Berinert

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Berinert Injektionspräparat
  • Darreichungsform:
  • Injektionspräparat
  • Zusammensetzung:
  • Vorbereitung cryodesiccata: proteina plasmatis humani 5-8 mg Endwerte. C1-inactivator kultiviert 50 U. I., glycinum, natrii citras dihydricus, natrii chloridum, für Glas. Loslassen: Wasser q.s. zu einer Lösung anstelle von 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Berinert Injektionspräparat
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Blutprodukte
  • Therapiebereich:
  • Hereditäres Angioödem

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 51950
  • Berechtigungsdatum:
  • 21-10-1993
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Berinert®

CSL Behring AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: C1-Esterase-Inhibitor aus Humanplasma.

Hilfsstoffe: Glycin, Natriumchlorid, Natriumcitrat.

Lösungsmittel: Aqua ad iniect.: 10 ml.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Pulver (weisses Lyophilisat) und Lösungsmittel zur Herstellung einer Lösung zur intravenösen

Injektion.

Berinert enthält 500 Internationale Einheiten C1-Esterase-Inhibitor pro Injektionsflasche.

Die internationalen Einheiten (IE) beziehen sich auf den aktuellen WHO Standard für C1-Esterase-

Inhibitor-Produkte. Nach Auflösung mit 10 ml Wasser für Injektionszwecke enthält die Lösung 50

IE C1-Esterase-Inhibitor/ml. Der Gesamtproteingehalt der gebrauchsfertigen Lösung beträgt 5–8

mg/ml.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Erbliches Angioödem (frühere Bezeichnung angioneurotisches Ödem)

a.Therapie des akuten Schubes

b.Prophylaxe vor Operationen

Dosierung/Anwendung

Die Therapie soll von einem in der Behandlung von C1-Esterase-Inhibitor-Mangel erfahrenen Arzt

eingeleitet und überwacht werden.

Einzeldosis

20 Internationale Einheiten/kg Körpergewicht.

Dosierung bei Kindern

Erwachsene und Kinder erhalten die gleiche Dosis. Die Injektion kann in Abhängigkeit vom

klinischen Bild wiederholt werden.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss

Zusammensetzung. Capillary Leak Syndrome (CLS).

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Vorsichtsmassnahmen

Bei Patienten mit bekannten allergischen Reaktionen auf das Präparat sollten Antihistaminika und

Kortikosteroide prophylaktisch verabreicht werden. Bei Auftreten von allergisch-anaphylaktischen

Reaktionen ist Berinert sofort abzusetzen (z. B. durch Unterbrechung der Injektion) und eine

situationsgerechte Behandlung einzuleiten.

Therapeutische Massnahmen richten sich nach Art und Schweregrad der Nebenwirkung. Die

aktuellen medizinischen Richtlinien zur Schockbehandlung sind zu beachten.

Patienten mit Larynxödem bedürfen besonders sorgfältiger Überwachung in Notfallbereitschaft.

Bei Therapieversuchen mit hochdosierter Gabe von Berinert zur Vorbeugung oder Behandlung eines

Capillary Leak Syndromes (CLS) vor, während und nach Herzoperationen unter Einsatz der Herz-

Lungen-Maschine (nicht zugelassene Indikation und Dosierung) wurde über Bildung von

Thrombosen mit zum Teil tödlichem Ausgang berichtet. Diese Anwendung ist daher kontraindiziert.

Berinert enthält bis zu 486 mg Natrium (etwa 21 mmol) pro 100 ml Lösung. Dies sollte bei

Patienten, die eine salzarme Diät einhalten müssen, berücksichtigt werden.

Häusliche Behandlung und Selbstverabreichung

Zur Anwendung dieses Arzneimittels im Rahmen der häuslichen Behandlung liegen begrenzte Daten

vor. Bei einer häuslichen Behandlung sind insbesondere die Risiken einer

Überempfindlichkeitsreaktion zu beachten. Die Entscheidung hinsichtlich einer häuslichen

Behandlung ist in jedem Einzelfall vom behandelnden Arzt zu treffen. Der Arzt sollte sicherstellen,

dass eine entsprechende Unterweisung erfolgt und die richtige Anwendung regelmässig überprüft

wird.

Virale Sicherheit

Berinert wird aus humanem Plasma hergestellt. Standardmassnahmen zur Verhinderung von

Infektionen durch den Einsatz von aus Blut oder Blutplasma hergestellten Arzneimitteln schliessen

die Auswahl der Spender und das Screening der einzelnen Spenden und Plasmapools auf spezifische

Infektionsmarker sowie effektive Schritte zur Inaktivierung/Eliminierung von Viren im

Herstellverfahren ein. Dennoch kann bei der Verabreichung von Arzneimitteln aus menschlichem

Blut oder Blutplasma die Möglichkeit der Übertragung von Krankheitserregern nicht vollständig

ausgeschlossen werden. Dasselbe gilt auch für bislang unbekannte Viren oder neu aufgetretene Viren

und andere Pathogene. Die getroffenen Massnahmen werden als wirksam angesehen für umhüllte

Viren, wie z.B. humaner Immunschwächevirus (HIV), Hepatitis-B-Virus (HBV) und Hepatitis-C-

Virus (HCV) und für bestimmte nicht umhüllte Viren wie Hepatitis A-Virus (HAV) und Parvovirus

B19.

