Atenolan comp. mite - Filmtabletten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Atenolan comp. mite - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,50 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Atenolan comp. mite - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Atenolol und andere Diu
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-19182
  • Berechtigungsdatum:
  • 04-12-1990
  • Letzte Änderung:
  • 12-06-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GI – Atenolan comp. mite-Filmtabletten

zugelassen:

04.12.1990

Seite 1 (11)

geändert:

20.08.2015

erstellt:

bearbeitet: JD

kontrolliert:

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Atenolan comp. mite-Filmtabletten

Wirkstoffe: Atenolol, Chlortalidon

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Atenolan comp. mite und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Atenolan comp. mite beachten?

Wie ist Atenolan comp. mite einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Atenolan comp. mite aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Atenolan comp. mite und wofür wird es angewendet?

Atenolan comp. mite enthält die beiden Wirkstoffe Atenolol und Chlortalidon, die beide auf

unterschiedliche Weise den Blutdruck senken.

Atenolol

gehört

Arzneimittelgruppe

Betarezeptorenblocker

wirkt

stressabschirmend auf das Herz. Dadurch wird die Herzarbeit verbessert und der Blutdruck

gesenkt.

Chlortalidon

gehört

Arzneimittelgruppe

Sulfonamid-Diuretika

(entwässernde

Arzneimittel). Es erhöht die Flüssigkeitsausscheidung über den Harn und senkt dadurch den

Blutdruck.

Atenolan comp. mite wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck bei Erwachsenen,

wenn der Blutdruck mit einem Wirkstoff (Atenolol oder Chlortalidon) alleine nicht ausreichend

kontrolliert werden kann.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Atenolan comp. mite beachten?

Atenolan comp. mite darf nicht eingenommen werden,

wenn

allergisch

gegen

Atenolol

oder

Chlortalidon,

andere

Sulfonamiden

abgeleitete Arzneimittel oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind.

bestimmten

Herzrhythmusstörungen

(AV-Block

oder

Grades,

kranker

Sinusknoten).

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wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag haben (Bradykardie).

bei Herz-Kreislauf-Schock.

bei nicht ausreichend behandelter Herzmuskelschwäche.

wenn

eine

stoffwechselbedingte

Übersäuerung

Blutes

haben

(metabolische

Azidose).

bei schweren Atemwegserkrankungen mit bronchospastischer Komponente (mit Atemnot

und Verengung/Verkrampfung der Atemwege einhergehend), wie z.B. schweres Asthma.

wenn Sie an schweren Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen leiden.

wenn

schwere

Nierenfunktionsstörungen

haben

(Kreatinin-Clearance

kleiner

30 ml/min).

wenn Sie nicht genügend Harn bilden (Anurie).

wenn Sie schwere Leberfunktionsstörungen haben.

wenn trotz Behandlung Ihre Kalium- oder Natriumwerte im Blut zu niedrig und/oder Ihre

Kalziumwerte

Blut

hoch

sind

(therapieresistente

Hypokaliämie,

Hyponaträmie,

Hyperkalzämie).

wenn

Harnsäurespiegel

Blut

hoch

Beschwerden

verursacht

(symptomatische Hyperurikämie).

wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben, der

einen hohen Blutdruck verursacht (Phäochromozytom).

wenn Sie schwanger sind oder stillen.

gleichzeitiger

intravenöser

Behandlung

bestimmten

Arzneimitteln

Blutdrucksenkung

oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen

(Kalziumkanalblocker mit negativ inotroper Wirkung, z.B. Verapamil oder Diltiazem).

wenn

gleichzeitig

bestimmte

Arzneimittel

gegen

Depressionen

(MAO-Hemmer)

einnehmen (mit Ausnahme von MAO-B-Hemmern).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Atenolan comp. mite einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Atenolan comp. mite ist erforderlich,

wenn Sie eine Herzmuskelschwäche haben. Diese muss vor der Einnahme von Atenolan

comp. mite ausreichend behandelt sein.

wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-

Angina) leiden.

wenn

leichtere

Durchblutungsstörungen

Gliedmaßen

haben,

diese

verschlimmert

werden

können.

schweren

Durchblutungsstörungen

dürfen

Atenolan comp. mite nicht einnehmen.

wenn Sie eine verzögerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).

wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Die Anzeichen einer Unterzuckerung (z.B.

schneller Herzschlag, Zittern, Schwitzen) können durch den Wirkstoff Atenolol gedämpft

werden.

