Amisulprid Sandoz

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Amisulprid Sandoz Tablette 50 mg
  • Dosierung:
  • 50 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Amisulprid Sandoz Tablette 50 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Antipsychotika : benzamiden

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE373545
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Amisulprid Sandoz 50 mg Tabletten

Amisulprid Sandoz 100 mg Tabletten

Amisulprid Sandoz 200 mg Tabletten

Amisulprid Sandoz 400 mg Filmtabletten

Amisulprid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später

nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht

an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die

gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder

Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation

angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Amisulprid Sandoz und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Amisulprid Sandoz beachten?

Wie ist Amisulprid Sandoz einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Amisulprid Sandoz aufzubewahren?

Weitere Informationen

1.

WAS IST AMISULPRID SANDOZ UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Amisulprid Sandoz gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Antipsychotika.

Amisulprid Sandoz wird angewendet zur Behandlung von Schizophrenie, sowohl

wenn diese beginnt als auch als Langzeitbehandlung. Symptome dieser Erkrankung

umfassen:

sogenannte positive Symptome:

Halluzinationen, wie Dinge fühlen, sehen oder hören, die nicht

existieren

seltsame und/oder beängstigende Gedanken

Veränderungen Ihres Verhaltens, das aggressiv sein kann

sogenannte negative Symptome:

zurückgezogen und still werden

2.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON AMISULPRID SANDOZ

BEACHTEN?

Amisulprid Sandoz darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Amisulprid oder einen der unter „6.

Weitere Informationen“ angeführten sonstigen Bestandteile sind.

wenn Sie Brustkrebs oder einen sogenannten „prolaktinabhängigen Tumor“

haben.

wenn Sie einen Tumor der Nebenniere haben.

wenn Sie jünger als 15 Jahre sind.

wenn Sie stillen.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Levodopa: ein Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit.

Arzneimittel, die schwere Herzrhythmusstörungen verursachen können -

siehe unten unter „Bei Einnahme von Amisulprid Sandoz mit anderen

Arzneimittel“, erster Punkt.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Amisulprid Sandoz ist erforderlich

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker,

wenn Sie Fieber bekommen, schneller atmen, übermäßig schwitzen, ein

herabgesetztes Bewusstsein oder steife Muskeln bekommen

Siehe auch Kapitel 4, erster Absatz.

wenn sich bei Ihnen hohe Blutzuckerwerte entwickeln - Diabetes mellitus - oder

die Gefahr dafür besteht. Wenn das der Fall ist, wird Ihr Arzt möglicherweise Ihre

Blutzuckerwerte kontrollieren, während Sie Amisulprid Sandoz einnehmen.

wenn Sie Nierenfunktionsstörungen haben

Siehe Kapitel „3. Wie ist Amisulprid Sandoz einzunehmen?“

wenn Sie jemals an Krampfanfällen gelitten haben

Wenn Sie Epilepsie haben, bekommen Sie während der Behandlung mit

Amisulprid Sandoz möglicherweise häufiger Anfälle. Ihr Arzt wird Sie genauer

beobachten müssen.

wenn Sie älter als 65 Jahre sind

Ältere Patienten bekommen während der Behandlung mit Amisulprid Sandoz mit

höherer Wahrscheinlichkeit niedrigen Blutdruck und können sich schläfrig fühlen.

wenn Sie an Parkinson-Krankheit leiden

wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels unwillkürliche oder

abnormale Bewegungen feststellen, insbesondere von Zunge, Mund und

Gesicht.

wenn Sie eine Herzerkrankung haben oder in Ihrer Familie Herzprobleme bekannt

sind, beispielsweise Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen, insbesondere

eine Abweichung, sogenannte „Verlängerung der QT-Zeit“.

wenn Sie einen Herzschlag von weniger als 55 Schlägen pro Minute haben.

wenn Sie einen gestörten Elektrolythaushalt haben, insbesondere einen

niedrigen Kaliumspiegel in Ihrem Blut.

wenn Sie schon einen Schlaganfall gehabt haben oder dieses Risiko besteht.

wenn Sie oder Verwandte in der Vergangenheit Blutgerinnsel hatten, da

Arzneimittel wie diese mit der Bildung von Blutgerinnseln in Zusammenhang

gebracht wurden.

