CAT-Barium

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • CAT-Barium sospensione
  • Darreichungsform:
  • sospensione
  • Zusammensetzung:
  • Sospensione: barii sulfas 11.1 g, aromatica, saccharinum natricum, conserv.: E 202, E 218, E 320, excipiens ad suspensionem pro 225 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


    Fordern Sie das Informationsblatt für die Öffentlichkeit.

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • CAT-Barium sospensione
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Mezzi di contrasto per la radiologia

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 43406
  • Berechtigungsdatum:
  • 04-09-1981
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

CAT-Barium

Zusammensetzung

Wirkstoff: Barii sulfas.

Hilfsstoffe: Saccharinum, Aromatica,

Conserv.: Acidum sorbicum (E200), Acidum benzoicum (E210), Kalii sorbas (E 202), Methylis

parahydroxybenzoas (E 218); Antioxidans: Butylhydroxyanisol (E320), Excipiens ad suspensionem.

Enthält Sorbitol.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Konzentrat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

100 mL enthalten: 4.92 g Bariumsulfat (4.9% w/v oder 4.6% w/w Barii sulfas)

1 Flasche (= 1 Dosis= 225 mL) enthält: 16 g Sorbitol , ca. 194 mg Natrium und ca. 117 mg Kalium.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Dieses Arzneimittel ist ein Diagnostikum zur Kontrastierung des Gastrointestinaltrakts bei der

Computertomographie.

Dosierung/Anwendung

Vor dem Gebrauch muss CAT-Barium auf eine Bariumsulfat-Konzentration von ca. 1–2% w/v (1–

2% w/w) verdünnt werden (siehe „Hinweise zur Handhabung“).

Die zu verabreichende Menge der verdünnten Suspension hängt von der Untersuchungsmethode, der

Art der Erkrankung und den individuellen Umständen des Patienten ab.

Wie bei allen Bariumsulfatpräparaten ist bei der Verabreichung von CAT-Barium bei Kindern,

älteren oder geschwächten Patienten Vorsicht geboten.

Erwachsene und ältere Patienten:

erhalten insgesamt 700 – 900 mL der verdünnten Suspension.

·Die ersten 350 - 450 mL werden 30 Minuten vor der Untersuchung verabreicht.

·Die zweiten 350 - 450 mL werden direkt vor der Untersuchung verabreicht.

Kinder und Jugendliche:

Die Dosierung ist von der Grösse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Kindes abhängig. Die

individuellen Erfordernisse sind vom Radiologen aufgrund seiner Erfahrung festzulegen.

Insbesondere bei Kindern ist das Risiko einer Wasserintoxikation zu beachten.

Patienten mit Niereninsuffizienz

Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist die Flüssigkeitsmenge auf das erforderliche Minimum zu

beschränken.

Kontraindikationen

Immunsystemerkrankungen

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Bariumsulfat oder einem der weiteren Inhaltsstoffe ist

die Anwendung von CAT-Barium kontraindiziert.

Gastrointestinale Erkrankungen

CAT-Barium soll nicht bei bekannter oder vermuteter Perforation des Gastrointestinaltrakts

verabreicht werden. Kontraindiziert sind intestinale Fisteln mit Verbindung zu den Atemwegen, zur

Pleura- oder Peritonealhöhle, ins Mediastinum oder Retro-Peritoneum.

Nicht anwenden bei Patienten mit Blutungen im Gastrointestinaltrakt, bei gastrointestinaler

Ischämie, Megakolon oder toxischem Megakolon, nekrotisierender Enterokolitis, schwerem Ileus.

CAT-Barium soll nicht bei Säuglingen verwendet werden, die an Schluckstörungen leiden.

Chirurgische und andere medizinische Verfahren

Unmittelbar nach einem gastrointestinalen chirurgischen Eingriff, einschliesslich

Schlingenpolypektomie oder Kolonbiopsie mit Kauterisierung (Hot-Biopsie), soll angesichts der

Möglichkeit postoperativer Lecks oder einer gastrointestinalen Perforation kein Bariumsulfat

verabreicht werden.

