Aspro

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Aspro Brausetabletten
  • Darreichungsform:
  • Brausetabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stueck, Laufzeit: 36 Monate
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Aspro Brausetabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Salicylic acid and deriva

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • at_16174
  • Letzte Änderung:
  • 29-08-2016

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER 

Aspro Classic 320 mg ASS -Brausetabletten 

Acetylsalicylsäure (ASS

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige 

Informationen für Sie. 

-  Dieses Arzneimittel ist  ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen 

Behandlungserfolg zu erzielen, muss  Aspro Classic jedoch vorschriftsgemäß 

eingenommen werden. 

-  Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals 

lesen. 

-  Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. 

-  Wenn sich Ihre Beschwerden  verschlimmern oder nach 3-4 Tagen keine Besserung 

eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.  

-  Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie 

Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, 

informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. 

Diese Packungsbeilage beinhaltet

1.      Was ist Aspro Classic und wofür wird es angewendet? 

2.  Was müssen Sie vor der Einnahme von  Aspro Classic beachten? 

3.  Wie ist Aspro Classic einzunehmen? 

4.  Welche Nebenwirkungen sind möglich? 

5.  Wie ist Aspro Classic aufzubewahren? 

6.  Weitere Informationen 

1.  WAS IST Aspro Classic UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? 

Zur symptomatische Behandlung von leichten bis mittelstarken Schmerzen wie z.B. 

Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen;  

sowie zur Linderung von Schmerzen und Senkung von Fieber bei Erkältungskrankheiten und 

grippalen Infekten. 

2.  WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON Aspro Classic BEACHTEN? 

Aspro Classic  darf nicht eingenommen werden, 

  wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Acetylsalicylsäure (=ASS), 

oder einen der sonstigen Bestandteile von Aspro Classic sind. 

  wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte schmerzlindernde Arzneimittel (ASS oder 

andere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise 

überempfindlich reagiert haben; 

  während des letzten Drittels der Schwangerschaft 

  wenn Sie an einem Magen-Darm-Geschwür, -Blutung oder -Durchbruch leiden 

  wenn Sie in der Vergangenheit bereits mehr als einmal an einem Magen-Darm-

Geschwür, -Blutung oder -Durchbruch gelitten haben 

  bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung, Verminderung der Bluttplättchenzahl und 

Bluterkrankheit 

  bei starken Blutungen sowie vor, bzw. unmittelbar nach Operationen 

  bei schwerer Herzmuskelschwäche 

  bei schwerer Leberfunktionsstörung 

  bei schwerer Nierenfunktionsstörung 

  zusammen mit Methotrexat (Arzneimittel zur Unterdrückung von Tumorwachstum und 

Immunreaktionen) in höheren Dosen (15 mg/Woche oder mehr) 

  zusammen mit Gerinnungshemmern (Arzneimittel zur „Blutverdünnung“), wenn ASS 

hoch dosiert wird 

  von Kindern oder Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe wegen des Risikos der 

Entwicklung eines sog. Reye-Syndroms (eine lebensbedrohliche Erkrankung des 

Gehirnes und der Leber)  

  von Kindern unter einem Jahr 

  bei Alkoholkrankheit 

von Personen mit weniger als 30 kg Körpergewicht. Für diese steht ASS in 

niedriger dosierten Darreichungsformen zur Verfügung 

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aspro Classic ist erforderlich, 

wenn ein Geschwür oder eine Blutung im Magen-Darm-Trakt oder eine Entzündung der 

Magenschleimhaut (Gastritis) in Ihrer Vorgeschichte bekannt ist – das Blutungsrisiko im 

