Captopril EG

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Captopril EG Tablette 50 mg
  • Dosierung:
  • 50 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Captopril EG Tablette 50 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Angiotensineconversie-enzymremmer

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE206717
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Captopril EG 25 mg Tabletten

Captopril EG 50 mg Tabletten

Captopril EG 100 mg Tabletten

Captopril

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Captopril EG und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Captopril EG beachten?

Wie ist Captopril EG einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Captopril EG aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Captopril EG und wofür wird es angewendet?

Captopril EG ist ein Hemmstoff des Angiotensin-Konversionsenzyms.

Captopril EG ist angezeigt für die Behandlung von:

essenziellem Bluthochdruck und bestimmten Fällen von Bluthochdruck im Bereich der Nierengefäße

Herzproblemen

Patienten, die einen Myokardinfarkt erlitten haben, um deren Lebenserwartung zu verbessern

Nierenerkrankungen bei bestimmten Diabetikern (Diabetestyp I).

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Captopril EG beachten?

Captopril EG darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Captopril oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

von dieses Arzneimittels oder sonstige ACE-Hemmer sind.

wenn Sie früher mit einem Arzneimittel derselben Gruppe der Arzneimittel wie Captopril EG (ACE-

Hemmer) behandelt wurden und eine allergische Reaktion erlitten haben, die zu Schwellung des

Gesichts, der Lippen, der Zunge und des Rachens führte, wodurch Sie Schluck- oder Atemprobleme

(Angioödem) bekamen.

wenn Sie an einem erblichen oder ungeklärten Angioödem leiden

wenn Sie mehr als 3 Monate schwanger sind (Captopril EG ist auch am besten im Frühstadium der

Schwangerschaft zu vermeiden – siehe den Abschnitt über die Schwangerschaft)

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

Packungsbeilage

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsma

namen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Captopril EG einnehmen:

wenn Sie an einer Niereninsuffizienze leiden, denn Captopril wird über die Nieren ausgeschieden.

Die vom Arzt verschriebene Dosis ist unbedingt einzuhalten.

wenn Sie an schwerem Bluthochdruck oder Rechtsherzversagen leiden, wenn Sie ein Dialysepatient

sind oder wenn Sie schon ein Diuretikum einnehmen, denn eine Stunde nach der Einnahme der ersten

Dosis Captopril EG können Hypotoniereaktionen (Schwindelgefühl und Benommenheit) auftreten.

Diese Symptome sind normalerweise gutartig und lassen in liegender Position.

wenn Sie eine Verengung der Herzklappen haben (Mitral- oder Aortenklappenstenose)

wenn Sie an einer Nierenerkrankung oder Lupus leiden oder wenn Sie Immundepressiva nehmen

wenn Sie an anhaltendem oder starkem Erbrechen oder Durchfall leiden

wenn Sie eine Verengung der Nierenarterien haben (Nierenarterienstenose)

wenn in den ersten drei Monaten der Behandlung mit Captopril EG Anzeichen einer Infektion

auftreten (Kehlschmerzen, Fieber)

wenn Sie einen Husten haben

wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten.

Wenn bei Ihnen eine Gelbsucht auftritt, sollten

Sie die Einnahme von Captopril EG beenden und sich unverzüglich mit Ihrem Arzt in Verbindung

setzen. Sollte bei Ihnen eine Veränderung der Leberenzyme festgestellt werden, könnte es sein, dass

Ihr Arzt Sie darum bittet, Ihre Behandlung zu beenden.

wenn Sie ein Hämolysepatient sind, denn bei einigen Membrantypen können allergische Reaktionen

auftreten

wenn Sie sich einer Desensibilisierungsbehandlung wegen einer Allergie gegen Bienen- oder

Wespenstiche unterziehen oder dies in Kürze tun werden

wenn Sie ein Kalium speicherndes Diuretikum, Kaliumsupplemente oder einen Kalium haltigen

Salzersatz einnehmen bzw. anwenden

wenn Sie sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen müssen Informieren Sie Ihren Chirurgen und

den Anästhesiearzt über die Behandlung mit Captopril EG

wenn ein Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie bestimmte Zucker nicht vertragen

wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Depression oder Geisteskrankheiten wie Lithium,

einnehmen

wenn Sie schwarze Hautfarbe haben, kann es sein, dass Captopril EG bei der Senkung des Blutdrucks

weniger wirksam ist.