Durch

Wirkstoff

Chlortalidon

kann

einer

Erhöhung

Blutzuckerspiegels kommen. Ihr Arzt sollte Ihre Blutzuckerwerte in kürzeren Abständen

überwachen. Bei anhaltender Behandlung sollten in regelmäßigen Abständen Tests auf

Ausscheidung von Zucker im Harn (Glucosurie) durchgeführt werden.

wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose) haben. Atenolan comp. mite

kann die Beschwerden verschleiern.

wenn

einen

hormonproduzierenden

Tumor

Nebenniere

haben

(Phäochromozytom). Der Tumor muss vor einer Behandlung mit Atenolan comp. mite

behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).

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wenn

Ihre

Leberfunktion

eingeschränkt

oder

eine

sich

verschlechternde

Lebererkrankung

haben.

schweren

Leberfunktionsstörungen

dürfen

Atenolan

comp. mite nicht einnehmen.

wenn Sie schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder

gegen

eine

bestehende

Überempfindlichkeit

behandelt

werden

(Hyposensibilisierungstherapie). Atenolan comp. mite kann sowohl die Empfindlichkeit

gegenüber allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer

Reaktionen erhöhen.

wenn Sie an einer Atemwegserkrankung, die mit Atemnot und Verengung/Verkrampfung

der Atemwege einhergeht (bronchospastische Atemwegserkrankung, z.B. Asthma) leiden,

da diese verschlechtert werden kann. Wenn Sie an einer schweren Form leiden, dürfen

Sie Atenolan comp. mite nicht einnehmen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn sich Ihre

Lungenerkrankung verschlechtert.

wenn Sie an Schuppenflechte (Psoriasis) leiden, da diese verschlimmert werden kann.

wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie Ihrem

Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Atenolol einnehmen.

wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen. Bei

Beendigung

Behandlung

muss

zuerst

Atenolan

comp.

mite

dann

Clonidin

ausschleichend abgesetzt werden.

Wenn Ihre Herzfrequenz zu stark absinkt, kann Ihr Arzt die Dosis verringern.

Chlortalidon kann ein Flüssigkeits- oder Elektrolytungleichgewicht verursachen (niedriger

Kalium- und Natriumspiegel im Blut).

Arzt

sollte

angemessenen

Abständen

regelmäßig

Ihre

Elektrolytwerte

Blut

kontrollieren,

insbesondere

wenn

älteren

Patienten

gehören,

bestimmte

Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen (Digitalis) einnehmen, eine kaliumarme

Diät einhalten oder an Magen-Darm-Beschwerden leiden.

Wenn trotz Behandlung Ihre Kalium- oder Natriumwerte im Blut zu niedrig und/oder Ihre

Kalziumwerte

Blut

hoch

sind

(therapieresistente

Hypokaliämie,

Hyponaträmie,

Hyperkalzämie), dürfen Sie Atenolan comp. mite nicht einnehmen.

Durch Chlortalidon kann der Harnsäurespiegel im Blut ansteigen. Zur Kontrolle sollte Ihr Arzt

gelegentlich den Harnsäurespiegel im Blut überprüfen.

Falls notwendig, wird Ihr Arzt Ihnen ein Arzneimittel verschreiben, das die Ausscheidung von

Harnsäure fördert, um den Anstieg des Harnsäurespiegels wieder rückgängig zu machen.

Wenn Ihr Harnsäurespiegel im Blut zu hoch ist und Beschwerden verursacht (symptomatische

Hyperurikämie), dürfen Sie Atenolan comp. mite nicht einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht

erwiesen. Aus diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Die Anwendung des Arzneimittels Atenolan comp. mite kann bei Dopingkontrollen zu positiven

Ergebnissen führen.

