BRUFEN RETARD

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • BRUFEN RETARD Retardtablette 800 mg
  • Dosierung:
  • 800 mg
  • Darreichungsform:
  • Retardtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • BRUFEN RETARD Retardtablette 800 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Nicht-steroid anti-inflammatory drugs (NSAID)

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE150376
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

BRUFEN FORTE 600 mg, Filmtabletten

BRUFEN GRANULAT 600 mg, Brausegranulat

BRUFEN RETARD 800 mg, Tabletten mit verzögerter Wirkstofffreisetzung

Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Brufen und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Brufen beachten?

Wie ist Brufen einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Brufen aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Ibuprofen und wofür wird es angewendet?

Brufen enthält den Wirkstoff Ibuprofen, der zur Behandlung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen

eingesetzt wird.

Dieses Arzneimittel wird angewendet zur symptomatischen Behandlung bei:

1. Rheumatischen Erkrankungen:

a) Entzündliche Gelenkerkrankungen :

– rheumatoide Arthritis (chronische Gelenk- und Bindegewebsentzündung)

– Spondylitis ankylosans (Entzündung der Wirbelgelenke)

– Kinderrheuma (Still’sche Krankheit) und verwandte Erkrankungen

b) Degenerative Gelenkerkrankungen: akute Entzündungsschübe bei Osteoarthrose (chronische

nicht-entzündliche Erkrankung der Gelenke und der benachbarten Knochenzonen).

c) Extra-artikuläre Erkrankungen: Veränderungen des ein Gelenk umgebenden Gewebes,

Schleimbeutel-, Sehnen- und Sehnenscheidenentzündung, Halswirbelsäulensyndrom und akute

Kreuzschmerzen, ausgelöst durch Bandscheibenschäden.

2. Gynäkologie und Geburtshilfe :

a) Menstruationsschmerzen

b) Schmerzen nach einer Entbindung

c) Schmerzen infolge Dammschnitt zur Erleichterung einer Entbindung

3. Erkrankungen des Mundes und der Zähne:

Entzündung und Schmerzen nach chirurgischen Eingriffen im Mund und nach Dentaleingriffen.

4. Augenerkrankungen:

Entzündung nach einem chirurgischen Eingriff oder nach einer Verletzung.

5. Fieber

6. Traumatologie

Brufen Retard 800 mg kann bei Erwachsenen in allen oben genannten Indikationen angewendet werden.

Diese Arzneiform ist jedoch insbesondere für die Behandlung von chronischen Entzündungen des

Bewegungsapparats vorgesehen. -

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Brufen beachten?

BRUFEN darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile

von Brufen oder gegen jedes andere Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen, einschließlich

Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin), sind.

wenn Sie bereits Überempfindlichkeitsreaktionen gegen andere zuvor angewendete Arzneimittel zur

Behandlung von Entzündungen, einschließlich Acetylsalicylsäure (wie z. B. Aspirin), gezeigt haben.

Symptome sind Asthma, Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen), Rhinitis, Urtikaria (Nesselsucht),

Haut-, Lippen-, Zungen- oder Kehlkopfödeme (Angioödem).

wenn bei Ihnen Magen- /Darmblutungen oder ein Magen- oder Darmdurchbruch (Perforation) in

Verbindung mit einer früheren Behandlung mit einem entzündungshemmenden Arzneimittel

aufgetreten sind.

wenn Sie an bestimmten Erkrankungen leiden, die mit erhöhter Blutungsneigung einhergehen.

wenn Sie an Magen- oder Darmerkrankungen, wie Geschwüren, Blutungen oder bestimmten

entzündlichen Erkrankungen (wie z. B. Morbus Crohn oder Colitis ulzerosa) leiden oder in der

Vergangenheit an solchen Erkrankungen gelitten haben.

wenn Sie an schwerer Niereninsuffizienz leiden.

wenn Sie an schwerer Herzinsuffizienz leiden.

wenn Sie an schwerer Leberinsuffizienz leiden.

wenn Sie sich im letzten Drittel (drittes Trimenon) der Schwangerschaft befinden.

von Kindern unter 12 Jahren außer bei Kinderrheuma (Still’sche Krankheit).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten

Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen

Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Brufen mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen,

Wenn Sie eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina

pectoris (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere

arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund

verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-

Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA“) hatten.

Wenn Sie Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder

Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

Wenn Sie an einer eingeschränkten Nieren-, Leber- oder Herzfunktion leiden, wenn Sie

Medikamente einnehmen, die das Harnvolumen steigern (Diuretika), oder bestimmte andere

Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck (wie z. B. ACE-Hemmer), muss Ihre

Nierenfunktion überwacht werden. Brufen kann eine akute Niereninsuffizienz hervorrufen. Es

besteht ein Risiko einer Nierenschädigung bei dehydratisierten Kindern und Jugendlichen.

