Beloc

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Beloc 50 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,50 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Beloc 50 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Metoprolol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 16170
  • Berechtigungsdatum:
  • 17-11-1977
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Beloc 50 mg – Tabletten

Beloc 100mg - Tabletten

Wirkstoff: Metoprololtartrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Beloc und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Beloc beachten?

Wie ist Beloc einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Beloc aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Beloc und wofür wird es angewendet?

Metoprololtartrat, der Wirkstoff von Beloc, hat eine blockierende Wirkung vorwiegend auf bestimmte

Rezeptoren des Herzens (herzspezifischer Betarezeptorenblocker) und wirkt stressabschirmend auf das

Herz. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzarbeit verbessert.

Beloc wird angewendet

Bei Erwachsenen

bei Bluthochdruck

bei Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (chronisch-stabile Angina pectoris)

bei Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag (tachykarde Herzrhythmusstörungen)

zur Akutbehandlung eines Herzinfarktes und zur Vorbeugung eines erneuten Herzinfarktes nach

einem Herzinfarkt

zur Vorbeugung von Migräne

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Beloc beachten?

Beloc darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Metoprololtartrat andere Beta-Blocker oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei bestimmten Herzrhythmusstörungen (AV-Block 2. oder 3. Grades, kranker Sinusknoten [es sei

denn, Sie haben dauerhaft einen Herzschrittmacher]).

wenn Sie eine instabile Herzleistungsschwäche haben (die sich in Form von Flüssigkeitsansammlung

Lunge,

beeinträchtigtem

Blutfluss

oder

niedrigem

Blutdruck

äußern

kann)

Arzneimitteln zur Steigerung der Herzmuskelkraft behandelt werden

wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben (systolischer Blutdruck weniger als 90 mmHg)

bei Herzkreislauf-Schock

wenn Sie einen sehr langsamen Herzschlag haben (weniger als 50 Schläge in einer Minute)

wenn bei Ihnen der Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt besteht und der Herzschlag langsamer als

45 Schläge in der Minute ist, der obere (systolische) Blutdruckwert unter 100 mmHg ist und

bestimmte Herzrhythmusstörungen vorliegen (PQ-Intervall > 0,24 Sekunden)

wenn Sie unter schweren Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen leiden

wenn Sie schweres Asthma oder eine schwere Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege

(chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, COPD) haben

wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben, der einen hohen

Blutdruck verursacht (Phäochromozytom)

wenn Sie eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes haben (metabolische Azidose)

wenn Sie gleichzeitige bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) einnehmen

(Ausnahme: MAO-B-Hemmer)

gleichzeitiger

intravenöser

Behandlung

bestimmten

anderen

Arzneimitteln

Blutdrucksenkung oder anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z.B.

Kalziumkanalblocker

Verapamil-

oder

Diltiazemtyp,

Disopyramid)

(Ausnahme:

Intensivmedizin)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Beloc einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Beloc ist erforderlich,

wenn Sie an Asthma leiden. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von

Asthma kann beeinflusst werden und es kann nötig sein, die Dosierung anzupassen. Wenn Sie an

einer schweren Form von Asthma oder einer schweren Lungenerkrankung mit Einengung der

Atemwege

(chronisch-obstruktive

Lungenerkrankung,

COPD)

leiden,

dürfen

Beloc

nicht

einnehmen.

wenn

zuckerkrank

sind

(Diabetes

mellitus).

Anzeichen

einer

Unterzuckerung

(z.B.

schneller Herzschlag, Zittern) können durch Beloc abgeschwächt werden. Ihr Arzt sollte Ihre

Blutzuckerwerte in kürzeren Abständen überwachen.

wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) haben. Beloc kann die Beschwerden

verschleiern und sie können sich nach dem Absetzen von Beloc verschlimmern.

wenn Sie eine verzögerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).

wenn

Durchblutungsstörungen

Gliedmaßen

haben

(Raynaud-Syndrom,

Claudicatio

intermittens),

diese

verschlimmert

werden

können.

schweren

Durchblutungsstörungen

dürfen Sie Beloc nicht einnehmen.

wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben (Phäochromozytom). Der

Tumor

muss

während

Einnahme

Beloc

behandelt

werden

(mit

Alpha-

Rezeptorblockern).

wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder

Zahnarzt mit, dass Sie Metoprolol einnehmen.

wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen. Bei

Beendigung der Behandlung muss zuerst Beloc und dann Clonidin schrittweise abgesetzt werden.

wenn Sie schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder gegen

eine bestehende Überempfindlichkeit behandelt werden (Hyposensibilisierungstherapie). Beloc

kann sowohl die Empfindlichkeit gegenüber allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) als auch die

Schwere allergischer Reaktionen erhöhen.

wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-Angina)

leiden. Die Anzahl und Dauer von Angina-Anfällen kann erhöht bzw. verlängert sein.

wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie schon einmal Schuppenflechte (Psoriasis) hatten.

wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Beloc kann den Tränenfluss verringern.