Verletzung, Vergiftung und Verfahrenskomplikationen

Während und bis zu vier Wochen nach einer Strahlentherapie des Rektums oder der Prostata nicht

verwenden. Nicht verwenden bei akuten Verletzungen oder durch Chemikalien bedingte

Verätzungen des Gastrointestinaltrakts.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

CAT-Barium soll nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.

Diagnostische Verfahren, bei denen röntgendichte Kontrastmittel zum Einsatz kommen, sollen unter

der Leitung von entsprechend ausgebildeten Fachkräften mit umfassendem Wissen über das

auszuführende Verfahren durchgeführt werden.

Überempfindlichkeit

Besondere Vorsicht ist geboten bei Bronchialasthma in der Anamnese, das sich durch atopischen

Heuschnupfen und Ekzem zeigt, bei familiärer Allergie oder bei früherer Reaktion auf ein

Kontrastmittel.

Wie im Abschnitt „Unerwünschte Wirkungen“ aufgeführt, wurden in Verbindung mit der

Verabreichung von Bariumsulfat-Zubereitungen schwere unerwünschte Reaktionen, einschliesslich

Tod, gemeldet, die meistens mit der Verabreichungstechnik, dem zugrundeliegenden pathologischen

Zustand und/oder den Überempfindlichkeiten des Patienten zusammenhängen. Bei

Doppelkontrastuntersuchungen unter Verwendung von Glukagon wurden anaphylaktische und

allergische Reaktionen gemeldet. Für eine wirksame Implementierung der Behandlung ist die

schnelle Erkennung, Beurteilung und Diagnose ausschlaggebend. Bildgebende Einrichtungen sollten

mit gut ausgebildetem Fachpersonal für die Diagnose und Behandlung von

Überempfindlichkeitsreaktionen besetzt sein.

Die zur Behandlung einer allfälligen Überempfindlichkeitsreaktion notwendigen Arzneimittel und

Gegenstände müssen griffbereit zur Verfügung stehen.

Die als röntgendichtes Kontrastmittel präparierten Bariumsulfatverbindungen enthalten mehrere

Zusätze zur Erzielung der diagnostischen Eigenschaften und einer geschmacklichen Verbesserung

für den Patienten. Es wurden allergische Reaktionen nach Anwendung der Bariumsulfatsuspensionen

gemeldet. Überempfindlichkeitsreaktionen können durch im Präparat enthaltene Aroma- und/oder

Konservierungsstoffe verursacht werden.

Es liegen Berichte über Hautreizungen, Rötung, Entzündung und Nesselsucht bei Säuglingen und

Kleinkindern vor, auf deren Haut Bariumsulfatsuspension verschüttet wurde.

Perforation

Bei Patienten mit einer schwerwiegenden Stenose an irgendeiner Stelle des Gastrointestinaltrakts,

insbesondere in vom Magen entfernten Bereichen, sowie bei Vorliegen von Zuständen und

Erkrankungen, die das Perforationsrisiko erhöhen, wie beispielsweise bei bekannten

gastrointestinalen Fisteln und Karzinomen, inflammatorischen intestinalen Erkrankungen,

Divertikulitis, Divertikulose und Amöbiasis ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko Abwägung vor der

Verabreichung einer Bariumsulfatsuspension erforderlich. Gelangt Bariumsulfat in das

Retroperitoneum oder Mediastinum, muss dies nicht unmittelbar zu Symptomen führen, sondern es

kann sich auch über 12 Stunden ein verzögerter endotoxischer Schock entwickeln.

Aspiration

Bei Patienten mit erhöhter Anfälligkeit für Aspiration (Neugeborene, Ältere und

Schlaganfallpatienten) wird empfohlen, das Verfahren mit einer geringen Einnahmemenge zu

beginnen.

Erbrechen nach der oralen Gabe von Bariumsulfat kann zu einer Aspirationspneumonitis führen.

Laut Meldungen ist bei der oralen Gabe der Bariumsulfatsuspension an einen Säugling durch das

Fläschchen und bei der Verabreichung grosser Mengen über einen Katheter eine Aspiration in den

Tracheobronchialbaum wahrscheinlich. Kardiopulmonaler Stillstand mit Todesfolge nach einer

Aspiration bei Säuglingen wurde gemeldet. Eine Aspiration kleinerer Mengen kann

Atemwegsentzündungen und Pneumonie zur Folge haben.

