AtorvastaMylan

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • AtorvastaMylan Filmtablette 40 mg
  • Dosierung:
  • 40 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • AtorvastaMylan Filmtablette 40 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE445532
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation

PACKUNGSBEILAGE

Gebrauchsinformation

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

AtorvastaMylan 10 mg Filmtabletten

AtorvastaMylan 20 mg Filmtabletten

AtorvastaMylan 40 mg Filmtabletten

AtorvastaMylan 80 mg Filmtabletten

(Atorvastatin)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist AtorvastaMylan und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von AtorvastaMylan beachten?

Wie ist AtorvastaMylan einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist AtorvastaMylan aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist AtorvastaMylan und wofür wird es angewendet?

AtorvastaMylan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln die als Statine bekannt sind und

die Blutfette (Lipide) regulieren.

AtorvastaMylan wird angewendet, um die Blutfette zu verringern, die als Cholesterin und

Triglyceride bezeichnet werden, falls eine fettarme Ernährung und eine Umstellung des

Lebensstils alleine nicht ausreichen. Wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten

haben, kann AtorvastaMylan auch zur Verringerung dieses Risikos bei normalem

Cholesterinspiegel angewendet werden.

Während der Behandlung müssen Sie die übliche cholesterinbewusste Ernährung fortführen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von AtorvastaMylan beachten?

AtorvastaMylan darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin, ähnliche Arzneimittel, die die Blutfettwerte

verringern, oder einen der in Abschnitt 6 aufgeführten sonstigen Bestandteile dieses

Arzneimittels sind,

wenn Sie eine Lebererkrankung haben,

wenn bei Ihnen im Leberfunktionstest unerklärbare Veränderungen der Leberwerte

aufgetreten sind,

wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind und keine ausreichende

Schwangerschaftsverhütung betreiben,

wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten,

- wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Gebrauchsinformation

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie AtorvastaMylan einnehmen

wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall oder Mini-Schlaganfall (auch bekannt als

transitorische ischämische Attacke, (TIA)) oder einen Schlaganfall mit Einblutungen ins

Gehirn hatten, oder wenn Sie von früheren Schlaganfällen kleine

Flüssigkeitseinschlüsse im Gehirn haben,

wenn Sie Probleme mit den Nieren haben,

wenn Sie an einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden (Hypothyreose),

wenn Sie wiederholte oder unklare Muskelschmerzen hatten, oder wenn Sie schon

früjer Muskelbeschwerden hatten, oder wenn bei Ihnen oder bei nahen Verwandten

Muskelerkrankungen aufgetreten sind,

wenn bei Ihnen Muskelerkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von

anderen Cholesterinsenkenden Arzneimitteln (z. B. anderen Statinen oder Arzneimitteln,

die man als Fibrate bezeichnet) aufgetreten sind,

wenn Sie regelmäßig größere Mengen Alkohol trinken,

wenn Sie Lebererkrankungen in der eigenen Vorgeschichte haben,

wenn Sie älter als 70 Jahre sind

wenn Sie ein Arzneimittel, das Fusidinsäure (ein Arzneimittel gegen bakterielle

Infektionen) genannt wird, als Tabletten oder Injektion erhalten oder in den letzten 7

Tagen erhalten haben. Die Kombination von Fusidinsäure und AtorvastaMylan kann zu

schweren Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) führen.

Wenn einer dieser Gründe auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt vor und möglicherweise auch

während Ihrer AtorvastaMylan-Behandlung Blutuntersuchungen durchführen, um Ihr Risiko

für Nebenwirkungen an der Muskulatur abschätzen zu können. Es ist bekannt, dass das

Risiko für Nebenwirkungen an der Muskulatur z. B. Rhabdomyolyse ansteigt, wenn

bestimmte Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden (siehe „Bei Einnahme von

AtorvastaMylan mit anderen Arzneimitteln“ im Abschnitt 2).

Während der Behandlung

Während Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wird Ihr Arzt Sie genau überwachen, wenn Sie

Diabetes haben oder wenn bei Ihnen ein Risiko auf Diabetes besteht. Sie haben

wahrscheinlich ein Risiko auf Diabetes, wenn Sie hohe Werte an Zucker und Fetten in Ihrem

Blut haben, übergewichtig sind und hohen Blutdruck haben.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie an schweren Lungenproblemen leiden, während Sie

dieses Arzneimittel einnehmen. Dies kann Anzeichen wie Kurzatmigkeit, trockener Husten,

Müdigkeit, Gewichtsverlust und Fieber umfassen.

