Bezalip 200 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Bezalip 200 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 30 Stück, Laufzeit: 60 Monate,100 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Bezalip 200 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Bezafibrat

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 16726
  • Letzte Änderung:
  • 29-08-2016

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

BEZALIP® 200 mg - Filmtabletten

Wirkstoff: Bezafibrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses 

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. 

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. 

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. 

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. 

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt 

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Bezalip und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Bezalip beachten?

Wie ist Bezalip einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Bezalip aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Bezalip und wofür wird es angewendet?

Bezalip gehört zu den so genannten Fibraten, einer Medikamentengruppe, die zur Senkung von 

Blutfettwerten (Lipiden) verwendet wird. Eine dieser Fettarten sind die Triglyceride.

Bezalip wird neben fettarmer Diät und anderen nicht-medikamentösen Therapien (z. B sportlicher 

Betätigung, Gewichtsabnahme) dazu verwendet, den Blutfettspiegel zu senken. 

In einigen Fällen kann Bezalip dazu verwendet werden auch den Cholesterinspiegel im Blut zu 

senken, wenn andere wirksamere Behandlungsmethoden nicht angewendet werden können.

Neben hohem Blutdruck und Rauchen gelten ein erhöhter Blutfettspiegel bzw. ein niedriges HDL-

Cholesterin als wesentliche Risikofaktoren für die Entstehung und das Fortschreiten einer 

Arterienverkalkung und ihrer Folgen. Dies sind Veränderungen an den Herzkranzgefäßen, die zum 

Herzinfarkt führen können, oder an anderen Gefäßen, die Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen 

oder des Gehirns hervorrufen können. Dabei nimmt das Risiko solcher Erkrankungen mit der Höhe 

der Blutfettwerte stark zu.

In einigen klinischen Untersuchungen wurde eine Verbesserung der Blutfließeigenschaften sowie der 

Blutzuckerverwertung durch Bezalip nachgewiesen. Bei Patienten mit Altersdiabetes 

(Zuckerkrankheit) und Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens, des Gehirns und der 

Gliedmaßen kann sich die Senkung der erhöhten Blutfette verzögernd auf das Fortschreiten der 

Gefäßschäden auswirken.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Bezalip beachten? 

Bezalip darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Bezafibrat, andere ähnliche Wirkstoffe (Fibrate) oder einen der in 

Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei Lebererkrankungen (mit Ausnahme der Fettleber).

bei Gallenblasenerkrankungen mit und ohne Gallensteinbildung.

bei schweren Nierenfunktionsstörungen.

wenn Sie Dialysepatient sind.

bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit der Haut nach Einnahme eines Arzneimittels mit einem 

Wirkstoff aus der Gruppe der Fibrate (bestimmte Fettsenker).

in der Schwangerschaft und in der Stillzeit.

Patienten mit Erkrankungen, die das Risiko für eine Muskelschädigung erhöhen, wie z.B. 

Nierenfunktionsstörungen, schwere Infektionen, Verletzungen, Operationen, Störungen im Hormon- 

und Mineralstoffhaushalt, dürfen Bezalip nicht gleichzeitig mit bestimmten anderen Arzneimitteln, die 

zur Senkung der Blutfettwerte eingesetzt werden (HMG-CoA-Reduktasehemmer), einnehmen (siehe 

Abschnitt "Einnahme von Bezalip zusammen mit anderen Arzneimitteln"); es besteht die Gefahr einer 

schweren Muskelschädigung (Rhabdomyolyse).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen 

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Bezalip einnehmen. 

wenn Sie an einer leichten bis mittleren Einschränkung der Nierenfunktion leiden: Bezalip darf 

nur unter strenger ärztlicher Aufsicht und nach vorheriger Bestimmung der Dosierung 

angewendet werden (siehe Abschnitt 3. "Wie ist Bezalip einzunehmen?"). Bei eingeschränkter 

Nierenleistung kann es zu einer Schädigung der Muskulatur und zu akutem Nierenversagen 

kommen, wenn die Dosierungsanweisungen nicht streng befolgt werden.

