Amoxicillin Sandoz 100mg/4ml

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Amoxicillin Sandoz 100mg/4ml Granulat zur Herstellung einer Suspension
  • Darreichungsform:
  • Granulat zur Herstellung einer Suspension
  • Zusammensetzung:
  • amoxicillinum anhydricum 100 mg ut amoxicillinum trihydricum, arom.: bergamottae aetheroleum, vanillinum et alia, aspartamum, conserv.: E 211, excipiens ad granulatum corresp. suspensio reconstituta 4 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Amoxicillin Sandoz 100mg/4ml Granulat zur Herstellung einer Suspension
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Infektionskrankheiten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 49923
  • Berechtigungsdatum:
  • 22-08-1990
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Amoxicillin Sandoz®

Sandoz Pharmaceuticals AG

Was ist Amoxicillin Sandoz und wann wird es angewendet?

Amoxicillin Sandoz ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline. Sein Wirkstoff,

Amoxicillin, zerstört zahlreiche Bakterien, die für häufig vorkommende Infektionen verantwortlich

sind.

Amoxicillin Sandoz wird ausschliesslich auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zur

Behandlung der folgenden bakteriellen Infektionen angewendet:

Infektionen der Nase, der Stirn-/Kieferhöhlen, des Halses, der Mandeln und der Ohren;

Infektionen der Atemwege (Bronchien und Lungen);

Infektionen der Nieren, Blase und Harnwege;

Magen- und Darminfektionen, Magengeschwür oder Duodenalulkus mit nachgewiesener

Helicobacter pylori-Infektion in Kombination mit Protonenpumpenhemmer und einem anderen

Antibiotikum;

Infektionen der Geschlechtsorgane (Tripper, Schleimausscheidung);

gynäkologische Infektionen;

Infektionen der Haut und Weichteile (Furunkeln, Abszesse, usw.);

Lyme'sche Krankheit (durch einen Zeckenbiss entsteht eine sich zentrifugal ausbreitende Rötung, die

mit allgemeinen körperlichen Beschwerden, wie Kopfschmerzen, einhergeht).

Amoxicillin Sandoz ist ebenfalls zur Verhütung der bakteriellen Herzinnenhautentzündung bei

zahnmedizinischen Eingriffen (z.B. Zahnextraktion, Zahnsteinentfernung, Zahnfüllung), bei

Endoskopien (Untersuchung der Innenflächen von Hohlorganen) und anderen Operationen

angezeigt, die häufig mit Infektionsrisiken einhergehen.

Die Einzeldosis von 3 g Amoxicillin Sandoz empfiehlt sich:

zur Behandlung des Trippers und von Infektionen der sogenannten unteren Harnwege

(Harnröhrenentzündung, Blasenentzündung);

zur Verhütung der bakteriellen Herzinnenhautentzündung bei zahnmedizinischen Eingriffen oder

anderen Operationen, die häufig mit Infektionsrisiken einhergehen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer

gegenwärtigen Erkrankung verschrieben.

Das Antibiotikum in Amoxicillin Sandoz ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche

Infektionskrankheiten verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht

richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von

sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an. Auch bei späteren

neuen Infektionen dürfen Sie Amoxicillin Sandoz nicht ohne erneute ärztliche Konsultation

anwenden.

Häufig verschwinden die Krankheitsanzeichen, bevor die Infektion vollständig ausgeheilt ist. Die

Behandlung darf deshalb nicht vorzeitig abgebrochen werden, auch wenn Sie sich besser fühlen. Je

nach Umständen kann die Behandlung bis zu zwei Wochen oder länger dauern, entsprechend den

Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.

Wann darf Amoxicillin Sandoz nicht angewendet werden?

Sie sollten Amoxicillin Sandoz nicht nehmen, wenn Sie früher auf die Penicilline oder

Cephalosporine allergisch reagiert haben. Eine Allergie oder eine Überempfindlichkeit zeigt sich in

Symptomen wie roten Hautflecken, Fieber oder einer schmerzhaften Zunge.

Bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit auf einen der anderen Bestandteile des

Arzneimittels darf Amoxicillin Sandoz nicht angewendet werden.

Sie dürfen Amoxicillin Sandoz nicht nehmen, wenn Sie an Pfeiffer'schem Drüsenfieber oder

lymphatischer Leukämie leiden.

Amoxicillin Sandoz, Granulat für Suspension ist wegen des in ihr enthaltenen Süssstoffes Aspartam,

der im Körper zu einer sogenannten Aminosäure (Phenylalanin) umgewandelt wird, nicht für

Patientinnen und Patienten geeignet, die an einer seltenen angeborenen Stoffwechselstörung der

Eiweissstoffe (sogenannte Phenylketonurie) leiden.

Wann ist bei der Einnahme von Amoxicillin Sandoz Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge oder

Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Bei Einnahme von Amoxicillin Sandoz sind Verdauungsstörungen möglich. Bei schweren

anhaltenden Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall ist das Präparat abzusetzen und

sofort der Arzt bzw. die Ärztin zu benachrichtigen. Der Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder

Apothekerin ist ebenfalls beim Auftreten von Hautausschlägen oder Juckreiz zu benachrichtigen.

Beim Auftreten von Durchfall dürfen keine Arzneimittel, welche die Darmperistaltik

(Darmbewegung) hemmen, eingenommen werden.

Wenn Sie an Allergien, Asthma, Heuschnupfen oder Nesselsucht leiden, ist bei der Anwendung von

Amoxicillin Sandoz wegen möglicher Überempfindlichkeit besondere Vorsicht geboten.

Patientinnen und Patienten, welche gleichzeitig Allopurinol-haltige Präparate (z.B. Zyloric®)

einnehmen müssen, neigen vermehrt zu Ausschlägen.

Wenn Sie Digoxin-haltige Präparate einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre

Ärztin oder Apothekerin informieren. Ebenso, wenn Sie Präparate zur Blutverdünnung

(Antikoagulantien) einnehmen.

Bei ungenügender Nieren- oder Leberfunktion ist Amoxicillin Sandoz nur mit Vorsicht anzuwenden.

Wenn Sie ein orales empfängnisverhütendes Mittel (Pille) nehmen, beachten Sie, dass seine

Wirksamkeit während der Amoxicillin Sandoz-Behandlung herabgesetzt sein kann. Während der

Behandlung mit Amoxicillin Sandoz sollten deshalb zusätzliche Massnahmen zur

Empfängnisverhütung getroffen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Amoxicillin Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft ist über die Einnahme von Arzneimitteln jeglicher Art mit grösster

Vorsicht und nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder

Apothekerin zu entscheiden.

Stillzeit

Da Amoxicillin Sandoz in die Muttermilch übertritt, ist bei Säuglingen mit der Möglichkeit einer

Überempfindlichkeitsreaktion (mit Symptomen wie Hautrötung und Fieber) oder Durchfall zu

rechnen. Deshalb sollte Amoxicillin Sandoz während der Stillzeit nicht eingenommen oder aber

abgestillt werden.

Informieren Sie auf jeden Fall Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn

Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen. Es sind die einzigen, die entscheiden können, ob

Sie in dieser Zeit Amoxicillin Sandoz nehmen dürfen.

Wie verwenden Sie Amoxicillin Sandoz?

Amoxicillin Sandoz kann ohne Wirkungseinbusse während oder nach dem Essen eingenommen

werden; dies verringert zudem die Risiken von Nebenwirkungen.

Die Dosierung ist abhängig vom Alter, vom Körpergewicht, von der Nierenfunktion der Patientin

bzw. des Patienten sowie vom Schweregrad der Infektion und der Empfindlichkeit des Keimes. Die

Filmtabletten werden unzerkaut, möglichst zu einer Mahlzeit und mit reichlich Flüssigkeit

geschluckt.

