Bactrim Forte

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Bactrim Forte Filmtablette 800 mg;160 mg
  • Dosierung:
  • 800 mg;160 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Bactrim Forte Filmtablette 800 mg;160 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Medizin gegen Infektionen mit systemischer Wirkung, anti-bakterielle, Verband eine sulfa Drogen (sulfomethoxazole und trimethopr

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE109304
  • Letzte Änderung:
  • 06-04-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Bactrim forte 800/160 mg Tabletten

Sulfamethoxazol, Trimethoprim

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn Sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Krankheitsanzeichen haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie Sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind,

siehe Abschnitt 4.

Der vollständige Name Ihres Arzneimittels lautet Bactrim forte 800/160 mg Tabletten. In

dieser Gebrauchsinformation wird die Kurzbezeichnung „Bactrim“ verwendet.

Was beinhaltet diese Packungsbeilage?

Was ist Bactrim und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Bactrim beachten?

Wie ist Bactrim einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Bactrim aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Bactrim und wofür wird es angewendet?

Der vollständige Name Ihres Arzneimittels lautet Bactrim forte 800/160 mg Tabletten. In

dieser Gebrauchsinformation wird die Kurzbezeichnung „Bactrim“ verwendet.

Bactrim enthält zwei unterschiedliche Arzneimittel: Sulfamethoxazol (ein „Sulfonamid“) und

Trimethoprim. Es handelt sich um Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.

Bactrim wird zur Behandlung von Infektionen verabreicht, die durch Bactrim-empfindliche

Bakterien verursacht werden. Vor der Verabreichung von Bactrim wird geprüft, welche Vorteile

und Risiken mit einer Bactrim-Behandlung verbunden sind.

Bactrim forte Tabletten sind ab dem Alter von sechs Jahren geeignet.

Bactrim ist angezeigt zur Behandlung von Infektionen:

der Lungen,

des Mittelohres beim Kind,

der Harn- und Geschlechtsorgane,

des Darmes,

der Knochen,

bestimmter anderer Infektionen, zu deren Behandlung Ihnen der Arzt Bactrim verordnet.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Bactrim beachten?

Bactrim darf nicht angewendet werden,

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wenn Sie allergisch gegen Bactrim, Sulfonamide, Trimethoprim oder einen der in

Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

wenn Sie an einer schweren Leberkrankheit leiden,

wenn Sie an einer schweren Nierenkrankheit leiden,

wenn Sie infolge des Fehlens eines Enzyms (Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase) zu

Blutarmut (Anämie) neigen, sofern Sie vom Arzt keine anderslautenden Anweisungen

erhalten,

wenn Sie an einer Blutkrankheit leiden,

bei Frühgeborenen oder Säuglingen unter 6 Wochen,

wenn Sie Dofetilid (ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)

einnehmen.

Falls eine der oben genannten Bedingungen auf Sie zutrifft, dürfen Sie auf keinen Fall

Bactrim verwenden. Im Zweifelsfall müssen Sie unbedingt den Rat Ihres Arztes oder

Apothekers einholen, bevor Sie mit der Einnahme von Bactrim beginnen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Teilen Sie Ihrem Arzt sämtliche Erkrankungen mit, an denen Sie leiden bzw. vor kurzem

gelitten haben, damit der Arzt entscheiden kann, ob Sie Bactrim einnehmen dürfen.

Mit der Anwendung von Bactrim einhergehend wurden möglicherweise

lebensbedrohliche Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale

Nekrolyse) gemeldet, die sich anfänglich auf den Rumpf als rötliche

schießscheibenförmige Hautveränderungen oder kreisrunden Flecken, oftmals mit

Blasenbildung im Zentrum zeigen. Weitere zu beachtende Anzeichen sind Geschwüre im

Mund-, Hals-, Nasen und Genitalienbereich sowie Konjunktivitis (rote, geschwollene

Augen). Diese möglicherweise lebensbedrohlichen Hautausschläge sind oft von

grippeähnlichen Symptomen begleitet. Der Hautausschlag kann sich bis auf eine

großflächige Blasenbildung ausbreiten oder zur Abschälung der Haut führen.

