Allostad

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Allostad 100 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 100 Stück, Laufzeit: 60 Monate,30 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Allostad 100 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Allopurinol, Kombinatio
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-21449
  • Berechtigungsdatum:
  • 31-05-1996
  • Letzte Änderung:
  • 09-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Allostad 100 mg Tabletten

Wirkstoff: Allopurinol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn

Nebenwirkungen

bemerken,

wenden

sich

Ihren

Arzt

oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen , die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Allostad und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Allostad beachten?

Wie ist Allostad einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Allostad aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Allostad und wofür wird es angewendet?

Allostad wird eingenommen, um den Harnsäurespiegel im Blut zu senken:

Bei Erwachsenen mit einem zu hohen Harnsäurespiegel, welcher durch eine Diät nicht

kontrollierbar ist oder mit Beschwerden, besonders:

Gicht

Nierenschäden verursacht durch Harnsäure

zur Auflösung und Vermeidung von Harnsäuresteinen

zur Vermeidung einer bestimmten Art von Nierensteinen (Kalziumoxalatsteinen)

bei erhöhtem Harnsäurespiegel

Bei Erwachsenen und Kindern mit einem Körpergewicht von 15 kg oder darüber, mit zu

hohem Harnsäurespiegel und einem erhöhten Harnsäuregehalt im Urin, verursacht z.B.

durch

Radiotherapie

Tumorbehandlung mit Medikamenten

Andere schwere Zellzerfallserscheinungen

Bei Kindern mit einem Körpergewicht von 15 kg oder darüber

Nierenschäden aufgrund von Harnsäure während der Behandlung von Blutkrebs mit zu

vielen oder abnormalen weißen Blutzellen

bestimmte vererbbare Enzymmangelerkrankungen, bekannt als Lesch-Nyhan-

Syndrom und Adenin Phophoribosyl Transferasemangel

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Allostad beachten?

Allostad darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie allergisch gegen Allopurinol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Es wurde von potenziell lebensbedrohlichen Hautausschlägen

(Überempfindlichkeitssyndrom, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)

bei der Verwendung von Allostad berichtet, die zunächst als rötliche Flecken mit dunklerem

Zentrum oder als kreisförmige Flecken mit zentraler Blasenbildung am Rumpf erscheinen.

Zusätzliche Anzeichen, auf die zu achten sind, sind Geschwüre im Bereich Mund,

Rachen und Nase, sowie im Genitalbereich; sowie Konjunktivitis (rote und geschwollene

Augen).

Diesen schweren, potenziell lebensbedrohlichen Hautausschlägen gehen häufig

grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen oder Ganzkörperschmerz voraus.

Der Ausschlag kann in eine großflächige Blasenbildung oder in ein Abschälen der Haut

übergehen.

Das höchste Risiko für das Auftreten von schweren Hautreaktionen besteht während der

ersten Wochen der Behandlung.

Diese schwerwiegenden Hautreaktionen können bei Personen Han-chinesischer,

thailändischer oder koreanischer Abstammung häufiger auftreten. Eine chronische

Nierenkrankheit kann das Risiko bei diesen Patienten möglicherweise noch weiter

erhöhen.

Wenn sich bei Ihnen das Stevens-Johnson-Syndrom oder eine toxische epidermale

Nekrolyse während der Einnahme von Allostad entwickelt hat, darf die Behandlung mit

Allostad zu keinem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.

Wenn Sie einen Ausschlag oder die genannten Hautsymptome entwickeln, setzen Sie

Allostad sofort ab und nehmen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch und sagen

Sie dem Arzt, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Dieses Arzneimittel ist für Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg nicht

geeignet.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Allostad einnehmen, wenn Sie

eine eingeschränkte Nierenfunktion haben. Eine eingeschränkte Nierenfunktion ist bei

Patienten wahrscheinlicher, die

ACE-Hemmer (Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck) einnehmen oder die

Wassertabletten einnehmen, um einen hohen Blutdruck oder Herzstörungen zu

behandeln

eine eingeschränkte Leberfunktion aufweisen

Störungen der Blutbildung aufweisen

In diesen 3 Fällen wird Ihr Arzt das Blutbild beobachten.

Bei

Auftreten

von

Überempfindlichkeitsreaktionen

seitens

der

Haut

muss

die

Behandlung sofort abgesetzt werden.

