Cardalis 10 mg 80 mg ad us. vet.[A]

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Cardalis 10 mg/80 mg ad us. vet.[A], Kautabletten für Hunde
  • Darreichungsform:
  • Kautabletten für Hunde
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Cardalis 10 mg/80 mg ad us. vet.[A], Kautabletten für Hunde
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Behandlung chronisch-degenerativer Mitralklappenerkrankung mit Stauungsinsuffizienz bei Hunden

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Institut für Veterinärpharmakologie
  • Zulassungsnummer:
  • 66075
  • Letzte Änderung:
  • 03-11-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Cardalis 10 mg/80 mg ad us. vet.

, Kautabletten für Hunde

Biokema SA

HINWEIS: derzeit nicht erhältlich (Ausverkauft / Nicht lieferbar)!

Behandlung chronisch-degenerativer Mitralklappenerkrankung mit

Stauungsinsuffizienz bei Hunden

ATCvet: QC09BA07

Zusammensetzung

1 Kautablette enthält:

Benazeprilhydrochlorid (HCl)

Spironolacton

Cardalis 10 mg/80 mg 10 mg

80 mg

Hilfsstoffe: Aromatica, Excip. pro compresso

Fachinformationen Wirkstoffe (CliniPharm)

Benazepril - Spironolacton

Eigenschaften / Wirkungen

Spironolacton agiert als spezifischer Antagonist von Aldosteron durch kompetitive Bindung

an die Mineralokortikoid-Rezeptoren, die sich in den Nieren, dem Herzen und den

Blutgefässen befinden. Es resultiert eine Natrium- und Wasserausscheidung und eine

Kaliumretention.

Im kardiovaskulären System beugt Spironolacton nachteiligen Wirkungen von Aldosteron

vor. Obgleich der Wirkmechanismus nicht vollständig aufgeklärt ist, kann Aldosteron eine

myokardiale Fibrose, ein myokardiales und vaskuläres Remodelling und eine endotheliale

Dysfunktion begünstigen.

Bei Benazeprilhydrochlorid handelt es sich um eine Vorstufe ("prodrug") der eigentlichen

Wirksubstanz, die in vivo schnell zum aktiven Metaboliten Benazeprilat hydrolysiert wird.

Benazeprilat hemmt das Angiotensin-Konversionsenzyms (ACE) und blockiert die durch

Angiotensin II vermittelten Wirkungen, unter anderem die Vasokonstriktion von Arterien

und Venen sowie die Natrium- und Wasserretention durch die Niere.

Bei Hunden hält die Hemmung der ACE Aktivität durch Benazepril während 24 Stunden

nach der Verabreichung von Cardalis an.

Spironolacton und Benazepril haben eine komplementäre Wirkung auf das Renin-

Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS). Die Aldosteron-Freisetzung wird jedoch nicht

komplett durch ACE-Hemmer kontrolliert, da Angiotensin II auch über andere, nicht ACE-

Wege gebildet wird, (ein auch als "Aldosteron-Durchbruch" bekanntes Phänomen).

In einer klinischen Studie wurde gezeigt, dass die Lebenserwartung von Hunden mit

Herzinsuffizienz unter der Behandlung mit dieser fixen Kombination erhöht war; das

relative kardiale Mortalitätsrisiko war in der Gruppe, die Cardalis erhielt, im Vergleich zu

einer Gruppe, die ausschliesslich Benazepril erhielt, um 89% reduziert.

Die Behandlung mit der fixen Kombination führte auch rascher zu einer Verminderung von

Husten aufgrund des Herzleidens und verlangsamte die Progression der Grundkrankheit

und der assoziierten Symptome wie Husten, Herzgeräusche oder Inappetenz. Unter der

Behandlung kann ein leichter Anstieg des Aldosteron-Blutspiegels bei den behandelten

Tieren beobachtet werden. Man nimmt an, dass dies durch die Aktivierung des

Rückkopplungs-Mechanismus stattfindet, dies bleibt aber ohne klinische Folgen. Unter

hohen Dosen kann eine Dosis-abhängige Hypertrophie der adrenalen Zona glomerulosa

auftreten. In einer Feldstudie an Hunden mit chronisch degenerativer

Herzklappenerkrankung zeigten 85,9% der Hunde bei der Behandlung eine gute

Compliance (≥ 90% der verschriebenen Tabletten wurden erfolgreich verabreicht), dies

während 3 Monaten.