Das höchste Risiko des Auftretens schwerwiegender Hautreaktionen besteht in den ersten

Behandlungswochen. Wenn sich bei Ihnen während der Anwendung von Bactrim ein

Stevens-Johnson-Syndrom oder eine toxische epidermale Nekrolyse entwickelt hat,

dürfen Sie die Einnahme von Bactrim zu keinem Zeitpunkt erneut beginnen.

Wenn sich bei Ihnen ein Hautausschlag entwickelt oder diese Hautsymptome entstehen,

setzen Sie Bactrim ab, suchen Sie sofort einen Arzt auf und sagen Sie dem Arzt, dass Sie

dieses Arzneimittel einnehmen.

Es wurde auch eine möglicherweise lebensbedrohliche allergische Reaktion, das DRESS-

Syndrom, gemeldet. Es handelt sich hierbei um eine Arzneimittelreaktion mit

Eosinophilie und systemischen Symptomen. Dieses Syndrom macht sich im Allgemeinen

durch Hautausschlag, Fieber, eine Erhöhung der Zahl der weißen Blutkörperchen

(Eosinophilie) und einen viszeraler Befall (vor allem der Leber) bemerkbar. Es kann 1 bis

8 Wochen nach Beginn oder Ende der Behandlung auftreten. Wenn sich diese Symptome

bei Ihnen entwickeln, suchen Sie sofort einen Arzt auf und sagen Sie dem Arzt, dass Sie

dieses Arzneimitttel einnehmen oder eingenommen haben.

Die gleichzeitige Verabreichung von Bactrim und bestimmten Arzneimitteln,

Kaliumergänzungsmitteln und kaliumreichen Lebensmitteln kann zu einer schweren

Hyperkaliämie (erhöhter Kaliumspiegel im Blut) führen. Symptome einer schweren

Hyperkaliämie können Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen, Diarrhö, Übelkeit,

Schwindel oder Kopfschmerzen sein.

In einigen Fällen kann der Arzt Laboruntersuchungen verordnen.

Bei Einnahme von Bactrim mit anderen Arzneimitteln

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Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen,

kürzlich andere Arzneimittel eingenomen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen. Der Grund hierfür ist folgender: Bactrim kann die Wirkung anderer

Arzneimittel beeinflussen, und andere Arzneimittel können die Wirkung von Bactrim

beeinflussen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel vor allem dann nicht verwenden und müssen Ihren Arzt oder

Apotheker informieren, wenn Sie außerdem folgendes Arzneimittel einnehmen :

Dofetilid, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie folgende Arzneimittel verwenden:

Amiodaron, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen,

Arzneimittel zur Behandlung der Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus),

Arzneimittel zur Behandlung oder Verhinderung von Krampfanfällen (Antiepileptika),

Clozapin, Memantin, Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems,

Amantadin, ein antivirales Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit,

Arzneimittel, welche die Blutgerinnung hemmen,

harntreibende Arzneimittel, wie Spironolacton,

Kaliumsalze,

ACE-Hemmer und AT1-Rezeptor-Antagonisten (Arzneimittel zur Behandlung oder

Verhinderung von hohem Blutdruck),

Ciclosporin, Azathioprin, Arzneimittel zur Unterdrückung bzw. Abschwächung der

Immunabwehr,

Zidovudin, ein Arzneimittel gegen AIDS,

Methotrexat, Mercaptopurin, Paclitaxel, Arzneimittel zur Behandlung von

Krebserkrankungen,

trizyklische Antidepressiva,

Digoxin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz,

Pyrimethamin, ein Arzneimittel zur Malariaprophylaxe,

Dapson, ein Arzneimittel zur Behandlung von Lepra,

alle anderen Arzneimittel oder pflanzlichen Mittel.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie mit der Einnahme von Bactrim

beginnen, falls eine der oben genannten Bedingungen auf Sie zutrifft (oder wenn Sie sich

nicht sicher sind).

Laboruntersuchungen

Falls bei Ihnen Laboruntersuchungen erforderlich sind, müssen Sie den Arzt informieren, dass

Sie Bactrim einnehmen, da Bactrim die Ergebnisse der Laboruntersuchungen beeinflussen kann.

Einnahme von Bactrim zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nehmen Sie Bactrim mit einem großen Glas Wasser ein.

Während der Bactrim-Behandlung müssen Sie viel Wasser trinken.

