ASS Genericon

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • ASS Genericon 500 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,60 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • ASS Genericon 500 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Acetylsalicylsäure
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 6432
  • Berechtigungsdatum:
  • 04-05-1951
  • Letzte Änderung:
  • 07-03-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

ASS Genericon 500 mg Tabletten

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure (ASS)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses 

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau 

nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. 

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt 

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packunsbeilage angegeben sind. 

Siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach 3 – 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an 

Ihren Arzt.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist ASS Genericon und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von ASS Genericon beachten?

Wie ist ASS Genericon einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist ASS Genericon aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist ASS Genericon und wofür wird es angewendet?

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) hat schmerzlindernde, fiebersenkende und 

entzündungshemmende Wirkung.

ASS Genericon wirkt gegen leichte bis mittelstarke Schmerzen verschiedener Art, wie 

Kopfschmerzen, Zahnschmerzen,  und Regelschmerzen.

Bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten senkt ASS Genericon das Fieber und bekämpft die 

Schmerzen.

Wenn Sie sich nach 3-4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Bitte beachten Sie die Angaben für Kinder (siehe Abschnitt 2).

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von ASS Genericon beachten?

ASS Genericon darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen 

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn bei Ihnen in der Vergangenheit schon einmal nach der Behandlung mit Salicylaten oder 

anderen entzündungshemmenden Schmerz- oder Rheumamitteln (sogenannte „nicht-steroidale 

Anti-Rheumatika“ (=NSAR)) Symptome von Überempfindlichkeit aufgetreten sind wie z. B. 

Atembeschwerden (Asthma), Nasenpolypen, Haut- und/oder Schleimhautschwellungen (vor 

allem im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Nase, Kehlkopf und Zunge, unter Umständen mit 

Atemnot und Schluckbeschwerden) oder Nesselausschlag (juckende rote Flecken auf der Haut).

wenn sie in der Vergangenheit an einem Magen-Darm-Geschwür, einer Magen-Darm-Blutung 

oder einem  Magen-Darm-Durchbruch gelitten haben, die durch eine vorherige Behandlung mit 

entzündungshemmenden Schmerzmitteln bedingt waren.

wenn Sie an einem Magen-Darm Geschwür, einer Magen-Darm-Blutung oder einem Magen-

Darm-Durchbruch leiden oder bereits mehr als einmal gelitten haben.

wenn Sie an krankhaft gesteigerter Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese), Verminderung 

der Blutplättchenzahl und Bluterkrankheit leiden.

Bei starken Blutungen oder vor bzw. unmittelbar nach Operationen. 

wenn Sie an schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung leiden.

wenn Sie an schwerer Herzmuskelschwäche leiden.

wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat (ein Arzneimittel zur Behandlung von 

Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) pro Woche einnehmen.

wenn ASS Genericon in hohen Dosen zusammen mit Gerinnungshemmern (Arzneimittel zur 

„Blutverdünnung“) eingenommen wird.

im letzten Drittel der Schwangerschaft.

von Kindern unter einem Jahr.

von Kindern und Jugendlichen mit Windpocken oder mit schwerer Virusgrippe, da das Risiko 

für die Entwicklung eines Reye-Syndroms (eine, das Gehirn und die Leber betreffende, 

lebensbedrohliche Komplikation) erhöht ist.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ASS Genericon einnehmen.

ASS Genericon soll unter folgenden Umständen nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden:

bei bekannter Überempfindlichkeit gegen andere entzündungshemmende Schmerzmittel und 

Mittel gegen Rheuma.

bei Allergien (z.B. Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, 

Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), wiederkehrenden Atemwegserkrankungen – 

das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion ist erhöht.

wenn Magen- und Darmbeschwerden (z.B. Gastritis, Blutungen oder Geschwüre) in Ihrer 

Vorgeschichte bekannt sind – das Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt ist erhöht.

Patienten mit verminderter Nierenfunktion oder Patienten mit verminderter Herz-Kreislauf-

Funktion (z.B. bei Nierengefäßerkrankungen, Herzmuskelschwäche, Volumenverlust, größeren 

Operationen, Blutvergiftung oder größeren Blutungsereignissen), da Acetylsalicylsäure, der 

Wirkstoff von ASS Genericon, das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten 

Nierenversagens weiter erhöhen kann.

bei eingeschränkter Leberfunktion.

bei Herzmuskelschwäche

anstehenden Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. zahnärztlichen Eingriffen): es 

kann zu verstärkter Blutungsneigung kommen. Informieren Sie bitte vor sämtlichen Operationen 

Ihren Arzt, wenn Sie ASS Genericon eingenommen haben. 

