Amlodipin/Valsartan G.L.

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Amlodipin/Valsartan G.L. 10 mg/160 mg-Filmtabletten
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Amlodipin/Valsartan G.L. 10 mg/160 mg-Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 137435
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-02-2017
  • Letzte Änderung:
  • 07-03-2018

Öffentlichen Beurteilungsberichts

Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

Traisengasse 5 l 1200 Wien l ÖSTERREICH l www.ages.at

DVR: 0014541 l Registergericht: Handelsgericht Wien l Firmenbuch: FN 223056z l UID: ATU 54088605

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National Public Assessment Report

Öffentlicher Beurteilungsbericht

Bezeichnung der Arzneispezialität:

Amlodipin/Valsartan ARAC 10 mg/160 mg-

Filmtabletten

Teil I:

Informationen über das Verfahren........................................................................................2

Teil II:

Fachinformation (SPC), Gebrauchsinformation.......................................................................3

Teil III:

Wissenschaftliche Diskussion während des Verfahrens ...........................................................4

Teil IV:

Relevante Änderungen nach Zulassung...............................................................................16

Dieser öffentliche Beurteilungsbericht wurde am 27.02.2017 erstellt.

Medizinmarktaufsicht

Traisengasse 5 | 1200 Wien | ÖSTERREICH

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Teil I:Informationen über das Verfahren

1.

Bezeichnung der Arzneispezialität bei Zulassung

Amlodipin/Valsartan ARAC 10 mg/160 mg-Filmtabletten

2.

Antragstyp

Arzneispezialität - human (z.B. bezugnehmende Zulassung gemäß § 10 Abs. 1 und 15 des

Arzneimittelgesetzes (AMG), BGBl. Nr. 185/1983 idgF)

3.

Wirkstoffe

AMLODIPIN BESILAT, VALSARTAN

4.

Darreichungsform

Filmtablette

5.

Stärke

10 mg/160 mg

6.

Zulassungsinhaber

“ARAC” AT REGULATORY AFFAIRS CONSULTING GMBH

Kirchengasse 48/3

1070 Wien

Österreich

7.

Verfahrensnummer

9634233

8.

Zulassungsnummer

137435

9.

Zulassungsdatum

14.02.2017

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Teil II:

Fachinformation (SPC), Gebrauchsinformation

Die aktuelle Fachinformation (SPC) finden Sie unter folgendem Link:

https://aspregister.basg.gv.at/document/servlet?action=show&zulnr=137435&type=DOTC_FACH_INFO

Die aktuelle Gebrauchsinformation finden Sie unter folgendem Link:

https://aspregister.basg.gv.at/document/servlet?action=show&zulnr=137435&type=DOTC_GEBR_INFO

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Teil III:

Wissenschaftliche Diskussion während des Verfahrens

1.

Einleitung

2.

Qualitätsaspekte

2.1.

Einleitung

Bei Amlodipin/Valsartan ARAC 10 mg/160 mg-Filmtabletten handelt es sich um weiße, ovale (13,5 x 7

mm), bikonvexe Filmtablette (mit dem Aufdruck „3“ auf der einen und „LD“ auf der anderen Seite),

welche in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen verpackt sind.

2.2.

Wirkstoffe

2.2.a.

Beschreibung

Die Wirkstoffe im vorliegenden Arzneimittel sind:

AMLODIPIN BESILAT

Der Wirkstoff ist ein weißes Pulver.

VALSARTAN

Der Wirkstoff ist ein weißes Pulver.

2.2.b.

Spezifikation und Kontrolle

Die Spezifikation der Wirkstoffe entspricht den Anforderungen des aktuellen wissenschaftlichen Standes.

Durch die Vorlage entsprechender Daten der Wirkstoffkontrolle wurde die ausreichende Qualität des

Wirkstoffes belegt.

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2.2.c.

Stabilität

Die Stabilität der Wirkstoffe wurde unter ICH Bedingungen getestet. Die übermittelten Ergebnisse der

Stabilitätsuntersuchungen belegen die festgesetzte Retest-Periode.

2.3

Fertigprodukt

2.3.a.

Zusammensetzung

Wirkstoffe:

Jede Filmtablette enthält 10 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 160 mg Valsartan.

Hilfsstoffe:

Tablettenkern

Mikrokristalline Cellulose

Povidon (K-29/32)

Croscarmellose-Natrium

Talkum

Magnesiumstearat

Filmüberzug

Hypromellose

Titandioxid (E 171)

Macrogol

2.3.b.

Hersteller

Der für die Chargenfreigabe verantwortliche Hersteller ist Balkanpharma-Dupnitsa AD, 3 Samokovsko

Shosse Str., 2600 Dupnitsa, Bulgarien.

2.3.c.

Pharmazeutische Entwicklung

Die Entwicklung des Produktes wurde hinreichend durchgeführt und für ausreichend befunden. Der

Einsatz aller vorhandenen Hilfsstoffe wurde beschrieben.

2.3.d.

Freigabespezifikation und Kontrolle

Die Freigabespezifikation beinhaltet die Kontrolle aller für diese Darreichungsform relevanten Parameter.

Es liegen ausreichend Daten von der Fertigproduktkontrolle des Arzneimittels vor, welche die Einhaltung

der Vorgaben der Freigabespezifikation belegen.

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2.3.e.

Abpackung

Die Verpackung des Arzneimittels PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen entspricht den aktuellen,

gesetzlichen Anforderungen.

2.3.f

Stabilität

Die Stabilität des Arzneimittels wurde unter ICH Bedingungen getestet.

Aufgrund dieser Datenlage wurde eine Laufzeit für das Arzneimittel von 3 Jahren festgelegt. Als

Lagerungsbedingungen werden empfohlen:

Nicht über 30°C lagern.

2.4.

Zusammenfassung

Die pharmazeutische Qualität von Amlodipin/Valsartan ARAC 10 mg/160 mg-Filmtabletten wurde

adäquat belegt.

3.

Nichtklinische Aspekte

Da es sich um eine bezugnehmende Zulassung handelt und die Wirkstoffe international seit vielen Jahren

hinlänglich bekannt sind, sind präklinische Studien nicht erforderlich.

Hinsichtlich der Wirkstoffe ist bekannt:

Präklinische Daten zur Sicherheit

Amlodipin/Valsartan

Die folgenden unerwünschten Wirkungen mit möglicher klinischer Relevanz wurden in Tierstudien

beobachtet:

Histopathologische Anzeichen einer Entzündung des Drüsenmagens wurden bei männlichen Ratten bei

einer im Vergleich zur klinischen Anwendung von 160 mg Valsartan und 10 mg Amlodipin ungefähr 1,9-

fachen (Valsartan) bzw. 2,6-fachen (Amlodipin) Exposition beobachtet. Bei höheren Expositionen wurden

bei Männchen und Weibchen Ulzerationen und Erosionen der Magenschleimhaut beobachtet. Ähnliche

Veränderungen wurden auch in der Gruppe, die nur Valsartan erhielt, beobachtet (8,5- bis 11,0-fache

Exposition im Vergleich zur klinischen Dosis von 160 mg Valsartan).

Eine erhöhte Inzidenz und ein höherer Schweregrad renal tubulärer Basophilie/ Hyalinisierung, Dilatation

Harnzylinderbildung

sowie

interstitiell

lymphozytärer

Entzündung

medialer

Arteriolenhypertrophie wurden bei 8- bis 13-facher (Valsartan) und 7- bis 8-facher (Amlodipin) Exposition

einer klinischen Dosis von 160 mg Valsartan und 10 mg Amlodipin beobachtet. Ähnliche Veränderungen

wurden auch in der Gruppe, die nur Valsartan erhielt, beobachtet (8,5- bis 11,0-fache Exposition im

Vergleich zur klinischen Dosis von 160 mg Valsartan).