Pharmakokinetik

Tabelle: Pharmakokinetische Werte für Spironolacton und Benazepril-HCl

Spironolacton

(Dosis ~2 mg/kg KGW)

Benazepril-HCl

(Dosis

~0.25 mg/kg

KGW)

Pharmakologisch aktive Hauptmetaboliten

Thiomethyl-Spironolacton

(TMS) und Canrenon

Benazeprilat

Bioverfügbarkeit (orale Gabe)

bis 50% (gefastet)

80 - 90% (mit Futter)

2.6% Benazeprilat

(Fütterung ohne

Einfluss)

, (T

TMS 324 µg/l (nach 2 h)

Canrenon 66 µg/l (nach 4h)

52.4 µg/l (nach

1.4 h)

Fliessgleichgewicht nach ("steady state")

ca. 2 Tage

ca. 3 Tage

TMS 1866 h*µg/L

Canrenon 821 h*µg/L

Benazeprilat

169 h*µg/L

Plasmaproteinbindung

Benazepril 90%

Benazeprilat 85%

Verteilvolumina (V

TMS 153 L

Canrenon 177 L

0.2 L/kg

Mittlere Verweildauer

9 - 14 h

15 - 17 h

Terminale Plasmahalbwertszeit (t½)

TMS 5 h

Canrenon 6 h

Benazeprilat 18 h

Elimination

Biliär

Biliär und via

Harn

Clearance

TMS 0.9 l/h/kg KGW

Canrenon 1.5 l/h/kg KGW

keine Angabe

nach wiederholter Applikation ("steady state")

Indikationen

Zur Behandlung einer chronisch-degenerativen Mitralklappenerkrankung mit

Stauungsinsuffizienz, zusätzlich unterstützt mit einem Diuretikum, falls dies erforderlich ist.

Cardalis-Kautabletten sollten nur bei Hunden angewendet werden, welche die beiden

Wirkstoffe in der fixen Kombination benötigen.

Zum Eingeben.

Cardalis-Kautabletten sollten dem Hund einmal täglich in einer Dosierung von 0,25 mg/kg

Körpergewicht (KGW) Benazeprilhydrochlorid und 2 mg/kg KGW Spironolacton gemäss

der nachfolgenden Dosierungstabelle verabreicht werden.

Die Tabletten sollten wegen der erhöhten Bioverfügbarkeit für Spironolacton mit dem

Futter verabreicht werden, entweder in eine kleine Futtermenge gemischt vor der

eigentlichen Fütterung oder direkt unter das Futter gemischt. Die Tabletten enthalten

Rindfleischaroma, um die Schmackhaftigkeit zu erhöhen. In Feldstudien, die an Hunden

mit chronisch degenerativer Herzklappenerkrankung durchgeführt wurden, wurden die

Tabletten von 92% der Tiere bei Verabreichung mit oder ohne Futter freiwillig

aufgenommen und komplett verzehrt.

Körpergewicht (kg)

des Hundes

Stärke und Anzahl der zu verabreichenden Tabletten

Cardalis 2.5 mg/20 mg

Kautabletten

Cardalis 5 mg/40 mg

Kautabletten

Cardalis 10 mg/80 mg

Kautabletten

2.5 - 5

5 - 10

10 - 20

20 - 40

40 - 60

1+½

60 - 80

Überdosierung

Bei der Verabreichung bis zum 10-fachen der empfohlenen Dosierung (2,5 mg/kg KGW

Benazeprilhydrochlorid, 20 mg/kg KGW Spironolacton) traten an gesunden Hunden

dosisabhängige Nebenwirkungen auf.

Die tägliche Verabreichung des 6-fachen (1,5 mg/kg KGW Benazeprilhydrochlorid und

12 mg/kg KGW Spironolacton) und 10-fachen (2,5 mg/kg KGW Benazeprilhydrochlorid

und 20 mg/kg KGW Spironolacton) der empfohlenen Dosierung führte bei gesunden

Hunden zu einer leichten und vorübergehenden Reduktion der roten Blutkörperchen, die

jedoch noch im Normalbereich blieb und daher als klinisch irrelevant eingestuft wurde.