Bei Einnahme von Amisulprid Sandoz mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch

wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die folgenden Arzneimittel können Amisulprid Sandoz besonders beeinflussen oder

dadurch beeinflusst werden:

Arzneimittel, die schwere Herzrhythmusstörungen verursachen können,

dürfen nicht

gleichzeitig mit Amisulprid Sandoz angewendet werden. Dazu

gehören:

Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, wie Chinidin,

Disopyramid, Procainamid, Flecainid, Propafenon, Amiodaron, Sotalol und

Bepridil

Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen, wie Erythromycin

als Injektion, Sparfloxacin und Pentamidin

Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen mit Wirkstoffen, die auf

„-azol“ enden

Arzneimittel zur Behandlung von Malaria, wie Halofantrin

Cisaprid:

Arzneimittel

Behandlung

Magen-

und/oder

Darmproblemen

Thioridazin: ein Arzneimittel zur Behandlung von Geisteskrankheiten

Vincamin als Injektion: ein Arzneimittel zur Förderung der Durchblutung des

Gehirns

Methadon, ein Arzneimittel zur Behandlung von starken Schmerzen oder

beim Drogenentzug

Sultoprid, ein Arzneimittel zur Behandlung von Geisteskrankheiten

Levodopa: ein Arzneimittel zur Behandlung von Parkinson-Krankheit

Arzneimittel, die Ihren Herzschlag verlangsamen können, wie:

Arzneimittel

zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzerkrankung oder

anderen Erkrankungen, sogenannte Betablocker, mit Wirkstoffen, die auf

„-olol“ enden

Diltiazem,

Verapamil,

Guanfacin:

Arzneimittel

Behandlung

Bluthochdruck und Herzerkrankungen

Clonidin: ein Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und erhöhtem

Augeninnendruck

Digitalis: ein Arzneimittel zur Steigerung der Pumpleistung des Herzens

Arzneimittel, die die Kaliumspiegel in Ihrem Blut senken können, wie:

Wassertabletten (Diuretika), wie Hydrochlorothiazid oder Bendrofluazid

bestimmte Laxanzien

Glukokortikoide: Arzneimittel zur Behandlung von schwerem Asthma und

anderen entzündlichen Erkrankungen und zur Vermeidung der Abstoßung

eines transplantierten Organs

Tetracosactid: ein Arzneimittel für diagnostische Zwecke und zur Behandlung

einer schweren Form von Epilepsie

Amphotericin B

als Injektion: ein Arzneimittel

zur Behandlung von

Pilzinfektionen

andere

Arzneimittel

Behandlung

Geisteskrankheiten

oder

Angststörungen, die zur selben Arzneimittelgruppe wie Amisulprid Sandoz

gehören, wie Pimozid und Haloperidol

Arzneimittel zur Behandlung von Depression, wie Imipramin und Lithium

Arzneimittel, die auf Gehirn oder Rückenmark wirken, wie:

Narkotika und Anästhetika

Schmerzmittel

bestimmte Antihistaminika: Arzneimittel zur Behandlung von Allergien, wie

Astemizol und Terfenadin

Barbiturate und Benzodiazepine: Arzneimittel, die beruhigen, einschläfernd

wirken oder die Muskeln entspannen

Arzneimittel zur Regulierung Ihres Blutdrucks

Bei Einnahme von Amisulprid Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln und

Getränken

Sie dürfen während der Behandlung keinen Alkohol trinken, da dies die

Wirkungsweise von Amisulprid Sandoz beeinflussen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Sie dürfen Amisulprid Sandoz nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, es sei

denn, Ihr Arzt hat es Ihnen gesagt. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn

Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Schwangerschaft vermuten.

Die folgenden Symptome können bei Neugeborenen vorkommen, deren Mutter

Amisulprid Sandoz im letzten Quartal (in den letzten drei Monaten der

Schwangerschaft) angewendet hat: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schwäche,

Schläfrigkeit, Agitiertheit, Atemprobleme und Schwierigkeiten beim Trinken. Wenn

Ihr Baby irgendeines dieser Symptome bekommt, sollten Sie sich an Ihren Arzt

wenden.

Stillzeit

Sie dürfen Amisulprid Sandoz während der Stillzeit nicht einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Sie dürfen nur dann Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen, wenn Ihnen Ihr

Arzt das erlaubt hat.

Das wird von Ihrer Reaktion auf die Therapie abhängen, da Amisulprid Sandoz

möglicherweise Ihre geistige Aufmerksamkeit beeinträchtigt und Sie schläfrig macht.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Amisulprid

Sandoz

Amisulprid Sandoz enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Amisulprid Sandoz erst nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer

Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

WIE IST AMISULPRID SANDOZ EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Amisulprid Sandoz immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte

fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Amisulprid Sandoz Tabletten/Filmtabletten

Sie einnehmen müssen und wie lange Sie das tun müssen.