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einer

Studie

embryofetalen

Entwicklung

Ratten

wurden

eine

erhöhte

Inzidenz

Uretererweiterung, Missbildung der Sternebrae und nicht ossifizierter Zehenglieder der Vorderpfoten bei

im Vergleich zu 160 mg Valsartan und 10 mg Amlodipin ungefähr 12-facher (Valsartan) bzw. 10-facher

(Amlodipin) klinischer Exposition beobachtet. Eine Uretererweiterung wurde auch in der der Gruppe, die

nur Valsartan erhielt, beobachtet (12-fache Exposition im Vergleich zu einer klinischen Dosis von 160 mg

Valsartan). In dieser Studie gab es nur geringfügige Hinweise auf eine toxische Wirkung auf die

Muttertiere (geringfügige Reduktion des Körpergewichts). Der Schwellenwert, bis zu dem kein Einfluss

auf die Entwicklung beobachtet werden konnte (no observed effect level), betrug das 3-fache (Valsartan)

bzw. 4-fache (Amlodipin) der klinischen Exposition (basierend auf der AUC).

Für die einzelnen Wirkstoffe gab es keine Hinweise auf Mutagenität, Klastogenität oder Kanzerogenität.

Amlodipin

Reproduktionstoxizität

In Studien zur Reproduktionstoxizität wurden bei Ratten und Mäusen bei Dosierungen, die rund 50-mal

höher waren als die auf mg/kg bezogene empfohlene Maximaldosis beim Menschen, eine Verzögerung

des Geburtstermins, eine Verlängerung des Geburtsvorgangs und eine erhöhte perinatale Mortalität der

Nachkommen beobachtet.

Beeinträchtigung der Fertilität

Bei Dosierungen bis zu 10 mg/kg/Tag (das 8-Fache* der empfohlenen Maximaldosis von 10 mg beim

Menschen, bezogen auf mg/m

) zeigten sich keine Auswirkungen auf die Fertilität von mit Amlodipin

behandelten Ratten (Männchen: 64 Tage; Weibchen: 14 Tage vor der Paarung). In einer anderen Studie

an Ratten, in der männliche Ratten über 30 Tage mit Amlodipinbesilat in Dosen behandelt wurden, die,

bezogen auf mg/kg, mit der Dosierung beim Menschen vergleichbar waren, wurde sowohl eine Abnahme

des follikelstimulierenden Hormons und des Testosterons im Plasma als auch eine Abnahme der

Spermiendichte und eine Verringerung reifer Spermatiden und Sertoli-Zellen gefunden.

Kanzerogenität, Mutagenität

Bei Ratten und Mäusen, die über zwei Jahre Amlodipin in Tagesdosen von 0,5, 1,25 und 2,5 mg/kg im

Futter erhielten, ergaben sich keine Hinweise auf eine Kanzerogenität. Die höchste Dosis (für Mäuse

ebenso viel und für Ratten das Doppelte* der empfohlenen Maximaldosis von 10 mg beim Menschen,

bezogen auf mg/m

) lag nahe an der maximal von Mäusen tolerierten Dosis, jedoch nicht an der von

Ratten.

Mutagenitätsstudien ergaben keine arzneimittelbedingten Wirkungen auf dem Gen- oder auf dem

Chromosomen-Niveau.

* Ausgehend von einem 50 kg schweren Patienten

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Valsartan

Basierend auf den konventionellen Studien zu Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe,

Genotoxizität und kanzerogenem Potenzial lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für

den Menschen erkennen.

Bei Ratten führten für das Muttertier toxische Dosen (600 mg/kg/Tag) während der letzten Tage der

Tragzeit und der Säugeperiode zu einem geringeren Überleben, einer geringeren Gewichtszunahme und

einer verzögerten Entwicklung (Ohrmuschelentwicklung und Hörkanalöffnung) bei den Jungtieren (siehe

Abschnitt 4.6). Diese bei Ratten verabreichten Dosen (600 mg/kg/Tag) sind in etwa 18-mal so hoch wie

die für die Anwendung beim Menschen auf mg/m

-Basis empfohlenen Höchstdosen (Berechnungen

gehen von einer oralen Dosis von 320 mg/Tag und einem 60 kg schweren Patienten aus).

In präklinischen Sicherheitsstudien verursachten hohe Dosen (200 bis 600 mg/kg Körpergewicht) bei

Ratten

eine

Reduzierung

roten

Blutzellbildes

(Erythrozyten,

Hämoglobin,

Hämatokrit)

Veränderungen in der renalen Hämodynamik (leichte Erhöhung von Blut-Harnstoff-Stickstoff, tubuläre

Hyperplasie und Basophilie bei männlichen Tieren). Diese bei Ratten verabreichten Dosen (200 bis 600

mg/kg/Tag) sind in etwa 6- bis 18-mal so hoch wie die für die Anwendung beim Menschen auf mg/m

Basis empfohlenen Höchstdosen (Berechnungen gehen von einer oralen Dosis von 320 mg/Tag und

einem 60 kg schweren Patienten aus).

Bei Marmosetten wurden bei vergleichbaren Dosen gleichartige, aber ausgeprägtere Veränderungen

insbesondere in der Niere beobachtet. Es entwickelten sich Nephropathien einschließlich eines Anstieges

von Blut-Harnstoff und Kreatinin.

Eine Hypertrophie der renalen juxtaglomerulären Zellen wurde in beiden Spezies beobachtet. Alle

Veränderungen, insbesondere die bei Marmosetten, sind auf die pharmakologische Wirkung einer

verlängerten Hypotonie zurückzuführen. Für die Anwendung von therapeutischen Dosen bei Menschen

scheint die Hypertrophie von renalen juxtaglomerulären Zellen keine Bedeutung zu haben.

4.

Klinische Aspekte

Basierend auf den vorgelegten und bekannten klinischen Daten wurden die klinisch-pharmakologischen

Abschnitte der Fach- und Gebrauchsinformation unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen

Anforderungen und der Empfehlungen der entsprechenden Leitlinien genehmigt.

Da es sich um eine bezugnehmende Zulassung handelt, sind keine weiteren klinischen Studien

erforderlich.

Hinsichtlich der Wirkstoffe ist bekannt:

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Mittel mit Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System; Angiotensin-II-

Antagonisten, Kombinationen; Angiotensin-II-Antagonisten und Calciumkanalblocker

ATC-Code: C09DB01

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Amlodipin/Valsartan

ARAC

vereinigt

zwei

antihypertensive

Substanzen

komplementären

Wirkmechanismen,

Blutdruck

Patienten

essenzieller

Hypertonie

kontrollieren:

Amlodipin

gehört

Klasse

Calcium-Antagonisten

Valsartan

Arzneimittelklasse

Angiotensin-II-Antagonisten. Die Kombination dieser Wirkstoffe hat einen additiven antihypertensiven

Effekt, wodurch der Blutdruck stärker gesenkt wird als durch jede der Komponenten alleine.

Amlodipin/Valsartan

Kombination

Amlodipin

Valsartan

führte

therapeutischen

Dosisbereich

einer

dosisabhängigen, additiven Blutdrucksenkung. Die blutdrucksenkende Wirkung einer Einzeldosis der

Kombination hielt über 24 Stunden an.

Placebokontrollierte Studien

Über 1.400 Patienten mit Hypertonie erhielten in zwei placebokontrollierten Studien einmal täglich

Amlodipin/Valsartan. Erwachsene mit leichter bis mittelschwerer, unkomplizierter essenzieller Hypertonie

(mittlerer

diastolischer

Blutdruck

Sitzen

<

mmHg)

wurden

Studien

eingeschlossen. Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko – Herzinsuffizienz, Typ-I- und schlecht

eingestellter

Typ-II-Diabetes,

Myokardinfarkt

oder

Schlaganfall

innerhalb

eines

Jahres

Vorgeschichte – wurden ausgeschlossen.