Magen-Darm-Trakt ist erhöht 

bei Herzmuskelschwäche 

bei einer Leberfunktionsstörung (auch in  der Vorgeschichte) 

bei einer Nierenfunktionsstörung 

bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer / bestimmte Arzneimittel 

gegen Rheuma (Antirheumatika) oder andere Allergie auslösende Stoffe 

bei Allergien (z.B. Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, 

Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), wiederkehrenden 

Atemwegserkrankungen – das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion ist erhöht 

bei Asthma bronchiale – das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion ist erhöht; bei 

manchen Patienten ist die Reaktion auf eine Allergie gegen nichtsteroidale 

Entzündungshemmer oder ASS zurückzuführen. In diesem Fall darf das Medikament 

nicht angewendet werden 

bei Bluthochdruck und/oder Herzmuskelschwäche in der Krankengeschichte. Im 

Zusammenhang mit ASS-Behandlung wurde über Flüssigkeitseinlagerung und 

Schwellungen berichtet 

Mangelernährung und Abnahme des Körperwassers 

bei krankhaft verlängerten oder verstärkten Monatsblutungen  

Fragen Sie in all diesen Fällen Ihren Arzt um Rat. 

Weitere Informationen: 

Magen-Darm-Trakt: 

Achten Sie während der Einnahme von Aspro Classic auf Anzeichen einer Erkrankung im 

Magen-Darm-Trakt, denn es können während der Behandlung jederzeit schwerwiegende 

Blutungen und/oder Geschwüre oder Durchbrüche, die auch tödlich verlaufen können, 

auftreten - auch ohne vorherige Warnsymptome oder eine entsprechende Vorgeschichte. 

Das Risiko  erhöht sich mit steigender Dosis, bei älteren Personen, Personen mit 

Magengeschwüren in der Krankengeschichte  (insbesondere bei Komplikationen wie Blutung 

und  Durchbrüche), sowie bei Personen mit niedrigem Körpergewicht und bei mit 

Blutgerinnungshemmern behandelten Patienten. Diese Patienten sollten die 

geringstmögliche Dosis erhalten und jede ungewöhnliche Beschwerde im Magen-Darm-

Bereich (vor allem Blutungen), insbesondere zu Beginn einer Behandlung, melden.  

Eine Behandlung mit Aspro Classic in Kombination mit Magenschutzmittel sollte in diesen 

Fällen in Erwägung gezogen werden. 

Warnhinweise für Nebenwirkungen können sein: Bauchschmerzen, Bluterbrechen, 

kaffeesatzartiges Erbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls. In diesem Fall unterbrechen Sie 

bitte die Einnahme von Aspro Classic sofort und suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat. 

Operationen: 

ASS (Wirkstoff von Aspro Classic) hemmt das Aneinanderhaften von Blutplättchen, daher 

besteht erhöhte Blutungsgefahr bei Operationen (auch kleineren, wie z.B. zahnärztlichen 

Eingriffen). Diese hält noch 4-8 Tage nach Beendigung der Einnahme von Aspro Classic an. 

Informieren Sie bitte vor sämtlichen Operationen Ihren Arzt, wenn Sie Aspro Classic 

eingenommen haben. 

Harnsäure: 

ASS erhöht durch Hemmung der Harnsäureausscheidung den Harnsäurespiegel im Blut. Bei 

Patienten, die bereits zu geringer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies einen 

Gichtanfall auslösen. 

Empfängnisverhütung mit der Spirale: 

Falls Sie ein Intraunterinpessar („Spirale“) zur Empfängnisverhütung verwenden, beachten 

Sie bitte, dass Aspro Classic die Wirkung eines Intrauterinpessars abschwächen kann. 

Enzymdefekte:  

in bestimmten Fällen von schwerem sogenannten „Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-

Mangel“ (eine angeborene Stoffwechselkrankheit) lösten hohe Dosen von ASS einen Zerfall 

der roten Blutkörperchen aus. Die Verabreichung von Aspro Classic in höheren Dosen  bei 

G-6-PD-Mangel muss daher unter ärztlicher Überwachung erfolgen. 

Untergewichtige Personen: 

Aspro Classic ist nicht geeignet für Personen mit einem Körpergewicht unter 30 kg.  Für 

diese steht ASS in niedriger dosierten Darreichungsformen zur Verfügung. 

Kopfschmerzen durch Schmerzmittel: 

Durch gewohnheitsmäßige Einnahme von schmerzlindernden Arzneimitteln können 

Kopfschmerzen auftreten, die nicht weiter durch diese Schmerzmittel behandelt werden 

dürfen. Suchen Sie in diesem Fall ärztlichen Rat. 

