Amoxi-Mepha 200 mg/4 mL zuckerfrei

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Amoxi-Mepha 200 mg/4 mL zuckerfrei Granulat zur Zubereitung einer Suspension zum Einnehmen
  • Darreichungsform:
  • Granulat zur Zubereitung einer Suspension zum Einnehmen
  • Zusammensetzung:
  • amoxicillinum anhydricum 200 mg bis amoxicillinum trihydricum, arom.: bergamottae aetheroleum, vanillinum und andere aspartamum, conserv.: E 211, excipiens ad granulatum Endwerte. Aussetzung reconstituta 4 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Amoxi-Mepha 200 mg/4 mL zuckerfrei Granulat zur Zubereitung einer Suspension zum Einnehmen
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Infektionskrankheiten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 49929
  • Berechtigungsdatum:
  • 21-09-1990
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Amoxi-Mepha Lactab®/- zuckerfrei, Granulat zur Zubereitung einer Suspension

Mepha Pharma AG

Was ist Amoxi-Mepha und wann wird es angewendet?

Amoxi-Mepha ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline. Sein Wirkstoff, Amoxicillin,

zerstört zahlreiche Bakterien, die für häufig vorkommende Infektionen verantwortlich sind.

Amoxi-Mepha wird ausschliesslich auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zur Behandlung

der folgenden bakteriellen Infektionen angewendet:

Infektionen der Nase, der Stirn-/Kieferhöhlen, des Halses, der Mandeln und der Ohren;

Infektionen der Atemwege (Bronchien und Lungen);

Infektionen der Nieren, Blase und Harnwege;

Magen- und Darminfektionen; Magengeschwür oder Duodenalulkus mit nachgewiesener

Helicobacter pylori-Infektion in Kombination mit Protonenpumpenhemmer und einem anderen

Antibiotikum.

Infektionen der Geschlechtsorgane (Tripper, Schleimausscheidung);

gynäkologische Infektionen;

Infektionen der Haut und Weichteile (Furunkeln, Abszesse, usw.).

Lyme'sche Krankheit (durch einen Zeckenbiss entsteht eine sich zentrifugal ausbreitende Rötung, die

mit allgemeinen körperlichen Beschwerden, wie Kopfschmerzen, einhergeht).

Amoxi-Mepha ist ebenfalls zur Verhütung der bakteriellen Herzinnenhautentzündung bei

zahnmedizinischen Eingriffen (z.B. Zahnextraktion, Zahnsteinentfernung, Zahnfüllung), bei

Endoskopien (Untersuchung der Innenflächen von Hohlorganen) und anderen Operationen

angezeigt, die häufig mit Infektionsrisiken einhergehen.

Die Einzeldosis von 3 g Amoxi-Mepha empfiehlt sich:

·zur Behandlung des Trippers und von Infektionen der sogenannten unteren Harnwege

(Harnröhrenentzündung, Blasenentzündung);

·zur Verhütung der bakteriellen Herzinnenhautentzündung bei zahnmedizinischen Eingriffen oder

anderen Operationen, die häufig mit Infektionsrisiken einhergehen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer

gegenwärtigen Erkrankung verschrieben.

Das Antibiotikum in Amoxi-Mepha ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche

Infektionskrankheiten verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht

richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von

sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an. Auch bei späteren

neuen Infektionen dürfen Sie Amoxi-Mepha nicht ohne erneute ärztliche Konsultation anwenden.

Häufig verschwinden die Krankheitsanzeichen, bevor die Infektion vollständig ausgeheilt ist. Die

Behandlung darf deshalb nicht vorzeitig abgebrochen werden, auch wenn Sie sich besser fühlen. Je

nach Umständen kann die Behandlung bis zu zwei Wochen oder länger dauern, entsprechend den

Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.

Wann darf Amoxi-Mepha nicht angewendet werden?