Sofern vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, gilt folgende Dosierung:

Erwachsene und Kinder über 40 kg

Leichte bis mittelschwere Infektionen

3-4× täglich 375–750 mg Amoxicillin Sandoz.

Harnwegsinfektionen:

3× 1000 mg (3 g) in einer Einzeldosis einnehmen.

Lyme'sche Krankheit:

3-4× täglich 750 mg bei hellrotem, langsam anwachsendem Ring mit zentraler Abblassung (=

Wanderröte) während 12 Tagen.

Eradikation des Helicobacter pylori

Erwachsene: 2× 1 Filmtablette Amoxicillin Sandoz 750 mg oder 2× 1 Filmtablette Amoxicillin

Sandoz 1000 mg in Kombination mit einem Protonenpumpenhemmer und einem anderen

Antibiotikum während 10-14 Tagen.

Kinder bis und mit 40 kg

Zur Bestimmung der angemessenen Dosierung geht der Arzt bzw. die Ärztin vom Körpergewicht

Ihres Kindes und vom Schweregrad der Infektion aus.

Allgemeine Richtlinien

50–100 mg/kg KG/Tag, aufgeteilt auf 3–4 Einzeldosen, oder

Gewicht

ca. Alter

Dosierungsmöglichkeit/Tag

≤5 kg

≤3 Monate

3-4× 100 mg

5-7 kg

3-6 Monate

4× 100 mg oder

3× 200 mg

7-10 kg

6-12 Monate 3-4× 200 mg

10-15 kg 1-3 Jahre

4× 200 mg oder

3× 400 mg

15-20 kg 3-6 Jahre

3-4× 400 mg

20-25 kg 6-8 Jahre

3-4× 400 mg

25-30 kg 8-10 Jahre

4× 400 mg

30-40 kg 10-12 Jahre

4× 400 mg

Lyme'sche Krankheit: 50 mg/kg Körpergewicht/24 Stunden bei Wanderröte.

Vorbeugung einer Herzinnenhautentzündung

Erwachsene und Kinder über 10 Jahre: 3× 1000 mg (3 g) ist in einer Einzeldosis ungefähr 1 Stunde

vor dem Eingriff, der zu einer bakteriellen Infektion führen könnte, einzunehmen.

Kinder bis zu 10 Jahren: die Hälfte der Dosis für Erwachsene.

Spezielle Dosierungsanweisung

Niereninsuffizienz (= schlechtes Funktionieren der Nieren)

Sie müssen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie an einer Niereninsuffizienz leiden. Er

bzw. sie wird Ihnen dann eine auf Ihren individuellen Fall eingestellte Dosierung verordnen, die vom

obigen Dosierungsschema abweichen kann.

Eine begonnene Antibiotika-Behandlung sollte so lange wie vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet

durchgeführt werden.

Die Krankheitssymptome verschwinden oft, bevor die Infektion vollständig ausgeheilt ist. Eine

ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der Behandlung kann ein erneutes

Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung oder Therapiedauer. Wenn Sie glauben,

das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker

bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Zubereitung der Suspension

Die Suspension wird normalerweise vom Apotheker bzw. von der Apothekerin zubereitet. Falls die

Suspension nicht zubereitet ist, muss dem Granulat Leitungswasser wie folgt zugegeben werden:

Suspension 100 mg/4 ml

Die Flasche mit dem Granulat schütteln. Mit Leitungswasser vorsichtig bis zum Markierungsstrich

auf der Flasche auffüllen. Gut schütteln. Kurze Zeit stehen lassen. Bei Bedarf nochmals

Leitungswasser bis zum Markierungsstrich auf der Flasche hinzufügen. Dies ergibt 100 ml

gebrauchsfertige Amoxicillin Sandoz 100 mg/4 ml Suspension.