Nierenschäden durch Schmerzmittel: 

Durch gewohnheitsmäßige langdauernde Einnahme von schmerzlindernden Arzneimitteln 

kann es zu dauerhaftern Nierenschäden kommen, die bis zu einem Nierenversagen führen 

können. 

Ältere Menschen: 

Bei älteren Menschen kommt es unter ASS-Behandlung häufiger zu unerwünschten 

Wirkungen, insbesondere Blutungen oder Durchbrüchen im Magen-Darmtrakt, die 

lebensbedrohlich sein können.  

Fieberbehandlung bei Kindern und Jugendlichen: 

Sehr selten wird bei Kindern und Jugendlichen – insbesondere bei Fieberbehandlung von 

Grippe oder Windpocken – unter der Behandlung mit ASS  eine schwere lebensbedrohliche 

Erkrankung des Gehirnes und der Leber beobachtet (das sogenannte „Reye-Syndrom“), das 

möglicherweise mit ASS in Zusammenhang steht. ASS-hältige Arzneimittel wie Aspro 

Classic dürfen daher Kindern unter 12 Jahren nur auf ärztliche Verordnung verabreicht 

werden und dürfen bei Kindern oder Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe wegen des 

Risikos der Entwicklung eines  Reye-Syndroms gar nicht verabreicht werden. Auch nach der 

Windpocken-Impfung wird zur Sicherheit ein 6-wöchiger Verzicht auf die Gabe von Aspro 

Classic empfohlen. Falls langandauerndes Erbrechen, Bewusstseinstrübung und/oder 

abnormales Verhalten (auch nach anfänglicher Besserung des Allgemeinzustandes) in Folge 

der Behandlung auftreten, muss die Einnahme von Aspro Classic  sofort abgebrochen und 

unverzüglich ärztliche Hilfe aufgesucht werden. 

Anhalten der Beschwerden: 

Die schmerzstillende Wirkung kann die Beschwerden einer Begleiterkrankung verschleiern. 

Bei Anzeichen einer Neuinfektion (z.B. Rötung, Schwellung) oder Anhalten der Beschwerden 

(wie Schmerzen oder Fieber) über mehr als drei Tage, muss ärztlicher Rat eingeholt werden 

Laborkontrollen: 

Bei länger dauernder Einnahme von Aspro Classic sind Kontrollen (z.B. Leberfunktion, 

Nierenfunktion, Blutbild, Blutgerinnung) angezeigt.  

Die Anwendung von Medikamenten wie Aspro Classic könnte mit einem geringfügig erhöhten 

Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt 

mit der Höhe der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die 

empfohlene Dosierung und Behandlungsdauer von 3-4 Tagen. 

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, 

dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Umstände vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, 

Diabetes, erhöhte Choersterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem 

Arzt oder Apotheker über diese Behandlung. 

Bei Einnahme von Aspro Classic mit anderen Arzneimitteln 

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen 

bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige 

Arzneimittel handelt. Beachten Sie bitte, dass manche andere Arzneimittel ebenfalls ASS 

enthalten könnten (z.B. „Erkältungsmittel“) und es bei gleichzeitiger Anwendung zu einer 

Überdosierung kommen könnte. 

Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneimittel bzw. Präparategruppen kann bei 

gleichzeitiger Behandlung mit  Aspro Classic beeinflusst werden. 

  Wenn Sie Methotrexat in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr einnehmen, dürfen 

Sie  Aspro Classic nicht einnehmen. 

  Wenn Sie Gerinnungshemmern (Arzneimittel zur „Blutverdünnung“) einnehmen, 

dürfen Sie Aspro Classic in hohe Dosierung nicht einnehmen. 