Sie sollten Amoxi-Mepha nicht nehmen, wenn Sie früher auf Penicilline oder Cephalosporine

allergisch reagiert haben. Eine Allergie oder eine Überempfindlichkeit zeigt sich in Symptomen wie

rote Hautflecken, Fieber oder einer schmerzhaften Zunge.

Die Amoxi-Mepha 200 mg/4 ml, zuckerfrei, Suspension, ist wegen des in ihr enthaltenen Süssstoffes

Aspartam, der im Körper zu einer sogenannten Aminosäure (Phenylalanin) umgewandelt wird, nicht

für Patientinnen und Patienten geeignet, die an einer seltenen angeborenen Stoffwechselstörung der

Eiweissstoffe (sogenannte Phenylketonurie) leiden.

Bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit auf einen der anderen Bestandteile des

Arzneimittels darf Amoxi-Mepha nicht angewendet werden.

Sie dürfen Amoxi-Mepha nicht einnehmen, wenn Sie an Pfeifferschem Drüsenfieber oder an

lymphatischer Leukämie leiden.

Wann ist bei der Einnahme von Amoxi-Mepha Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge oder

Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Bei Einnahme von Amoxi-Mepha sind Verdauungsstörungen möglich. Bei schweren anhaltenden

Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall ist das Präparat abzusetzen und sofort der Arzt

bzw. die Ärztin zu benachrichtigen. Der Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin ist

ebenfalls beim Auftreten von Hautausschlägen oder Juckreiz zu benachrichtigen.

Bei Auftreten von Durchfall dürfen keine Arzneimittel, welche die Darmperistaltik (Darmbewegung)

hemmen, eingenommen werden.

Wenn Sie an Allergien wie Asthma, Heuschnupfen oder Nesselsucht leiden, ist bei der Anwendung

von Amoxi-Mepha wegen möglicher Überempfindlichkeit besondere Vorsicht geboten.

Nach Einnahme von Amoxi-Mepha sind einzelne Fälle besonders schwerwiegender allergischer

Reaktionen, wie das (möglicherweise lebensbedrohliche) Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie

und systemischen Symptomen (DRESS)» beschrieben worden. Anzeichen solcher Hautreaktionen

sind:

·Grippeähnliche Symptome mit Hautausschlag und Fieber,

·Hautausschlag

·Schwellungen im Gesicht oder anderen Körperstellen

Sollten Sie nach Einnahme von Amoxi-Mepha solche Symptome bei sich feststellen, müssen Sie die

Behandlung abbrechen und sich sofort mit einem Arzt oder einer Ärztin in Verbindung setzen!

Teilen Sie Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin ausserdem mitwenn Sie in der Vergangenheit solche Symptome

(DRESS-Syndrom) in Zusammenhang mit anderen Arzneimitteln hatten, da Amoxicillin erneut ein

DRESS-Syndrom auslösen kann.

Patientinnen und Patienten, welche gleichzeitig Allopurinol-haltige Präparate (z.B. Zyloric®)

einnehmen müssen, neigen vermehrt zu Ausschlägen.

Wenn Sie Digoxin-haltige Präparate einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre

Ärztin oder Apothekerin informieren. Ebenso wenn Sie Präparate zur Blutverdünnung

(Antikoagulantien) einnehmen.

Bei ungenügender Nieren- oder Leberfunktion ist Amoxi-Mepha nur mit Vorsicht anzuwenden.

Wenn Sie ein orales empfängnisverhütendes Mittel (Pille) nehmen, beachten Sie, dass seine

Wirksamkeit während der Amoxi-Mepha-Behandlung herabgesetzt sein kann. Während der

Behandlung mit Amoxi-Mepha sollten deshalb zusätzliche Massnahmen zur Empfängnisverhütung

getroffen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder

äusserlich anwenden!

Darf Amoxi-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft ist über die Einnahme von Arzneimitteln jeglicher Art mit grösster

Vorsicht und nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder

Apothekerin zu entscheiden.

