Amoxiclav Sandoz

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Amoxiclav Sandoz Filmtablette 500 Mg + 125 Mg
  • Dosierung:
  • 500 Mg + 125 Mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


    Fordern Sie die Packungsbeilage für medizinisches Fachpersonal.

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Amoxiclav Sandoz Filmtablette 500 Mg + 125 Mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Kombinationen von penicillinen, inkl. bètalactamaseremmers

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE209063
  • Letzte Änderung:
  • 06-04-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Amoxiclav Sandoz 500 mg/125 mg Filmtabletten

Amoxicillin/Clavulansäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Amoxiclav Sandoz und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Amoxiclav Sandoz beachten?

Wie ist Amoxiclav Sandoz einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Amoxiclav Sandoz aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Amoxiclav Sandoz und wofür wird es angewendet?

Amoxiclav Sandoz ist ein Antibiotikum und wirkt, indem es Bakterien abtötet, die

Infektionen verursachen. Es enthält zwei verschiedene Arzneimittel: Amoxicillin und

Clavulansäure. Amoxicillin gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten „Penicilline“,

deren Wirkung manchmal gestoppt wird (sie werden inaktiv). Der andere Wirkstoff

(Clavulansäure) verhindert das.

Amoxiclav Sandoz wird bei Erwachsenen und Kindern angewendet zur Behandlung der

folgenden Infektionen:

Mittelohr- und Nebenhöhleninfektionen

Infektionen der Atemwege

Harnweginfektionen

Infektionen von Haut und Weichteilen, einschließlich Zahninfektionen

Knochen- und Gelenkinfektionen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Amoxiclav Sandoz beachten?

Amoxiclav Sandoz darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Amoxicillin, Clavulansäure, Penicillin

oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels

sind.

wenn Sie in der Vergangenheit eine schwere allergische (Überempfindlichkeits-)

Reaktion auf ein anderes Antibiotikum gehabt haben. Diese kann einen

Hautausschlag oder eine Schwellung von Gesicht oder Hals umfassen.

wenn Sie in der Vergangenheit bei Einnahme eines Antibiotikums Leberprobleme

oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut) bekommen haben.

Amoxiclav Sandoz darf nicht eingenommen werden, wenn einer dieser

Warnhinweise auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der

Einnahme von Amoxiclav Sandoz bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Amoxiclav Sandoz

einnehmen, wenn Sie

Drüsenfieber haben

wegen Leber- oder Nierenprobleme behandelt werden

nicht regelmäßig Wasser lassen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer dieser Warnhinweise auf Sie zutrifft, sprechen

Sie vor der Anwendung von Amoxiclav Sandoz mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

In manchen Fällen wird Ihr Arzt möglicherweise untersuchen, welche Bakterienart Ihre

Infektion verursacht. Je nach den Resultaten werden Sie möglicherweise eine andere

Stärke von Amoxiclav Sandoz oder ein anderes Arzneimittel erhalten.

Erkrankungen, auf die Sie achten müssen

Amoxiclav Sandoz kann bestimmte vorliegende Erkrankungen verschlimmern oder

schwere Nebenwirkungen verursachen. Dazu gehören allergische Reaktionen,

Konvulsionen (Anfälle) und eine Entzündung des Dickdarms. Sie müssen während der

Anwendung von Amoxiclav Sandoz auf bestimmte Symptome achten, um das Risiko auf

Probleme zu senken. Siehe „Erkrankungen, auf die Sie achten müssen“ in Abschnitt 4.

Blut- und Harntests

Wenn Bluttests (wie eine Untersuchung der roten Blutkörperchen oder

Leberfunktionstests) oder Harntests (auf Glucose) durchgeführt werden, sagen Sie dem

Arzt oder Pflegepersonal bitte, dass Sie Amoxiclav Sandoz einnehmen. Amoxiclav

Sandoz kann nämlich die Ergebnisse dieser Arten von Tests beeinflussen.

Einnahme von Amoxiclav Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder

Pflanzenpräparate handelt.

Wenn Sie gleichzeitig mit Amoxiclav Sandoz Allopurinol einnehmen (bei Gicht), steigt

das Risiko auf eine allergische Hautreaktion.

Wenn Sie Probenecid einnehmen (bei Gicht), wird Ihr Arzt möglicherweise entscheiden,

Ihre Dosis von Amoxiclav Sandoz anzupassen.

Wenn Arzneimittel zur Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln (wie Warfarin)

gleichzeitig mit Amoxiclav Sandoz eingenommen werden, sind möglicherweise

zusätzliche Bluttests notwendig.