Folgende Arzneimittel dürfen nur unter ärztlicher Kontrolle mit  Aspro Classic kombiniert 

werden: 

  Blutgerinnungshemmende Arzneimittel („Blutverdünnung“) sowie Blutgerinnsel 

auflösende Arzneimittel / andere Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen 

von Blutplättchen hemmen – es kann durch Wirkungsverstärkung zu Blutungen kommen 

 ASS kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Behandlung eingenommen 

wurde, die Blutgerinnsel auflösen soll. Daher müssen Sie aufmerksam auf Zeichen 

äußerer oder innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) achten, wenn bei Ihnen eine solche 

Behandlung durchgeführt werden soll 

  Methotrexat in Dosen unter 15 mg/Woche (Arzneimittel zur Hemmung von 

Tumorwachstum oder Immunreaktionen) – es besteht die Gefahr von verstärkten 

(Neben-)Wirkungen  

  Andere Schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel die  andere nichtsteroidale 

Entzündungshemmer oder ASS enthalten– es kann zu einem vermehrten Auftreten von 

Nebenwirkungen (insbesondere Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich) 

bzw. zu einer Überdosierung kommen 

  Arzneimittel gegen Gicht – Wirkungsabschwächung der Gichtmittel möglich. Es wird 

empfohlen, ein anderes Schmerzmittel zu verwenden 

  Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) – es kann durch 

Wirkungsverstärkung zu einer Unterzuckerung kommen. Eine häufigere 

Blutzuckerselbstkontrolle wird empfohlen. 

  Arzneimittel zur Entwässerung – es besteht die Gefahr einer schweren 

Nierenfunktionsstörung. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend 

Flüssigkeitszufuhr zu achten. Bei bestimmten Entwässerungsmitteln (z.B. Furosemid) 

kann es zu Abschwächung derer blutdrucksenkenden Wirkung kommen.  

  Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten – es besteht 

erhöhte Blutungsgefahr im Magen-Darm-Trakt (ausgenommen Hydrocortison in der 

Cortisonersatztherapie bei Morbus Addison) 

  Bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Antihypertensiva) und/oder 

Herzmuskelschwäche („ACE-Hemmer“, Aldosteronantagonisten) – es besteht die Gefahr 

einer schweren Nierenfunktionsstörung, außerdem kann die blutdrucksenkende Wirkung 

vermindert sein 

  Bestimmte durchblutungsfördernde Arzneimittel (Pentoxifyllin) – das Blutungsrisiko ist 

erhöht 

  Bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (Valproinsäure) – es besteht die Gefahr 

verstärkter (Neben-)wirkungen der Valproinsäure 

  Bestimmte Arzneimittel gegen Infektionen (Sulfonamide) 

  Schilddrüsenhormone (Einnahme sollte 4-5 Stunden vor  Aspro Classic erfolgen) 

  Bestimmte Arzneimittel gegen Herzmuskelschwäche („Digitalis“) 

  Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Selektive Serotonin 

Wiederaufnahme Hemmer): die gleichzeitige Einnahme mit  Aspro Classic  kann das 

Blutungsrisiko im Magen-Darmtrakt erhöhen 

  Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der manisch-depressiven Erkrankung (Lithium)  

  Tetrazyline (Antibiotikum): Zwischen der Anwendung von Aspro Classic  und 

Tetrazyklinen sollte ein Zeitraum von mindesens 1-3 Stunden  liegen 

Bitte beachten Sie ferner dass: 

ASS in höheren Dosierungen die Ergebnisse von Laboruntersuchungen verändern können, 

informiern Sie daher Ihren Arzt über die Einnahme von Aspro Classic. 

Bei Einnahme von Aspro Classic  zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken 

Bitte vermeiden Sie den Genuss von Alkohol während der Behandlungszeit mit Aspro 

Classic, es könnten die Nebenwirkungen des Arzneimittels verstärkt werden (Risiko einer 

Blutung im Magen-Darm-Trakt, verlängerte Blutungszeit) 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat. 

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel: 

Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft und bei Kinderwunsch dürfen Sie 

Aspro Classic nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Dabei sollte die Dosis so 

niedrig und die Behandlung so kurz wie möglich gehalten werden. 

Drittes Schwangerschaftsdrittel: 

Während des letzten Drittels der Schwangerschaft darf Aspro Classic nicht eingenommen 

werden. Es besteht durch die ASS die Gefahr von Entwicklungsstörungen beim 

Ungeborenen (Fehlentwicklungen im Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionsstörung bis 

zum Nierenversagen). Bei der Geburt kann es zu verstärkten Blutungen  bei Mutter und Kind 

und zu Verzögerung /Verlängerung des Geburtsvorganges kommen. 

