Atehexal

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Atehexal 50 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 48 Monate,50 Stück, Laufzeit: 48 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Atehexal 50 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Atenolol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-22003
  • Berechtigungsdatum:
  • 21-06-1997
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Atehexal 50 mg - Filmtabletten

Wirkstoff: Atenolol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter.

kann

anderen

Menschen

schaden,

auch

wenn

diese

gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Atehexal und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Atehexal beachten?

Wie ist Atehexal einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Atehexal aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Atehexal und wofür wird es angewendet?

Atenolol,

Wirkstoff

Atehexal,

eine

blockierende

Wirkung

vorwiegend

bestimmte

Rezeptoren

Herzens

(herzspezifischer

Betablocker)

wirkt

stressabschirmend auf das Herz. Die Herzarbeit nimmt ab und es sinken in der Folge der

Sauerstoffverbrauch des Herzens und der Blutdruck.

Atehexal wird angewendet bei:

Bluthochdruck (Hypertonie)

belastungsabhängigen

Brustschmerzen

infolge

Durchblutungsstörungen

Herzkranzgefäße (chronisch stabile Angina pectoris)

bestimmten Herzrhythmusstörungen (tachykarde Herzrhythmusstörungen)

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Atehexal beachten?

Atehexal darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Atenolol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

bei bestimmten Herzrhythmusstörungen (Sick-Sinus Syndrom, AV-Block 2. und 3.

Grades)

wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag haben

wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben

bei nicht ausreichend behandelter Herzmuskelschwäche

bei Herz-/Kreislauf-Schock

wenn Sie unter schweren Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen leiden

schweren

Atemwegserkrankungen

bronchospastischer

Komponente

(mit

Atemnot

Verengung/Verkrampfung

Atemwege

einhergehend),

schweres Asthma

wenn Sie eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes haben (metabolische

Azidose)

wenn

einen

unbehandelten

hormonproduzierenden

Tumor

Nebenniere

(Phäochromozytom) haben

bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen

(Kalziumkanalblocker

negativ

inotroper Wirkung, z. B. Verapamil oder Diltiazem)

wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer)

einnehmen (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Atehexal einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Atehexal ist erforderlich

wenn Sie eine Herzmuskelschwäche haben. Diese muss vor der Einnahme von

Atehexal ausreichend behandelt sein.

wenn

einer

bestimmten

Durchblutungsstörung

Herzkranzgefäße

(Prinzmetal-Angina) leiden

wenn

leichtere

Durchblutungsstörungen

Gliedmaßen

haben,

diese

verschlimmert

werden

können.

schweren

Durchblutungsstörungen

dürfen

Atehexal nicht einnehmen.

wenn Sie eine verzögerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades)

wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Die Anzeichen einer Unterzuckerung

(z. B. schneller Herzschlag, Zittern, Schwitzen) können durch Atehexal gedämpft

werden. Ihr Arzt sollte Ihre Blutzuckerwerte in kürzeren Abständen überwachen.

wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) haben. Atehexal kann die

Beschwerden verschleiern.

wenn

einen

hormonproduzierenden

Tumor

Nebenniere

haben

(Phäochromozytom).

Tumor

muss

vorher

behandelt

werden

(mit

Alpha-

Rezeptorblockern).

wenn Sie schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten

oder

gegen

eine

bestehende

Überempfindlichkeit

behandelt

werden

(Hyposensibilisierungstherapie). Atehexal kann sowohl die Empfindlichkeit gegenüber

allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer Reaktionen

erhöhen. In schweren Fällen kann es zu schmerzhaften Schwellungen der Haut, vor

allem im Gesichtsbereich und schweren Hautausschlägen kommen.

wenn

einer

Atemwegserkrankung,

Atemnot

Verengung/Verkrampfung

Atemwege

einhergeht

(bronchospastische

Atemwegserkrankung, z. B. Asthma), leiden, da diese verschlechtert werden kann.

Wenn Sie an einer schweren Form leiden, dürfen Sie Atehexal nicht einnehmen. Bitte

teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn sich Ihre Lungenerkrankung verschlechtert.

wenn Sie an Schuppenflechte (Psoriasis) leiden, da diese verschlimmert werden kann

wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie

Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Atenolol einnehmen.

wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen.

Beendigung

Behandlung

muss

zuerst

Atehexal

dann

Clonidin

ausschleichend abgesetzt werden.

wenn bei Ihnen eine Nierenfunktionsstörung vorliegt.

Wenn Ihre Herzfrequenz zu stark absinkt, kann Ihr Arzt die Dosis verringern.

Anwendung

Arzneimittels

Atehexal

kann

Dopingkontrollen

positiven

Ergebnissen führen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht

erwiesen. Aus diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Einnahme von Atehexal

zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen

haben

oder

beabsichtigen,

andere

Arzneimittel

einzunehmen.