Erwachsene (und Jugendliche ab 15 Jahren, wenn eine Behandlung

unerlässlich ist)

Wenn Sie an positiven Symptomen leiden, beträgt die übliche Dosis zwischen

400 mg und 800 mg Amisulprid täglich. Je nach Art und Schwere Ihrer Erkrankung

wird die Dosis durch Ihren Arzt individuell auf Sie abgestimmt. Die Tageshöchstdosis

beträgt 1.200 mg.

Wenn Sie sowohl an positiven als auch an negativen Symptomen leiden, wird Ihr

Arzt Ihre Dosis individuell abstimmen, sodass die positiven Symptome adäquat unter

Kontrolle sind. Als Erhaltungsdosis wird Ihr Arzt die möglichst niedrige Dosis

auswählen, die für Sie wirksam ist.

Wenn Sie an negativen Symptomen leiden, beträgt die übliche Dosis zwischen

50 mg und 300 mg Amisulprid täglich. Je nach Art und Schwere Ihrer Erkrankung

wird die Dosis durch Ihren Arzt individuell auf Sie abgestimmt.

Kinder und Jugendliche

Die Wirksamkeit und die Unbedenklichkeit von Amisulprid bei Kindern und

Jugendlichen unter 18 Jahren wurden nicht nachgewiesen. Wenn bei Jugendlichen

zwischen 15 und 18 Jahren eine Behandlung unerlässlich ist, muss diese durch

einen Arzt eingeleitet und überwacht werden, der mit der Behandlung von

Schizophrenie in dieser Altersgruppe Erfahrung hat. Kinder und Jugendliche unter 15

Jahren dürfen Amisulprid Sandoz nicht einnehmen (siehe Abschnitt 2 „Amisulprid

Sandoz darf nicht eingenommen werden“).

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Ihr Arzt wird Sie mit einer niedrigeren Dosis behandeln. Je nach Schwere Ihrer

Nierenfunktionsstörung wird das die Hälfte oder ein Drittel der üblichen Tagesdosis

sein.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Die übliche Tagesdosis muss nicht verändert werden.

Art der Verabreichung

Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser.

Sie können sie während oder außerhalb der Mahlzeiten einnehmen.

Dosen bis zu 300 mg Amisulprid täglich können als Einzeldosis eingenommen

werden, vorzugsweise immer zur selben Tageszeit.

Dosen über 300 mg Amisulprid müssen zur Hälfte morgens und zur Hälfte

abends eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Amisulprid Sandoz eingenommen haben,

als Sie sollten

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, Apotheker, der Giftnotrufzentrale

(070/245.245) oder ein Krankenhaus. Nehmen Sie die Tabletten/Filmtabletten, die

Packungsbeilage und/oder den Umkarton immer mit, damit der Arzt weiß, was Sie

eingenommen haben. Sofortige ärztliche Behandlung ist notwendig, wenn folgende

Anzeichen auftreten: Schläfrigkeit, Sedierung, Ohnmacht, unübliche

Körperbewegungen, steife Muskeln und niedriger Blutdruck.

Wenn Sie die Einnahme von Amisulprid Sandoz vergessen haben

Setzen Sie die Behandlung fort, indem Sie Ihre nächste Dosis zum normalen

Zeitpunkt einnehmen. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die

vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Amisulprid Sandoz abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Amisulprid Sandoz nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt hat

Ihnen dazu geraten. Sie könnten dadurch nämlich den Erfolg der Therapie

einschränken. Ein abrupter Abbruch der Behandlung verursacht möglicherweise

Entzugserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Schlaflosigkeit, steife Muskeln,

unübliche Körperbewegungen und das erneute Auftreten der Symptome Ihrer

Erkrankung.

