Ascosal

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ascosal Brausetabletten
  • Darreichungsform:
  • Brausetabletten
  • Zusammensetzung:
  • Säure acetylsalicylicum 500 mg, Säure ascorbicum 240 mg, natrii cyclamas, saccharinum natricum, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ascosal Brausetabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Linderung von Fieber und Schmerzen bei Erkältungskrankheiten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 55442
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-09-2001
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

INFORMATION FÜR PATIENTINNEN UND PATIENTEN

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin

verschrieben erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie

bezogen. Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung

des Arztes, des Apothekers oder des Drogisten bzw. der Ärztin, der

Apothekerin oder der Drogistin an, um den grössten Nutzen zu haben. Bewahren Sie die

Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

ASCOSAL ® Brausetabletten

Was ist Ascosal und wann wird es angewendet?

Ascosal enthält die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure und Vitamin C. Acetylsalicylsäure hat

schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Eigenschaften. Der Zusatz von

Vitamin C deckt den erhöhten Bedarf bei Erkältungen und unterstützt die

Abwehrfunktionen des Körpers.

Ascosal wird zur symptomatischen Behandlung von Fieber und/oder Schmerzen bei

Erkältungskrankheiten angewendet.

Jugendliche ab 12 Jahren dürfen das Arzneimittel nur nach ärztlicher Verschreibung und nur als

Mittel der zweiten Wahl einnehmen. (siehe auch „Wann ist bei der Einnahme von Ascosal Vorsicht

geboten?“).

Was sollte dazu beachtet werden?

Ascosal darf nicht länger als 3 Tage angewendet werden, ausser auf ärztliche

Verschreibung.

Schmerzmittel sollen nicht ohne ärztliche Kontrolle über längere Zeit regelmässig

eingenommen werden. Längerdauernde Schmerzen bedürfen einer ärztlichen Kontrolle.

Die angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht

überschritten werden.

Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu

beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiterbestehen.

Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer

schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines

Nierenversagens führen.

Wann darf Ascosal nicht angewendet werden?

In folgenden Fällen dürfen Sie Ascosal nicht anwenden:

- Wenn Sie überempfindlich sind auf den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, andere Salicylate,

Ascorbinsäure (Vitamin C) oder einen anderen Inhaltsstoff oder nach der Einnahme von

Schmerz-oder Rheumamitteln, sogenannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden

Arzneimitteln, Atemnot oder allergieähnliche Hautreaktionen hatten.

-Wenn Sie an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür leiden oder Magen-/Darm-

Blutungen haben.

-Wenn Sie eine krankhaft erhöhte Blutungsneigung aufweisen.

-Bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen.

-Bei chronischen Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

-Bei schwerer Herzleistungsschwäche

-Wenn Sie gleichzeitig Methotrexat in einer Dosis von mehr als 15 mg pro Woche

einnehmen müssen.

- Wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe Rubrik « Darf Ascosal während einer

Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»

-Bei Kindern unter 12 Jahren.

Wann ist bei der Einnahme von Ascosal Vorsicht geboten?

Während der Behandlung mit Ascosal können im oberen Magen-Darm-Trakt

Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-/Darm-

Durchbrüche) auftreten. Diese Komplikationen können während der Behandlung jederzeit auch ohne

Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, sollte die kleinste wirksame Dosis

während der kürzest möglichen Therapiedauer angewendet werden.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und

einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.

Ältere Patienten können empfindlicher auf das Arzneimittel reagieren als jüngere

Erwachsene, deswegen ist es besonders wichtig, dass ältere Patienten eventuelle

Nebenwirkungen sofort Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin melden.

In folgenden Situationen dürfen Sie Ascosal nur auf ärztliche Verschreibung und unter

ärztlicher Überwachung einnehmen:

·Wenn Sie gegenwärtig wegen einer ernsthaften Krankheit in ärztlicher Behandlung sind.

·Wenn Sie früher an einem Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwür erkrankt sind.

·Wenn Sie eine Herzkrankheit oder ein Nierenleiden haben oder bei einem erhöhten

Flüssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen, bei Durchfall oder nach grösseren

Operationen; die Einnahme von Ascosal kann die Funktion Ihrer Nieren beeinträchtigen, was zu

einer Erhöhung des Blutdrucks und/oder zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen kann.

·Wenn Sie ein Leberleiden haben.

Bei Asthma, bei Nesselfieber, Nasen-Polypen, bei Heuschnupfen oder anderen Allergien, bei einer

seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sogenannten „Glucose-6-Phosphat-

Dehydrogenase-Mangel“, sowie bei einer Behandlung mit gerinnungshemmenden Mitteln

(Blutverdünner, Antikoagulantien) oder blutdrucksenkenden Mitteln soll die Einnahme von Ascosal

nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin erfolgen.

Patienten und Patientinnen, die sich auf ärztliche Anweisung kochsalzarm ernähren müssen, sollten

Ascosal Brausetabletten wegen des hohen Natriumgehalts nur in Ausnahmefällen anwenden.

Patienten und Patientinnen mit Neigung zu oder wiederkehrenden Calcium-Oxalat-Nierensteinen

oder Eisenspeicherkrankheiten (Thalassämie, Hämochromatose) dürfen

Ascosal nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen.

