Ascosal

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ascosal Brausetabletten
  • Darreichungsform:
  • Brausetabletten
  • Zusammensetzung:
  • Säure acetylsalicylicum 500 mg, Säure ascorbicum 240 mg, natrii cyclamas, saccharinum natricum, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ascosal Brausetabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Linderung von Fieber und Schmerzen bei Erkältungskrankheiten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 55442
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-09-2001
  • Letzte Änderung:
  • 11-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

INFORMATION FÜR PATIENTINNEN UND PATIENTEN

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben

erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen.

Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes,

des Apothekers oder des Drogisten bzw. der Ärztin, der Apothekerin oder der Drogistin an, um den

größten Nutzen zu haben. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später

nochmals lesen.

ASCOSAL ® Brausetabletten

Was ist Ascosal und wann wird es angewendet?

Ascosal mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure wird zur symptomatischen Behandlung von Fieber

und / oder Schmerzen bei Erkältungskrankheiten angewendet.

Der Zusatz von Vitamin C deckt den erhöhten Bedarf bei Erkältungen und unterstützt die

Abwehrfunktionen des Körpers.

Jugendliche ab 12 Jahren dürfen das Arzneimittel nur nach ärztlicher Verschreibung und nur als

Mittel der zweiten Wahl einnehmen. (siehe auch „Wann ist bei der Einnahme von Ascosal Vorsicht

geboten?“).

Was sollte dazu beachtet werden?

Wie alle Fieber- und Schmerzmittel soll auch Ascosal nicht ohne Verordnung eines Arztes bzw.

einer Ärztin länger als 5 Tage oder bei Fieber länger als 3 Tage angewendet werden.

Die angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten

werden.

Ascosal ist nicht zur längeren Anwendung bestimmt.

Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu

beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiter bestehen.

Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer

schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines

Nierenversagens führen.

Wann darf Ascosal nicht angewendet werden?

In folgenden Fällen dürfen Sie Ascosal nicht anwenden:

-wenn Sie an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür leiden.

-wenn Sie eine krankhaft erhöhte Blutungsneigung aufweisen.

-wenn Sie überempfindlich sind auf den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, einen anderen Inhaltsstoff

oder auf andere Entzündungshemmer (Rheumamittel) oder Schmerz- und Fiebermittel. Eine solche

Überempfindlichkeit äußert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen

der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).

-bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen.

Wann ist bei der Einnahme von Ascosal Vorsicht geboten?

Bei chronischen oder wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden und Asthma, bei Nesselfieber,

Nasen-Polypen, bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sog. Glucose-

6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel, sowie bei einer Behandlung mit gerinnungshemmenden Mitteln

(Blutverdünner) soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin

erfolgen.

Bei vorgeschädigter Niere und/oder Leber ist eine sorgfältige Überwachung notwendig.

Patienten und Patientinnen mit Nierensteinen dürfen Ascosal nur nach Rücksprache mit dem Arzt

bzw. der Ärztin einnehmen.

Kinder und Jugendliche mit Fieber, Grippe, Windpocken oder anderen Virus- Erkrankungen dürfen

Ascosal nur nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin und nur als Mittel der zweiten Wahl

einnehmen. Kommt es bei diesen Erkrankungen oder nach ihrem Abklingen zu

Bewusstseinstörungen mit Erbrechen, sollte unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert

werden.

Für Patienten und Patientinnen, die sich auf ärztliche Anweisung kochsalzarm ernähren müssen, ist

Ascosal für den Dauergebrauch nicht geeignet.

Bei gleichzeitiger und längerer Einnahme von Ascosal kann die Wirkung von Kortisonpräparaten,

Blutverdünnern, Lithiumpräparaten gegen Depressionen und von blutzuckersenkenden Tabletten

verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Rheumamittel oder Methotrexat, das z.B. bei chronischer

Polyarthritis eingenommen wird, ergibt sich eventuell eine Verstärkung der unerwünschten

Wirkungen.

Die Wirkung von Gichtmitteln (Probenecid und Sulfinpyrazon) kann vermindert werden.

Informieren Sie ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte!) einnehmen!

Darf Ascosal während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des

Arztes bzw. der Ärztin erfolgen. In den letzten drei Monaten vor dem errechneten Geburtstermin darf

Ascosal nicht eingenommen werden.

Wenn Sie stillen, sollten Sie Ascosal nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin

einnehmen.

Wie verwenden Sie Ascosal?

