Brufen Granules

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Brufen Granules Brausegranulat 400 mg
  • Dosierung:
  • 400 mg
  • Darreichungsform:
  • Brausegranulat
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Brufen Granules Brausegranulat 400 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Anti-entzündliche und anti-rheumatic drugs, nicht-steroïdaal propionzuurderivaten.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE434411
  • Letzte Änderung:
  • 06-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Brufen Granules 400 mg, Brausegranulat

Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Brufen und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Brufen beachten?

Wie ist Brufen einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Brufen aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Brufen und wofür wird es angewendet?

Brufen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „nicht steroidale Antirheumatika“ oder NSAR

genannt werden. Ein Beutel Arzneimittel enthält 400 mg Ibuprofen.

Dieses Arzneimittel wird kurzzeitig angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahre

(mindestens 40 kg Körpergewicht):

zur Linderung leichter bis mittelstarker Schmerzen wie Kopfschmerzen und Zahnschmerzen;

zur Linderung von Menstruationsschmerzen

zur Senkung von Fieber.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme vor Brufen beachten?

Brufen darf nicht eingenommen/verabreicht werden,

bei Kindern unter 12 Jahren.

wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn bei Ihnen nach der Einnahme von Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR eine

allergische Reaktion aufgetreten ist - die Anzeichen umfassen Rötung oder Ausschlag der Haut,

Schwellung von Gesicht oder Lippen, laufende Nase, pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit.

wenn Sie ein Magen-/Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus pepticum) oder Blutungen haben (oder

dies in der Vergangenheit mindestens zweimal der Fall war).

wenn Sie während einer früheren Einnahme von NSAR Blutungen oder eine Perforation in

Magen oder Darm bekommen haben.

wenn Sie schwere Leber- oder Nierenprobleme haben.

Leaf

wenn Sie an einer schweren Herzinsuffizienz oder koronaren Herzkrankheit leiden.

wenn Sie an einer Hirnblutung (zerebrovaskuläre Blutung) oder anderen aktiven Blutungen

leiden.

wenn Sie an einer Erkrankung leiden, wodurch Ihre Blutungsneigung erhöht ist.

wenn Sie an starker Dehydratation leiden (aufgrund von Erbrechen, Durchfall oder

unzureichender Flüssigkeitsaufnahme).

wenn Sie im letzten Trimenon der Schwangerschaft sind. Für nähere Informationen siehe

„Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit“ unten.

Sie dürfen Brufen nicht einnehmen, wenn einer dieser Warnhinweise auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich

nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Brufen einnehmen,

wenn Sie chronische entzündliche Erkrankungen des Darms haben, wie eine Entzündung des

Kolons mit Geschwüren (ulzerative Kolitis), eine Entzündung des Verdauungstrakts (Morbus

Crohn) oder andere Magen- oder Darmerkrankungen.

wenn die Produktion der Blutkörperchen bei Ihnen gestört ist.

wenn Sie Blutgerinnungsprobleme haben.

wenn Sie an Allergien, Heuschnupfen, chronischer Schwellung der Nasenschleimhaut,

Nebenhöhlen, Mandeln oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden, da das

Risiko für eine Verengung der Atemwege mit Atemschwierigkeiten (Bronchospasmus) erhöht

ist. Ferner besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten allergischer Reaktionen, die sich in

Form von Asthmaanfällen, Hautschwellungen oder Nesselausschlag äußern können.

wenn Sie schon einmal Asthma hatten.

wenn Sie an Durchblutungsstörungen der Arterien in Ihren Armen oder Beinen leiden.

wenn Sie Leber-, Nieren- oder Herzprobleme oder Bluthochdruck haben.

wenn Sie sich kürzlich einer größeren Operation unterziehen mussten.

wenn Sie in den ersten sechs Monaten einer Schwangerschaft sind.

wenn Sie eine Schwangerschaft planen (f

ür nähere Informationen siehe „Schwangerschaft,

Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit“ unten.

wenn Sie stillen.

wenn Sie Windpocken haben.

wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE) oder andere Autoimmunerkrankungen

haben, da ein erhöhtes Risiko für aseptische Meningitis bestehen kann.

wenn Sie eine angeborene Störung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin haben (Porphyrie).