Patienten mit einem sogenannten „Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel“ (eine 

angeborene Stoffwechselkrankheit): ASS Genericon kann einen Zerfall der roten 

Blutkörperchen oder eine Blutarmut durch Zerfall der roten Blutkörperchen auslösen. Die 

Verabreichung von ASS Genericon bei Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel muss daher 

unter ärztlicher Überwachung erfolgen.

wenn gleichzeitig Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung eingenommen werden.

bei schlechtem Ernährungszustand und mangelnder Flüssigkeitszufuhr.

bei krankhaft verlängerter oder verstärkter Monatsblutung (Gefahr verstärkter oder verlängerter 

Menstruationsblutungen).

bei Bluthochdruck und/oder Herzmuskelschwäche in der Krankengeschichte. Im 

Zusammenhang mit einer ASS-Behandlung wurde über Flüssigkeitseinlagerung und  

Schwellungen berichtet.

Blutungsneigung

ASS hemmt (auch bereits bei sehr niedrigen Dosierungen) das Aneinanderhaften der Blutplättchen 

und daher besteht erhöhte Blutungsgefahr bei Operationen (auch kleineren, wie z.B. zahnärztlichen 

Eingriffen). Diese hält noch mehrere Tage nach Beendigung der Einnahme von ASS Genericon an. 

Informieren Sie bitte vor sämtlichen Operationen Ihren Arzt, wenn Sie ASS Genericon eingenommen 

haben.

Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, insbesondere bei 

Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit 

Blutgerinnungshemmern berichtet worden. In Einzelfällen können diese möglicherweise 

lebensbedrohlich sein.

Magen-Darm-Erkrankungen

Achten Sie während der Einnahme von ASS Genericon auf Anzeichen einer Erkrankung im Magen-

Darm-Trakt, denn es können während der Behandlung jederzeit Blutungen und/oder Geschwüre oder 

Durchbrüche auftreten - auch ohne vorherige Warnsymptome oder entsprechende Vorgeschichte. 

Das Risiko erhöht sich mit steigender Dosis, bei älteren Personen, Personen mit Magengeschwüren in 

der Krankengeschichte (insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen und Durchbrüchen),  

Personen mit niedrigem Körpergewicht und bei mit Kortison,  Blutgerinnungshemmern oder 

bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) behandelten Patienten. 

Diese Patienten sollen die geringstmögliche Dosis erhalten und jede ungewöhnliche Beschwerde im 

Magen-Darm-Bereich (vor allem Blutungen), insbesondere zu Beginn einer Behandlung, melden

Eine Behandlung mit ASS Genericon in Kombination mit einem Magenschutzmittel sollte in diesen 

Fällen in Erwägung gezogen werden.

Warnhinweise für Blutungen im Magen-Darm-Trakt können sein: Bauchschmerzen, Bluterbrechen, 

kaffeesatzartiges Erbrechen oder Schwarzfärbung des Stuhls. In diesem Fall unterbrechen Sie bitte die 

Einnahme von ASS Genericon sofort und suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat.

Überempfindlichkeitsreaktionen

ASS kann Krämpfe der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmen), Asthmaanfälle oder andere 

Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. 

Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, einer Nasenschleimhautschwellung (Nasenpolypen) oder 

chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) 

leiden und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art, sind bei 

Anwendung von ASS Genericon durch Asthmaanfälle gefährdet (sogenannte Analgetika-

Intoleranz/Analgetika-Asthma). Sie sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das Gleiche gilt für 

Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz 

oder Nesselfieber.

Enzymdefekte

Bei Einnahme von ASS Genericon in hohen Dosen, kann es bei Patienten mit einer bestimmten 

schweren angeborenen Stoffwechselkrankheit (Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel) zu 

schwerer Blutarmut (hämolytische Anämie) kommen. Die Verabreichung von ASS Genericon bei G-

6-PD-Mangel muss daher unter ärztlicher Überwachung erfolgen.

Gefäßerkrankungen

Die Anwendung von Medikamenten wie ASS Genericon könnte mit einem geringfügig erhöhten 

Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der 

Höhe der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die empfohlene Dosierung 

und Behandlungsdauer von 3-4 Tagen. 

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei 

Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Umstände vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte 

Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Behandlung.

