Beloc

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Beloc 5 mg - Ampullen
  • Einheiten im Paket:
  • 5 x 5 ml, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Beloc 5 mg - Ampullen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Metoprolol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17371
  • Berechtigungsdatum:
  • 03-06-1983
  • Letzte Änderung:
  • 30-11-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Beloc 5 mg - Ampullen

Wirkstoff: Metoprololtartrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor mit der Anwendung dieses Arzneimittels

begonnen wird.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Beloc und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Beloc beachten?

Wie ist Beloc anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Beloc aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Beloc und wofür wird es angewendet?

Metoprololtartrat, der Wirkstoff von Beloc, hat eine blockierende Wirkung vorwiegend auf bestimmte Rezeptoren

des Herzens (herzspezifischer Betarezeptorenblocker) und wirkt stressabschirmend auf das Herz. Dadurch wird der

Blutdruck gesenkt und die Herzarbeit verbessert.

Beloc wird angewendet bei Erwachsenen

bei Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag (tachykarde Herzrhythmusstörungen)

zur Akutbehandlung eines Herzinfarktes.

Die Anwendung mittels einer Spritze (parenterale Anwendung) ist nur für

Notfälle und für die Klinikbehandlung

vorgesehen.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Beloc beachten?

Beloc darf nicht angewendet werden

wenn Sie allergisch gegen Metoprololtartrat, andere Beta-Blocker oder einen der in Abschnitt 6 genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei bestimmten Herzrhythmusstörungen (AV-Block 2. oder 3.Grades, kranker Sinusknoten, [es sei denn, Sie

haben dauerhaft einen Herzschrittmacher]).

wenn Sie eine instabile Herzleistungsschwäche haben (die sich in Form von Flüssigkeitsansammlung in der

Lunge, beeinträchtigtem Blutfluss oder niedrigem Blutdruck äußern kann) und mit Arzneimitteln zur Steigerung

der Herzmuskelkraft behandelt werden

wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben

wenn Sie einen sehr langsamen Herzschlag haben (weniger als 50 Schläge in einer Minute)

wenn bei Ihnen der Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt besteht und der Herzschlag langsamer als 45 Schläge

Minute

ist,

obere

(systolische)

Blutdruckwert

unter

mmHg

bestimmte

Herzrhythmusstörungen vorliegen (PQ-Intervall > 0,24 Sekunden)

bei Herzkreislauf-Schock

wenn Sie unter schweren Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen leiden

wenn Sie schweres Asthma oder eine schwere Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege (chronisch-

obstruktive Lungenerkrankung, COPD) haben

wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben, der einen hohen Blutdruck

verursacht (Phäochromozytom)

wenn Sie eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes haben (metabolische Azidose)

wenn Sie gleichzeitige bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) einnehmen (Ausnahme:

MAO-B-Hemmer)

bei gleichzeitiger intravenöser Behandlung mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung oder

anderen

Arzneimitteln

Behandlung

Herzrhythmusstörungen

(z.B.

Kalziumkanalblocker

Verapamil- oder Diltiazemtyp, Disopyramid) (Ausnahme: Intensivmedizin)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Beloc angewendet wird.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Beloc ist erforderlich,

wenn der obere (systolische) Blutdruckwert unter 100 mmHg fällt, soll Metoprolol nur unter besonderen

Vorsichtsmaßnahmen intravenös verabreicht werden, da das Risiko eines weiteren Abfalls des Blutdrucks

besteht (z.B. bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag).

wenn Sie an Asthma leiden. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma kann

beeinflusst werden und es kann nötig sein, die Dosierung anzupassen. Wenn Sie an einer schweren Form von

Asthma

oder

einer

schweren

Lungenerkrankung

Einengung

Atemwege

(chronisch-obstruktive

Lungenerkrankung, COPD) leiden, dürfen Sie Beloc nicht anwenden.

wenn

zuckerkrank

sind

(Diabetes

mellitus).

