Atarax

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Atarax Filmtablette 100 mg
  • Dosierung:
  • 100 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Atarax Filmtablette 100 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Hydroxyzine ist ein psycholepticum und ein anti -

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE045105
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Atarax

UCB Pharma SA

PACKUNGSBEILAGE

Art. 31 Referral

September 2015

Atarax

UCB Pharma SA

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Atarax 10 mg, Filmtabletten

Atarax 25

mg, Filmtabletten

Atarax 100 mg, Filmtabletten

Hydroxyzindihydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben

wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Atarax und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Atarax beachten?

3. Wie ist Atarax einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Atarax aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Atarax und wofür wird es angewendet?

Atarax hat sedierende, beruhigende und antihistaminische Eigenschaften.

Atarax ist angezeigt zur:

symptomatischen Behandlung der Angst bei Erwachsenen,

symptomatischen Behandlung des allergisch bedingten Juckreizes.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Atarax beachten?

Atarax darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels, gegen Cetirizin, andere Piperazinderivate, Aminophyllin

oder Ethylendiamin sind;

wenn Sie an einer Erbkrankheit aufgrund einer Anomalie des Porphyrinstoffwechsels

(Porphyrie) leiden;

wenn Ihr EKG (Elektrokardiogramm) eine Herzrhythmusstörung aufweist, die als QT-

Intervallverlängerung bezeichnet wird;

wenn Sie eine Herzkreislauferkrankung haben oder hatten oder Ihre Herzschlagfrequenz

sehr niedrig ist;

wenn die Salzwerte in Ihrem Körper niedrig sind (z. B. niedrige Kalium- oder

Magnesiumwerte);

wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Herzrhythmusstörungen oder

Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen, einnehmen (siehe Abschnitt „Einnahme von

Atarax zusammen mit anderen Arzneimitteln“);

wenn ein näheres Familienmitglied plötzlich aufgrund von Herzproblemen gestorben ist;

Art. 31 Referral

September 2015

Atarax

UCB Pharma SA

wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Atarax einnehmen:

wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle haben;

wenn Sie an einem Glaukom, einer anormalen Vergrößerung der Prostata (Hypertrophie), einer

Harnwegsobstruktion, einer Verringerung der intestinalen Motilität, einer übermäßigen

Neigung zu Muskelermüdung oder an Demenz leiden;

wenn Sie Arzneimittel anwenden, die das zentrale Nervensystem dämpfen oder Arzneimittel,

die anticholinerge Eigenschaften besitzen; in diesem Fall muss die Dosierung angepasst

werden;

wenn Sie Alkohol zu sich nehmen, können die Wirkungen von Atarax verstärkt werden;

wenn Sie älter sind, wird empfohlen, die Behandlung mit der Hälfte der empfohlenen Dosis zu

beginnen;

wenn Sie an einer Leber- oder Niereninsuffizienz leiden; in diesem Fall muss die Dosis

verringert werden;

wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden, nehmen Sie Atarax

erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein.

Atarax könnte mit einem erhöhten Risiko für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen im

Zusammenhang stehen. Teilen Sie daher Ihrem Arzt jegliche Herzprobleme oder die Einnahme

weiterer Arzneimittel mit, auch wenn diese nicht verschreibungspflichtig sind.

Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie während der Behandlung mit Atarax Herzprobleme

wahrnehmen wie z. B. Herzklopfen, Atemschwierigkeiten, Bewusstlosigkeit. Die Behandlung mit

Hydroxyzin sollte beendet werden.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Warnhinweise auf Sie zutrifft

oder früher auf Sie zutraf.

Wenn Sie bereits andere Arzneimittel einnehmen, lesen Sie auch den Abschnitt „Einnahme von

Atarax zusammen mit anderen Arzneimitteln“.

Einnahme von Atarax zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen oder angewendet haben oder beabsichtigen andere

Arzneimittel einzunehmen oder anzuwenden. Dies schließt auch alle Arzneimittel ein, die nicht

verschreibungspflichtig sind. Atarax kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen oder die

Wirkung von Atarax kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden.

Sie dürfen Atarax nicht einnehmen, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung folgender Erkrankungen

anwenden:

Bakterielle Infektionen (z. B. Antibiotika wie Erythromycin, Moxifloxacin, Levofloxacin)

Pilzinfektionen (z. B. Pentamidin)

Herzerkrankungen oder Bluthochdruck (z. B. Amiodaron, Quinidin, Disopyramid, Sotalol)

Psychosen (z. B. Haloperidol)

Depressionen (z. B. Citalopram, Escitalopram)

Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Prucaloprid)

Allergien

Malaria (z. B. Mefloquin)

Krebs (z. B. Toremifen, Vandetanib)

Arzneimittelmissbrauch oder starke Schmerzen (Methadon)

Die Wirkung von Atarax kann durch Arzneimittel verstärkt werden, die das zentrale Nervensystem

beeinflussen (Sedativa, Schlafmittel, Schmerzmittel,…) oder anticholinerge Eigenschaften besitzen

Art. 31 Referral

September 2015

Atarax

UCB Pharma SA

(bestimmte Arzneimittel, die bei Asthma oder obstruktiver Lungenerkrankung verwendet werden).