Gichtanfall

ASS Genericon erhöht durch Hemmung der Harnsäureausscheidung den Harnsäurespiegel im Blut. 

Bei Patienten, die bereits zu geringer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen 

einen Gichtanfall auslösen. 

Nierenschäden durch Schmerzmittel

Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung 

(Nephropathie) führen, die bis zu einem Nierenversagen fortschreiten kann. Dieses Risiko ist 

besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Laborkontrollen

Bei länger dauernder Einnahme von ASS Genericon sind Kontrollen (z.B. Leberfunktion, 

Nierenfunktion, Blutbild, Blutgerinnung) angezeigt.

Kopfschmerzen durch Schmerzmittel

Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte 

Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. 

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von ASS Genericon häufig unter 

Kopfschmerzen leiden.

Schmerzmittel sollen nicht längere Zeit oder in höheren Dosen ohne ärztlichen Rat angewendet 

werden.

Anhalten der Beschwerden

Die schmerzstillende Wirkung kann die Beschwerden einer Begleiterkrankung verschleiern. Bei 

hohem Fieber, Anzeichen einer Neuinfektion (z.B. Rötung, Schwellung) oder Anhalten der 

Beschwerden (wie Schmerzen oder Fieber) länger als drei Tage, muss ärztlicher Rat eingeholt werden.

Kinder und Jugendliche

Sehr selten wird bei Kindern und Jugendlichen – insbesondere bei Fieberbehandlung von Grippe oder 

Windpocken – unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure eine schwere lebensbedrohliche 

Erkrankung des Gehirns und der Leber beobachtet (das sogenannte „Reye-Syndrom“), das 

möglicherweise mit Acetylsalicylsäure in Zusammenhang steht. 

Acetlysalicylsäure-hältige Arzneimittel dürfen daher an Kinder unter 12 Jahren nur auf ärztliche 

Verordnung verabreicht werden, und nur dann, wenn andere Maßnahmen nicht wirksam waren. 

Dieses Krankheitsbild kann jedoch auch bei jungen Erwachsenen auftreten, insbesondere im 

Zusammenhang mit einer schweren Virusgrippe (Influenza) oder Windpocken. 

Auch nach einer Impfung gegen Windpocken wird empfohlen, 6 Wochen lang auf die Einnahme von 

ASS-hältigen Arzneimitteln zu verzichten. 

Falls langandauerndes Erbrechen, Bewusstseinstrübung und/oder abnormales Verhalten (auch nach 

anfänglicher Besserung des Allgemeinzustandes) in Folge der Behandlung auftreten, muss die 

Einnahme von ASS Genericon sofort abgebrochen und unverzüglich ärztliche Hilfe aufgesucht 

werden.

Einnahme von ASS Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, 

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel 

einzunehmen/anzuwenden.

Die gleichzeitige Einnahme von ASS mit anderen Arzneimitteln kann zur Verstärkung oder 

Abschwächung ihrer Wirkung führen. 

Wenn Sie Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten 

rheumatischen Erkrankungen) in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr einnehmen, dürfen Sie ASS 

Genericon nicht einnehmen. 

Wenn Sie Gerinnungshemmer (Arzneimittel zur „Blutverdünnung“) einnehmen, dürfen Sie ASS 

Genericon in hoher Dosierung nicht einnehmen.

Kombinationen, die besondere Vorsicht erfordern:

Methotrexat in Dosen unter 15 mg/Woche (Arzneimittel zur Behandlung von 

Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) - es besteht die Gefahr 

von verstärkten (Neben-) Wirkungen von Methotrexat. 

blutgerinnungshemmende Arzneimittel, Blutgerinnsel auflösende Arzneimittel (sog. 

Thrombolytika, Streptokinase),   andere Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen 

von Blutplättchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer)/ Arzneimittel zur Hemmung 

der Blutstillung (Hämostaseinhibitoren) - es kann durch Wirkungsverstärkung zu Blutungen 

kommen. 

Daher müssen Sie aufmerksam auf Zeichen äußerer oder innerer Blutung (z.B. blaue Flecken) 

achten, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll. 

gleichzeitige Behandlung mit Kortison oder kortisonähnlichen Arzneimitteln (Risiko von 

Magen-Darmblutungen), außer bei Kortisonersatz-Therapie zur Behandlung von Morbus 

Addison oder Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden - erhöhtes Risiko für Blutungen 

oder Geschwüre im Magen-Darm-Bereich.

andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale 

Antiphlogistika/Antirheumatika), wenn gleichzeitig ASS Genericon in hohen Dosen 

eingenommen wird. Es kann zu einem vermehrten Auftreten von Nebenwirkungen 

(insbesondere von Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Bereich) bzw. zu einer 

Überdosierung kommen.