Anzeichen

einer

Unterzuckerung

(z.B.

schneller

Herzschlag, Zittern) können durch Beloc abgeschwächt werden. Ihr Arzt sollte Ihre Blutzuckerwerte in

kürzeren Abständen überwachen.

wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) haben. Beloc kann die Beschwerden verschleiern

und sie können sich nach dem Absetzen von Beloc verschlimmern.

wenn Sie eine verzögerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).

wenn Sie Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen haben (Raynaud-Syndrom, Claudicatio intermittens), da

diese

verschlimmert

werden

können.

schweren

Durchblutungsstörungen

dürfen

Beloc

nicht

anwenden.

wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben (Phäochromozytom). Der Tumor muss

vor und während der Einnahme von Beloc behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).

wenn Sie schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder gegen eine

bestehende Überempfindlichkeit behandelt werden (Hyposensibilisierungstherapie). Beloc kann sowohl die

Empfindlichkeit gegenüber allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer

Reaktionen erhöhen.

wenn Sie

operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt

mit, dass Sie Metoprolol anwenden.

wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen. Bei Beendigung der

Behandlung muss zuerst Beloc und dann Clonidin schrittweise abgesetzt werden.- wenn

einer

bestimmten Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-Angina) leiden. Die Anzahl und Dauer

von Angina-Anfällen kann erhöht bzw. verlängert sein.

wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie schon einmal Schuppenflechte (Psoriasis) hatten.

wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Beloc kann den Tränenfluss verringern.

Wenn Ihr Ruhepuls zu stark absinkt und Beschwerden auftreten, kann Ihr Arzt die Dosis verringern oder Beloc

schrittweise absetzen.

Die intravenöse Anwendung von Beloc ist nur für Notfälle und für die Klinikbehandlung vorgesehen und sollte

langsam

unter

ständiger

Herz-Kreislaufkontrolle

(EKG-

Blutdruckkontrolle)

erfolgen.

behandlungsbedürftigem Abfall von Herzfrequenz und/oder Blutdruck oder anderen Komplikationen ist Beloc

sofort abzusetzen. Bei der Behandlung von akuten Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag (akuter

tachykarder

Herzrhythmusstörungen)

wird

empfohlen,

Behandlung

(sobald

Rhythmusstörungen

unter

Kontrolle sind) mit Tabletten fortzusetzen.

Die Anwendung von Beloc kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Anwendung von Beloc zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wenden Sie Beloc nicht an, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder verabreicht

bekommen:

bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)

bestimmte andere Arzneimittel zur Blutdrucksenkung oder andere Arzneimittel zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder Diltiazemtyp, Disopyramid)

dürfen Ihnen nicht gleichzeitig intravenös (in eine Vene) verabreicht werden (Ausnahme: Intensivmedizin)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Beloc verstärken:

Bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Depressionen

(selektive

Serotonin-Wiederaufnahme-

Inhibitoren (SSRI) wie Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin)

Diphenhydramin (Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit und zur Behandlung von Allergien)

Hydroxychloroquin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)

Celecoxib (zur Behandlung von Gelenkerkrankungen)

Terbinafin (zur Behandlung von Pilzerkrankungen),

Arzneimittel

Behandlung

psychischen

Erkrankungen

(Neuroleptika,

Chlorpromazin,

Triflupromazin, Chlorprothixen)

Cimetidin (gegen Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden)

Hydralazin (gegen erhöhten Blutdruck)

Amiodaron,

Chinidin

möglicherweise

Propafenon

(Arzneimittel

Behandlung

Herzrhythmusstörungen)

Bestimmte Narkosemittel (Inhalationsanästhetika). Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie

Metoprolol einnehmen.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Beloc abschwächen:

Rifampicin (Antibiotikum)

Bestimmte entzündungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (Prostaglandinsynthese-Hemmer,

z.B. Indometacin)

Arzneimittel, die die Wirkung von Beloc beeinflussen können oder deren Wirkung durch Beloc beeinflusst werden

kann:

Andere Arzneimittel gegen erhöhten Blutdruck oder zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder

Herzleistungsschwäche (z.B. Reserpin, Alpha-Methyldopa, Clonidin, Guanfacin, Klasse I Antiarrhythmika

[z.B. Disopyramid], Herzglykoside)

andere Betablocker, z.B. in Augentropfen zur Behandlung von grünem Star

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen):

Beloc kann die Anzeichen einer Unterzuckerung (v.a. einen schnellen Herzschlag) abschwächen. Lassen

Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren. Ihr Arzt wird gegebenenfalls die Dosierung Ihrer

blutzuckersenkenden Arzneimittel entsprechend anpassen.

Blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z.B. Adrenalin, Noradrenalin). Ihr Blutdruck kann

erheblich ansteigen.

Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen kann abgeschwächt

sein.

xanthinhaltige

Arzneimittel

(z.B.