Suspension 200 mg/4 ml

Die Flasche mit dem Granulat schütteln. Mit Leitungswasser vorsichtig bis zum Markierungsstrich

auf der Flasche auffüllen. Gut schütteln. Kurze Zeit stehen lassen. Bei Bedarf nochmals

Leitungswasser bis zum Markierungsstrich auf der Flasche hinzufügen. Dies ergibt 100 ml

gebrauchsfertige Amoxicillin Sandoz 200 mg/4 ml Suspension.

Die Suspension ist vor jedem Gebrauch zu schütteln.

Entnahme der gebrauchsfertigen Suspension mittels Dosierspritze (nur für 200 mg/4 ml Suspension)

·Flasche unmittelbar vor jeder Entnahme schütteln.

·Beiliegenden gelochten Stopfen (Adapter) in den Flaschenhals drücken. Der Stopfen verbindet die

Dosierspritze mit der Flasche und bleibt im Flaschenhals.

·Dosierspritze fest in die Öffnung des Stopfens stecken. Der Spritzkolben soll dabei bis zum

Anschlag in der Spritze stecken.

·Flasche mit der aufgesetzten Dosierspritze vorsichtig umdrehen. Den Spritzkolben langsam bis zur

verordneten Anzahl Milliliter (ml) nach unten ziehen. Bei Luftblasen im aufgezogenen Saft, den

Kolben wieder in die Spritze drücken und erneut langsam füllen.

·Flasche mit der aufgesetzten Dosierspritze wieder aufrecht stellen und die Spritze aus dem

gelochten Kolben ziehen.

Einnahme der gebrauchsfertigen Suspension mittels Messpipette (für 100 mg/4 ml Suspension) oder

Dosierspritze (für 200 mg/4 ml Suspension)

Der Saft kann direkt aus der Messpipette bzw. Dosierspritze in den Mund entleert werden oder zur

Einnahme auf einen Löffel gegeben werden. Bei direkter Gabe in den Mund soll der Patient aufrecht

sitzen. Bei einer Dosierungsempfehlung von mehr als 5 ml muss die Messpipette bzw. Dosierspritze

mehrmals aufgezogen werden.

Flasche nach jedem Gebrauch gut verschliessen. Die Messpipette bzw. Dosierspritze nach der

Einnahme durch mehrmaliges Füllen und Entleeren mit klarem Wasser reinigen.

Welche Nebenwirkungen kann Amoxicillin Sandoz haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Amoxicillin Sandoz

auftreten: Verdauungsstörungen wie Magenbeschwerden, Übelkeit oder Durchfall. Ebenfalls können

Reaktionen wie Erbrechen, Brechreiz, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Blähungen und

Entzündung der Zunge oder der Mundschleimhaut vorkommen.

Wenn Amoxicillin Sandoz zu Beginn der Mahlzeiten eingenommen wird, sind die Magen-Darm-

Beschwerden weniger häufig.

Hautausschläge, Hautrötungen, Juckreiz und Urtikaria (Nesselsucht) können auftreten.

Pilzinfektionen der Haut/Schleimhäute wurden sehr selten beobachtet.

Selten können Erregung, Angst, Schlaflosigkeit, Verwirrung, Verhaltensänderungen, Benommenheit

und Empfindungsstörungen auftreten.

Sehr selten wurden Schwindelgefühle, Konvulsionen und Hyperkinesie (übermässige

Bewegungsaktivität), Blutbildveränderungen, Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit,

Leberentzündung (Hepatitis), Nierenentzündung und Nierenfunktionsstörungen beobachtet.

Nach Einnahme der Suspension sind oberflächliche Veränderungen der Zahnfärbung beschrieben

worden. Diese Erscheinung verschwindet gewöhnlich mit dem Zähneputzen wieder.

Sehr selten wurde eine dunkel belegte Zunge beobachtet.

Bei der Verabreichung von Amoxicillin im Alter von 0-9 Monate können Zahnschmelzschäden (z.B.

weisse Streifung, Verfärbung) der definitiven Schneidezähne nicht ausgeschlossen werden.