Bei Patienten mit Lebensmittelaspiration in der Anamnese wird von einer oralen Bariumgabe

abgeraten. Falls bei solchen Patienten oder bei Patienten mit beeinträchtigtem Schluckmechanismus

Bariumverfahren unbedingt notwendig sind, muss mit grosser Vorsicht vorgegangen werden. Bei

einer Aspiration dieses Produktes in den Kehlkopf muss die Verabreichung sofort eingestellt werden.

Obstruktion/Flüssigkeitsüberladung

Es wurde berichtet, dass Bariumsulfatsuspensionen nach oraler Gabe bei Kindern und Jugendlichen

mit zystischer Fibrose eine Dünndarmobstruktion (Impaktion) verursachten.

Es wurden Flüssigkeitsüberladungen aufgrund der Wasserabsorption bei Bariumsulfatsuspensionen

gemeldet.

Kinder und Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion sowie Kinder mit Morbus Hirschsprung

sind am anfälligsten für eine Wasserintoxikation.

Es wird geraten, bei Kindern mit Morbus Hirschsprung das Kolon nicht vollständig zu füllen,

sondern nur die für die Diagnose erforderliche Flüssigkeitsmenge zu verwenden. Vorbereitende

Einläufe sollten bei Patienten mit Morbus Hirschsprung vermieden werden.

Intravasation

Es besteht die Möglichkeit, dass Bariumsulfat über die Darmwand in die venöse Drainage des

Dickdarms abläuft und als „Bariumembolie“ in den Kreislauf gelangt. Diese Komplikation kommt

nur selten vor, kann aber zu möglicherweise tödlichen Komplikationen führen, u.a. zu systemischer

und pulmonaler Embolie, disseminierter intravaskulärer Gerinnung, Septikämie und anhaltender

schwerwiegender Hypotonie. Die Wahrscheinlichkeit dieser Komplikation ist höher bei älteren

Menschen, bei denen die rektale Wand dünner ist, sowie bei kolorektalen Erkrankungen, bei denen

der intraluminale Druck höher ist als der Widerstand der von Kolitis, Divertikulitis oder intestinalen

Obstruktionen betroffenen Kolonwand. Die Diagnose sollte bei allen Patienten, die während oder

kurz nach dem Bariumverfahren zusammenbrechen, und bei Patienten, denen in den ersten Stunden

nach dem Verfahren unwohl wird, in Erwägung gezogen werden.

Verstopfung oder Durchfall

CAT-Barium muss mit Vorsicht angewendet werden, wenn der Patient dehydriert ist, an einer

Krankheit leidet oder eine andere Behandlung erhält, die Verstopfung verursachen kann, oder bei

einer Verstopfung in der Anamnese. In diesem Fall sollte nach Abschluss der Röntgenuntersuchung

ein mildes, ballaststoffhaltiges Abführmittel verabreicht werden. Nach der oralen oder rektalen

Verabreichung von Bariumsulfat wird eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme angeraten, um schwerer

Verstopfung und einem Impaktionsrisiko vorzubeugen.

Die Gabe von CAT-Barium kann dagegen eine leicht abführende Wirkung haben, da es Sorbitol

enthält. Der kalorische Wert von Sorbitol beträgt 2.6 kcal/g.

Sonstige mögliche Komplikationen

Bei empfindlichen Patienten können sich nach der Gabe von diagnostischen Mitteln Schwäche,

Blässe, Tinnitus, Diaphorese und Bradykardie entwickeln. Derartige Reaktionen sind gewöhnlich

nicht vorhersehbar und werden am besten behandelt, indem der Patient weitere 10 bis 30 Minuten

unter Beobachtung liegen bleibt.

Zur Vorbereitung auf diagnostische gastrointestinale Untersuchungen werden Patienten meistens auf

Laxantien und Flüssigdiät gesetzt. Die verschiedenen Vorbereitungen können zum Wasserverlust bei

diesen Patienten führen. Deshalb sollten Patienten nach der Untersuchung des Gastrointestinaltrakts

mit Bariumsulfatsuspension schnellstens rehydriert werden. Wenn nicht klinisch kontraindiziert,

wird bei Patienten mit Verstopfungen in der Anamnese die Gabe von salinischen Abführmitteln auf

routinemässiger Basis empfohlen.