Stillzeit

Da Amoxi-Mepha in die Muttermilch übertritt, ist bei Säuglingen mit der Möglichkeit einer

Überempfindlichkeitsreaktion (mit Symptomen wie Hautrötung und Fieber) oder Durchfall zu

rechnen. Deshalb sollte Amoxi-Mepha während der Stillzeit nicht eingenommen oder aber abgestillt

werden.

Informieren Sie auf jeden Fall Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn

Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen möchten. Es sind die einzigen, die entscheiden

können, ob Sie in dieser Zeit Amoxi-Mepha nehmen dürfen.

Wie verwenden Sie Amoxi-Mepha?

Amoxi-Mepha kann ohne Wirkungseinbusse während oder nach dem Essen eingenommen werden;

dies verringert zudem die Risiken von Nebenwirkungen.

Die Lactab werden unzerkaut, möglichst zu einer Mahlzeit und mit reichlich Flüssigkeit geschluckt.

Die Dosierung ist abhängig vom Alter, vom Körpergewicht, von der Nierenfunktion der Patientin

bzw. des Patienten sowie vom Schweregrad der Infektion und der Empfindlichkeit des Keimes.

Sofern vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, gilt folgende Dosierung:

Erwachsene und Kinder über 40 kg

Leichte bis mittelschwere Infektionen: 3-4× täglich 375–750 mg Amoxi-Mepha.

Harnwegsinfektionen: 3 g (z.B. 4× 750 mg oder 3× 1000 mg) in einer Einzeldosis einzunehmen.

Lyme'sche Krankheit: 3-4× täglich 750 mg bei hellrotem, langsam anwachsendem Ring mit zentraler

Abblassung (= Wanderröte) während 12 Tagen.

Eradikation des Helicobacter pylori:

Erwachsene: 2× 1 Lactab Amoxi-Mepha 750 oder 2× 1 Lactab Amoxi-Mepha 1000 in Kombination

mit einem Protonenpumpenhemmer und einem anderen Antibiotikum während 10–14 Tagen.

Kinder bis und mit 40 kg

Zur Bestimmung der angemessenen Dosierung geht der Arzt bzw. die Ärztin vom Körpergewicht

Ihres Kindes und vom Schweregrad der Infektion aus.

Zur Behandlung von Infektionen bei Kindern ist die Amoxi-Mepha Suspension geeignet.

Allgemeine Richtlinien

50-100 mg/kg KG/Tag, aufgeteilt auf 3-4 Einzeldosen, oder

Gewicht

ca. Alter

Dosierungsmöglichkeit/Tag

≤5 kg

≤3 Monate

3-4× 100 mg

6-7 kg

3-6 Monate

4× 100 mg oder 3× 200 mg

8-10 kg

6-12 Monate 3-4× 200 mg

11-15 kg 1-3 Jahre

4× 200 mg oder 3× 400 mg

16-20 kg 3-6 Jahre

3-4× 400 mg

21-25 kg 6-8 Jahre

3-4× 400 mg

26-30 kg 8-10 Jahre

4× 400 mg

31-40 kg 10-12 Jahre

4× 400 mg

Lyme'sche Krankheit

50 mg/kg KG/24 Std. bei Wanderröte.

Vorbeugung einer Herzinnenhautentzündung

Erwachsene und Kinder über 10 Jahre: 3 x 1000 mg oder 4x 750 mg (3 g) ist in einer Einzeldosis

ungefähr 1 Stunde vor dem Eingriff, der zu einer bakteriellen Infektion führen könnte, einzunehmen

Kinder bis zu 10 Jahren: die Hälfte der Dosis für Erwachsene

Spezielle Dosierungsanweisung

Niereninsuffizienz (= schlechtes Funktionieren der Nieren)

Sie müssen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie an einer Niereninsuffizienz leiden.

Er/Sie wird Ihnen dann eine auf Ihren individuellen Fall eingestellte Dosierung verordnen, die vom

obigen Dosierungsschema abweichen kann.