Eine dosisabhängige aber moderate, kompensierte physiologische Hypertrophie der Zona

glomerulosa der Nebennieren wurde bei einer 3-fachen und höheren Überdosierung

beobachtet. Diese Hypertrophie scheint nicht pathologisch zu sein und ist bei Absetzen

der Behandlung reversibel.

Bei einer versehentlichen Aufnahme einer grossen Menge Cardalis-Kautabletten durch

den Hund gibt es kein spezifisches Antidot und keine spezifische Behandlung. Es wird

daher empfohlen, Erbrechen herbeizuführen, eine Magenspülung durchzuführen

(abhängig von der Risikobewertung) und die Elektrolyte zu überwachen. Eine

symptomatische Behandlung sollte durchgeführt werden.

Anwendungseinschränkungen

Kontraindikationen

Nicht anwenden während der Trächtigkeit und Laktation.

Bei Labortieren (Ratten) wurden unter für die Muttertiere nicht toxischen Dosen

embryotoxische Wirkungen (fetale Missbildung des Harntraktes) von Benazepril

beobachtet.

Nicht anwenden bei Hunden, die zur Zucht verwendet werden oder verwendet werden

sollen.

Nicht anwenden bei Hunden mit Hypoadrenokortizismus, Hyperkaliämie oder

Hyponatriämie.

Nicht in Verbindung mit nicht-steroidalen antiphlogistischen Arzneimitteln (NSAIDs) bei

Hunden mit Niereninsuffizienz anwenden.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Angiotensin-Converting-Enzym-

Hemmer (ACE-Hemmer) oder einem der sonstigen Bestandteile.

Nicht anwenden bei verminderter Herzauswurfleistung durch eine Aorten- oder

Pulmonalstenose.

Vorsichtsmassnahmen:

Vor einer kombinierten Behandlung mit Benazepril und Spironolacton sollten die

Nierenfunktion und der Serum-Kalium-Spiegel insbesondere bei Hunden mit Verdacht auf

Hypoadrenokortizismus, Hyperkaliämie oder Hyponatriämie überprüft werden. Im

Gegensatz zum Menschen wurde bei Hunden, die mit dieser Kombination behandelt

wurden, in klinischen Studien keine erhöhte Inzidenz von Hyperkaliämie beobachtet.

Dennoch wird bei Hunden mit einer Niereninsuffizienz eine regelmässige Überprüfung der

Nierenfunktion und des Serum-Kalium-Spiegels empfohlen, da bei diesen Tieren unter der

Behandlung mit diesem Tierarzneimittel ein erhöhtes Risiko einer Hyperkaliämie bestehen

kann.

Da Spironolacton eine antiandrogene Wirkung aufweist, ist eine Anwendung bei

heranwachsenden Hunden nicht zu empfehlen. Bei nicht-kastrierten Rüden wurde in einer

Studie zur Verträglichkeit eine reversible Prostataatrophie nach Anwendung von

Spironolacton in der empfohlenen Dosierung festgestellt.

Da Spironolacton einer ausgeprägten hepatischen Biotransformation unterliegt, sollte das

Tierarzneimittel bei Hunden mit einer Leberfunktionsstörung vorsichtig angewendet

werden.

Da das Tierarzneimittel aromatisiert ist, besteht die Gefahr, dass Hunde die Tabletten

gezielt aufsuchen und übermässig aufnehmen. Aus diesem Grund ist das Präparat für

Tiere unerreichbar aufzubewahren.

Unerwünschte Wirkungen

VetVigilance: Pharmacovigilance-Meldung erstatten

In sehr seltenen Fällen wurde in Spontanmeldungen von Erbrechen berichtet. Die

Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermassen definiert:

Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen während der

Behandlung)

-Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)

-Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)

-Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)

Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich

Einzelfallberichte).

Wechselwirkungen

In klinischen Studien wurde diese Kombination von Benazeprilhydrochlorid und

Spironolacton mit Furosemid bei Hunden mit Herzinsuffizienz ohne Anzeichen von

Nebenwirkungen eingesetzt.