Barolithen

Barolithen bestehen aus eingedicktem Barium mit Stuhl. Sie sind oft asymptomatisch, können aber

auch mit Bauchschmerzen, Appendizitis, Darmobstruktion oder Darmperforation einhergehen. Das

Risiko der Entwicklung von Barolithen ist bei älteren Patienten mit beeinträchtigter Darmmotilität,

Obstruktion des Dickdarms, gestörtem Elektrolythaushalt, Dehydratation oder auf ballaststoffarmer

Diät höher. Das Risiko kann gemindert werden, indem während des Bariumsulfatverfahrens und

mehrere Tage danach für die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Hydrierung gesorgt wird. Die

Verwendung von Abführmitteln (vor allem bei Verstopfung) sollte in Betracht gezogen werden.

Hereditäre Fruktoseintoleranz

CAT-Barium enthält Sorbitol. Patienten mit seltener hereditärer Fruktoseintoleranz sollten dieses

Arzneimittel nicht verwenden. Aufgrund der Möglichkeit einer unbekannten Fruktoseintoleranz

sollte es bei Babys und Kleinkindern nur nach Ausschluss einer Fruktoseintoleranz verwendet

werden.

Patienten unter salz- oder kaliumarmer Diät

CAT-Barium enthält Natrium als Bestandteil. Deshalb ist bei Patienten unter salzarmer Diät Vorsicht

geboten, vor allem bei wiederholter Verabreichung.

CAT-Barium enthält Kalium. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit reduzierter Nierenfunktion oder

unter kaliumarmer Diät.

Andere Hilfsstoffe

CAT-Barium enthält Methylparahydroxybenzoat, das allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen,

auslösen kann.

Interaktionen

Es wurden keine Interaktionsstudien durchgeführt.

Bariumsulfat ist biologisch inert und es sind keine Interaktionen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

In Gegenwart von Bariumsulfat-Zubereitungen im Gastrointestinaltrakt kann jedoch die Resorption

von begleitend eingenommenen therapeutischen Wirkstoffen verändert werden. Um potenzielle

Veränderungen der Resorption zu vermeiden, sollte in Erwägung gezogen werden, Bariumsulfat

getrennt von anderen Medikamenten zu verabreichen.

Andere Untersuchungen desselben Bereichs des Gastrointestinaltrakts mit einem anderen

Kontrastmittel können durch die Gegenwart von Bariumsulfat (Rückstände) im Gastrointestinaltrakt

auch noch mehrere Tage nach der Kontrastmitteluntersuchung mit Bariumsulfat erschwert werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Nach der oralen oder rektalen Gabe wird Bariumsulfat in minimalen Mengen systemisch resorbiert.

Bariumsulfat ist zwar pharmakologisch inert, doch es liegen keine Studien zum mutagenen oder

teratogenen Potenzial vor.

Es besteht zwar keine absolute Kontraindikation gegen die Verwendung dieses Produktes während

der Schwangerschaft, es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass Föten, vor allem im ersten Trimester der

Schwangerschaft, durch röntgenologische Verfahren geschädigt werden können. Deshalb darf eine

Röntgenuntersuchung mit CAT-Barium während der Schwangerschaft nur durchgeführt werden,

wenn dies klar notwendig ist.

Aufgrund der minimalen Resorption von Bariumsulfat ist dessen Verwendung während der Stillzeit

nicht kontraindiziert.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Die Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen wurde nicht untersucht.

Unerwünschte Wirkungen

Unerwünschte Wirkungen können während oder nach einer Untersuchung mit Bariumsulfat

auftreten. Die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen wird gegliedert nach Organklassen gemäss

MedDRA Terminologie wie folgt angegeben:

sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10, ≥1/100), gelegentlich (<1/100, ≥1/1000), selten (<1/1000,

≥1/10'000), sehr selten (<1/10‘000).

Infektionen und parasitäre

Erkrankungen

Häufigkeit unbekannt: Appendizitis, Bakteriämie, intestinaler

Abszess, Leberabszess, Peritonitis und Pneumonie.

Erkrankungen des Blutes und

des Lymphsystems

Häufigkeit unbekannt: Lymphadenopathie.