Aktiv-kontrollierte Studien an Patienten, die auf eine Monotherapie nicht ansprachen

Bei Patienten, die mit 160 mg Valsartan nicht ausreichend kontrolliert werden konnten, zeigte eine

multizentrische,

randomisierte,

doppelblinde,

aktiv-kontrollierte

Parallel-Gruppen-Studie

eine

Normalisierung des Blutdrucks (tiefster diastolischer Blutdruck im Sitzen < 90 mmHg, gemessen am Ende

des Dosierungsintervalls zum Ende der Studie) bei 75% der mit Amlodipin/Valsartan 10 mg/160 mg und

bei 62% der mit Amlodipin/Valsartan 5 mg/160 mg behandelten Patienten im Vergleich zu 53% der

Patienten, die weiterhin 160 mg Valsartan erhielten. Im Vergleich zu Patienten, die weiterhin nur 160 mg

Valsartan erhielten, führte die zusätzliche Gabe von 10 mg bzw. 5 mg Amlodipin zu einer weiteren

systolischen/ diastolischen Blutdrucksenkung von 6,0/4,8 mmHg bzw. 3,9/2,9 mmHg.

Bei Patienten, die mit 10 mg Amlodipin nicht ausreichend kontrolliert werden konnten, zeigte eine

multizentrische,

randomisierte,

doppelblinde,

aktiv-kontrollierte

Parallel-Gruppen-Studie

eine

Normalisierung des Blutdrucks (tiefster diastolischer Blutdruck im Sitzen < 90 mmHg, gemessen am Ende

des Dosierungsintervalls zum Ende der Studie) bei 78% der mit Amlodipin/Valsartan 10 mg/160 mg

behandelten Patienten im Vergleich zu 67% bei Patienten, die weiterhin 10 mg Amlodipin erhielten. Im

Vergleich zu Patienten, die weiterhin nur 10 mg Amlodipin erhielten, führte die zusätzliche Gabe von 160

mg Valsartan zu einer weiteren systolischen/diastolischen Blutdrucksenkung von 2,9/2,1 mmHg.

Amlodipin/Valsartan wurde auch in einer aktiv-kontrollierten Studie an 130 hypertensiven Patienten mit

einem mittleren diastolischen Blutdruck im Sitzen von ≥ 110 mmHg und < 120 mmHg untersucht. In

dieser Studie (Blutdruck zu Behandlungsbeginn 171/113 mmHg) verringerte ein Behandlungsschema, in

dessen Verlauf Amlodipin/Valsartan von 5 mg/160 mg auf 10 mg/160 mg titriert wurde, den Blutdruck im

Sitzen um 36/29 mmHg. Im Vergleich dazu betrug die Blutdrucksenkung für ein Behandlungsschema, in

dessen Verlauf die Kombination Lisinopril/Hydrochlorothiazid von 10 mg/12,5 mg auf 20 mg/12,5 mg

titriert wurde, 32/28 mmHg.

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In zwei Langzeit-Follow-up-Studien blieb die Wirksamkeit von Amlodipin/Valsartan über ein Jahr erhalten.

Ein plötzliches Absetzen von Amlodipin/Valsartan war nicht mit einem schnellen Anstieg des Blutdrucks

verbunden.

Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft oder Body-Mass-Index (≥ 30 kg/m

, < 30 kg/m

) hatten keinen

Einfluss auf die Wirkung von Amlodipin/Valsartan.

Amlodipin/Valsartan wurde nur bei Hypertonikern untersucht. Valsartan wurde bei Patienten nach einem

Myokardinfarkt und Herzinsuffizienz untersucht. Amlodipin wurde bei Patienten mit chronischer stabiler

Angina pectoris, vasospastischer Angina und angiographisch nachgewiesener koronarer Herzkrankheit

untersucht.

Amlodipin

Die Amlodipin-Komponente von Amlodipin/Valsartan ARAC hemmt den transmembranösen Einstrom von

Calciumionen in Herzmuskelzellen und glatte Gefäßmuskelzellen. Die blutdrucksenkende Wirkung von

Amlodipin beruht auf einem direkt relaxierenden Effekt auf die glatte Gefäßmuskulatur, der zu einer

Erniedrigung des peripheren Gefäßwiderstands und damit des Blutdrucks führt. Experimentelle Daten

deuten

darauf

hin,

dass

Amlodipin

sowohl

Dihydropyridin-

auch

Nicht-Dihydropyridin-

Bindungsstellen bindet. Die Kontraktilität des Herzmuskels und der glatten Gefäßmuskulatur ist abhängig

vom Einstrom extrazellulärer Calciumionen in diese Zellen, der über spezifische Ionenkanäle erfolgt.

Nach Gabe therapeutischer Dosen an Patienten mit Hypertonie verursacht Amlodipin eine Vasodilatation,

die zu einer Reduktion des Blutdrucks im Liegen und im Stehen führt. Diese Senkung des Blutdrucks führt

bei chronischer Anwendung weder zu einer signifikanten Veränderung der Herzfrequenz noch der

Plasma-Katecholamin-Spiegel.

Sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Patienten korrelieren die Plasmakonzentrationen mit der

Wirkung.

Bei Patienten mit Hypertonie und normaler Nierenfunktion bewirken therapeutische Dosen von Amlodipin

eine Verringerung des renalen Gefäßwiderstandes sowie eine Erhöhung der glomerulären Filtrationsrate

und des effektiven renalen Plasmaflusses, ohne die Filtrationsfraktion zu verändern oder Proteinurie

auszulösen.

Wie bei anderen Calciumkanalblockern haben hämodynamische Messungen der Herzfunktion in Ruhe und

während Belastung (oder Training) bei mit Amlodipin behandelten Patienten mit normaler ventrikulärer

Funktion im Allgemeinen einen geringfügigen Anstieg des Herzindex ohne signifikante Beeinflussung von

dP/dt oder des linksventrikulären enddiastolischen Drucks oder Volumens gezeigt. In hämodynamischen

Studien zeigte Amlodipin im therapeutischen Dosisbereich keine negativ inotropen Effekte bei gesunden

Tieren und Menschen, auch wenn bei Menschen gleichzeitig ein Beta-Blocker gegeben wurde.

Amlodipin verändert bei gesunden Tieren oder Menschen weder die Sinusknotenfunktion noch die

atrioventrikuläre Überleitung. In klinischen Studien, in denen Amlodipin zusammen mit Beta-Blockern bei

Patienten mit Bluthochdruck oder Angina pectoris gegeben wurde, wurden keine nachteiligen Wirkungen

auf elektrokardiographische Parameter beobachtet.

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Anwendung bei Patienten mit Hypertonie

Es wurde eine „Antihypertensive and Lipid-Lowering treatment to prevent Heart Attack Trial“ (ALLHAT)

genannte

randomisierte,

doppelblinde

Morbiditäts-Mortalitäts-Studie

Vergleich

neuerer

Therapieregime durchgeführt: Amlodipin 2,5 bis 10 mg/Tag (Calciumkanalblocker) oder Lisinopril 10 bis

40 mg/Tag (ACE-Hemmer) als First-Line-Therapien im Vergleich zum Regime mit dem Thiazid-Diuretikum

Chlorthalidon 12,5 bis 25 mg/Tag bei leichter bis mittlerer Hypertonie.

Insgesamt 33.357 hypertensive Patienten im Alter von 55 Jahren oder älter wurden randomisiert und

über

durchschnittlich

Jahre

nachverfolgt.

Patienten

hatten

mindestens

einen

zusätzlichen

Risikofaktor für eine koronare Herzkrankheit, einschließlich Myokardinfarkt oder Schlaganfall in der

Anamnese (> 6 Monate vor Einschluss in die Studie) oder Dokumentation anderer atherosklerotischer

Herzerkrankungen (insgesamt 51,5%), Typ-2-Diabetes (36,1%), HDL-Cholesterin < 35 mg/dl oder <

0,906

mmol/l

(11,6%),

mittels

Elektrokardiogramm

oder

Echokardiographie

diagnostizierte

Linksherzhypertrophie (20,9%) oder waren aktive Zigarettenraucher (21,9%).