Folgende Arzneimittel dürfen Sie nicht gleichzeitig mit Atehexal einnehmen:

bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (Ausnahme: MAO-B-

Hemmer).

kann

verstärktem

Blutdruckabfall

kommen

oder

eine

Bluthochdruckkrise ausgelöst werden.

bestimmte

Arzneimittel

Blutdrucksenkung

oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen (Kalziumkanalblocker mit negativ inotroper Wirkung, z. B.

Verapamil

oder

Diltiazem).

gleichzeitige

Anwendung

kann

verstärktem

Blutdruckabfall,

stark

verlangsamtem

Herzschlag,

Herzrhythmusstörungen

Herzversagen führen. Weder Betablocker noch Kalziumkanalblocker dürfen innerhalb

von 48 Stunden nach Absetzen des anderen Wirkstoffes verabreicht werden.

Folgende

Arzneimittel

können

Wirkung

Atehexal

erhöhten

Nebenwirkungsrisiko verstärken:

bestimmte

Arzneimittel

gegen

erhöhten

Blutdruck

oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen oder Herzleistungsschwäche (Dihydropyridine [z. B. Nifedipin],

Digitalisglykoside,

Klasse

Antiarrhythmika

Disopyramid],

Amiodaron,

Guanethidin, Reserpin, Alpha-Methyldopa und Guanfacin)

andere Betablocker, z. B. in Augentropfen zur Behandlung von grünem Star (Glaukom)

(topische Betablocker)

Narkosemittel (Anästhetika). Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, teilen Sie

Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Atenolol einnehmen.

bestimmte

Arzneimittel

gegen

Depressionen,

Schlaf-

Beruhigungsmittel

(Hypnotika, Tranquilizer, tri-/tetrazyklische Antidepressiva, Neuroleptika, Narkotika)

Baclofen (Arzneimittel zur Muskelentspannung)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Atehexal abschwächen:

blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z. B. Adrenalin). Die Wirkung von

Adrenalin bei der Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen kann beeinträchtigt

werden.

Arzneimittel

Behandlung

Atemwegserkrankungen

Verengung/Verkrampfung der Atemwege, z. B. Asthma und chronisch obstruktiven

Lungenerkrankungen (COPD) (Beta-2-Sympathomimetika)

Ampicillin (Antibiotikum)

bestimmte entzündungshemmende Arzneimittel (Prostaglandinsynthese-Hemmer, z. B.

Ibuprofen, Indomethacin)

Arzneimittel, die die Wirkung von Atehexal beeinflussen können oder deren Wirkung durch

Atehexal beeinflusst werden kann:

Arzneimittel

Behandlung

Diabetes

(Insulin

blutzuckersenkende

Arzneimittel

Einnehmen):

Atehexal

kann

blutzuckersenkende

Wirkung

verstärken und die Anzeichen einer Unterzuckerung (schneller Herzschlag, Schwitzen,

Zittern) verschleiern. Lassen Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren.

jodhältige

Kontrastmittel

(werden

bildgebenden

Untersuchungen

angewendet):

Atenolol kann die ausgleichenden Reaktionen des Herz-/Kreislaufsystems auf einen

möglicherweise

durch

jodhältige

Kontrastmittel

ausgelösten

Blutdruckabfall

oder

Schock blockieren.

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von

Bluthochdruck) beendet werden soll, und Sie Clonidin plötzlich absetzen, kann Ihr Blutdruck

sehr stark ansteigen. Sie sollten Clonidin erst absetzen, wenn Sie einige Tage zuvor die

Behandlung mit Atehexal beendet haben. Bei einer Umstellung von Clonidin auf Atenolol

sollte

Beginn

Behandlung

Atehexal

erst

einige

Tage

nach

letzten

Verabreichung von Clonidin erfolgen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn

Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme von Atehexal zusammen mit Alkohol

Der Konsum von Alkohol während der Behandlung mit Atehexal kann zu einer Verstärkung

der blutdrucksenkenden Wirkung führen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Atehexal darf in der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-

Verhältnisses angewendet werden.

Stillzeit:

Eine Anwendung in der Stillzeit wird nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Falls bei Ihnen Schwindel oder Müdigkeit auftreten, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen,

sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen benutzen.

Atehexal enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Atehexal erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt

ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Atehexal einzunehmen?

Nehmen

dieses

Arzneimittel

immer

genau

nach

Absprache

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher

sind.

Bluthochdruck (Hypertonie):

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 25 mg pro Tag. Die empfohlene Erhaltungsdosis

beträgt 50 mg bis 100 mg einmal täglich.

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (chronisch stabile Angina pectoris):

Die empfohlene Dosis beträgt 50 mg bis 100 mg pro Tag. Die Dosis von 100 mg täglich kann

in zwei Einzeldosen aufgeteilt werden.

Bestimmte Herzrhythmusstörungen (tachykarde Herzrhythmusstörungen):

Die empfohlene Dosis beträgt 50 mg bis 100 mg einmal täglich.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird Ihr Arzt in Abhängigkeit vom Schweregrad die Dosis

entsprechend anpassen.

Dialysepatienten

kann

Atenolol

nach

jeder

Dialyse

unter

ärztlicher

Kontrolle

gegeben

werden.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren):

Ihr Arzt wird unter Umständen die Dosis verringern, insbesondere wenn Ihre Nierenfunktion

eingeschränkt ist.