Entweder dürfen die Arzneimittel nicht gleichzeitig eingenommen werden oder die Dosis muss

verringert werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Atarax und Antidepressiva, die Monoaminoxidasehemmer

enthalten, ist zu vermeiden.

Bei einer Behandlung mit Antikoagulanzien muss vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutwerte

erfolgen.

Die gleichzeitige Einnahme von Atarax und Arzneimitteln, die den Herzrhythmus beeinflussen,

kann den Herzrhythmus beeinträchtigen.

Atarax verringert die Wirkungen von Arzneimitteln, die Betahistin und Anticholinesterasen

enthalten.

Die Behandlung muss mindestens 5 Tage vor Durchführung eines Allergietests oder eines bronchialen

Provokationstests mit Metacholin unterbrochen werden, um Auswirkungen auf die Ergebnisse dieser

Tests zu vermeiden.

Die Anwendung von Atarax kann mit der Messung der 17-Hydroxycorticosteroide im Urin

interferieren.

Atarax hemmt die antiepileptische Wirkung von Phenytoin und die blutdrucksteigernde (hyperton)

Wirkung von Epinephrin.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Atarax mit einem anderen Arzneimittel, das über die Leber

verstoffwechselt wird oder in den Leberstoffwechsel eingreift, können Dosisreduktionen erforderlich

sein.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Einnahme von Atarax zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Alkoholkonsum ist zu vermeiden, da er die Wirkungen von Atarax verstärkt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Gebärfähigkeit

Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Hydroxyzin bei Schwangeren

vor. Atarax darf daher während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Atarax ist während der Stillzeit kontraindiziert. Ist die Behandlung mit Atarax erforderlich, muss das

Stillen unterbrochen werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Einnahme von Atarax kann die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen,

beeinträchtigen.

Die Einnahme von Atarax zusammen mit Alkohol oder anderen Medikamenten, die eine dämpfende

Wirkung auf das Nervensystem haben können, soll vermieden werden, da dies ihre Wirkungen

verschlimmern kann.

Atarax enthält Laktose

Art. 31 Referral

September 2015

Atarax

UCB Pharma SA

Atarax Filmtabletten enthalten Laktose. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache

mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Atarax einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Sie sollten die niedrigste wirksame Dosis von Atarax einnehmen und die Behandlungsdauer sollte so

kurz wie möglich sein.

Symptomatische Behandlung der Angst: 50 bis 100 mg/Tag, entweder 2 bis 4 Tabletten zu 25 mg/Tag

oder 1/2 bis 1 Tablette zu 100 mg abends beim Zubettgehen, wenn die Angst sich vor allem in

Schlaflosigkeit äußert.

Symptomatische Behandlung des allergisch bedingten Juckreizes: 30 bis 100 mg/Tag, 1 bis

4 Tabletten zu 25 mg/Tag.

Bei Erwachsenen und Kindern über 40 kg Körpergewicht beträgt die tägliche Höchstdosis in allen

Anwendungsgebieten 100 mg.

Da die Empfindlichkeit für Atarax von Patient zu Patient sehr unterschiedlich ist, wird empfohlen, die

Behandlung mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und diese allmählich bis zur geeigneten

Dosierung zu steigern.

Älteren Patienten

Bei älteren Patienten beträgt die tägliche Höchstdosis 50 mg.

Patienten mit Niereninsuffizienz

Ist eine kurzfristige Wirkung erwünscht, soll die Dosierung um die Hälfte reduziert werden. Das gilt

auch für Patienten mit Niereninsuffizienz.

Patienten mit Leberinsuffizienz

Bei Patienten mit Leberinsuffizienz wird empfohlen, die Dosis im Vergleich zur täglichen

empfohlenen Gesamtdosis um 33 % zu reduzieren.

Anwendung bei Kindern ab 30 Monaten

Symptomatische Behandlung des allergisch bedingten Juckreizes:

Kindern und Jugendliche ab 12 Jahren (über 40 kg Körpergewicht): 30 bis 100 mg/Tag: 1 bis

4 Tabletten zu 25 mg/Tag.

Kindern zwischen 9 und 12 Jahren (zwischen 28 kg und 40 kg): 25 bis 75 mg/Tag: 1 bis 3 Tabletten

zu 25 mg/Tag.