Für Patienten, die C1-Esterase-Inhibitor-Präparate aus Plasma erhalten, wird ein angemessener

Hepatitis-Impfschutz (Hepatitis A und B) empfohlen.

Es wird empfohlen bei jeder Verabreichung von Berinert an einen Patienten Name und

Chargennummer des Produktes zu dokumentieren, um einen Zusammenhang zwischen

Produktcharge und Patient herzustellen.

Interaktionen

Es wurden keine Interaktionsstudien durchgeführt.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Berinert ist ein physiologischer Bestandteil des menschlichen Blutplasmas. Es liegt eine begrenzte

Anzahl von Daten vor, aus welchen kein erhöhtes Risiko bezüglich Fruchtbarkeit, Geburt oder

nachgeburtliche Entwicklung beim Menschen bei der Behandlung von schwangeren Frauen mit

Berinert zu entnehmen ist. Berinert sollte in der Schwangerschaft nur nach eindeutiger

Indikationsstellung angewendet werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt ob Berinert in der Muttermilch ausgeschieden wird, aber aufgrund des hohen

Molekulargewichts erscheint eine Übertragung von Berinert in die Muttermilch als

unwahrscheinlich. Die Gabe von Berinert während der Stillzeit soll nach Nutzen-Risiko-Abwägung

erfolgen.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Unerwünschte Wirkungen

Die im Folgenden genannten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) beruhen auf Analysen

von post-marketing Daten sowie der wissenschaftlichen Literatur. Die folgenden Standard-

Kategorien von Häufigkeiten werden verwendet:

Sehr häufig: ≥1/10;

häufig: ≥1/100 und <1/10;

gelegentlich: ≥1/1'000 und <1/100;

selten: ≥1/10'000 und <1/1'000;

sehr selten: <1/10'000 (einschliesslich gemeldete Einzelfälle).

MedDRA

Systemorganklasse

Bevorzugter Begriff gemäss MedDRA

Häufigkeitskategorie

der UAW

Erkrankungen des

Immunsystems

Allergisch-anaphylaktische Reaktionen (wie

z.B. Tachykardie, Hyper- oder Hypotension,

Flush, Urtikaria, Dyspnoe, Kopfschmerzen,

Schwindel, Übelkeit)

Selten

Schock

Sehr selten

Allgemeine Erkrankungen

und Beschwerden am

Verabreichungsort

Temperaturanstieg und/oder Reaktionen an der

Einstichstelle

Selten

Überdosierung

Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: B06AC01

Berinert wird aus gepooltem, humanem Plasma gesunder Spender gewonnen. Informationen über die

Testung von Spenden und Plasmapools sind unter Kapitel «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen» beschrieben. Der Herstellungsprozess von Berinert beinhaltet verschiedene

Schritte, die zur Eliminierung/Inaktivierung von Viren beitragen. Die Hitzebehandlung des

Präparates in wässriger Lösung bei 60 °C über 10 Stunden wurde zur Virusinaktivierung eingeführt.

Für Informationen zum Infektionsrisiko s. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».

Wirkungsmechanismus

C1-Esterase-Inhibitor ist ein Plasmaglycoprotein mit einem Molekulargewicht von 105 kD und

einem Kohlenhydrat-Anteil von 40%. Seine Konzentration im menschlichen Plasma beträgt ca. 240

mg/l. Ausser dem menschlichen Plasma, enthalten auch Placenta, Leberzellen, Monozyten und

Thrombozyten C1-Esterase-Inhibitor. C1-Esterase-Inhibitor gehört zu dem Serin-Protease-Inhibitor-

(Serpin)-System des menschlichen Plasmas wie z.B. auch Antithrombin III, Alpha-2-Antiplasmin,

Alpha-1-Antitrypsin und andere Proteine.

Unter physiologischen Bedingungen hemmt C1-Esterase-Inhibitor den klassischen Weg der

Aktivierung der Komplementkaskade durch Inaktivierung der enzymatisch aktiven Komponente C1s

und C1r. Die aktiven Enzyme bilden einen Komplex mit dem Inhibitor in einem Verhältnis von 1:1.