wenn Sie unter einem Mangel an einem bestimmten Eiweiß im Blut leiden (Hypalbuminämie): 

Sie sollten die Kontrolltermine bei Ihrem Arzt besonders sorgfältig wahrnehmen und die 

Nierenfunktion regelmäßig überwachen lassen.

wenn Sie nach einer Organtransplantation Arzneimittel zur Unterdrückung der körpereigenen 

Abwehr einnehmen müssen: es kann unter Anwendung von Bezalip zu einer Einschränkung der 

Nierenfunktion kommen. Die Nierenfunktion muss ständig ärztlich überwacht werden.

In seltenen Fällen kann die Einnahme von Bezalip eine schädliche Wirkung auf das Muskelgewebe 

haben. In Einzelfällen kann es zu einer schwerwiegenden Schädigung der Muskulatur 

(Rhabdomyolyse) kommen, hauptsächlich bedingt durch

eine zu hohe Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion,

einen Mangel an einem bestimmten Eiweiß im Blut (Hypalbuminämie) oder

gleichzeitige Einnahme von anderen Arzneimitteln zur Senkung von Blutfettwerten (HMG-

CoA-Reduktasehemmer).

Außerdem kann das Risiko für eine Muskelschädigung erhöht sein bei höherem Alter (>70 Jahre), bei 

Muskelerkrankungen in der (Familien-)Krankengeschichte, bei Unterfunktion der Schilddrüse oder bei 

hohem Alkoholkonsum.

Wenn Sie unter der Behandlung mit Bezalip Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder 

Muskelkrämpfe verspüren, verständigen Sie sofort einen Arzt. Er wird die Behandlung mit Bezalip 

abbrechen und die Nierenfunktion sorgfältig überwachen.

Die Grundlage jeder Therapie von Fettstoffwechselstörungen bildet eine vom Arzt verordnete Diät, 

damit verbundener Gewichtsverlust, vermehrte körperliche Aktivität und eine geeignete Behandlung 

von anderen bestehenden Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes, Gicht).

Die Behandlung mit Bezalip ist kein Ersatz für eine geeignete Diät und Änderungen des Verhaltens. 

Die vom Arzt verordneten Einschränkungen bei der Ernährung sind, ebenso wie die vom Arzt 

angeordneten Laborkontrollen, strengstens einzuhalten.

Da die medikamentöse Therapie von Fettstoffwechselstörungen meist über längere Zeit erforderlich 

ist, wird Ihr Arzt regelmäßig Ihre Blutfettwerte kontrollieren. Ist innerhalb von etwa 3 - 4 Monaten ein 

entscheidender Effekt der medikamentösen Therapie nicht nachweisbar, wird Ihr Arzt diese 

abbrechen.

Wenn Sie Tabletten zur Empfängnisverhütung ("Pille") oder andere hormonhältige Mittel (Östrogene) 

einnehmen, informieren Sie bitte Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung, da diese Wirkstoffe die 

Ursache Ihrer Fettstoffwechselstörungen sein können.

Wenn Sie Colestyramin (ein Arzneimittel zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte) zusammen mit 

Bezafibrat einnehmen, sollte zwischen der Einnahme beider Medikamente ein Abstand von 

mindestens 2 Stunden eingehalten werden (siehe auch „Einnahme von Bezalip zusammen mit anderen 

Arzneimitteln“).

Bezalip verändert die Zusammensetzung der Gallenflüssigkeit. In Einzelfällen wurde unter 

Langzeitbehandlung über die Bildung von Gallensteinen berichtet. Bei Auftreten von heftig 

einsetzenden Bauchschmerzen verständigen Sie bitte sofort einen Arzt.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen muss die Notwendigkeit einer Behandlung mit Bezalip vom Arzt 

besonders sorgfältig abgewogen werden, da keine Erfahrungen über eine Anwendung von Bezalip bei 

Kindern vorliegen.

