Anafranil SR 75

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Anafranil SR 75 Divitabs
  • Darreichungsform:
  • Divitabs
  • Zusammensetzung:
  • clomipramini hydrochloridum 75 mg, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Anafranil SR 75 Divitabs
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Antidepressivum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 44815
  • Berechtigungsdatum:
  • 12-10-1982
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Anafranil®

Novartis Pharma Schweiz AG

Was ist Anafranil und wann wird es angewendet?

Anafranil enthält den Wirkstoff Clomipramin und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die

man als trizyklische Antidepressiva bezeichnet.

Anafranil wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Depressionen verschiedener Art,

Zwangsstörungen verbunden mit zwanghaftem Denken und Handeln, Panik- und Angstzustände

eingesetzt. Sowohl die Gemütslage als auch körperliche Symptome wie Schlaflosigkeit, Schwindel,

Herzklopfen und andere Störungen werden gebessert.

Ausserdem wird es bei gewissen chronischen Schmerzzuständen eingesetzt.

Bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen wird Anafranil gegen Bettnässen eingesetzt.

Es wird auch bei Kindern ab 10 Jahren und Jugendlichen bei Zwangsstörungen eingesetzt.

Anafranil darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wichtig ist, dass Sie und Ihre Familienangehörigen oder Betreuungspersonen während der Anafranil-

Behandlung jede Veränderung Ihrer Gemütslage mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen.

Wann darf Anafranil nicht angewendet werden?

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin sollte Bescheid wissen, wenn Sie

·ungewöhnlich oder allergisch reagieren oder früher einmal reagiert haben auf den Wirkstoff von

Anafranil (Clomipramin);

·ungewöhnlich oder allergisch reagieren oder früher einmal reagiert haben auf einen Hilfsstoff von

Anafranil oder ein anderes trizyklisches Antidepressivum;

·wenn Sie bereits ein Antidepressivum oder ein anderes Arzneimittel nehmen, das zu den

sogenannten Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmer) gehört;

·wenn Sie kürzlich einen Herzinfarkt hatten oder an einer schweren Herzkrankheit leiden;

denn in diesen Fällen darf Anafranil nicht eingenommen werden.

Unter bestimmten Umständen sollten Sie Anafranil nicht oder erst nach eingehender ärztlicher

Prüfung einnehmen. Deshalb informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie an einer der

folgenden Störungen oder Krankheiten leiden oder gelitten haben:

·Neigung zu Krampfanfällen (Epilepsie)

·Herzrhythmusstörungen oder andere Herzprobleme

·andere psychische Erkrankungen

·erhöhter Augeninnendruck, grüner Star (Glaukom)

·Leber- oder Nierenerkrankung

·Veränderungen des Blutbildes

·Vergiftung z.B. durch Drogen

·Magenentleerungsstörungen

·Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder vergrösserte Prostata

·Überfunktion der Schilddrüse bzw. bei gleichzeitger Einnahme von Schilddrüsenpräparaten

·Alkoholabhängigkeit

·häufige Verstopfung oder Darmverschluss

·Ohnmachtsanfälle

·Stimmungswechsel zwischen Depression und extremer Hochstimmung.

Wann ist bei der Einnahme von Anafranil Vorsicht geboten?

Vorsicht beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Anafranil kann Sie schläfrig machen, Ihre Aufmerksamkeit verringern oder zu verschwommenem

Sehen führen. Falls es dazu kommt, verzichten Sie darauf, ein Fahrzeug zu lenken, eine Maschine zu

bedienen oder andere Tätigkeiten zu verrichten, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern. Diese

Wirkungen können durch weitere eingenommene Arzneimittel sowie auch durch Alkohol verstärkt

werden.

Anafranil kann zu Mundtrockenheit führen, was das Kariesrisiko erhöht. Während einer

Langzeitbehandlung sollten Sie also regelmässig Ihre Zähne kontrollieren lassen.

Während der Behandlung wird empfohlen, auf Alkohol zu verzichten, da Anafranil zu einer

Verminderung der Alkoholverträglichkeit führen kann. Änderungen von Rauchergewohnheiten

sollten dem Arzt oder der Ärztin mittgeteilt werden.

Wenn Sie Kontaktlinsen tragen und Augenreizungen bekommen, informieren Sie Ihren Arzt oder

Ihre Ärztin.

