Alprastad

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Alprastad 1 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 10 Stück, Laufzeit: 36 Monate,14 Stück, Laufzeit: 36 Monate,20 Stück, Laufzeit: 36 Monate,21 Stück, Laufzeit: 36 Monate,28 Stück
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Alprastad 1 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Benzodiazepine derivative
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-24801
  • Berechtigungsdatum:
  • 19-12-2002
  • Letzte Änderung:
  • 07-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATIONEN FÜR DEN ANWENDER

Alprastad 0,5 mg Tabletten

Alprastad 1 mg Tabletten

Alprazolam

Lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation sorgfältig durch, bevor Sie

mit

der

Einnahme

dieses

Arzneimittels

beginnen,

denn

sie

enthält

wichtige Informationen.

Heben Sie die Gebrauchsinformation auf. Vielleicht möchten Sie diese

später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es

nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn

diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Dies

gilt

auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Gebrauchsinformation steht:

Was ist Alprastad und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Alprastad beachten?

Wie ist Alprastad einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Alprastad aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Alprastad und wofür wird es angewendet?

Alprastad gehört zu der Arzneimittelgruppe der “Benzodiazepine” (Sedativa).

Alprastad wird zur Behandlung von schwerwiegenden Angstbeschwerden, die

den Patienten behindern oder stark belasten, eingesetzt.

Die Tabletten sind nur zur kurzfristigen Behandlung vorgesehen.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Alprastad beachten?

Alprastad darf NICHT eingenommen werden

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn:

Sie allergisch gegen Alprazolam, andere Benzodiazepine oder einen der in

Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Sie unter „Schlafapnoe“ leiden, bei der während des Schlafs kurzfristig die

Atmung aussetzt.

Sie an der Muskelerkrankung Myasthenia gravis leiden.

Sie unter schweren Atembeschwerden leiden.

Sie unter schweren Leberproblemen leiden.

Sie sich in einem akuten Vergiftungszustand durch Alkohol oder andere

Substanzen, die das zentrale Nervensystem beeinträchtigen, befinden.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie sich bezüglich eines

der oben genannten Punkte unsicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte

sprechen

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker,

bevor

Alprastad

einnehmen,

wenn

Alkohol,

Drogen

oder

Arzneimittelmissbrauch

leiden

oder

gelitten haben.

wenn Sie Alprastad über einen längeren Zeitraum eingenommen haben, da

dann die Wirksamkeit abnehmen kann.

wenn Sie Lungen-, Nieren- oder Leberbeschwerden haben.

Einnahme

Alprastad

kann

eine

körperliche

psychische

Abhängigkeit von diesem Arzneimittel verursachen. Das Abhängigkeitsrisiko

nimmt mit der Höhe der Dosis und der Therapiedauer zu.

Daher muss die Dauer der Behandlung so kurz wie nur möglich gehalten

werden. Psychische Abhängigkeit merkt man daran, dass man nicht aufhören

will

Arzneimittel

einzunehmen.

Wenn

körperlicher

Abhängigkeit

gekommen ist, entwickeln sich beim plötzlichen Absetzen der Behandlung

Entzugserscheinungen. Das Risiko ist auch bei denjenigen Patienten erhöht,

die an Alkohol oder Arzneimittelmissbrauch leiden oder gelitten haben (siehe

auch Abschnitt 3. „Wenn Sie die Einnahme von Alprastad abbrechen“).

Während

Behandlung

Alprastad

kann

Erinnerungsvermögen

beeinträchtigt sein. Dies tritt üblicherweise mehrere Stunden nach Einnahme

des Arzneimittels auf. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie dieses Symptom

bei sich bemerken.

Falls

unter

einer

Psychose,

einer

schwerwiegenden

Geisteskrankheit,

welche Ihr Verhalten, Ihre Taten und Ihre Selbstkontrolle stört, leiden, ist

Alprastad für Sie nicht geeignet.

Behandlung

Alprastad

kann

Risiko

erhöhen,

dass

selbstschädigende Gedanken oder Selbstmordgedanken entwickeln, wenn Sie

unter den folgenden Erkrankungen leiden:

schwere Depression.

Angstzustände mit schweren Depressionen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie die Behandlung mit Alprastad

beginnen.

Arzt

wird

engmaschig

überwachen,

wenn

eine

Behandlung

Alprastad erforderlich ist und Sie unter einer schweren Depression leiden oder

in der Vergangenheit selbstschädigende Gedanken oder Selbstmordgedanken

hatten.