Wenn Ihr Ruhepuls zu stark absinkt und Beschwerden auftreten, kann Ihr Arzt die Dosis verringern oder

Beloc schrittweise absetzen.

Die Anwendung von Beloc kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Einnahme von Beloc zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/angewendet

haben

oder

beabsichtigen

andere

Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Nehmen Sie Beloc nicht ein, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen oder

verabreicht bekommen:

bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)

bestimmte andere Arzneimittel zur Blutdrucksenkung oder andere Arzneimittel zur Behandlung

von Herzrhythmusstörungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder Diltiazemtyp,

Disopyramid) dürfen Ihnen nicht gleichzeitig intravenös (in eine Vene) verabreicht werden

(Ausnahme: Intensivmedizin)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Beloc verstärken:

Bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Depressionen

(selektive

Serotonin-

Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) wie Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin)

Diphenhydramin (Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit und zur Behandlung von Allergien)

Hydroxychloroquin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)

Celecoxib (zur Behandlung von Gelenkerkrankungen)

Terbinafin (zur Behandlung von Pilzerkrankungen),

Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen (Neuroleptika, z. B. Chlorpromazin,

Triflupromazin, Chlorprothixen)

Cimetidin (gegen Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden)

Hydralazin (gegen erhöhten Blutdruck)

Amiodaron,

Chinidin

möglicherweise

Propafenon

(Arzneimittel

Behandlung

Herzrhythmusstörungen)

Bestimmte Narkosemittel (Inhalationsanästhetika). Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit,

dass Sie Metoprolol einnehmen.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Beloc abschwächen:

Rifampicin (Antibiotikum)

Bestimmte entzündungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (Prostaglandinsynthese-

Hemmer, z.B. Indometacin)

Arzneimittel,

Wirkung

Beloc

beeinflussen

können

oder

deren

Wirkung

durch

Beloc

beeinflusst werden kann:

Andere

Arzneimittel

gegen

erhöhten

Blutdruck

oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen

oder

Herzleistungsschwäche

(z.B.

Reserpin,

Alpha-Methyldopa,

Clonidin, Guanfacin, Klasse I Antiarrhythmika [z.B. Disopyramid], Herzglykoside)

andere Betablocker, z.B. in Augentropfen zur Behandlung von grünem Star

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel

zum Einnehmen): Beloc kann die Anzeichen einer Unterzuckerung (v.a. einen schnellen

Herzschlag) abschwächen. Lassen Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren. Ihr

Arzt

wird

gegebenenfalls

Dosierung

Ihrer

blutzuckersenkenden

Arzneimittel

entsprechend anpassen.

Blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z.B. Adrenalin, Noradrenalin). Ihr

Blutdruck kann erheblich ansteigen.

Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen kann

abgeschwächt sein.

xanthinhaltige

Arzneimittel

(z.B.

Amino-,

Theophyllin:

Behandlung

Asthma):

gegenseitige Abschwächung der Wirkung

Lidocain (Arzneimittel zur örtlichen Betäubung)

bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-B-Hemmer)

Arzneimittel mit blockierender Wirkung an sympathischen Ganglien

Wenn

Ihnen

eine

gleichzeitige

Behandlung

Clonidin

(ein

Mittel

Behandlung

Bluthochdruck) beendet werden soll, muss Beloc einige Tage früher abgesetzt werden.

Einnahme von Beloc zusammen mit Alkohol

Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung von Beloc verstärken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat. Sie dürfen Beloc während der Schwangerschaft nur in unbedingt notwendigen Fällen und nur auf

Anweisung Ihres Arztes einnehmen. Betablocker einschließlich Metoprolol können das ungeborene Kind

schädigen

einer

Frühgeburt

führen.

Metoprolol

kann

Nebenwirkungen,

Beispiel

verlangsamten Herzschlag beim ungeborenen Kind und beim Neugeborenen verursachen.

Der Wirkstoff von Beloc geht in die Muttermilch über. Bei einer Behandlung mit Beloc in der Stillzeit

sollte der Säugling sorgfältig überwacht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung:

Dieses

Arzneimittel

kann

Reaktionsfähigkeit

Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Besonders zu Beginn der Behandlung, bei Dosiserhöhung, Präparatewechsel oder durch gleichzeitigen

Alkoholgenuss, können Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Wenn Sie solche Nebenwirkungen bei sich

bemerken, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen benutzen.

Beloc enthält Lactose

Dieses Arzneimittel enthält Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Beloc erst nach Rücksprache mit

Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist dass sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Beloc einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Beloc wird angewendet bei Erwachsenen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Bluthochdruck:

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 50 mg bis 100 mg oder einmal täglich 100 mg bis 200 mg

Metoprololtartrat.