Primärer kombinierter Endpunkt waren tödlich verlaufende koronare Herzkrankheit oder nicht-tödlicher

Myokardinfarkt.

keinen

signifikanten

Unterschied

beim

primären

Endpunkt

zwischen

Amlodipin- und der Chlorthalidon-basierten Therapie: Risk Ratio (RR) 0,98; 95% KI 0,90-1,07; p = 0,65.

Bei den sekundären Endpunkten war die Inzidenz der Herzinsuffizienz (Bestandteil des kombinierten

kardiovaskulären Endpunkts) in der Amlodipin-Gruppe signifikant höher als in der Chlorthalidon-Gruppe

(10,2% vs. 7,7%, RR 1,38; 95% KI 1,25-1,52; p < 0,001). Allerdings gab es keinen signifikanten

Unterschied in der Gesamtmortalität zwischen der Amlodipin- und der Chlorthalidon-basierten Therapie

(RR 0,96; 95% KI 0,89-1,02; p = 0,20).

Valsartan

Valsartan ist ein oral wirksamer, potenter und spezifischer Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist. Es wirkt

spezifisch auf den Rezeptor-Subtyp AT

, der für die bekannten Effekte von Angiotensin II verantwortlich

ist. Die erhöhten Plasmaspiegel von Angiotensin II in Folge der AT

-Rezeptorblockade mit Valsartan

stimulieren möglicherweise den nicht blockierten AT

-Rezeptor, der die Wirkung des AT

-Rezeptors

auszugleichen scheint. Valsartan übt keinerlei partielle agonistische Wirkung auf den AT

-Rezeptor aus

und besitzt eine vielfach (ca. 20.000-fach) höhere Affinität für den AT

-Rezeptor als für den AT

Rezeptor.

Valsartan hemmt nicht ACE, auch bekannt als Kininase II, welche Angiotensin I zu Angiotensin II

umwandelt und Bradykinin abbaut. Weil kein Effekt auf ACE vorhanden ist und somit keine Verstärkung

von Bradykinin oder Substanz P stattfindet, ist es unwahrscheinlich, dass Angiotensin-II-Antagonisten mit

Husten verbunden sind. In klinischen Studien, in denen Valsartan mit einem ACE-Hemmer verglichen

wurde, war die Häufigkeit von trockenem Husten bei Patienten, die mit Valsartan behandelt wurden,

signifikant geringer (p < 0,05) als bei Patienten, die mit einem ACE-Hemmer behandelt wurden (2,6% vs.

7,9%). In einer klinischen Studie an Patienten, bei denen zuvor unter der Therapie mit einem ACE-

Hemmer trockener Husten aufgetreten war, kam es unter Valsartan bei 19,5%, unter einem Thiazid-

Diuretikum bei 19,0% und unter einem ACE-Hemmer bei 68,5% der Patienten zu Husten (p < 0,05).

Valsartan bindet oder blockiert keine anderen Hormonrezeptoren oder Ionenkanäle mit bekannter

Bedeutung für die kardiovaskuläre Regulation.

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Die Gabe von Valsartan an Patienten mit Hypertonie führt zu einer Blutdrucksenkung, ohne die

Pulsfrequenz zu beeinflussen.

meisten

Patienten

setzt

antihypertensive

Wirkung

innerhalb

Stunden

nach

Verabreichung einer oralen Einzeldosis ein; die maximale Blutdrucksenkung wird innerhalb von 4 bis 6

Stunden erreicht. Die antihypertensive Wirkung hält nach Einnahme über 24 Stunden an. Die maximale

Blutdrucksenkung wird bei wiederholter Anwendung mit allen Dosierungen im Allgemeinen nach 2 bis 4

Wochen erreicht und wird bei Langzeittherapie aufrechterhalten. Plötzliches Absetzen von Valsartan

wurde

bisher

nicht

einer

Rebound-Hypertonie

oder

anderen

unerwünschten

Ereignissen

Verbindung gebracht.

Andere Arzneimittel: Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)

In zwei großen randomisierten, kontrollierten Studien („ONTARGET” [ONgoing Telmisartan Alone and in

combination

with

Ramipril

Global

Endpoint

Trial]

„VA

NEPHRON-D”

[The

Veterans

Affairs

Nephropathy in Diabetes]) wurde die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit einem ARB

untersucht.

Die „ONTARGET“-Studie wurde bei Patienten mit einer kardiovaskulären oder einer zerebrovaskulären

Erkrankung in der Vorgeschichte oder mit Diabetes mellitus Typ 2 mit nachgewiesenen Endorganschäden

durchgeführt. Die „VA NEPHRON-D“-Studie wurde bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und

diabetischer Nephropathie durchgeführt.

Diese Studien zeigten keinen signifikanten vorteilhaften Effekt auf renale und/oder kardiovaskuläre

Endpunkte und Mortalität, während ein höheres Risiko für Hyperkaliämie, akute Nierenschädigung

und/oder

Hypotonie

Vergleich

Monotherapie

beobachtet

wurde.

Aufgrund

vergleichbarer

pharmakodynamischer Eigenschaften sind diese Ergebnisse auch auf andere ACE-Hemmer und ARBs

übertragbar.

Aus diesem Grund dürfen ACE-Hemmer und ARBs bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht

gleichzeitig angewendet werden.

In der „ALTITUDE“-Studie (Aliskiren Trial in Type 2 Diabetes Using Cardiovascular and Renal Disease

Endpoints) wurde untersucht, ob die Anwendung von Aliskiren zusätzlich zu einer Standardtherapie mit

einem

ACE-Hemmer

oder

Patienten

Diabetes

mellitus

sowie

chronischer

Nierenerkrankung und/oder kardiovaskulärer Erkrankung einen Zusatznutzen hat. Die Studie wurde

wegen eines erhöhten Risikos unerwünschter Ereignisse vorzeitig beendet. Sowohl kardiovaskuläre

Todesfälle als auch Schlaganfälle traten in der Aliskiren-Gruppe numerisch häufiger auf als in der

Placebo-Gruppe,

ebenso

unerwünschte

Ereignisse

besondere

schwerwiegende

unerwünschte

Ereignisse (Hyperkaliämie, Hypotonie, Nierenfunktionsstörung).

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Pharmakokinetische Eigenschaften

Linearität

Amlodipin und Valsartan zeigen eine lineare Pharmakokinetik.

Amlodipin/Valsartan

Nach

Einnahme

Amlodipin/Valsartan

ARAC

werden

Plasma-Spitzenspiegel

Valsartan

Amlodipin nach 3 bzw. 6 bis 8 Stunden erreicht. Die Rate und das Ausmaß der Resorption von

Amlodipin/Valsartan ARAC sind äquivalent zur Bioverfügbarkeit von Valsartan und Amlodipin, wenn diese

als Einzeltabletten eingenommen werden.

Amlodipin

Resorption

Nach Einnahme therapeutischer Dosen von Amlodipin alleine werden Plasma-Spitzenspiegel nach 6 bis 12

Stunden erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit liegt zwischen 64% und 80%. Die Bioverfügbarkeit von

Amlodipin wird durch Nahrungsaufnahme nicht beeinflusst.

Verteilung

Das Verteilungsvolumen beträgt etwa 21 l/kg.

In-vitro

-Studien haben gezeigt, dass etwa 97,5% des

zirkulierenden Amlodipins an Plasma-Eiweiße gebunden sind.

Biotransformation

Amlodipin wird in der Leber in hohem Maße (ca. 90%) zu inaktiven Metaboliten abgebaut.

Elimination

Die Elimination von Amlodipin erfolgt biphasisch mit einer terminalen Eliminationshalbwertszeit von ca. 30

bis 50 Stunden.