Teilen Sie vor jedem chirurgischen Eingriff oder dem Beginn einer Zahnbehandlung dem

verantwortlichen Arzt bzw. Zahnarzt oder Ärztin bzw. Zahnärztin mit, dass Sie Anafranil nehmen.

Anafranil kann dazu führen, dass Ihre Haut empfindlicher auf Sonnenlicht reagiert. Setzen Sie sich

keiner direkten Sonnenbestrahlung aus, tragen Sie eine Sonnenbrille und schützen Sie sich durch

entsprechende Kleidung.

Wichtig ist, dass Ihr Arzt oder Ihre Ärztin regelmässig die Behandlungsfortschritte kontrolliert,

damit er die Dosis entsprechend einstellen und dadurch Nebenwirkungen reduzieren kann. Vielleicht

wird er auch Blutuntersuchungen durchführen, Ihren Blutdruck messen und Ihre Herzfunktion

überprüfen.

Anafranil kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen. Umgekehrt kann die

Wirkung von Anafranil durch andere Arzneimittel verändert werden. Dazu gehören insbesondere

Blutdruck- oder Herzmittel, andere Mittel gegen Depressionen, Beruhigungsmittel, Mittel gegen

Epilepsie (wie z.B. Barbiturate oder Valproinsäure), Schlafmittel, starke Schmerzmittel, Arzneimittel

zur Verhinderung der Blutgerinnung (Antikoagulantien), Arzneimittel gegen Asthma oder Allergien,

Arzneimittel gegen Parkinson-Krankheit, Schilddrüsenpräparate, Arzneimittel gegen überschüssige

Magensäure-Sekretion oder Magengeschwüre mit dem Wirkstoff Cimetidin, hormonale

Empfängnisverhütungsmittel (orale Kontrazeptiva), Estrogene oder Methylphenidat (wird v.a. bei

ADHS [Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitätssyndrom] eingesetzt), bestimmte Arzneimittel zur

Fettbeseitigung im Blut (sogenannte Ionenaustauschharze), sowie Grapefruit, Grapefruitsaft,

Preiselbeersaft.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

Ohnmachtsanfälle haben, an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben, an

Zuckerunverträglichkeit leiden (z.B. Laktose, Sucrose) oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Wird Anafranil bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen zur Behandlung von Bettnässen sowie bei

Kindern und Jugendlichen zur Behandlung von Zwangsstörungen verabreicht, so ist auf das

Auftreten von Verhaltensveränderungen zu achten.

Unter der Behandlung mit Anafranil können sich die Symptome der Depression, insbesondere

suizidalen Verhaltens, verschlechtern. In diesem Fall sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre

Ärztin kontaktieren.

Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis zu 25 Jahren) mit Depressionen oder

anderen psychiatrischen Diagnosen wurde unter der Behandlung mit Antidepressiva über ein

vermehrtes Auftreten von Verhaltensstörungen inkl. erhöhtem Risiko von Suizidgedanken,

Selbstverletzungen und vollendetem Suizid berichtet. Das haben Daten aus klinischen Studien

gezeigt.

Ein Abbruch der Behandlung darf nicht plötzlich und nur in Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer

Ärztin erfolgen, da es sonst zu Entzugssymptomen kommen kann.

Darf Anafranil während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen

oder stillen. Anafranil sollte während der Schwangerschaft nur dann eingenommen werden, wenn es

Ihnen der Arzt oder die Ärztin ausdrücklich verschrieben hat.

Der Wirkstoff von Anafranil geht in die Muttermilch über. Deshalb sollten Mütter, die Anafranil

nehmen, nicht stillen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Wie verwenden Sie Anafranil?

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin legt die für Sie am besten geeignete Dosis fest.

Erwachsene: Die folgenden Dosierungsangaben gelten nur als Anweisung: Bei Depressionen,

Verstimmungszuständen, Zwangsstörungen und Phobien beträgt die Tagesdosis normalerweise

zwischen 75 und 150 mg. Bei Panik-Attacken und sogenannter Agoraphobie (Platzangst) beginnt

man gewöhnlich mit 10 mg täglich und erhöht nach einigen Tagen langsam auf eine Dosis bis zu

100 mg. Bei chronischen Schmerzzuständen beträgt die Tagesdosis gewöhnlich zwischen 10 und

150 mg.

In einigen Fällen kann Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin auch Anafranil-Injektionen verabreichen.

Kinder und Jugendliche: Gegen Bettnässen bei Kindern (über 6 Jahre) und Jugendlichen liegt, je

nach Alter die Tagesdosis gewöhnlich zwischen 20 und 75 mg.

Bei Zwangsstörungen bei Kindern ab 10 Jahren und Jugendlichen wird in der Regel anfänglich

25 mg gegeben. Der Arzt, bzw. die Ärztin wird dann die Dosis stufenweise erhöhen, bis zu 100

mg/Tag nach 2 Wochen, bzw. maximal 200 mg in den folgenden Wochen.

Anafranil Divitabs-Tabletten dürfen halbiert, jedoch nicht zerkaut werden.

Anafranil darf nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden.

Bitte halten Sie sich strikt an die Dosierungsanordnungen Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin.

Ein Abbruch oder Unterbruch der Behandlung darf nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt

bzw. der behandelnden Ärztin erfolgen.

Zu Beginn der Behandlung von Panik- und Angstzuständen können sich Ihre Angstgefühle unter

Umständen noch verstärken, diese Erscheinungen lassen aber in der Regel innerhalb von zwei

Wochen nach.

Chronische Angstzustände und Depressionen erfordern eine längere Behandlungsdauer mit

Anafranil, ihre Dauer muss vom Arzt oder von der Ärztin bestimmt werden.

Falls Sie einmal die Einnahme einer Dosis Anafranil vergessen haben, nehmen Sie sie sobald wie

möglich, und nehmen Sie danach das Arzneimittel zur gewohnten Zeit wieder ein. Ist es jedoch bald

Zeit für die Einnahme der nächsten Dosis, nehmen Sie die ausgelassene Dosis nicht, sondern fahren

Sie fort, das Arzneimittel zur gewohnten Zeit einzunehmen.

Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Wenn Sie einmal wesentlich mehr Dragées oder Tabletten genommen haben als Ihnen Ihr Arzt oder

Ihre Ärztin verschrieben hat, suchen Sie sofort die Notfallstation des nächstgelegenen

Krankenhauses oder Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf oder rufen Sie dort an. Die folgenden Symptome

einer Überdosierung treten gewöhnlich innerhalb von wenigen Stunden auf: starke Schläfrigkeit;

Konzentrationsschwäche; schneller, langsamer oder unregelmässiger Herzschlag; Ruhelosigkeit und

Erregtheit; Verlust der Muskelkoordination und Muskelsteifheit; Atemnot; Krampfanfälle;

Erbrechen; Fieber.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Anafranil haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Anafranil auftreten:

Sehr häufig (mehr als 1 Patient bzw. Patientin von 10)

Benommenheit, vorübergehende Müdigkeit, Schwindel, Zittern, Ruhelosigkeit, gesteigerter Appetit,

Gewichtszunahme, Mundtrockenheit, Blasenentleerungsstörungen, Muskelzuckungen, Störung der

Sehschärfeanpassung, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen, Schweissausbrüche, Verstopfung.

Häufig (mehr als 1 bis 10 Patienten bzw. Patientinnen von 100):

Verwirrtheit mit Desorientierung und Halluzinationen, Konzentrationsstörungen, Sprachstörungen,

Schlafstörungen, Angst, Antriebssteigerung und gehobene Stimmung, übertriebene Aufregung,

aggressives Verhalten, Verhaltensstörungen, Gedächtnisstörungen, Gähnen, Schlaflosigkeit,

Alpträume, Taubheit oder Kribbeln in den Armen und Beinen, Muskelschwäche, erhöhte

Muskelspannung, Hitzewallungen, erweiterte Pupillen, Herzrasen, tiefer Blutdruck verbunden mit

Schwindel bei Lagewechsel, Verschlechterung der Depression, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit,

allergische Hautreaktionen, Hautjucken, erhöhte Laborwerte, Libido- und Potenzstörungen,

Ohrensausen.

Gelegentlich (mehr als 1 bis 10 Patienten bzw. Patientinnen von 1'000):

Fieber, erhöhter Blutdruck, Krampfanfälle, Herzrhythmusstörungen, Appetitlosigkeit, Störungen in

der Bewegungskoordination, veränderte Wahrnehmung und Gefühle, Erbrechen, Magen-Darm

Erkrankungen, Durchfall, Vergrösserung der Brustdrüsen und Milchfluss, Geschmacksstörungen.