Amino-,

Theophyllin:

Behandlung

Asthma):

gegenseitige

Abschwächung der Wirkung

Lidocain (Arzneimittel zur örtlichen Betäubung)

bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-B-Hemmer)

Arzneimittel mit blockierender Wirkung an sympathischen Ganglien

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck)

beendet werden soll, muss Beloc einige Tage früher abgesetzt werden.

Anwendung von Beloc zusammen mit Alkohol

Alkohol kann die blutdrucksenkendeWirkung von Beloc verstärken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger

zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Beloc darf

während

Schwangerschaft

unbedingt

notwendigen

Fällen

Anweisung

Ihres

Arztes

angewendet werden.

Betablocker einschließlich Metoprolol können das ungeborene Kind schädigen und zu einer

Frühgeburt

führen.

Metoprolol

kann

Nebenwirkungen,

Beispiel

verlangsamten

Herzschlag

beim

ungeborenen Kind und beim Neugeborenen verursachen.

Der Wirkstoff von Beloc geht in die Muttermilch über. Bei einer Behandlung mit Beloc in der Stillzeit sollte der

Säugling sorgfältig überwacht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Besonders

Beginn

Behandlung,

Dosiserhöhung,

Präparatewechsel

oder

durch

gleichzeitigen

Alkoholgenuss, können Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Wenn Sie solche Nebenwirkungen bei sich bemerken,

sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen benutzen.

Beloc enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält Natrium. Das ist bei Patienten mit kontrollierter Natriumdiät zu berücksichtigen.

3.

Wie ist Beloc anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Beloc wird angewendet bei Erwachsenen.

Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag (tachykarde Herzrhythmusstörungen):

Anfänglich werden bis zu 5 mg Metoprololtartrat (entsprechend bis zu 5 ml) langsam intravenös verabreicht(1 - 2

mg/min.) Bei unzureichendem Behandlungserfolg kann die Injektion im Abstand von 5 bis 10 Minuten bis zum

Wirkungseintritt bzw. bis zum Erreichen einer Gesamtdosis von 10 bis 15 mg Metoprololtartrat (entsprechend 10 bis

15 ml) wiederholt werden.

Akutbehandlung eines Herzinfarktes:

Beloc sollte nach Stabilisierung des Kreislaufs des Patienten(hämodynamischer Stabilisierung) möglichst umgehend

unter ständiger ständiger Herz-Kreislaufkontrolle (EKG- und Blutdruckkontrolle)verabreicht werden.

Zu Beginn der Behandlung werden 5 mg Metoprololtartrat (entsprechend 5 ml) schnell (als Bolus-Injektion)

intravenös verabreicht.

Je nach Verträglichkeit können in Abständen von 2 Minuten weitere Einzeldosen von 5 mg Metoprololtartrat

(entsprechend 5 ml) i.v. bis zu einer Gesamtdosis von 15 mg Metoprololtartrat (entsprechend 15 ml) verabreicht

werden.

Wird die volle Dosis von 15 mg vertragen, gibt man, beginnend 15 Minuten nach der letzten intravenösen Injektion,

in den folgenden 48 Stunden 4-mal täglich 50 mg Metoprololtartrat in oraler Darreichungsform.

Bei Patienten, die weniger als 15 mg Metoprololtartrat intravenös vertragen haben, sollte die orale Behandlung im

Anschluss vorsichtig mit 25 mg Metoprololtartrat begonnen werden.

Anwendung bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion

Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Anwendung bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion

Wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist, wird Ihr Arzt über eine Anpassung der Dosis entscheiden..

Anwendung bei älteren Patienten (ab 65 Jahren)

Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Beloc bei Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren ist nicht erwiesen

Art der Anwendung

intravenöse

Anwendung

Beloc

sollte

langsam

unter

ständiger

Herz-Kreislaufkontrolle

(EKG-

Blutdruckkontrolle) erfolgen. Bei behandlungsbedürftigem Abfall von Herzfrequenz und/oder Blutdruck oder

anderen Komplikationen ist Beloc sofort abzusetzen.

Bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag wird empfohlen, die Behandlung

(sobald die Rhythmusstörungen unter Kontrolle sind) mit Tabletten fortzusetzen.

Handhabung der OPC-(one-point-cut-)Ampullen

Farbiger Punkt nach oben!