Stillzeit 

ASS und ihre Abbauprodukte gehen in geringer Menge  in die Muttermilch über. Bei 

kurzfristiger Anwendung und niedriger Dosierung wird eine Unterbrechung des Stillens nicht 

erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. höherer Dosierung sollte abgestillt werden. 

  

Fruchtbarkeit 

Es gibt gewisse Hinweise darauf, daß Arzneistoffe wie ASS die weibliche Fruchtbarkeit über 

eine Wirkung auf den Eisprung beeinträchtigen können. Dies ist durch Absetzen der 

Behandlung umkehrbar. 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen 

Aspro Classic hat keinen bzw. vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und 

die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.  

Dennoch Lenken Sie keine Fahrzeuge bzw. benutzen Sie keine gefährlichen Werkzeuge 

oder Maschinen, wenn Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigt ist – wie z.B. durch mögliche 

Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Schwindel. 

Wichtige Informationen über sonstige Bestandteile von Aspro Classic: 

Eine Aspro Classic - Brausetablette enthält 160,13 mg Natrium. Wenn Sie eine 

kochsalzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. 

3.  WIE IST Aspro Classic EINZUNEHMEN? 

Verwenden Sie möglichst die geringste Dosierung, wenn diese ausreichend wirkt. 

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: 

Jugendliche (schwerer als 50 kg) und Erwachsene: 

Einzeldosis: 2– 3 Brausetabletten. Der Mindestabstand zwischen den Einnahmen soll 4 

Stunden betragen. 

Die maximale Tagesdosis von 6 - 9 Brausetabletten darf nicht überschritten werden. 

Ältere Personen (über 65 Jahre):  

Einzeldosis: 2 – 3 Brausetabletten. Der Mindestabstand zwischen den Einnahmen soll 4 

Stunden betragen. 

Die maximale Tagesdosis von 6 Brausetabletten darf nicht überschritten werden. 

Bei älteren Personen ist wegen eventueller Begleiterkrankungen bzw. Untergewicht 

besondere Vorsicht angezeigt (siehe Abschnitte „Aspro Classic  darf nicht eingenommen 

werden und „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aspro Classic ist 

erforderlich“). Insbesondere wird empfohlen, bei älteren und untergewichtigen Personen die 

niedrigste wirksame Dosis zu verwenden. 

Jugendliche (ab 12 Jahre) mit einem Körpergewicht zwischen 30 und 50 kg:  

Einzeldosis: 1– 2  Brausetabletten. Der Mindestabstand zwischen den Einnahmen soll 6 

Stunden betragen. 

Die maximale Tagesdosis von 6 Brausetabletten darf nicht überschritten werden. 

Kinder (unter 12 Jahren): 

Aspro Classic  ist für Kinder nicht geeignet.  

Arzneimittel, die ASS enthalten, dürfen Kindern unter 12 Jahren nur auf ärztliche Verordnung 

gegeben werden 

Patienten mit Leberfunktionsstörungen oder Nierenfunktionsstörungen: 

Es wird empfohlen, den zeitlichen Abstand zwischen zwei Einnahmen zu verlängern. Bei 

schweren Funktionsstörungen der Leber oder Niere darf Aspro Classic nicht angewendet 

werden (Siehe auch Kapitel 2: "Was müssen Sie vor der Einnahme von Aspro Classic 

beachten ?"). 

Insbesondere wird empfohlen, bei älteren und untergewichtigen Personen die niedrigste 

wirksame Dosis anzuwenden (siehe auch Kapitel „Was müssen Sie bei der Einnahme von 

Aspro Classic beachten ?“) 

Anwendungsdauer: 

Aspro Classic darf bei Schmerzen nicht länger als 3-4 Tage und bei Fieber nicht länger als 

3 Tage ohne ärztliche Anordnung eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber 

während dieser Zeit bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern, wenn neue 

Beschwerden auftreten (z. B Rötung bzw. Schwellung), ist ein Arzt aufzusuchen, da dies 

Zeichen einer schweren Erkrankung sein kann. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder 

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.  