Einnahme von Atenolan comp. mite zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

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kontrolliert:

Folgende Arzneimittel dürfen Sie nicht gleichzeitig mit Atenolan comp. mite einnehmen:

bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (mit Ausnahme von MAO-B-

Hemmern): Es kann zu verstärktem Blutdruckabfall kommen oder eine Bluthochdruckkrise

ausgelöst werden.

bestimmte

Arzneimittel

Blutdrucksenkung

oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen

(Kalziumkanalblocker

negativ

inotroper

Wirkung,

z.B.

Verapamil

oder

Diltiazem):

gleichzeitige

Anwendung

kann

verstärktem

Blutdruckabfall,

stark

verlangsamtem

Herzschlag,

Herzrhythmusstörungen

Herzversagen führen. Weder Betablocker noch Kalziumkanalblocker dürfen innerhalb von

48 Stunden nach Absetzen des anderen Wirkstoffes verabreicht werden.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Atenolan comp. mite bis hin zum erhöhten

Nebenwirkungsrisiko verstärken:

bestimmte

Arzneimittel

gegen

erhöhten

Blutdruck

oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen

oder

Herzleistungsschwäche

(Dihydropyridine

[z.B.

Nifedipin],

Digitalisglykoside, Klasse-I-Antiarrhythmika [z.B. Disopyramid], Amiodaron, Guanethidin,

Reserpin, Alpha-Methyldopa und Guanfacin)

andere Betablocker, z.B. in Augentropfen zur Behandlung von grünem Star (Glaukom)

(topische Betablocker)

Narkosemittel (Anästhetika): Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, teilen Sie Ihrem

Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Atenolan comp. mite einnehmen.

bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen, Schlaf- und Beruhigungsmittel (Hypnotika,

Tranquilizer, tri-/tetrazyklische Antidepressiva, Neuroleptika, Narkotika)

Baclofen (Arzneimittel zur Muskelentspannung)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Atenolan comp. mite abschwächen:

Blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z.B. Adrenalin): Die Wirkung von

Adrenalin bei der Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen kann beeinträchtigt

werden.

Arzneimittel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen mit Verengung/Verkrampfung

der Atemwege, z.B. Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD)

(Beta-2-Sympathomimetika).

Ampicillin (Antibiotikum)

bestimmte

entzündungshemmende

Arzneimittel

(Prostaglandinsynthese-Hemmer,

z.B.

Ibuprofen, Indomethacin)

Arzneimittel, die die Wirkung von Atenolan comp. mite beeinflussen können oder deren

Wirkung durch Atenolan comp. mite beeinflusst werden kann:

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel

zum Einnehmen): Atenolan comp. mite kann die blutzuckersenkende Wirkung verstärken

Anzeichen

einer

Unterzuckerung

(schneller

Herzschlag,

Schwitzen,

Zittern)

verschleiern. Lassen Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren.

Jodhaltige

Kontrastmittel

(werden

bildgebenden

Untersuchungen

angewendet):

Atenolol

kann

ausgleichenden

Reaktionen

Herz-Kreislaufsystems

einen

möglicherweise durch jodhaltige Kontrastmittel ausgelösten Blutdruckabfall oder Schock

blockieren.

Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten psychischen Erkrankungen: Die

Lithiumkonzentration im Blut kann erhöht sein und die schädigende Wirkung von Lithium

auf Herz und Nerven verstärken. Eine Dosisanpassung von Lithium und regelmäßige

Kontrolle kann erforderlich sein.

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!

Arzneimittel

Behandlung

Tumoren

(zytotoxische

Arzneimittel,

z.B.

Cyclophosphamid, Methotrexat): Die knochenmarkschädigende Wirkung kann verstärkt

sein.

Arzneimittel, die die Ausscheidung von Kalium erhöhen (z.B. Furosemid), kortisonhaltige

Arzneimittel

(Kortikosteroide),

bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Magengeschwüren

(Carbenoxolon)

oder

Arzneimittel

Behandlung

Pilzerkrankungen

(Amphotericin

können

erhöhten

Kalium-

und/oder

Magnesiumverlusten führen.