Im Ampullenspieß befindliche Lösung durch Klopfen

oder Schütteln nach unten fließen lassen.

Farbiger Punkt nach oben!

Ampullenspieß nach unten abbrechen.

Injektionslösung

kann

einer

Gesamtmenge

Metoprololtartrat

(8 Ampullen) zu 1000 ml folgender Infusionslösungen zugesetzt werden: Natriumchlorid 0,9%, Mannitol 150

mg/ml,

Dextrose

mg/ml,

Dextrose

mg/ml,

Fruktose

mg/ml,

Invertzucker

mg/ml,

Ringer-

Injektionslösung, Ringer-Dextrose und Ringer-Acetat.

Wenn eine größere Menge von Beloc angewendet worden ist:

Verständigen

sofort

einen

Arzt

oder

Krankenhaus.

Arzt

kann

entsprechend

Schwere

Überdosierung bzw. der Art der Beschwerden über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Die häufigsten Anzeichen je nach Schwere einer Überdosierung sind ein starker Blutdruckabfall, langsamer Puls,

unregelmäßiger

Herzschlag,

Herzleistungsschwäche,

Herz-Kreislaufschock

Herzstillstand

sowie

Atembeschwerden

Verengung/Verkrampfung

Atemwege,

Bewusstseinsstörungen,

Koma,

Übelkeit,

Erbrechen, bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose), Unterzuckerung und Krampfanfälle.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Chinidin (zur Behandlung

von Herzrhythmusstörungen) oder Barbituraten (Beruhigungsmittel) können die Beschwerden verstärkt werden.

Hinweise für den Arzt befinden sich am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Anwendung von Beloc abbrechen

Die Behandlung mit Beloc darf nur in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt geändert oder beendet werden. Die

Behandlung muss von Ihrem Arzt langsam und schrittweise beendet werden. Plötzliches Absetzen kann zu einer

Verschlechterung der Herzerkrankung führen und das Risiko für einen Herzinfarkt und plötzlichen Herztod erhöhen.

Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie die Anwendung unterbrechen oder vorzeitig beenden

möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Müdigkeit

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Schwindel, Kopfschmerz

verlangsamter

Herzschlag,

niedriger

Blutdruck,

Blutdruckabfall

beim

Aufstehen

(vereinzelt

Ohnmachtsanfällen), Herzklopfen

Kalte Hände und Füße, Durchblutungsstörungen in den Fingern (Raynaud-Syndrom)

Atemnot bei Anstrengung

Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Gewichtszunahme

Depressionen,

Konzentrationsstörungen,

verminderte

Aufmerksamkeit,

Schläfrigkeit

oder

Schlafstörungen Alpträume

Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes Gefühl in den Gliedmaßen (Parästhesien)

vorübergehende

Verschlechterung

einer

Herzschwäche,

Herz-Kreislaufschock

Patienten

akutem

Herzinfarkt,

Erregungsleitungsstörungen

Herzen

(AV-Block

Grades),

Wassereinlagerungen ins Gewebe, Brustschmerzen,

Atemnot durch VerengungVerkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus)

Erbrechen

Hautausschlag (in Form eines Schuppenflechte-ähnlichen Nesselausschlages), verstärktes Schwitzen

Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):

Auftreten oder Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Verstärkung

einer insulinbedingten Unterzuckerung

Störungen im Fettstoffwechsel (Verminderung des HDL-Cholesterins, Erhöhung der Triglyzeride)

Nervosität, Ängstlichkeit

Sehstörungen, trockene und/oder gereizte Augen, Bindehautentzündung

Herzrhythmusstörungen (Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)

Schnupfen

Mundtrockenheit

Haarausfall

Abweichungen der Leberfunktionswerte (Bluttest)

Impotenz, sexuelle Funktionsstörung

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Verminderung

Blutplättchen

(Thrombozytopenie),

starke

Verminderung

bestimmter

weißer

Blutkörperchen (Agranulozytose)

Störungen im Fettstoffwechsel (Erhöhung des VLDL-Cholesterins)

Erinnerungsschwierigkeiten, Gedächtnisschwächen, Verwirrtheit, Halluzinationen

Hörstörungen, Ohrgeräusche bzw. Ohrensausen (Tinnitus), vorübergehender Hörverlust

Verstärkung von bereits bestehenden Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen bis zum Absterben

von Gewebe (Gangrän)

Geschmacksstörungen

Leberentzündung (Hepatitis)

Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Verschlechterung oder Auslösung einer Schuppenflechte bzw. eines

Schuppenflechte-ähnlichen Hautausschlages

Gelenkschmerzen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn

Nebenwirkungen

bemerken,

wenden

sich

Ihren

Arzt

oder

Apotheker.