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Selektive-Serotonin-

Wiederaufnahme-Hemmer) - das Risiko für Blutungen im oberen Magen-Darm-Bereich steigt.

blutzuckersenkende Arzneimittel (z.B. Insulin, Sulfonylharnstoffe) - es kann durch 

Wirkungsverstärkung zu einer Unterzuckerung kommen. Häufigere Blutzuckerselbstkontrollen 

werden empfohlen.

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Herzmuskelschwäche und zur Behandlung 

bestimmter Herzrhythmusstörungen (Digoxin) - Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem 

Nebenwirkungsrisiko. Eine entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls eine Dosisanpassung 

durch den Arzt wird empfohlen.

bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (Valproinsäure) - es besteht die Gefahr verstärkter 

(Neben-) Wirkungen der Valproinsäure.

bestimmte Antibiotika (sog. Sulfonamide) – es besteht die Gefahr verstärkter Nebenwirkungen.

Schilddrüsenhormone – die Einnahme sollte 4-5 Stunden vor ASS Genericon Tabletten 

erfolgen.

Pentoxifyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Durchblutungsstörungen) – das Blutungsrisiko 

ist erhöht.

bestimmte Arzneimittel zur Entwässerung und Blutdrucksenkung (Diuretika) - es besteht die 

Gefahr einer schweren Nierenfunktionsstörung. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend 

Flüssigkeitszufuhr zu achten. Bei bestimmten Entwässerungsmitteln (z.B. Furosemid) kann es 

zur Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung kommen, daher werden 

Blutdruckkontrollen empfohlen. 

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Gicht (z.B. Benzbromaron, Probenecid) - eine 

Wirkungsabschwächung der Gichtmittel ist möglich. Es wird empfohlen, ein anderes 

Schmerzmittel zu verwenden.

bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Antihypertensiva) und/oder 

Herzmuskelschwäche („ACE-Hemmer“, Aldosteronantagonisten) - es besteht die Gefahr einer 

schweren Nierenfunktionsstörung, außerdem kann die blutdrucksenkende Wirkung vermindert 

sein. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten. 

Blutdruckkontrollen werden empfohlen.

Lokal wirksame Magen-Darm-Präparate: Magnesium-, Aluminium- und Kalziumsalze, -oxide 

und –hydroxide.

Bitte beachten Sie ferner, dass ASS Genericon in höheren Dosierungen die Ergebnisse von 

Laboruntersuchungen verändern kann. Informieren Sie daher Ihren Arzt über die Einnahme von 

ASS Genericon.

Einnahme von ASS Genericon zusammen mit Alkohohl

Bitte vermeiden Sie den Genuss von Alkohol während der Behandlungszeit mit ASS Genericon, denn 

es könnten die Nebenwirkungen des Arzneimittels verstärkt werden (Risiko einer Blutung im Magen-

Darm-Trakt, verlängerte Blutungszeit). 

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, 

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker 

um Rat.

Schwangerschaft: 

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel: 

Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft und bei Kinderwunsch dürfen Sie ASS 

Genericon nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Dabei soll die Dosis so niedrig und die 

Behandlung so kurz wie möglich gehalten werden. 

Drittes Schwangerschaftsdrittel: 

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie ASS Genericon wegen eines erhöhten 

Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht einnehmen. 

Es besteht aufgrund des Acetylsalicylsäure Bestandteils die Gefahr von Entwicklungsstörungen beim 

Ungeborenen (Fehlentwicklungen im Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionsstörung bis zum 

Nierenversagen). 

Bei der Geburt kann es zu verstärkten Blutungen bei Mutter und Kind und zur Verzögerung/ 

Verlängerung des Geburtsvorganges kommen. 

Stillzeit: 

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die 

Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung von ASS Genericon und Einnahme niedriger Dosen 

wird eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme 

hoher Dosen sollten Sie jedoch abstillen. 

Zeugungs-/Gebärfähigkeit: 

ASS Genericon gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die 

Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels 

reversibel (umkehrbar).

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen 

ASS Genericon hat keinen bzw. vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die 

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. 

