Baldo

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Baldo
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Baldo
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Saatbeizmittel Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-6037
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Baldo

Produktekategorie

Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Saatbeizmittel

Fungizid

Omya (Schweiz) AG W-6037

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff:

Iprodione

50 %

WP Wasserdispergierbares Pulver

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Brombeere

Himbeere

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 2, 3, 4,

B Erdbeere

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 2, 3, 4,

Kirsche

Zwetschge

Fruchtmonilia

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1.6 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

5, 6, 7

O Obstbau allg.

Blüten- und Zweigdürre

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1.6 kg/ha

Anwendung: Während der

Blüte.

5, 6, 7

G Chicorée

Alternaria spp.

Konzentration: 0.1 - 0.15 %

Aufwandmenge: 0.6 - 1.6

kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 5

G Chicorée

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Konzentration: 0.1 %

Anwendung: Behandlung der

1, 5

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Wurzeln.

Doldenblütler

(Apiaceae)

Kohlarten

Liliengewächse

(Liliaceae)

Alternaria spp.

Botrytis spp.

Anwendung: Trockenbeizung

der Gemüsesamen.

Endivien

Kopfsalat

Lattich

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Anwendung: Ab 4-6 Blatt-

Stadium bis spätestens 14

Tage nach der Pflanzung.

1, 2, 5

gedeckte Kulturen:

Gurken

gedeckte Kulturen:

Tomaten

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Wartefrist: 3 Tage

Anwendung: Ab Beginn der

Blüte.

1, 5, 7

G Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Konzentration: 0.1 - 0.15 %

Aufwandmenge: 0.6 - 1.6

kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 5, 7

G Kohlarten

Alternaria-Kohlschwärze

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 - 0.15 %

Aufwandmenge: 0.6 - 1.6

kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 5, 7

G Spargel

Blattschwärze der Spargel

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 0.6 - 1.6

kg/ha

Anwendung: Nach der Ernte.

1, 5, 7

G Zwiebeln

Botrytis spp.

Konzentration: 0.15 %

Aufwandmenge: 1.5 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

5, 7

Kartoffeln zur

Pflanzgutproduktion

Rhizoctonia-solani-Krankheit

Konzentration: 0.8 %

Aufwandmenge: 8 g/l Wasser

Anwendung:

Saatgutbehandlung, 3

Minuten tauchen.

5, 8

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Alternaria spp.

Botrytis spp.

Konzentration: 0.1 %

5, 7

Blumenzwiebeln und

Blumenknollen

Krankheiten durch pathogene

Bodenpilze [Beizung und/oder

Bodenbehandlung]

Konzentration: 0.1 %

Auflagen und Bemerkungen:

Bei resistenten Stämmen sind Wirkungsverluste möglich.

Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.

Die angegebene Konzentration bezieht sich auf eine Basiswassermenge von 1000 Liter pro

Hektare.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich für: Erdbeeren auf Stadium Vollblüte bis Beginn

Rotfärbung der Früchte, 4 Pflanzen pro m²; Brombeeren und Sommerhimbeeren auf Stadium

Beginn der Blüte bis Vollblüte, Heckenvolumen 10'000 m³/ha; Herbsthimbeeren auf Stadium

Blütenknospen nickend bis erste Blüten offen, Heckenvolumen 7'500 m³/ha; Johannis- und

Stachelbeeren auf Stadium Fruchtansatz zu 50-90% vorhanden, Heckenvolumen 7'500 m³/ha.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.

Folgender Hinweis ist auf die Packungsetikette aufzudrucken: Durch die Beizung der

Saatkartoffeln mit diesem Produkt können beim Erntegut kleinere Knollen entstehen, ohne den

Gesamtertrag zu beeinträchtigen.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen.

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Signalwort:

Achtung

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS08

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.