Ben-u-ron 125 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ben-u-ron 125 mg Suppositorien für Säuglinge
  • Darreichungsform:
  • Suppositorien für Säuglinge
  • Zusammensetzung:
  • paracetamolum 125 mg, excipiens pro suppositorio.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ben-u-ron 125 mg Suppositorien für Säuglinge
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Analgetikum, Antipyretikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 29152
  • Berechtigungsdatum:
  • 13-11-1964
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben

erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen.

Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes,

des Apothekers oder des Drogisten bzw. der Ärztin, der Apothekerin oder der Drogistin an, um den

grössten Nutzen zu haben.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Ben-u-ron® Suppositorien

Was ist Ben-u-ron und wann wird es angewendet?

Ben-u-ron enthält den Wirkstoff Paracetamol, der schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt.

Es wird angewendet zur kurzfristigen Behandlung von Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen

im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen, Schmerzen während der Monatsblutung,

Schmerzen nach Verletzungen (z.B. Sportverletzungen), Schmerzen bei Erkältungskrankheiten und

Fieber.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wie alle Fieber- und Schmerzmittel soll auch ben-u-ron nicht ohne Verordnung des Arztes länger als

5 Tage bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren oder länger als 3 Tage bei Kindern bis 12 Jahre

angewendet werden. Bei Fieber sollte ben-u-ron nicht länger als 3 Tage ohne Verordnung des Arztes

oder der Ärztin angewendet werden

Schmerzmittel sollen nicht ohne ärztliche Kontrolle über längere Zeit regelmässig eingenommen

werden. Längerandauernde Schmerzen bedürfen einer ärztlichen Abklärung.

Bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion oder Anhalten der Symptome über mehr als

drei Tage, sollte der Arzt konsultiert werden.

Die angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten

werden.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern sollte sichergestellt werden, dass andere

Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden (z.B. andere Schmerzmittel, Arzneimittel gegen

Fieber oder Erkältungssymptome) kein Paracetamol enthalten. Eine Überdosierung von Paracetamol

kann zu einer schweren Leberschädigung führen.

Es ist auch zu bedenken, dass der langdauernde Gebrauch von Schmerzmitteln seinerseits dazu

beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiter bestehen.

Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer

schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines

Nierenversagens führen.

Wann dürfen ben-u-ron Suppositorien nicht angewendet werden?

In folgenden Fällen dürfen Sie ben-u-ron nicht einnehmen:

- Bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Paracetamol und verwandte Substanzen (z.B.

Propacetamol) oder auf einen der Hilfsstoffe (siehe „Was ist in ben-u-ron Suppositorien enthalten?“).

Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden,

Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).

- Bei schweren Lebererkrankungen (z.B. akute Hepatitis, Leberzirrhose, Aszites, d.h.

Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle).

- Bei Alkoholüberkonsum.

- Bei einer erblichen Leberstörung (sogenannte Meulengracht-Krankheit).

Wann ist bei der Anwendung von ben-u-ron Suppositorien Vorsicht geboten?

Sie sollten vor der Einnahme Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren:

-bei vorgeschädigter Niere oder Leber

-bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sogenannten «Glucose-6-

Phosphat-Dehydrogenase-Mangel»;

-bei gleichzeitigem Gebrauch von Arzneimitteln, welche die Leber beeinflussen, namentlich gewisse

Mittel gegen Tuberkulose und Anfallsleiden (Epilepsie) oder bei Arzneimittel mit dem Wirkstoff

Zidovudin, die bei Immunschwäche (AIDS) eingesetzt werden;

-Wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

·Blutverdünnende Arzneimittel (z.B. Marcoumar);

·Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung der Blutfette);

·Chloramphenicol (Arzneimittel gegen Infektionen);

·Metoclopramid (Arzneimittel bei Übelkeit, Erbrechen);

·Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin (Arzneimittel gegen Epilepsie (Krampfanfälle));

·Rifampicin, Isoniazid (Arzneimittel gegen Tuberkulose);

·Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht);

·Zidovudin (Arzneimittel gegen HIV-Infektion (AIDS)).

-falls Sie eine schwere Infektion haben (z.B. eine Blutvergiftung).

-falls Sie untergewichtig oder unterernährt sind

-falls Sie regelmässig Alkohol konsumieren

Von der gleichzeitigen Anwendung von Paracetamol und Alkohol ist abzuraten. Besonders bei

fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht sich die Gefahr einer Leberschädigung.

Einzelne Personen mit Überempfindlichkeit auf Schmerz- oder Rheumamittel können auch auf

Paracetamol überempfindlich reagieren (siehe «Welche Nebenwirkungen können ben-u-ron

Suppositorien haben?»).

