Cardiphar

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Cardiphar Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 80 mg
  • Dosierung:
  • 80 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Cardiphar Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 80 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • antithrombotica, Bloedplaatjesaggregatie-Hemmer exkl. heparin

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE188422
  • Letzte Änderung:
  • 06-04-2018

Packungsbeilage

Beipackzettel

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

CARDIPHAR 80 mg Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Acetylsalicylsäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw.

genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packunsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

- Wenn Sie sich nach wenige Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich

an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Cardiphar und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Cardiphar beachten?

Wie ist Cardiphar einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Cardiphar aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST CARDIPHAR UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Acetylsalicylsäure hemmt in der angegebenen Dosierung die Klumpenbildung der

Blutplättchen und damit die Blutgerinnung.

Cardiphar ist angezeigt bei:

Behandlung:

Akute Behandlung von Herzinfarkt

Behandlung von einer instabilen Angina pectoris (Herzkrampf)

einige heilkundige Eingriffe der Koronararterien (z. B. bei Patienten, die sich vor

kurzem einer Bypass-Operation unterzogen haben).

Prophylaxe:

zur Vorbeugung eines erneuten Anfalls nach einem Herzinfarkt

zur Vorbeugung eines erneuten Schlaganfalls

zur Vorbeugung von vorübergehenden Durchblutungsstörungen im Hirn (TIA),

vorausgesetzt, daß Hirnblutungen ausgeschlossen sind

zur Vorbeugung eines Herzinfarkts bei einigen Risikogruppen (schwere familiäre

Vorgeschichte für Arterienverkalkung; Zuckerkrankheit; Gicht; hoher Blutdruck;

anomale Fettwerte im Blut).

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON CARDIPHAR

BEACHTEN?

Cardiphar darf nicht eingenommen werden,

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Beipackzettel

wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Magenpatienten und Patienten, die bei einer früheren Anwendung Magenschmerzen

hatten.

Patienten, die gegen Salicylsäureverbindungen überempfindlich sind (z. B. einige

Asthmapatienten; diese können einen Anfall erleiden oder in Ohnmacht fallen).

Patienten mit Lebererkrankungen.

Patienten mit Blutungsneigung.

Patienten, die mit Antigerinnungsmitteln behandelt werden.

Patienten mit schweren Nierenbeeinträchtigungen.

Patienten mit einem hämorrhagischen Hirninfarkt (Hirnblutung).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Cardiphar einnehmen.

Spezielle Vorsorgemaßnahmen bei Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern und

Patienten mit einer beeinträchtigten Nierenfunktion, erhöhtem Blutdruck und

bestimmten Herzerkrankungen.

Acetylsalicylsäurehaltige Produkte dürfen bei Kindern mit Grippe- oder Wasserpocken-

Symptomen nur auf Anweisung des Arztes und nur dann verabreicht werden, wenn andere

Maßnahmen scheitern. Im Verlauf dieser Erkrankungen kann die Rede von langdauerndem

Erbrechen, Bewußtseins- und Verhaltensstörungen sein; dies kann auf das Reye Syndrom

hinweisen,

eine

sehr

selten

vorkommende,

jedoch

unter

bestimmten

Umständen

lebensgefährliche Krankheit, die sofortiges Eingreifen durch einen Arzt erfordert.

Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Anwendung von diesen Tabletten bei älteren Patienten mit

einer

beeinträchtigten

Nierenfunktion,

erhöhtem

Blutdruck

bestimmten

Herzerkrankungen.

Einnahme von Cardiphar zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen.

Eine Wechselwirkung bedeutet, daß Arzneimittel bei gleichzeitiger Anwendung ihre

gegenseitige Wirkung und/oder Nebenwirkung beeinflussen können.

Eine Wechselwirkung kann auftreten bei gleichzeitiger Anwendung dieses Arzneimittels mit:

gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. mit Cumarinderivaten-zB Warfarin- und

Heparin)

Corticosteroiden

entzündungshemmenden, fiebersenkenden Schmerzmitteln (NSAR)

blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylureumderivaten)

Abstoßung von Organen nach einer Transplantation (Ciclosporin, Tacrolimus).

Krebs oder rheumatoide Arthritis (Methotrexat).

Bluthochdruck (z. B. Diuretika wie Spironolacton und Furosemid sowie ACE-

Hemmer).

bestimmten Arzneimitteln gegen Gicht (den sogenannten harnsäuresenkenden

Arzneimitteln, Probenecid).

Wenn Sie solche Arzneimittel anwenden, müssen Sie dies berücksichtigen und Ihren Arzt oder

Apotheker fragen.

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Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Während der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden. Nicht in den

letzten drei Monaten der Schwangerschaft anwenden.

Acetylsalicylsäure geht nur in geringem Maße in die Muttermilch über. Vom Stillen während

der Anwendung dieses Arzneimittels wird daher abgeraten.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Ein Einfluß auf die Fahrtüchtigkeit ist im allgemeinen nicht zu erwarten. Falls in zufälligen

Fällen Schwindel auftritt, muß dies berücksichtigt werden.