Sprechen Sie vor der Einnahme von Brufen mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn einer dieser

Hinweise auf Sie zutrifft.

Patienten, insbesondere ältere, die zuvor an Magendarmproblemen gelitten haben, sollten sich an

einen Arzt wenden, wenn vor allem zu Beginn der Behandlung Bauchschmerzen (insbesondere

Magendarmblutungen) auftreten.

Die Behandlung muss abgesetzt werden und ein Arzt aufgesucht werden, wenn

Magendarmblutungen oder Geschwüre während der Behandlung mit Brufen auftreten.

Ältere Patienten

Ältere Personen müssen über ihr erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen informiert sein, insbesondere

Blutung oder Perforation im Verdauungstrakt, die zum Tod führen können.

Niedrigste wirksame Dosis

Leaf

Es sollte immer die niedrigste wirksame Dosis angewendet werden, um das Risiko für

Nebenwirkungen zu minimieren. Die Anwendung einer höheren als der empfohlenen Dosis kann

schwerwiegende Risiken zur Folge haben.

Mit Brufen ist ein Risiko für schwere Nebenwirkungen verbunden. In Abschnitt 4 finden Sie

Informationen darüber, was in diesen Fällen zu tun ist.

Herzinfarkt und Schlaganfall

Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig

erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei

Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder

Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Brufen mit Ihrem Arzt oder Apotheker

besprechen, wenn Sie

eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina

(Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere

arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund

verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich

Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA“) hatten.

Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder

Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

Wirkungen auf die Nieren

Es besteht insbesondere bei Jugendlichen und älteren Personen mit nicht ausreichender

Flüssigkeitszufuhr das Risiko einer Nierenschädigung.

Kinder unter 12 Jahren

Dieses Arzneimittel darf Kindern unter 12 Jahren nicht verabreicht werden.

Einnahme von Brufen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Brufen kann nämlich die Wirkungsweise einiger anderer Arzneimittel beeinflussen. Ebenso können

andere Arzneimittel die Wirkungsweise von Brufen beeinflussen.

Brufen kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum

Beispiel:

Acetylsalicylsäure.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie andere Schmerzmittel aus der Gruppe

der NSAR einnehmen.

andere Arzneimittel, die Ibuprofen enthalten, wie jene, die Sie ohne Verschreibung erhalten

können.

Arzneimittel bei Herzproblemen - wie Digoxin

Arzneimittel bei Diabetes (sogenannte Sulfonylharnstoffe)

Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung

verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).

Arzneimittel, die Ihr Immunsystem unterdrücken - wie Ciclosporin oder Tacrolimus

Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie

z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)

Diuretika („Wassertabletten“)

Steroide - werden bei entzündlichen Erkrankungen angewendet

selektive Serotoninwiederaufnahme-Hemmer (SSRI) - werden bei Depression angewendet

bestimmte Antibiotika bei Infektionen - einschließlich von Aminoglykosiden und Chinolonen

Zidovudin - wird bei HIV oder AIDS angewendet

Leaf

Methotrexat - wird bei bestimmten Krebserkrankungen oder Rheuma angewendet

Colestyramin - wird zur Senkung des Cholesterinspiegels angewendet

Lithium - wird bei bestimmten Formen von Depression angewendet

Voriconazol oder Fluconazol - werden bei Pilzinfektionen angewendet

Mifepriston - wird für medizinischen Schwangerschaftsabbruch angewendet

Ginkgo biloba - ein pflanzliches Arzneimittel, das oft bei Demenz angewendet wird.

Wenn einer dieser Hinweise auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem

Arzt oder Apotheker, bevor Sie Brufen einnehmen.