Wenn Sie im fortgeschrittenen Alter sind, erhöht sich Ihre Anfälligkeit für Nebenwirkungen, besonders

für solche, die den Magen und Darm betreffen. Außerdem muss Ihre Nierenfunktion überwacht

werden.

Wenn Sie an Magen- oder Darmproblemen leiden, sollten Sie Ihrem Arzt oder Apotheker alle

ungewöhnlichen Symptome melden. Ihr Arzt kann Ihnen eine Kombinationsbehandlung mit einem

schützenden Arzneimittel geben.

Wenn Sie an Blutgerinnungsstörungen leiden, kann Brufen die Blutungsdauer verlängern.

Brufen kann die Symptome einer Infektion maskieren.

Wenn Sie dehydriert sind (dies gilt für Erwachsene wie für Kinder).

Wenn Sie an Asthma, chronischer Rhinitis oder allergischen Erkrankungen oder Bronchialkrämpfen

(Bronchospasmen) leiden, denn Brufen kann zu Bronchialkrämpfen führen, Nesselsucht oder

Schwellungen der Haut, der Zunge, im Rachen (Quincke-Ödem) auslösen.

Wenn Sie an bestimmten Bindegewebserkrankungen (wie z. B. Lupus erythematodes) leiden. Es

besteht ein erhöhtes Risiko für eine aseptische Meningitis.

Wenn Sie bereits andere Arzneimittel einnehmen, lesen Sie bitte den Abschnitt « Einnahme

von Brufen zusammen mit anderen Arzneimitteln».

Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, wenn einer oben genannten der Warnhinweise oder eine der

Vorsichtsmaßnahmen auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat.

Einnahme von Brufen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr zu behandelndes Kind andere

Arzneimittel einnehmen oder kürzlich andere Arzneimittel, einschließlich rezeptfrei erhältlicher

Arzneimittel, eingenommen haben oder einnehmen könnten.

Brufen kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum

Beispiel:

Andere Medikamente zur Behandlung von Entzündungen, einschließlich Acetylsalicylsäure (zum

Beispiel Aspirin).

Sie dürfen Brufen ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt nicht gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln

anwenden:

Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung

verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).

Arzneimittel zur Steigerung des Urinvolumens (Diuretika)

Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B.

Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)

Arzneimittel zur Behandlung von zu niedrigem Blutdruck (Hypotonie)

Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz (Herzglykoside)

Kortisonähnliche Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen (Corticoide)

Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes mellitus (blutzuckersenkende

Sulfonylharnstoffe)

Bestimmte Antibiotika (Chinolone, Aminoglykoside)

Bestimmte Medikamente zur Behandlung von Depressionen oder zur Gewichtsreduktion (selektive

Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, beispielsweise Clopidogrel oder Ticlopidin)

Lithium (zur Behandlung von Depressionen)

Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie)

Methotrexat (zur Behandlung bestimmter Tumore)

Colestyramin (ein Arzneimittel zur Senkung der Blutfette)

Ciclosporin und Tacrolimus (zur Behandlung von Erkrankungen des Immunsystems)

Mifepriston (zum gewünschten medikamentösen Schwangerschaftsabbruch)

Zidovudin (zur Behandlung von AIDS)

Ginkgo biloba (ein pflanzliches Präparat)

Bestimmte Arzneimittel, die den Leberstoffwechsel herabsetzen, wie Voriconazol oder Fluconazol

(Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Pilzinfektionen)

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Brufen ebenfalls beeinträchtigen oder durch

eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Brufen zusammen

mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.

Einnahme von Brufen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nehmen Sie dieses Arzneimittel entweder morgens auf nüchternen Magen oder 1 Stunde vor einer

Mahlzeit mit ein wenig Wasser ein.

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht während der letzten 3 Schwangerschaftsmonate ein.

Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels während der ersten 6

Schwangerschaftsmonate.

Die Anwendung von Brufen wird auch während der Wehen und der Entbindung nicht empfohlen.

Ibuprofen geht nicht in die Muttermilch über.

Ibuprofen geht in die Muttermilch über.

Bis heute ist keine schädliche Wirkung beim Säugling bekannt. Demnach kann Ibuprofen zur

kurzfristigen Behandlung mit der empfohlenen Dosis während des Stillens angewendet werden. Die

Unschädlichkeit nach längerer Anwendung wurde nicht festgestellt. Wenden Sie sich an einen Arzt,

wenn Sie Brufen während der Stillzeit häufiger als gelegentlich anwenden.