Steady-State

-Plasmaspiegel werden nach kontinuierlicher Gabe über 7 bis 8 Tage

erreicht. 10% des ursprünglichen Amlodipin werden als unveränderte Substanz und 60% als Amlodipin-

Metabolite über den Urin ausgeschieden.

Valsartan

Resorption

Nach Einnahme von Valsartan alleine werden Plasma-Spitzenspiegel nach 2 bis 4 Stunden erreicht. Die

mittlere

absolute

Bioverfügbarkeit

Valsartan

beträgt

23%.

Nahrung

verringert

Exposition

(gemessen als AUC) gegenüber Valsartan um ca. 40% und den Plasma-Spitzenspiegel (C

) um ca.

50%. Allerdings sind die Plasmakonzentrationen ab der 8. Stunde nach Einnahme von Valsartan nüchtern

oder mit einer Mahlzeit vergleichbar. Diese Verringerung der AUC ist jedoch nicht von einer klinisch

signifikanten Verringerung der Wirksamkeit begleitet. Valsartan kann daher entweder mit oder ohne

Nahrung eingenommen werden.

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Verteilung

Das Verteilungsvolumen von Valsartan beträgt nach intravenöser Gabe im

Steady-State

etwa 17 l. Dies

deutet darauf hin, dass Valsartan nicht übermäßig im Gewebe verteilt wird. Valsartan wird stark (zu 94

bis 97%) an Serumproteine, vor allem an Serumalbumin, gebunden.

Biotransformation

Valsartan wird nicht zu einem hohen Grad verstoffwechselt, und lediglich 20% der Dosis werden in Form

von Metaboliten wieder gefunden. Ein Hydroxy-Metabolit wurde im Plasma in niedrigen Konzentrationen

nachgewiesen (weniger als 10% der AUC von Valsartan). Dieser Metabolit ist pharmakologisch inaktiv.

Elimination

Valsartan zeigt eine multiexponentielle Abbaukinetik (t

½α

< 1 Stunde und t

½ß

ungefähr 9 Stunden).

Valsartan wird hauptsächlich über den Stuhl (ca. 83% der Dosis) und den Urin (ca. 13% der Dosis) als

unveränderte Substanz ausgeschieden. Nach intravenöser Gabe beträgt die Plasma-Clearance von

Valsartan ungefähr 2 l/Stunde und die renale Clearance 0,62 l/Stunde (ungefähr 30% der Gesamt-

Clearance). Die Halbwertszeit von Valsartan beträgt 6 Stunden.

Spezielle Patientengruppen

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Für pädiatrische Patienten sind keine pharmakokinetischen Daten verfügbar.

Ältere Patienten (65 Jahre oder älter)

Die Zeit bis zum Erreichen der Plasma-Spitzenspiegel von Amlodipin ist bei jungen und älteren Patienten

vergleichbar. Bei älteren Patienten scheint die Clearance von Amlodipin abzunehmen. Dies führt zu einer

Zunahme der Fläche unter der Kurve (AUC) und der Eliminationshalbwertszeit. Die mittlere systemische

Valsartan

älteren

Patienten

höher

jüngeren,

deshalb

Dosiserhöhungen Vorsicht geboten.

Nierenfunktionsstörungen

Die Pharmakokinetik von Amlodipin wird durch eine Nierenfunktionsstörung nicht signifikant beeinflusst.

Wie bei einer Substanz, bei der die renale Clearance lediglich 30% der gesamten Plasma-Clearance

ausmacht, zu erwarten, wurde keine Korrelation zwischen der Nierenfunktion und der systemischen

Exposition von Valsartan gefunden.

Leberfunktionsstörungen

Zur Anwendung von Amlodipin bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion liegen sehr begrenzte

klinische Daten vor. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist die Clearance von Amlodipin

verringert. Dies führt zu einer um etwa 40 bis 60% erhöhten AUC. Im Durchschnitt ist die Exposition

(gemessen als AUC) gegenüber Valsartan bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer chronischer

Lebererkrankung doppelt so hoch wie bei gesunden Freiwilligen (angepasst bezüglich Alter, Geschlecht

und Gewicht). Bei Patienten mit Lebererkrankungen ist Vorsicht geboten.

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5.

Pharmakovigilanz

Der Antragsteller erbrachte den Nachweis, dass ihm eine adäquat qualifizierte für die Pharmakovigilanz

verantwortliche Person sowie ein System zur Erfassung und Meldung sowohl von innerhalb als auch

außerhalb der Europäischen Gemeinschaft aufgetretenen Nebenwirkungen zur Verfügung steht. Die vom

Antragsteller vorgelegte detaillierte Beschreibung seines Pharmakovigilanz-Systems entspricht den

Anforderungen des von der Europäischen Kommission erstellten und veröffentlichten Leitfadens über die

Erfassung, Überprüfung und Vorlage von Berichten über Nebenwirkungen, einschließlich der technischen

Anforderungen an den elektronischen Austausch von Pharmakovigilanzdaten gemäß international

vereinbarten Formaten. Eine Beschreibung des Risikomanagementsystems, das der Antragsteller

einführen wird, wurde vorgelegt.

6.

Overall conclusion, Nutzen-Risiko-Beurteilung und Empfehlung

Lesbarkeitstest

Die Gebrauchsinformation wurde gemäß den Anforderungen des Artikels 59 (3) und 61 (1) der Direktive

2001/83/EC durch die Ergebnisse eines Lesbarkeitstests (Readabilitytest) bewertet und erstellt.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Gebrauchsinformation die Kriterien der Lesbarkeit gemäß der „Guideline

on the Readability of the Labelling and Package Leaflet of Medicinal Products for human Use“ erfüllt.>

Die vorliegenden Gutachten haben eine positive Nutzen-Risiko-Bewertung für die gegenständliche

Arzneispezialität ergeben.

Dem Antrag der Firma ARAC At Regulatory Affairs Consulting GmbH auf Zulassung gemäß § 10 Abs. 1

und 15 in Verbindung mit § 20 des Arzneimittelgesetzes (AMG), BGBl. Nr. 185/1983 idgF wurde mit

Bescheid des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen vom 14.02.2017 stattgegeben.

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Teil IV:

Relevante Änderungen nach Zulassung

Alle Änderungen, die Fach- und Gebrauchsinformationen betreffen, werden in den BASG-Verlautbarungen

unter https://verlautbarung.basg.gv.at/ publiziert.

Aktuelle Versionen der Fach- und Gebrauchsinformationen der in Österreich zugelassenen

Arzneispezialitäten können unter https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/ abgerufen werden.

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Amlodipin/Valsartan G.L. 10 mg/160 mg-Filmtabletten

Wirkstoffe: Amlodipin/Valsartan

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter.

kann

anderen

Menschen

schaden,

auch

wenn

diese

gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Amlodipin/Valsartan G.L. und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Amlodipin/Valsartan G.L. beachten?

Wie ist Amlodipin/Valsartan G.L. einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Amlodipin/Valsartan G.L. aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Amlodipin/Valsartan G.L. und wofür wird es angewendet?

Amlodipin/Valsartan

G.L.-Filmtabletten

enthalten

zwei

Substanzen,

Amlodipin

Valsartan genannt werden. Beide Substanzen helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren.

Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Calciumkanalblocker“ genannt

werden. Amlodipin stoppt den Einstrom von Calcium in die Wand der Blutgefäße. Dies

verhindert, dass sich die Blutgefäße verengen.

Valsartan

gehört

einer

Gruppe

Substanzen,

„Angiotensin-II-Rezeptor-

Antagonisten“ genannt werden. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, die die

Blutgefäße verengt und dadurch den Blutdruck steigert. Valsartan wirkt, indem es den

Effekt von Angiotensin II blockiert.