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Brufen ebenfalls beeinträchtigen oder durch

eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Brufen

zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen

Einnahme von Brufen zusammen mit Alkohol

Wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels Alkohol trinken, treten Nebenwirkungen mit

höherer Wahrscheinlichkeit auf.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Schwangerschaft

Sie dürfen dieses Arzneimittel im letzten Trimenon der Schwangerschaft nicht einnehmen.

Sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie

eine Schwangerschaft planen oder in den ersten 6 Monaten einer Schwangerschaft sind. Sie

dürfen dieses Arzneimittel nur auf ärztlichen Rat einnehmen.

Stillzeit

Ibuprofen wird in die Muttermilch ausgeschieden, aber eine Wirkung auf den Säugling ist

unwahrscheinlich. Fragen Sie einen Arzt um Rat, wenn Sie Brufen während der Stillzeit häufiger als

nur zeitweise einnehmen.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit von Frauen

beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach dem Absetzen des Arzneimittels reversibel. Es ist

unwahrscheinlich, dass Ibuprofen bei gelegentlicher Anwendung einen Einfluss auf Ihre Chance hat,

schwanger zu werden. Informieren Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder

Apotheker, wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann Schwindel oder Schläfrigkeit verursachen. Dies trifft insbesondere beim

Zusammenwirken mit Alkohol zu. Wenn das der Fall ist, dürfen Sie keine Fahrzeuge führen und

Werkzeuge oder Maschinen bedienen. Führen Sie auch keine anderen Tätigkeiten aus, für die Sie

aufmerksam sein müssen.

Brufen enthält Sucrose

Sucrose ist ein Zucker. Bitte nehmen Sie Brufen erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn

Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Brufen enthält Natrium

Brufen enthält 100 mg Natrium pro Dosis. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen,

sollten Sie dies berücksichtigen. Sie müssen wegen des Natriums in diesem Arzneimittel

möglicherweise weniger Salz über Ihre Ernährung aufnehmen.

3

Wie ist Brufen einzunehmen?

Leaf

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw.

genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Das Präparat ist nur zur kurzfristigen Anwendung bestimmt. Sie müssen die niedrigste Dosis über die

kürzeste Zeit einnehmen, die notwendig sind, um Ihre Symptome zu lindern.

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre (40 kg oder mehr):

Nehmen Sie einen Beutel (400 mg) als Einzeldosis oder bis zu dreimal täglich im Abstand von 4 bis

6 Stunden ein. Wenn Sie mehr als 400 mg auf einmal einnehmen, erzielen Sie dadurch keine bessere

Schmerzlinderung.

In einem Zeitraum von 24 Stunden dürfen Sie insgesamt nicht mehr als 3 Beutel (1.200 mg)

einnehmen.

Personen mit Leber- oder Nierenproblemen

Wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben, wird Ihnen Ihr Arzt sagen, wie viel Sie am besten

einnehmen können. Das wird die niedrigst mögliche Dosis sein.

Ältere Patienten (über 65 Jahre)

Wenn Sie schon älter sind, wird Ihnen Ihr Arzt sagen, wie viel Sie am besten einnehmen können.

Das wird die niedrigst mögliche Dosis sein.

Hinweise zur Einnahme

Damit die Wirkung des Arzneimittels schneller einsetzt, kann die Dosis auf nüchternen Magen

eingenommen werden. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, nehmen Sie die Dosis zu einer

Mahlzeit ein.

Leeren Sie das Granulat aus einem Beutel in ein kleines Glas Wasser (etwa 125 ml).

Achten Sie darauf, das gesamte Granulat aus dem Beutel zu leeren und unterteilen Sie den

Inhalt nicht in mehrere Dosen.

Rühren Sie das Arzneimittel um, bis sich keine Blasen mehr bilden und das Granulat gelöst ist -

so entsteht ein sprudelndes Getränk mit Orangengeschmack. Sofort trinken.

Wenn Sie eine größere Menge von Brufen eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Brufen haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt,

Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245) oder wenden Sie sich an das nächste

Krankenhaus. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.