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei

Ihnen anhaltende

Muskelschwäche

auftritt.

Diagnose

Behandlung

dieses

Zustands

sind

möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

Einnahme von AtorvastaMylan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen, auch wenn es sich dabei um nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel

handelt.

Es gibt einige andere Arzneimittel, die die Wirkung von Atorvastatin verändern können oder

deren Wirkung durch AtorvastaMylan verändert werden kann. Derartige Wechselwirkungen

können dazu führen, dass die Wirksamkeit eines oder beider Arzneimittel nachlässt.

Genauso können sie dazu führen, dass das Risiko oder die Schwere von Nebenwirkungen

einschließlich eines schweren Muskelschwunds, der als Rhabdomyolyse in Abschnitt 4

beschrieben wird, erhöht ist:

Gebrauchsinformation

Arzneimittel, die Ihr körpereigenes Abwehrsystem beeinflussen z. B. Ciclosporin

Einige Antibiotika oder Arzneimittel gegen Pilzinfektionen z. B. Erythromycin,

Clarithromycin, Telithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol,

Posaconazol, Rifampicin

Andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte z. B. Gemfibrozil, andere Fibrate,

Colestipol, Niacin

Einige Kalziumantagonisten gegen Angina pectoris oder hohen Blutdruck z. B. Amlodipin,

Diltiazem

Arzneimittel, die Ihren Herzschlag regulieren z. B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron

Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen z. B. Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir,

Indinavir, Darunavir, Delavirdin, Efavirenz, Saquinavir, die Kombination aus

Tipranavir/Ritonavir, Nelfinavir, Fosamprenavir usw.

Einige Arzneimittel zur Behandlung von Leberproblemen wie Hepatitis C, z. B. Telaprevir,

Boceprevir

Zu den weiteren Arzneimitteln mit bekannten Wechselwirkungen mit Atorvastatin zählen

u. a. Ezetimib (zur Cholesterinsenkung), Warfarin (zur Verhinderung von Blutgerinnseln),

orale Kontrazeptiva, Stiripentol (zur Krampfhemmung bei Epilepsie), Cimetidin (bei

Sodbrennen und Magengeschwüren), Phenazon (ein Schmerzmittel), Colchicin (zur

Behandlung von Gicht) und Antazida (aluminium- oder magnesiumhaltige Arzneimittel bei

Magenverstimmung)

- Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel: Johanniskraut.

Wenn Sie zur Behandlung einer bakteriellen Infektion Fusidinsäure einnehmen müssen,

müssen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels vorübergehend unterbrechen. Ihr Arzt wird

Ihnen mitteilen, wann es sicher ist, wieder mit der Einnahme von AtorvastaMylan zu

beginnen. Die Kombination von AtorvastaMylan und Fusidinsäure kann in seltenen Fällen zu

Muskelschwäche, -empfindlichkeit oder -schmerzen führen (Rhabdomyolyse). Weitere

Informationen zu Rhabdomyolyse finden Sie in Abschnitt 4.

Einnahme von AtorvastaMylan zusammen mit Getränken und Alkohol

Grapefruitsaft

Trinken Sie nie mehr als ein oder zwei kleine Gläser Grapefruitsaft am Tag da große

Mengen an Grapefruitsaft die Wirkungen von AtorvastaMylan verändern können.

Alkohol

Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum während Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Genauere Angaben siehe Abschnitt 2: „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie dürfen AtorvastaMylan nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder schwanger

werden möchten. Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind, dürfen Sie AtorvastaMylan nicht

einnehmen, es sei denn, Sie wenden eine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung an.

Wenn Sie stillen, dürfen Sie AtorvastaMylan nicht einnehmen.

Die Sicherheit von Atorvastatin während Schwangerschaft und Stillzeit wurde bisher nicht

nachgewiesen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Normalerweise beeinflusst dieses Arzneimittel die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum

bedienen von Maschinen nicht. Sie dürfen jedoch nicht Auto fahren, wenn dieses Arzneimittel

Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt, und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen,

wenn Ihre Fähigkeit, diese zu benutzen, beeinträchtigt ist.

AtorvastaMylan enthält Lactose

Gebrauchsinformation

Bitte nehmen Sie AtorvastaMylan erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenbestimmte Zuckerarten, z. B. Lactose,

leiden.

Wie ist AtorvastaMylan einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder

Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher

sind.

Ihr Arzt wird Sie vor Behandlungsbeginn auf eine cholesterinarme Ernährung umstellen, die

Sie auch während der Behandlung mit AtorvastaMylan beibehalten sollen.