Erwachsene: 1 Brausetablette pro Einnahme. Höchstens 6 Brausetabletten innerhalb von 24 Stunden

einnehmen.

Jugendliche ab 12 Jahren: 1 Brausetablette pro Einnahme. Höchstens 4 Brausetabletten pro 24

Stunden verabreichen.

Jugendliche dürfen Ascosal nur auf ärztliche Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl

einnehmen.

Kinder unter 12 Jahren: Ascosal Brausetabletten sind für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.

Die Brausetablette in einem Glas Wasser (mind.1,5 dl) vollständig auflösen und trinken.

Zwischen 2 Dosen ist ein Abstand von 4 - 8 Stunden einzuhalten.

Falls das Fieber länger als 3-5 Tage andauert, oder falls sich die Beschwerden nur unzureichend

bessern, soll ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden.

Halten Sie sich an die in dieser Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin

verschriebene Dosierung.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Ascosal haben?

Als Nebenwirkung können Magenbeschwerden auftreten.

In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen der Haut und

Schleimhäute oder Asthma, Atemnot sowie Magengeschwüre, Blutungen der Magenschleimhaut

oder Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder eine mögliche Verlängerung der Blutungszeit auftreten.

Kommt es während der Behandlung zu einer Schwarzfärbung des Stuhls oder zu blutigem

Erbrechen, soll das Arzneimittel sofort abgesetzt und unverzüglich ein Arzt bzw. eine Ärztin

aufgesucht werden.

In Einzelfällen wurden Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie Verminderung der

Blutzuckerwerte beschrieben.

Ohrensausen und / oder plötzliches Unwohlsein (Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, starkes

Schwitzen) können eine Überdosierung anzeigen. Dann brechen Sie bitte die Behandlung mit

Ascosal sofort ab und konsultieren unverzüglich einen Arzt bzw. eine Ärztin.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt

Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist in der Originalpackung, trocken, außerhalb der Reichweite von Kindern und bei

Raumtemperatur (15-25° C) aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin, diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Ascosal enthalten?

1 Brausetablette enthält:

Wirkstoffe: 500 mg Acetylsalicylsäure, 240 mg Ascorbinsäure (Vit. C).

Hilfsstoffe: Saccharin-Natrium, Natrium-Cyclamat, Aromastoffe.

Zulassungsnummer

55442 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Ascosal? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Originalpackungen zu 10 und 20 Brausetabletten.

Zulassungsinhaberin

Dr. Grossmann AG Pharmaca, 4127 Birsfelden-Basel / Schweiz

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

3-8-2018

Scientific guideline:  Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Scientific guideline: Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

9-1-2018

Adding Folic Acid to Corn Masa Flour May Prevent Birth Defects

Adding Folic Acid to Corn Masa Flour May Prevent Birth Defects

When consumed by women before and during pregnancy, folic acid, a B vitamin, may help prevent neural tube defects (NTDs).

FDA - U.S. Food and Drug Administration

9-4-2010

Consultation responses on the Reimbursement Committee’s recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

Consultation responses on the Reimbursement Committee’s recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

The Reimbursement Committee’s recommendation concerning the future reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders) was open for consultation until 15 March 2010.

Danish Medicines Agency

17-12-2009

Consultation on the Reimbursement Committee's recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

Consultation on the Reimbursement Committee's recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

At the request of the Danish Medicines Agency, the Reimbursement Committee has reassessed the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders).

Danish Medicines Agency

6-8-2018

Zoledronic acid Accord (Accord Healthcare Limited)

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Zoledronic acid Accord (Active substance: zoledronic acid) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5386 of Mon, 06 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

4-6-2018

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Leadiant GmbH)

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Chenodeoxycholic acid Leadiant (Active substance: chenodeoxycholic acid) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3627 of Mon, 04 Jun 2018

Europe -DG Health and Food Safety

8-3-2018

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid (Active substance: mycophenolate mofetil or mycophenolic acid) - Centralised - Art 28 - (PSUR - Commission Decision (2018)1540 of Thu, 08 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/10550/201705

Europe -DG Health and Food Safety

24-11-2017

Gadolinium

Gadolinium

Gadolinium (Active substance: gadodiamide, gadopentetic acid, gadobenic acid, gadoxetic acid, gadoteridol, gadobutrol and gadoteric acid) - Community Referrals - Art 31 - Commission Decision (2017)7941 of Fri, 24 Nov 2017 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/A-31/1437

Europe -DG Health and Food Safety