Nehmen Sie Bactrim nach den Mahlzeiten ein.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Bactrim

darf nur verabreicht werden, wenn der Arzt dies für unbedingt erforderlich erachtet.

3. Wie ist Bactrim einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie

Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

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Dosierung

Falls Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden, wird der Arzt die Dosierung

entsprechend anpassen.

Der Arzt kann die Dosierung erhöhen, wenn er dies für erforderlich erachtet.

Erwachsene und Kinder über 12 Jahren

Bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren beträgt die übliche Dosierung 1 Tablette

morgens und 1 Tablette abends.

Die Mindestdosierung beträgt ½ Tablette morgens und ½ Tablette abends. Diese

Dosierung gilt bei einer Behandlungsdauer von mehr als 14 Tagen.

Die Maximaldosierung wird in besonders schweren Fällen verabreicht und beträgt 1 ½

Tabletten morgens und 1 ½ Tabletten abends.

Kinder unter 12 Jahren

Bei Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren beträgt die übliche Dosierung ½ Tablette morgens

und ½ Tablette abends (entsprechend etwa einer Dosis von 6 mg Trimethoprim und 30 mg

Sulfamethoxazol pro kg Körpergewicht pro 24 Stunden).

Art der Anwendung

Die Tabletten können halbiert werden.

Nehmen Sie Bactrim mit einem großen Glas Wasser ein.

Während der Bactrim-Einnahme müssen Sie viel Wasser trinken.

Nehmen Sie Bactrim nach den Mahlzeiten ein.

Behandlungsdauer

In der Regel wird Bactrim 5 Tage lang in den oben genannten Dosierungen eingenommen.

Bei manchen Infektionen wird der Arzt eine andere Dosierung und Behandlungsdauer

verordnen.

In jedem Fall muss Bactrim ab dem Zeitpunkt, an dem man sich nicht mehr krank fühlt, für

weitere 2 Tage eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge Bactrim eingenommen haben, als Sie sollten:

Wenn Sie eine zu große Menge Bactrim eingenommen haben, müssen Sie umgehend Ihren

Arzt, Ihren Apotheker, den notärztlichen Dienst (Tel. 112) oder die Giftinformationszentrale

(Tel. 070 / 245.245) informieren.

Symptome einer Überdosierung sind: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen,

Schwindel, Benommenheit, psychische Störungen, Sehstörungen, schwere Halsentzündungen,

Blut im Urin oder Stillstand der Harnproduktion.

Eine notfallmäßige Krankenhauseinweisung kann notwendig sein, um eine entsprechende

Behandlung zu ermöglichen: Verstärkung der Harnproduktion (forcierte Diurese), Kontrolle der

Zusammensetzung des Blutbildes und der Leberfunktion, gegebenenfalls Hämodialyse.

Wenn Sie vergessen haben, Bactrim einzunehmen

Wenn Sie eine Dosis Bactrim vergessen haben, holen Sie die Einnahme dieser Dosis so bald

wie möglich nach. Anschließend setzen Sie die Behandlung in der verordneten Dosierung

fort.

Wenn Sie Bactrim absetzen

Sie dürfen die Bactrim-Behandlung nicht vorzeitig abbrechen, ohne vorher mit Ihrem Arzt

gesprochen zu haben. Wenn nicht alle Bakterien abgetötet werden, können die Symptome

erneut auftreten.

Falls Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt

oder Apotheker.

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4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Allergische Reaktionen

Wenn bei Ihnen eine allergische Reaktion auftritt, setzen Sie Bactrim ab, und suchen Sie

umgehend einen Arzt auf. Folgende Symptome können auftreten:

häufig: Hautreaktionen wie beispielsweise Hautrötung oder Hautausschlag.

selten: Hautrötung, die bei Druck vorübergehend verschwindet (Erythem); es gibt

unterschiedliche Formen von Erythem, darunter sehr selten einige schwere Formen:

es liegen Meldungen über möglicherweise lebensbedrohliche Hautausschläge (Stevens-

Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, DRESS-Syndrom) vor (siehe Abschnitt

Auftreten von roten Flecken infolge einer subkutanen Blutung (Purpura),

sehr selten: Gesichtsschwellung (Angioödem) und gelegentlich Fieber. Sehr selten können

diverse allergischen Reaktionen unmittelbar nach Einnahme des Arzneimittels

(anaphylaktoide Reaktion) oder einige Tage nach der Einnahme (Serumkrankheit)

auftreten,

sehr selten: Husten und Kurzatmigkeit aufgrund einer Lungenentzündung.

sehr selten: Entzündung der Blut- und Lymphgefäße in verschiedenen Organen

(Polyarteriitis nodosa),

sehr selten : Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis).

