung und Schock.

Sehr selten: plötzliche Flüssigkeitsansammlung in der Haut und in den Schleimhäuten (z. B.

Kehle oder Zunge), Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft als

allergische Reaktion (Angioödem) (einschließlich Gesichtsödem).

Herzerkrankungen

Gelegentlich: Herzklopfen, Brustschmerzen, Leistungsschwäche des Herzens.

Arzneimittel wie Cataflam können mit einem leicht erhöhten Herz- („Herzinfarkt“) oder

Schlaganfallrisiko in Verbindung gebracht werden.

Gefaesserkrankungen

Sehr selten: Entzündung von Blutgefäßen, erhöhter Blutdruck.

Die Anwendung von Cataflam über einen längeren Zeitraum hinweg kann zu Bluthochdruck

führen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Selten: Flüssigkeitsansammlung (Ödem)

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten: Asthma (einschließlich Atemnot)

Sehr selten: Pneumonie

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:

Für Belgien:

Für Luxemburg:

Föderalagentur

für

Arzneimittel

Gesundheits-produkte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Website:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-

medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST CATAFLAM AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Cataflam 50 mg: Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich.

Cataflam Dispersible 46,5 mg: Vor Feuchtigkeit geschützt und bei Zimmertemperatur lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung nach ‚EXP’ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Cataflam enthält

Der Wirkstoff von Cataflam 50 mg überzogene Tabletten ist 50 mg Diclofenac-Kalium.

Der Wirkstoff von Cataflam Dispersible 46,5 mg Tabletten zur Herstellung einer

Suspension zum Einnehmen ist 46,5 mg Diclofenac.

Die sonstigen Bestandteile von Cataflam überzogene Tabletten sind kolloidales,

wasserfreies

Siliziumdioxid,

Trikalziumphosphat,

Magnesiumstearat,

Maisstärke,

Polyvidon, Natriumcarboxymethylstärke, mikrokristalline Zellulose, Makrogol 8000,

Sucrose, Talkum, Eisenoxid (E 172), Titandioxid (E171).

Die sonstigen Bestandteile von Cataflam Dispersible Tabletten zur Herstellung einer

Suspension

Einnehmen

sind

mikrokristalline

Zellulose,

Natriumcarboxymethylstärke,

Natriumcroscarmellose,

kolloidales,

wasserfreies

Siliziumdioxid, hydrogeniertes Rizinusöl, Talkum.

Wie Cataflam aussieht und Inhalt der Packung

Cataflam 50 mg, überzogene Tabletten sind rötlich braune, runde, bikonvexe Tabletten. Sie

sind in Packungen mit 30 überzogene Tabletten erhältlich + Unit Dose.

Cataflam Dispersible 46,5 mg Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

sind weiβe, plane, dreieckige Tabletten, mit abgeschrägten Kanten , mit Prägung „CG“ auf

eine Seite und „V“ an die andere Seite. Sie sind in Packungen mit 30 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Cataflam 50 mg:

Novartis Pharma NV, Medialaan 40, B-1800 Vilvoorde

Cataflam Dispersible 46,5 mg:

Novartis Pharma NV, Medialaan 40, B - 1800 Vilvoorde

Hersteller

Cataflam 50 mg: Novartis Pharma NV, Medialaan 40, B-1800 Vilvoorde

Cataflam Dispersible 46,5 mg: Novartis Farmaceutica S.A., E-08013 Barcelona, Spanien

Zulassungsnummer

Cataflam 50 mg, überzogene Tabletten: BE147402

Cataflam Dispersible 46,5 mg, Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen:

BE172514

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 09/2017.