Einnahme von Bezalip zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, 

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere 

Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Die Wirkung jedes einzelnen Arzneimittels kann verstärkt oder abgeschwächt werden, selbst dann, 

wenn Sie diese Medikamente zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen.

Bezalip soll nicht gleichzeitig eingenommen werden:

mit anderen Arzneimitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (HMG-CoA-Reduktasehemmer): 

es besteht die Gefahr einer schweren Muskelschädigung (Rhabdomyolyse).

mit Perhexilinhydrogenmaleat (gefäßerweiterndes Mittel) oder MAO-Hemmer (Mittel zur 

Behandlung von Depressionen bzw. zur Behandlung von Parkinson).

Bei gleichzeitiger Anwendung von folgenden Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen kommen:

Colestyramin (Mittel zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte): zwischen der Einnahme beider 

Medikamente ist ein Abstand von mindestens 2 Stunden einzuhalten, da sonst die Aufnahme 

von Bezalip behindert wird.

Arzneimittel zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr (immunsuppressive Therapie) bei 

organtransplantierten Patienten: in Einzelfällen wurde bei gleichzeitiger Anwendung von 

Bezalip über eine erhebliche, wenn auch rückbildungsfähige Einschränkung der Nierenfunktion 

berichtet. Ihr Arzt wird Ihre Nierenfunktion sorgfältig überwachen und bei Verschlechterung der 

Nierenfunktion wird er Bezalip gegebenenfalls absetzen.

Arzneimittel, die die Blutgerinnung beeinflussen (Antikoagulantien) und blutzuckersenkende 

Arzneimittel (orale Antidiabetika, Insulin): ihre Wirkung kann verstärkt werden.

Tabletten zur Empfängnisverhütung ("Pille") oder andere hormonhältige Mittel (Östrogene) 

können die Blutfettwerte erhöhen und die Ursache Ihrer Fettstoffwechselstörung sein.

Phenytoin-hältige Mittel (zur Behandlung der Epilepsie) oder bestimmte Entwässerungsmittel 

(Furosemid): ihre Wirkung kann verstärkt werden.

Einnahme von Bezalip zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel und Getränke haben keinen Einfluss auf die Wirksamkeit von Bezalip.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen 

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker 

um Rat.

Bezalip darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da keine 

ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit beim Menschen 

vorliegen. Falls Sie unter der Behandlung mit Bezalip schwanger werden, informieren Sie bitte 

umgehend Ihren Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Durch das Auftreten von Nebenwirkungen wie gelegentlich Schwindel oder Müdigkeit kann Ihr 

Reaktionsvermögen vermindert und die Fähigkeit zum Lenken von Fahrzeugen sowie zum Bedienen 

von Maschinen beeinträchtigt werden.

3. Wie ist Bezalip einzunehmen?

Nehmen Sie Bezalip immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder 

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis 3-mal täglich je 1 Filmtablette.

Bei gutem Behandlungserfolg kann Ihr Arzt, insbesondere bei bestimmten Störungen des 

Fettstoffwechsels (Hypertriglyceridämie), die tägliche Dosis auf 2 Filmtabletten täglich (je 1 

Filmtablette morgens und abends) vermindern.

Wenn Sie unter einem empfindlichen Magen leiden, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise erhöhen: 

man beginnt mit 1 Filmtablette, erhöht nach 3 - 4 Tagen auf 2 Filmtabletten pro Tag und nach 

weiteren 3 - 4 Tagen, wenn erforderlich, auf 3 Filmtabletten pro Tag.

Nehmen Sie die Filmtabletten zu oder nach einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit ein.

Die Behandlung mit Bezalip ist üblicherweise über einen längeren Zeitraum erforderlich. Bitte 

nehmen Sie Bezalip regelmäßig und in der vom Arzt bestimmten Dauer ein.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion muss Bezalip unter Einhaltung spezieller 

Dosierungsvorschriften unter besonderer ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Ihr Arzt wird in 

diesem Fall die Dosierung nach dem Ergebnis einer bestimmten Blutuntersuchung festlegen.