Dies

gilt

auch

für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Beloc aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25°C lagern.

In der Orginalverpackung aufbewahren um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Ampullen angegebenen Verfalldatum nicht mehr

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall..

Fragen

Ihren

Apotheker

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Beloc 5 mg – Ampullen enthalten

Der Wirkstoff ist: Metoprololtartrat. 1 Ampulle enthält 5 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid und Wasser für Injektionszwecke.

Wie Beloc 5 mg – Ampullen aussehen und Inhalt der Packung

Blutisotone, klare, wässrige Lösung zur i.v. Injektion; pH = 5,5 – 7,5.

5 OPC-(One-Point-Cut) Ampullen aus Borosilikat Glas (gemäß Ph.Eur. Typ I) zu je 5 ml

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Recordati Ireland Ltd., Raheens East, Ringaskiddy, Co. Cork, Ireland.

Hersteller

AstraZeneca GmbH, Tinsdaler Weg 183, D-22880 Wedel, Deutschland

Cenexi, 52 Rue Marcel et Jacques Gaucher, 94120 Fontenay sous Bois, Frankreich

Z.Nr.: 17.371

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2018.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Symptome

Überdosierung kann zu schwerer Hypotonie, Sinusbradykardie, Bradyarrhythmie, kardialen Überleitungsstörungen,

Herzinsuffizienz,

kardiogenem

Schock

Herzstillstand

führen.

Zusätzlich

können

Atembeschwerden

Bronchospasmen,

Bewusstseinsstörungen,

Koma,

Übelkeit,

Erbrechen,

Zyanose,

Hypoglykämie

auch

generalisierte Krampfanfälle und Hyperkaliämie auftreten.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Antihypertensiva, Chinidin oder Barbituraten können die Symptome

verstärkt werden.

Therapiemaßnahmen

Überwachung der vitalen Parameter unter intensivmedizinischen Bedingungen.

Atropin,

Sympathomimetika

oder

temporärer

Schrittmacher

Behandlung

Bradykardie

Überleitungsstörungen.

Bei Schock, akutem Herzversagen

und Hypotonie können Plasma oder Plasmaersatzmittel, eine Bolusinjektion

Glucagon (falls erforderlich gefolgt von einer i.v. Infusion von Glucagon), Sympathomimetika wie z.B. Dobutamin

intravenös, und zusätzlich α

-Rezeptoragonisten bei Vasodilatation verabreicht werden.

Die Gabe von Calcium-Ionen kann ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Bei Bronchospasmen kann ein Bronchodilatator (Beta-2-Sympathomimetikum) verabreicht werden.

Bei generalisierten Krampfanfällen empfiehlt sich die langsame intravenöse Gabe von Diazepam.

Behandlung

Überdosierung

erforderlichen

Dosen

können

viel

höher

sein

üblichen

therapeutischen Dosen, da die Betarezeptoren durch den Betablocker blockiert sind.

5-12-2018

Beloc-Zok® comp

Rote - Liste

6-11-2018

Metoprolol 200 retard Heumann

Rote - Liste

10-9-2018

Beloc-Zok®

Rote - Liste

10-9-2018

Beloc i.v.

Rote - Liste

1-8-2018

Champix (Pfizer Europe MA EEIG)

Champix (Pfizer Europe MA EEIG)

Champix (Active substance: varenicline tartrate) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5197 of Wed, 01 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/699/T/71

Europe -DG Health and Food Safety

4-6-2018

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Active substance: varenicline tartrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3620 of Mon, 04 Jun 2018

Europe -DG Health and Food Safety

28-5-2018

Procysbi (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

Procysbi (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

Procysbi (Active substance: mercaptamine (cysteamine bitartrate)) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3337 of Mon, 28 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2465/T/21

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1306 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1306 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1306 (Active substance: Cysteamine bitartrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3151 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/070/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1252 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1252 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1252 (Active substance: Cysteamine bitartrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3133 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/164/13/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/10/778 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/10/778 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/10/778 (Active substance: Cysteamine bitartrate (gastroresistant)) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3137 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/034/10/T/01

Europe -DG Health and Food Safety