Paracetamol kann in sehr seltenen Fällen schwere Hautreaktionen auslösen. Beim Auftreten von

Hautreaktionen ist die Anwendung von ben-u-ron Suppositorien abzubrechen und der Arzt bzw. die

Ärztin aufzusuchen (siehe „Welche Nebenwirkungen können ben-u-ron Suppositorien haben?“).

ben-u-ron Suppositorien haben keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von

Maschinen.

Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Dürfen ben-u-ron Suppositorien während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet

werden?

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder den Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder

die Drogistin um Rat fragen.

Aufgrund bisheriger Erfahrungen ist bei kurzfristiger Anwendung vom Wirkstoff Paracetamol in der

angegebenen Dosierung kein Risiko für das Kind bekannt.

Obwohl Paracetamol in sehr geringen Mengen in der Muttermilch auftritt, darf gestillt werden.

Wie verwenden Sie ben-u-ron Suppositorien?

Die angegebene maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden. Einzeldosen nicht häufiger

als alle 4 bis 8 Stunden verabreichen.

Die Suppositorien sind in den Darm einzuführen.

Säuglinge 3 – 5 kg (0–3 Monate): bis 3× täglich 1 Supp. zu 75 mg.

Säuglinge 5 – 7 kg (3–6 Monate): bis 4× täglich 1 Supp. zu 75 mg.

Säuglinge 7 – 10 kg (6–12 Monate): bis 4× täglich 1 Supp. zu 125 mg.

Kinder 10 – 15 kg (1–3 jährig): bis 3× täglich 1 Supp. zu 250 mg.

Kinder 15 – 22 kg (3–6 jährig): bis 4× täglich 1 Supp. zu 250 mg.

Kinder 22 – 30 kg (6–9 jährig): bis 3× täglich 1 Supp. zu 500 mg.

Kinder 30 – 40 kg (9–12 jährig): bis 4× täglich 1 Supp. zu 500 mg.

Jugendliche und Erwachsene (über 40 kg): bis 4× täglich 1 Supp. zu 1000 mg.

Halten Sie sich an die in dieser Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Bei unkontrollierter Einnahme (Überdosierung) unverzüglich ärztliche Hilfe aufsuchen, auch wenn

Sie noch keine Beschwerden haben. Wegen des möglichen Risikos einer schweren Leberschädigung

sind umgehende medizinische Massnahmen entscheidend. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen,

Appetitlosigkeit oder ein allgemeines Krankheitsbild können ein Hinweis auf eine Überdosierung

sein, treten aber erst mehrere Stunden bis einen Tag nach Einnahme auf.

Welche Nebenwirkungen können ben-u-ron Suppositorien haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von ben-u-ron Suppositorien auftreten: in

seltenen Fällen Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Schwellungen der Haut und

Schleimhäute oder Hautausschläge bis hin zu schweren Hautreaktionen (sehr selten), Übelkeit,

Atemnot oder Asthma. Treten Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion oder

Blutergüsse/Blutungen auf, ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt bzw. die Ärztin zu

konsultieren. Ausserdem wurden Veränderungen des Blutbildes, wie eine verringerte Anzahl von

Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weisser

Blutkörperchen (Agranulozytose) beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Unter 25 °C und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Paracetamol kann Störungen bei Blutzuckermessungen mittels Glukoseoxidase Methode

verursachen.Arzneimittel mit dem Wirkstoff Paracetamol dürfen nicht an Kinder, welche

versehentlich Alkohol eingenommen haben, verabreicht werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in ben-u-ron Suppositorien enthalten?

1 Suppositorium enthält 75 mg/125 mg/250 mg/500 mg/1000 mg Paracetamol als Wirkstoff sowie

Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

29152 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie ben-u-ron Suppositorien? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung:

10 Suppositorien zu 75 mg.

10 Suppositorien zu 125 mg.

10 Suppositorien zu 250 mg.

10 Suppositorien zu 500 mg.

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung:

10 Suppositorien zu 1000 mg.

Zulassungsinhaberin

Nutrimedis SA, 1630 Bulle / FR

Diese Packungsbeilage wurde im August 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

10-7-2018

Eradia 125 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

Eradia 125 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.07.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-8-2018

IBRANCE® 75/100/125 mg Hartkapseln

Rote - Liste

22-6-2018

EMEND 125 mg Pulver

Rote - Liste

28-5-2018

Seresto and its associated name Foresto

Seresto and its associated name Foresto

Seresto and its associated name Foresto (Active substance: imidacloprid/flumethrin) - Community Referrals - Art 13 - Commission Decision (2018)3404 of Mon, 28 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/A/125

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1383 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/14/1383 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/14/1383 (Active substance: Single-chain urokinase plasminogen activator) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3150 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/125/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety