Ascorbisal - Tabletten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ascorbisal - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stueck, Laufzeit: 60 Monate,60 Stueck, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ascorbisal - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Acetylsalicylsäure, Kom
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 6696
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-09-1975
  • Letzte Änderung:
  • 12-06-2018

Packungsbeilage

GI – Ascorbisal-Tabletten

zugelassen: 25.09.1975 Seite 1 (9)

geändert: 13.03.2014

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Ascorbisal-Tabletten

Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure (Vitamin C)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme 

des Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses  Arzneimittel  ist  ohne  Verschreibung  erhältlich.  Um  einen  bestmöglichen 

Behandlungserfolg  zu  erzielen,  muss  Ascorbisal  jedoch  vorschriftsgemäß  eingenommen 

werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben 

bzw. genau nach Anweisungen Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn  Sie  Nebenwirkungen  bemerken,  wenden  Sie  sich  an  Ihren  Arzt  oder  Apotheker. 

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an 

Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Ascorbisal und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Ascorbisal beachten?

3. Wie ist Ascorbisal einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Ascorbisal aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Ascorbisal und wofür wird es angewendet?

Der  Wirkstoff  Acetylsalicylsäure  wirkt  schmerzlindernd,  entzündungshemmend  und 

fiebersenkend. 

Der Wirkstoff Vitamin C deckt den bei Erkältungskrankheiten erhöhten Bedarf an Vitamin C.

Wenn  Sie  sich  nach  3  Tagen  nicht  besser  oder  gar  schlechter  fühlen,  wenden  Sie  sich  an 

Ihren Arzt.

Ascorbisal wird angewendet

zur  Linderung  von  leichten  bis  mittelstarken  Schmerzen  (z.B.  Kopfschmerzen, 

Zahnschmerzen, Menstruationsschmerzen).

zur  Linderung  von  Schmerzen  und  Senkung  von  Fieber  bei  Erkältungskrankheiten  und 

grippalen Infekten.

Ascorbisal darf nicht bei Schmerzen im Magen-Darm-Trakt angewendet werden.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Ascorbisal beachten?

Ascorbisal darf nicht eingenommen werden,

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geändert: 13.03.2014

 wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder andere Salicylate, Vitamin C oder einen 

der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels.

 wenn  Sie  in  der  Vergangenheit  schon  einmal  unter  Asthma  litten,  das  durch 

Acetylsalicylsäure  oder  ähnlich  wirkende  schmerzlindernde  Arzneimittel,  so  genannte 

nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), ausgelöst wurde.

 während des letzten Drittels der Schwangerschaft.

 wenn  Sie  an  einem  Magen-Darm-Geschwür,  an  Magen-Darm-Blutungen  oder  einem 

Magen-Darm-Durchbruch leiden.

 wenn Sie in der Vergangenheit bereits mehr als einmal an einem Magen-Darm-Geschwür, 

einer Magen-Darm-Blutung oder einem Magen-Darm-Durchbruch gelitten haben.

 bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung bzw. einer Störung der Blutgerinnung.

 bei  starken  Blutungen  oder  erhöhtem  Blutungsrisiko  (z.B.  vor  bzw.  unmittelbar  nach 

Operationen).

 bei schwerer Herzschwäche.

 bei schwerer Leberfunktionsstörung.

 bei schwerer Nierenfunktionsstörung.

 zusammen  mit  Methotrexat  (Arzneimittel  zur  Unterdrückung  von  Tumorwachstum  und 

Immunreaktionen) in höheren Dosen (15 mg pro Woche und mehr).

 zusammen mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln.

 bei Hyperoxalurie (bestimmte Erkrankung mit Neigung zur Bildung von Nierensteinen).

 bei Windpocken oder Grippe, wenn sie bei Kindern auftreten.

 wenn Sie weniger als 30 kg Körpergewicht haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ascorbisal einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ascorbisal ist erforderlich

 wenn Sie allergisch gegen andere entzündungshemmende Arzneimittel sind oder andere 

Allergien haben.

 wenn  Sie  schon  einmal  ein  Geschwür  oder  eine  Blutung  im  Magen-Darm-Trakt  oder 

Gastritis (Magenschleimhautentzündung) hatten.

 bei Herzschwäche, Leber- oder Nierenfunktionsstörung.

 wenn  Sie  an  einer  schweren  Nierenfunktionsstörung  leiden  und  Dialysepatient  sind:  Sie 

sollten pro Tag nicht mehr als 50 bis 100 mg Vitamin C einnehmen, da es sonst zu hohen 

Oxalatkonzentrationen  im  Blut  (Hyperoxalämie)  und  dadurch  bedingt  zur  Bildung  von 

Oxalatkristallen in den Nieren (Nierensteine) kommen kann. In diesem Fall ist Ascorbisal 

nicht für Sie geeignet.

 bei Neigung zu Nieren- oder Harnsteinen: Wenn Sie in der Vergangenheit schon mehrfach 

Nierensteine  hatten,  sollten  Sie  nicht  mehr  als  100  bis  200  mg  Vitamin  C  täglich 

einnehmen.

 wenn Sie an Asthma leiden, da das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion erhöht ist.

 bei krankhaft verlängerten oder verstärkten Monatsblutungen.

Wenn einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen, dürfen Sie Ascorbisal 

nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und unter strenger ärztlicher Überwachung einnehmen.

Magen-Darm-Trakt

Achten Sie während der Einnahme von Ascorbisal auf Anzeichen einer Erkrankung im Magen-

Darm-Trakt, da während der Behandlung Blutungen und/oder Geschwüre sowie Durchbrüche 

auftreten  können,  auch  ohne  vorherige  Beschwerden  oder  eine  entsprechende 

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Vorgeschichte.  Das  relative  Risiko  ist  höher  bei  älteren  Patienten,  Personen  mit  niedrigem 

Körpergewicht und bei mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln behandelten Patienten.

Warnhinweise  für  solche  Erkrankungen  können  sein:  Bauchschmerzen,  Bluterbrechen, 

kaffeesatzartiges  Erbrechen,  Schwarzfärbung  des  Stuhls.  In  diesen  Fällen  unterbrechen  Sie 

bitte die Einnahme von Ascorbisal sofort und sprechen Sie unverzüglich mit einem Arzt.

Operationen

Der  Wirkstoff  Acetylsalicylsäure  hemmt  das  Aneinanderhaften  von  Blutplättchen,  daher 

besteht erhöhte Blutungsgefahr bei Operationen (auch bei kleineren, wie z.B. zahnärztlichen 

Eingriffen). Informieren Sie bitte vor sämtlichen Operationen Ihren Arzt, wenn Sie Ascorbisal 

einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben.

Harnsäure

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure verändert den Harnsäurespiegel im Blut.

Empfängnisverhütung mit der Spirale

Falls Sie ein Intrauterinpessar („Spirale“) zur Empfängnisverhütung verwenden, beachten Sie 

bitte, dass der Wirkstoff Acetylsalicylsäure die Wirkung eines Intrauterinpessars abschwächen 

kann.

Enzymdefekte

In  bestimmten  Fällen  von  schwerem  so  genannten  Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-

Mangel (eine angeborene Stoffwechselerkrankung) lösten hohe Dosen von Acetylsalicylsäure 

einen  Zerfall  der  roten  Blutkörperchen  aus.  Die  Verabreichung  von  Acetylsalicylsäure  und 

höheren  Dosen  von  Vitamin  C  bei  Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel  darf  daher 

ausschließlich unter ärztlicher Überwachung erfolgen.