Ibuprofen gehört zu einer Arzneimittelklasse (AINS), die die Fertilität bei der Frau vermindern kann.

Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel. Es ist wenig wahrscheinlich, dass die

gelegentliche Einnahme von Ibuprofen Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft beeinträchtigt. Sie

sollten jedoch Ihren Arzt oder Apotheker vor der Einnahme dieses Arzneimittels um Rat fragen, falls Sie

Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Wenn Sie an Schwindel, Schläfrigkeit oder Sehstörungen leiden, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und

keine Maschinen bedienen.

Brufen kann Ihre Reaktionszeit verändern. Daher ist beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von

Maschinen Vorsicht geboten.

Brufen Forte 600 mg enthält Laktose

Brufen Forte 600 mg enthält Laktose (eine Zuckerart). Wenn Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Sie an einer

Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten leiden, wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie

dieses Arzneimittel einnehmen.

Brufen Granulat 600 mg enthält Salz

Brufen Granulat 600 mg enthält Salz (Natrium; 197 mg pro Beutel). Dies ist zu berücksichtigen, falls

Sie eine salzarme Diät einhalten müssen.

Dieses Arzneimittel enthält Saccharose. Dies ist bei Patienten mit Diabetes zu berücksichtigen. Bitte

nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Brufen einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder über 12 Jahre:

Brufen darf nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, außer wenn Kinderrheuma

(Still’sche Krankheit) vorliegt (siehe weiter oben).

A) Brufen Forte 600 mg – Brufen Granulat 600 mg :

(Extra)artikuläre Rheumaformen

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1.800 mg täglich (= 3 x 600 mg)

Erhaltungsdosis : 1.200 mg (=2 x 600 mg).

In schweren Fällen (rheumatoide Arthritis und Spondylitis ankylosans): 2.400 mg täglich (= 4 x

600 mg).

Schmerzen nach einer Entbindung, nach einem Dammschnitt, nach einer Operation im Mund

oder nach einem Dentaleingriff

800 bis 1.200 mg täglich (=2 x 600 mg).

Menstruationsbeschwerden

1.200 mg täglich, aufgeteilt auf mehrere Dosen.

Die Behandlung soll bei Einsetzen der Schmerzen oder auch am Vortag beginnen. Im Allgemeinen

sind zwei bis drei Tage Behandlung ausreichend.

Fieber

Die übliche Dosis beträgt 2 bis 3 x 400 mg täglich.

Höchstdosis: 1.200 mg pro Tag (3 x 400 mg).

Traumatologie

Je nach Schwere beträgt die Anfangsdosis einige Tage lang 2.400 mg (1 x 600 mg morgens und

mittags sowie 2 x 600 mg abends) oder 3.000 mg täglich (2 x 600 mg morgens, 600 mg mittags und

2 x 600 mg abends).

Danach wird diese Dosis schrittweise auf 1.800 mg täglich (3 x 600 mg) gesenkt, bis eine

Erhaltungsdosis von 1.200 mg täglich (2 x 600 mg) erreicht ist.

B) Brufen Retard 800 mg :

2 Tabletten zu Beginn des Abends.

Anwendung bei Kindern

Kinderrheuma (Still’sche Krankheit):

Die übliche Dosis beträgt 20 bis 40 mg pro Kilogramm Körpergewicht täglich, verteilt auf 3 Gaben.

Höchstdosis:

7 bis 11 Jahre: maximal 1.200 mg täglich (3 x 400 mg)

12 bis 14 Jahre: maximal 1.800 mg täglich (3 x 600 mg)

Die empfohlenen Dosen und die Behandlungsdauer dürfen nicht überschritten werden. Das Risiko

eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls, das manchmal in Zusammenhang mit Brufen bestehen kann, steigt

mit der Dosis und der Behandlungsdauer.

Wie wird Brufen eingenommen?

Brufen ist im Allgemeinen für den Magen gut verträglich. Die erste Dosis sollte morgens auf

nüchternen Magen eingenommen werden. Patienten mit empfindlichem Magen wird empfohlen,

Ibuprofen mit den Mahlzeiten einzunehmen. Die nachfolgenden Dosen sollen vorzugsweise vor den

Mahlzeiten (ungefähr 1 Stunde vorher) eingenommen werden.

Nehmen Sie die Brufen-Tabletten mit viel Wasser ein. Die Brufen-Tabletten müssen im Ganzen

geschluckt werden und dürfen nicht zerkaut, zerbrochen, zerdrückt oder gelutscht werden, um

Beschwerden im Mund und eine Reizung des Rachens zu vermeiden.