Vitamin D oder Kalziumsalze können zu einem Anstieg der Kalziumwerte im Blut führen.

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen (Digitalisglykoside): Die

Wirkung und Nebenwirkungen können durch einen niedrigen Kaliumspiegel verstärkt

werden.

Die Wirkung von harnsäuresenkenden Arzneimitteln kann vermindert sein.

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von

Bluthochdruck) beendet werden soll und Sie Clonidin plötzlich absetzen, kann Ihr Blutdruck

sehr stark ansteigen. Sie sollten Clonidin erst absetzen, wenn Sie einige Tage zuvor die

Behandlung mit Atenolan comp. mite beendet haben. Bei einer Umstellung von Clonidin auf

Atenolol sollte der Beginn der Behandlung mit Atenolan comp. mite erst einige Tage nach der

letzten Verabreichung von Clonidin erfolgen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach,

wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme von Atenolan comp. mite zusammen mit Alkohol

Der Konsum von Alkohol während der Behandlung mit Atenolan comp. mite kann zu einer

Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung führen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sie dürfen Atenolan comp. mite in der Schwangerschaft nicht einnehmen.

Stillzeit

Sie dürfen Atenolan comp. mite nicht einnehmen, wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Falls bei Ihnen Nebenwirkungen wie Schwindel oder Müdigkeit auftreten, wenn Sie dieses

Arzneimittel

einnehmen,

sollten

kein

Fahrzeug

lenken

keine

Werkzeuge

oder

Maschinen benutzen.

3.

Wie ist Atenolan comp. mite einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

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Dosierung

Bluthochdruck bei Erwachsenen

Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich eine Filmtablette Atenolan comp. mite.

Bei unzureichender Blutdrucksenkung kann Ihr Arzt die Dosis auf 2 Filmtabletten Atenolan

comp. mite erhöhen.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren)

Ihr Arzt wird unter Umständen die Dosis verringern.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Wenn

eine

leichte

mittelschwere

Nierenfunktionsstörung

haben,

eine

Dosisanpassung nicht erforderlich.

Wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung haben (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min)

und/oder

nicht

genügend

Harn

bilden

(Anurie),

dürfen

Atenolan

comp.

mite

nicht

einnehmen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Wenn

eine

leichte

mittelschwere

Leberfunktionsstörung

haben,

eine

Dosisanpassung nicht erforderlich.

Wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben, dürfen Sie Atenolan comp. mite nicht

einnehmen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Filmtablette unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit vor einer Mahlzeit ein.

Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Atenolan comp. mite eingenommen haben als Sie

sollten

Wenden

sich

umgehend

einen

Arzt

oder

Krankenhaus.

Arzt

kann

entsprechend der Schwere der Überdosierung bzw. der Art der Beschwerden über die

erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Nehmen Sie die Verpackung von Atenolan comp. mite mit, damit der Arzt weiß, was Sie

eingenommen haben.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Beschwerden möglich:

Niedriger

Blutdruck,

langsamer

Herzschlag

Herzstillstand,

akute

Herzleistungsschwäche,

Herz-Kreislaufschock

Atemnot

aufgrund

Verengung/Verkrampfung der Atemwege.

Hinweis für den Arzt:

Hinweise zur Therapie bei Überdosierung finden Sie am Ende dieser

Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von Atenolan comp. mite vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben. Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald es Ihnen einfällt, und fahren Sie dann

mit der Einnahme wie gewohnt fort. Falls es beinahe schon Zeit für die nächste Dosis ist,

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lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit

ein.

Wenn Sie die Einnahme von Atenolan comp. mite abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Atenolan comp. mite nicht plötzlich ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu

sprechen.