Schwarze Patienten haben auch eine größere Wahrscheinlichkeit,

Angioödem (

Schwellung von Gesicht, Lippen, Rachen und/oder Zunge

) zu entwickeln als nicht

schwarze Patienten.

wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind (oder werden könnten). Captopril EG wird in der frühen

Schwangerschaft nicht empfohlen und soll nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel nicht

eingenommen werden, da es Ihrem Kind schwer schaden kann, wenn es in diesem Stadium

angewendet wird (siehe den Abschnitt über die Schwangerschaft).

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B.

Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von

Diabetes mellitus haben.

Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium)

in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erhöht sich das Risiko eines Angioödems

(rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

- Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren gehören

Packungsbeilage

(werden zur Verhinderung einer Abstoßung des Organtransplantats verwendet)

Siehe auch Abschnitt „Captopril EG darf nicht eingenommen werden“.

Kinder: Captopril EG darf nur im Krankenhaus durch einen Spezialisten angewendet werden. Dieser

besitzt genügend Erfahrung in der Behandlung mit Captopril EG. Er wird die Risiken und Vorteile der

Behandlung abwägen.

Einnahme von Captopril EG zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen,

auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Kalium-Ergänzungsmittel (Vitamine und Mineralstoffe, die Kalium enthalten) oder kaliumhaltige

Salzersatzstoffe, Diuretika (Wassertabletten, inbesondere jene, die als kaliumsparend bezeichnet

werden) oder andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel in Ihrem Körper erhöhen können (wie

Heparin und Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol): Captopril EG

reduziert möglicherweise die Wirksamkeit dieser Arzneimittel.

Diuretika (Arzneimittel, welche die Wassermenge steigern, die Sie mit Ihrem Urin ausscheiden):

Eine vorangegangene Behandlung mit diesen Arzneimitteln könnte die Wirksamkeit von Captopril

EG auf Ihren Blutdruck steigern. Wenn Captopril EG zur Behandlung von chronischem Herzversagen

verwendet wird, ist es wahrscheinlich, dass die Wirkung von Furosemid (einem Schleifendiuretikum)

eingeschränkt wird.

Weitere blutdrucksenkende Arzneimittel:

Diese Arzneimittel können die Wirksamkeit von

Captopril EG auf den Blutdruck steigern.

Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung geistlicher Erkrankungen): Captopril EG könnte die

Toxizität (Nebenwirkungen) von Lithium steigern.

Trizyklische Antidepressiva (bei Depressionen) und Antipsychotika (bei Geistesstörungen): Diese

können die Wirksamkeit von Captopril EG möglicherweise steigern.

Nichtsteroidale Antirheumatika (Rheuma-Arzneimittel): Diese können die Wirksamkeit von

Captopril EG reduzieren. Sie können auch Nierenprobleme verursachen.

Sympathikomimetika (eine Art Stimulans, einschließlich Clonidin und Dobutamin): Diese können

die Wirksamkeit von Captopril EG möglicherweise reduzieren.

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes: Möglicherweise steigert Captopril EG die Wirksamkeit

dieser Arzneimittel.

Allopurinol

(zur

Behandlung

chronischer

Gicht),

Zytostatika

(Krebsbehandlung)

Immunsuppressiva

(zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen

oder zur Vorbeugung von

Abstoßung eines transplantierten Organs) oder Procainamid (zur Korrektur eines unregelmäßigen

Herzschlags): Diese Arzneimittel können zu einem erhöhten Risiko auf Leukopenie führen (anormale

Senkung der Anzahl weißer Blutkörperchen im Blut).

Bupivacain(ein lokal betäubendes Arzneimittel): Die gleichzeitige Einnahme von Bupivacain kann

Bradykardie und Hypotension verursachen.

Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Abstoßung des Organtransplantats verwendet

werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTORInhibitoren

gehören). Siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”.