Amoxiclav Sandoz kann die Wirkungsweise von Methotrexat (ein Arzneimittel zur

Behandlung von Krebs oder rheumatischen Erkrankungen) beeinflussen.

Amoxiclav Sandoz kann die Wirkungsweise von Mycophenolat-Mofetil (ein

Arzneimittel zur Vorbeugung der Abstoßung von transplantierten Organen) beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Amoxiclav Sandoz kann Nebenwirkungen haben und die Symptome verhindern

möglicherweise, dass Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen können.

Sie dürfen keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nicht wohl

fühlen.

3.

Wie ist Amoxiclav Sandoz einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder ab 40 kg

Die übliche Dosis beträgt:

1 Tablette dreimal täglich

Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg

Kinder bis zu 6 Jahren sollten bevorzugt mit Amoxiclav Sandoz Suspension zum

Einnehmen oder Beuteln behandelt werden.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Amoxiclav Sandoz Tabletten

Kindern unter 40 kg verabreicht werden sollen. Die Tabletten sind für Kinder unter 25 kg

nicht geeignet.

Patienten mit Nieren- und Leberproblemen

Wenn Sie Nierenprobleme haben, wird die Dosis möglicherweise geändert. Ihr Arzt

kann auch eine andere Stärke oder ein anderes Arzneimittel auswählen.

Wenn Sie Leberprobleme haben, wird Ihr Blut möglicherweise öfter getestet, um die

Leberfunktion zu kontrollieren.

Wie ist Amoxiclav Sandoz einzunehmen?

Tabletten im Ganzen mit einem Glas Wasser zu Beginn einer Mahlzeit oder

unmittelbar davor schlucken.

Dosen gleichmäßig über den Tag verteilen, Mindestabstand 4 Stunden. Nie 2 Dosen

innerhalb 1 Stunde einnehmen.

Sie dürfen Amoxiclav Sandoz nicht länger als 2 Wochen einnehmen. Wenn Sie sich

noch stets nicht wohl fühlen, müssen Sie erneut zum Arzt gehen.

Wenn Sie eine größere Menge von Amoxiclav Sandoz eingenommen haben, als Sie

sollten

Wenn Sie zu viel Amoxiclav Sandoz einnehmen, können die Anzeichen

Magenbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Konvulsionen umfassen.

Gehen Sie so bald wie möglich zum Arzt. Nehmen Sie das Arzneimittel (Schachtel oder

Flasche) mit, um es dem Arzt zu zeigen.

Wenn Sie eine größere Menge von Amoxiclav Sandoz haben angewendet, kontaktieren

Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Amoxiclav Sandoz vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie sie so schnell wie möglich nach. Sie

dürfen die nächste Dosis nicht zu früh einnehmen. Warten Sie etwa 4 Stunden, bevor Sie

die nächste Dosis einnehmen.

Wenn Sie die Einnahme von Amoxiclav Sandoz abbrechen

Nehmen Sie Amoxiclav Sandoz bis zum Ende der Behandlung ein, auch wenn Sie sich

besser fühlen. Sie benötigen jede Dosis, um die Infektion zu bekämpfen. Wenn einige

Bakterien überleben, können sie erneut eine Infektion verursachen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem auftreten müssen.

Erkrankungen, auf die Sie achten müssen

Allergische Reaktionen:

Hautausschlag

Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis), die als rote oder violette erhabene Flecken

auf der Haut sichtbar sein kann, aber auch andere Körperteile betreffen kann

Fieber, Gelenkschmerzen, geschwollene Drüsen in Hals, Achsel oder Leiste

Schwellung, manchmal von Gesicht oder Mund (Angioödem), die Atembeschwerden

verursacht

Kollaps.

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome feststellen.

Brechen Sie die Einnahme von Amoxiclav Sandoz ab.

Entzündung des Dickdarms

Entzündung des Dickdarms, die wässrigen Durchfall, meist mit Blut und Schleim,

Magenschmerzen und/oder Fieber verursacht.

Wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt um Rat, wenn Sie diese

Symptome feststellen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

Durchfall (bei Erwachsenen).

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

Soor (Candida - eine Infektion von Vagina, Mund oder Hautfalten mit Hefepilzen)

Übelkeit, insbesondere bei hohen Dosen. Wenn Sie betroffen sind, sollten Sie

Amoxiclav Sandoz vor der Mahlzeit einnehmen.

Erbrechen

Durchfall (bei Kindern).

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

Hautausschlag, Juckreiz

Erhabener, juckender Ausschlag (Quaddeln)

Verdauungsstörung

Schwindel

Kopfschmerzen.