Die Beendigung der Behandlung sollte schrittweise und mit einer allmählichen Verringerung der Dosis

erfolgen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Einnahme beenden möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Verlangsamter Herzschlag

Kalte Hände und Füße, auch mit bläulicher Verfärbung (Akrozyanose)

Magen-Darm-Beschwerden

(Übelkeit,

Erbrechen,

Schmerzen

Krämpfe

Bauchraum, Durchfall)

Müdigkeit

Erhöhte Harnsäurewerte im Blut (kann bei zu Gicht neigenden Patienten zu Gichtanfällen

führen), erniedrigte Natrium-, Kalium- und Chlorwerte im Blut, erhöhte Kalziumwerte im

Blut, Beeinträchtigung des Blutzuckers (Glucosetoleranz), erhöhte Blutzuckerwerte und

erhöhte Ausscheidung von Zucker im Harn (Glucosurie) bei Patienten mit gesundem

Stoffwechsel und bei Patienten mit unerkannter oder schon bestehender Zuckerkrankheit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Unerkannte

Zuckerkrankheit

ohne

Beschwerden

(latenter

Diabetes

mellitus),

Zuckerkrankheit,

erniedrigter

Blutzuckerspiegel

nach

längerem

strengen

Fasten

oder

schwerer

körperlicher

Belastung,

Verstärkung

eines

durch

Insulin

hervorgerufenen

niedrigen

Blutzuckerspiegels

(insulininduzierte

Hypoglykämie);

Warnzeichen

eines

erniedrigten

Blutzuckerspiegels

(z.B.

schneller

Herzschlag,

Muskelzittern)

können

verschleiert werden

Warnzeichen

einer

Schilddrüsenüberfunktion

(schneller

Herzschlag,

Muskelzittern)

können verschleiert werden

Störungen im Fettstoffwechsel (Verminderung des HDL-Cholesterins und Erhöhung des

Cholesterins und der Triglyceride im Plasma)

Eine Störung im Säure-/Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) kann sich als Folge der

Elektrolyt-

Flüssigkeitsverluste

entwickeln

bzw.

kann

sich

bereits

unausgeglichener Säure-/Basen-Haushalt verschlechtern.

Infolge

eines

niedrigen

Kaliumspiegels

können

Müdigkeit,

Schläfrigkeit,

Muskelschwäche,

Missempfindungen

(Parästhesien),

leichte

Muskellähmungen

(Paresen),

Antriebslosigkeit

oder

Herzrhythmusstörungen

auftreten.

Schwere

Kaliumverluste

können

Darmlähmung

Darmverschluss

oder

Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma führen. EKG-Veränderungen und gesteigerte

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Empfindlichkeit

gegenüber

Glykosiden

(z.B.

Digitalisglykoside,

Behandlung

Herzerkrankungen) können auftreten.

Schlafstörungen

Bindehautentzündung

Erregungsleitungsstörungen

Herzen

(atrioventrikuläre

Überleitungsstörungen),

Herzklopfen (Palpitationen)

Niedriger Blutdruck

Durst

Verstärktes Schwitzen, Nesselsucht (Urtikaria), Hautrötung (Erythem), Juckreiz (Pruritus)

Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

Benommenheit

Erhöhung bestimmter Leberwerte (Transaminasen), erhöhte Bauchspeicheldrüsenwerte

(Amylase), vorübergehender Anstieg der harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin, Harnstoff)

im Blut

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Kleinfleckige Blutungen in der Haut oder den Schleimhäuten (Purpura), Verminderung der

Blutplättchen

(Thrombozytopenie),

Verminderung

weißen

Blutkörperchen

(Leukopenie), Verminderung der roten Blutkörperchen (Anämie)

Stimmungsschwankungen, Depressionen

Alpträume

Verwirrtheit, psychische Störungen (Psychosen) und Halluzinationen

Schwindel, Kopfschmerzen

Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühl (Parästhesien)

Trockene

Augen,

Entzündung

Horn-

Bindehaut

(Keratokonjunktivitis)

durch

verminderten Tränenfluss, dies sollten Sie v.a. beachten, wenn Sie Kontaktlinsen tragen;

Sehstörungen

Verschlechterung

einer

Herzmuskelschwäche,

bestimmte

Herzrhythmusstörungen

(Herzblock)

Blutdruckabfall beim Aufstehen (posturale Hypotonie), der auch zu Ohnmachtsanfällen

(Synkopen) führen kann

Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit Durchblutungsstörungen in den Beinen

(Claudicatio intermittens, „Schaufensterkrankheit“)

Durchblutungsstörungen

Fingern

oder

Zehen

(Raynaud-Syndrom)

anfälligen

Patienten

Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis)

Verengung/Verkrampfung

Atemwege

(Bronchospasmus)

Patienten

Bronchialasthma oder asthmatischen Beschwerden in der Vergangenheit

Mundtrockenheit

Leberschädigung einschließlich Gallestau in der Leber, Gelbsucht (Ikterus)

Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)

Haarausfall,

schuppenflechtenartige

Hautausschläge,

Verschlechterung

einer

Schuppenflechte, Hautausschlag

Impotenz, Störungen des sexuellen Verlangens (Libidostörungen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)

Angstzustände, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

Verstärkung der Anfälle bei Patienten mit Angina pectoris (Schmerzen und Engegefühl in

der Brust)

Bewegungsunruhe (Akathisie)

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Akute Nierenentzündung (akute interstitielle Nephritis)

Anstieg der ANA (Antinukleäre Antikörper)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Verminderte oder fehlende Bildung aller Blutzellen (aplastische Anämie)

Kurzsichtigkeit (Myopie), Gelbsehen

Herzleistungsschwäche, Herzrhythmusstörungen

Entzündung

Blutgefäßen

Haut

Absterben

Gewebe

(nekrotisierende

Vaskulitis)

Verstopfung

Überempfindlichkeitsreaktionen,

Hautausschlag

durch

Sonnenlicht

(photoallergisches

Exanthem), Gesichtsrötung, Schwellung der Augenlider

Schwere, mit Fieber einhergehende Hauterkrankung mit Blasenbildung und Ablösung der

Oberhaut (Lyell-Syndrom, eventuell Stevens-Johnson-Syndrom)

Auslösung einer Autoimmunerkrankung, die als systemischer Lupus erythematodes (SLE)

bezeichnet wird

Gelenkschmerzen

Lupus-ähnliches Syndrom (einer Erkrankung, bei der das Immunsystem Abwehrstoffe

bildet, die hauptsächlich die Haut und die Gelenke angreifen)

Erniedrigte Magnesiumwerte im Blut

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5.

Wie ist Atenolan comp. mite aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Blisterpackung

Umkarton

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Atenolan comp. mite enthält

Die Wirkstoffe sind Atenolol und Chlortalidon. 1 Filmtablette enthält 50 mg Atenolol und

12,5 mg Chlortalidon.

sonstigen

Bestandteile

sind

Maisstärke,

Cellulose,

Siliciumdioxid,

Crospovidon,

Magnesiumstearat, Talkum, Macrogol 6000, Titandioxid (E 171), Hypromellose, Eisenoxid

gelb (E 172), Eudragit NE.

Wie Atenolan comp. mite aussieht und Inhalt der Packung

Atenolan comp. mite-Filmtabletten sind ockergelb, rund und beidseits nach außen gewölbt mit

Bruchkerbe.

Packungsgröße: Blisterpackung mit 50 Filmtabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-19182

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im August 2015.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome

einer

Überdosierung

sind

u.a.

Bradykardie

Herzstillstand,

Hypotonie, akute Herzinsuffizienz, kardiogener Schock und Bronchospasmus.

Zu allgemein unterstützenden Maßnahmen gehören u.a.

eine

engmaschige

Überwachung

Therapie

unter

intensivmedizinischen

Bedingungen,

Magenspülung,

Aktivkohle und ein Laxans, um die Absorption des Anteils an Arzneimittel, das sich

möglicherweise noch im Gastrointestinaltrakt befindet, zu verhindern,

Plasma oder Plasmaersatzmittel, um Hypotonie und Schock zu behandeln.

Unter Umständen sollte eine Hämodialyse oder Hämoperfusion in Betracht gezogen werden.

Eine schwere Bradykardie kann mit der intravenösen Gabe von Atropin und/oder einem

Herzschrittmacher

behandelt

werden.

Bedarf

kann

anschließend

eine

Bolusdosis

Glucagon intravenös verabreicht werden. Falls erforderlich, kann im Anschluss erneut ein

Bolus oder eine intravenöse Infusion von Glucagon gegeben werden, je nach Ansprechen.

Wenn der Patient nicht auf Glucagon anspricht oder Glucagon nicht zur Verfügung steht, kann

ein Beta-Adrenozeptor-Agonist wie z.B. Dobutamin intravenös verabreicht werden. Dobutamin

GI – Atenolan comp. mite-Filmtabletten

zugelassen:

04.12.1990

Seite 11 (11)

geändert:

20.08.2015

erstellt:

bearbeitet: JD

kontrolliert:

kann aufgrund seiner positiven inotropen Wirkung auch zur Behandlung einer Hypotonie oder

einer akuten Herzinsuffizienz eingesetzt werden.

Die Dosierung sollte nach Bedarf bzw. nach klinischem Zustand des Patienten erfolgen.

Bronchospasmen können durch Gabe von Bronchodilatatoren behandelt werden.

Flüssigkeits-

Elektrolythaushalt

sollte

aufrechterhalten

werden,

einer

übermäßigen Diurese entgegenzuwirken.

27-11-2018

Database of processing techniques and processing factors compatible with the EFSA food classification and description system FoodEx 2 Objective 1: Compendium of Representative Processing Techniques investigated in regulatory studies for pesticides

Database of processing techniques and processing factors compatible with the EFSA food classification and description system FoodEx 2 Objective 1: Compendium of Representative Processing Techniques investigated in regulatory studies for pesticides

Published on: Mon, 26 Nov 2018 EFSA is conducting pan‐European dietary exposure and risk assessments related to actual levels of pesticide residues in food commodities. These assessments use the pesticide occurrence data generated under the official monitoring programs of Member States, the consumption data from EFSA's comprehensive food consumption database and pesticide‐specific information such as processing factors. Currently no harmonised list of processing factors is available within Europe and wo...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

11-9-2018

Risk assessment of white willow (Salix alba) in food

Risk assessment of white willow (Salix alba) in food

Published on: Tue, 28 Aug 2018 00:00:00 +0200 This Technical Report contains a description of the activities within the work programme of the EU‐FORA Fellowship on the risk assessment of white willow in food. The bark of different varieties of willow has had a long history of medical use as a means to reduce fever and as a painkiller. Willow bark is also used in weight loss and sports performance food supplements. The labelling of these products usually does not mention any restrictions to the length of...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

29-5-2018

CellCept® 500 mg Filmtabletten (Chargen E0278B01, E0458B01, E0469B01, E0479B01, E0484B01, E0497B01, E0504B01, E0507B01, E0512B01, E0513B01, E0519B01, E0545B01, E0546B01, E0548B01, E0556B01, E0565B01, E0575B01, E0576B01): Fälschungen auf dem legalen deutsc

CellCept® 500 mg Filmtabletten (Chargen E0278B01, E0458B01, E0469B01, E0479B01, E0484B01, E0497B01, E0504B01, E0507B01, E0512B01, E0513B01, E0519B01, E0545B01, E0546B01, E0548B01, E0556B01, E0565B01, E0575B01, E0576B01): Fälschungen auf dem legalen deutsc

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weist auf weitere bestätigte gefälschte Chargen des Arzneimittels CellCept® 500 mg Filmtabletten der Firma Roche Registration Limited hin, die in Deutschland in Apotheken und bei Großhändlern entdeckt wurden. Das Arzneimittel enthält regulär den Wirkstoff Mycophenolatmofetil und wird in Kombination mit Ciclosporin und Corticosteroiden zur Prophylaxe von akuten Transplantatabstoßungsreaktionen bei Patienten mit allogener Nieren-, Herz- oder L...

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

20-7-2018

Isoptin® mite, 40 mg, Filmtabletten

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