Anwendungsart: 

Die  Brausetablette ist in reichlich nicht alkoholischer Flüssigkeit - einem Glas Wasser oder 

Tee (kalt oder lauwarm) – vollständig aufzulösen und anschließend zu trinken.  

  

Die Einnahme sollte möglichst unmittelbar vor oder während einer Mahlzeit erfolgen, auch 

wenn es sich nur um eine leichte Mahlzeit handelt. 

Wenn Sie eine größere Menge von Aspro Classic eingenommen haben, als Sie sollten 

Überdosierungen können eine Gefahr insbesondere für ältere Patienten und vor allem für 

kleine Kinder sein. (Überdosierung im Zuge der Behandlung oder häufige versehentliche 

Vergiftungen können tödlich sein.) 

Folgende Beschwerden wurden als Zeichen einer Überdosierung beobachtet: 

Ohrensausen, Hör- und Sehstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel und Verwirrtheit, Fieber, 

beschleunigte Atmung, , Bewusstlosigkeit, Schock, zu niedriger Blutzuckerspiegel. Es muss 

unter anderem mit Schwellungen und starken Blutungen gerechnet werden. 

Besteht der Verdacht einer Überdosierung mit Aspro Classic, verständigen Sie unverzüglich 

einen Arzt. Eine Vergiftung mit Aspro Classic kann lebensbedrohlich sein. 

Weitere Informationen für Ihren Arzt und anderes medizinisches Fachpersonal enthält 

der entsprechende Abschnitt am Ende der Gebrauchsinformation. 

Wenn Sie die Einnahme von Aspro Classic vergessen haben 

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen 

haben. Setzen Sie bitte die Einnahme wie gewohnt fort und erhöhen Sie keinesfalls die 

Dosis. 

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt 

oder Apotheker. 

4.  WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? 

Wie alle Arzneimittel kann Aspro Classic Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem 

auftreten müssen.  Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der 

aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen 

bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. 

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde 

gelegt: 

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10 

Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100 

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 

Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000 

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000 

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar 

Nebenwirkungen des Acetylsalicylsäure (ASS) Bestandteils: 

Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems: 

Häufigkeit nicht bekannt: Blutungen mit verlängerter Blutungszeit wie z. B. Nasenbluten, 

Zahnfleischbluten oder Hautblutungen. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach 

Beendigung der Aspro Classic -Einnahme bestehen. Daraus kann ein Blutungsrisiko bei 

Operationen entstehen;  Blutarmut durch Blutverlust; 

Selten bis sehr selten: schwerwiegende Blutungen wie z. B Hirnblutungen, insbesondere bei 

Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder bei gleichzeitiger Behandlung mit 

blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. 

sehr selten: Blutbildveränderungen durch Knochenmarksschädigung 

Erkrankungen des Nervensystems: 

Häufigkeit nicht bekannt: Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Unruhe, 

Desorientierung, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen, Sehstörungen und geistige 

Verwirrung 

>> Diese Nebenwirkungen können bereits Zeichen einer Überdosierung sein! 

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts: 

Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, 

Bauchschmerzen 

Selten: Offensichtliche (Bluterbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls) oder unbemerkte 

Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Blutarmut durch Eisenmangel führen 

können. (Diese Nebenwirkungen sind umso häufiger, je höher die Dosis ist.) 

Magen- Darmgeschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, insbesondere  

bei älteren Patienten. 

Erkrankungen der Nieren und Harnwege: 

Sehr selten: Nierenfunktionsstörung, plötzliches Nierenversagen 

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: 

Sehr selten: Blutzuckerabfall  

ASS vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei hierfür gefährdeten 

Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. 

Allgemeine Erkrankungen: 

Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot, Blutdruckabfall, Schwellungen von Haut 

und Schleimhaut (vor allem bei Asthma-Patienten) bis zum lebensgefährlichen Schock 

Sehr selten: schwere lebensbedrohliche Hirn- und Leberfunktionsstörung („Reye-Syndrom“) 

siehe: Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aspro Classic ist erforderlich 

Häufigkeit nicht bekannt: Schwellungen, Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche wurden in 

Zusammenhang mit nichtsteroidale Entzündungshemmer - Behandlungen berichtet. 