Dennoch lenken Sie keine Fahrzeuge bzw. benutzen Sie keine gefährlichen Werkzeuge oder 

Maschinen, wenn Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigt ist – wie z.B. durch mögliche Nebenwirkungen 

wie Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel oder Verwirrtheit.

ASS Genericon enthält Lactose

Bitte nehmen Sie ASS Genericon daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen 

bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist ASS Genericon einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau 

nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder 

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Einzeldosis: 1 - 2 Tabletten

Maximale Tagesdosis: 6 Tabletten

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette für ein erleichtertes Schlucken und nicht zum 

Aufteilen in gleiche Dosen.

Anwendung bei Kindern

Arzneimittel, die Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten, dürfen Kindern unter 12 Jahren nur auf ärztliche 

Verordnung gegeben werden.

Mit der vorliegenden ASS-Darreichungsform sind Kinderdosierungen nicht möglich. Sollte die Gabe 

von ASS für Kinder unter 12 Jahren erforderlich sein, ist daher die Verwendung einer 

Arzneispezialität, die eine angepasste Dosierung ermöglicht, angezeigt.

Art der Anwendung:

Nehmen Sie die Tabletten bitte mit reichlich Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein. Dies fördert 

den Wirkungseintritt. Zur Erleichterung des Schluckens können Sie die Tabletten auch auf einem 

Löffel in etwas Wasser zerfallen lassen und einnehmen. Bitte reichlich Flüssigkeit nachtrinken. Nicht 

auf nüchternen Magen einnehmen. 

Eine Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4-8 Stunden bis zu 3-mal täglich 

eingenommen werden. 

Die Tagesgesamtdosis von maximal 6 Tabletten darf dabei jedoch nicht überschritten werden. 

ASS Genericon dürfen bei Schmerzen nicht länger als 3-4 Tage und bei Fieber nicht länger als 3 Tage 

ohne ärztliche Anordnung eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber während dieser Zeit 

bestehen bleiben, sich sogar verschlimmern oder wenn neue Beschwerden auftreten (z. B. Rötung 

bzw. Schwellung), müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen, da dies Zeichen einer schweren Erkrankung sein 

können. 

Besondere Patientengruppen

Ältere Personen (ab 65 Jahren) und untergewichtige Personen: 

Bei älteren Patienten ist wegen eventueller Begleiterkrankungen bzw. Untergewicht besondere 

Vorsicht angezeigt (siehe Abschnitte „ASS Genericon darf nicht eingenommen werden“ und 

„Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ASS Genericon ist erforderlich“). Insbesondere wird 

empfohlen, bei älteren und untergewichtigen Personen die niedrigste wirksame Dosis zu verwenden. 

Patienten mit Leberfunktionsstörungen: 

Wenn Sie an Leberfunktionsstörungen leiden, wird empfohlen, den zeitlichen Abstand zwischen zwei 

Einnahmen zu verlängern. Bei schweren Leberfunktionsstörungen dürfen Sie ASS Genericon nicht 

einnehmen. 

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen: 

Wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen leiden wird empfohlen, den zeitlichen Abstand zwischen zwei 

Einnahmen zu verlängern. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen dürfen Sie ASS Genericon nicht 

einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von ASS Genericon eingenommen haben, als Sie sollten

Überdosierungen können eine Gefahr insbesondere für ältere Patienten und vor allem für kleine 

Kinder sein (Überdosierung im Zuge der Behandlung oder versehentliche Vergiftungen können 

tödlich verlaufen). 

Beschwerden bei mäßiger Vergiftung: 

Ohrensausen, Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel. 

Beschwerden bei schwerer Vergiftung: 

Fieber, beschleunigte Atmung, Bewusstlosigkeit (Koma), lebensgefährlicher Schock, Atemversagen, 

schwerer Blutzuckerabfall. 

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit ASS Genericon benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt. 

Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung / Vergiftung über die gegebenenfalls 

erforderlichen Maßnahmen entscheiden. Eine Vergiftung mit ASS Genericon kann lebensbedrohlich 

sein.  

Hinweis für den Arzt:

Informationen zur Überdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von ASS Genericon vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder 

Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann ASS Genericon Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten 

müssen. 

Zur Klassifizierung der Häufigkeit von Nebenwirkungen werden die folgenden Kategorien benutzt:

sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelter von 100

häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000

selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

sehr selten betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Häufig: 

Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen. 

Gelegentlich: 

Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen. 

Hautrötung, Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz. 