Kinder und Jugendliche:

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht

erwiesen. Aus diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Art der Anwendung:

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit vor den Mahlzeiten ein.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Atehexal eingenommen haben als Sie sollten

Wenden

sich

umgehend

einen

Arzt

oder

Krankenhaus.

Arzt

kann

entsprechend der Schwere der Überdosierung bzw. der Art der Beschwerden über die

erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Nehmen Sie die Verpackung von Atehexal mit, damit der Arzt weiß, was Sie eingenommen

haben.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Beschwerden möglich:

niedriger

Blutdruck,

langsamer

Herzschlag

Herzstillstand,

akute

Herzleistungsschwäche,

Herz-/Kreislaufschock

Atemnot

aufgrund

Verengung/Verkrampfung der Atemwege

Wenn Sie die Einnahme von Atehexal vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald es Ihnen einfällt, und fahren Sie dann mit der

Einnahme wie gewohnt fort. Falls es beinahe schon Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie

die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Atehexal abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Atehexal nicht plötzlich ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu

sprechen.

Die Beendigung der Behandlung sollte schrittweise und mit einer allmählichen Verringerung

der Dosis erfolgen.

Durch eine plötzliche Unterbrechung der Behandlung kann es zu Bluthochdruck, Engegefühl

und Druckschmerzen in der Brust und Herzrhythmusstörungen kommen und es besteht das

Risiko für einen Herzinfarkt oder plötzlichen Herztod.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Einnahme beenden möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

verlangsamter Herzschlag

kalte

Hände

Füße,

auch

bläulicher

Verfärbung

Fingern

Zehen

(Akrozyanose)

Magen-/Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

Müdigkeit

Schwitzen

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)

unerkannte

Zuckerkrankheit

ohne

Beschwerden

(latenter

Diabetes

mellitus),

Zuckerkrankheit, erniedrigter Blutzuckerspiegel nach längerem strengem Fasten oder

schwerer körperlicher Belastung

Warnzeichen

eines

erniedrigten

Blutzuckerspiegels

oder

einer

Schilddrüsenüberfunktion

schneller

Herzschlag,

Muskelzittern)

können

verschleiert werden.

Störungen im Fettstoffwechsel (Verminderung des HDL-Cholesterins und Erhöhung

der Triglyceride im Plasma)

Schlafstörungen

Bindehautentzündung

Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

Erhöhung bestimmter Leberwerte (Transaminasen)

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

kleinfleckige Blutungen in der Haut oder den Schleimhäuten (Purpura), Verminderung

Blutplättchen

(Thrombozytopenie),

Verminderung

weißen

Blutkörperchen

(Leukopenie)

Stimmungsschwankungen

Alpträume

Verwirrtheit, psychische Störungen (Psychosen) und Halluzinationen

Depression, Angstgefühl

Schwindel

Kopfschmerzen

Benommenheit

Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühl (Parästhesien)

trockene Augen, Sehstörungen

Verschlechterung einer Herzmuskelschwäche

bestimmte Herzrhythmusstörungen (Herzblock)

Blutdruckabfall beim Aufstehen (posturale Hypotonie), der auch zu Ohnmachtsanfällen

(Synkopen) führen kann

Verstärkung

Beschwerden

Patienten

Durchblutungsstörungen

Beinen (Claudicatio intermittens, „Schaufensterkrankheit“)

Durchblutungsstörungen in Fingern oder Zehen (Raynaud-Syndrom) bei anfälligen

Patienten

Verengung/Verkrampfung

Atemwege

(Bronchospasmus)

Patienten

Bronchialasthma oder asthmatischen Beschwerden in der Vergangenheit

Mundtrockenheit

Leberschädigung einschließlich Gallestau in der Leber

Haarausfall,

schuppenflechtenartige

Hautausschläge,

Verschlechterung

einer

Schuppenflechte, Hautausschlag

Impotenz

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

Anstieg der ANA (Antinukleäre Antikörper)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Verstopfung

Überempfindlichkeitsreaktionen

schweren

Fällen

kann

schmerzhaften

Schwellungen der Haut (Angioödem), vor allem im Gesichtsbereich und schweren

Hautausschlägen (Urtikaria) kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Atehexal aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern. In der Orginalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu

schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Außenkarton nach „Verwendbar bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Atehexal enthält

Der Wirkstoff ist Atenolol.

1 Filmtablette enthält 50 mg Atenolol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

TablettenkKern: Maisstärke, Natriumdodecylsulfat, Carboxymethylstärke-Natrium,

Magnesiumcarbonat, Magnesiumstearat, Hydroxypropylcellulose

Tablettenüberzug: Lactose, Hypromellose, Macrogol, Titandioxid (E 171)

Wie Atehexal aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, bikonvexe Filmtablette mit intakter Oberfläche und einseitiger Bruchkerbe und

Prägung 50 auf der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Packungsgrößen: 20 und 50 Stück

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Z.Nr.: 1-22003

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2014.

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