Capoten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Capoten Tablette 50 mg
  • Dosierung:
  • 50 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Capoten Tablette 50 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Angiotensineconversie-enzyminhibitor

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE398011
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Packungsbeilage

PACKUNGSBEILAGE

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

CAPOTEN 25 mg Tabletten

CAPOTEN 50 mg Tabletten

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind

(siehe Abschnitt 6).

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Capoten und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Capoten beachten?

3. Wie ist Capoten einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Capoten aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST CAPOTEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Pharmakotherapeutische Gruppe und Wirkungsweise

Capoten ist ein Hemmstoff des Angiotensin-converting-Enzyms.

Therapeutische Indikationen

Capoten ist angezeigt für die Behandlung von:

essenziellem Bluthochdruck und bestimmten Fällen von Bluthochdruck im Bereich der

Nierengefäße;

Herzproblemen;

Patienten, die einen Myokardinfarkt erlitten haben, um deren Lebenserwartung zu

verbessern;

Nierenerkrankungen bei bestimmten Diabetikern (Diabetestyp I).

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON CAPOTEN BEACHTEN?

Capoten darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Captopril, ein anderes Arzneimittel aus derselben Gruppe

(ACE-Hemmer) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses

Arzneimittels sind.

Packungsbeilage

wenn Sie nach einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer bereits eine

Schwellung festgestellt haben (Angioödem).

wenn Sie eine chronische und wiederholt auftretende Schwellung haben, deren Ursache

erblich oder ungeklärt ist (hereditäres oder idiopathisches Angioödem).

Wenn Sie Schwanger sind.

Wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit

einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Capoten einnehmen.

Nehmen Sie Capoten mit Vorsicht ein:

Wenn Sie an einer Niereninsuffizienz leiden, denn Captopril wird vorwiegend über die

Nieren ausgeschieden. Die vom Arzt verschriebene Dosis ist unbedingt einzuhalten.

Wenn Sie eine Schwellung von Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Zunge und/oder Rachen

aufweisen, brechen Sie die Behandlung mit Capoten sofort ab und wenden Sie sich so

schnell wie möglich an Ihren Arzt, da Sie möglicherweise dringend behandelt werden

müssen.

Wenn Sie Bauchschmerzen haben, mit oder ohne Übelkeit oder Erbrechen, wenden Sie

sich an Ihren Arzt.

Wenn Ihre Haut oder Ihr Augenweiß gelb werden, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden, da Ihr Arzt Sie dann engmaschig überwachen

muss.

Wenn Sie an schwerem Bluthochdruck oder Rechtsherzversagen leiden, wenn Sie ein

Dialysepatient sind oder wenn Sie schon ein Diuretikum einnehmen, wenn Sie eine

salzarme Diät einhalten, wenn Sie an Durchfall oder Erbrechen gelitten haben,

informieren Sie Ihren Arzt, denn eine Stunde nach der Einnahme der ersten Dosis

Capoten können Hypotoniereaktionen (Schwindelgefühl und Benommenheit) auftreten.

Diese Symptome sind normalerweise harmlos und lassen in liegender Position nach.

Wenn Sie aber bereits an einer Erkrankung der Blutgefäße leiden, die das Herz oder das

Gehirn versorgen, könnte ein starker Blutdruckabfall das Risiko auf einen Herzinfarkt

oder einen Schlaganfall erhöhen.

Wenn Sie an einer Nierenerkrankung oder Lupus leiden oder wenn Sie

Immunsuppressiva, Allopurinol (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht) oder

Procainamid (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) einnehmen,

informieren Sie Ihren Arzt.

Wenn in den ersten drei Monaten der Behandlung mit Capoten Anzeichen einer Infektion

auftreten (Halsschmerzen, Fieber), sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie sich einer Desensibilisierungsbehandlung unterziehen (z. B. gegen Wespen-

oder Bienenstiche), informieren Sie Ihren Arzt, da in seltenen Fällen allergische

Reaktionen auftreten können.

Wenn Sie ein Dialysepatient sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, denn bei einigen

Membrantypen können allergische Reaktionen auftreten.

Wenn Sie eine bestimmte Behandlung erhalten, um den Fettgehalt im Blut zu senken

(LDL-Apherese), informieren Sie Ihren Arzt, da allergische Reaktionen auftreten können.

Wenn Sie ein Kalium sparendes Diuretikum, Kaliumsupplemente oder einen

kaliumhaltigen Salzersatz einnehmen bzw. anwenden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen müssen, informieren Sie Ihren

Chirurgen und den Anästhesiearzt über die Behandlung mit Capoten.

Packungsbeilage

Wenn Sie Diabetiker sind, informieren Sie Ihren Arzt, da er Sie genauer überwachen

muss.