Kopfschmerzen durch Schmerzmittel

Durch  gewohnheitsmäßige  Einnahme  von  schmerzlindernden  Arzneimitteln  in  höherer 

Dosierung  können  Kopfschmerzen  auftreten,  die  nicht  weiter  durch  dieses  Schmerzmittel 

behandelt werden dürfen. Wenden Sie sich in so einem Fall an Ihren Arzt.

Nierenschäden durch Schmerzmittel

Durch  gewohnheitsmäßige  langandauernde  Einnahme  von  schmerzlindernden  Arzneimitteln 

kann es zu Nierenschäden kommen, die bis zu einem Nierenversagen führen können.

Fieberbehandlung bei Kindern und Jugendlichen

Es  besteht  ein  möglicher  Zusammenhang  zwischen  Acetylsalicylsäure  und  dem 

lebensbedrohlichen Reye-Syndrom, wenn Acetylsalicylsäure an Kinder mit Fieber verabreicht 

wird,  insbesondere  bei  Fieberbehandlungen  von  Grippe  oder  Windpocken.  Beim  Reye-

Syndrom  handelt  es  sich  um  eine  nicht  ansteckende  Erkrankung  des  Gehirns 

(Enzephalopathie)  mit  gleichzeitigem  Leberversagen.  Es  tritt  typischerweise  nach  dem 

Abklingen  der  ersten  Anzeichen  einer  fieberhaften  Erkrankung  (insbesondere  Windpocken 

und  Grippe)  auf.  Alarmsignale  sind  lang  andauerndes,  heftiges  Erbrechen,  Kopfschmerzen 

und  Bewusstseinstrübung.  Wenden  Sie  sich  sofort  an  einen  Arzt,  wenn  diese  Beschwerden 

auftreten und informieren Sie Ihn auch über das eingenommene Arzneimittel.

Acetylsalicylsäure-hältige  Arzneimittel  dürfen  daher  an  Kinder  unter  12  Jahren  nur  auf 

ärztliche Verordnung hin verabreicht werden.

Weitere Informationen

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geändert: 13.03.2014

Wenn  Sie  an  Nierensteinen,  an  der  Eisenspeicherkrankheit  oder  an  Gastritis 

(Magenschleimhautentzündung)  leiden,  fragen  Sie  Ihren  Arzt,  ob  Sie  Ascorbisal  einnehmen 

dürfen.

Wenn  Sie  immer  wiederkehrende  Nierensteine  haben,  sollten  Sie  nicht  mehr  als  100  bis 

200 mg Vitamin C pro Tag einnehmen.

Einnahme von Ascorbisal zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren  Sie  Ihren  Arzt  oder  Apotheker,  wenn  Sie  andere  Arzneimittel 

einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere 

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Beachten  Sie  bitte,  dass  manche  andere  Arzneimittel  ebenfalls  Acetylsalicylsäure  enthalten 

könnten  (z.B.  „Grippemittel“)  und  es  bei  gleichzeitiger  Anwendung  zu  einer  Überdosierung 

kommen könnte.

Ascorbisal  soll  nicht  gleichzeitig  mit  ähnlich  wirkenden  schmerzlindernden  Arzneimitteln,  so 

genannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), eingenommen werden.

Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Einnahme von

 blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin, Dipyridamol 

und Sulfinpyrazon),

 bestimmten  Arzneimitteln  zur  Behandlung  von  Depressionen  (selektive  Serotonin-

Wiederaufnahme-Hemmern, Lithium),

 Kortison,

 bestimmten Arzneimitteln gegen Herzschwäche (Herzglykoside),

 Arzneimittel zur Behandlung von Rheuma (nichtsteroidale Antirheumatika),

 blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffe),

 Methotrexat (Arzneimittel zur Hemmung von Tumorwachstum oder Immunreaktionen),

 Pentoxifyllin (bestimmtes durchblutungsförderndes Arzneimittel),

 Valproinsäure (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie),

 entwässernden Arzneimitteln (Diuretika, z.B. Spironolacton, Furosemid),

 Arzneimitteln  gegen  Bluthochdruck  oder  Herzschwäche  (ACE-Hemmer, 

Antihypertensiva),

 Arzneimitteln zur Behandlung von Gicht (Urikosurika, z.B. Probenecid, Sulfinpyrazon),