Die gleichzeitige Verabreichung dieses Tierarzneimittels mit anderen blutdrucksenkenden

Arzneimitteln (wie Kalziumkanalblocker, β-Blocker oder Diuretika), Anästhetika oder

Sedativa kann möglicherweise zu zusätzlichen blutdrucksenkenden Wirkungen führen.

Die gleichzeitige Verabreichung dieses Tierarzneimittels mit anderen kaliumsparenden

Arzneimitteln (wie β-Blocker, Kalziumkanalblocker, Angiotensin-Rezeptorblocker) kann

möglicherweise zu einer Hyperkaliämie führen.

Die gleichzeitige Verabreichung von NSAIDs mit diesem Tierarzneimittel kann den

natriuretischen Effekt reduzieren sowie den Serum-Kaliumspiegel erhöhen. Daher sollten

Hunde, die zusätzlich ein NSAID enthalten, sorgfältig überwacht werden und korrekt

hydriert sein.

Die gleichzeitige Verabreichung von Deoxycorticosteron mit diesem Tierarzneimittel kann

zu einer mässigen Verminderung der natriuretischen Wirkung (Verminderung der

Natriumausscheidung mit dem Urin) von Spironolacton führen.

Spironolacton senkt die Digoxin-Ausscheidung und erhöht so die Digoxin-

Plasmakonzentration. Da die therapeutische Breite von Digoxin sehr gering ist, sollten

Hunde während der gleichzeitigen Behandlung mit Digoxin und der Kombination von

Benazeprilhydrochlorid mit Spironolacton sorgfältig überwacht werden.

Spironolacton kann Cytochrom P450-Enzyme sowohl induzieren als auch hemmen und

daher den Abbau anderer Arzneimittel, die von diesen Enzymen verstoffwechselt werden,

beeinflussen. Daher sollte die Anwendung dieses Tierarzneimittels mit anderen Mitteln, die

diese Enzyme induzieren, hemmen oder durch diese Enzyme verstoffwechselt werden, mit

Vorsicht erfolgen.

Sonstige Hinweise

Nach der Anwendung Hände waschen.

Arzneimittel ausser Sicht- und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Benazepril oder Spironolacton

sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Schwangere Frauen sollten besondere Vorsichtsmassnahmen ergreifen, um

versehentliche Selbsteinnahmen zu vermeiden, da ACE-Hemmer ungeborene Kinder

während der Schwangerschaft gefährden können.

Im Falle einer versehentlichen Selbsteinnahme sofort einen Arzt zu Rate ziehen und die

Packungsbeilage vorzeigen.

In der Originalverpackung nicht über 30°C aufbewahren.

Nach erstmaligem Öffnen innerhalb von 6 Monaten aufbrauchen.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton mit "Exp" angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Packungen

Flasche mit 30 oder 90 Tabletten.

Nicht erhältlich: Ausverkauft / Nicht lieferbar!

Abgabekategorie: B

Swissmedic Nr. 66'075

Informationsstand: 06/2016

Dieser Text ist behördlich genehmigt.

21-3-2019

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Legacy Pharmaceutical Packaging, LLC Issues Voluntary Nationwide Recall of Losartan Potassium Tablets, USP, 50mg Due to the Detection of Trace Amounts of N-Nitroso N-Methyl 4-amino butyric acid (NMBA) Impurity found in the Active Pharmaceutical Ingredient

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Legacy Pharmaceutical Packaging, LLC is recalling 3 repackaged lots of Losartan Tablets USP 50mg to the consumer level. This recall was prompted due to Torrent Pharmaceuticals LTD issuing a Voluntary Nationwide Recall of Losartan Tablets, USP, due to the detection of trace amounts of N-Nitroso N-Methyl 4-amino butyric acid (NMBA) a possible process impurity or contaminant in an active pharmaceutical ingredient, manufactured by Hetero Labs Limited, (API manufacturer).