Gelegentliche Nebenwirkungen, die sich in Ihren Bluttests zeigen können:

Anstieg bestimmter Substanzen (Enzyme), die durch die Leber produziert werden.

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1000 Personen betreffen)

Hautausschlag, der möglicherweise mit Blasenbildung einhergeht und wie kleine

Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben durch eine hellere Zone, mit

einem dunklen Ring um den Rand - Erythema multiforme).

Wenn Sie eines dieser Symptome feststellen, wenden Sie sich dringend an einen Arzt.

Seltene Nebenwirkungen, die sich in Ihren Bluttests zeigen können:

geringe Anzahl an Blutkörperchen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind.

geringere Anzahl weißer Blutkörperchen

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Andere Nebenwirkungen wurden bei einer geringen Anzahl von Personen festgestellt,

aber ihre genaue Häufigkeit ist nicht bekannt.

Allergische Reaktionen (siehe oben)

Entzündung des Dickdarms (siehe oben)

Entzündung der schützenden Membran, die das Gehirn umgibt (aseptische

Meningitis)

Schwere Hautreaktionen:

ein großflächiger Ausschlag mit Blasen und Abschälen der Haut, insbesondere um

Mund, Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom), und eine

schwerere Form mit ausgedehntem Abschälen der Haut (mehr als 30 % der

Körperoberfläche - toxische epidermale Nekrolyse)

großflächiger roter Hautausschlag mit kleinen eitrigen Bläschen (bullöse

exfoliative Dermatitis)

ein roter, schuppender Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen

(exanthematöse Pustulosis)

Grippeähnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber und geschwollenen Drüsen

und anomalen Blutwerten (einschlieβlich erhöhter Spiegel der weiβen Blutzellen

[Eosinophilie] und der Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und

systemischen Symptomen [DRESS])

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome feststellen.

Leberentzündung (Hepatitis)

Gelbsucht, verursacht durch einen Anstieg der Blutwerte von Bilirubin (eine in der

Leber produzierte Substanz), wodurch Ihre Haut und Augen gelb erscheinen können

Entzündung der Nierentubuli

Längere Gerinnungszeit

Hyperaktivität

Konvulsionen (bei Personen, die hohe Dosen von Amoxiclav Sandoz erhalten oder

die Nierenprobleme haben)

Schwarze Zunge, die haarig aussieht

Flecken auf den Zähnen (bei Kindern), die normalerweise durch Putzen entfernt

werden können

Nebenwirkungen, die sich in Ihren Blut- oder Harntests zeigen können:

starke Senkung der Anzahl weißer Blutkörperchen

geringe Anzahl roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)

Kristalle im Harn.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (Details siehe unten). Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Belgien

Luxemburg

Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg.be

E-mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Direction de la Santé

http://www.ms.public.lu/fr/formulaires/pharmacie-

medicaments-vaccins/index.html

Centre Régional de Pharmacovigilance de

Lorraine Nancy (F)

http://crpv.chu-nancy.fr

5.

Wie ist Amoxiclav Sandoz aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach EXP

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25 °C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Amoxiclav Sandoz enthält

Die Wirkstoffe sind Amoxicillin und Clavulansäure.

1 Filmtablette enthält 500 mg Amoxicillin und 125 mg Clavulansäure.

Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumstearat, Talk, Povidon, mikrokristalline

Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Triethylcitrat, Hypromellose, Ethylcellulose,

Natriumlaurylsulfat, Cetylalkohol, Titandioxid E 171.

Wie Amoxiclav Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Amoxiclav Sandoz 500 mg /125 mg Filmtabletten

Die Filmtabletten sind gebrochen weiß, oval, bikonvex und haben an beiden Seiten eine

Bruchkerbe.

Inhalt der Packung:

Versiegelter Streifen aus Aluminiumfolie mit Polyethylenbeschichtung.

Packungsgrößen:

Einzelpackung mit 10, 12, 15, 16, 20, 24, 30, 36, 100x1 Filmtabletten

Anstaltspackung mit 100 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sandoz nv/sa

Telecom Gardens

Medialaan 40

B-1800 Vilvoorde

Hersteller

Sandoz GmbH

Biochemiestrasse 10

A-6250 Kundl/Tyrol, Österreich

Zulassungsnummer

BE209063

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Curam 625 mg – Filmtabletten

Amoxiclav Sandoz 500 mg/125 mg Filmtabletten

BIOCLAVID 500/125 MG FILMTABLETTEN

Bioclavid

Bioclavid 500 mg/125 mg kalvopäällysteinen tabletti

BIOCLAVID

AMOXICILLINE/CLAVULAANZUUR SANDOZ TABLET 500/125,

filmomhulde tabletten 500/125 mg

AMOXICILINA + ÁCIDO CLAVULÂNICO SANDOZ 500

MG + 125 MG COMPRIMIDOS REVESTIDOS

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 10/2017

Beratung/medizinische Information

Antibiotika werden zur Behandlung von Infektionen angewendet, die durch Bakterien

verursacht sind. Sie wirken nicht gegen Infektionen, die durch Viren verursacht sind.