Setzen Sie Bactrim ab, und informieren Sie umgehend Ihren Arzt, falls Sie eine der oben

genannten Nebenwirkungen feststellen.

Weitere unerwünschte Wirkungen:

Häufig (bei weniger als einer von 10 Personen)

Übelkeit mit oder ohne Erbrechen,

Hautreaktionen, die gewöhnlich nur leicht ausgeprägt sind und nach Beendigung der

Therapie rasch verschwinden,

Gelegentlich (bei weniger als einer von 100 Personen)

Infektion durch Pilze, z.B. vom Typ „Candida“

Entzündung des Dünndarms und des Dickdarms (Enterokolitis),

Krampfanfälle,

Anstieg der Leberenzymwerte und der Bilirubinwerte (Hepatitis),

Nierenfunktionsstörung (Niereninsuffizienz),

Anstieg der Harnstoffkonzentration im Blut,

Anstieg der Kreatininkonzentration im Blut.

Selten (bei weniger als einer von 1.000 Personen)

Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie und Granulozytopenie)

und der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Abnahme der Zahl roter Blutkörperchen

(Anämie), Auftreten von oxidiertem Hämoglobin im Blut (Methämoglobinämie). Dies

lässt sich anhand von Untersuchungen des Blutbildes nachweisen. Die meisten

Veränderungen des Blutbildes sind nur leicht ausgeprägt, führen zu keinerlei

spezifischen Symptomen und gehen nach Beendigung der Behandlung wieder zurück.

Gallenabflussstörung,

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Absenkung der Blutglukose-Konzentration im Blut (Hypoglykämie) bei nicht-

diabetischen Patienten nach wenigen Behandlungstagen. Besonders gefährdet sind

Patienten, die an einer Niereninsuffizienz, einer Lebererkrankung oder an

Mangelernährung leiden, sowie Patienten, die Bactrim in hoher Dosierung erhalten.

Entzündung im Mund (Stomatitis),

Entzündung der Zunge (Glossitis),

Durchfall,

Entzündung der peripheren Nerven (periphere Neuropathie) mit Taubheitsgefühl oder

Kribbeln (Parästhesie),

Auftreten von Harnkristallen (Kristallurie).

Sehr selten (bei weniger als einer von 10.000 Personen)

starke Abnahme bestimmter weißer Blutkörperchen oder vollständiges Verschwinden

dieser weißen Blutkörperchen (Agranulozytose),

Halluzinationen,

Entzündungen des Auges (Uveitis),

Meningitis oder Meningitis-ähnliche Symptome,

gestörte Koordination der Bewegungen (Ataxie),

abnormale auditorische Wahrnehmung (Tinnitus), Schwindel,

akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis),

Zerstörung der Leber, Schwund des Gallenganges,

Lichtempfindlichkeit (Photosensibilität),

Gelenkschmerzen (Arthralgien) und Muskelschmerzen (Myalgien),

Muskeldegeneration (Rhabdomyolyse),

Nierenentzündung (Nephritis). Bactrim kann die Harnproduktion erhöhen,

insbesondere bei Patienten mit Ödemen, die durch eine Herzkrankheit verursacht

werden.

Häufigkeit nicht bekannt

allmählicher Anstieg des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkaliämie) bei Patienten, die

Bactrim in hoher Dosierung erhalten, beispielsweise bei der Behandlung von

Pneumocystis-jirovecii-Pneumonien, bei Patienten mit vorbestehender Störung des

Kalium-Stoffwechsels, bei Patienten mit Niereninsuffizienz sowie bei Patienten, denen

weitere Arzneimittel verabreicht werden, die ebenfalls zu einem Anstieg des

Kaliumspiegels führen. Bei diesen Patienten ist eine engmaschige Kontrolle des

Kaliumspiegels im Blut angezeigt. Nach Beendigung der Behandlung geht der

Kaliumspiegel wieder zurück.