Packungsbeilage

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

- wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte

„Captopril EG darf nicht eingenommen werden" und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Einnahme von Captopril EG zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Gegenstandslos

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden oder zu stillen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder

Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

In der Regel wird Ihnen Ihr Arzt empfehlen, die Einnahme von Captopril EG zu beenden, bevor Sie

schwanger sind oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind. Er wird Ihnen raten, anstelle von

Captopril ein anderes Arzneimittel einzunehmen. Captopril EG wird in der frühen Schwangerschaft nicht

empfohlen und darf nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel nicht eingenommen werden, da es Ihrem

Kind schwer schaden kann, wenn es nach dem dritten Monat der Schwangerschaft angewendet wird.

Stillzeit

Wenn Sie Captopril EG einnehmen, wird vom Stillen der Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der

Geburt) und vor allem der Frühgeborenen abgeraten.

Wenn es sich um ein älteres Baby handelt, muss Sie Ihr Arzt informieren über die Vorteile und Risiken der

Einnahme von Captopril EG in der Stillzeit im Vergleich zu anderen Behandlungen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Führen Sie keine Fahzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie während der Einnahme von

Captopril an Schwindel oder Müdigkeit leiden. Ihre Fähigkeit, Fahrzeuge zu führen oder Maschinen zu

bedienen, kann zu Beginn der Behandlung, bei Dosisänderungen oder bei Alkoholkonsum eingeschränkt

sein.

Captopril EG enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Captopril EG erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass

Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Captopril EG einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Wenn Sie eine größere Menge von Captopril EG eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Captopril EG eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt,

Ihren Apotheker, das Antigiftzentrum (070/245.245) oder das nächstgelegenes Krankenhaus.

Die Symptome einer Überdosis umfassen einen starken Blutdruckabfall, Schock, Starrheit, langsame

Herzfrequenz, Störungen des Elektrolythaushalts und Niereninsuffizienz.

Wenn Sie die Einnahme von Captopril EG vergessen haben

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, er wird Ihnen sagen, was zu tun ist.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Packungsbeilage

Wenn Sie die Einnahme von Captopril EG abbrechen

Ziehen Sie immer Ihren Arzt zu Rate, wenn Sie die Behandlung einstellen wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn Sie eine Infektion bekommen wie eine Halsentzündung oder Fieber oder eine Reaktion haben,

bei der die Zunge oder der Rachen anschwillt, informieren Sie sofort Ihren Arzt.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Schlafstörungen

veränderter Geschmackssinn

Benommenheit/Schwindel

trockene Reizhusten

Kurzatmigkeit

Übelkeit, Magenbeschwerden, Erbrechen

Bauchschmerzen, Durchfall,

Verstopfung

Mundtrockenheit

Juckreiz, mit oder ohne Ausschlag

Hautausschlag

Haarausfall (Alopezie)

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), unregelmäßiger Herzschlag (Tachyaritmie)

Angina pectoris

Palpitationen

Herzinfarkt

Herzschwäche

erniedrigten Blutdruck (Hypotonie)

Durchblutungsstörung, die zu Taubheit und Blässe von Zehen und Fingern führt (Raynaud-Phänomen)

erröten

Blässe

Schwellung von Gesicht, Lippen, Rachen und/oder Zunge (Angioödem)

Nierenfunktionsstörungen wie Nierenversagen, große oder geringe Urinmenge (Polyurie/Oligurie),

Bedürfnis häufigen Wasserlassens

Brustschmerzen

Müdigkeit

allgemeines Unwohlsein

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

Anorexie

Kopfschmerzen, Schläfrigkeit

Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen oder Füßen (Parästhesien)

Packungsbeilage

Schmerzhafte Entzündung der Schleimhäute (Stomatitis) oder Geschwüre im Mund

Anschwellen der Darmschleimhaut (intestinales Angioödem)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

niedrige Anzahl eines bestimmten Typs der weißen Blutkörperchen, die neutrophile Granulozyten

genannt werden (Neutropenie)

starke Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen, wodurch sich die Anfälligkeit für

Infektionen erhöht (Agranulozytose)

Mangel an allen Blutzellen (Panzytopenie)

Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie)

Verringerung der Anzahl der Blutplättchen (Thrombopenie)

Vergrößerung der Lymphknoten (Lymphadenopathie)

Zunahme eines bestimmten Typs von weißen Blutkörperchen (Eosinophilie)

hohe Kalium-Konzentration im Blut, die zu Herzrhythmusstörungen führen kann

niedrige

Natrium-Konzentration

Blut,

Muskelschwäche,

Zuckungen

oder

Herzrhythmusstörungen führen kann

niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie)