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (chronisch-stabile Angina pectoris) :

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 50 mg bis 100 mg Metoprololtartrat.

Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag (tachykarde Herzrhythmusstörungen):

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 50 mg bis 100 mg Metoprololtartrat.

Akutbehandlung

eines

Herzinfarktes

Vorbeugung

eines

erneuten

Herzinfarktes

nach

einem

Herzinfarkt:

Akutbehandlung:

Nach vorhergehender intravenöser Behandlung mit Metoprololtartrat gibt man, beginnend 15 Minuten

nach

letzten

intravenösen

Injektion,

folgenden

Stunden

4-mal

täglich

Metoprololtartrat zum Einnehmen.

Bei Patienten, die weniger als 15 mg Metoprololtartrat intravenös vertragen haben, sollte die Behandlung

mit Tabletten im Anschluss vorsichtig mit 25 mg Metoprololtartrat begonnen werden.

Vorbeugung:

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 100 mg Metoprololtartrat.

Vorbeugung von Migräne:

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 50 mg bis 100 mg Metoprololtartrat.

Anwendung bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion

Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Anwendung bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion

Wenn

Ihre

Leberfunktion

stark

eingeschränkt

ist,

wird

Arzt

über

eine

Anpassung

Dosis

entscheiden.

Anwendung bei älteren Patienten (ab 65 Jahren)

Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Beloc bei Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren ist bisher noch nicht

erwiesen.

Art der Anwendung

Bitte nehmen Sie die Tabletten bei Einmalgabe morgens bzw. bei zweimaliger Gabe morgens und abends

nüchtern unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Beloc eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder ein Krankenhaus. Der Arzt kann entsprechend der

Schwere

Überdosierung

bzw.

Beschwerden

über

erforderlichen

Maßnahmen

entscheiden.

Nehmen Sie diese Gebrauchsinformation und/oder die Verpackung von Beloc mit, damit der Arzt weiß,

welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben.

häufigsten

Anzeichen

nach

Schwere

einer

Überdosierung

sind

starker

Blutdruckabfall,

langsamer

Puls,

unregelmäßiger

Herzschlag,

Herzleistungsschwäche,

Herz-Kreislaufschock

Herzstillstand

sowie

Atembeschwerden

Verengung/Verkrampfung

Atemwege,

Bewusstseinsstörungen, Koma, Übelkeit, Erbrechen, bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten

(Zyanose), Unterzuckerung und Krampfanfälle.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Chinidin (zur

Behandlung

Herzrhythmusstörungen)

oder

Barbituraten

(Beruhigungsmittel)

können

Beschwerden verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten üblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden nach der

Einnahme des Arzneimittels auf.

Wenn Sie die Einnahme von Beloc vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald es Ihnen einfällt, und fahren Sie dann mit der Einnahme wie

gewohnt fort. Falls es beinahe schon Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus

und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Beloc abbrechen

Die Behandlung mit Beloc darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt geändert oder beendet werden.

Die Behandlung muss von Ihrem Arzt langsam und schrittweise beendet werden. Plötzliches Absetzen

kann zu einer Verschlechterung der Herzerkrankung führen und das Risiko für einen Herzinfarkt und

plötzlichen Herztod erhöhen.

Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie die Einnahme unterbrechen oder vorzeitig beenden

möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)

Müdigkeit

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schwindel, Kopfschmerz

verlangsamter

Herzschlag,

niedriger

Blutdruck,

Blutdruckabfall

beim

Aufstehen

(vereinzelt

Ohnmachtsanfällen), Herzklopfen

Kalte Hände und Füße, Durchblutungsstörungen in den Fingern (Raynaud-Syndrom)

Atemnot bei Anstrengung

Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Gewichtszunahme

Depressionen,

Konzentrationsstörungen,

verminderte

Aufmerksamkeit,

Schläfrigkeit

oder

Schlafstörungen, Alpträume

Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes Gefühl in den Gliedmaßen (Parästhesien)

Vorübergehende

Verschlechterung

einer

Herzschwäche,

Herz-Kreislaufschock

Patienten

akutem

Herzinfarkt,

Erregungsleitungsstörungen

Herzen

(AV-Block

Grades),

Wassereinlagerungen ins Gewebe, Brustschmerzen

Atemnot durch Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus)

Erbrechen

Hautausschlag (in Form eines Schuppenflechte-ähnlichen Nesselausschlages), verstärktes Schwitzen

Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Auftreten oder Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Verstärkung

einer insulinbedingten Unterzuckerung

Störungen im Fettstoffwechsel (Verminderung des HDL-Cholesterins, Erhöhung der Triglyzeride)