Dies bedeutet, dass diese beiden Substanzen helfen eine Verengung der Blutgefäße zu

verhindern. Infolgedessen erweitern sich die Blutgefäße und der Blutdruck wird verringert.

Amlodipin/Valsartan G.L. wird verwendet, um einen hohen Blutdruck bei Erwachsenen zu

behandeln, deren Blutdruck entweder mit Amlodipin oder Valsartan alleine nicht ausreichend

kontrolliert wird.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Amlodipin/Valsartan G.L. beachten?

Amlodipin/Valsartan G.L. darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Amlodipin oder andere Calciumkanalblocker sind. Dies kann

Juckreiz, Hautrötung oder Atembeschwerden beinhalten.

wenn Sie allergisch gegen Valsartan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie glauben, Sie könnten allergisch sein,

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Amlodipin/Valsartan G.L. einnehmen.

wenn Sie schwere Probleme mit der Leber oder der Galle haben, wie eine von den

Gallengängen

ausgehende

(biliäre)

Leberzirrhose

oder

eine

Abflussstörung

Gallenwege.

wenn Sie mehr als 3 Monate schwanger sind. (Es ist auch besser, Amlodipin/Valsartan

G.L.

während

Frühschwangerschaft

vermeiden,

siehe

Abschnitt

„Schwangerschaft und Stillzeit“.)

wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben (Hypotonie).

wenn Sie eine Verengung der Aortenklappe (Aortenstenose) oder einen kardiogenen

Schock haben (ein Zustand, bei dem Ihr Herz nicht mehr fähig ist, Ihren Körper mit

genug Blut zu versorgen).

wenn Sie an Herzschwäche nach einem Herzinfarkt leiden.

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit

einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Wenn

einer

der

oben

erwähnten

Punkte

auf

Sie

zutrifft,

nehmen

Sie

Amlodipin/Valsartan G.L. nicht ein und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Amlodipin/Valsartan G.L. einnehmen,

wenn Sie krank waren (Erbrechen oder Durchfall).

wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben.

wenn Sie eine Nierentransplantation hatten oder wenn Ihnen gesagt wurde, dass Ihre

Nierenarterien verengt sind.

wenn

einer

Erkrankung

leiden,

Nebennieren

betrifft

„primärer

Hyperaldosteronismus“ genannt wird.

wenn Sie eine Herzleistungsschwäche hatten oder einen Herzinfarkt erlitten haben.

Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes bezüglich der Anfangsdosis genau. Ihr Arzt

wird möglicherweise auch Ihre Nierenfunktion überprüfen.

wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Verengung der Herzklappen (sogenannte

„Aorten- oder Mitralklappenstenose“) haben oder dass die Dicke Ihres Herzmuskels

krankhaft erhöht ist (sogenannte „hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie“).

wenn Sie während der Einnahme anderer Arzneimittel (einschließlich Hemmer des

Angiotensin-konvertierenden Enzyms (ACE-Hemmer)) Schwellungen entwickelt haben,

besonders an Gesicht und Hals. Wenn diese Beschwerden auftreten, beenden Sie die

Einnahme von Amlodipin/Valsartan G.L. und sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt. Sie

dürfen Amlodipin/Valsartan G.L. nicht wieder einnehmen.

wenn

eines

folgenden

Arzneimittel

Behandlung

hohem

Blutdruck

einnehmen:

einen ACE-Hemmer (z.B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere, wenn Sie

Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben;

Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B.

Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Amlodipin/Valsartan G.L. darf nicht eingenommen werden“.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie

Amlodipin/Valsartan G.L. einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Amlodipin/Valsartan G.L. bei Kindern und Jugendlichen (unter 18

Jahren) wird nicht empfohlen.

Einnahme von Amlodipin/Valsartan G.L. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen,

andere

Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Arzt

muss

unter

Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. In

einigen Fällen müssen Sie vielleicht die Einnahme eines der Arzneimittel beenden. Dies gilt

vor allem für die nachfolgend angeführten Arzneimittel:

ACE-Hemmer oder Aliskiren (siehe auch Abschnitte „Amlodipin/Valsartan G.L. darf nicht

eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“);

Diuretika (eine Art von Arzneimitteln, die auch „harntreibende Mittel“ genannt werden

und die Menge des von Ihnen produzierten Urins erhöhen);

Lithium (ein Arzneimittel, das zur Behandlung einiger Arten von Depression verwendet

wird);

kaliumsparende Diuretika, Kaliumergänzungsmittel, kaliumhaltige Salzersatzmittel und

andere Substanzen, die den Kaliumspiegel erhöhen können;

bestimmte Schmerzmittel, sogenannte nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAR)

oder

selektive

Cyclooxygenase-2-Hemmer

(COX-2-Hemmer).

Arzt

wird

möglicherweise auch Ihre Nierenfunktion überprüfen;

Arzneimittel

Behandlung

Epilepsie

(z.B.

Carbamazepin,

Phenobarbital,

Phenytoin, Fosphenytoin, Primidon);

Johanniskraut;

Glyceroltrinitrat

andere

Nitrate

oder

andere

Substanzen,

„Vasodilatatoren“

genannt werden;

Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS (z.B. Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir);

Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol, Itraconazol);

Tacrolimus

(zur

Kontrolle

Immunantwort

Körpers;

Annahme

transplantierten Organs durch den Körper);

Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen (z.B. Rifampicin, Erythromycin,

Talithromycin);

Clarithromycin (gegen bakterielle Infektionen);

Verapamil, Diltiazem (Herzarzneimittel);

Simvastatin (ein Arzneimittel, das zur Kontrolle hoher Cholesterinspiegel verwendet

wird);

Dantrolen (Infusion für schwerwiegende Abweichungen der Körpertemperatur);

Arzneimittel zum Schutz vor Transplantatabstoßung (Ciclosporin).

Einnahme

von

Amlodipin/Valsartan

G.L.

zusammen

mit

Nahrungsmitteln

und

Getränken

Grapefruit

Grapefruitsaft

dürfen

nicht

Personen,

Amlodipin/Valsartan

G.L.

einnehmen, konsumiert werden. Der Grund dafür ist, dass Grapefruit und Grapefruitsaft zu

einem Anstieg des Wirkstoffs Amlodipin im Blut führen können, was wiederum zu einem

unvorhersehbaren Anstieg des blutdrucksenkenden Effekts von Amlodipin/Valsartan G.L.

führen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

müssen

Ihrem

Arzt

mitteilen,

wenn

denken,

dass

schwanger

sind

(oder

schwanger werden könnten). Üblicherweise wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Einnahme von

Amlodipin/Valsartan G.L. zu beenden bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen,

dass sie schwanger sind, und anstatt Amlodipin/Valsartan G.L. ein anderes Arzneimittel

einzunehmen. Amlodipin/Valsartan G.L. wird während der Frühschwangerschaft (in den

ersten

Monaten)

nicht

empfohlen

darf

nicht

eingenommen

werden,

wenn

eine

Schwangerschaft seit mehr als 3 Monaten besteht, da es Ihr Kind schwer schädigen kann,

wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

Stillzeit

!

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder gerade mit dem Stillen beginnen möchten.

Amlodipin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Amlodipin/Valsartan G.L. wird

für stillende Mütter nicht empfohlen, und Ihr Arzt kann eine andere Behandlung für Sie

wählen, wenn Sie stillen möchten, vor allem, wenn Sie ein Neugeborenes haben oder Ihr

Baby zu früh auf die Welt gekommen ist.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Dieses

Arzneimittel

kann

Ihnen

Schwindelgefühl

auslösen.

Dies

kann

Ihre

Konzentrationsfähigkeit

beeinflussen.

Wenn

also

nicht

genau

wissen,

dieses

Arzneimittel auf Sie wirkt, lenken Sie kein Fahrzeug, bedienen Sie keine Maschinen oder

üben Sie keine andere Tätigkeit aus, die Konzentration erfordert.