Bei Menschen schwarzer Hautfarbe kann sich Capoten als weniger wirksam erweisen, als

bei Menschen anderer Hautfarbe.

Bitte nehmen Sie Capoten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt

ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck

einnehmen:

- einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet

– z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme

aufgrund von Diabetes mellitus haben.

- Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.

B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Capoten darf nicht eingenommen werden“.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, schwanger zu sein, (oder wenn Sie eine

Schwangerschaft planen). Die Einnahme von Capoten wird zu Beginn einer Schwangerschaft

nicht empfohlen und sollte auch nach dem dritten Schwangerschaftsmonat vermieden werden,

da das Arzneimittel in diesem Stadium für Ihr Kind sehr schädlich sein kann (siehe Abschnitt

„Schwangerschaft“).

Kinder

Capoten darf nur im Krankenhaus von einem Spezialisten angewendet werden, der genügend

Erfahrung in der Behandlung mit Capoten besitzt. Er wird die Risiken und Vorteile der

Behandlung abwägen.

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, falls eine der oben beschriebenen Warnungen für Sie gilt bzw.

in der Vergangenheit für Sie gegolten hat.

Einnahme von Capoten zusammen mit anderen Arzneimitteln

In Verbindung mit Arzneimitteln, die zu Hyperkaliämie führen können (Kalium sparende

Diuretika, Kaliumsupplemente, Heparin, nicht steroidale Entzündungshemmer, Ciclosporin):

Diese Arzneimittel können zu einer erheblichen Erhöhung des Blutkaliumspiegels führen,

insbesondere bei Patienten, die an Niereninsuffizienz leiden.

Thiaziddiuretika oder Schleifendiuretika (Arzneimittel, die die Harnausscheidung fördern):

Diese Arzneimittel erhöhen das Risiko auf eine Blutdrucksenkung (Hypotonie).

Andere Antihypertensiva (Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks):

Diese Arzneimittel können die blutdrucksenkende Wirkung von Capoten noch verstärken.

In Verbindung mit Indometacin (Entzündungshemmer):

Eine Verminderung der antihypertensiven Wirkung von Capoten ist möglich. Wahrscheinlich

gilt dies auch für andere nicht steroidale Entzündungshemmer.

Nicht steroidale Entzündungshemmer (Arzneimittel gegen Fieber und Schmerzen):

Packungsbeilage

Diese Arzneimittel können die den Kaliumspiegel im Blut erhöhende Wirkung von Capoten

noch verstärken und zu einer Veränderung der Nierenfunktion führen. Diese Wirkungen sind

im Prinzip umkehrbar, können aber bei älteren oder dehydrierten Patienten schwerwiegender

sein. Die chronische Verabreichung dieser Arzneimittel kann die Wirkung von Capoten

einschränken.

In Verbindung mit Lithium (Antidepressivum):

Der Blutlithiumspiegel kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Capoten steigen. Diese

Wirkung wird bei gleichzeitiger Verabreichung von Thiaziddiuretika (eine bestimmte Art von

Arzneimitteln, die die Harnausscheidung fördern) noch verstärkt.

In Verbindung mit Arzneimitteln zur Behandlung eines Herzanfalls:

Capoten kann mit den Arzneimitteln kombiniert werden, die normalerweise zur Behandlung

eines Herzanfalls angewendet werden.

Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depression) und Antipsychotika

(Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen):

Capoten kann die blutdrucksenkenden Wirkungen von bestimmten Antidepressiva und

Antipsychotika noch verstärken. Ein Blutdruckabfall ist möglich.

Allopurinol (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht), Procainamid (Arzneimittel zur

Behandlung von Herzrhythmusstörungen), Zytostatika (Arzneimittel zur Behandlung von

Krebs) und Immunsuppressiva (Arzneimittel zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen nach

einer Organtransplantation):

Die gleichzeitige Verabreichung von Capoten und diesen Arzneimitteln kann das Risiko auf

eine Senkung der Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöhen.

Sympathomimetika (Arzneimittel, die das sympathische Nervensystem stimulieren):

Diese Arzneimittel können die Wirkung von Capoten auf den Blutdruck abschwächen.

In Verbindung mit Insulin und oralen Antidiabetika:

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Capoten und Antidiabetika kann die

blutzuckerspiegelsenkende Wirkung der Letzteren zunehmen.

In Verbindung mit Bupivacain:

Die gleichzeitige Einnahme von Bupivacain kann Bradykardie und Hypotonie verursachen.

Wechselwirkung mit Tests der klinischen Biologie:

Capoten kann falsch positive Ergebnisse von Tests verursachen, die Aceton im Harn

aufspüren sollen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel

einzunehmen.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige

Vorsichtsmaßnahmen treffen:

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe

auch Abschnitte „Capoten darf nicht eingenommen werden" und „Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“).