Eine begonnene Antibiotika-Behandlung sollte so lange wie vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet

durchgeführt werden.

Die Krankheitssymptome verschwinden oft, bevor die Infektion vollständig ausgeheilt ist. Eine

ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der Behandlung kann ein erneutes

Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung oder Therapiedauer. Wenn Sie glauben,

das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker

bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Zubereitung der Suspension

Die Suspension wird normalerweise vom Apotheker bzw. von der Apothekerin zubereitet. Falls die

Suspension nicht zubereitet ist, muss dem Granulat Leitungswasser wie folgt zugegeben werden:

Amoxi-Mepha 200 mg/4 ml, zuckerfrei, Suspension mit Dosierungspipette

Die Flasche mit dem Granulat schütteln. Mit Leitungswasser vorsichtig bis zur Markierungsrille auf

der Flasche auffüllen. Gut schütteln. Kurze Zeit stehen lassen. Bei Bedarf nochmals Leitungswasser

bis zur Markierungsrille auf der Flasche hinzufügen. Dies ergibt 100 ml gebrauchsfertige Amoxi-

Mepha 200 mg/4 ml Suspension.

Die Suspension ist vor jedem Gebrauch zu schütteln.

Entnahme der gebrauchsfertigen Suspension mittels Dosierungspipette

·Flasche unmittelbar vor jeder Entnahme schütteln.

·Beiliegenden gelochten Stopfen (Adapter) in den Flaschenhals drücken. Der Stopfen verbindet die

Dosierungspipette mit der Flasche und bleibt im Flaschenhals.

·Dosierungspipette fest in die Öffnung des Stopfens stecken. Der Pipettenkolben soll dabei bis zum

Anschlag in der Pipette stecken.

·Flasche mit der aufgesetzten Dosierungspipette vorsichtig umdrehen. Den Pipettenkolben langsam

bis zur verordneten Anzahl Milliliter (ml) nach unten ziehen. Bei Luftblasen im aufgezogenen Saft,

den Kolben wieder in die Pipette drücken und erneut langsam füllen.

·Flasche mit der aufgesetzten Dosierungspipette wieder aufrecht stellen und die Pipette aus dem

gelochten Kolben ziehen.

Einnahme der gebrauchsfertigen Suspension mittels Dosierungspipette

Der Saft kann direkt aus der Dosierungspipette in den Mund entleert werden oder zur Einnahme auf

einen Ess- oder Kaffeelöffel gegeben werden. Bei direkter Gabe in den Mund soll der Patient

aufrecht sitzen.

Flasche nach jedem Gebrauch gut verschliessen. Die Dosierungspipette nach der Einnahme durch

mehrmaliges Füllen und Entleeren mit klarem Wasser reinigen.

Welche Nebenwirkungen kann Amoxi-Mepha haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Amoxi-Mepha auftreten:

Verdauungsstörungen wie Magenbeschwerden, Übelkeit oder Durchfall. Ebenfalls können

Reaktionen wie Erbrechen, Brechreiz, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Blähungen und

Entzündung der Zunge oder der Mundschleimhaut vorkommen.

Wenn Amoxi-Mepha zu Beginn der Mahlzeiten eingenommen wird, sind die Magen-Darm-

Beschwerden weniger häufig.

Allergische Reaktionen sind mit Amoxi-Mepha häufig, wie bei allen Arzneimitteln der Gruppe der

Penicilline.

Hautausschläge, Hautrötungen, Juckreiz und Urtikaria (Nesselsucht) können auftreten.

Pilzinfektionen der Haut/Schleimhäute wurden sehr selten beobachtet.

Selten können Erregung, Angst, Schlaflosigkeit, Verwirrung, Verhaltensänderungen, Benommenheit

und Empfindungsstörungen auftreten.