Erkrankungen des

Immunsystems

Zu den häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen zählen

Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Gesichtsschwellung, Dyspnoe,

Larynxödem und Engegefühl im Hals.

Häufigkeit unbekannt: Hypersensitivität, anaphylaktische Reaktion

und anaphylaktischer Schock.

Stoffwechsel- und

Ernährungsstörungen

Häufigkeit unbekannt: Hyperglykämie (bei Diabetikern).

Psychiatrische Erkrankungen

Häufigkeit unbekannt: Gereiztheit, Verwirrung, Nervosität.

Erkrankungen des

Nervensystems

Häufigkeit unbekannt: Bewusstlosigkeit, Synkope, vasovagale

Synkope, Schwindel, brennendes Gefühl, Kopfschmerzen,

Dysarthrie, Hypotonus.

Augenerkrankungen

Häufigkeit unbekannt: Augenerkrankungen, einschliesslich

geschwollene Augen.

Erkrankungen des Ohrs und

des Labyrinths

Häufigkeit unbekannt: Tinnitus.

Herzerkrankungen

Häufigkeit unbekannt: Bradykardie, Zyanose, Tachykardie.

Gefässerkrankungen

Häufigkeit unbekannt: Hypotonie, Blässe, Vasodilatation.

Erkrankungen der Atemwege,

des Brustraums und

Mediastinums

Häufigkeit unbekannt: Bronchospasmus, Dyspnoe, Larynxödem,

Pharynxödem und -schmerzen, Reizung oder Engegefühl im Hals,

Husten.

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Zu den am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen zählen

Durchfall, Blähungen, Verstopfung.

Selten:

Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen.

Häufigkeit unbekannt: Intestinale Ischämie, Verstopfung und in

schweren Fällen gastrointestinale Obstruktion; gastrointestinale

Entzündung, Geschwür oder Perforation; ulzeröse Kolitis kann sich

verschlimmern; Brechreiz; Flatulenz; geschwollene Zunge.

Erkrankungen der Haut und

des Unterhautzellgewebes

Zu den am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen zählen

allergische Reaktionen auf Bariumsulfat oder sonstige Bestandteile,

z.B. Urtikaria, Erythem und Hautausschlag.

Häufigkeit unbekannt: Kontaktdermatitis, übermässiges

Granulationsgewebe, Hyperhidrose, periorbitales Ödem, Pruritus,

Gesichtsschwellung.

Erkrankungen der Nieren und Häufigkeit unbekannt: Dysurie.

Harnwege

Allgemeine Erkrankungen

und Beschwerden am

Verabreichungsort

Häufigkeit unbekannt: Unwohlsein, Schmerzen, Schwellung,

Asthenie, Pyrexie, Gesichtsödem.

Untersuchungen

Häufigkeit unbekannt: Anormaler EKG-Befund.

Verletzung, Vergiftung und

durch Eingriffe bedingte

Komplikationen

Häufigkeit unbekannt: Intravasation durch Bariumsulfat in

Verbindung mit vorbestehender Darmerkrankung oder Divertikulitis.

Barolithe.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes sowie Erkrankungen des Immunsystems, die

allergische Reaktionen entweder gegen Bariumsulfat oder die Hilfsstoffe des Arzneimittels

widerspiegeln, zählen zu den häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen.

Gastrointestinale Erkrankungen gehören ebenfalls zu den am häufigsten gemeldeten unerwünschten

Wirkungen, wobei nicht immer eindeutig zwischen vorbestehenden Erkrankungen und

verfahrensbedingten Komplikationen unterschieden werden kann.

Noch seltener und abhängig von der Applikationsart, d. h. oral oder rektal, wurden die folgenden

Untersuchungskomplikationen gemeldet: Infektionen (z. B. Peritonitis) nach einer bestehenden oder

neuen gastrointestinalen Perforation. Die Komplikationen schliessen Adhäsionen und Granulome

ein.

Nach einem bereits bestehenden oder im Laufe der Untersuchung entstehenden gastrointestinalem

Trauma kann es zu einer Intravasation von Bariumsulfat und in der Folge in seltenen Fällen zur

Bildung von Venenembolien kommen. Solche Embolien können auch in der Leberpfortader, in der

Vena cava und der Lunge auftreten und verlaufen in etwa 50% der Fälle tödlich.