Um solche Symptome zu vermeiden, ist es wichtig, die Dosis schrittweise nach

Anweisung Ihres Arztes abzubauen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Amisulprid Sandoz Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Brechen Sie die Einnahme von Amisulprid Sandoz ab und wenden Sie sich

sofort an Ihren Arzt oder an die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses, wenn

Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

Kombination von Fieber, schnellerer Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit und

herabgesetztem Bewusstsein

Das könnten Symptome einer schweren Erkrankung, sogenanntes „malignes

neuroleptisches Syndrom“, sein.

unregelmäßiger Herzschlag, sehr schnelle Herzfrequenz oder Schmerzen in der

Brustgegend

Das könnte zu einem Herzanfall oder einer lebensbedrohlichen Herzerkrankung

führen.

schwere allergische Reaktion mit:

Atembeschwerden

niedrigem Blutdruck

Schwellung in Mund, Rachen oder Gesicht

Hautausschlag

Juckreiz

Anfälle

Beobachtete Nebenwirkungen, aufgelistet nach ihrem Häufigkeitsgrad, sind:

Sehr häufig, tritt bei mehr als 1 von 10 Anwendern auf:

Zittern

Muskelsteifheit oder -spasmus

langsame Bewegung

stärkerer Speichelfluss als üblich

Ruhelosigkeit

Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt. Diese Symptome sind im Allgemeinen

mild und können durch eine Senkung Ihrer Dosis von Amisulprid Sandoz oder durch

Behandlung mit einem zusätzlichen Arzneimittel gelindert werden.

Häufig, tritt bei mehr als 1 bis 10 von 100 Anwendern auf:

Muskelkrämpfe, vor allem an Nacken, Augen und Kiefern

Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt. Diese Wirkungen sind durch

adäquate Behandlung mit einem zusätzlichen Arzneimittel umkehrbar.

Schläfrigkeit

Schlafstörungen

Angst oder Ruhelosigkeit

Orgasmusstörungen

Verstopfung

Übelkeit und Erbrechen

Mundtrockenheit

erhöhte Werte eines Hormons, sogenanntes Prolaktin in Ihrem Blut, was zu

folgenden Erscheinungen führen kann:

unübliche Milchproduktion bei Frauen und Männern

Ausbleiben der Monatsblutung oder unregelmäßige Monatsblutungen

Vergrößerung der Brüste beim Mann

Schmerzen in den Brüsten oder Vergrößerung der Brüste

prolaktinabhängiger Tumor

Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder zu halten, oder beim

Samenerguss

Diese Symptome verschwinden nach Beendigung der Behandlung mit Amisulprid

Sandoz.

niedriger Blutdruck

Gewichtszunahme

Gelegentlich, tritt bei 1 bis 10 von 1.000 Anwendern auf:

Bewegungsstörungen, einschließlich unkontrollierbarer Zungen-, Mund- und

Gesichtsbewegungen

Dies kann während oder nach einer längeren Behandlung auftreten:

Anfälle

hoher Blutzuckerspiegel

langsamerer Herzschlag

erhöhte Werte spezifischer Leberenzyme im Blut

allergische Reaktion

Sehr selten, tritt bei weniger als 1 von 10.000 Anwendern auf:

Entzugserscheinungen wie

Übelkeit, Erbrechen und Schlaflosigkeit

erneutes Auftreten der Symptome Ihrer Erkrankung

unwillkürliche oder abnormale Bewegungen, insbesondere von Zunge,

Mund und Gesicht

Diese treten auf, wenn Sie die Einnahme von Amisulprid Sandoz plötzlich absetzen,

vor allem wenn Sie hohe Dosen dieses Arzneimittels eingenommen haben.

Nicht bekannt nach den vorliegenden Daten

sogenanntes „malignes neuroleptisches Syndrom“, siehe auch den ersten Absatz

dieses Kapitels.

Herzstillstand, spezifische Herzrhythmusstörungen, unerklärter plötzlicher Tod

Blutgerinnsel in den Venen, insbesondere in den Beinen (Symptome umfassen

Schwellung, Schmerzen und Rötung im Bein), die über Blutgefäße in die Lunge

wandern können, was Schmerzen in der Brustgegend und Atembeschwerden

verursacht.

Wenn Sie eines dieser Symptome feststellen, wenden Sie sich sofort an einen

Arzt.

bei älteren Personen mit Demenz wurde bei Patienten, die Antipsychotika

einnahmen - verglichen mit Patienten, die keine Antipsychotika bekamen – über

einen geringen Anstieg der Anzahl der Todesfälle berichtet.

Schwellung der Haut mit Schmerzen, Rötung und Juckreiz.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten

Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken,

die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5.

WIE IST AMISULPRID SANDOZ AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Amisulprid Sandoz nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung

angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht

mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6.

WEITERE INFORMATIONEN

Was Amisulprid Sandoz enthält

Der Wirkstoff ist Amisulprid.

Amisulprid Sandoz 50 mg Tabletten:

Jede Tablette enthält 50 mg Amisulprid.