Dialysepatienten dürfen Bezalip 200 mg - Filmtabletten nicht einnehmen (siehe Abschnitt 2. "Was 

sollten Sie vor der Einnahme von Bezalip beachten").

Bei Patienten mit Hypalbuminämie (Mangel an einem bestimmten Eiweiß im Blut), wie z.B. beim 

nephrotischen Syndrom, wird Ihr Arzt die Dosis herabsetzen, da in diesen Fällen das Risiko für eine 

Muskelschädigung erhöht ist. Um zu hohe Blutspiegel des Medikaments und dadurch bedingte 

schwere Muskelschädigungen (Rhabdomyolyse) zu vermeiden, wird der Arzt zur genauen 

Dosisfindung Untersuchungen zur Bestimmung der Konzentration von Bezalip im Blut durchführen.

Patienten mit Lebererkrankungen (mit Ausnahme der Fettleber) dürfen Bezalip 200 mg - Filmtabletten 

nicht einnehmen (siehe Abschnitt 2. "Was sollten Sie vor der Einnahme von Bezalip beachten").

Da es bei älteren Patienten zu einer Verminderung der Nierenleistung kommt, wird Ihr Arzt vor der 

Behandlung die Nierenfunktion überprüfen und die Dosierung unter Umständen entsprechend 

anpassen.

Über die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Bezalip liegen keine Erfahrungen vor.

Wenn Sie eine größere Menge von Bezalip eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt, der gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen 

durchführen wird. Überdosierungen können vor allen bei Patienten mit eingeschränkter 

Nierenfunktion zu schweren Muskelschädigungen (Rhabdomyolyse) führen.

Hinweis für den Arzt: Informationen zur Überdosierung finden Sie am Ende dieser 

Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Bezalip vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Bezalip abbrechen

Wenn Sie Bezalip aus irgendeinem Grund nicht mehr einnehmen möchten, sollten Sie das mit Ihrem 

Arzt besprechen, um mögliche gesundheitliche Nachteile zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt 

oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem 

auftreten müssen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch 

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Die am häufigsten zu beobachtenden Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden, die für 

gewöhnlich nur vorübergehend auftreten und selten zum Abbruch der Behandlung führen.

Im Allgemeinen sind die nachfolgenden Nebenwirkungen vorübergehend und erfordern kein Absetzen 

der Behandlung. Sollte ein Absetzen der Behandlung mit Bezalip jedoch erforderlich sein, klingen die 

meisten der genannten Nebenwirkungen rasch ab.

Die unten angeführten Nebenwirkungen wurden bei Bezalip mit folgenden Häufigkeiten beobachtet:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Verminderung der Zahl aller Blutkörperchen; Zu- oder Abnahme der Blutplättchen, 

Abnahme des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin), des Hämatokrits und der Zahl der 

weißen Blutkörperchen

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich allergischer lebensbedrohender 

Reaktionen

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Appetitlosigkeit

Erkrankungen des Nervensystems

Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schwäche

Selten: Periphere Neuropathie, anormale Körperempfindung

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Sehr selten: Interstitielle Lungenerkrankung

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig

Gelegentlich: Magen-Darm-Störungen

Aufgeblähter Bauch, Schmerzen im Oberbauch, Verstopfung, Durchfall, 

Verdauungsstörungen, Übelkeit

Selten: Entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich: Stauung der Gallenflüssigkeit, Bildung von Gallensteinen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Hautausschlag, Haarausfall, allergische Hautreaktionen wie Nesselsucht und 

Juckreiz, erhöhte Lichtempfindlichkeit, die sich durch Rötung, Jucken, Bläschen- 

oder Flechtenbildung auf Hautpartien äußert, die Sonnenlicht oder künstlichem UV-

Licht (z. B. Solarium) ausgesetzt waren; die genannten Erscheinungen bilden sich im 

Allgemeinen zurück.