Kindern zwischen 7 und 9 Jahren (zwischen 23 kg und 28 kg): 25 bis 50 mg/Tag: 1 bis 2 Tabletten zu

25 mg/Tag.

Kindern zwischen 4 und 7 Jahren (zwischen 17 kg und 23 kg): 25 bis 37,5 mg/Tag: 1 bis 1,5 Tablette

zu 25 mg/Tag.

Kindern zwischen 30 Monaten und 4 Jahren (zwischen 12,5 kg und 17 kg): 12,5 bis 25 mg/Tag: 1/2

bis 1 Tablette zu 25 mg/Tag.

Die Dosis wird auf Basis des Körpergewichts mit 1 mg/kg/Tag berechnet, maximal dürfen

2 mg/kg/Tag verteilt auf mehrere Einzeldosen verabreicht werden.

Die Tablette zu 100 mg ist für Kinder nicht geeignet.

Bei Kindern bis zu 40 kg Körpergewicht beträgt die tägliche Höchstdosis 2 mg/kg.

Bei Kindern über 40 kg Körpergewicht beträgt die tägliche Höchstdosis 100 mg.

Art. 31 Referral

September 2015

Atarax

UCB Pharma SA

Tritt keine Besserung ein, wenden Sie sich erneut an Ihren Arzt.

Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie Atarax einnehmen sollen.

Wenn Sie eine größere Menge von Atarax eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Atarax eingenommen haben, kontaktieren Sie umgehend Ihren

Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245). Insbesondere, wenn ein Kind eine

größere Menge von Atarax eingenommen hat. Im Falle einer Überdosierung könnte eine

symptomatische Behandlung durchgeführt werden. Aufgrund möglicher Herzrhythmusstörungen wie

QT-Intervallverlängerungen oder Torsade de Pointes könnte die Überwachung der Herztätigkeit

mittels eines EKGs angezeigt sein.

Symptome: Nach einer Überdosierung wurden folgende Symptome beobachtet: Übelkeit, Erbrechen,

Beschleunigung des Herzrhythmus, Fieber, Schläfrigkeit, veränderter Pupillenreflex, Zittern,

Verwirrtheit oder Halluzinationen. Danach können Bewusstseinsminderung, Atemdepression,

Krampfanfälle, Hypotonie oder Herzrhythmusstörungen auftreten.

Nachfolgend können ein tieferes Koma und ein Herz-Kreislauf-Stillstand eintreten.

Behandlung: Es gibt kein spezifisches Gegenmittel.

Bei der Behandlung einer Überdosierung sollen möglicherweise gleichzeitig eingenommene

Arzneimittel berücksichtigt werden, insbesondere Arzneimittel, die das zentrale Nervensystem

beeinflussen.

In schwerwiegenden Fällen soll sofort der Arzt aufgesucht werden, der die erforderlichen Maßnahmen

einleiten und eventuell eine Krankenhausaufnahme beschließen wird.

Wenn Sie die Einnahme von Atarax vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Atarax abbrechen

Nicht zutreffend.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Beenden Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel und begeben Sie sich umgehend in ärztliche

Behandlung, wenn bei Ihnen Herzrhythmusstörungen wie Herzklopfen, Atemschwierigkeiten oder

Bewusstlosigkeit auftreten.

Die Nebenwirkungen beziehen sich insbesondere auf die Dämpfung des zentralen Nervensystems

oder die paradoxe Stimulierung des zentralen Nervensystems, auf die anticholinerge Wirkung oder

auf Überempfindlichkeitsreaktionen. Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten): Schläfrigkeit

Häufige Nebenwirkungen (kann bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten): Kopfschmerzen,

Sedierung, Mundtrockenheit, Müdigkeit

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten): Agitiertheit,

Verwirrtheit, Schwindel, Schlaflosigkeit, Zittern, Übelkeit, Unwohlsein, Fieber

Art. 31 Referral

September 2015

Atarax

UCB Pharma SA

Seltene Nebenwirkungen (kann bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten): Überempfindlichkeit,

Desorientierung, Halluzinationen, Krampfanfälle, Bewegungsprobleme, Akkomodationsstörungen,

verschwommenes Sehen, beschleunigter Herzrhythmus, arterieller Blutdruck unter dem Normalwert

(Hypotonie), Obstipation, Erbrechen, abnorme Leberfunktionstests, Juckreiz, erythematöser

Ausschlag, makulopapulöser Ausschlag, Urtikaria, Dermatitis, Harnverhaltung

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten auftreten):

anaphylaktischer Schock, Muskelkontraktion in den Bronchien (Bronchospasmus), Stevens-Johnson-