Nach oraler Gabe kann es zu einer Aspiration mit Lungenkomplikationen kommen, die in seltenen

Fällen zum Tod führen kann.

In der Fachliteratur wird sehr selten über Fälle mit tödlichem Ausgang in Verbindung mit der

Verabreichung von Bariumsulfat berichtet. Die Mehrzahl der Todesfälle, die mit

Untersuchungskomplikationen in Verbindung standen, wurden in der Regel durch eine

Nichteinhaltung der allgemein akzeptierten radiologischen Praxis verursacht.

Kinder und Jugendliche

Die Art der unerwünschten Wirkungen bei Kindern und Erwachsenen ist vergleichbar.

Überdosierung

Bariumsulfat ist nicht toxisch und wird in minimalen Mengen systemisch resorbiert.

Bei wiederholter Anwendung innerhalb einer kurzen Zeit traten Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen,

Durchfall und Verstopfung auf. Diese Symptome sind meistens vorübergehend und können ohne

medizinische Intervention beobachtet oder gemäss dem aktuell anerkannten Therapiestandard

behandelt werden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: V08BA01

Wirkungsmechanismus

CAT-Barium ist eine niederprozentige Suspension von Bariumsulfat, die – nach weiterer

Verdünnung – bei der Computertomographie im Bereich des Abdomens und Beckens zur

Kontrastierung des Gastrointestinaltrakts eingesetzt wird. Sie dient dazu, die Darmschlingen von

anderen Weichteilstrukturen besser unterscheiden zu können.

CAT-Barium enthält Suspendierungsmittel, welche eine zu rasche Sedimentierung von Bariumsulfat

verhindern und damit das Problem der Artefaktbildung reduzieren. CAT-Barium ist leicht

einzunehmen.

Bariumsulfat hat keine pharmakologischen Wirkungen.

Pharmakokinetik

Bariumsulfat ist inert und wird in kleinen, unwesentlichen Mengen vom Gastrointestinaltrakt

resorbiert und nicht metabolisiert. Deshalb verursacht es auch keine systemischen Wirkungen. Es

wird vom Körper unverändert eliminiert, normalerweise innert 24 Stunden nach der oralen

Einnahme. Bei Patienten mit verminderter intestinaler Motilität können geringe Mengen von

Bariumsulfat während einiger Wochen im Kolon zurückbleiben.

Präklinische Daten

Es sind keine für die Anwendung relevanten präklinischen Daten verfügbar.

Sonstige Hinweise

Haltbarkeit

CAT-Barium darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Die zubereitete Suspension ist sofort zu verwenden oder zu verwerfen.

Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15–25°C) lagern. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Hinweise für die Handhabung

Zubereitung der verdünnten Suspension:

Inhalt der Flasche (225 mL) in den mitgelieferten graduierten ein Liter Behälter giessen. Mit Wasser

bis zur 900 mL-Marke auffüllen. Dies ergibt eine 1.2% w/v (1.1% w/w) Bariumsulfat-Suspension.

Gegebenenfalls kann der Inhalt einer Flasche CAT-Barium auf andere Konzentrationen verdünnt

werden:

mit Wasser auf 700 mL auffüllen: Ergebnis: 1.6% w/v (1,4% w/w),

mit Wasser auf 600 mL auffüllen: Ergebnis: 1.9% w/v (1,7% w/w),

mit Wasser auf 500 mL auffüllen: Ergebnis: 2.2% w/v (2.0% w/w).

Zulassungsnummer

43406 (Swissmedic).

Packungen

CAT-Barium 1x 225 mL

CAT-Barium 24x 225 mL mit 2 Messbechern zu 0.95 Liter [B]

Zulassungsinhaberin

Bracco Suisse SA, Manno.

Stand der Information

März 2016

  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.

    Fordern Sie das Informationsblatt für die Öffentlichkeit.