Selten: 

Überempfindlichkeitsreaktionen des Atemtrakts, des Magen-Darm-Trakts und des Herz-Kreislauf- 

Systems, vor allem bei Asthma-Patienten. Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion können sein: 

Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, lebensgefährlicher Schock oder Schwellungen von Haut und 

Schleimhaut. 

Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung, Blasenbildung und Hautabschälung. 

Magen-Darm-Entzündung, Magen-Darm- Geschwüre, Magen-Darm- Blutung, die sehr selten zu einer 

Blutarmut durch Eisenmangel führen können. 

Durchbruch eines Magen-Darmgeschwürs, insbesondere bei älteren Patienten. 

Setzen Sie bei Bauchschmerzen, Schwarzfärbung des Stuhls, Bluterbrechen oder kaffeesatzartigem 

Erbrechen ASS Genericon ab und informieren Sie sofort den Arzt. 

Selten bis sehr selten: 

Schwerwiegende Blutungen wie z. B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem 

Bluthochdruck und/oder bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln 

sind berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. 

Sehr selten: 

Blutzuckerabfall. 

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei hierfür 

gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. 

Reye-Syndrom (seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung, die bei Kindern und Jugendlichen mit 

fieberhaften Erkrankungen - insbesondere bei Windpocken und grippeähnlichen Erkrankungen – 

auftritt (siehe auch Abschnitt 2: „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Bindegewebsentzündung mit Gewebsschädigung - wurde im zeitlichen Zusammenhang mit der 

Anwendung von entzündungshemmenden Schmerzmitteln (NSAR) berichtet.

Nicht bekannt: 

Blutarmut durch Blutverlust, Zerfall der roten Blutkörperchen, Blutarmut durch Blutzerfall. 

Arzneimittelüberempfindlichkeit, allergische Schwellung und Schwellungen von Haut und 

Schleimhaut, schwere allergische Reaktion bis hin zum lebensgefährlichen Schock. 

Hirnblutung und Schädelblutung.Schwindel, Kopfschmerzen, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen, 

Sehstörungen und geistige Verwirrung können bereits Anzeichen einer Überdosierung sein. 

Durch Herzerkrankung bedingte Atemnot. 

Blutungen mit verlängerter Blutungszeit wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen, 

Blutungen der Harn- und Geschlechtsorgane (Urogenitaltrakt), Blutungen sowohl während als auch 

nach Operationen, Blutergüsse oder Muskelblutungen. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach 

Beendigung der Einnahme der ASS Genericon 500 mg Tabletten anhalten. 

Asthma, Schnupfen, verstopfte Nase. 

Verdauungsstörungen, Schmerzen im Magen-Darm-Bereich, Schmerzen im Oberbauch. 

Leberfunktionsstörung, Erhöhungen der Leberwerte. Plötzliche, rückbildungsfähige schwere 

leberschädigende Episoden wurden berichtet, insbesondere bei Patienten mit Leberschäden in der 

Vorgeschichte und bei Rheumapatienten, wie z.B. bei Patienten mit juveniler Arthritis, rheumatischem 

Fieber oder systemischem Lupus erythematodes (bei diesen Patienten wird der Arzt die Leberfunktion 

regelmäßig kontrollieren). 

Einschränkung der Nierenfunktion, akutes Nierenversagen. 

Schwellungen durch Wasseransammlung im Gewebe, Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche 

wurden im Zusammenhang mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR)-Behandlung berichtet.

Die Anwendung von Medikamenten wie ASS Genericon könnte mit einem geringfügig erhöhten 

Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein (insbesondere bei hoher 

Dosierung und im Rahmen einer Langzeitbehandlung).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch 

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie 

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit 

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Inst. Pharmakovigilanz

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website:  http://www.basg.gv.at/

5. Wie ist ASS Genericon aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister angegebenen 

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie 

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der 

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was ASS Genericon enthält

Der Wirkstoff ist: Acetylsalicylsäure (ASS). Jede Tablette enthält 500 mg Acetylsalicylsäure.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, Kartoffelstärke, Hochdisperses Siliciumdioxid, 

Glycerinmonostearat.

Wie ASS Genericon aussieht und Inhalt der Packung

ASS Genericon sind weiße runde und beidseits gewölbte Tabletten mit Bruchkerbe. Die Bruchkerbe 

dient nur zum Teilen der Tablette für ein erleichtertes Schlucken und nicht zum Aufteilen in gleiche 

Dosen.