 lokal  wirksamen  Magen-Darm-Arzneimitteln  (z.B.  Magnesium-,  Aluminium-  und 

Kaliumsalze),

 eisenhältigen Arzneimitteln,

 bestimmten Arzneimitteln gegen zu viel Magensäure (aluminiumhaltige Antazida).

Da Acetylsalicylsäure und Vitamin C in höheren Dosierungen die Ergebnisse von bestimmten 

Laboruntersuchungen  verändern  können,  informieren  Sie  Ihren  Arzt  über  die  Einnahme  von 

Ascorbisal.

Einnahme von Ascorbisal zusammen mit Alkohol

Bitte  vermeiden  Sie  den  Genuss  von  Alkohol  während  der  Behandlung  mit  Ascorbisal,  da 

bestimmte Nebenwirkungen verstärkt werden können (Risiko einer Blutung im Magen-Darm-

Trakt, verlängerte Blutungszeit).

Schwangerschaft ,Stillzeit und Zeugungs-/Gebährfähigkeit

Wenn  Sie  schwanger  sind  oder  stillen,  oder  wenn  Sie  vermuten,  schwanger  zu  sein  oder 

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren 

Arzt oder Apotheker um Rat.

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zugelassen: 25.09.1975 Seite 5 (9)

geändert: 13.03.2014

Schwangerschaft

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel:

Sie  sollten  während  der  ersten  6  Monate  der  Schwangerschaft  Ascorbisal  nicht  einnehmen. 

Sollten Sie dennoch eine Einnahme in Erwägung ziehen, wenden Sie sich davor unbedingt an 

Ihren Arzt.

Drittes Schwangerschaftsdrittel:

In den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten darf Ascorbisal nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Während der Stillzeit darf Ascorbisal nur auf Anordnung Ihres Arztes eingenommen werden. 

In so einem Fall sollten Sie entweder abstillen oder die Milch abpumpen und wegschütten.

Fruchtbarkeit

Ascorbisal  gehört  zu  einer  Gruppe  von  Arzneimitteln  (den  so  genannten  nicht-steroidalen 

Antirheumatika,  „NSAR“),  die  die  Fruchtbarkeit  von  Frauen  beeinträchtigen  können.  Diese 

Wirkung  ist  nach  Absetzen  des  Arzneimittels  reversibel  (umkehrbar,  siehe  auch 

„Empfängnisverhütung  mit  der  Spirale“  im  Abschnitt  „Besondere  Vorsicht  bei  der  Einnahme 

von Ascorbisal ist erforderlich“).

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Ascorbisal hat keinen bzw. einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und 

die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

3. Wie ist Ascorbisal einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker 

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht sicher sind.

Verwenden Sie möglichst die geringste Dosierung, wenn diese ausreichend wirkt.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche mit einem Körpergewicht über 50 kg (ab etwa 15 Jahre)

Einzeldosis:  1  bis  2  Tabletten  pro  Einnahme.  Die  Einzeldosis  kann  bis  zu  3mal  täglich 

eingenommen  werden.  Der  Mindestabstand  zwischen  den  Einnahmen  soll  4  Stunden 

betragen.

Die maximale Tagesdosis von 6 Tabletten darf nicht überschritten werden.

Jugendliche mit einem Körpergewicht zwischen 30 und 50 kg (ab 12 bis 15 Jahre)

Einzeldosis:  1  Tablette  pro  Einnahme.  Die  maximale  Tagesdosis  von  4  Tabletten  darf  nicht 

überschritten werden.

Der Mindestabstand zwischen den Einnahmen soll 6 Stunden betragen.

Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren

Ascorbisal ist für Kinder unter 12 Jahre nicht geeignet.

Arzneimittel, die Acetylsalicylsäure enthalten, dürfen Kindern unter 12 Jahren nur auf ärztliche 

Verordnung gegeben werden. 

Mit diesem Arzneimittel ist eine Kinderdosierung nicht möglich.

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zugelassen: 25.09.1975 Seite 6 (9)

geändert: 13.03.2014

Ältere Personen (über 65 Jahre)

Einzeldosis: 1 Tablette pro Einnahme, bei stärkeren Schmerzen und höherem Fieber können 

auch  2  Tabletten  auf  einmal  eingenommen  werden.  Der  Mindestabstand  zwischen  den 

Einnahmen soll 4 Stunden betragen.

Die maximale Tagesdosis von 4 Tabletten darf nicht überschritten werden.

Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen

Bitte  sprechen  Sie  mit  Ihrem  Arzt,  bevor  Sie  Ascorbisal  einnehmen,  da  Sie  möglicherweise 

eine andere Dosierung benötigen.

Art der Anwendung

Die Tablette in einem Glas Wasser zerfallen lassen. Zu den Mahlzeiten einnehmen. Reichlich 

Flüssigkeit nachtrinken.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

Nehmen Sie das Arzneimittel nicht länger als erforderlich ein.

Ohne  ärztlichen  Rat  darf  Ascorbisal  nicht  länger  als  3  Tage  hintereinander  eingenommen 

werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Ascorbisal eingenommen haben, als Sie sollten

Besteht  der  Verdacht  einer  Überdosierung  mit  Ascorbisal,  verständigen  Sie  unverzüglich 

einen Arzt.

Überdosierungen können eine Gefahr, insbesondere für ältere Patienten und vor allem kleine 

Kinder, sein.

Bei etwaiger leichter Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten: Ohrgeräusche, 

Hörstörungen,  Sehstörungen,  Kopfschmerzen,  Schwindel  und  Verwirrtheit.  Es  muss  mit 

Reizerscheinungen im Magen-Darm-Bereich, wie Brechreiz, Erbrechen und Magenschmerzen 

(aufgrund von Geschwüren im Magen-Darm-Bereich), Nierenschäden, Wasseransammlungen 

im Gewebe und schweren Blutungen gerechnet werden.

Bei  etwaiger  schwerer  Überdosierung  können  folgende  Beschwerden  auftreten:  Fieber, 

gesteigerte  Atmung,  Störungen  des  Stoffwechsels  (z.B.  Übersäuerung,  schwere 

Unterzuckerung),  Herz-Kreislaufversagen,  Störungen  der  Lungenfunktion  und 

Bewusstlosigkeit. 

Hinweis für den Arzt:

Informationen zur Behandlung einer Vergiftung mit Ascorbisal-Tabletten sind am Ende dieser 

Gebrauchsinformation zu finden.

Wenn Sie die Einnahme von Ascorbisal vergessen haben

Nehmen  Sie  nicht  die  doppelte  Menge  ein,  wenn  Sie  die  vorherige  Einnahme  vergessen 

haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren 

Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

GI – Ascorbisal-Tabletten

zugelassen: 25.09.1975 Seite 7 (9)

geändert: 13.03.2014

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei 

jedem auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Acetylsalicylsäure

Häufig (kann 1 bis 10 Behandelte von 100 betreffen)

 Bauchschmerz, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

Gelegentlich (kann 1 bis 10 Behandelte von 1.000 betreffen)

 Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Nesselsucht)

Selten (kann 1 bis 10 Behandelte von 10.000 betreffen)

 offensichtliche  (Bluterbrechen,  Schwarzfärbung  des  Stuhls)  oder  unbemerkte  Magen-

Darm-Blutungen,  die  sehr  selten  zu  einer  Blutarmut  durch  Eisenmangel  führen  können 