Sehr selten: Schwerwiegende Hautreaktionen mit unter anderem herdförmigen Hautrötungen, 

Blasenbildung und verbrennungsähnlichen Erscheinungen (Erythema multiforme, 

Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse), punktförmige 

Blutungen der Haut (thrombozytopenische Purpura)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelegentlich: Schädigung der Muskulatur mit Muskelschmerzen, Muskelschwäche, 

Muskelkrämpfen (vor allem in den Beinen)

Sehr selten: Schwere Muskelschädigung (Rhabdomyolyse)

Erkrankungen der Niere und Harnwege

Gelegentlich: Akutes Nierenversagen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane

Gelegentlich: Potenzstörungen

Psychiatrische Erkrankungen

Selten: Depression, Schlafstörungen

Untersuchungen (Blut, Harn)

Gelegentlich: Erhöhung von Kreatinin und Kreatinphosphokinase, Zu- bzw. Abnahme der 

alkalischen Phosphatase im Blut

Sehr selten: Veränderung von Leberwerten (Abnahme der Gamma-Glutamyl-Transferase, 

Anstieg der Transaminasen), erniedrigter Hämoglobin- und Hämatokritwert

Die in sehr seltenen Fällen auftretenden schweren Muskelschädigungen (Rhabdomyolyse) sind meist 

auf eine Überdosierung von Bezalip insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion 

zurückzuführen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch 

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch 

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Inst. Pharmakovigilanz

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem  Sie  Nebenwirkungen  melden,  können  Sie  dazu  beitragen,  dass  mehr  Informationen  über  die 

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Bezalip aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen 

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des 

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie 

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der 

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Bezalip enthält

Der Wirkstoff ist: Bezafibrat

Die sonstigen Bestandteile sind: 

Tablettenkern:

Maisstärke

vorverkleisterte Stärke

Mikrokristalline Cellulose

Hochdisperses Siliciumdioxid

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A)

Magnesiumstearat

Überzug:

Opadry weiß

zusammengesetzt aus:

Polyvinylalkohol

Titandioxid (E 171)

Macrogol (3350)

Talkum

Wie Bezalip aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten sind rund, weiß und mit der Prägung G6 auf einer Seite. Sie erhalten die 

Filmtabletten in Packungen zu 30 und 100 Stück.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Actavis Group PTC ehf.

Reykjavikurvegur 76 - 78

220 Hafnarfjördur

Island

Hersteller:

Cenexi

52, Rue Marcel et Jacques Gaucher

94120 Fontenay Sous-Bois

Frankreich

Zulassungsnummer: 16.726

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2013.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind  für  medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweis für den Arzt bei Überdosierung

Außer einer Rhabdomyolyse ist kein klinisches Erscheinungsbild einer Überdosierung mit Bezafibrat 

bekannt. Bei Verdacht auf Überdosierung soll die Therapie gegebenenfalls symptomatisch erfolgen. 

Ein spezifisches Antidot ist nicht verfügbar.

Beim Auftreten einer Rhabdomyolyse (hauptsächlich bei Patienten mit Niereninsuffizienz) ist die 

Therapie sofort abzubrechen und die Nierenfunktion sorgfältig zu überwachen.

Bei Patienten ohne Nierenfunktionsstörungen kann durch forcierte Diurese versucht werden, die 

Elimination zu beschleunigen. Bei Rhabdomyolyse ist durch ausreichende Flüssigkeitsgabe der 

Entstehung einer Crushniere vorzubeugen.

Aufgrund der hohen Plasmaproteinbindung ist Bezafibrat nicht dialysierbar.

Document Outline

6-3-2018

Rota-TS ad us. vet., Pulver

Rota-TS ad us. vet., Pulver

● Neue Packungsgrössen: Dose zu 200 g und 750 g

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

27-2-2018

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

● Die Neuzulassung erfolgte am 27.02.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

14-6-2018

Votrient 200 mg/400 mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-6-2018

Kaletra® 200 mg/50 mg Filmtabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Viramune® 200 mg Tabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Tasigna® 50 mg / 200 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Diflucan® 100 mg/200 mg, Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Azi-TEVA® 200 mg/5 ml Pulver

Rote - Liste