Ausserdem ist C1-Esterase-Inhibitor der wichtigste Inhibitor der Kontaktaktivierung, indem er

Faktor XIIa und seine Fragmente hemmt und neben Alpha-2-Macroglobulin der wichtigste Inhibitor

des plasmatischen Kallikrein ist. Der therapeutische Effekt von Berinert bei erblichem Angioödem

entsteht durch die Substitution der fehlenden C1-Esterase-Inhibitor-Aktivität.

Das erbliche, nicht allergische Angioödem ist pathogenetisch durch Mangel, Fehlen oder

Defektsynthese von C1-Esterase-Inhibitor bedingt. Dadurch kommt es zur ungehemmten

Aktivierung der Komplementkaskade mit Freisetzung vasoaktiver Peptide, die nach heutigen

Erkenntnissen für die Ödembildung verantwortlich sind. Die Letalität bei akutem Schub

(Erstickungsanfälle durch Larynxödeme) ist relativ hoch. Substitution mit Berinert hemmt die

Aktivierung der C1-Esterase und blockiert damit die Freisetzung permeabilitätssteigender Faktoren,

die zur Ödembildung führen. Durch die Substitution wird das erbliche Angioödem innerhalb weniger

Stunden zum Abschwellen gebracht.

Pharmakokinetik

Das Präparat wird intravenös appliziert und ist sofort in der der Dosierung entsprechenden

Plasmakonzentration verfügbar.

Die pharmakokinetischen Eigenschaften wurden in 40 Patienten mit hereditärem Angioödem

untersucht (6 Patienten jünger als 18 Jahre). Unter ihnen waren 15 Patienten mit häufigen/schweren

Schüben, welche eine prophylaktische Behandlung erhielten, sowie 25 Patienten mit weniger

häufigen/milden Schüben und Behandlung bei Bedarf. Die Daten wurden in einem beschwerdefreien

Intervall oder bei milden Beschwerden erhoben.

Die mediane in-vivo Recovery (IVR) betrug 86,7% (Bereich: 54,0–254,1%). Sie war bei Kindern mit

98,2% (Bereich: 69,2–106,8%) etwas höher als bei Erwachsenen (82,5%, Bereich: 54,0–254,1%).

Patienten mit schweren Attacken hatten eine höhere IVR (101,4%) als Patienten mit leichten

Attacken (75,8%, Bereich: 57,2–195,9%).

Der mittlere Aktivitätsanstieg (Median) betrug 2,3%/IE/kg KG (Bereich: 1,4–6,9%/ IE/kg KG). Es

wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern festgestellt. Patienten

mit schweren Schüben zeigten einen leicht höheren Anstieg der Aktivität als Patienten mit milden

Schüben (2,9, Bereich: 1,4–6,9 vs. 2,1, Bereich: 1,5-5,1%/ IE/kg KG).

Die maximale Plasma-Konzentration der C1-Esterase-Aktivität wurde innerhalb von 0,8 Stunden

nach Verabreichung von Berinert erreicht, ohne signifikante Unterschiede zwischen den

Patientengruppen. Die mittlere Halbwertszeit (Median) betrug 36,1 h. Sie war geringfügig kürzer in

Kindern als in Erwachsenen (32,9 gegenüber 36,1 h) und in Patienten mit schweren Schüben als in

Patienten mit milden Schüben (30,9 gegenüber 37,0 h).

Präklinische Daten

Der in Berinert enthaltene arzneilich wirksame Bestandteil C1-Esterase-Inhibitor wurde aus

humanem Plasma gewonnen und verhält sich wie körpereigene Plasmabestandteile. Die einmalige

Verabreichung von Berinert an Ratten und Mäusen, sowie die wiederholte Gabe an Ratten ergaben

keine Hinweise auf toxische Nebenwirkungen.

Präklinische Studien mit wiederholten Dosierungen zur Untersuchung der Karzinogenität und

Reproduktionstoxizität wurden nicht durchgeführt und können in herkömmlichen Tiermodellen nicht

sinnvoll durchgeführt werden, da die Verabreichung heterologer Proteine über einen längeren

Zeitraum zur Antikörperbildung führen.

Der in vitro Ouchterlony Test und das in vivo PCA Modell an Meerschweinchen lieferten keine

Anhaltspunkte über neu auftretende antigene Determinanten in Berinert nach der Pasteurisierung.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilität

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen

Arzneimitteln gemischt werden.

Haltbarkeit

Berinert darf nach Ablauf des auf der Packung und Behältnis angegebenen Verfalldatums nicht mehr

angewendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Nicht über 25 °C lagern. Nicht einfrieren. Die Flasche in der geschlossenen Faltschachtel

aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen! Haltbarkeit der verwendungsfertigen

Zubereitung: siehe «Hinweise für die Handhabung». Arzneimittel für Kinder unzugänglich

aufbewahren!

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial sind entsprechend den lokalen Anforderungen

zu entsorgen.