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass

die Behandlung mit Medikamenten nicht notwendig ist, wenn:

Ihre Harnsäureblutwerte unter 9 mg/100 ml liegen und

Ihre Nierenfunktion normal ist und

Sie folgende Diätempfehlungen, wie unter „Bei Einnahme von Allostad zusammen mit

Nahrungsmitteln und Getränken“ beschrieben sind, befolgen

Trinken Sie genügend Flüssigkeit, damit Ihre Harnmenge täglich mindestens 2 Liter beträgt.

Das ist besonders wichtig, wenn Sie Allostad zur Behandlung von

Gichtniere

Harnsäuresteinen einnehmen.

Eine Erhöhung des pH-Wertes Ihres Harns kann überlegt werden, um die Ausscheidung von

Harnsäure

durch

Urinieren

steigern,

wenn

Allostad

folgenden

Gründen

einnehmen:

während einer Radiotherapie oder einer medikamentösen Behandlung von Krebs

um die angeborene Enzymmangelerscheinung Lesch-Nyhan-Syndrom zu behandeln

Zu Beginn der Behandlung können Gichtanfälle auftreten. Aus diesem Grund wird Ihnen Ihr

Arzt Schmerzmittel oder Colchicin während der ersten 4 Behandlungswochen mit Allostad

verschreiben.

Einnahme von Allostad zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Allostad und folgende Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen:

6-Mercaptopurin, ein Medikament zur Behandlung von Blutkrebs mit zu vielen oder

abnormalen weißen Blutzellen

Medikamente zur Behandlung aggressiver Tumore, wie

Cyclophosphamid

Doxorubicin

Bleomycin

Procarbazin

Alkylhalogenide

Ihr Arzt wird Ihr Blutbild in kurzen Zeitabständen beobachten.

Azathioprin, Cyclosporin: Medikamente, die verwendet werden, um das Immunsystem

zu unterdrücken oder andere Erkrankungen zu behandeln

Bitte

beachten

Sie,

dass

unter

Cyclosporin

Nebenwirkungen

häufiger

auftreten

können.

Vidarabin, ein Medikament zur Behandlung von Virusinfektionen. Bitte beachten Sie,

dass unter Vidarabin Nebenwirkungen häufiger auftreten können.

Didanosin, ein Medikament zur Behandlung von HIV Infektionen.

Ampicillin, Amoxicillin: Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen. Wenn

möglich, sollten die Patienten andere Antibiotika erhalten, da das Auftreten allergischer

Reaktionen wahrscheinlicher ist.

Salicylate, Arzneimittel zur Verminderung von Schmerz, Fieber oder Entzündungen,

wie Acetylsalicylsäure.

Probenecid, Benzbromaron, Arzneimittel zur Erhöhung der Harnsäureausscheidung

beim Urinieren

Chlorpropamid, ein Medikament zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes)

Eine Reduktion der Chlorpropamiddosis kann insbesondere bei Patienten mit herabgesetzter

Nierenfunktion notwendig sein.

Warfarin,

Phenprocoumon,

Acenocoumarol:

Arzneimittel

Vorbeugung

normalen Blutgerinnung

Ihr Arzt wird Ihre Blutgerinnungswerte öfter kontrollieren und, wenn notwendig, die Dosis

dieser Medikamente herabsetzen.

Phenytoin,

Wirkstoff

Behandlung

Epilepsie

oder

bestimmter

Schmerzbeschwerden

Theophyllin,

Arzneimittel

Behandlung

Asthma

anderen

Atembeschwerden. Ihr Arzt wird Ihren Theophyllinspiegel im Blut bestimmen, insbesondere

zu Beginn der Behandlung mit Allostad oder bei nachfolgenden Dosisanpassungen.

Captopril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzerkrankungen

Das Risiko einer Hautreaktion kann sich, besonders wenn Ihre Nierenfunktion chronisch

verringert ist, erhöhen.

Allopurinol kann bei gleichzeitiger Einnahme von Aluminiumhydroxid eine eingeschränkte

Wirkung haben. Zwischen der Einnahme beider Arzneimittel sollten mindestens 3 Stunden

liegen.

Bei Gabe von Allopurinol und Zytostatika (z. B. Cyclophosphamid, Doxorubicin, Bleomycin,

Procarbazin, Alkylhalogenide) treten Blutbildveränderungen häufiger auf als bei Einzelgabe

der Wirkstoffe.

Blutbildkontrollen sind daher in regelmäßigen Zeitabständen durchzuführen.

Teilen Sie Ihrem Arzt daher mit, welche Arzneimittel Sie zur Zeit einnehmen, besonders

dann, wenn diese Ihnen von einem anderen (Fach-) Arzt verschrieben wurden.