Manchmal reagiert eine durch Bakterien verursachte Infektion nicht auf eine Behandlung

mit Antibiotika. Einer der häufigsten Gründe dafür liegt darin, dass die Bakterien, die die

Infektion verursachen, gegen das eingenommene Antibiotikum resistent sind. Das

bedeutet, dass sie trotz des Antibiotikums überleben und sich sogar vermehren können.

Bakterien können aus vielen Gründen gegen Antibiotika resistent werden. Ein sorgfältiger

Einsatz von Antibiotika kann zu einer Senkung der Wahrscheinlichkeit beitragen, mit der

Bakterien dagegen resistent werden.

Wenn Ihnen Ihr Arzt eine Behandlung mit einem Antibiotikum verschreibt, will er damit

nur Ihre aktuelle Erkrankung heilen. Wenn Sie folgende Ratschläge einhalten, tragen Sie

dazu bei, die Entwicklung von resistenten Bakterien zu verhindern, die die Wirkung des

Antibiotikums stoppen könnten.

Es ist sehr wichtig, dass Sie das Antibiotikum in der richtigen Dosis, zum richtigen

Zeitpunkt und während der richtigen Behandlungsdauer einnehmen. Lesen Sie die

Anweisungen auf dem Etikett, und wenn Ihnen irgendetwas unklar ist, fragen Sie

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie dürfen keine Antibiotika einnehmen, wenn Sie Ihnen nicht verschrieben wurden,

und Sie dürfen sie nur zur Behandlung der Infektion anwenden, für die sie

verschrieben wurden.

Sie dürfen keine Antibiotika einnehmen, die anderen Menschen verschrieben wurden,

auch wenn diese eine Infektion hatten, die ähnlich wie Ihre war.

Sie dürfen Antibiotika, die Ihnen verschrieben wurden, nie an Dritte weitergeben.

Wenn Sie noch Antibiotika übrig haben, nachdem Sie die Behandlung wie durch

Ihren Arzt verschrieben abgeschlossen haben, müssen Sie den Rest in eine Apotheke

bringen, wo man für die richtige Entsorgung sorgen wird.

9-11-2018

Sandoz Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of One Lot of Losartan Potassium and Hydrochlorothiazide Due to the Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in the Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Sandoz Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of One Lot of Losartan Potassium and Hydrochlorothiazide Due to the Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in the Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Sandoz Inc. is voluntarily recalling one lot of Losartan Potassium Hydrochlorothiazide Tablets, USP 100mg/25mg to the consumer level. This product is being recalled due to the trace amount of an impurity, N-nitrosodiethylamine (NDEA) contained in the API Losartan, USP manufactured by Zhejiang Huahai Pharmaceutical Co. Ltd. Sandoz Inc. Losartan Potassium Hydrochlorothiazide product is manufactured by Lek Pharmaceuticals dd, Ljubljana, Slovenia. This impurity, which is a substance that occurs naturally in ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

15-10-2018

Riximyo (Sandoz GmbH)

Riximyo (Sandoz GmbH)

Riximyo (Active substance: rituximab) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)6811 of Mon, 15 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

24-9-2018

Rixathon (Sandoz GmbH)

Rixathon (Sandoz GmbH)

Rixathon (Active substance: rituximab) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)6230 of Mon, 24 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

Binocrit (Sandoz GmbH)

Binocrit (Sandoz GmbH)

Binocrit (Active substance: epoetin alfa) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5856 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/725/II/WS/1406

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Zarzio (Sandoz GmbH)

Zarzio (Sandoz GmbH)

Zarzio (Active substance: Filgrastim) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5764 of Wed, 29 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5097 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4320

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5098 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4866

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5099 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4865

Europe -DG Health and Food Safety

13-7-2018

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Active substance: etanercept) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4712 of Fri, 13 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Active substance: temozolomide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4480 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4485 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

23-5-2018

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Active substance: infliximab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)3215 of Wed, 23 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4647

Europe -DG Health and Food Safety