(diese Nebenwirkungen sind umso häufiger, je höher die Dosis ist)

 Einschränkung der Nierenfunktion

 Überempfindlichkeitsreaktionen  mit  schweren  Hautreaktionen  (mit  Blasenbildung  und 

Hautabschälung),  allergische  Reaktionen,  Asthma,  allergisch  bedingte 

Gesichtsschwellung, Hautblutungen, entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße

Sehr selten (kann weniger als 1 Behandelten von 10.000 betreffen)

 Blutbildveränderungen durch Knochenmarksschädigung

 Zwölffingerdarmgeschwür und –durchbruch

 akutes Nierenversagen

 Reye-Syndrom (lebensbedrohliche Komplikationen das Gehirn und die Leber betreffend) 

bei  Kindern  und  Jugendlichen  (siehe  „Besondere  Vorsicht  bei  der  Einnahme  von 

Ascorbisal ist erforderlich“)

 Bei Patienten mit Leberschäden in der Vorgeschichte, bei jungen Rheumapatienten, bei 

Patienten  mit  rheumatischem  Fieber  und  Lupus  erythematodes  (bestimmte 

Autoimmunerkrankung) wurden plötzliche schwere Leberfunktionsstörungen beobachtet

Häufigkeit  nicht  bekannt  (Häufigkeit  auf  Grundlage  der  verfügbaren  Daten  nicht 

abschätzbar)

 Auftreten  von  Blutungen  mit  verlängerter  Blutungszeit  wie  Nasenbluten, 

Zahnfleischbluten,  Hautblutungen.  Diese  Beschwerden  können  noch  4  bis  8  Tage  nach 

Beendigung  der  Einnahme  bestehen.  Daraus  könnte  ein  Blutungsrisiko  bei  Operationen 

entstehen

 Kopfschmerzen,  Schwindelgefühl,  Benommenheit,  Unruhe,  Verwirrtheit,  gestörtes 

Sehvermögen

 verminderte Hörfähigkeit, Ohrgeräusche (Tinnitus)

Vitamin C

Bei  bestimmungsgemäßem  Gebrauch  sind  im  Allgemeinen  keine  Nebenwirkungen  zu 

erwarten.  Sehr  selten  bzw.  mit  nicht  bekannter  Häufigkeit  wurden  Zerfall  der  roten 

Blutkörperchen  (Hämolyse,  insbesondere  bei  Patienten  mit  Glucose-6-Phosphat-

Dehydrogenase-Mangel),  Durchfälle  (bei  hohen  Dosen),  Nierensteine  und 

Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet.

Meldung von Nebenwirkungen

GI – Ascorbisal-Tabletten

zugelassen: 25.09.1975 Seite 8 (9)

geändert: 13.03.2014

Wenn  Sie  Nebenwirkungen  bemerken,  wenden  Sie  sich  an  Ihren  Arzt  oder  Apotheker.  Dies 

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie 

Nebenwirkungen  melden,  können  Sie  dazu  beitragen,  dass  mehr  Informationen  über  die 

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5. Wie ist Ascorbisal aufzubewahren?

Nicht über 25° C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Faltkarton nach „verw. 

bis“  bzw.  „verwendbar  bis“  angegebenen  Verfalldatum  nicht  mehr  verwenden.  Das 

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen  Sie  Arzneimittel  nicht  im  Abwasser  oder  Haushaltsabfall.  Fragen  Sie  Ihren 

Apotheker,  wie  das  Arzneimittel  zu  entsorgen  ist,  wenn  Sie  es  nicht  mehr  verwenden.  Sie 

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ascorbisal enthält

Die Wirkstoffe sind: Acetylsalicylsäure  und Ascorbinsäure  (Vitamin  C). 1 Tablette  enthält 

500 mg Acetylsalicylsäure und 20 mg Ascorbinsäure.

Die sonstigen Bestandteile sind: Kartoffelstärke, Glycerolmonostearat, Kieselsäure.