Wann

immer

Ihnen

selbstschädigende

Gedanken

oder

Selbstmordgedanken durch den Kopf gehen, kontaktieren Sie Ihren Arzt oder

suchen Sie sofort eine Klinik auf.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten ist besondere Vorsicht geboten, da es zu vermehrter

Müdigkeit und/oder Muskelschwäche kommen kann, wodurch das Sturzrisiko

erhöht ist.

Kinder und Jugendliche

Alprastad wird nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18

Jahren empfohlen.

Einnahme von Alprastad zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen

haben

oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Die Wirksamkeit der Behandlung kann beeinträchtigt werden, wenn Alprastad

zusammen mit anderen Arzneimitteln, die zur Behandlung der aufgeführten

Erkrankungen

verwendet

werden,

eingenommen

wird.

Arzt

muss

möglicherweise Ihre Dosis anpassen.

Psychische Probleme (antipsychotische Arzneimittel, einschließlich Clozapin)

Schlafstörungen (Schlaftabletten).

Allergien oder Heuschnupfen (einige Antihistaminika).

Wenn ein größerer chirurgischer Eingriff ansteht (Anästhetika).

Schwere Schmerzzustände (Narkoanalgetika).

Behandlung von Medikamentenabhängigkeit (Substitutionstherapie)

Probleme

Angstzustände

oder

Depressionen

(einschließlich

einiger

Antidepressiva, die Fluoxetin, Fluvoxamin oder Nefazodon enthalten).

Herzinsuffizienz (Digoxin).

Infektionen (Antibiotika, die Erythromycin, Clarithromycin oder Telithromycin

enthalten).

Pilzinfektionen

(Itraconazol,

Fluconazol,

Ketoconazol,

Posaconazol,

Voriconazol).

Arzneimittel zur Behandlung von Angina pectoris und hohem Blutdruck, wie

Diltiazem.

HIV und AIDS (so genannte HIV-Proteasehemmer).

Sodbrennen oder Magengeschwüre (wie Cimetidin).

Asthma und Bronchitis (wie Theophyllin).

Epilepsie (wie Carbamazepin).

Arzneimittel

muskelerschlaffender

Wirkung

(Muskelrelaxantien).

gleichzeitiger

Einnahme

Alprazolam

kann

muskelrelaxierende

Wirkung verstärkt werden und sich das Risiko für Stürze erhöhen.

Einnahme von Alprastad zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und

Alkohol

Wenn Sie Alprastad einnehmen, sollten Sie keine alkoholischen Getränke zu

sich nehmen, da Sie die Kombination schläfrig machen kann.

Die Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit mit oder ohne eine Mahlzeit

eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu

sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme

dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es besteht das Risiko, dass die Behandlung Auswirkungen auf den Fötus hat.

Während einer Schwangerschaft darf Alprazolam nur nach einer sorgfältigen

Nutzen-Risiko-Abwägung durch Ihren Arzt angewendet werden. Ihr Arzt wird

entscheiden, ob die möglichen Vorteile einer Behandlung die Risiken für das

ungeborene Kind überwiegen und ob die Tabletten für Sie geeignet sind.

Alprastad darf nicht eingenommen werden, wenn Sie stillen. Alprazolam tritt in

die Muttermilch über.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

“Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen!“

Einnahme

Alprastad

kann

Reaktionsvermögen

Ihre

Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen, da es Sie schläfrig bzw. vergesslich

macht. Sie dürfen kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen, wenn

diese Beschwerden bei Ihnen auftreten. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn

Sie sich unsicher sind.

Alprastad enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit Ihrem

Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit

leiden.

3. Wie ist Alprastad einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die emprfohlene Dosis

Anfangsdosis: 0,25 - 0,5 mg Alprazolam 3-mal täglich

Erhaltungsdosis: 0,5 mg - 3 mg Alprazolam täglich, auf mehrere Einzelgaben

!

aufgeteilt gemäß der Verordnung Ihres Arztes. Falls erforderlich kann Ihr Arzt

Dosierung

nach

Tagen

anpassen.

Dosis

Alprazolam/Tag darf nicht überschritten werden.

Üblicherweise wird Alprastad nur für eine Kurzzeit-Behandlung eingesetzt. Die

Behandlungsdauer darf einschließlich der Zeit für das schrittweise Absetzen

des Arzneimittels 8 - 12 Wochen nicht überschreiten (siehe auch Abschnitt 3.

„Wenn Sie die Einnahme von Alprastad abbrechen“).

Die Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.

Die Tabletten können in zwei gleiche Hälften geteilt werden.