Syndrom, Erythema multiforme, generalisierte akute exanthematische Pustulose, Quincke-Ödem

(angioneurotisches Ödem), krankhafte Rötung der Haut (fixes Arzneimittelexanthem), übermäßiges

Schwitzen

Nicht bekannt Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Ventrikuläre Arrhythmien (z. B. Torsade de Pointes), QT-Intervallverlängerung (siehe Abschnitt 4.4),

Hepatitis

Die folgenden Nebenwirkungen wurden mit Cetirizin, der Hauptmetabolit von Hydroxyzin,

beobachtet: Thrombozytopenie (Abnahme der Blutplättchen), Aggressivität, Depression, Tics

(wiederkehrende, nervöse Muskelzuckungen), Dystonie (abnormal verlängerte Muskelkontraktionen),

Parästhesie (abnormales Gefühl auf der Haut), Blickkrämpfen (unkontrollierte Kreisbewegungen der

Augen), Durchfall, Beschwerden beim Wasserlassen (unfreiwilliger Verlust von Urin, Schmerzen und

/ oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen), Asthenie (extreme Müdigkeit), Ödeme (subkutane

Schwellung) und Gewichtszunahme können möglicherweise mit Hydroxyzin auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über die Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Atarax aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Bei Raumtemperatur lagern (15°C bis 25°C). Blisterpackung im Umkarton aufbewahren.

Dieses Arzneimittel muss aufgrund der Lichtempfindlichkeit von Hydroxyzindihydrochlorid

im Umkarton aufbewahrt werden.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

Art. 31 Referral

September 2015

Atarax

UCB Pharma SA

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Atarax enthält

Der Wirkstoff ist Hydroxyzindihydrochlorid.

Jede Filmtablette Atarax 10 mg enthält 10 mg Hydroxyzindihydrochlorid.

Jede Filmtablette Atarax 25 mg enthält 25 mg Hydroxyzindihydrochlorid.

Jede Filmtablette Atarax 100 mg enthält 100 mg Hydroxyzindihydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Atarax 10 mg, Filmtabletten:

Kern: Maisstärke, Calciumstearat, Lactose-Monohydrat (Siehe Abschnitt 2 „Atarax enthält

Laktose“), Polyvidon, Talkum

Beschichtung: Dimethylaminoethylpolymetacrylat, Macrogol 6000, Talkum, Titandioxid.

Atarax 25 mg, Filmtabletten:

Kern: Kolloidales Silizium H

O-frei, mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat (Siehe

Abschnitt 2 „Atarax enthält Laktose“), Magnesiumstearat.

Beschichtung:

Opadry

Y-1-7000

obduct.:

Titandioxid,

Hydroxypropylmethylcellulose,

Macrogol 400.

Atarax 100 mg, Filmtabletten:

Kern: Kolloidales Silizium H

O-frei, mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat (Siehe

Abschnitt 2 „Atarax enthält Laktose“), Magnesiumstearat, Polyvidon, Talkum.

Beschichtung: Dimethylaminoethylpolymetacrylat, Macrogol 6000, Talkum, Titandioxid.

Wie Atarax aussieht und Inhalt der Packung

Atarax 10 mg Filmtabletten: weiße, runde Filmtabletten; Packung mit 25 Tabletten in

PVC/Aluminium-Blisterpackungen.

Atarax 25 mg Filmtabletten: weiße, längliche Filmtabletten mit Bruchkerbe; Packung mit 25 und

50 Tabletten in PVC/Aluminium-Blisterpackungen.

Atarax 100 mg Filmtabletten: weiße, längliche Filmtabletten mit Bruchkerbe; Packung mit 10 und

20 Tabletten in PVC/Aluminium-Blisterpackungen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

UCB Pharma SA

Allée de la Recherche 60

B-1070 Brüssel

Hersteller

UCB Pharma SA

Chemin du Foriest

B-1420 Braine-l'Alleud

Zulassungsnummern

Atarax 10 mg, Filmtabletten: BE045087

Atarax 25 mg, Filmtabletten: BE045096

Atarax 100 mg, Filmtabletten: BE045105

Verkaufsabgrenzung: Verschreibungspflichtig.

Art. 31 Referral

September 2015

Atarax

UCB Pharma SA

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im {MM/JJJJ}.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im: 09/2015

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September 2015

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13-2-2018

Benadryl vs. Atarax

Benadryl vs. Atarax

Benadryl (diphenhydramine) and Atarax (hydroxyzine hydrochloride) are antihistamines used to treat symptoms of itching due to allergies. Benadryl is also used to treat insomnia, motion sickness, and mild cases of Parkinsonism. Atarax is also used for symptomatic relief of anxiety and tension associated with psychoneurosis and as an adjunct in organic disease states in which anxiety is manifested.

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