Die empfohlene Anfangsdosierung von AtorvastaMylan bei Erwachsenen und Kindern ab 10

Jahren beträgt 10 mg einmal täglich. Diese kann bei Bedarf von Ihrem Arzt erhöht werden,

bis Sie die Dosis erhalten, die Sie benötigen. Ihr Arzt wird die Dosierung in Zeitabständen

von 4 Wochen oder mehr anpassen. Die Höchstdosis von AtorvastaMylan beträgt 80 mg

einmal täglich bei Erwachsenen und 20 mg einmal täglich bei Kindern.

Nehmen Sie die AtorvastaMylan Tabletten bitte unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein. Die

Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Sie sollten aber

versuchen, Ihre Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.

Die Dauer der Behandlung mit AtorvastaMylan wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von

AtorvastaMylan zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gröβere Menge von AtorvastaMylan eingenommen haben, als Sie

sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele AtorvastaMylan Tabletten (mehr als Ihre übliche Tagesdosis)

eingenommen haben, fragen Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker, das nächstgelegene

Krankenhaus oder das Antigiftzentrum (070/245.245) um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von AtorvastaMylan vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie einfach zum üblichen Zeitpunkt die

nächste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige

Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von AtorvastaMylan abbrechen

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben oder wenn Sie die

Einnahme von AtorvastaMylan abbrechen wollen, fragen Sie vorher Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Wenn bei Ihnen einen der folgenden schweren Nebenwirkungen auftritt, brechen Sie

bitte die Tabletteneinnahme ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie

die nächstgelegene Krankenhaus–Notfallaufnahme auf:

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die zu starken Magenschmerzen

führt, die bis in den Rücken reichen können)

Gebrauchsinformation

Hepatitis (Leberentzündung)

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

Schwere allergische Reaktion, zu den Symptomen können plötzliche keuchende

Atmung und Schmerz oder Engegefühl im Brustbereich, Anschwellen der Augenlider,

des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder im Hals, schwere

Atembeschwerden, Ohnmachtsanfälle zählen.

Ernste Erkrankungen mit Erscheinungen wie z. B. schwere Hautablösung und

Schwellung der Haut, Blasenbildung auf der Haut, im Mund, um die Augen und im

Genitalbereich, und Fieber. Fleckiger, rosa-roter Hautausschlag speziell auf den

Handflächen und Fußsohlen, möglicherweise auch mit Blasenbildung.

Wenn Sie eine Muskelschwäche, Empfindlichkeit oder Schmerzen in der Muskulatur

empfinden, und besonders, wenn dies mit Unwohlsein oder erhöhter Temperatur

verbunden ist, dann kann dies durch einen krankhaften Muskelschwund verursacht

worden sein, der lebensbedrohlich sein kann und zu Nierenproblemen führen kann.

Verstopfter Gallengang (Cholestase). Hierzu können Anzeichen wie Gelbfärbung der

Haut oder Augen, Schmerzen im rechten Oberbauchbereich und Appetitverlust

zählen.

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

Wenn bei Ihnen Schmerzen im rechten Oberbauch, Schwellung des Bauches,

Gelbfärbung der Haut oder Augen auftreten, kann dies auf Leberschäden hinweisen.

Dann müssen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Anhaltende Muskelschwäche.

Andere mögliche Nebenwirkungen von AtorvastaMylan:

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Entzündung der Luftwege in der Nase, Halsschmerzen, Nasenbluten

allergische Reaktionen

Anstieg des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren

Blutzuckerspiegel weiterhin genau überwachen), Anstieg der Kreatininphosphokinase im

Blut

Kopfschmerzen

Übelkeit, Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörungen, Durchfall

Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe

Ergebnisse von Blutuntersuchungen, die möglicherweise auf eine gestörte Leberfunktion

hinweisen

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Anorexie (Appetitlosigkeit), Gewichtszunahme, Erniedrigung des Blutzuckerspiegels

(wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau

überwachen)

Alpträume, Schlaflosigkeit

Benommenheit, Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Fingern oder Zehen, herabgesetzte

Empfindung der Haut auf leichte Berührungsreize oder Schmerzen, Störungen des

Geschmacksempfindens, Gedächtnisverlust

Verschwommenes Sehen

Ohrgeräusche und/oder Geräusche im Kopf

Erbrechen, Aufstoßen, Oberbauch- oder Unterbauchschmerzen

Ausschlag, Hautausschlag und Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall

Nackenschmerzen, Muskelschwäche

Erschöpfung, Unwohlsein, Schwächegefühl, Schmerzen im Brustkorb, Schwellungen

besonders im Knöchelbereich (Ödeme), erhöhte Temperatur

Gebrauchsinformation

Positiver Test auf weiße Blutzellen im Urin

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

Sehstörungen

Ungewöhnliche Blutungen oder Blutergüsse

Verletzungen an den Sehnen

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

Hörverlust

Gynäkomastie (Brustvergrößerung bei Mann)

Mögliche Nebenwirkungen, die bei einigen Statinen (Arzneimittel des gleichen Typs)

berichtet wurden:

Störungen der Sexualfunktion

Depressionen

Atemprobleme einschließlich anhaltender Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber

Diabetes:

Dies ist wahrscheinlicher, wenn Sie hohe Werte an Zucker und Fetten in Ihrem Blut

haben, übergewichtig sind und hohen Blutdruck haben. Ihr Arzt wird Sie überwachen,

während Sie dieses Arzneimittel einnehmen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRÜSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden

5.

Wie ist AtorvastaMylan aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

OPA/Al/PVC/Al Blisterpackungen und Tablettenbehältnis: In der Originalverpackung

aufbewahren, um den Inhalt for Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

PVC/Aclar Blisterpackungen: In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor

Feuchtigkeit zu schützen, die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor

Licht zu schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, dem Etikett des

Tablettenbehältnis und der Blisterpackung nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht

mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Die Tabletten sind nach dem ersten Öffnen der Tablettenbehältnis bis zu 3 Monate haltbar.

Gebrauchsinformation

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was AtorvastaMylan enthält

Der Wirkstoff ist Atorvastatin (als Atorvastatin Calcium-Trihydrat). Jede Filmtablette

enthält 10 mg, 20 mg, 40 mg oder 80 mg Atorvastatin als Atorvastatin Calcium-Trihydrat.

Die sonstigen Bestandteile von AtorvastaMylan sind Hochdisperses Siliciumdioxid,

wasserfreies Natriumcarbonat, mikrokristalline Cellulose, L-Arginin, wasserfreie Lactose,

Croscarmellose-Natrium, Hydroxypropylcellulose (E463) und Magnesiumstearat. Der

Filmüberzug enthält Polyvinylalkohol, Titandioxid (E171), Talkum, Sojalecithin (E322),

Xanthangummi.

Wie AtorvastaMylan aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten sind oval und weiß. Die 10 mg Tablette hat der Prägung „10“ auf einer

Seite. Die 20 mg Tablette hat der Prägung „20“, die 40 mg Tablette hat der Prägung „40“, die

80 mg Tablette hat der Prägung „80“. Die 20 mg, 40 mg und 80 mg Tabletten haben eine

Bruchrille zur Halbierung zur leichteren Einnahme und nicht zur Teilung der Tablette in

gleiche Hälften.

AtorvastaMylan ist in undurchsichtigen Plastik-Tablettenbehältern mit 10, 28, 30, 100 und

200 Filmtabletten erhältlich.

AtorvastaMylan ist auch in Blisterpackungen mit 10, 28, 30 und 100 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Mylan bvba/sprl

Terhulpsesteenweg 6A

B-1560 Hoeilaart

Hersteller:

McDermott Laboratories Limited trading as Gerard Laboratories

35/36 Baldoyle Industrial Estate

Grange Road

Dublin 13

Irland

Mylan Hungary Kft

H-2900 Komarom

Mylan utca 1

Ungarn

Zulassungsnummern

10 mg:

BE383616 (Flasche)

BE434585 (OPA/Al/PVC/Al Blisterpackung)

BE445505 (PVC/Aclar Blisterpackung)

20 mg:

BE383625 (Flasche)

Gebrauchsinformation

BE434594 (OPA/Al/PVC/Al Blisterpackung)

BE445514 (PVC/Aclar Blisterpackung)

40 mg:

BE383634 (Flasche)

BE434603 (OPA/Al/PVC/Al Blisterpackung)

BE445523 (PVC/Aclar Blisterpackung)

80 mg:

BE383643 (Flasche)

BE434612 (OPA/Al/PVC/Al Blisterpackung)

BE445532 (PVC/Aclar Blisterpackung)

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien

AtorvastaMylan 10, 20, 40, 80 mg Filmtabletten

Italien

Atorvastatina Mylan Generics Italia 10, 20, 40, 80 mg film-coated tablets

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im 07/2015.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 02/2016.