Patienten mit Atemproblemen

Falls

unter

Atemproblemen

leiden

(chronische

Lungeninsuffizienz),

verschreibt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise eine geringere Dosis. Alprastad darf

von Patienten mit schweren Atemproblemen nicht eingenommen werden.

Ältere Patienten oder Patienten mit Nieren- und/oder Leberproblemen

Diese Patienten benötigen möglicherweise eine geringere Dosis. Ihr Arzt wird

Ihre individuelle Dosis festlegen.

Bei diesen Patienten beträgt die übliche Dosis:

Anfangsdosis: 0,25 mg Alprazolam 2- oder 3-mal täglich

Erhaltungsdosis: 0,5 - 0,75 mg Alprazolam täglich, aufgeteilt in mehrere

Einzelgaben. Ihr Arzt kann die Dosis alle 3 Tage schrittweise um maximal 0,5

mg erhöhen.

Maximaldosis: 0,75 mg - 1,5 mg Alprazolam täglich.

Wenn Sie eine größere Menge Alprastad eingenommen haben, als Sie

sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, nehmen Sie

unverzüglich

Kontakt

Ihrem

Arzt

oder

begeben

sich

Notfallaufnahme

nächsten

Krankenhauses.

Nehmen

immer

restlichen Tabletten mit, ebenso die Verpackung und die Gebrauchsinformation,

damit das medizinische Personal weiß, was Sie eingenommen haben.

Eine Überdosierung kann folgende Beschwerden aufweisen:

Schwindel.

Schläfrigkeit.

Bewusstlosigkeit.

Muskelschwäche.

Störung der Koordination von Bewegungsabläufen (Ataxie).

Reaktionen wie Aggressivität, Halluzinationen und Erregung.

Wenn Sie die Einnahme von Alprastad vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, das Arzneimittel zur üblichen Zeit einzunehmen,

sollten Sie es einnehmen, sobald Sie daran denken.

Wenn aber fast schon der Zeitpunkt für die Einnahme der nächsten Dosis

gekommen ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie nur die

nächste Dosis ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme

vergessen haben

Falls Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von Alprastad abbrechen

Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung beenden.

Ein plötzliches Absetzen der Behandlung kann zu Entzugserscheinungen, wie

Kopfschmerzen,

Muskelschmerzen,

ausgeprägten

Angstzuständen,

Ruhelosigkeit, Verwirrtheit, Reizzuständen und Schlafstörungen führen.

In schweren Fällen können folgende Beschwerden auftreten: Realitätsverlust;

Depersonalisierung

(Gefühl

Entfremdung

eigenen

„Ich“);

Empfindungsverlust und Kribbelgefühl in den Armen und/oder den Beinen;

Überempfindlichkeit

gegenüber

Licht,

Geräuschen

Berührungen;

Halluzinationen

epileptische

Anfälle

(Krampfanfälle).

Entzugserscheinungen können mehrere Tage nach Absetzen der Tabletten

auftreten.

Bei Beendigung der Behandlung mit Alprazolam können die Beschwerden, die

ursprünglich zu der Behandlung mit Alprastad geführt haben, erneut und sogar

stärker als zuvor auftreten. Zusätzlich zu den oben erwähnten Beschwerden

können deshalb auch Stimmungsschwankungen auftreten.

Ihr Arzt wird deshalb die Dosis bei Behandlungsende langsam verringern. Er

wird

Dosisverringerung

individuell

anpassen,

diese

mehreren

Faktoren (z. B. von der Dauer der Behandlung und der Höhe Ihrer Tagesdosis)

abhängt. Üblicherweise wird die Dosis von Alprastad alle 3 Tage um 0,5 mg

verringert.

einigen

Patienten

sollte

jedoch

langsamer

durchgeführt

werden. Bitte fragen Sie Ihren Arzt, wie Sie bei der Dosisreduzierung vorgehen

sollen.

Falls Sie noch weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzenimittels haben,

fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die

aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und kontaktieren Sie Ihren Arzt

sofort, wenn Folgendes auftritt

Gelbfärbung der Augen und der Haut (Gelbsucht).

Widersprüchliche Reaktionen wie Ängstlichkeit, Ruhelosigkeit, Erregung,

Reizbarkeit,

Aggressionen,

Wahnvorstellungen,

Wutanfälle,

Albträume,

vermehrte Schlaflosigkeit, Wahrnehmungen von Dingen die nicht existieren

(Halluzinationen)

oder

schwerwiegende

Geisteskrankheit,

eigene

Verhalten

Handlungen

gestört

(Psychosen),

unangemessenes

Verhalten

oder

andere

Verhaltensstörungen.