ASS Genericon ist erhältlich in Blisterpackungen mit 20 oder 60 Tabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H

A-8054 Graz

E-Mail:  genericon@genericon.at

Z.Nr.: 6.432

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2013.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Vergiftungen mit ASS können eine Gefahr insbesondere für ältere Patienten und vor allem für kleine 

Kinder sein. Therapeutische Überdosierung oder häufige akzidentielle Vergiftungen können tödlich 

sein. Bei Kindern kann eine Einzeldosis von 100 mg/kg Körpergewicht bereits tödlich sein.

Symptomatologie: 

Mäßige Intoxikation: 

Tinnitus, Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel werden in 

allen Fällen von Überdosierung festgestellt und können durch Reduzierung der Dosierung rückläufig 

sein. 

Schwere Intoxikation: 

Fieber, Hyperventilation, Ketose, respiratorische Alkalose, metabolische Azidose, Koma, 

kardiovaskulärer Schock, Atemversagen, schwere Hypoglykämie. 

Behandlung im Notfall: 

 Schnelle Einweisung in ein Krankenhaus; 

 Magenspülung, Verabreichung von Aktivkohle, Kontrolle des Säure-Basen-Haushaltes; 

 Alkalische Diurese (pH-Sollwert des Harns zwischen 7,5 und 8). Ist die Plasma-Salicylat-

Konzentration bei Erwachsenen höher als 500 mg/l (3,6 mmol/l), bei Kindern höher als 300 

mg/l (2,2 mmol/l) sollte eine forcierte Diurese erwogen werden; 

 Hämodialyse bei schwerer Vergiftung; 

 Überwachung der Serum-Elektrolyte, Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts; 

 Weitere symptomatische Therapie. 

9-1-2018

Adding Folic Acid to Corn Masa Flour May Prevent Birth Defects

Adding Folic Acid to Corn Masa Flour May Prevent Birth Defects

When consumed by women before and during pregnancy, folic acid, a B vitamin, may help prevent neural tube defects (NTDs).

FDA - U.S. Food and Drug Administration

3-8-2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Among the topics covered in this issue of Danish Pharmacovigilance Update are: Decrease in the number of intoxications and suicide attempts using drugs containing acetylsalicylic acid or paracetamol.

Danish Medicines Agency

14-6-2010

Changes in reimbursements for anti-ulcer medicines

Changes in reimbursements for anti-ulcer medicines

The Reimbursement Committee and the Danish Medicines Agency have reviewed medicinal products for the treatment of heartburns, sour eructations and ulcers ('acid-related disorders') in order to assess whether they meet the criteria for public reimbursement.

Danish Medicines Agency

9-4-2010

Consultation responses on the Reimbursement Committee’s recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

Consultation responses on the Reimbursement Committee’s recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

The Reimbursement Committee’s recommendation concerning the future reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders) was open for consultation until 15 March 2010.

Danish Medicines Agency

17-12-2009

Consultation on the Reimbursement Committee's recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

Consultation on the Reimbursement Committee's recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

At the request of the Danish Medicines Agency, the Reimbursement Committee has reassessed the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders).

Danish Medicines Agency

4-6-2018

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Leadiant GmbH)

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Leadiant GmbH)

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Active substance: chenodeoxycholic acid) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3627 of Mon, 04 Jun 2018

Europe -DG Health and Food Safety

1-6-2018

Valproate

Valproate

Valproate (Active substance: medicinal products containing substances related to valproate (sodium valproate, valproic acid, valproate semisodium, valpromide, valproate magnesium)) - Community Referrals - Art 31 - Commission Decision (2018)3623 of Fri, 01 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/A-31/1454

Europe -DG Health and Food Safety

29-5-2018

EU/3/14/1400 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/14/1400 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/14/1400 (Active substance: (1S,4R,5R,7S)-3,4-dibenzyl-2-oxo-6,8-dioxa-3-azabyciclo[3.2.1]octane-7-carboxylic acid-L-lysine) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3402 of Tue, 29 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/185/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

29-5-2018

EU/3/10/826 (Eurocept International B.V.)

EU/3/10/826 (Eurocept International B.V.)