Einnahme von Allostad zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Vermeiden Sie:

Alkohol, insbesondere Bier

Nahrungsmittel mit einem hohem Puringehalt, wie Innereien - Bries, Niere, Hirn, Herz

und Zunge und Fleischextrakt

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Nehmen Sie Allostad während der Schwangerschaft nur dann ein, wenn Ihr Arzt es für

absolut notwendig hält, da keine ausreichenden Kenntnisse existieren.

Stillzeit

Allopurinol geht in die Muttermilch über. Während der Stillzeit wird Allopurinol nicht

empfohlen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Lenken Sie nur dann ein Fahrzeug oder bedienen Sie nur dann eine Maschine oder nehmen

Sie nur dann an gefährlichen Aktivitäten teil, wenn Sie sich sicher sind, dass Allostad Ihre

Handlungsfähigkeit nicht beeinträchtigt.

Schwindel,

Schläfrigkeit

unkoordinierte

Bewegungen

können

Nebenwirkungen

auftreten.

3.

Wie ist Allostad einzunehmen?

Nehmen

dieses

Arzneimittel

immer

genau

nach

Absprache

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher

sind.

Erwachsene

empfohlene Anfangsdosis: täglich 1 Tablette.

Ihr Arzt kann Ihre Dosis abhängig vom Harnsäurewert Ihres Blutes anpassen.

Maximaldosis: 9 Tabletten täglich

Zusätzlich sind Allostad 300 mg Tabletten zur individuellen Dosisanpassung erhältlich.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit einem Körpergewicht von 15 kg oder darüber

empfohlene Dosis: täglich bis zu 10 mg Allostad pro kg Körpergewicht, verteilt auf 3

Dosen

Maximaldosis: täglich 4 Tabletten

Personen über 65 Jahre

Ihr Arzt wird Ihnen die niedrigst mögliche Dosis verschreiben, um Ihre Beschwerden zu

behandeln.

Patienten mit verminderter Nierenfunktion

Nehmen Sie Allostad nur unter sorgfältiger ärztlicher Aufsicht ein, Ihr Arzt wird die Dosis

festsetzen.

Maximaldosis bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion: täglich 1 Tablette

Allerdings kann Ihnen Ihr Arzt nach einer Dialyse 3 - 4 Tabletten verschreiben, die sofort

nach der Behandlung einzunehmen sind.

Verminderte Leberfunktion

Ihr Arzt wird Ihre Dosierung festsetzen.

Art der Einnahme

Nehmen Sie Allostad

unzerkaut

mit einem Glas Wasser

nach der Mahlzeit und

immer zur gleichen Tageszeit ein

Verteilen Sie die Dosis über den Tag, wenn

Sie mehr als 3 Tabletten täglich einnehmen oder

Magen- oder Darmbeschwerden als Nebenwirkungen auftreten

Dauer der Einnahme

Die Behandlung mit Allostad ist im Allgemeinen über einen längeren Zeitraum notwendig.

Bitte nehmen Sie Allostad regelmäßig und so lange ein, wie es Ihr Arzt verschrieben hat.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen.

Wenn Sie eine größere Menge von Allostad eingenommen haben, als Sie sollten

Bitte wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie zuviel Allostad eingenommen haben. Übelkeit,

Erbrechen, Durchfall und Schwindel können Anzeichen einer Überdosierung sein.

Wenn Sie die Einnahme von Allostad vergessen haben

Nehmen Sie die vergessene Dosis sobald wie möglich ein. Wenn es Zeit ist für die nächste

Dosis, lassen Sie die vergessene Dosis aus.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie die Einnahme von Allostad abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Allostad nicht, ohne der Zustimmung Ihres Arztes, da der

Therapieerfolg herabgesetzt werden kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Zu Beginn einer Behandlung können gelegentlich Magen-/Darm-Beschwerden, wie Übelkeit,

Erbrechen und Durchfälle auftreten. Diese sind meist vorübergehender Natur und lassen sich

oft durch Einnahme nach den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit vermeiden.

Häufig kommen Hautreaktionen, wie eine entzündliche Rötung der Haut, Nesselsucht oder

Hautjucken vor. Sie können zu jedem Zeitpunkt der Allopurinol-Behandlung auftreten und

erfordern ein sofortiges Absetzen des Medikaments.

Zu Beginn einer Behandlung mit Allopurinol können bei einzelnen Patienten Gichtanfälle

auftreten.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen

erheblich

beeinträchtigt

oder

Nebenwirkungen

bemerken,

nicht

dieser

Gebrauchsinformation angegeben sind.

