Benocten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Benocten Tabletten
  • Darreichungsform:
  • Tabletten
  • Zusammensetzung:
  • diphenhydramini hydrochloridum 50 mg, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Benocten Tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Schlafmittel

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 36736
  • Berechtigungsdatum:
  • 05-11-1971
  • Letzte Änderung:
  • 11-09-2017

Packungsbeilage

Patienteninformation

Benocten®

Medinova AG

Was ist Benocten und wann wird es angewendet?

Benocten mit dem Wirkstoff Diphenhydramin wirkt beruhigend und fördert den Schlaf. Man schläft

damit besser ein und kann besser durchschlafen. Benocten ist anzuwenden bei gelegentlichen Ein-

und Durchschlafstörungen wie z.B. aufgrund von Aufregung, Umstellung auf Reisen, nächtlichem

Husten (ausser Asthma) oder Hautjucken.

Wann darf Benocten nicht angewendet werden?

Nicht bei Kindern unter zwei Jahren anwenden und bei Kindern unter 12 Jahren nur nach

Verschreibung durch den Arzt oder die Ärztin.

Nicht anwenden bei akutem Asthma, grünem Star, Krampfleiden (Epilepsie), Verengungen im

Magen-Darm-Bereich, Alkoholmissbrauch, Problemen beim Wasserlösen, Prostatavergrösserung

oder Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Diphenhydramin oder den Hilfsstoffen. Wenn

Sie gewisse Arzneimittel gegen Depressionen oder die Parkinson-Krankheit (sog. «MAO-Hemmer»)

einnehmen, dürfen Sie Benocten nicht nehmen.

Wann ist bei der Einnahme von Benocten Vorsicht geboten?

Wenn Sie an zu hohem Blutdruck oder Überaktivität der Schilddrüse leiden, fragen Sie Ihren Arzt

oder Ihre Ärztin, ob Sie Benocten einnehmen dürfen.

Benocten Tabletten enthalten Laktose (Milchzucker). Wenn Sie an einer Laktose-Unverträglichkeit

leiden, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Die gleichzeitige Einnahme von Benocten mit Arzneimitteln zur Behandlung von seelischen

Störungen, Beruhigungsmitteln, anderen Schlafmitteln und starken Schmerzmitteln soll vermieden

werden, da dies zu einer unerwünschten Wirkungsverstärkung führt. Dasselbe gilt für gewisse

Arzneimittel zur Behandlung von Störungen des Herz-Kreislauf- bzw. Verdauungs-Systems oder der

Parkinson-Krankheit (sogenannte «Anticholinergika»). Ebenso ist Alkoholgenuss zu vermeiden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Benocten während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, sollten Sie Benocten nicht einnehmen, auch

während der Stillzeit soll Benocten nicht eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Benocten?

Sowohl Tabletten als auch Tropfen sollten 15–30 Minuten vor dem Schlafengehen mit Flüssigkeit

bzw. mit Flüssigkeit verdünnt eingenommen werden.

Tabletten: Die übliche Dosierung für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren beträgt 1 Tablette.

Tropfen: Die übliche Dosierung für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren beträgt 25 Tropfen

(entspr. 50 mg Diphenhydraminhydrochlorid). Kinder über 2 Jahre nach Verschreibung des Arztes

oder der Ärztin. Sie erhalten in der Regel:

Alter

Körpergewicht

Dosierung

2–4 Jahre

(12–17 kg)

4–6 Tropfen

5–7 Jahre

(18–25 kg)

7–9 Tropfen

8–11 Jahre (26–35 kg)

12–18 Tropfen

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Auch wenn

Ihre Schlafstörungen länger als zwei Wochen andauern, sollten Sie deren Rat einholen, denn

Benocten ist nicht zur dauernden Einnahme bestimmt.

Welche Nebenwirkungen kann Benocten haben?

Als häufigste Nebenwirkungen sind Morgenmüdigkeit, Benommenheit und Schwindel aufgetreten.

Gelegentlich sind Kopfschmerzen, Sehstörungen, trockene Schleimhäute in Mund, Nase und Rachen,

Probleme beim Wasserlösen, Magen-Darm-Störungen (Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen)

oder Herzkreislaufstörungen vorgekommen.

Selten können Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautreaktionen) oder Blutbildveränderungen

auftreten.

Bei Kleinkindern besteht besonders bei höheren Dosen die Gefahr von Erregungsstörungen, Unruhe

und Krampfanfällen.

Bei Auftreten solcher oder anderer unerwünschter Wirkungen sollten Sie das Präparat nicht mehr

weiter anwenden und sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden. Tabletten und Tropfen bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Benocten enthalten?

Tabletten

1 Tablette enthält: 50 mg Diphenhydraminhydrochlorid, Lactose sowie weitere Hilfsstoffe.

Tropfen

1 ml (= 30 Tropfen) enthält: 60 mg Diphenhydraminhydrochlorid, Konservierungsmittel: E202,

Süssstoffe: Saccharin-Natrium, Vanillin, Ethylvanillin, Aromen, Propylenglykol sowie weitere

Hilfsstoffe.

Benocten Tropfen enthalten: 24 Vol.-% Alkohol.

Zulassungsnummer

36736, 41925 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Benocten? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen mit 10 oder 20 Tabletten bzw. 20 ml Tropfen.

Zulassungsinhaberin

Medinova AG, 8050 Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2010 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.