3. Wie ist Amlodipin/Valsartan G.L. einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Dies wird Ihnen helfen, die beste

Wirkung zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern.

Die übliche Dosis von Amlodipin/Valsartan G.L. beträgt eine Filmtablette pro Tag.

Nehmen Sie Ihr Arzneimittel vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit ein.

Schlucken Sie die Filmtabletten mit einem Glas Wasser.

Sie können Amlodipin/Valsartan G.L. mit oder ohne Nahrung einnehmen. Nehmen Sie

Amlodipin/Valsartan G.L. nicht mit Grapefruit oder Grapefruitsaft ein.

In Abhängigkeit von Ihrem Ansprechen auf die Behandlung kann Ihr Arzt eine höhere oder

eine niedrigere Dosis empfehlen. Überschreiten Sie nicht die verordnete Dosis.

Amlodipin/Valsartan G.L. und ältere Menschen (65 Jahre oder älter)

Ihr Arzt muss Ihre Dosis mit Vorsicht erhöhen.

Wenn Sie eine größere Menge von Amlodipin/Valsartan G.L. eingenommen haben, als

Sie sollten

Fragen Sie unverzüglich einen Arzt um Rat, wenn Sie zu viele Amlodipin/Valsartan G.L.-

Filmtabletten

eingenommen

haben

oder

wenn

jemand

anderes

Ihre

Filmtabletten

eingenommen hat.

Wenn Sie die Einnahme von Amlodipin/Valsartan G.L. vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, dieses Arzneimittel einzunehmen, nehmen Sie es ein, sobald

Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie dann die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Wenn es

jedoch schon fast Zeit ist, die nächste Dosis einzunehmen, lassen Sie die vergessene Dosis

aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie die Einnahme von Amlodipin/Valsartan G.L. abbrechen

Das Abbrechen der Einnahme von Amlodipin/Valsartan G.L. kann zu einer Verschlechterung

Ihrer Erkrankung führen. Brechen Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht ab, außer,

wenn Ihr Arzt Ihnen dies sagt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Einige

Nebenwirkungen

können

schwerwiegend

sein

und

benötigen

sofortige

medizinische Versorgung:

Einige Patienten hatten diese schwerwiegenden Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000

Behandelten betreffen). Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, informieren

Sie unverzüglich Ihren Arzt:

Allergische

Reaktionen

Anzeichen

Hautausschlag,

Juckreiz,

Schwellung

Gesichts,

Lippen

oder

Zunge,

Atembeschwerden,

niedriger

Blutdruck

(Ohnmachtsgefühl, Benommenheit).

Andere mögliche Nebenwirkungen von Amlodipin/Valsartan G.L.:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Grippe;

verstopfte

Nase,

Halsentzündung

Schluckbeschwerden;

Kopfschmerzen;

Schwellungen der Arme, Hände, Beine, Knöchel oder Füße; Müdigkeit; Schwächegefühl

(Asthenie); Rötung mit Wärmegefühl im Gesicht und/oder Nacken.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Schwindel; Übelkeit und Bauchschmerzen; Mundtrockenheit; Schläfrigkeit, Kribbeln oder

Taubheitsgefühl in Händen oder Füßen; Drehschwindel; schneller Herzschlag einschließlich

Herzklopfen; Schwindel beim Aufstehen; Husten; Durchfall; Verstopfung; Hautausschlag,

Hautrötung; Gelenkschwellungen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Angstgefühl; Ohrenklingeln (Tinnitus); Ohnmachtsanfall; Abgabe einer größeren Urinmenge

als üblich oder häufigerer Harndrang; Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen oder zu

erhalten; Schweregefühl; niedriger Blutdruck mit Anzeichen wie Schwindel, Benommenheit;

übermäßiges Schwitzen; Hautausschlag am ganzen Körper; Juckreiz; Muskelkrämpfe.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen Sie erheblich

beeinträchtigt.

Berichtete

Nebenwirkungen

mit

Amlodipin

oder

Valsartan

alleine,

die

mit

Amlodipin/Valsartan G.L. entweder nicht oder häufiger beobachtet wurden:

Amlodipin

Suchen

Sie

sofort

einen

Arzt

auf,

wenn

bei

Ihnen

nach

der

Einnahme

dieses

Arzneimittels die folgenden sehr seltenen, schweren Nebenwirkungen auftreten:

Plötzliches

Keuchen

beim

Atmen,

Schmerzen

Brustbereich,

Kurzatmigkeit

oder

Atembeschwerden.

Anschwellen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen.

Anschwellen der Zunge und der Kehle, was zu starken Atembeschwerden führt.

Schwere Hautreaktionen einschließlich starker Hautausschlag, Nesselsucht, Hautrötung

am ganzen Körper, starkes Jucken, Blasenbildung, Abschälen und Anschwellen der

Haut, Entzündung von Schleimhäuten (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale

Nekrolyse) oder andere allergische Reaktionen.

Herzinfarkt, ungewöhnlicher Herzschlag.

Bauchspeicheldrüsenentzündung, die zu starken Bauch- und Rückenschmerzen mit

ausgeprägtem Unwohlsein führen kann.

Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden berichtet. Wenn Ihnen eine davon Probleme

bereitet oder länger als eine Woche andauert, suchen Sie Ihren Arzt auf.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Schwindel,

Schläfrigkeit;

Herzklopfen

(Palpitationen);

Hautrötung,

Knöchelschwellungen

(Ödeme); Bauchschmerzen, Krankheitsgefühl (Übelkeit).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Stimmungsschwankungen,

Angst,

Depression,

Schlaflosigkeit,

Zittern,

Geschmacksstörungen,

Ohnmachtsanfall,

Verlust

Schmerzgefühls;

Sehstörungen,

Beeinträchtigung des Sehvermögens; Ohrgeräusche; niedriger Blutdruck; Niesen/laufende

Nase

durch

eine

Entzündung

Nasenschleimhaut

(Rhinitis);

Verdauungsstörungen,

Erbrechen;

Haarausfall,

vermehrtes

Schwitzen,

Hautjucken,

Hautverfärbung;

Störungen

beim

Wasserlassen,

vermehrter

nächtlicher

Harndrang,

häufigeres

Wasserlassen;

Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen oder beizubehalten, Beschwerden an den oder

Vergrößerung der Brustdrüsen beim Mann; Schmerzen, Unwohlsein, Muskelschmerzen,

Muskelkrämpfe; Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Verwirrung.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Verminderung

weißen

Blutkörperchen,

Verminderung

Blutplättchen

ungewöhnlichen blauen Flecken oder erhöhter Blutungsneigung führen kann (Schädigung

roten

Blutzellen);

erhöhter

Blutzuckerspiegel

(Hyperglykämie);

Schwellung

Zahnfleischs, aufgeblähter Bauch (Gastritis); gestörte Leberfunktion, Entzündung der Leber

(Hepatitis),

Gelbfärbung

Haut

(Gelbsucht),

Anstieg

Leberenzyme,

wodurch

bestimmte

medizinische

Tests

beeinflusst

werden

können;

erhöhte

Muskelspannung;

entzündliche Reaktionen der Blutgefäße, häufig mit Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit;

Störungen, die sich aus Steifheit, Zittern und/oder Bewegungsstörungen zusammensetzen.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Zittern, starre Haltung, maskenhaftes Gesicht, langsame Bewegungen und ein schlurfender,

unausgewogener Gang.

Valsartan

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen, Fieber, Halsschmerzen oder Geschwüre im

Mund aufgrund von Infektionen; spontane Blutungen oder Blutergüsse; hohe Kaliumwerte im

Blut; abnorme Leberfunktionstestergebnisse; verminderte Nierenfunktionen und schwere

Verminderung

Nierenfunktion;

Schwellungen,

allem

Gesicht

Rachen;

Muskelschmerzen;

Hautausschlag,

purpurrote

punktförmige

Hauterscheinungen;

Fieber;

Juckreiz; allergische Reaktionen; Blasenbildung der Haut (Anzeichen einer Erkrankung, die

als bullöse Dermatitis bezeichnet wird).

Informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt, wenn eine der angeführten Nebenwirkungen

auftritt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Amlodipin/Valsartan G.L. aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Umkarton

Blisterpackung

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 30°C lagern.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn Sie bemerken, dass die Packung beschädigt

ist oder Zeichen einer Manipulation aufweist.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Amlodipin/Valsartan G.L. enthält

Die Wirkstoffe sind Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und Valsartan. Jede Filmtablette

enthält 10 mg Amlodipin und 160 mg Valsartan.

Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Povidon, Croscarmellose-

Natrium, Talkum, Magnesiumstearat, Hypromellose, Macrogol, Titandioxid (E 171).

Wie Amlodipin/Valsartan G.L. aussieht und Inhalt der Packung

Amlodipin/Valsartan G.L. 10 mg/160 mg-Filmtabletten sind oval (13,5 mm lang, 7 mm breit),

beidseitig nach außen gewölbt und weiß mit dem Aufdruck „3“ auf der einen und „LD“ auf der

anderen Seite.

Packungsgrößen: 7, 14, 28, 30, 56, 60, 90, 98 oder 280 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach, Österreich

Hersteller:

Balkanpharma Dupnitza AD

Samokovsko Shosse Str. 3

2600 Dupnitza

Bulgarien

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach, Österreich

Z.Nr.: 137435

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2018.

18-8-2018

Torrent Pharmaceuticals Limited Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan / Amlodipine / HCTZ Tablets

Torrent Pharmaceuticals Limited Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan / Amlodipine / HCTZ Tablets

Torrent Pharmaceuticals Limited is voluntarily recalling 14 lots of Valsartan/Amlodipine/HCTZ tablets to the consumer level due to the detection of trace amounts of an unexpected impurity found in an active pharmaceutical ingredient (API) manufactured by Zhejiang Huahai Pharmaceuticals. The impurity detected in the API is N-nitrosodimethylamine (NDMA), which is a substance that occurs naturally in certain foods, drinking water, air pollution, and industrial processes, and has been classified as a probabl...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

9-8-2018

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan Tablets, USP, 40mg, 80mg, 160mg and 320mg Due to The Detection of Trace Amounts of N-Nitrosodimethylamine (NDMA) Impurity, Found in an Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan Tablets, USP, 40mg, 80mg, 160mg and 320mg Due to The Detection of Trace Amounts of N-Nitrosodimethylamine (NDMA) Impurity, Found in an Active Pharmaceutical Ingredient (API)

As a precautionary measure, Camber Pharmaceuticals, Inc. is voluntarily recalling all unexpired lots of Valsartan Tablets, USP, 40mg, 80mg, 160mg and 320mg to the hospital, retail and consumer level. This recall of multiple batches of Valsartan Tablets was prompted due to the detection of trace amounts of N-Nitrosodimethylamine (NDMA), a possible process impurity or contaminant in an active pharmaceutical ingredient, manufactured by Hetero Labs Limited, Unit – I (API manufacturer).

FDA - U.S. Food and Drug Administration

19-7-2018

Valsartan-Containing Products: Update Health Professional and Consumer on Recent Recalled Products

Valsartan-Containing Products: Update Health Professional and Consumer on Recent Recalled Products

The investigation into valsartan-containing products is ongoing and there are currently three voluntary recalls related to the NDMA impurity detected in the valsartan

FDA - U.S. Food and Drug Administration

17-7-2018

Teva Pharmaceuticals USA Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan Hydrochlorothiazide Tablets

Teva Pharmaceuticals USA Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan Hydrochlorothiazide Tablets

Teva Pharmaceuticals USA today confirmed a voluntary recall to the consumer / user level of 29 lots of single and 51 lots of combination valsartan medicines distributed under the Actavis label in the U.S. due to the detection of trace amounts of an unexpected impurity found in an active pharmaceutical ingredient (API) manufactured by Zhejiang Huahai Pharmaceutical. The impurity detected in the API is N- nitrosodimethylamine (NDMA), which is a substance that occurs naturally in certain foods, drinking wat...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

16-7-2018

Major Pharmaceuticals Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan Due to The Potential Presence of a Probable Carcinogen (NDMA)

Major Pharmaceuticals Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan Due to The Potential Presence of a Probable Carcinogen (NDMA)

As a precautionary measure, the distribution firm, Major Pharmaceuticals, is issuing a nationwide voluntary recall of all lots within expiry of Valsartan which were supplied by Teva Pharmaceuticals and labeled as Major Pharmaceuticals.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

13-7-2018

Prinston Pharmaceutical Inc Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan HCTZ Tablets Due to Detection of a Trace Amount of Unexpected Impurity, N-Nitrosodimethylamine (NDMA) in The Products

Prinston Pharmaceutical Inc Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan HCTZ Tablets Due to Detection of a Trace Amount of Unexpected Impurity, N-Nitrosodimethylamine (NDMA) in The Products

Prinston Pharmaceutical Inc. dba Solco Healthcare LLC. is recalling all lots of Valsartan Tablets, 40 mg, 80mg, 160mg, and 320mg; and Valsartan-Hydrochlorothiazide Tablets, 80mg/12.5mg, 160mg/12.5mg, 160mg/25mg, 320mg/12.5mg, and 320mg/25mg to the retail level. This product recall is due to the detection of a trace amount of an unexpected impurity, N-nitrosodimethylamine (NDMA), made by the manufacturer – Zhejiang Huahai Pharmaceutical Co. Ltd. -- that is used in the manufacture of the subject product ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

13-7-2018

FDA announces voluntary recall of several medicines containing valsartan following detection of an impurity

FDA announces voluntary recall of several medicines containing valsartan following detection of an impurity

FDA is alerting the public about a voluntary recall of several drug products containing valsartan, used to treat high blood pressure and heart failure

FDA - U.S. Food and Drug Administration

9-7-2018

Several drugs containing valsartan being recalled due to contamination with a potential carcinogen

Several drugs containing valsartan being recalled due to contamination with a potential carcinogen

Several drugs containing the ingredient valsartan are being recalled by their manufacturers. An impurity, N-nitrosodimethylamine (NDMA), was found in the valsartan used in these products. The valsartan was supplied by Zhejiang Huahai Pharmaceuticals. NDMA is a potential human carcinogen, which means that it could cause cancer with long-term exposure. Five companies have affected products, which are being recalled (identified in table below).

Health Canada

5-7-2018

Recall of valsartan blood pressure medicine

Recall of valsartan blood pressure medicine

Impurities that could potentially be harmful to health have been found in variants of medicines containing the active substance valsartan. The medicine is used to treat hypertension and heart failure. Patients treated with these medicines are therefore advised to contact their doctor as soon as possible to be switched to another type of medicine.

Danish Medicines Agency

8-3-2012

Review concluded regarding general reimbursement for Valsartan/Hydrochlorothiazide "Actavis"

Review concluded regarding general reimbursement for Valsartan/Hydrochlorothiazide "Actavis"

We have completed our review of an application for general reimbursement for Valsartan/Hydrochlorothiazide "Actavis". The product is neither eligible for general nor general conditional reimbursement.

Danish Medicines Agency

10-8-2018

News and press releases:  Update on review of valsartan medicines due to detection of NDMA

News and press releases: Update on review of valsartan medicines due to detection of NDMA

EMA reviewing valsartan produced by another company Zhejiang Tianyu

Europe - EMA - European Medicines Agency

5-7-2018

News and press releases:  EMA reviewing medicines containing valsartan from Zhejiang Huahai following detection of an impurity

News and press releases: EMA reviewing medicines containing valsartan from Zhejiang Huahai following detection of an impurity

Some valsartan medicines being recalled across the EU

Europe - EMA - European Medicines Agency