Cardiphar enthält Lactose

Bitte nehmen Sie daher dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein,

wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten

Zuckern leiden.

3.

WIE IST CARDIPHAR EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw.

genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es besteht Unsicherheit über die Dauer der Verabreichung und die Dosierung. Wenn von

Ihrem Arzt nicht anders verordnet, gilt folgende Anwendung:

Behandlung:

80-160 mg (1-2 Tabletten pro Tag) bei Herzinfarkt und Angina pectoris (Herzkrampf), wobei

die erste Dosierung höher ist (300 bis 600 mg).

Bei Patienten, die sich einer Bypass-Operation unterzogen haben:

320 mg (4 Tabletten) pro Tag (= 24 Stunden).

Prophylaxe:

Zur Vorbeugung von vorübergehenden Durchblutungsstörungen im Hirn (TIA), vorausgesetzt,

daß Hirnblutungen ausgeschlossen sind, und zur Vorbeugung eines erneuten Schlaganfalls:

80-160 mg (1-2 Tabletten) pro Tag (= 24 Stunden).

Zur Vorbeugung von einem erneuten Anfall nach einem Herzinfarkt:

80-160 mg (1-2 Tabletten) pro Tag (= 24 Stunden).

Zur Vorbeugung von einem Herzinfarkt bei Risikopatienten:

80 mg (1 Tablette) pro Tag oder 160 mg (2 Tabletten) alle zwei Tagen.

Dies

gilt

für

Risikogruppen

(schwere

Erbanlage

für

Arterienverkalkung

Zuckerkrankheit ; Gicht ; hoher Blutdruck ; Blutanomalien).

Als Regel gilt ebenfalls, von einer langzeitigen Behandlung auszugehen. Der Arzt wird die

Dauer der Behandlung bestimmen.

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Beipackzettel

Im Falle einer verminderten Nierentätigkeit muß eine Dosisanpassung in Erwägung gezogen

werden. Hierbei die Anweisungen des Arztes befolgen.

Die Tabletten sind Erwachsenen vorbehalten.

Verabreichungswege und -arten

Zum Einnehmen.

Die Tabletten in einer gewissen Wassermenge zerfallen lassen, gut umrühren und austrinken.

Wenn Sie eine größere Menge von Cardiphar eingenommen haben, als Sie sollten

Im Falle einer Überdosierung von Cardiphar, verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt,

Apotheker oder den Giftnotruf (070/245.245).

Bei einer Überdosierung von Acetylsalicylsäure können folgende Symptome auftreten:

Hyperventilation

Schwitzen

Schwindel

Kopfschmerzen

Ohrensausen

Verwirrung

Übelkeit und Erbrechen

Magenschmerzen.

Durst.

Störungen der Atmung und Blutzusammensetzung

Wenn Sie die Einnahme von Cardiphar vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Magenschmerzen (in diesem Fall die Anwendung abbrechen)

Überempfindlichkeitssymptome (Hautausschlag, Erkältung, Beklemmung)

Blutverlust im Magen und im Darm; Blutverlust im Stuhlgang ist meistens nicht

wahrnehmbar. Bei längerer oder häufiger Anwendung kann dies zur Blutarmut führen.

"Nachblutung" durch verlängerte Blutungszeit.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen in Belgien auch direkt über die Föderalagentur für Arzneimittel

und Gesundheitsprodukte - Abteilung Vigilanz - EUROSTATION II - Victor Hortaplein, 40/40

- B-1060 BRÜSSEL - Website: www.fagg-afmps.be - E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

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anzeigen, beziehungsweise in Luxemburg über die Direction de la Santé – Division de la

Pharmacie et des Médicaments, Villa Louvigny – Allée Marconi, L-2120 Luxembourg - Site

internet: http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html. Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST CARDIPHAR AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25°C lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis nach EXP angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Cardiphar enthält

Der Wirkstoff ist Acetylsalicylsäure. Jede Tablette zur Herstellung einer Suspension

zum Einnehmen enthält 80 mg Acetylsalicylsäure.

Die sonstigen Bestandteile sind: Kartoffelstärke, mikrokristalline Cellulose, Lactose.

Wie Cardiphar aussieht und Inhalt der Packung

Blisterpackungen mit 30, 60 und 120 Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum

Einnehmen (+ uni-dosis).

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Teva Pharma Belgium AG

Laarstraat 16

B-2610 Wilrijk

Hersteller:

PHARMACHEMIE B.V.

Swensweg 5, Postbus 552

2003 RN Haarlem

Niederlande

oder

TEVA PHARMACEUTICAL WORKS PRIVATE LIMITED COMPANY

Pallagi út 13

U-4042 Debrecen

Ungarn

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Beipackzettel

Zulassungsnummer

BE188422

Art der Abgabe

Apothekenpflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 04/2014

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