Abnahme des Natriumspiegels im Blut (Hyponaträmie),

Patienten mit HIV-Infektion

Bei HIV-positiven Patienten treten bestimmte unerwünschte Wirkungen besonderes

häufig auf. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen sind:

Sehr häufig (bei mehr als einer von 10 Personen)

Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie und Granulozytopenie)

und der Blutplättchen (Thrombozytopenie). Dies lässt sich anhand von

Untersuchungen des Blutbildes nachweisen.

Anstieg des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkaliämie); nach Beendigung der

Behandlung gehen die Kaliumwerte im Blut wieder zurück. Dies lässt sich anhand von

Blutuntersuchungen nachweisen.

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Anstieg der Leberenzymwerte im Blut; dies lässt sich anhand von Blutuntersuchungen

nachweisen.

Appetitlosigkeit,

Übelkeit mit oder ohne Erbrechen sowie Durchfall,

Hautausschlag mit Eiterbildung,

Fieber, das in der Regel mit einem Hautausschlag einhergeht.

Selten (bei weniger als einer von 100 Personen)

Abnahme des Natriumspiegels im Blut (Hyponaträmie); dies lässt sich anhand von

Blutuntersuchungen nachweisen.

zu niedriger Blutzucker (Hypoglykämie); dies kann zu folgenden Symptomen führen:

Heißhunger, Konzentrationsschwierigkeiten, verlangsamtes Reaktionsvermögen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen (siehe unten).

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Für Belgien: Agence fédérale des médicaments et des produits de santé, Division Vigilance,

EUROSTATION II, Place Victor Horta 40/40, B-1060 Brüssel, Website: www.afmps.be,

E-Mail : patientinfo@fagg-afmps.be

Für Luxemburg: Direction de la Santé - Division de la Pharmacie et des Médicaments, Villa

Louvigny – Allée Marconi, L-2120 Luxemburg, Website:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

5. Wie ist Bactrim aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Keine besonderen Lagerungsbedingungen

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung nach „EXP“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Bactrim enthält

Die arzneilich wirksamen Bestandteile sind Sulfamethoxazol und Trimethoprim.

Eine Tablette enthält 800 mg Sulfamethoxazol und 160 mg Trimethoprim.

Die sonstigen Bestandteile sind: Polyvidon, Natriumamyloglycolat,

Magnesiumstearat, Natriumdocusat.

Wie Bactrim aussieht und Inhalt der Packung

Darreichungsform dieses Arzneimittels: Tabletten

Die Tabletten sind weiß, länglich, bikonvex und teilbar.

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Die Tabletten sind in Blisterpackungen (Aluminium/PVC) zu 10 Tabletten

verpackt.

Inhaber der Marktzulassung

N.V. Roche S.A., rue Dante 75, B-1070 Brüssel, Belgien

Hersteller

Roche Pharma AG, Emil-Barrel-Strasse 1, D-79639 Grenzach-Wyhlen, Deutschland

Zulassungsnummer

BE109304

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

Stand dieser Information: 05/05/2017

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 05/2017

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22-11-2018

OeKolp® forte Kombi-Packung

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13-11-2018

OeKolp® forte Ovula 0,5 mg

Rote - Liste

13-11-2018

OeKolp® forte Vaginalzäpfchen 0,5 mg

Rote - Liste

26-9-2018

FORTEKOR PLUS (Elanco GmbH)

FORTEKOR PLUS (Elanco GmbH)

FORTEKOR PLUS (Active substance: pimobendan / benazepril) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6321 of Wed, 26 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2804/T/11

Europe -DG Health and Food Safety

7-9-2018

Klacid Saft® Forte 250 mg/5 ml

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1-8-2018

GeloMyrtol® forte

Rote - Liste

18-7-2018

Arthotec® forte

Rote - Liste

13-7-2018

Soledum® Kapseln forte 200 mg

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10-7-2018

Chlorhexamed FORTE alkoholfrei 0,2 %

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3-7-2018

Epiduo Forte

Rote - Liste

4-6-2018

Calcium D3-ratiopharm® forte

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24-5-2018

ZOCOR/ZOCOR FORTE

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