Bei Überdosierung sind folgende Symptome festzustellen: Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen

(möglicherweise mit Blut im Erbrochenen), Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Verwirrtheit und zittrige

Augenbewegungen. Bei hohen Dosen sind Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle (insbesondere bei

Kindern), Schwäche oder Schwindel, Blut im Harn, Kältegefühl und Atemprobleme möglich.

Wenn Sie häufig Schmerzmittel einnehmen, insbesondere Kombinationen von verschiedenen

Substanzen mit schmerzstillender Wirkung, können Sie Ihre Nieren bleibend schädigen, wodurch

das Risiko für Nierenversagen entsteht. Dieses Risiko kann erhöht sein, wenn Sie dehydratiert sind.

Sie sollten die übermäßige Anwendung von Schmerzmitteln daher stets vermeiden.

Wenn Sie Schmerzmittel über lange Zeit einnehmen, kann dies Kopfschmerzen verursachen, die

nicht mit noch mehr Schmerzmitteln behandelt werden dürfen. Wenn Sie denken, dass dies auf Sie

zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Brufen vergessen haben

Leaf

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie sie so schnell wie möglich nach. Wenn es

allerdings schon beinahe Zeit für Ihre folgende Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4

Welche nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Schwere Nebenwirkungen

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels sofort ab, wenn Sie eine der folgenden

schweren Nebenwirkungen bemerken - Sie brauchen möglicherweise dringend medizinische

Betreuung:

Häufig (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Schwarzer teeriger Stuhl oder Blut im Stuhl

Erbrechen von Blut oder dunklen Partikeln, die wie gemahlener Kaffee aussehen.

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen:

Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen (Larynx), was starke Atembeschwerden

(Angioödem) verursachen kann.

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

Störungen der Blutbildung (Agranulozytose, mit Symptomen wie Fieber, Halsschmerzen,

oberflächliche Mundgeschwüre, grippeähnliche Symptome, schwere Müdigkeit, Nasen- und

Hautblutung). Ihr Arzt wird Ihr Blutbild kontrollieren müssen.Schneller Herzschlag, starker

Blutdruckabfall oder lebensbedrohlicher Schock

Plötzliche allergische Reaktion mit Kurzatmigkeit, pfeifender Atmung und Blutdruckabfall

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

Schwerer Ausschlag mit Blasen auf der Haut, insbesondere auf den Beinen, Armen, Händen und

Füßen, der auch Gesicht und Lippen betreffen kann (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-

Syndrom). Dies kann noch schlimmer werden, wobei die Blasen dann größer werden und sich

ausbreiten, Teile der Haut können sich dadurch ablösen (toxische epidermale Nekrolyse).

Ausnahmsweise können im Fall von Windpocken schwere Hautinfektionen auftreten. Wenn

ein NSAID angewendet wird, könnte sich eine infektionsbedingte Entzündung der Haut

entwickeln oder verschlimmern (Es kann beispielsweise ein Krankheitszustand wie

nekrotisierende Fasziitis auftreten, der durch starke Schmerzen, hohes Fieber, heiße und

geschwollene Haut, Blasenbildung, Nekrose gekennzeichnet ist). Wenn Anzeichen einer

Hautinfektion während der Anwendung von Ibubrufen auftreten oder sich verschlimmern,

sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittel ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn

Sie eine der oben angeführten Nebenwirkungen feststellen.

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittel ab und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie

Folgendes feststellen:

Häufig (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Leaf

Sodbrennen, Bauchschmerzen, Verdauungsstörung

Hautausschlag

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

Verschwommenes Sehen oder andere Augenprobleme

Überempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselausschlag, Juckreiz, kleine Blutergüsse in der

Haut oder den Schleimhäuten ,Asthmaanfälle (manchmal mit niedrigem Blutdruck)

Lichtempfindlichkeit

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

Sehverlust

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

Plötzliche Ansammlung von Wasser in der Lunge, was zu Atembeschwerden führt, hoher

Blutdruck, Flüssigkeitsretention und Gewichtszunahme

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels ab und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie eine

der oben angeführten Nebenwirkungen feststellen.