EU/3/10/826 (Active substance: Para-aminosalicylic acid) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3396 of Tue, 29 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/072/10/T/02

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1328 (Roche Registration GmbH)

EU/3/14/1328 (Roche Registration GmbH)

EU/3/14/1328 (Active substance: 4-{[(2R,3S,4R,5S)-4-(4-chloro-2-fluoro-phenyl)-3-(3-chloro-2-fluoro-phenyl)-4-cyano-5-(2,2-dimethyl-propyl)-pyrrolidine-2-carbonyl]-amino}-3-methoxy-benzoic acid) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3149 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/100/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/13/1220 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/13/1220 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/13/1220 (Active substance: Poly[2-[(4-{[1-carboxy-2-(hexadecylcarbamoyl)ethyl]sulfanyl}-2,3-bis({2-[((2S)-2-(2-{[(2R)-2-carbamoyl-(2-{[(2S)-1-ethoxy-3-(3-hydroxy-4oxo-1,4-dihydropyridin-1-yl)-1-oxopropan-2-yl]carbamoyl}ethyl]sulfanyl}-3-{[(2S)-1-ethoxy-3-(3-hydroxy-4-oxo-1,4-dihydropyridin-1-yl)-1-oxopropan-2-yl]carbamoyl}propanamido)-3-(3-hydroxy-4-oxo-1,4-dihydropyridin-1-yl)propanoyl Ethyl ester) )-methoxy]acetyl}oxy)butyl)sulfanyl]-3-(hexadecylcarbamoyl)propanoic acid]-poly(ethylene glycol)-este...

Europe -DG Health and Food Safety

15-5-2018

Orphacol (Laboratoires CTRS)

Orphacol (Laboratoires CTRS)

Orphacol (Active substance: Cholic acid) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3061 of Tue, 15 May 2018

Europe -DG Health and Food Safety

18-4-2018

EU/3/18/2007 (Dr Philippe Moullier)

EU/3/18/2007 (Dr Philippe Moullier)

EU/3/18/2007 (Active substance: Adeno-associated viral vector serotype 8 containing the human acid alpha-glucosidase gene) - Orphan designation - Commission Decision (2018)2403 of Wed, 18 Apr 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/255/17

Europe -DG Health and Food Safety

23-3-2018

EU/3/18/1991 (TurnKey PharmaConsulting Ireland Limited)

EU/3/18/1991 (TurnKey PharmaConsulting Ireland Limited)

EU/3/18/1991 (Active substance: Docosahexaenoic acid ethyl ester) - Orphan designation - Commission Decision (2018)1880 of Fri, 23 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/235/17

Europe -DG Health and Food Safety

23-3-2018

EU/3/18/2000 (Amicus Therapeutics UK Ltd)

EU/3/18/2000 (Amicus Therapeutics UK Ltd)

EU/3/18/2000 (Active substance: Recombinant human acid alpha-glucosidase) - Orphan designation - Commission Decision (2018)1877 of Fri, 23 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/230/17

Europe -DG Health and Food Safety

21-3-2018

EU/3/17/1861 (Roivant Sciences Ireland Limited)

EU/3/17/1861 (Roivant Sciences Ireland Limited)

EU/3/17/1861 (Active substance: (S)-8-{2-amino-6-[1-(5-chloro-biphenyl-2-yl)-(R)-2,2,2-trifluoro-ethoxy]-pyrimidin-4-yl}-2,8-diaza-spiro[4.5]decane-3-carboxylic acid ethyl ester) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)1826 of Wed, 21 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/299/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

21-3-2018

EU/3/14/1363 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/14/1363 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/14/1363 (Active substance: 4-[[(1S,4S)-5-[[4-[4-(oxazol-2-yl)phenoxy]phenyl]methyl]-2,5-diazabicyclo[2.2.1]hept-2-yl]methyl]benzoic acid) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)1818 of Wed, 21 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/131/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

8-3-2018

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid (Active substance: mycophenolate mofetil or mycophenolic acid) - Centralised - Art 28 - (PSUR - Commission Decision (2018)1540 of Thu, 08 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/10550/201705

Europe -DG Health and Food Safety

5-2-2018

Oxybee (Dany Bienenwohl GmbH)

Oxybee (Dany Bienenwohl GmbH)

Oxybee (Active substance: oxalic acid dihydrate) - New authorisation - Commission Decision (2018)684 of Mon, 05 Feb 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/4296

Europe -DG Health and Food Safety

24-11-2017

Gadolinium

Gadolinium

Gadolinium (Active substance: gadodiamide, gadopentetic acid, gadobenic acid, gadoxetic acid, gadoteridol, gadobutrol and gadoteric acid) - Community Referrals - Art 31 - Commission Decision (2017)7941 of Fri, 24 Nov 2017 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/A-31/1437

Europe -DG Health and Food Safety