Hinweise für die Handhabung

Herstellung der Lösung:

Allgemeine Hinweise:

·Die Lösung sollte farblos und klar sein. Rekonstituiertes Produkt sollte nach der Filtration/dem

Aufziehen der Lösung in die Spritze (siehe unten) und vor der Anwendung auf Partikel und

Verfärbungen visuell überprüft werden.

·Trübe Lösungen oder Lösungen mit Rückständen (Niederschlägen/Partikeln) dürfen nicht

verwendet werden.

·Zubereitung und Entnahme müssen unter aseptischen Bedingungen erfolgen. Verwenden Sie hierfür

nur die der Packung beigefügte Spritze.

Zubereitung:

Erwärmen Sie das Lösungsmittel auf Raumtemperatur. Vor dem Öffnen der Transferset-Packung

(«Mix2Vial™») die Flip-Off-Kappen der Lösungsmittel- und Produktflaschen entfernen und die

Stopfen mit einer antiseptischen Lösung behandeln und anschliessend trocknen lassen.

1. Entfernen Sie das Deckpapier von der «Mix2Vial» Packung. Das

«Mix2Vial» nicht aus dem Blister entnehmen!

2. Die Lösungsmittelflasche auf eine ebene, saubere Fläche stellen und

festhalten. Das «Mix2Vial» Set mit dem Blister greifen und die blaue Seite

des Adapters voran senkrecht in den Stopfen der Lösungsmittelflasche

einstechen.

3. Vorsichtig die Verpackung vom «Mix2Vial» Set entfernen, indem man

den Blister am Siegelrand fasst und ihn senkrecht nach oben abzieht. Dabei

ist darauf zu achten, dass nur der Blister und nicht das «Mix2Vial» entfernt

wird.

4. Die Produktflasche auf eine feste Unterlage stellen. Die

Lösungsmittelflasche mit dem aufgesetzten «Mix2Vial» Set herumdrehen

und analog den Dorn der transparenten Seite senkrecht in den Stopfen der

Produktflasche einstechen. Das Lösungsmittel läuft automatisch in die

Produktflasche über.

5. Mit der einen Hand die Produktseite und mit der anderen Hand die

Lösungsmittelseite des «Mix2Vial» greifen und das Set vorsichtig

auseinanderschrauben. Entsorgen Sie die Lösungsmittelflasche mit dem

blauen «Mix2Vial» Adapter.

6. Die Produktflasche mit dem transparenten Adapter vorsichtig schwenken,

bis das Produkt vollständig gelöst ist. Nicht schütteln.

7. Luft in eine leere, sterile Spritze aufziehen. Hierfür nur die der Packung

beigefügte Spritze verwenden. Die Produktflasche aufrecht halten, die

Spritze mit dem Luer Lock Anschluss des «Mix2Vial» Set verbinden und die

Luft in die Produktflasche injizieren.

Aufziehen der Lösung in die Spritze

8. Den Stempel der Spritze gedrückt halten, das gesamte System herumdrehen und die

Lösung durch langsames Zurückziehen der Kolbenstange in die Spritze aufziehen.

9. Nachdem die Lösung vollständig in die Spritze überführt ist, den Spritzenzylinder

fassen (dabei die Kolbenstange in ihrer Position halten) und die Spritze vom transparenten

«Mix2Vial»-Adapter abdrehen.

Art der Anwendung

Die Lösung wird langsam i.v. injiziert, z.B. per Infusomat mit 4 ml/min oder über einen Zeitraum

von 5-10 min.

Die Zubereitung enthält kein Konservierungsmittel. Chemische und physikalische in-use Stabilität

wurde für 48 Stunden bei max. 25 °C gezeigt. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die

gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Anbruch verwendet werden. Wenn Sie das gelöste

Produkt nicht sofort anwenden können, soll die Aufbewahrung nicht länger als 8 Stunden bei

Raumtemperatur (max. 25 °C) dauern. Eine solche Lagerung setzt voraus, dass die Auflösung unter

kontrolliert und validiert aseptischen Bedingungen durchgeführt wurde. Das gelöste Produkt darf nur

in der Flasche aufbewahrt werden.

Zulassungsnummer

51950 (Swissmedic).

Packungen

Berinert (B)

1 Flasche mit Trockensubstanz (500 IE).

1 Flasche mit 10 ml Wasser für Injektionszwecke.

1 Filter Transfer Set 20/20

1 Verabreichungsset (beigepackter Zusatzkarton):

1 Venenpunktionsbesteck

2 Alkoholtupfer

1 nicht steriles Pflaster

1 Einmalspritze

Zulassungsinhaberin

CSL Behring AG, Bern.

Stand der Information

April 2014.

  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.

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  • Dokumente in anderen Sprachen zur Verfügung hier

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

29-8-2018

Cinryze (Shire Services BVBA)

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