Verwirrtheit

Depression

Schlaganfall

Ohnmachtsanfälle (Synkopen),

verschwommenes Sehen

Herzstillstand, eingeschränkte Herzfunktion (kardiogener Schock)

Atembeschwerden oder pfeifendes Atemgeräusch (Bronchospasmus)

Schwellung und Reizung in der Nase (Rhinitis)

Entzündung der Lungenbläschen, verursacht durch eine Allergie (allergische Alveolitis)

Anreicherung von weißen Blutkörperchen (Eosinophilen) in den Lungen (eosinophile Pneumonie)

Entzündung der Zunge (Glossitis)

Magen-, Darm- oder Speiseröhrengeschwür (peptisches Ulcus)

Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit starken Bauch- und Rückenschmerzen (Pankreatitis)

Leberversagen

Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht)

Entzündung der Leber (Hepatitis) mit Absterben der Leberzellen,

Anstieg der Leberenzyme,

Anstieg der Bilirubin-Konzentration im Blutserum,

Nesselsucht (Urtikaria)

schwerwiegende Erkrankung mit Blasenbildung im Bereich von Haut, Mund, Augen und Genitalen

(Stevens-Johnson-Syndrom)

eine Hauterkrankung mit juckenden rosaroten Flecken (Erythema multiforme)

Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht (Photosensitivität)

abschuppende Haut (Erythroderma, exfoliative Dermatitis)

Muskelschmerzen (Myalgie), Gelenkschmerzen (Arthralgie)

Nierenerkrankung (nephrotisches Syndrom)

Impotenz, Brustwachstum bei Männern (Gynäkomastie)

Fieber

überhöhte Werte von Serumproteinen im Harn (Proteinurie)

Anstieg der Harnstoffkonzentration im Blut

Anstieg der Kreatinin-Konzentration im Blutserum

Abnahme der Hämoglobin-Konzentration (rote Blutkörperchen)

Packungsbeilage

Abnahme des Hämatokrit-Wertes (Anteil der roten Blutkörperchen am Blut)

Senkung der Anzahl weißer Blutkörperchen im Blut

positiver

Test

antinukleäre

Antikörper

(ANA)

(Bluttest

Nachweis

einer

Autoimmunerkrankung)

Beschleunigung der Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) (Hinweis darauf, dass irgendwo im Körper

eine Entzündung vorliegt)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt über die Website: www.fagg-afmps.be anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie

dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt

werden.

5. Wie ist Captopril EG aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Bei Zimmertemperatur (15-25°C) aufbewahren.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach „EXP“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Captopril EG enthält

Der Wirkstoff ist Captopril.

Jede Tablette Captopril EG 25 mg/50 mg/100 mg enhält 25 mg/50 mg/100 mg Captopril entsprechend.

Die sonstigen Bestandteile sind Mikrokristalline Cellulose, Lactose, Maisstärke, Stearinsäure.

Wie Captopril EG aussieht und Inhalt der Packung

Captopril EG

25 mg Tabletten:

Viereckige bikonvexe weisse Tabletten mit kreuzförmiger Bruchrille an einer Seite.

Schachteln von 30, 45, 60, 90 und 100 Tabletten in PVC/Al-Blisterpackung

Captopril EG

50 mg Tabletten:

Ovale, bikonvexe, weisse Tabletten mit Bruchrille an einer Seite.

Schachteln von 30, 45, 60, 90 und 100 Tabletten in PVC/Al-Blisterpackung

Captopril EG

100 mg Tabletten:

Ovale, bikonvexe, weisse Tabletten mit Bruchrille an einer Seite.

Schachteln von 30, 45, 60 und 100 Tabletten in PVC/Al-Blisterpackung

Packungsbeilage

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Eurogenerics NV - Heizel Esplanade b22 – 1020 Brüssel

Hersteller

Lamp San Prospero - Via Della Pace 25/A - 41030 San Prospero s/S Modena - Italien

Sanico - Veedijk 59 - 2300 Turnhout

Zulassungsnummern:

Captopril EG 25 mg Tabletten: BE206665

Captopril EG 50 mg Tabletten: BE206674

Captopril EG 100 mg Tabletten: BE206717

Abgabeform: verschreibungspflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt/überarbeitet im 11/2017 / 11/2017.