Nebenwirkungen können mit folgender Häufigkeit auftreten:

Häufig, betrifft 1 bis 10 Anwender von 100

Hautreaktionen wie

Jucken

Gefleckte Haut mit kleinen Knoten

Abblättern der Haut

Flecken

Bluten der Haut

Abschälen der Haut (in seltenen Fällen)

Diese Nebenwirkungen können zu jedem Behandlungszeitpunkt auftreten.

Brechen sie die Einnahme von Allostad sofort ab und kontaktieren Sie einen Arzt,

wenn diese Hautreaktionen auftreten, weil eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion folgen

könnte.

Erhöhter Thyreotropinspiegel im Blut

Gelegentlich, betrifft 1 bis 10 Anwender von 1.000

Übelkeit

Erbrechen

Durchfall

Verminderung der Zahl der Blutplättchen, dadurch wird das Risiko für Blutungen und

Blutergüsse erhöht

Schwerwiegende Verringerung der Zahl der weißen Blutzellen, dadurch werden

Infektionen wahrscheinlicher

Verringerte Zahl von roten Blutzellen aufgrund einer erniedrigten Produktion, die

folgendes verursachen kann:

Schwäche

Blutergüsse oder

höhere Wahrscheinlichkeit für Infektionsanfälligkeit

Kontaktieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie Beschwerden einer Infektion haben wie

Fieber und allgemeines Unwohlsein, oder

Fieber mit lokalen Infektionsbeschwerden wie Halsschmerzen, Rachen-, Mund- oder

Harnbeschwerden.

Wenn

bei

Ihnen

eine

der

folgenden

Nebenwirkungen

auftritt,

beenden

Sie

die

Einnahme von Allostad und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt:

Selten, betrifft 1 bis 10 Anwender in 10.000:

Schwere allergische Reaktionen

Es wurde von lebensbedrohlichen Hautausschlägen, bei der die äußerste

Hautschicht abstirbt und sich abschält (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische

epidermale Nekrolyse) berichtet (siehe Abschnitt 2).

Fieber und Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen (grippeähnliche

Symptome) und allgemeines Unwohlsein

alle Veränderungen Ihrer Haut, z.B. Geschwüre im Mund, Rachen, Nase,

Genitalbereich und Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen), großflächige

Blasenbildung oder Schälung der Haut

schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Fieber, Hautausschlag,

Gelenksschmerzen und anormale Blut- und Leberfunktionstests (das können

Zeichen für eine Multi-Organ Überempfindlichkeitsreaktion sein), Veränderung

der Lymphknoten, erhöhte Zahl von bestimmten weißen Blutzellen (Eosinophilie)

Entzündungen der Gefäße mit Beschwerden, wie Schädigung der Leberzellen,

Nierenentzündung oder sehr selten Krampfanfällen

Stoppen Sie die Einnahme von Allostad sofort und für immer und kontaktieren

Sie sofort Ihren Arzt, wenn schwere allergische Reaktionen auftreten.

Erkrankungen der Leber, die von

einer Erhöhung der Leberfunktionswerte ohne Beschwerden

bis zu Entzündungen der Leber einschließlich der Zerstörung der Leberzellen und

in extremen Fällen bis zu entzündetem, knotigen Lebergewebe reichen

Sehr selten, betrifft weniger als 1 Anwender in 10.000

Allergische Reaktion unterschiedlicher Formen

Hautreaktionen

Reversibler Anstieg der Leberenzymtransanimasen und der alkalischen

Phosphatase

Entzündungen der Gallenwege

Xanthinsteine in den Harnwegen

lebensbedrohende allergische Schockreaktion

Veränderung der Lymphknoten (angioimmunoblastische Lymphadenopathie), die nach

Absetzen von Allostad wieder verschwindet

Erbrechen von Blut

Vermehrte Fettausscheidung mit dem Stuhl

Magen- und Darmerkrankungen

Veränderte Zahl der weißen Blutzellen

weniger als 4.000 weiße Blutzellen pro Mikroliter Blut

mehr als 10.000 weiße Blutzellen pro Mikroliter Blut

erhöhte Zahl weißer Blutzellen, die als Granulozyten bezeichnet werden

erhöhte Zahl weißer Blutzellen, die als eosinophile Granulozyten bezeichnet

werden

Mangel roter Blutzellen aufgrund abnormaler oder verringerter Produktion im

Knochenmark

Schwächegefühl

Schmerzhafte, tiefe, knotige Entzündung der Haarfollikel, die von Bakterien verursacht