Amisulprid Sandoz 100 mg Tabletten:

Jede Tablette enthält 100 mg Amisulprid.

Amisulprid Sandoz 200 mg Tabletten:

Jede Tablette enthält 200 mg Amisulprid.

Amisulprid Sandoz 400 mg Filmtabletten:

Jede Filmtablette enthält 400 mg Amisulprid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Amisulprid Sandoz 50 mg Tabletten:

Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Methylcellulose, mikrokristalline Cellulose,

Natriumstärkeglykolat (Typ A).

Amisulprid Sandoz 100 mg Tabletten:

Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Methylcellulose, mikrokristalline Cellulose,

Natriumstärkeglykolat (Typ A).

Amisulprid Sandoz 200 mg Tabletten:

Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Methylcellulose, mikrokristalline Cellulose,

Natriumstärkeglykolat (Typ A).

Amisulprid Sandoz 400 mg Filmtabletten:

Tablettenkern:

Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Methylcellulose,

mikrokristalline Cellulose, Natriumstärkeglykolat (Typ A).

Tablettenfilm:

Macrogol 6000, Magnesiumstearat, Methacrylat-Copolymer

(Eudragit E 100), Talk, Titandioxid (E 171).

Wie Amisulprid Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Amisulprid Sandoz 50 mg Tabletten sind weiß, rund und auf der oberen und unteren

Seite abgerundet und haben einen Durchmesser von 6 mm. Sie haben eine

Bruchkerbe und können in gleiche Hälften geteilt werden.

Amisulprid Sandoz 100 mg Tabletten sind weiß, rund und flach und haben einen

Durchmesser von 8 mm. Sie haben eine Bruchkerbe und können in gleiche Hälften

geteilt werden.

Amisulprid Sandoz 200 mg Tabletten sind weiß, rund und flach und haben einen

Durchmesser von 11 mm. Sie haben eine Bruchkerbe und können in gleiche Hälften

geteilt werden.

Amisulprid Sandoz 400 mg Filmtabletten sind weiß bis gebrochen weiß, 18 mm lang

und 8 mm breit. Sie haben eine Bruchkerbe und können in gleiche Hälften geteilt

werden.

Amisulprid Sandoz ist erhältlich in Blisterpackungen mit 10, 12, 14, 20, 21, 30, 42,

50, 60, 98, 100, 150, 198 und 200 Tabletten/Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sandoz NV, Telecom Gardens,

Medialaan 40,

B-1800 Vilvoorde

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

Deutschland

Salutas Pharma GmbH

Dieselstraße 5

70839 Gerlingen

Deutschland

Lek S.A.

Ul. Podlipie 16 C

95 010 Strykow

Polen

Lek Pharmaceuticals d.d.

Verovskova 57

1526 Ljubljana

Slowenien

Zulassungsnummer

50 mg: BE373511

100 mg: BE373527

200 mg: BE373536

400 mg: BE373545

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen

Wirtschaftsraums (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Amisulprid Sandoz 50 mg tabletten

Amisulprid Sandoz 100 mg tabletten

Amisulprid Sandoz 200 mg tabletten

Amisulprid Sandoz 400 mg filmomhulde tabletten

Deutschland:

Amisulpisan 50 mg Tabletten

Amisulpisan 100 mg Tabletten;

Amisulpisan 200 mg Tabletten;

Amisulpisan 400 mg Filmtabletten

Griechenland:

ANIMESYL

Italien:

Amisulpride Sandoz 50 mg compresse

Amisulpride Sandoz200 mg compresse

Amisulpride Sandoz400 mg compresse rivestite con film

Portugal:

Amissulprida Sandoz

Rumänien:

PRIDOSIL 200 mg

PRIDOSIL 400 mg

Slowakei:

Sanamisul 200 mg tablety

Sanamisul400 mg filmom obalené tablety

Vereinigtes Königreich:

Amisulpride 50 mg Tablets

Amisulpride 100 mg Tablets

Amisulpride 200 mg Tablets

Amisulpride 400 mg Film-coated Tablets

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 07/2012

30-7-2018

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5097 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4320

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5098 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4866

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5099 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4865

Europe -DG Health and Food Safety

13-7-2018

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Active substance: etanercept) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4712 of Fri, 13 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Active substance: temozolomide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4480 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4485 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

23-5-2018

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Active substance: infliximab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)3215 of Wed, 23 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4647

Europe -DG Health and Food Safety