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16-3-2019

Legacy Pharmaceutical Packaging, LLC Issues Voluntary Nationwide Recall of Losartan Potassium Tablets, USP, 25mg, 50mg, And 100mg Due to The Detection of Trace Amounts Of N-Nitroso N-Methyl 4-Amino Butyric Acid (NMBA) Impurity Found in The Active Pharmace

Legacy Pharmaceutical Packaging, LLC Issues Voluntary Nationwide Recall of Losartan Potassium Tablets, USP, 25mg, 50mg, And 100mg Due to The Detection of Trace Amounts Of N-Nitroso N-Methyl 4-Amino Butyric Acid (NMBA) Impurity Found in The Active Pharmace

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15-3-2019

Hospira, Inc. Issues a Voluntary Nationwide Recall of 8.4% Sodium Bicarbonate Injection, USP Due to the Presence of Particulate Matter

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Hospira, Inc., a Pfizer company, is voluntarily recalling lot numbers 79-238-EV, 79-240-EV and 80-088-EV, NDC# 0409-6625-02, of 8.4% Sodium Bicarbonate Injection USP, 50 mEq/50 mL (1 mEq/mL), to the Hospital/Institution level. The recall was initiated due to the presence of particulate matter, confirmed as glass.

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15-3-2019

Modification of the existing maximum residue level for fluopyram in broccoli

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Published on: Thu, 14 Mar 2019 In accordance with Article 6 of Regulation (EC) No 396/2005, the applicant Bayer Hellas AG submitted a request to the competent national authority in Greece to modify the existing maximum residue level (MRL) for the active substance fluopyram in broccoli. The data submitted in support of the request were found to be sufficient to derive MRL proposals for broccoli. Adequate analytical methods for enforcement are available to control the residues of fluopyram on the commodit...

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Staatssecretaris Blokhuis: komende jaren krijgen alle dak- en thuisloze jongeren hulp

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Safety of annatto E and the exposure to the annatto colouring principles bixin and norbixin (E 160b) when used as a food additive

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Safety evaluation of the food enzyme 4‐α‐glucanotransferase from Aeribacillus pallidus (strain AE‐SAS)

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Published on: Fri, 08 Mar 2019 The food enzyme 4‐α‐glucanotransferase (1,4‐α‐d‐glucan:1,4‐α‐d‐glucan 4‐α‐d‐glycosyltransferase, EC 2.4.1.25) is produced with a non‐genetically modified Aeribacillus pallidus (previously identified as Geobacillus pallidus) strain from Amano Enzyme Inc. The food enzyme is intended to be used in baking processes and in starch processing for the production of modified dextrins. For baking processes, based on the maximum use levels recommended and individual data from the EFS...

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Safety of ethyl lauroyl arginate (E 243) as a food additive in the light of the new information provided and the proposed extension of use

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Published on: Fri, 08 Mar 2019 The present scientific opinion deals with the evaluation of the safety of the food additive ethyl lauroyl arginate (E 243) in the light of a new interpretation of the available toxicological data and with respect to the proposed changes to the currently authorised conditions of use. Ethyl lauroyl arginate (E 243) is an already authorised food additive in the EU for use in heat‐treated meat products only, with some exceptions. The safety of ethyl lauroyl arginate (E 243) as...

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8-3-2019


Draft Colchicine tablet 0.5 mg and 1 mg product-specific bioequivalence guidance

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Europe - EMA - European Medicines Agency

7-3-2019

American Health Packaging Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan Tablets Due to the Detection of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity

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FDA - U.S. Food and Drug Administration

7-3-2019

Re‐evaluation of Quillaia extract (E 999) as a food additive and safety of the proposed extension of use

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Published on: Wed, 06 Mar 2019 The EFSA Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food (ANS) provides a scientific opinion on Quillaia extract (E 999) when used as a food additive and the evaluation of the safety of its proposed extension of use as a food additive in flavourings. The Scientific Committee for Food (SCF) in 1978 established an acceptable daily intake (ADI) of 0–5 mg spray‐dried extract/kg body weight (bw) per day for E 999. The Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives ...