wird

Bewusstlosigkeit

erhöhter Blutdruck

Blut im Harn

Zunahme der Größe der Brust bei Männern (Gynäkomastie) auf einer oder auf beiden

Seiten

Starke schmerzhafte Schwellung der tieferen Hautschichten, meistens im Gesicht

Sinnesstörungen wie Kribbeln oder Benommenheit

Entzündungen der Mundschleimhaut

ansteigende Werte von Blutfetten

Veränderungen der Geschmackswahrnehmung

Schwierigkeit, Bewegungen zu kontrollieren

Haarverlust

Halsschmerzen

Impotenz

Ungewöhnlicher Anstieg von Substanzen im Blut, die für gewöhnlich im Harn auftreten,

aufgrund einer verringerten Nierenfunktion

Lähmung

Muskelschmerzen

Erkrankungen der Nerven, einschließlich Entzündungen der Nerven in den Armen und

Beinen

Schläfrigkeit

Schwindel

Depression

Samenerguss während des Schlafens

Sehstörungen

Trübung der Augenlinse

bestimmte Augenerkrankungen mit Makuladegeneration, die zum Verlust der zentralen

Sehschärfe führen kann

Unfruchtbarkeit

Entfärben der Haare

Verringerte Herzfrequenz

Anstieg der Wasseransammlung im Gewebe

Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus)

Es kann mitunter vorkommen, dass Allopurinol-Tabletten Einfluss auf Ihr Blut haben, was

sich

darin

äußern

kann,

dass

leichter

blaue

Flecken

bekommen

oder

dass

Halsschmerzen oder andere Anzeichen einer Infektion auftreten. Diese Auswirkungen treten

in der Regel bei Patienten mit Leber- oder Nierenproblemen auf. Wenden Sie sich in einem

solchen Fall so bald wie möglich an Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Allostad aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern

Originalverpackung

aufbewahren,

Inhalt

Licht

Feuchtigkeit

schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht

mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen

Monats.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Allostad enthält

Der Wirkstoff ist: Allopurinol

1 Tablette enthält 100 mg Allopurinol.

sonstigen

Bestandteile

sind:

Povidon

K25,

Croscarmellose-Natrium,

mikrokristalline

Cellulose,

Maisstärke,

hochdisperses

Siliciumdioxid,

Magnesiumstearat, Talkum.

Wie Allostad aussieht und Inhalt der Packung

Allostad

Tabletten

sind

weiße

runde

bikonvexe

Tabletten

einseitiger

Bruchrille und in Blisterpackungen aus PVC und ALU-Folie zu 30 und 100 Stück erhältlich.

Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z.Nr.: 1-21449

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2017.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie bei Überdosierung

Ein spezielles Antidot ist nicht bekannt.

Bei Verdacht auf Vorliegen einer Vergiftung, besonders in Fällen von Komedikation mit

Azathioprin oder 6-Mercaptopurin, kann beim Patienten, zusätzlich zur Verabreichung von

Aktivkohle und Natriumphosphat (nur wenn die Einnahme nicht länger als eine Stunde

zurück liegt), Erbrechen ausgelöst oder eine Magenspülung durchgeführt werden.

Extensive Resorption von Allopurinol kann die Xanthinoxidasereaktivität beträchtlich

hemmen, was in erster Linie zu keinen Nebenwirkungen führt, außer es beeinflusst

gleichzeitig verabreichte Medikamente, insbesondere Azathioprin oder 6-Mercaptopurin. In

solchen Fällen sollte das Risiko einer verstärkten Wirkung erkannt werden.

Maximale Diurese stimuliert die Ausscheidung von Allopurinol und seinen Metaboliten. Falls

notwendig, kann eine Hämodialyse durchgeführt werden.

22-8-2018

FDA Drug Safety Communication: FDA to evaluate increased risk of heart-related death and death from all causes with the gout medicine febuxostat (Uloric)

FDA Drug Safety Communication: FDA to evaluate increased risk of heart-related death and death from all causes with the gout medicine febuxostat (Uloric)

The U.S. Food and Drug Administration (FDA) is warning that preliminary results from a safety clinical trial show an increased risk of heart-related death with febuxostat (Uloric) compared to another gout medicine called allopurinol. We required the Uloric drug manufacturer, Takeda Pharmaceuticals, to conduct this safety study when we approved the medicine in 2009. Once we receive the final results from the manufacturer, we will conduct a comprehensive review and will update the public with any new inf...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

27-8-2018

Duzallo (GrUnenthal GmbH)

Duzallo (GrUnenthal GmbH)

Duzallo (Active substance: allopurinol / lesinurad) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5696 of Mon, 27 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4412

Europe -DG Health and Food Safety

30-5-2018

Allopurinol AbZ 100/300 mg Tabletten

Rote - Liste