Sehr selten wurden Schwindelgefühle, Konvulsionen und Hyperkinesie (übermässige

Bewegungsaktivität), Blutbildveränderungen, Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit,

Leberentzündung (Hepatitis), Nierenentzündung und Nierenfunktionsstörungen beobachtet.

Nach Einnahme der Suspension sind oberflächliche Veränderungen der Zahnfärbung beschrieben

worden. Diese Erscheinung verschwindet gewöhnlich mit dem Zähneputzen wieder.

Sehr selten wurde eine dunkel belegte Zunge beobachtet.

Bei der Verabreichung von Amoxicillin im Alter von 0-9 Monaten können Zahnschmelzschäden

(z.B. weisse Streifung, Verfärbung) der definitiven Schneidezähne nicht ausgeschlossen werden.

Sehr selten wurden grippe-ähnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Drüsen

und abnormalen Blutwerten (einschliesslich weisse Blutzellen (Eosinophilie) und Leberenzyme

(Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)) beobachtet. (siehe

«wann ist bei der Einnahme von Amoxi-Mepha Vorsicht geboten»)

Über Gelbsucht wurde selten berichtet. Einzelfälle von aseptischer Hirnhautentzündung sind

aufgetreten.

Konsultieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin beim Auftreten von:

·Nesselfieber, grossflächigem Hautausschlag; Hautrötungen;

·gelblicher Farbe der Haut oder vom weissen Teil der Augen;

·plötzlich einsetzenden Bauchschmerzen oder Erbrechen;

·schweren, blutigen oder anhaltenden Durchfällen;

·Atemproblemen in Form von Asthmaanfällen und Heuschnupfen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.

Amoxi-Mepha Lactab sind in der Originalverpackung, trocken und nicht über 25 °C zu lagern.

Amoxi-Mepha Granulat für Suspensionen ist trocken und bei Raumtemperatur (15-25 °C) zu lagern.

Die zubereitete Suspension muss im Kühlschrank (2-8 °C) gelagert werden und ist 14 Tage haltbar.

Die Arzneimittel dürfen nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle

(Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Amoxi-Mepha enthalten?

Amoxi-Mepha 375 Lactab

1 Lactab enthält: Amoxicillin (als Amoxicillintrihydrat) 375 mg Hilfsstoffe.

Amoxi-Mepha 500 Lactab

1 Lactab enthält: Amoxicillin (als Amoxicillintrihydrat) 500 mg Hilfsstoffe.

Amoxi-Mepha 750 Lactab

1 Lactab enthält: Amoxicillin (als Amoxicillintrihydrat) 750 mg Hilfsstoffe.

Amoxi-Mepha 1000 Lactab

1 Lactab enthält: Amoxicillin (als Amoxicillintrihydrat) 1000 mg Hilfsstoffe.

Amoxi-Mepha 200 mg/4 ml zuckerfrei, Granulat zur Zubereitung einer Suspension

4 ml der zubereiteten Suspension enthalten: Amoxicillinum anhydricum 200 mg als Amoxicillinum

trihydricum; Aspartamum, Aromatica: Bergamottae aetheroleum, Vanillinum und andere, Konserv.:

E 211 (Natriumbenzoat) und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

44911 (Lactab), 49929 (Suspension) (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Amoxi-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Amoxi-Mepha 375 Lactab

Packungen zu 16 Lactab (mit Bruchrille).

Amoxi-Mepha 500 Lactab

Packungen zu 20 Lactab (mit Bruchrille).

Amoxi-Mepha 750 Lactab

Packungen zu 20 Lactab (mit Bruchrille).

Amoxi-Mepha 1000 Lactab

Packungen zu 20 Lactab (mit Bruchrille).

Amoxi-Mepha 200 mg/4 ml, zuckerfrei Granulat zur Zubereitung einer Suspension

Flasche mit Granulat für 100 ml Suspension (mit Dosierungspipette 5 ml, graduiert in 0,5 ml-

Schritten).

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2018 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

Interne Versionsnummer: 7.3