Sehr selten (weniger als 1 Patient bzw. Patientin von 10'000):

Verminderung der Anzahl weisser Blutzellen(Leukopenie), Verminderung der Anzahl der

Blutplättchen (Thrombozytopenie), Verminderung der Anzahl von speziellen weissen Blutzellen

(Agranulozytose) oder erhöhte Anzahl von speziellen weissen Blutzellen (Eosinophilie),

Hautblutungen, Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) einschliesslich Lungen- und

Ganzkörperreaktionen mit Schock, Bewegungsstörungen, grüner Star (Glaukom),

Reizleitungsstörungen des Herzens, Leberentzündung mit oder ohne Gelbsucht, Ödem (Anschwellen

von Gelenken, Händen oder anderen Körperteilen), Haarausfall, ungenügende Wasserausscheidung.

Es kann zu Störungen des Flüssigkeits- und Salzgehaltes mit z.B. Verwirrtheit, Halluzinationen,

Krampfanfällen und Hirnödem (Schwellung infolge Ansammlung von Flüssigkeit im Hirn) kommen.

Kontaktieren Sie in diesem Fall sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Sehr selten wird ein sogenanntes malignes neuroleptisches Syndrom verursacht, welches sich vor

allem durch Fieber, unregelmässigen Puls, Bewusstseinsstörungen und Muskelsteifheit äussert.

Kontaktieren Sie in diesem Fall sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Weitere Nebenwirkungen sind (Häufigkeit nicht bekannt):

Innere Unruhe und konstanter Bewegungsdrang, wiederholte, unfreiwillige und ziellose

Bewegungen, Erhöhung des Milchbildungshormonspiegels (Prolaktin) im Blut und verspätete

Ejakulation oder Ausbleiben der Ejakulation. Unter Arzneimitteln wie Anafranil kann es allein oder

in Kombination mit anderen Arzneimitteln zu einem sogenannten Serotonin-Syndrom kommen.

Typische Symptome dieses Syndroms sind: Fieber, Muskelzuckungen, Krampfanfälle, Unruhe,

Verwirrtheit und Bewusstlosigkeit. In einem solchen Fall muss umgehend der behandelnde Arzt

bzw. die behandelnde Ärztin kontaktiert werden.

Die meisten der oben erwähnten Nebenwirkungen können auftreten, bis sich Ihr Körper an das

Arzneimittel gewöhnt hat und gehen während der Behandlung wieder zurück. Dauern diese

Nebenwirkungen länger, oder sind sie für Sie unangenehm, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre

Ärztin.

Bei Kindern und Jugendlichen mit Depressionen oder anderen psychiatrischen Diagnosen wurde

unter Behandlung mit Antidepressiva über ein vermehrtes Auftreten von Verhaltensstörungen inkl.

erhöhtem Risiko von Suizidgedanken, Selbstverletzung und vollendetem Suizid berichtet.

Es wurde ein erhöhtes Risiko von Knochenbrüchen bei Patienten und Patientinnen im Alter über 50

Jahren, welche diese Art von Arzneimittel nehmen, beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Arzneimittel für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Dragées 10/25 mg sowie Divitabs zu 75 mg vor Feuchtigkeit schützen.

Das Arzneimittel soll nicht über 25 °C aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Anafranil enthalten?

Anafranil 10 mg: Ein Dragée enthält 10 mg Clomipraminhydrochlorid sowie Lactose und weitere

Hilfsstoffe.

Anafranil 25 mg: Ein Dragée enthält 25 mg Clomipraminhydrochlorid sowie Lactose und weitere

Hilfsstoffe.

Anafranil SR 75 mg: Ein Divitab enthält 75 mg Clomipraminhydrochlorid sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

32934, 44815 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Anafranil? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Anafranil zu 10 mg: Packungen zu 30 und 200 Dragées.

Anafranil zu 25 mg: Packungen zu 30 und 200 Dragées.

Anafranil SR zu 75 mg: Packungen zu 20 und 100 Divitabs (teilbar).

Zulassungsinhaberin

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

30-10-2018

Sciegen Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Irbesartan Tablets, USP  75 Mg, 150 Mg, and 300 Mg Due to The Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in The Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Sciegen Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Irbesartan Tablets, USP 75 Mg, 150 Mg, and 300 Mg Due to The Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in The Active Pharmaceutical Ingredient (API)

ScieGen Pharmaceuticals, Inc. is voluntarily recalling listed lots, within expiry, of Irbesartan Tablets, USP 75 mg, 150 mg, and 300 mg dosage forms to the consumer level. These products are being recalled due to the presence of an impurity, N-nitrosodiethylamine (NDEA) contained in the API Irbesartan, USP manufactured by Aurobindo Pharma Limited. This impurity, which is a substance that occurs naturally in certain foods, drinking water, air pollution, and industrial processes, has been classified as a...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

21-7-2018

Allergy Alert for Undeclared Milk in Food Lion Brand Dill Pickle Flavored Potato Chips

Allergy Alert for Undeclared Milk in Food Lion Brand Dill Pickle Flavored Potato Chips

Shearer’s Foods, LLC of Massillon, OH is recalling Food Lion brand 7.75 ounce packages of Dill Pickle Flavored Potato Chips because they may contain undeclared milk. People who have an allergy or severe sensitivity to milk run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume this product. The recalled Dill Pickle Flavored Potato Chips were distributed to Food Lion stores in NC, SC, GA, PA, KY, VA, TN, DE, MD, and WV between Dec 1st, 2017 and July 19, 2018.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

14-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu Stamey Needle,Clarke-Reich Laparoscopic Knot Pusher,Endoscopic Introducer/Extractor,Pereyra Ligature Carrier '75,Pereyra-Raz Ligature Carrier von Cook Incorporated / Cook Vascular

Dringende Sicherheitsinformation zu Stamey Needle,Clarke-Reich Laparoscopic Knot Pusher,Endoscopic Introducer/Extractor,Pereyra Ligature Carrier '75,Pereyra-Raz Ligature Carrier von Cook Incorporated / Cook Vascular

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

14-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu Pereyra-Raz Ligature Carrier, Pereyra Ligature Carrier '75, Stamey Needle von Cook Incorporated

Dringende Sicherheitsinformation zu Pereyra-Raz Ligature Carrier, Pereyra Ligature Carrier '75, Stamey Needle von Cook Incorporated

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

30-5-2018

Therios 75 ad us. vet., teilbare Kautabletten

Therios 75 ad us. vet., teilbare Kautabletten

● Die Neuzulassung erfolgte am 30.05.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

7-10-2016

Experts for the European Pharmacopoeia's groups of experts and working parties

Experts for the European Pharmacopoeia's groups of experts and working parties

A very large part of the work related to the drafting of new monographs for the European Pharmacopoeia (EDQM) is carried out by external experts in 75 groups of experts and working parties. Experts for the groups are appointed for a period of three years, and the EDQM is now seeking experts for the period from 2017 to 2019.

Danish Medicines Agency

14-11-2018

DuoPlavin® 75 mg/100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

14-11-2018

Iscover® 75 mg Filmtabletten

Rote - Liste

12-11-2018

Clopidogrel AbZ 75 mg Filmtabletten

Rote - Liste

12-11-2018

Actonel® 75 mg Filmtabletten

Rote - Liste

25-10-2018

Lutrate® Depot 3,75 mg

Rote - Liste

23-10-2018

Metrogel® 0,75%

Rote - Liste

23-10-2018

Feanolla® 75 Mikrogramm Filmtabletten

Rote - Liste

24-9-2018

Ovitrelle (Merck Europe B.V.)

Ovitrelle (Merck Europe B.V.)

Ovitrelle (Active substance: Choriogonadotrophin alfa) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6220 of Mon, 24 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/320/T/75

Europe -DG Health and Food Safety

21-9-2018

Pamorelin® LA 3,75 mg

Rote - Liste

21-9-2018

GONAL-f 450 I.E./0,75 ml (Fertigpen)

Rote - Liste

21-9-2018

Luveris 75 I.E.

Rote - Liste

21-8-2018

Cayston® 75 mg

Rote - Liste

10-8-2018

IBRANCE® 75/100/125 mg Hartkapseln

Rote - Liste

3-8-2018

Xolair® 75 mg Injektionslösung

Rote - Liste

3-8-2018

Pradaxa® 75 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-7-2018

Amitriptylin-CT 25 mg/75 mg Tabletten

Rote - Liste

26-7-2018

Tafinlar® 50 mg/75 mg Hartkapseln

Rote - Liste

3-7-2018

GONAL-f 75 I.E. (Pulver)

Rote - Liste

11-6-2018

Isentress (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Isentress (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Isentress (Active substance: raltegravir) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3767 of Mon, 11 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/860/T/75

Europe -DG Health and Food Safety

7-6-2018

Pergoveris 150 I.E./75 I.E.

Rote - Liste