Weitere Nebenwirkungen

Häufig (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Störungen im Verdauungstrakt, wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung

Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Agitiertheit, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit,

Drehschwindel

Mikroskopische Blutungen aus dem Darm, die zu Anämie führen können

Müdigkeit

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Geschwür im Verdauungstrakt mit oder ohne Perforation

Komplikationen mit Divertikeln des Dickdarms (Perforation oder Fistel)Nierenerkrankungen,

einschließlich Nierenentzündung und Nierenversagen

Mundgeschwüre und Entzündung

Entzündung der Magenschleimhaut

Laufende Nase

Atembeschwerden (Bronchospasmus)

Angstzustände

Kribbeln (Ameisenlaufen)

Schwierigkeiten beim Hören

Asthma

Akute Leberentzündung, Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes,

Leberfunktionsstörungen

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

Depression, Verwirrtheit, Halluzinationen

Lupus-erythematodes-Syndrom

Hirnhautentzündung (ohne bakterielle Infektion)Leberschädigung

Ödem

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

Unangenehme bewusste Wahrnehmung des Herzschlags, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt oder

hoher Blutdruck

Klingelgeräusche oder Summen in den Ohren

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Entzündung der Speiseröhre oder der Bauchspeicheldrüse

Darmverengung

Leberfunktionsstörung

Schädigung des Nierengewebes

Haarausfall

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Brennen im Rachen oder Mund; dies kann kurz nach der Einnahme dieses Arzneimittels

auftreten

Verschlimmerung von Geschwüren im Dickdarm und Morbus Crohn (Darmerkrankung)

Die folgenden Nebenwirkungen wurden auch im Zusammenhang mit anderen NSAR

gemeldet:

Hoher Blutdruck oder Herzinsuffizienz

Ein geringfügig erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V angegebene nationale Meldesystem anzeigen:

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

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Wie ist Brufen aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und

Feuchtigkeit zu schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beutel und auf dem Umkarton angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker,

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum

Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Brufen enthält

Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. Ein Beutel enthält: Ibuprofen 400 mg

Die sonstigen Bestandteile sind: Maleinsäure, Natriumsaccharin, Sucrose, Povidon,

Orangenaroma, Natriumlaurilsulfat, Natriumhydrogencarbonat und Natriumcarbonat

wasserfrei.

Wie Brufen aussieht und Inhalt der Packung

Leaf

Brufen ist ein weißes Pulver mit Orangenaroma. Ihr Arzneimittel ist in Beuteln verpackt.

Jede Packung enthält 12, 15, 20, 30 oder 40 Beutel.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Mylan EPD bvba/sprl

Terhulpsesteenweg, 6A

B-1560 Hoeilaart

Hersteller:

AbbVie S.r.l., S. R. 148 Pontina, km 52 snc 04011, Campoverde di Aprilia (LT), Italien

Zulassungsnummer: BE434411

Verkaufsabgrenzung: Verschreibungspflichtig

Dieses Arzneimittel wurde in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Schweden

Brufen 400 mg brusgranulat

Österreich

Neobrufen 400 mg Brausegranulat

Belgien

Brufen Granules 400 mg

Bulgarien

Brufen 400 mg Effervescent Granules

Estland

Brumare

Ungarn

Brufen 400 mg pezsgőgranulátum

Irland

Brufen 400 mg Effervescent Granules

Italien

FROBEN DOLORE E INFIAMMAZIONE

Litauen Brumare 400 mg šnypščiosios granulės

Luxemburg

Brufen Granules 400 mg

Lettland

Brumare 400 mg putojošās granulas

Niederlande

Brufen 400 mg bruisgranulaat

Portugal

Brufen 400 mg granulado efervescente

Slowenien

Brufen Gran 400 mg šumeča zrnca

Slowakei

Brufen INSTANT 400 šumivý granulát

Vereinigtes Königreich

Brufen 400 mg Effervescent Granules

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet am 11/2017

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 03/2018

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