Brufen Granulat 600 mg: Lösen Sie den Inhalt eines Beutels in einem Glas Wasser auf. Bei der

Einnahme des Brufen-Granulats kann es vorübergehend zu einem Gefühl von Brennen im Mund oder

im Rachen kommen.

Behandlungsdauer

Nehmen Sie Brufen nur für den kürzesten möglichen Zeitraum ein, um Nebenwirkungen einzudämmen.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, für wie lange Sie Brufen einnehmen sollen. Wenn keine Besserung eintritt,

wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von BRUFEN eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Brufen eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, Apotheker oder

setzen Sie sich mit der Giftzentrale in Verbindung (070/245.245).

Generell wurden nach Dosen unter 100 mg/kg bei Kindern und Erwachsenen keine Anzeichen oder

Symptome einer Überdosierung festgestellt. Dennoch kann sich in bestimmten Fällen eine

unterstützende Behandlung als notwendig erweisen.

Mögliche Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen in der Magengrube, Schwindel,

Schläfrigkeit, tiefer Schlafzustand, Koordinationsstörungen, Ohrsausen, Kopfschmerzen, Krämpfe,

Bewusstseinsverlust, Depression des zentralen Nervensystems, Depression des Atemsystems, Koma,

unwillkürliche Augenbewegungen , metabolische Azidose (Übersäuerung des Blutes), Hypothermie

(Absinken der Körpertemperatur unter den Normalwert), Wirkungen auf die Nieren, Darmblutungen,

Apnoe (Atemstillstand).

Es liegen Berichte über eine toxische Wirkung auf das Herz, einschließlich Hypotonie (niedriger

Blutdruck), Bradykardie (langsamer Herzschlag) und Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), vor.

Bei starker Überdosierung besteht die Möglichkeit von Nierenversagen und Leberschädigung.

Wenn Sie die Einnahme von Brufen vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von BRUFEN abbrechen

Es ist keine Wirkung zu erwarten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Brechen Sie die Behandlung ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie eine der

folgenden Wirkungen bei sich feststellen:

Magen- oder Darmgeschwüre oder Magen- oder Darmblutungen

Verletzungen der Haut oder Schleimhäute oder ein anderes Anzeichen für eine allergische Reaktion

der Haut. Beispiele sind bullöse Dermatosen, die einer Verbrennung ähneln (Stevens-Johnson-

Syndrom und Lyell-Syndrom), eine Hauterkrankung mit Rötung und Zerstörung der oberflächlichen

Hautschichten (Dermatitis exfoliativa) oder ein Haut-, Lippen-, Zungen- oder Kehlkopfödem

(Quincke-Ödem).

Diese Reaktionen sind zwar sehr selten, aber schwerwiegend. Das Risiko für das Auftreten dieser

Art von Reaktionen ist zu Beginn der Behandlung am höchsten.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind: Verdauungsstörungen und Durchfall.

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind:

Allgemeine Erkrankungen

Kopfschmerzen

Schläfrigkeit

Schwindel, Vertigo

Schlaflosigkeit, Angstzustände, Depressionen, Nervosität, Verwirrtheit, emotionale Labilität

Müdigkeit

Allergien

Überempfindlichkeit, einschließlich Anaphylaxie (Hauptausdrucksform einer allergischen

Reaktion vom Soforttyp)

Verdauung

Erbrechen (von Blut), Übelkeit

Verstopfung

Bauch- oder Oberbauchschmerzen

Sodbrennen

Völlegefühl, Blähungen

Appetitlosigkeit

Mundtrockenheit

Mundgeschwür

Blut im Stuhl

Magenschleimhautentzündung, Darmschleimhautentzündung, Speiseröhrenentzündung oder, in

sehr seltenen Fällen, Bauchspeicheldrüsenentzündung

Magen- oder Darmdurchbruch

Verschlechterung bestimmter entzündlicher Magen- oder Darmerkrankungen (zum Beispiel

Morbus Crohn oder Colitis ulzerosa)

Herz und Blutgefäße

Zu hoher oder zu niedriger Blutdruck

Herzinsuffizienz

Herzrhythmusstörungen

Leichter Anstieg des Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisikos

Blut

Abnahme der Blutplättchen, roten oder weißen Blutkörperchen

Blutgerinnungsstörungen

Atmung

Asthma oder Verschlechterung von bestehendem Asthma

Atemnot

Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen)

Leber und Nieren

Gelbsucht

Abnormale Leberwerte

Verschiedene Leber- und Nierenfunktionsstörungen (wie z. B. Insuffizienz, Nekrose

(Zellzerstörung), Entzündung, hepatorenales Syndrom)

