Bouillie bordelaise

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Bouillie bordelaise
  • Darreichungsform:
  • WP Wasserdispergierbares Pulver
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Bouillie bordelaise
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-2673
  • Letzte Änderung:
  • 14-11-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Handelsbezeichnung: Bouillie bordelaise

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 06.11.2018)

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 11.09.2018, Aufbrauchsfrist: 11.09.2019

Produktkategorie:

Bewilligungsinhaber:

Eidg. Zulassungsnummer:

Bakterizid

Fungizid

fenaco société coopérative W-2673

Stoff(e):

Gehalt:

Formulierungscode:

Wirkstoff: Kupfer (als Kalkpräparat) 20 %

WP Wasserdispergierbares Pulver

Anwendungen

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

B Brombeere

Rutenkrankheiten der Brombeere

Konzentration: 0.5 - 1.3 %

Aufwandmenge: 5 - 13 kg/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte.

1, 2, 3, 4

B Erdbeere

Blattfleckenkrankheiten der Erdbeere

Teilwirkung:

Eckige Blattfleckenkrankheit der

Erdbeere

Konzentration: 0.25 - 0.75 %

Aufwandmenge: 2.5 - 7.5 kg/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte.

1, 3, 4, 5

B Himbeere

Rutenkrankheiten der Himbeere

Konzentration: 0.5 - 1.3 %

Aufwandmenge: 5 - 13 kg/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte.

1, 3, 4, 6

B Ribes Arten

Blattfallkrankheit der Ribes-Arten

Konzentration: 0.25 - 0.75 %

Aufwandmenge: 2.5 - 7.5 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Unmittelbar nach

der Blüte und nach der Ernte.

1, 3, 4, 7

O Kernobst

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.25 - 0.5 %

Aufwandmenge: 4 - 8 kg/ha

Anwendung: Beim Austrieb.

1, 3, 4, 8

O Kernobst

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.125 - 0.25 %

Aufwandmenge: 2 - 4 kg/ha

Anwendung: Vor der Blüte.

1, 3, 4, 8, 9

O Kirsche

Bakterienbrand der Kirsche

Konzentration: 0.5 - 0.75 %

Aufwandmenge: 8 - 12 kg/ha

1, 3, 4, 8,

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Anwendung: Beim Blattfall.

O Steinobst

Kräuselkrankheit des Pfirsichs

Narren- oder Taschenkrankheit der

Zwetschge

Schrotschuss

Konzentration: 0.5 - 0.75 %

Aufwandmenge: 8 - 12 kg/ha

Anwendung: Beim Austrieb.

1, 3, 4, 8

W Reben

Falscher Mehltau der Rebe

Teilwirkung:

Echter Mehltau der Rebe

Graufäule (Botrytis cinerea)

Nebenwirkung:

Rotbrenner

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 4 kg/ha

Anwendung: Nach der Blüte, bis

spätestens Mitte August.

3, 4, 11, 12,

13, 14

W Reben

Falscher Mehltau der Rebe

Konzentration: 0.75 %

Aufwandmenge: 12 kg/ha

Anwendung:

Abschlussbehandlung spätestens

Ende August, nur bei starkem

Befallsdruck.

3, 4, 12, 14

W Reben

Teilwirkung:

Falscher Mehltau der Rebe

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 4 kg/ha

Anwendung: Bis spätestens Ende

August.

3, 4, 12, 14

Aubergine

Tomaten

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Kraut- und Fruchtfäule

Septoria-Blattfleckenkrankheit der

Tomate/Aubergine

Konzentration: 1.3 - 1.8 %

Wartefrist: 3 Tage

1, 3, 15, 16

Aubergine

Tomaten

Teilwirkung:

Bakterielle Fleckenkrankheit

Bakterielle Tomatenwelke

Konzentration: 1.3 - 1.8 %

Wartefrist: 3 Tage

1, 3, 15, 16

G Bohnen

Teilwirkung:

Bohnenbrand

Fettfleckenkrankheit

Aufwandmenge: 5 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 4, 17

G Gurken

Teilwirkung:

Eckige Blattfleckenkrankheit

Falscher Mehltau der

Kürbisgewächse

Konzentration: 0.5 %

Aufwandmenge: 5 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 16, 17

G Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Aufwandmenge: 13 - 18 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 4, 15

Knollensellerie

Stangensellerie

Septoria-Blattfleckenkrankheit des

Selleries

Aufwandmenge: 13 - 18 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 4, 15

G Kohlarten

Teilwirkung:

Aufwandmenge: 5 kg/ha

1, 3, 4, 18

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Adernschwärze

G Rande

Cercospora- und Ramularia-

Blattfleckenkrankheiten

Aufwandmenge: 13 - 18 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 4, 15

G Schwarzwurzel

Weisser Rost der Schwarzwurzel

Aufwandmenge: 13 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 4

Kartoffeln

Kraut- und Knollenfäule

Aufwandmenge: 17.5 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 3, 4, 19,

Auflagen und Bemerkungen:

Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.

Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa

50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzbrille + Atemschutzmaske (P3) tragen.

Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische

Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die

vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen

vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis

etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren

bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine

Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit

sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

Als Zusatz zu Netzschwefel.

10.Nur bei starkem Befall und bei anfälligen Sorten.

11.Auch für die Luftapplikation.

12.Maximal 6 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr; innert 5 aufeinanderfolgender Jahre maximal 20

kg Kupfer-Metall je Hektar (Kupferbilanzierung).

13.In Tankmischung mit Folpet-haltigen Präparaten.

14.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und

eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen

von 4500 m³ pro ha.

15.In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der aufgeführten Konzentration.

16.Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzbrille + Atemschutzmaske (P3) tragen.

Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen.

Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine)

können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass

sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

17.Vorsicht wegen Phytotoxizität!

18.Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.

19.Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.

20.Spritzabstände 7-10 Tage zu anderen Kontaktfungiziden.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H318 Verursacht schwere Augenschäden.

H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen.

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Signalwort:

Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS05 GHS07

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Ätzend Vorsicht gefährlich Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.

14-12-2018

Preparation and handling of slime: the health authorities call for continued vigilance

Preparation and handling of slime: the health authorities call for continued vigilance

ANSES, the DGS and the DGCCRF are reiterating the risks associated with preparing and handling "slime", a sticky and elastic putty for kneading that is very popular with children and adolescents. The repeated and prolonged handling of this putty can cause skin irritations and allergies that are sometimes severe. From January to May 2018, the number of reported cases was double the number for all of 2017.

France - Agence Nationale du Médicament Vétérinaire

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