  • Dokumente in anderen Sprachen zur Verfügung hier

6-8-2018

G & C Raw, LLC Recalls Pat's Cat Turkey, and Ground Lamb Pet Food, because of Possible Listeria Monocytogenes Health Risk

G & C Raw, LLC Recalls Pat's Cat Turkey, and Ground Lamb Pet Food, because of Possible Listeria Monocytogenes Health Risk

G & C Raw, of Versailles, OH is recalling 30 1-lb containers of Pat's Cat Turkey Cat Food and 40 2-lb containers of Ground Lamb Dog Food because it has the potential to be contaminated with Listeria monocytogenes. Listeria monocytogenes can cause serious and sometimes fatal infections in animals eating the products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

19-7-2018

Radagast Pet Food Inc. recalls Rad Cat Raw Diet Free-Range Pet Food

Radagast Pet Food Inc. recalls Rad Cat Raw Diet Free-Range Pet Food

The pet food may be contaminated with Listeria monocytogenes and there is risk of cross contamination and illness after handling the pet food.

Health Canada

6-7-2018

Radagast Pet Food, Inc. Voluntarily Recalls Three Lots of Rad Cat Raw Diet Free-Range Chicken Recipe and One Lot of Pasture-Raised Venison Recipe Because of Possible Health Risk

Radagast Pet Food, Inc. Voluntarily Recalls Three Lots of Rad Cat Raw Diet Free-Range Chicken Recipe and One Lot of Pasture-Raised Venison Recipe Because of Possible Health Risk

Radagast Pet Food, Inc. of Portland, OR is recalling three lots of Rad Cat Raw Diet Free-Range Chicken Recipe because testing results indicate they have the potential to be contaminated with Listeria monocytogenes. The Company is also recalling one lot of Rad Cat Raw Diet Pasture-Raised Venison Recipe because testing results indicate it has the potential to be contaminated with Shiga Toxin producing E. coli O121. This recall is being conducted out of an abundance of caution. Due to Radagast Pet Food’s ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

29-5-2018

Expanded Recall: Stroller Boutique recalls Anex Sport stroller

Expanded Recall: Stroller Boutique recalls Anex Sport stroller

Health Canada’s sampling and evaluation program has determined these strollers do not meet the Carriages and Strollers Regulations in Canada. Specifically, the strollers contain barium in excess of allowable limits. Additionally, these strollers do not meet Health Canada's stability requirements. These strollers may tip-over while in use, posing a fall hazard.

Health Canada

24-5-2018

FDA Approves Semintra, the First FDA-approved Animal Drug for the Control of Systemic Hypertension in Cats

FDA Approves Semintra, the First FDA-approved Animal Drug for the Control of Systemic Hypertension in Cats

The FDA has approved Semintra (telmisartan oral solution), the first FDA-approved animal drug to control systemic hypertension in cats. Semintra is an oral solution administered either directly into the cat’s mouth or on top of a small amount of food.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

11-1-2018

Is My Dog or Cat a Healthy Weight? Important Questions to Ask the Vet

Is My Dog or Cat a Healthy Weight? Important Questions to Ask the Vet

Just as obesity has become a serious problem in people, it's also a growing problem in pets, one that can seriously harm your pet's health.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

20-7-2018

Agenda:  Agenda - CAT agenda of the 18-20 July 2018 meeting

Agenda: Agenda - CAT agenda of the 18-20 July 2018 meeting

Committee for Advanced Therapies (CAT) agenda for the meeting on 18-20 July 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

19-7-2018

 Minutes of the CAT meeting 14-16 March 2018

Minutes of the CAT meeting 14-16 March 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

22-6-2018

Agenda:  Agenda - CAT agenda of the 20-22 June 2018 meeting

Agenda: Agenda - CAT agenda of the 20-22 June 2018 meeting

Europe - EMA - European Medicines Agency

21-6-2018

News and press releases:  Interested in joining the Committee for Advanced Therapies (CAT) to represent patients’ associations or clinicians?

News and press releases: Interested in joining the Committee for Advanced Therapies (CAT) to represent patients’ associations or clinicians?

Call for expressions of interest open until 18 July 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

25-5-2018

Agenda:  Agenda - CAT agenda of the 23-25 May 2018 meeting

Agenda: Agenda - CAT agenda of the 23-25 May 2018 meeting

Europe - EMA - European Medicines Agency

2-5-2018

 Minutes of the CAT meeting 15-16 February 2018

Minutes of the CAT meeting 15-16 February 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency