Bexin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Bexin Hustentropfen
  • Darreichungsform:
  • Hustentropfen
  • Zusammensetzung:
  • dextromethorphanum 20.8 mg bis dextromethorphani hydrobromidum, arom.: natrii cyclamas, saccharinum natricum, und die anderen, conserv.: E 216, E 218, excipiens ad-Lösung für 1 ml Endwerte. 25 Tropfen Endwerte. ethanolum 13 % V/V.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Bexin Hustentropfen
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Husten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 39640
  • Berechtigungsdatum:
  • 27-09-1976
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Bexin® Hustentropfen

SPIRIG HEALTHCARE

Was ist Bexin und wann wird es angewendet?

Bexin ist ein Hustenmittel mit dem Wirkstoff Dextromethorphan. Es unterdrückt den übermässigen

Hustenreiz. In einer den Empfehlungen entsprechenden Dosierung hält seine Wirkung im

Allgemeinen 6 oder mehr Stunden an. Bexin wird zur Behandlung des Hustens, insbesondere des

trockenen Reizhustens angewendet.

Was sollte dazu beachtet werden?

Tabakkonsum begünstigt den Husten («Raucherhusten»). Sie können die Wirkung von Bexin

unterstützen, indem Sie auf das Rauchen verzichten.

Die Hustentropfen sind zuckerfrei und können bei bestimmungsgemässem Gebrauch auch von

Diabetikern eingenommen werden.

Wann darf Bexin nicht angewendet werden?

Während einer Therapie mit gewissen Arzneimittel gegen Gemütsstörungen (MAO-Hemmer).

Bexin Hustentropfen enthalten die Konservierungsmittel E 216/218. Bei nachgewiesener

Überempfindlichkeit auf ein Konservierungsmittel dieses Typs (sogenannte Paragruppenallergie;

siehe: «Welche Nebenwirkungen kann Bexin haben?») dürfen Sie dieses Präparate nicht anwenden.

Bexin Hustentropfen dürfen nicht an Kinder unter 1 Jahr verabreicht werden.

Wann ist bei der Einnahme von Bexin Vorsicht geboten?

Husten ist ein Abwehrmechanismus des Körpers, der bestimmte Ursachen hat. Wenn Ihr Husten oder

der Husten Ihres Kindes mehr als eine Woche anhält, sollten Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin

aufsuchen, damit dieser bzw. diese die Ursache abklärt und eine schwerere Krankheit ausschliesst

und, falls nötig, eine spezifische Behandlung einleitet.

Wenn Sie an Asthma, an anderen chronischen Erkrankungen der Atemwege oder an einer

Lebererkrankung leiden, sollten Sie Bexin nur auf ärztliche Verordnung verwenden.

Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) müssen Sie die Behandlung sofort

abbrechen und einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen. Überempfindlichkeitsreaktionen machen sich

mit Hautausschlägen, Gesichtsschwellungen, beschleunigtem Herzschlag, Unwohlsein und/oder

Atembeschwerden bemerkbar. In Einzelfällen können sie bis zur Ohnmacht und zum Schock

(sogenannter Kreislaufschock) gehen.

Bei gewissen Personen, z.B. bei Patienten mit einer Leber- oder Nierenerkrankung sowie bei

Personen mit einer erblichen (genetischen) Veranlagung, wird der Wirkstoff Dextromethorphan nach

Einnahme wesentlich langsamer abgebaut als bei anderen Personen. Dadurch können nicht nur die

hustenstillende Wirkung, sondern vor allem die Nebenwirkungen schon nach einer

Behandlungsdauer von 3–4 Tagen zunehmen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie über die

Zusammenhänge aufklären.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

und Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Das gilt in verstärktem Masse bei einer

Behandlungsdauer, die 3–4 Tage überschreitet sowie bei gleichzeitigem Genuss alkoholischer

Getränke.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden!

Darf Bexin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, sollten Sie vorsichtshalber möglichst auf

Arzneimittel verzichten. Für Bexin ist nicht sicher, ob es die Entwicklung und Gesundheit des

ungeborenen Kindes beeinträchtigen kann. Deshalb sollten Sie dieses Arzneimittel während der

Schwangerschaft nur einnehmen, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin dies ausdrücklich verordnet hat.

Wenn Sie Bexin kurz vor dem Ende der Schwangerschaft einnehmen, kann dies zu

Atemschwierigkeiten beim Neugeborenen führen.

Der Wirkstoff von Bexin tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über. Von einer Anwendung

während der Stillzeit wird deshalb abgeraten.

Wie verwenden Sie Bexin?

Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, Einnahme 3- (bis 4-) mal täglich am

besten nach dem Essen, die letzte Dosis vor dem Schlafengehen.

Hustentropfen (Zur Entnahme Flasche senkrecht halten)

Erwachsene und Jugendliche: 30 Tropfen.

Kinder von 1 bis 14 Jahren: pro Lebensjahr 2 Tropfen falls nötig verdünnt (z.B. in etwas Tee).

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Bexin haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Bexin auftreten:

Gelegentlich: Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Müdigkeit, Schwindel.

Selten: Appetitlosigkeit, Durchfall, Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie), Unruhe, Verwirrtheit,

Bronchialverengung mit Atembeschwerden, Atemhemmung.

In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) auftreten. Sie äussern sich im

allgemeinen mit Hautausschlag (Urtikaria), Schweissausbrüchen, Atembeschwerden, beschleunigtem

Herzschlag und/oder Unwohlsein, doch in Einzelfällen können sie bis zur Ohnmacht und zum

Schock gehen und sofortige ärztliche Hilfe erfordern (siehe Vorsichtsmassnahmen).

Die Nebenwirkungen können stärker sein oder häufiger auftreten, wenn das Präparat in höheren

Dosen, über längere Zeit oder zusammen mit gewissen anderen Arzneimitteln eingenommen wird.

Bei einer Überdosierung, d.h. bei Einnahme von höheren als den empfohlenen Dosen und/oder bei

Einnahme in kürzeren als den empfohlenen Zeitabständen verstärken sich die oben aufgeführten

Nebenwirkungen und die Risiken, die im Abschnitt «Wann ist bei der Einnahme von Bexin Vorsicht

geboten?» beschrieben sind. Zusätzliche Zeichen einer Überdosierung können sein: Schwitzen,

Herzklopfen, verschwommenes Sehen, Erregbarkeit und Bewusstseinsverlust. Bei Kindern und

insbesondere bei Kleinkindern kann eine Überdosierung schwerwiegende Folgen haben.

Sollten Zeichen einer Überdosierung auftreten, müssen Sie unverzüglich mit der Einnahme von

Bexin aufhören und einen Arzt bzw. eine Ärztin verständigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP.» bezeichneten Datum verwendet

werden und muss für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Das Präparat bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Bexin enthalten?

25 Hustentropfen (1 ml) enthalten 20,8 mg Dextromethorphan als Wirkstoff, die

Konservierungsmittel Methyl- und Propyl-Paraben (E 218/216), die Süssstoffe Cyclamat und

Saccharin, Aromastoffe und 104 mg Ethylalkohol 96% sowie weitere Hilfsstoffe.

Enthält 13% V/V Alkohol. Zuckerfrei.

Zulassungsnummer

39640 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Bexin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, ohne ärztliche Verschreibung.

Hustentropfen: Flasche mit 20 ml.

Zulassungsinhaberin

Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.