Nervosität, Ängstlichkeit

Sehstörungen, trockene und/oder gereizte Augen, Bindehautentzündung

Herzrhythmusstörungen (Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)

Schnupfen

Mundtrockenheit

Haarausfall

Abweichungen der Leberfunktionswerte (Bluttest)

Impotenz, sexuelle Funktionsstörung

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Verminderung

Blutplättchen

(Thrombozytopenie),

starke

Verminderung

bestimmter

weißer

Blutkörperchen (Agranulozytose)

Störungen im Fettstoffwechsel (Erhöhung des VLDL-Cholesterins)

Erinnerungsschwierigkeiten, Gedächtnisschwächen, Verwirrtheit, Halluzinationen

Hörstörungen, Ohrgeräusche bzw. Ohrensausen (Tinnitus), vorübergehender Hörverlust

Verstärkung von bereits bestehenden Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen bis zum Absterben

von Gewebe (Gangrän)

Geschmacksstörungen

Leberentzündung (Hepatitis)

Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Verschlechterung oder Auslösung einer Schuppenflechte bzw. eines

Schuppenflechte-ähnlichen Hautausschlages

Gelenkschmerzen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über

die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Beloc aufzubewahren?

Nicht über 25 °C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blister angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Bitte verwenden sie keine beschädigten Packungen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall.. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Beloc – Tabletten enthalten

Der Wirkstoff ist Metoprololtartrat.

Beloc 50 mg:

1 Tablette enthält 50 mg Metoprololtartrat.

Beloc 100 mg:

1 Tablette enthält 100 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind:17,5 mg Lactose-Monohydrat (Beloc 50mg), 35,00 mg Lactose-

Monohydrat (Beloc 100mg),

Cellulose, Siliciumdioxid,Carboxymethylstärke-Natrium, Polyvinylpyrrolidon, Magnesiumstearat.

Wie Beloc - Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Beloc 50 mg:

Weiße, runde Tabletten mit einseitiger Bruchrille und einseitiger Prägung mit

Beloc 100 mg:

Weiße, runde Tabletten mit einseitiger Bruchrille und einseitiger Prägung mit

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

- Alu-Blisterpackungen aus thermo-geformtem PVC mit einer Aluminiumfolie als Verschlussschicht zu

20 und 50 Stück.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

AstraZeneca Österreich GmbH., A-1030 Wien

E-Mail: info.at@astrazeneca.com

Hersteller

AstraZeneca GmbH, Tinsdaler Weg 183, D-22880 Wedel, Deutschland

AstraZeneca AB, Gärtunavägen, SE-151 85 Södertälje, Schweden

Z. Nr.: 16.170

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Überdosierung

Symptome

Überdosierung

kann

schwerer

Hypotonie,

Sinusbradykardie,

Bradyarrhythmie,

kardialen

Überleitungsstörungen,

Herzinsuffizienz,

kardiogenem

Schock und Herzstillstand führen. Zusätzlich

können Atembeschwerden mit Bronchospasmen, Bewusstseinsstörungen, Koma, Übelkeit, Erbrechen,

Zyanose, Hypoglykämie und auch generalisierte Krampfanfälle und Hyperkaliämie auftreten.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Antihypertensiva, Chinidin oder Barbituraten können die

Symptome verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten üblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden nach Einnahme

des Arzneimittels auf.

Therapie

Überwachung der vitalen Parameter unter intensivmedizinischen Bedingungen.

Therapeutische

Maßnahmen

sind

Gabe

Aktivkohle,

Laxantien

und,

sofern

erforderlich,

Magenspülung.

Atropin,

Sympathomimetika

oder

temporärer

Schrittmacher

Behandlung

Bradykardie

Überleitungsstörungen.

Schock,

akutem

Herzversagen

Hypotonie

können

Plasma

oder

Plasmaersatzmittel,

eine

Bolusinjektion

Glucagon

(falls

erforderlich

gefolgt

einer

i.v.

Infusion

Glucagon),

Sympathomimetika

z.B.

Dobutamin

intravenös,

zusätzlich

-Rezeptoragonisten

Vasodilatation verabreicht werden.

Die Gabe von Calcium-Ionen kann ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Bei Bronchospasmen kann ein Bronchodilatator (Beta-2-Sympathomimetikum) verabreicht werden.

Bei generalisierten Krampfanfällen empfiehlt sich die langsame intravenöse Gabe von Diazepam.

Die zur Behandlung der Überdosierung erforderlichen Dosen können viel höher sein als die üblichen

therapeutischen Dosen, da die Betarezeptoren durch den Betablocker blockiert sind.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

4-6-2018

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Active substance: varenicline tartrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3620 of Mon, 04 Jun 2018

Europe -DG Health and Food Safety