Diese

widersprüchlichen Reaktionen treten häufiger bei älteren Patienten auf.

Depression/depressive Gedanken.

Während der Behandlung mit Alprastad können folgende Nebenwirkungen

auftreten

Bitte bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt. Informieren Sie ihn

während dieser Routineuntersuchungen, wenn bei Ihnen eine der folgenden

Nebenwirkungen aufgetreten ist.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

Benommenheit, Schläfrigkeit.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Verminderter Appetit, Verwirrtheit, Störung der Muskelkoordination (Ataxie),

Koordinationsstörungen,

Sprachstörungen,

Konzentrationsstörungen,

Schwindel,

Kopfschmerzen,

verschwommenes

Sehen,

Verstopfung,

Durchfall, Übelkeit, Schwächegefühl (Asthenie), Reizbarkeit, Depression.

Häufig kommt es zu einer Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens. Dies

kann auch mit unangemessenem Verhalten einhergehen (siehe auch Abschnitt

2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Hautreaktionen Hautentzündung (Dermatitis), Erbrechen, erhöhte Blutwerte des

Hormons

Prolaktin,

Menstruationsstörungen

Frauen,

Veränderung

Sexualtriebs,

sexuelle

Funktionsstörung,

Aggressivität,

Feindseligkeit,

Halluzinationen,

Wutanfälle,

Angstzustände,

Erregung,

Schlafstörungen,

abnormes

Denken,

Nervosität,

Stimulierung,

Gedächtnisverlust,

Muskelschwäche

verbunden

Sturzgefahr,

Zittern,

Leberprobleme

Gelbsucht (verursacht eine Gelbfärbung der Haut und des Weißen der Augen),

Muskelverspannungen,

Probleme

beim

Wasserlassen,

Inkontinenz,

Gewichtsveränderungen, erhöhter Augeninnendruck.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

Mundtrockenheit.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar)

Beschleunigte Herzfrequenz.

Aufmerksamkeitsdefizite, Müdigkeit (Fatigue).

Niedriger Blutdruck.

Anschwellen der Knöchel, Füße oder Finger

Appetitverlust, Appetitzunahme, Schluckprobleme.

Vermehrter Speichelfluss.

Verstopfte Nase.

Entzündung der Leber (Hepatitis)

Eine

bisher

unbemerkte

Depression

kann

empfindlichen

Personen

Erscheinung treten.

Während

Behandlung

kann

sich

eine

körperliche

psychische

Abhängigkeit

entwickeln.

plötzliches

Absetzen

Behandlung

kann

bestimmte Beschwerden verursachen (siehe auch Abschnitt 3 „Wenn Sie die

Einnahme von Alprastad abbrechen“).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem

anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt

werden.

5. WIE IST Alprastad AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 30°C lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen

Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den

letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie

Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr

verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Alprastad enthält

Der Wirkstoff ist Alprazolam.

1 Tablette enthält 0,5 mg oder 1 mg Alprazolam.

sonstigen

Bestandteile

sind:

Docusat-Natrium,

Natriumbenzoat,

vorverkleisterte

Stärke,

mikrokristalline

Cellulose,

Lactose-Monohydrat,

Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid.

Alprastad 0,5 mg Tabletten enthalten zusätzlich Erythrosin Aluminiumfarbstoff

(E 127)

Alprastad 1 mg Tabletten enthalten zusätzlich Indigocarmin Aluminiumfarbstoff

(E132)

Wie Alprastad aussieht und Inhalt der Packung

Alprastad 0,5 mg Tabletten:

Rosafarbene, längliche Tablette mit Bruchkerbe

Alprastad 1 mg Tabletten:

Hellblaue, längliche Tablette mit Bruchrille.

Alprastad ist in Packungen mit 20 und 50 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z.Nr.:

Alprastad 0,5 mg Tabletten: 1-24800

Alprastad 1 mg Tabletten: 1-24801

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im April 2018.

Dieses

Arzneimittel

Mitgliedsstaaten

Europäischen

Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Alprazolam AL 0,5 mg Tabletten, Alprazolam AL 1 mg Tabletten

Estland:

Alprasedon 0,25 mg, Alprasedon 0,5 mg, Alprasedon 1 mg

Dänemark:

Alprazolam STADA

Litauen:

Alprasedon 0,25 mg, Alprasedon 0,5 mg, Alprasedon 1 mg

Schweden:

Alprazolam STADA

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.