Wie Ascorbisal aussieht und Inhalt der Packung

Ascorbisal-Tabletten sind weiße bis bräunlich-weiße, runde und beidseitig gewölbte Tabletten 

mit Bruchkerbe auf einer Seite.

Ascorbisal ist in Blisterpackungen zu 20 und 60 Stück erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 6.696

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2014.

GI – Ascorbisal-Tabletten

zugelassen: 25.09.1975 Seite 9 (9)

geändert: 13.03.2014

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Acetylsalicylsäure (ASS) und Salicylate

Vergiftungen mit ASS können eine Gefahr insbesondere für ältere Patienten und vor allem für 

kleine  Kinder  sein.  Therapeutische  Überdosierung  oder  häufige  akzidentielle  Vergiftungen 

können tödlich sein. Bei Kindern kann eine Einzeldosis von 100 mg/kg Körpergewicht bereits 

tödlich sein. 

Symptome bei mäßiger Vergiftung:

Tinnitus,  Hörstörung,  Sehstörung,  Kopfschmerzen,  Vertigo  und  Verwirrtheit  wurden 

beobachtet.  Es  muss  mit  gastrointestinalen  Ulcera,  Nierenschäden,  Ödemen  und  schweren 

Hämorrhagien gerechnet werden.

Symptome bei schwerer Vergiftung:

Fieber,  Hyperventilation,  Ketose,  respiratorische  Alkalose,  metabolische  Azidose,  Koma, 

kardiovaskulärer Schock, respiratorische Insuffizienz, schwere Hypoglykämie.

Therapie der Vergiftung:

 sofortige Einweisung in ein Krankenhaus;

 Magenspülung, Verabreichung von Aktivkohle;

 Kontrolle des Säure-Basen-Haushaltes;

 alkalische Diurese (pH-Sollwert des Harns zwischen 7,5 und 8);

 Hämodialyse bei schwerer Vergiftung;

 Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes;

 symptomatische Therapie.

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9-1-2018

Adding Folic Acid to Corn Masa Flour May Prevent Birth Defects

Adding Folic Acid to Corn Masa Flour May Prevent Birth Defects

When consumed by women before and during pregnancy, folic acid, a B vitamin, may help prevent neural tube defects (NTDs).

FDA - U.S. Food and Drug Administration

3-8-2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Among the topics covered in this issue of Danish Pharmacovigilance Update are: Decrease in the number of intoxications and suicide attempts using drugs containing acetylsalicylic acid or paracetamol.

Danish Medicines Agency

9-4-2010

Consultation responses on the Reimbursement Committee’s recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

Consultation responses on the Reimbursement Committee’s recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

The Reimbursement Committee’s recommendation concerning the future reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders) was open for consultation until 15 March 2010.

Danish Medicines Agency

17-12-2009

Consultation on the Reimbursement Committee's recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

Consultation on the Reimbursement Committee's recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

At the request of the Danish Medicines Agency, the Reimbursement Committee has reassessed the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders).

Danish Medicines Agency

4-6-2018

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Leadiant GmbH)

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Leadiant GmbH)

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Active substance: chenodeoxycholic acid) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3627 of Mon, 04 Jun 2018

Europe -DG Health and Food Safety

8-3-2018

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid (Active substance: mycophenolate mofetil or mycophenolic acid) - Centralised - Art 28 - (PSUR - Commission Decision (2018)1540 of Thu, 08 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/10550/201705

Europe -DG Health and Food Safety

24-11-2017

Gadolinium

Gadolinium

Gadolinium (Active substance: gadodiamide, gadopentetic acid, gadobenic acid, gadoxetic acid, gadoteridol, gadobutrol and gadoteric acid) - Community Referrals - Art 31 - Commission Decision (2017)7941 of Fri, 24 Nov 2017 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/A-31/1437

Europe -DG Health and Food Safety