Allergische Reaktionen, wie sie nachstehend beschrieben werden, sind mit Amoxicillin Sandoz

häufig; wie bei allen Arzneimitteln der Gruppe der Penicilline. Über Gelbsucht wurde selten

berichtet.

Konsultieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin beim Auftreten von:

·Nesselfieber, grossflächigem Hautausschlag, Hautrötungen;

·gelblicher Farbe der Haut oder vom weissen Teil der Augen;

·plötzlich einsetzenden Bauchschmerzen oder Erbrechen;

·schweren, blutigen oder anhaltenden Durchfällen;

·Atemproblemen in Form von Asthmaanfällen und Heuschnupfen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Amoxicillin Sandoz Filmtabletten und Granulat in der Originalverpackung, bei Raumtemperatur

(15‒25 °C), vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern. Die zubereitete

Suspension kann für 14 Tage im Kühlschrank (2‒8 °C) aufbewahrt werden.

Die Arzneimittel dürfen nur bis zu dem auf der Packung mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Bringen Sie das Arzneimittel nach Beendigung der Behandlung mit dem restlichen Inhalt Ihrer

Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen

zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Amoxicillin Sandoz enthalten?

Amoxicillin Sandoz 375, Filmtabletten

1 Filmtablette enthält: Amoxicillinum anhydricum (als Amoxicillinum trihydricum) 375 mg und

Hilfsstoffe.

Amoxicillin Sandoz 500, Filmtabletten

1 Filmtablette enthält: Amoxicillinum anhydricum (als Amoxicillinum trihydricum) 500 mg und

Hilfsstoffe.

Amoxicillin Sandoz 750, Filmtabletten

1 Filmtablette enthält: Amoxicillinum anhydricum (als Amoxicillinum trihydricum) 750 mg und

Hilfsstoffe.

Amoxicillin Sandoz 1000, Filmtabletten

1 Filmtablette enthält: Amoxicillinum anhydricum (als Amoxicillinum trihydricum) 1000 mg und

Hilfsstoffe.

Amoxicillin Sandoz 100 mg/4 ml (Suspension)

4 ml der zubereiteten Suspension Amoxicillin Sandoz 100 mg/4 ml enthalten: Amoxicillinum

anhydricum 100 mg als Amoxicillinum trihydricum; Aspartamum, Aromatica: Bergamottae

aetheroleum, Vanillinum et alia, Konserv.: E 211 (Natriumbenzoat) und weitere Hilfsstoffe.

Amoxicillin Sandoz 200 mg/4 ml (Suspension)

4 ml der zubereiteten Suspension Amoxicillin Sandoz 200 mg/4 ml enthalten: Amoxicillinum

anhydricum 200 mg als Amoxicillinum trihydricum; Aspartamum, Aromatica: Bergamottae

aetheroleum, Vanillinum et alia, Konserv.: E 211 (Natriumbenzoat) und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

57317 (375 mg Filmtabletten), 49924 (500/750/1000 Filmtabletten), 49923 (Granulat zur Herstellung

einer Suspension 100 mg/4 ml und 200 mg/4 ml) (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Amoxicillin Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Amoxicillin Sandoz 375: Packungen zu 16 Filmtabletten.

Amoxicillin Sandoz 500: Packungen zu 20 Filmtabletten.

Amoxicillin Sandoz 750: Packungen zu 20 Filmtabletten.

Amoxicillin Sandoz 1000: Packungen zu 14 und 20 Filmtabletten.

Amoxicillin Sandoz 100 mg/4 ml Suspension: Flasche mit Granulat für 100 ml Suspension (mit

graduierter Messpipette 5 ml).

Amoxicillin Sandoz 200 mg/4 ml Suspension: Flasche mit Granulat für 100 ml Suspension (mit

Dosierspritze 5 ml), graduiert mit 0,5 ml-Schritten.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2010 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.