Packungsbeilage

Einnahme von Capoten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Gegenstandslos.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, schwanger zu sein (oder wenn Sie eine

Schwangerschaft planen). Normalweise wird Ihr Arzt Ihnen raten, die Einnahme von Capoten

einzustellen, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind,

und Ihnen anstelle von Capoten ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Einnahme von

Capoten wird zu Beginn einer Schwangerschaft nicht empfohlen und sollte auch nach dem

dritten Schwangerschaftsmonat vermieden werden, da das Arzneimittel nach dem dritten

Schwangerschaftsmonat für Ihr Kind sehr schädlich sein kann.

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen

von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt), insbesondere von Frühgeborenen,

wird bei gleichzeitiger Einnahme von Capoten nicht empfohlen.

Bei älteren Babys wird Ihr Arzt Sie über die Vorteile und Risiken der Anwendung von

Capoten während der Stillzeit im Vergleich zu anderen Therapien aufklären.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Capoten kann Ihre Fähigkeit, Fahrzeuge zu führen und Maschinen zu bedienen, beeinflussen,

insbesondere zu Beginn der Behandlung, bei einer Dosisanpassung oder in Verbindung mit

Alkohol, aber diese Wirkungen hängen von Ihrer individuellen Empfindlichkeit gegenüber

dem Arzneimittel ab.

Capoten enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Capoten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

WIE IST CAPOTEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn Sie eine größere Menge Capoten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Capoten angewendet oder eingenommen haben, nehmen Sie unverzüglich

Kontakt auf mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem Antigiftzentrum (070/245.245).

Die Symptome einer Überdosierung von Capoten sind ein Blutdruckabfall (Hypotonie),

Schock, Stupor, langsamerer Herzschlag (Bradykardie), unausgewogener Elektrolythaushalt

(Salze im Blut) und Niereninsuffizienz.

Packungsbeilage

Wenn Sie die Einnahme von Capoten vergessen haben

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, er wird Ihnen sagen, was zu tun ist.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie die Einnahme von Capoten abbrechen

Ziehen Sie immer Ihren Arzt zurate, wenn Sie die Behandlung einstellen wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen sind möglich:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Sehr selten: Verminderung der weißen Blutkörperchen (Neutropenie), Blutarmut (Anämie),

Verminderung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie), Senkung der Anzahl aller Arten

von Blutkörperchen (Panzytopenie), insbesondere bei Patienten, die an

Nierenfunktionsstörungen leiden, Entzündung der Lymphknoten (Lymphadenopathie),

Erhöhung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), Sekundarerkrankung

aufgrund einer übermäßigen Aktivierung des Immunsystems (Autoimmunerkrankung).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Selten: Appetitmangel (Anorexie)

Sehr selten: Anstieg des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkaliämie), Senkung des

Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie)

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: Schlafstörungen

Sehr selten: Verwirrtheit, Depression

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: gestörte Geschmacksempfindung, Schwindel

Selten: Schläfrigkeit, Kopfschmerzen und Prickeln oder Gefühllosigkeit (Parästhesien)

Sehr selten: Erkrankungen der Blutgefäße im Gehirn, einschließlich Schlaganfall und

Ohnmacht (Synkope)

Augenerkrankungen

Sehr selten: verschwommenes Sehen

Erkrankungen des Immunsystems:

Selten: Anschwellen der Gliedmaßen, des Gesichts und der Atemwege (Quincke-Ödem).

Packungsbeilage

Herzerkrankungen:

Häufig: Schmerzen im Brustkorb.

Gelegentlich: Beschleunigung des Herzrhythmus (Tachykardie), Angina pectoris,

Palpitationen (Herzklopfen), Myokardinfarkt, Herzschwäche.

Sehr selten: Herzstillstand, kardiogener Schock

Gefäßerkrankungen

Gelegentlich: Senkung des Blutdrucks (Hypotonie), Raynaud-Syndrom (kalte und blasse

Extremitäten aufgrund von Durchblutungsstörungen), Hitzewallungen, Blässe

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:

Häufig: trockener Reizhusten (nicht produktiv) und Atemnot (Dyspnoe)

Sehr selten: Krampf der Luftröhrenäste (Bronchospasmus), Entzündung der

Nasenschleimhaut (Rhinitis), allergische Lungenentzündung (allergische

Alveolitis)/Lungenentzündung in Anwesenheit bestimmter Blutkörperchen (eosinophile

Pneumonie).