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7-3-2019

Safety and efficacy of Robenz® 66G (robenidine hydrochloride) for chickens for fattening and turkeys for fattening

Safety and efficacy of Robenz® 66G (robenidine hydrochloride) for chickens for fattening and turkeys for fattening

Published on: Tue, 05 Mar 2019 Following a request from European Commission, the Panel on Additives and Products or Substances used in Animal Feed (FEEDAP) was asked to deliver a scientific opinion on the safety and efficacy of Robenz® 66G (robenidine hydrochloride (HCl)) when used as a feed additive for chickens for fattening and turkeys for fattening. The coccidiostat Robenz®66G is considered safe for chickens for fattening at the highest proposed level of 36 mg robenidine HCl/kg complete feed with a ...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

20-3-2019

Methizol® SD 5 mg/- 20 mg

Rote - Liste

20-3-2019

Diacomit 250 mg Hartkapseln

Rote - Liste

20-3-2019

Diacomit 250 mg Pulver

Rote - Liste

20-3-2019

Diacomit 500 mg Pulver

Rote - Liste

20-3-2019

Diacomit 500 mg Hartkapseln

Rote - Liste

20-3-2019

Dopamin Fresenius 250/500 mg/50 ml

Rote - Liste

20-3-2019

Dopamin Fresenius 50/200 mg/5 ml

Rote - Liste

19-3-2019

Nevirapin Mylan 200 mg Tabletten

Rote - Liste

19-3-2019

Tramal® Kapseln, 50 mg, Hartkapseln

Rote - Liste

18-3-2019


Orphan designation: Acebutolol hydrochloride, Treatment of Smith-Magenis syndrome, 14/10/2016, Positive

Orphan designation: Acebutolol hydrochloride, Treatment of Smith-Magenis syndrome, 14/10/2016, Positive

Orphan designation: Acebutolol hydrochloride, Treatment of Smith-Magenis syndrome, 14/10/2016, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

16-3-2019

HBVAXPRO 10 Mikrogramm Fertigspritze

Rote - Liste

15-3-2019

Lamisil 250 mg Tabletten

Rote - Liste

15-3-2019

Vesikur 5 mg/10 mg Filmtabletten

Rote - Liste

15-3-2019

Irinotecan Kabi 20 mg/ml

Rote - Liste

15-3-2019

lbuSinex 200 mg/30 mg Filmtabletten

Rote - Liste

14-3-2019


Orphan designation: recombinant human interleukin-3 truncated diphtheria toxin fusion protein, Treatment of acute myeloid leukaemia, 09/10/2015, Positive

Orphan designation: recombinant human interleukin-3 truncated diphtheria toxin fusion protein, Treatment of acute myeloid leukaemia, 09/10/2015, Positive

Orphan designation: recombinant human interleukin-3 truncated diphtheria toxin fusion protein, Treatment of acute myeloid leukaemia, 09/10/2015, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

13-3-2019

Qarziba (EUSA Pharma (Netherlands) B.V.)

Qarziba (EUSA Pharma (Netherlands) B.V.)

Qarziba (Active substance: dinutuximab beta) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2019)2061 of Wed, 13 Mar 2019 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/3918/T/10

Europe -DG Health and Food Safety

11-3-2019

PK-Merz® Filmtabletten 150 mg

Rote - Liste

11-3-2019

PK-Merz® Filmtabletten 100 mg

Rote - Liste

8-3-2019

REMODULIN 1 mg/ml Infusionslösung

Rote - Liste

8-3-2019

REMODULIN 10 mg/ml Infusionslösung

Rote - Liste

8-3-2019

REMODULIN 5 mg/ml Infusionslösung

Rote - Liste

8-3-2019

REMODULIN 2,5 mg/ml Infusionslösung

Rote - Liste

7-3-2019

Pregabalin Accord (Accord Healthcare S.L.U.)

Pregabalin Accord (Accord Healthcare S.L.U.)

Pregabalin Accord (Active substance: pregabalin) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2019)1913 of Thu, 07 Mar 2019 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4024/T/10

Europe -DG Health and Food Safety

7-3-2019

viridal® 10 µg/-20 µg/-40 µg

Rote - Liste

7-3-2019

Natrilix® SR 1.5 mg

Rote - Liste

7-3-2019

Azamedac® 50 mg Filmtabletten

Rote - Liste

6-3-2019

Konakion® MM 10 mg

Rote - Liste