Steigerung der Urinausscheidung

Blut im Urin

Auftreten von Ausscheidungsprodukten im Blut

Harnblasenentzündung

Haut und Haare

Juckreiz, Urtikaria

Exantheme, Hautrötung

Abnormale Hautempfindungen

Haarausfall

Lichtempfindlichkeit

Ohren und Augen

Ohrsausen (Tinnitus), Hörverlust

Sehstörungen, trockene Augen

Sehnerverkrankung

Sonstige Wirkungen

Wasserretention oder Ödem

Rhinitis

Infektion des Sehnervs

Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Entzündung des Rückenmarks ohne Vorliegen einer

Infektion, mit Fieber und Koma. Diese Wirkung ist bei Personen wahrscheinlicher, die an

Bindegewebserkrankungen (wie z. B. Lupus) leiden.

Bei Einnahme des Brufen-Granulats kann es zu einem vorübergehenden Gefühl von Brennen im

Mund oder Rachen kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt melden über die Agence fédérale des médicaments et des produits de

santé

Division Vigilance

EUROSTATION II

Place Victor Horta, 40/ 40

B-1060 Brüssel

Website: www.afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Brufen aufzubewahren?

Brufen Forte 600 mg – Brufen Granulat 600mg – Brufen Retard 800 mg nicht über 25 °C lagern. In

der Originalverpackung aufbewahren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen Brufen nach dem auf dem Umkarton, der Flasche oder Blisterpackung nach EXP

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie kein Arzneimittel über das Abwasser oder Hausabfälle. Bitten Sie Ihren Apotheker die

von Ihnen nicht verwendeten Arzneimittel zu entsorgen. Diese Maßnahmen helfen, die Umwelt zu

schützen.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Brufen enthält

Der Wirkstoff ist Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind:

– Brufen Forte 600 mg Filmtabletten: mikrokristalline Cellulose – Croscarmellose-Natrium –

Laktosemonohydrat – hochdisperses Siliciumdioxid – Natriumlaurilsulfat – Magnesiumstearat – –

Hypromellose 6mPa.s – Hypromellose 5mPa.s – Talkum – Titandioxid (E171)

– Brufen Granulat 600 mg, Brausegranulat:

Natriumcroscarmellose - Maleinsäure – Mikrokristalline

Cellulose - Natriumsaccharin – Saccharose – Polyvidon – Orangenaroma – Natriumlaurylsulfat –

Natriumbicarbonat – Natriumcarbonat wasserfrei.

– Brufen Retard 800 mg, Tabletten mit verzögerter Wirkstofffreisetzung: Xanthangummi - Polyvidon –

Stearinsäure – hochdisperses Siliciumdioxid - Hypromellose 6mPa.s – Hypromellose 5mPa.s -

Talkum – Titandioxyd (E171).

Wie Brufen aussieht und Inhalt der Packung

Brufen Forte 600 mg Filmtabletten : 30 und 60 Filmtabletten in PVC-Blisterpackung

Brufen Retard 800 mg, Tabletten mit verzögerter Wirkstofffreisetzung:

– 10 und 60 Tabletten mit verzögerter Wirkstofffreisetzung in einer HDPE-Flasche

– 14, 28, 30, 56 und 60 Tabletten mit verzögerter Wirkstofffreisetzung in PVC/PVDC-

Blisterpackung

Brufen Granulat 600 mg, Brausegranulat: 20 und 40 Dosis-Beutel

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Zulassungsinhaber

Mylan EPD SPRL

Avenue Einstein, 12

B-1300 Wavre

Hersteller

Brufen Retard 800 mg (BE147436):

Famar SA (Herstellungswerk: Anthoussa), 63 Ag. Dimitriou str, 17456 Alimos, Griechenland

Oder

Famar S.A, 49 km Athen-Lamia, 190 11 Avlona, Griechenland

Brufen Forte 600 mg und Brufen Retard 800 mg (BE150376):

Famar SA (Herstellungswerk: Anthoussa), 63 Ag. Dimitriou str, 17456 Alimos, Griechenland

Brufen Granulat 600 mg:

AbbVie S.r.l.

S.R. 148 Pontina Km 52 snc

Campoverde di Aprilia (LT), 04011

Italien

Zulassungsnummern:

BRUFEN FORTE 600 mg Filmtabletten : BE128064

BRUFEN GRANULAT 600 mg Brausegranulat: BE158067

BRUFEN RETARD 800 mg, Tabletten mit verzögerter Wirkstofffreisetzung: BE147436 und

BE150376

Abgabestatus: Verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 03/2017

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im: 05/2017

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

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