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:

Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Magenreizung, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung,

Mundtrockenheit, Schmeckstörungen

Selten: Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis), aphthöse Geschwüre, Schwellung der

Darmschleimhaut (intestinales Angioödem)

Sehr selten: Entzündung der Zunge, Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwür

(gastroduodenales Ulkus), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten: Leberfunktionsstörungen und Obstruktion der Gallengänge mit einer

Ansammlung von Gallenflüssigkeit (Cholestase) und Gelbsucht (Ikterus), Entzündung der

Leber (Hepatitis), möglicherweise mit Absterben von Lebergewebe (Nekrose), Anstieg der

Leberenzymwerte und von Bilirubin (gelber Farbstoff in der Gallenflüssigkeit)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Häufig: Rötung der Haut (Erythem), Juckreiz (Pruritus) mit oder ohne Hautausschlag,

Hautausschlag, Haarausfall (Alopezie).

Gelegentlich: Blässe, Schwellung (Angioödem).

Sehr selten: Quaddeln, sehr schwere Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema

multiforme), Lichtempfindlichkeit, Rötung der Haut (Erythrodermie), Hautreaktionen mit

Blasenbildung (pemphigoide Reaktionen) und Entzündung der Haut mit Abschuppung

(exfoliative Dermatitis)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr selten: Muskelschmerzen (Myalgien), Gelenkschmerzen (Arthralgien)

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:

Selten: Schlecht funktionierende Nieren, Harndrang, Eiweiß im Harn (Proteinurie).

Sehr selten: Nierenerkrankung mit Anwesenheit von Eiweiß im Harn (nephrotisches

Syndrom)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Sehr selten: Impotenz, Vergrößerung der Brüste beim Mann (Gynäkomastie)

Packungsbeilage

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich: Schmerzen in der Brust, Erschöpfung, Unwohlsein

Sehr selten: Fieber

Untersuchungen

Sehr selten: Anwesenheit von Eiweiß im Harn (Proteinurie), Erhöhung der Anzahl bestimmter

weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), Anstieg der Kaliumwerte im Blut, Rückgang der

Natriumwerte im Blut, Anstieg der Werte von Harnstoff-Stickstoff und Kreatinin im Blut

(Parameter der Nierenfunktion), Anstieg der Bilirubinwerte (Parameter der Leberfunktion),

Rückgang der Hämoglobin- und Hämatokritwerte (Parameter im Zusammenhang mit den

roten Blutkörperchen), Senkung der Anzahl weißer Blutkörperchen, Senkung der Anzahl von

Blutplättchen, positive Werte von antinukleären Antikörpern (Antikörper, die bei bestimmten

Erkrankungen festgestellt werden), Erhöhung der Blutsenkungsgeschwindigkeit (kann im

Laufe verschiedener Erkrankungen auftreten)

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

5.

WIE IST CAPOTEN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25ºC lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etui nach dem Vermerk EXP angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Capoten enthält

Der Wirkstoff ist: Captopril. Capoten 25 mg Tabletten enthält 25 mg Captopril. Capoten

50 mg Tabletten enthält 50 mg Captopril.

Die sonstigen Bestandteile sind:

25-mg-Tablette: mikrokristalline Cellulose, Lactose (siehe Abschnitt 2, Capoten enthält

Lactose), Maisstärke, Stearinsäure

50-mg-Tablette: mikrokristalline Cellulose, Lactose (siehe Abschnitt 2, Capoten enthält

Lactose), Maisstärke, Stearinsäure

Wie Capoten aussieht und Inhalt der Packung

Es handelt sich um Tabletten zum Einnehmen.

Capoten 25

mg:

Packungsbeilage

Die Tabletten sind weiß, quadratisch, bikonvex, mit einer Kreuzbruchkerbe auf einer Seite

und der Gravur 25 auf der anderen Seite. Capoten 25 mg ist in Packungen mit 30, 45, 60 und

100 Tabletten in Blisterpackung erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle

Packungsgrößen in den Verkehr gebracht

Capoten 50

mg:

Die Tabletten sind weiß, von ovaler Form, mit Bruchkerbe auf einer Seite und der Gravur 50

auf der anderen Seite. Capoten 50 mg ist in Packungen mit 30, 45, 60 und 100 Tabletten in

Blisterpackung erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den

Verkehr gebracht

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Bristol-Myers Squibb Belgium SA

Chaussée de La Hulpe, 185

1170 Brüssel

Belgien

Hersteller:

Bristol-Myers Squibb, S.r.l

Contrada Fontana del Ceraso

03012 Anagni-Frosinone

Italien

Wenden Sie sich mit allen Fragen zu diesem Arzneimittel an Ihren Arzt oder Apotheker.

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung: Bristol-Myers Squibb

Belgium, unter der Telefonnummer 02/352.76.11.

Zulassungsnummern:

CAPOTEN 25 mg:

BE 398614

CAPOTEN 50 mg:

BE 398011

Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im MM/YYYY.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 06/2017