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: 

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B.: Nesselsucht 

Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen  in Form von schweren Hautreaktionen mit 

Blasenbildung und Hautabschälung; Hautblutungen, entzündliche Erkrankungen der 

Blutgefäße 

Leber-  und Gallenerkrankungen: 

Sehr selten: Erhöhungen der Leberwerte wurden beobachtet. 

Insbesondere bei Patienten mit Leberschäden in der Vorgeschichte und  bei  

Rheumapatienten, wie z.B. bei Patienten mit  iuveniler Arthritis, rheumatischem Fieber oder 

Lupus erythematodes, wurden plötzliche schwere Leberfunktionsstörungen beobachtet. 

(siehe auch Kapitel: „Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Aspro Classic ist 

erforderlich“)  

Die Anwendung von Medikamenten wie Aspro Classic könnte mit einem geringfügig 

erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. 

5.  WIE IST Aspro Classic AUFZUBEWAHREN? 

Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor 

Feuchtigkeit zu schützen. 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. 

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem dem Umkarton angegebenen Verfalldatum 

nicht mehr anwenden.  Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. 

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie 

Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. 

Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen. 

6.  WEITERE INFORMATIONEN 

Was  Aspro Classic enthält 

Der Wirkstoff ist: 320 mg  Acetylsalicylsäure (ASS) pro Brausetablette 

Die sonstigen Bestandteile sind: 

Mannitol (E-421) 

Saccharin-Natrium 

Apfelsäure 

Natriumbicarbonat 

Natriumcarbonat 

Natriumdocusat 

Polyvidon 

Zitronensäure 

Aromastoff 

Wie Aspro Classic aussieht und Inhalt der Packung 

Blisterpackung aus PVC/Aluminium mit 10 und 20 Stück  Brausetabletten mit Bruchrille.  

Pharmazeutischer Unternehmer 

M.C.M. Klosterfrau Healthcare GmbH, Doerenkampgasse 11, A 1100 Wien  

Tel.: +43 1 688 21 61 

Fax:  +43 1 688 21 61 27 

Email: office@klosterfrau.at 

Hersteller 

Laboratoires Roche Nicholas, 74240 Gaillard, Frankreich 

Zulassungsnummer: 

16.174 

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im  

Jänner 2012. 

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Die folgenden Informationen sind nur für ärztliches bzw. medizinisches Fachpersonal 

bestimmt: 

Acetylsalicylsäure (ASS): 

Vergiftungen mit ASS können eine Gefahr insbesondere für ältere Patienten und vor allem 

für kleine Kinder sein. Therapeutische Überdosierung oder häufige akzidentielle Vergiftungen 

können tödlich sein. Bei Kindern kann eine Einzeldosis von 100 mg/kg Körpergewicht bereits 

tödlich sein.  

Symptome bei mäßiger Vergiftung: 

Tinnitus, Hörstörung, Sehstörung, Kopfschmerzen, Vertigo und Verwirrtheit wurden 

beobachtet. Es muss mit gastrointestinalen Ulcera, Nierenschäden, Ödemen und schweren 

Hämorrhagien gerechnet werden. 

Symptome bei schwerer Vergiftung: 

Fieber, Hyperventilation, Ketose, respiratorische Alkalose, metabolische Azidose, Koma, 

kardiovaskulärer Schock, respiratorische Insuffizienz, schwere Hypoglykämie. 

Therapie der Vergiftung: 

  Sofortige Einweisung in ein Krankenhaus 

  Magenspülung, Verabreichung von Aktivkohle 

  Kontrolle des Säure-Basen-Haushaltes 

  forcierte Alkalische Diurese (pH-Sollwert des Harns zwischen 7,5 und 8) bei 

Plasmasalicylatkonzentration > 500 mg/l (3,6 mmol/l) (Erwachsene) bzw. > 300 mg/l (2,2 

mmol/l) (Kinder) 

  Hämodialyse bei schwerer Vergiftung 

  Überwachung der Serum-Elektrolyte   

  Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes 

  weitere symptomatische Therapie