Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder
  • Einheiten im Paket:
  • 1 x 400 ml (Glasflasche), Laufzeit: 24 Monate,12 x 400 ml (Glasflasche), Laufzeit: 24 Monate,1 x 400 ml (Kunststoffflasche), Lau
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 8-00244
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-06-1995
  • Letzte Änderung:
  • 30-11-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

936354_F_GI_11-01-12_Calcium Norbrook-Injektionslösung.doc

B. PACKUNGSBEILAGE

936354_F_GI_11-01-12_Calcium Norbrook-Injektionslösung.doc

GEBRAUCHSINFORMATION

Calcium „Norbrook“ – Injektionslösung für Rinder

1.

NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND,

WENN

UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE

VERANTWORTLICH IST

Zulassungsinhaber und Hersteller:

Norbrook Laboratories Limited, Station Works, Newry, Co Down, N Ireland, BT35 6JP

2.

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Calcium „Norbrook“ – Injektionslösung für Rinder

Calcium, Magnesium, Borsäure

3.

WIRKSTOFF(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE

1 ml enthält:

Calciumgluconat

333,0 mg

(entsprechend 29,68 mg Ca

Magnesiumhypophosphit-Hexahydrat

50,0 mg

(entsprechend 2,8 mg Mg

Borsäure

68,4 mg

4.

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Behandlung von Calcium-Mangelzustände (verbunden mit Magnesiummangel) und deren Folgen

wie: Gebärparese (Milchfieber), Festliegen, Stall- und Weidetetanie.

5.

GEGENANZEIGEN

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der

sonstigen Bestandteile.

Nicht anwenden bei Hypercalcämie und Hypermagnesiämie.

Vorsicht ist erforderlich bei Hyperparathyreoidismus, Azidose, Niereninsuffizienz und

Herzglykosidintoxikation.

6.

NEBENWIRKUNGEN

Initial tritt Bradykardie (Verlangsamung des Herzschlages) auf, danach kann es bei zu rascher

intravenösen Verabreichung zu Herzfrequenzsteigerung, Rhythmusstörungen und Herzstillstand

kommen. Weitere während oder bis zu 30 Minuten nach der Verabreichung mögliche Symptome

(infolge Hypercalcämie) sind Muskelzittern, Unruhe, Schweißausbruch und Blutdruckabfall bis hin

zum Kollaps. Symptome einer Hypercalcämie (Muskelzittern, Zähneknirschen, Festliegen, Unruhe)

können auch 6 – 10 Stunden nach der intravenösen Verabreichung auftreten. Nach s.c. Applikation

können sich lokale Reaktionen entwickeln.

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage

aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker

mit.

936354_F_GI_11-01-12_Calcium Norbrook-Injektionslösung.doc

7.

ZIELTIERART(EN)

Rind

8.

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Zur langsam intravenösen oder subkutanen Anwendung.

Rind: 0,5 ml/kg Körpergewicht (entspricht 14,84 mg Ca2+ und 1,4 mg Mg2+ pro kg KGW)

Dies entspricht einer Menge von 200 ml – 350 ml je Tier:

200 ml für 400 kg

250 ml für 500 kg

300 ml für 600 kg

350 ml für 700 kg

Anmerkung:

1. i.v. Applikation: langsam und körperwarm infundieren.

2. s.c. Applikation: Menge auf mehrere Stellen verteilen.

Die Dosierungsangaben sind Richtwerte und immer dem bestehenden Defizit und dem jeweiligen

Kreislaufzustand anzupassen.

9.

HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Die Dosierungsangaben sind Richtwerte und immer dem bestehenden Defizit und dem jeweiligen

Kreislaufzustand anzupassen.

10.

WARTEZEIT

Essbare Gewebe: 0 Tage.

Milch:

0 Stunden

11.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Arzneimittel unzugänglich für von Kinder aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern. Vor Licht schützen.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett/dem Karton angegebenen Verfalldatum nicht

mehr anwenden.

Dieses Tierarzneimittel enthält kein Konservierungsmittel, daher sind nicht benötigte Restmengen, die

nach Applikation oder Entnahme der erforderlichen Dosis im Behältnis zurückbleiben, zu entsorgen.

12.

BESONDERE WARNHINWEISE

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren

936354_F_GI_11-01-12_Calcium Norbrook-Injektionslösung.doc

Vorsicht bei Verdacht auf Herzschäden (Calcium-Schock). Während der intravenösen Applikation ist

die Herzfrequenz zu überwachen. Bei Auftreten von Tachykardie und Rhythmusstörungen ist die

Applikation sofort abzubrechen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender

Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die

Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode

Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen

Calcium steigert bei parenteraler Anwendung die Wirksamkeit von Herzglykosiden, so dass bei sonst

tolerierter und unveränderter Dosierung eine Herzglykosidintoxikation auftreten kann. Die kardiale

Wirkung von

-Adrenergika und Methylxanthinen wird ebenfalls verstärkt. Glukokortikoide steigern

die renale Calciumausscheidung. Eine Vielzahl von Substanzen ist inkompatibel mit Calcium, deshalb

sollen zu Calciumlösungen insbesondere nicht Sulfate, Tetracycline, Chlorpheniramin, Streptomycin,

Nitrofurantoin zugemischt werden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich

Bei zu schneller intravenöser Verabreichung oder Überdosierung kann es zu einer Hypercalcämie

und/oder Hypermagnesämie mit kardiotoxischen Erscheinungen wie Tachykardie nach initialer

Bradykardie und Herzrhythmusstörungen (Extrasystolen) kommen. Weitere hypercalcämische

Symptome sind: motorische Schwäche, Muskelzittern, gesteigerte Erregbarkeit, Unruhe,

Schweißausbrüche, Polyurie, Blutdruckabfall, Depression sowie Koma. Symptome einer

Hypercalcämie können auch 6-10 Stunden nach der Applikation auftreten und dürfen aufgrund der

Ähnlichkeit der Symptome nicht als Rezidiv der Hypocalcämie fehldiagnostiziert werden.

13.

BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT

VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN

ERFORDERLICH

Abgelaufene oder nicht vollständig entleerte Packungen sind als gefährlicher Abfall zu behandeln und

gemäß den geltenden Vorschriften einer unschädlichen Beseitigung zuzuführen. Leere Packungen

sind mit dem Hausmüll zu entsorgen.

14.

GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE

Jänner 2011

15.

WEITERE ANGABEN

Z.Nr.: 8-00244

Packungsgrößen: 400 ml, 12 x 400 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung:

Vertrieb: Richter Pharma AG, A-4600 Wels

7-12-2018

Magnesium citrate malate as a source of magnesium added for nutritional purposes to food supplements

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