Jugendliche ab 12 Jahren dürfen bei Fieber, Grippe, Windpocken oder anderen viralen

Erkrankungen Ascosal nur auf ärztliche Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl

einnehmen. Kommt es bei diesen Erkrankungen oder nach ihrem Abklingen zu

Bewusstseinsstörungen mit Erbrechen, sollte unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin

konsultiert werden.

Bei gleichzeitiger und längerer Einnahme von Ascosal kann die Wirkung von

Kortisonpräparaten, krampflösenden Mitteln (Antiepileptika), Blutverdünnern, Digoxin und

Lithiumpräparaten gegen Depressionen verstärkt werden. Es kann zu einer Steigerung der

unerwünschten Wirkungen dieser Arzneimittel kommen.

Die Wirkung von Gichtmitteln (Probenecid und Sulfinpyrazon), harntreibenden Mitteln

(Diuretika) und Mitteln gegen erhöhten Blutdruck kann vermindert werden.

Bei Anwendung von Rheumamitteln oder Methotrexat (das z.B. bei chronischer Polyarthritis

eingenommen wird; siehe auch Rubrik «Wann darf Ascosal nicht angewendet werden?») ergibt sich

eventuell eine Verstärkung der unerwünschten Wirkungen.

Ascosal kann bei gleichzeitiger Einnahme von Kortisonpräparaten, Alkohol oder

Arzneimitteln aus der Gruppe der sog. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer gegen

Depressionen das Risiko für Blutungen erhöhen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Ascosal und Antidiabetika (z.B. Insulin, Sulfonylharnstoffe) kann

der Blutzuckerspiegel sinken.

Selbst in kleinen Dosen verringert die Acetylsalicylsäure die Ausscheidung von Harnsäure. Dies

kann bei Patienten bzw. Patientinnen, welche bereits eine geringe

Harnsäure-Ausscheidung aufweisen, Gicht auslösen.

Bei Zuständen mit erhöhter Blutungsgefahr (z.B. Monatsblutung oder Verletzungen) ist

Vorsicht geboten, insbesondere während als auch nach operativen Eingriffen (auch bei

kleineren Eingriffen wie z.B. Zahnextraktionen) kann es zu einer erhöhten Blutungsneigung

kommen.

Über die Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt bzw. die Ärztin oder

Zahnärztin zu befragen bzw. zu informieren.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Ascosal während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des

Arztes bzw. der Ärztin erfolgen. In den letzten drei Monaten vor dem errechneten

Geburtstermin darf Ascosal nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Ascosal sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Ist die Behandlung

unerlässlich, ist der Säugling auf Flaschennahrung umzustellen.

Wie verwenden Sie Ascosal?

Erwachsene über 40 kg: 1 Brausetablette pro Einnahme. Höchstens 6 Brausetabletten innerhalb von

24 Stunden einnehmen.

Jugendliche ab 12 Jahren und über 40 kg: 1 Brausetablette pro Einnahme. Höchstens 4

Brausetabletten pro 24 Stunden verabreichen.

Jugendliche ab 12 Jahren dürfen Ascosal nur auf ärztliche Verschreibung und nur als Mittel der

zweiten Wahl einnehmen.

Kinder unter 12 Jahren: Ascosal Brausetabletten sind für Kinder unter 12 Jahren nicht

geeignet.

Die Brausetablette in einem Glas Wasser (mind.1,5 dl) vollständig auflösen und

trinken. Zwischen 2 Dosen ist ein Abstand von 4 - 8 Stunden einzuhalten.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Ascosal haben?

Als Nebenwirkung können Magenbeschwerden auftreten.

In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen der Haut und

Schleimhäute (z.B. verstopfte Nase), Hautausschläge, Asthma, Atemnot sowie

Magen-/Darmgeschwüre, Magen-/Darm-Blutungen, Blutergüsse, Nasenbluten oder

Zahnfleischbluten oder eine mögliche Verlängerung der Blutungszeit auftreten. Sehr selten sind auch

schwerwiegende Blutungen berichtet worden, die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich

sein können.

Selten kommt es zu Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen und Verwirrtheitszuständen.

Treten Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion auf, ist das Arzneimittel abzusetzen und

unverzüglich ein Arzt bzw. eine Ärztin zu konsultieren.

Kommt es während der Behandlung zu einer Schwarzfärbung des Stuhls oder zu blutigem

Erbrechen, soll das Arzneimittel sofort abgesetzt und unverzüglich ein Arzt bzw. eine Ärztin

aufgesucht werden.

In Einzelfällen wurden Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie Verminderung der

Blutzuckerwerte beschrieben.

Ohrensausen und / oder plötzliches Unwohlsein (Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit,

starkes Schwitzen) können eine Überdosierung anzeigen. Dann brechen Sie bitte die

Behandlung mit Ascosal sofort ab und konsultieren unverzüglich einen Arzt bzw. eine Ärztin.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt

Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist in der Originalpackung, vor Feuchtigkeit geschützt, bei

Raumtemperatur (15-25° C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum

verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin, diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Ascosal enthalten?

1 Brausetablette enthält:

Wirkstoffe: 500 mg Acetylsalicylsäure, 240 mg Ascorbinsäure (Vitamin C).

Hilfsstoffe: Saccharin-Natrium, Natrium-Cyclamat, Aromastoffe sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

55‘442 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Ascosal? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Originalpackungen zu 10 und 20 Brausetabletten.

Zulassungsinhaberin

Dr. Grossmann AG Pharmaca, 4127 Birsfelden-Basel / Schweiz

Diese Packungsbeilage wurde im September 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.